Dienstag, 17. März 2026

Kirchenaustritte 2025 in Deutschland



Kirchenstatistik 2025
Die Kirchenstatistik für das Jahr 2025 ist heute (16. März 2026) von der Deutschen Bischofskonferenz und den 27 (Erz-)Diözesen der katholischen Kirche veröffentlicht worden. Wie vor einem Jahr handelt es sich zunächst um vorläufige Zahlen, die noch geringe Abweichungen erfahren können. In Deutschland machen die Katholiken 23 Prozent der Gesamtbevölkerung aus (19.219.601 Kirchenmitglieder).
Deutsche Bischofskonferenz, 16.03.2026

Insgesamt mehr als eine halbe Million weniger Katholiken
307.000 Kirchenaustritte – katholische Kirche schrumpft langsamer
Die Zahl der Kirchenaustritte ist 2025 erneut leicht zurückgegangen. Mit 307.117 Austritten verzeichnet die am Montag veröffentlichte Kirchenstatistik der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) den niedrigsten Wert seit 2020. Einschließlich Sterbefällen, Taufen und (Wieder-)Aufnahmen in die katholische Kirche ist die Zahl der Katholiken in Deutschland damit im vergangenen Jahr um 549.636 Personen auf 19.219.601 Katholiken gesunken. Damit wird der Mitgliederrückgang leicht gedämpft: Im Vorjahr ging die Zahl der Katholiken durch Austritt und Tod noch um gut 575.000 zurück. 
Katholisch.de, 16.03.2026


Kirchenaustritte: Neue Zahlen veröffentlicht
Mehr als 650.000 Menschen sind 2025 aus der evangelischen und der katholischen Kirche ausgetreten. Das haben die beiden großen Kirchen heute bekannt gegeben. Kein neuer Rekord, die Zahlen waren schon einmal höher, aber dennoch ein Grund zur Besorgnis.
BR24, 16.03.2026

Mehr als 600.000 Menschen traten 2025 aus der Kirche aus 
Im vergangenen Jahr haben katholische und evangelische Kirche rund 1,2 Millionen Mitglieder verloren. Die Hälfte davon trat aktiv aus, der Rest sind Sterbefälle.
Die Zeit, 16. März 2026

 

Die beiden großen Kirchen verlieren weiter viele Gläubige. Wie aus den am Montag von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der katholischen Deutschen Bischofskonferenz veröffentlichten vorläufigen Zahlen hervorgeht, zählten sie Ende 2025 zusammen noch 36,6 Millionen Mitglieder. 

Montag, 16. März 2026

Vatikan-Studie zur Rolle der Frau bleibt vertröstend



"Debatte muss weitergeführt werden"

KDFB enttäuscht über Diakoninnen-Frage in Frauenstudie des Vatikans
Der Katholische Deutsche Frauenbund kritisiert die fehlenden Fortschritte zum Thema Diakonat für Frauen im Abschlussbericht des Vatikans zur "Frauenfrage". Trotz wichtiger Signale sei der Bericht enttäuschend.
Katholisch.de, 16.03.2026

Vatikan-Frauenstudie: So reagieren die deutschen Laien
Papst Franziskus hatte die Untersuchung noch während der Weltsynode in Auftrag gegeben. Warum laut ZdK und KFD Neues darin steckt.
Kirche und Leben, 12.03.2026


kirchenreform.at zum Abschlussbericht der vatikanischen Studiengruppe 5 über die Rolle der Frau in der Kirche
„Die Teilhabe von Frauen am Leben und an der Leitung der Kirche“ wurde lange erwartet. Jetzt ist der Bericht da. Wir bringen hier die Stellungnahme der österreichischen Kirchenreformbewegungen.
Wir-sind-Kirche.at, 11.03.2026
 

„Knoten lösen, nicht vertrösten!“ 
Wir sind Kirche (A und D) zum Abschlussbericht der Studiengruppe 5 „Frauen“ der Weltsynode
Wir-sind-Kirche.de, 11.03.2026


kfd zeigt sich von Vatikan-Studie zur Rolle der Frauen enttäuscht
"Sie haben die Zeichen der Zeit ignoriert" 
Die Studie zur Dringlichkeit der Frauenfrage in der Kirche löst starke Kritik aus. Der Vatikan habe lange genug die Zeichen der Zeit ignoriert. Die stellvertretende Bundesvorsitzende Ulrike Göken-Huismann fordert konkrete Reformen.
Domradio, 11.03.2026


Noch von Papst Franziskus in Auftrag gegeben
Vatikan-Studie erkennt "Frauenfrage" in der Kirche als dringlich an
Der Vatikan hat eine Studie veröffentlicht, in der die Klärung der "Frauenfrage" in der katholischen Kirche als dringlich beschrieben wird. Die Studie war während der Weltsynode (2023/2024) von Papst Franziskus unter der Oberhoheit des Glaubensdikasteriums in Auftrag gegeben worden. Das 74 Seiten umfassende Papier stellt fest, dass es ein "spezifisches Unbehagen unter vielen Frauen bezüglich ihrer Teilhabe am Leben ihrer Gemeinden" gebe, insbesondere wenn man es vergleiche mit den Möglichkeiten im bürgerlichen Leben.
Katholisch.de, 10.03.2026


