Donnerstag, 31. Oktober 2019
Prof. Zulehner stellt Petition für Frauendiakonat online
Hintergrund (Entstehung der Petition):
Online-Petition für Frauendiakonat geplant
Der Wiener Pastoraltheologe Paul M. Zulehner hat am Mittwoch den Entwurf zu einer Online-Petition „#Amazonien auch bei uns!“ online gestellt. Die Petition soll auch im deutschsprachigen Raum Kirchenreformen anstoßen.
Religion.orf.at >>
Zulehner startet Online-Petition "#Amazonien auch bei uns!"
Wiener Pastoraltheologe stellt Textentwurf online - Kirchenleitungen im deutschsprachigen Raum sollen Papst "ähnliche mutige Vorschläge" machen, wie dies bei Amazonien-Synode geschah - "Endlich auch Frauen Zugang zum Diakonat" öffnen
Katholisch.at >>
#Amazonien auch bei uns! Textentwurf für eine Online-Petition
Es wird in Kürze eine Homepage aufgemacht, wo man die Online-Petition #Amazonien auch bei uns! unterschreiben kann. Der Textentwurf auf dem Blog von Prof. Paul M. Zulehner >>
Montag, 28. Oktober 2019
Amazonien-Synode endet mit Empfehlungen für den Papst
Amazonien-Synode: Das steht im Schlussdokument
Die Amazonien-Synode im Vatikan ist mit einem Aufruf der Teilnehmenden zu einer ganzheitlichen Umkehr in der katholischen Kirche zu Ende gegangen. Das Schlussdokument, das der Vatikan am Samstagabend veröffentlichte, spricht von vier Arten der Bekehrung: pastoral, ökologisch, kulturell und synodal. Angeregt wird auch die Weihe verheirateter Männer zu Priestern für entlegene Gemeinden sowie die Entwicklung eines amazonischen katholischen Ritus. Das Thema Frauendiakonat bleibt offen.
VaticanNews >>
Was bedeutet die Amazonas-Synode für deutsche Katholiken?
* Amazonas-Synode mit Vorschlägen zur Priesterweihe
* Ende des Zölibats eingeläutet?
* Rolle der Frauen weiter unklarWDR >>
Roms Bischöfe beugen sich der Realität
Bischöfe empfehlen dem Papst erstmals, Verheiratete als Priester zuzulassen - vor allem aus Not: Denn die Regel soll für eine Region gelten, in der der Priestermangel besonders groß ist.
Tagesschau >>
Ein Schritt in Richtung Priesterehe
Die Amazonas-Synode lässt Viri Probati eingeschränkt zu. Und sie ist ein Erfolg für den Papst.
Wiener Zeitung >>
Das Schlussdokument der Amazonas-Synode (wichtige Absätze in Übersetzung)
"Wir suchen nach neuen Wegen"
Die im Vatikan tagende Bischofssynode hat sich für ein verstärktes ökologisches und soziales Engagement im Amazonasgebiet, eine Diskussion über den Frauendiakonat und die Zulassung verheirateter Männer zum Priesteramt ausgesprochen.
Domradio.de >>
Tür auf?
Zum Abschluss der Amazonas-Synode in Rom fordert eine Mehrheit der Bischöfe die Öffnung des Zölibats für verheiratete Diakone. Eine Zeitenwende?
Zeit-Online >>
Documento finale del Sinodo dei Vescovi al Santo Padre Francesco
Freitag, 25. Oktober 2019
Neuer Dokumentarfilm über Joseph Ratzingers Scheitern als Papst
"Verteidiger des Glaubens"
Wir waren Papst, aber es hat nichts gebracht
Christoph Röhls Dokumentarfilm "Verteidiger des Glaubens" zeichnet die gescheiterte Papst-Karriere des bayerischen Intellektuellen Joseph Ratzingers nach. In ruhigen Bildern und klugen Interviews wird das Ende der Kirche in ihrer "klassischen Form" analysiert.
