Aufgeklärtes Christentum
Was ist Aufklärung? Durch das Licht der Vernunft geleitet, geht der Mensch – nach Kants Definitionsversuch – „aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit“ heraus und bestimmt frei über sein Leben. Hubert Wolf (in seinem neuen Buch „Verdammtes Licht“, siehe die Rezension in diesem Heft) beschreibt die spannungsreiche Geschichte von Katholizismus und Aufklärung. Die Lichtmetapher wird von der Aufklärung – das Französische nennt sie Lumières – kritisch gebraucht, auch und insbesondere gegen unerleuchtete oder unvernünftige Religion, wobei andererseits das Christentum selbst diese Lichtsymbolik verwendet: Christus ist das Licht der Welt, welches, von oben geoffenbart und durch die Kirche vermittelt, die ganze Menschheit mit göttlicher Wahrheit erleuchtet.
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Donnerstag, 30. Januar 2020
Donnerstag, 23. Januar 2020
Altbischof Paul Iby wird 85
Eisenstädter Altbischof Iby wird 85
Der emeritierte Eisenstädter Bischof Paul Iby feiert am Donnerstag seinen 85. Geburtstag. Er stand von 1993 bis 2010 der katholischen Kirche im Burgenland vor.
Eine offizielle Feier der Diözese ist zum Geburtstag nicht geplant, dieser wurde bereits am vergangenen Martinifest (11. November) im Eisenstädter Dom vorgefeiert. Iby stand dem Festgottesdienst vor, mit dem auch das Jubiläumsjahr „60 Jahre Diözese Eisenstadt“ eröffnet wurde. Der Altbischof beging dabei zugleich auch sein Diamantenes Priesterjubiläum (Priesterweihe vor 60 Jahren).
Der Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics verlas dabei im Martinsdom vor Hunderten Gläubigen Segenswünsche von Papst Franziskus an Paul Iby und verband sie mit der Hoffnung, dass sein Vorgänger „Wegweiser und Fürsprecher“ für die Kirche im östlichsten Bundesland sein möge.
Paul Iby kam am 23. Jänner 1935 als zweiter von drei Söhnen eines Kleinlandwirte-Ehepaares im mittelburgenländischen Raiding zur Welt. Nach seiner Priesterweihe 1959 und Kaplansjahren in Eisenstadt wurde er Zeremoniär des Administrators und späteren ersten Bischofs von Eisenstadt, Stephan Laszlo, sowie nach seiner Promotion 1967 an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom zu einem Thema aus dem Bereich des Kanonischen Rechts auch Laszlos Sekretär.
„Ubi Iby - ibi Caritas“
Ab seiner Ernennung zum Eisenstädter Caritas-Direktor begleitete Iby das geflügelte Wort „Ubi Iby - ibi Caritas“ („Wo Iby ist, da ist die Caritas“). Iby war zudem Schulamtsleiter, Ordinariatskanzler und ab 1984 auch Generalvikar, ehe er am 28. Dezember 1992 von Papst Johannes Paul II. als Lazlos Nachfolger zum Eisenstädter Diözesanbischof ernannt wurde. Die Bischofsweihe in Eisenstadt folgte am 24. Jänner 1993, sein Wahlspruch war „Omnia in caritate“ („Alles in Liebe“).
Der Aufbau lebendiger Pfarrgemeinden, verstärkte Zusammenarbeit zwischen Priestern und Laien, die Ökumene, die Sorge um die Volksgruppen im Burgenland und die Stärkung des Bildungsauftrages der Kirche wurden zu zentralen Anliegen Ibys in seiner Bischofszeit. So engagierte er sich unter anderem für konfessionelle Schulen und die Religionslehrerausbildung, errichtete die diözesane Frauenkommission und installierte den diözesanen Ombudsmann.
Dialog für das Burgenland
Jugendkonzil und Dialog
Iby versuchte, ein Zugehen der Kirche auf die Menschen möglichst ohne Barrieren zu verwirklichen. Zu den prägenden Momenten seiner 18-jährigen Amtszeit zählten Foren wie das Jugendkonzil im Jahr 1997 und der 1999 vom Eisenstädter Bischof initiierte „Dialog für Burgenland“.