Vatikan veröffentlicht Abschlussbericht zur Rolle der Frau
Das Generalsekretariat der Synode hat an diesem Dienstag den lang erwarteten Abschlussbericht der Studiengruppe Nr. 5 veröffentlicht. Das Dokument mit dem Titel „Die Teilhabe von Frauen am Leben und an der Leitung der Kirche“ definiert die Frauenfrage als ein „echtes Zeichen der Zeit“, durch das der Heilige Geist die Kirche zur Erneuerung aufrufe.
VaticanNews, 10.03.2026

Donnerstag, 12. März 2026

Ex-Klarissen von Belorado verlassen ihr Kloster

Zwangsräumung zuvorgekommen
Schismatische Klarissen verlassen ihr Kloster freiwillig
Der große Showdown in Belorado bleibt aus: Die schismatischen Klarissen haben ihr ehemaliges Kloster Stunden vor der Zwangsräumung freiwillig verlassen. "2.46 Uhr. Und in Belorado ging das Licht aus", titelte dazu das spanische Online-Medium "Religión Digital" am Donnerstag. "Die Nonnen sind still, mit großer Würde und Zurückhaltung gegangen, geschützt durch die Dunkelheit der Nacht", sagte ihr Anwalt gegenüber dem Portal. Die ehemalige Äbtissin habe die letzte brennende Kerze auf dem Altar ausgelöscht und das Licht im Kloster ausgeschaltet – dann seien die sieben verbliebenen Frauen gegangen.
Katholisch.de, 12.03.2026


Nach freiwilliger Räumung
"Voller Ratten": Ex-Nonnen sollen Kloster verwahrlost übergeben haben
Die schismatischen Klarissen von Belorado haben ihr ehemaliges Kloster freiwillig verlassen – aber in einem unzumutbaren Zustand. So stellt es jedenfalls das Erzbistum Burgos dar, dessen Erzbischof Mario Iceta der vom Vatikan bestellte Apostolische Kommissar des Klosters ist. Gegenüber dem spanischen Online-Magazin "Religión Digital" sagte der Sprecher des Erzbistums, dass das Anwesen in einem bedauernswerten Zustand sei, "schmutzig und voller Ratten". Die ehemaligen Schwestern hätten zudem fast das gesamte Mobiliar mitgenommen. Dieser Darstellung widersprechen die Frauen: Sie hätten vor ihrem Auszug hunderte Fotos und Videos angefertigt, die den guten Zustand des Klosters belegten.
Katholisch.de, 16.03.2026

Dienstag, 10. März 2026

Goldenstein-Nonnen streiten mit Social-Media-Helfer

 

"Es ist uns so zuwider, was da passiert ist"
Goldenstein-Nonnen werfen Unterstützer Vertrauensbruch vor
Die drei betagten Ordensfrauen aus dem Kloster Goldenstein bei Salzburg werfen einem ihrer Helfer vor, sie hintergangen zu haben. Im Podcast Dunkelkammer sagte Schwester Bernadette (88) am Donnerstag, ihr Social-Media-Helfer habe Inhalte ohne Rücksprache mit ihnen veröffentlicht – "er hat das einfach gemacht." Auf dem Instagram-Account "nonnen_goldenstein" hatten zuletzt rund 280.000 Menschen das Schicksal der drei Nonnen verfolgt, die sich seit Sommer 2025 gegen den Umzug in ein Seniorenheim wehren. Zu sehen sind dort kurze Videos aus dem Alltag der Seniorinnen im besetzten Kloster.
Katholisch.de, 22.01.2026


Goldenstein: Propst hofft auf "dauerhafte Lösung" 
Sprecher: Lebensabend der Nonnen in Sicherheit und geistlichem Frieden bleibt Ziel - Wunsch nach "ruhigem und wertschätzendem" Gespräch ohne öffentlichen Druck
Katholisch.at, 12.02.2026

Streit um Instagram-Kanal
Acht Stunden Verhandlung im Goldensteiner Nonnen-Prozess
Vom Internet-Hit zum Gerichtsfall: Die drei Nonnen aus dem Kloster Goldenstein streiten vor Gericht mit einem früheren Helfer über ihren bekannten Social-Media-Kanal. Ein Urteil steht noch aus.
Katholisch.de, 10.03.2026


Causa Goldenstein: Ermittlungen nach Veruntreuungs-Vorwurf eingestellt 
Staatsanwaltschaft sieht keine hinreichenden Beweise für zweckwidrige Verwendung von Spendengeldern an Ordensfrauen von Goldenstein
Katholisch.at, 17.03.2026

Donnerstag, 5. März 2026

Pfarreien von Priestern und Laien geleitet



Ankündigung in Hirtenbrief
Priester im Bistum Aachen leiten Pfarreien zusammen mit Laien
Doppelspitze in den Pfarreien – im Bistum Aachen führen die Pfarrer ihre Gemeinden künftig gemeinsam mit beauftragten Laien. Das soll Vertrauen stärken. Mit diesem Schritt ist das Bistum Aachen nicht allein.
Katholisch.de, 22.2.2026

In einem Gesamtzusammenhang mit Gott und den Menschen:
Bischof Dr. Helmut Dieser stellt synodale Kultur in den Mittelpunkt seines Fastenhirtenbriefs
Im Fastenhirtenbrief 2026 betont Bischof Dieser: Kirche braucht synodale Leitung, gemeinsames Hören und neues Vertrauen.
Bistum Aachen, 23.2.2026