Mittelbayerische >>
Ratzinger-Film „Verteidiger des Glaubens“
„Es kann nicht sein, dass er sich aus der Verantwortung zieht“
Der Regisseur Christoph Röhl hat Filme über sexuellen Missbrauch an der Odenwald-Schule gedreht. Nun setzt er sich in einer Dokumentation mit dem früheren Papst Benedikt XVI. auseinander. „Mein Anliegen ist, dass Opfer eine Stimme bekommen“, sagte Röhl im Deutschlandfunk >>
Beharrer und deutscher Papst – Kino-Doku über Joseph Ratzinger
Er war der „deutsche Papst“ und ein Beharrer: Joseph Ratzinger, auf dem Papstthron Benedikt XVI. 2013 trat er zurück und inzwischen verblasst er hinter seinem Nachfolger Franziskus I. Der dokumentarische Essay "Verteidiger des Glaubens" von Christoph Röhl erzählt den Lebensweg Ratzingers mit der freundlichen Erzählstimme von Ulrich Tukur nach.
SWR >>
Kommentar: Papst Benedikt XVI. und die Aufklärung
Der Kinofilm "Verteidiger des Glaubens" zeigt das Papsttum am Ende seiner über Jahrhunderte verfestigten Form. Kritiker empören sich. Zu Unrecht, meint Christoph Strack.
Deutsche Welle >>
Ratzingers blinder Fleck:
Der Regisseur zum Dokumentarfilm "Verteidiger des Glaubens"
Am 31. Oktober kommt mit „Verteidiger des Glaubens“ ein Film über das Pontifikat Benedikts XVI. in die Kinos. Christoph Röhl zeichnet das Bild einer tragischen Persönlichkeit, der es stets um die Wahrheit und um die heilige katholische Kirche ging, die dabei aber den Blick für die Krisen der Zeit verlor. Der Regisseur lebt in Berlin, ursprünglich stammt er aus Südengland. Bekannt wurde er mit einem Film über Missbrauch an der Odenwaldschule.
Stimmen der Zeit >>
Wir-sind-Kirche.de sammelt weitere Filmkritiken >>
Donnerstag, 24. Oktober 2019
Prozess gegen Bischof im indischen Bundesstaat Kerala
Indien: Prozess gegen Bischof
Im indischen Bundesstaat Kerala beginnt am 11. November der Prozess gegen den der Vergewaltigung beschuldigten katholischen Bischof Franco Mulakkal. Der 55 Jahre alte Geistliche ist derzeit gegen Kaution auf freiem Fuß, wie örtliche Medien am Mittwoch berichteten.
Unterdessen wurde er von Ordensfrauen wegen Einschüchterung und Beeinflussung des mutmaßlichen Opfers sowie weiterer Zeugen angezeigt. Er und seine Gefolgsleute verfolgten das Ziel, Belastungszeugen und Ermittler über die Sozialen Medien verächtlich zu machen, so der neue Vorwurf. Mulakkal wird zur Last gelegt, zwischen 2014 und 2016 in Kerala eine Ordensfrau mehrfach vergewaltigt zu haben. Er weist dies entschieden zurück. Sein Bistum Jalandhar im Bundesstaat Punjab, für das ein Übergangsleiter ernannt wurde, verweigerte Mulakkal die Übernahme der Kosten für seine Strafverteidigung. Der Fall schlägt in Indien seit Monaten hohe mediale Wellen und erschüttert die katholische Kirche des Landes.
Vatican News >>
Offizielle Anklage wegen Vergewaltigung gegen Bischof in Indien erhoben
Bischof Mulakkal wird unter anderem vorgeworfen, über einen Zeitraum von zwei Jahren neunmal eine Nonne vergewaltigt zu haben
CNA-Deutsch, 10.4.2019
Vatican rejects Sr Lucy's appeal against expulsion
The Vatican has rejected an appeal by Sr. Lucy Kalappura against her expulsion from the Franciscan Clairist Congregation (FCC) in August this year for "failing to give satisfactory explanation for her lifestyle in violation of its laws".
Times of India, 17.10.2019
Siehe auch Blog-Archiv vom 24.6.2018
Bishop Franco case: Sister Lucy alleges illegal confinement by convent, case registered
Kerala police have now registered a complaint against a convent in Karakkamala at Mananthavady in Wayanad district over the illegal confinement of Sister Lucy Kalappura
opinida >>
Montag, 21. Oktober 2019
Amazonien-Bischöfe unterzeichnen neuen Katakombenkpakt
Amazonien-Bischöfe schließen neuen Katakombenkpakt
Mehr als 40 Bischöfe aus Amazonien haben an diesem Sonntagmorgen in Rom einen neuen Katakombenpakt für Ökologie sowie eine arme und inklusive Kirche geschlossen. In den Domitilla-Katakomben feierten sie frühmorgens eine Eucharistiefeier und unterzeichneten eine gemeinsame Verpflichtung in 15 Punkten.