Weitere Höhepunkte waren die Erhebung der Wallfahrtskirche von Loretto zur „Basilica minor“, die umfassende Renovierung des Martinsdoms in Eisenstadt sowie der Ausbau des „Hauses der Begegnung“ zum zeitgemäßen Bildungshaus der Diözese. Ein besonderer Tag der Freude für die Diözese Eisenstadt war die Seligsprechung von Ladislaus Batthyany-Strattmann (1870-1931) am 23. März 2003 durch Johannes Paul II. in Rom.
Zu den dunkelsten Tagen und Wochen in Ibys Jahren als aktiver Bischof gehört die Zeit nach dem tödlichen Rohrbomben-Attentat in der Oberwarter Romasiedlung im Februar 1995. Nach dem Anschlag, bei dem vier Menschen ermordet wurden, stärkte Iby die kirchliche Pastoral für die Roma und setzte etwa einen eigenen Romaseelsorger ein.
„72 Stunden“ und die Jugendbriefe
In der Österreichischen Bischofskonferenz war Paul Iby von 1995 bis 2003 „Jugendbischof“ und in den österreichweiten „Dialog X“ eingebunden, woraus die bis heute erfolgreiche Sozialaktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ erwuchs. Es folgten zwei in der Öffentlichkeit sehr beachtete Jugendbriefe, in denen Themen wie Frau in der Kirche, Zölibat, wiederverheiratete Geschiedene, Liebe und Sexualmoral der Kirche zur Sprache kamen. Iby nahm auch an den katholischen Weltjugendtagen in Paris, Rom und Toronto teil.
Von 1994 an fungierte Iby drei Jahre lang als erster „Umweltbischof“ Österreichs. Darüber hinaus war er in der Bischofskonferenz für den Katholischen Laienrat und die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände sowie für die Seelsorge an der Volksgruppe der Roma und Sinti zuständig.
Im Juli 2010 nahm Papst Benedikt XVI. das aus Altersgründen vorgebrachte Rücktrittsgesuch Ibys an. Bis zur Amtsübernahme durch seinen Nachfolger auf dem Eisenstädter Bischofsstuhl, Ägidius Zsifkovics im September, leitete Iby die Diözese als Apostolischer Administrator. Heute lebt Iby in unmittelbarer Nähe zum Eisenstädter Martinsdom und ist als Priester und Seelsorger nach wie vor in den burgenländischen Pfarren aktiv.
Quelle: ORF.at
Altbischof Paul Iby wird 85
Altbischof Dr. Paul Iby, der erst vor kurzem sein diamantenes Priesterjubiläum feiern durfte, begeht heute seinen 85. Geburtstag. Die Diözese Eisenstadt gratuliert von ganzem Herzen!
Eisenstadt – Altbischof Dr. Paul lby feiert in diesen Tagen ein ganz besonderes "Triduum", bestehend aus Geburtstag, Bischofsweihetag und Namenstag. Für den Jubilar selbst stehen diese Tage besonders unter dem Aspekt der Danksagung für 85 Lebensjahre. Für die Diözese Eisenstadt sind sie besonderer Anlass, dem emeritierten Diözesanbischof für sein langes Wirken in der katholischen Kirche im Burgenland Dank zu sagen.
martinus.at >>
Der emeritierte Eisenstädter Bischof Paul Iby feiert am Donnerstag seinen 85. Geburtstag. Er stand von 1993 bis 2010 der katholischen Kirche im Burgenland vor.
Eine offizielle Feier der Diözese ist zum Geburtstag nicht geplant, dieser wurde bereits am vergangenen Martinifest (11. November) im Eisenstädter Dom vorgefeiert. Iby stand dem Festgottesdienst vor, mit dem auch das Jubiläumsjahr „60 Jahre Diözese Eisenstadt“ eröffnet wurde. Der Altbischof beging dabei zugleich auch sein Diamantenes Priesterjubiläum (Priesterweihe vor 60 Jahren).