VaticanNews >>
Bischöfe unterzeichnen von Kräutler initiierten Katakomben-Pakt
Mit einem "Pakt für das gemeinsame Haus" haben sich am Sonntag in Rom mehr als 40 Bischöfe aus dem Amazonasgebiet - unter ihnen der österreichisch-brasilianische Bischof Erwin Kräutler - zum Schutz der südamerikanischen Region und seiner Bewohner, einer respektvollen Verkündigung des Evangeliums und einem einfachen Lebensstil verpflichtet. Am Ende eines Gottesdienstes in der am Stadtrand gelegenen Domitilla-Katakombe unterzeichneten die Bischöfe und zwei Kardinäle die gut zweiseitige Selbstverpflichtung. Damit knüpften sie an einen ersten Katakomben-Pakt an, mit dem sich im November 1965 am selben Ort gut 40 lateinamerikanische und einige europäische Bischöfe zu einer Kirche der Armen verpflichtet hatten.
Kathpress >>
Der neue Katakombenpakt in deutscher Übersetzung auf Vatican News >>
KATAKOMBENPAKT - Für das gemeinsame Haus (als PDF >>)
Donnerstag, 17. Oktober 2019
Halbzeit der Amazonas-Synode
Halbzeit der Amazonassynode: Gibt es bald verheiratete Priester?
Es wird spannend: Sprechen sich die Bischöfe auf der Synode kommende Woche für kirchliche Neuerungen aus? Können verheiratete indigene Männer künftig zu Priestern geweiht werden? Wird das zum Modell für die Gesamtkirche oder bleibt alles beim Alten?
BR24 >>
Kontroverse Debatten bei der Synode
Kurz vor der Halbzeit der Amazonassynode ist es schwierig abzuschätzen, wohin die Reise in vielen Fragen geht. Der Priestermangel und die Viri probati, die Rolle der Frau und die Frage nach neuen Ämtern für Laien, das Problem der Ausbeutung von Natur und Mensch in der Region sowie das Ringen um den richtigen Weg bei Inkulturation und der Rolle der Kirche im gesellschaftlichen sowie politischen Kontext tauchen immer wieder als Themen in den Plenarsitzungen der Synode auf. Bis Dienstagabend fanden zwölf solcher Sitzungen in der Synodenaula statt, mehr als 250 Wortmeldungen gab es dabei. Die eigentliche Diskussion findet in den zwölf Kleingruppen statt, die morgen wieder tagen. Bis zum Wochenende soll bereits ein erster Entwurf des Abschlusstextes stehen.
Papstgeflüster-ZDF >>
Wo liegen die größten Meinungsverschiedenheiten?
Mögliche neue Aufgaben und Dienste in der Kirche sind nach Worten des Hauptgeschäftsführers des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat, Pater Michael Heinz, bei der Amazonas-Synode das Thema mit den bislang größten Meinungsverschiedenheiten.
Domradio.de >>
Schwerpunkt "Amazonien-Synode" auf:
Vatican News >>
Kathpress >>
Deutsche Biscohfskonferenz (Dokumente) >>
Domradio >>
Kirchen für geplante Großfirmungen 2020 zu klein
![]() |
| Ausweichquartiere für Großfirmungen: Schloss Tabor und Grenzlandhalle |
In Schloss und Halle statt in Kirchen
Aufregung über Firmungen im Dekanat Jennersdorf
Die nächsten Firmungen im Dekanat Jennersdorf finden zwar erst im Mai 2020 statt, aber sie schlagen schon jetzt hohe Wellen. Der Grund: Für die geplanten Großfirmungen gibt es keine Kirchen mit ausreichend Platz, daher sind Ausweichquartiere vorgesehen. Für den Seelsorgeraum rund um Mogersdorf mit über 60 Firmlingen wäre das die Grenzlandhalle in Heiligenkreuz, für den Seelsorgeraum von Jennersdorf bis Kalch mit 85 Firmlingen das Schloss Tabor in Neuhaus am Klausenbach.
Weiterlesen auf Mein Bezirk >>