Der Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics verlas dabei im Martinsdom vor Hunderten Gläubigen Segenswünsche von Papst Franziskus an Paul Iby und verband sie mit der Hoffnung, dass sein Vorgänger „Wegweiser und Fürsprecher“ für die Kirche im östlichsten Bundesland sein möge.
Paul Iby kam am 23. Jänner 1935 als zweiter von drei Söhnen eines Kleinlandwirte-Ehepaares im mittelburgenländischen Raiding zur Welt. Nach seiner Priesterweihe 1959 und Kaplansjahren in Eisenstadt wurde er Zeremoniär des Administrators und späteren ersten Bischofs von Eisenstadt, Stephan Laszlo, sowie nach seiner Promotion 1967 an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom zu einem Thema aus dem Bereich des Kanonischen Rechts auch Laszlos Sekretär.
„Ubi Iby - ibi Caritas“
Ab seiner Ernennung zum Eisenstädter Caritas-Direktor begleitete Iby das geflügelte Wort „Ubi Iby - ibi Caritas“ („Wo Iby ist, da ist die Caritas“). Iby war zudem Schulamtsleiter, Ordinariatskanzler und ab 1984 auch Generalvikar, ehe er am 28. Dezember 1992 von Papst Johannes Paul II. als Lazlos Nachfolger zum Eisenstädter Diözesanbischof ernannt wurde. Die Bischofsweihe in Eisenstadt folgte am 24. Jänner 1993, sein Wahlspruch war „Omnia in caritate“ („Alles in Liebe“).
Der Aufbau lebendiger Pfarrgemeinden, verstärkte Zusammenarbeit zwischen Priestern und Laien, die Ökumene, die Sorge um die Volksgruppen im Burgenland und die Stärkung des Bildungsauftrages der Kirche wurden zu zentralen Anliegen Ibys in seiner Bischofszeit. So engagierte er sich unter anderem für konfessionelle Schulen und die Religionslehrerausbildung, errichtete die diözesane Frauenkommission und installierte den diözesanen Ombudsmann.
Dialog für das Burgenland
Jugendkonzil und Dialog
Iby versuchte, ein Zugehen der Kirche auf die Menschen möglichst ohne Barrieren zu verwirklichen. Zu den prägenden Momenten seiner 18-jährigen Amtszeit zählten Foren wie das Jugendkonzil im Jahr 1997 und der 1999 vom Eisenstädter Bischof initiierte „Dialog für Burgenland“.
Weitere Höhepunkte waren die Erhebung der Wallfahrtskirche von Loretto zur „Basilica minor“, die umfassende Renovierung des Martinsdoms in Eisenstadt sowie der Ausbau des „Hauses der Begegnung“ zum zeitgemäßen Bildungshaus der Diözese. Ein besonderer Tag der Freude für die Diözese Eisenstadt war die Seligsprechung von Ladislaus Batthyany-Strattmann (1870-1931) am 23. März 2003 durch Johannes Paul II. in Rom.
Zu den dunkelsten Tagen und Wochen in Ibys Jahren als aktiver Bischof gehört die Zeit nach dem tödlichen Rohrbomben-Attentat in der Oberwarter Romasiedlung im Februar 1995. Nach dem Anschlag, bei dem vier Menschen ermordet wurden, stärkte Iby die kirchliche Pastoral für die Roma und setzte etwa einen eigenen Romaseelsorger ein.
„72 Stunden“ und die Jugendbriefe
In der Österreichischen Bischofskonferenz war Paul Iby von 1995 bis 2003 „Jugendbischof“ und in den österreichweiten „Dialog X“ eingebunden, woraus die bis heute erfolgreiche Sozialaktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ erwuchs. Es folgten zwei in der Öffentlichkeit sehr beachtete Jugendbriefe, in denen Themen wie Frau in der Kirche, Zölibat, wiederverheiratete Geschiedene, Liebe und Sexualmoral der Kirche zur Sprache kamen. Iby nahm auch an den katholischen Weltjugendtagen in Paris, Rom und Toronto teil.
Von 1994 an fungierte Iby drei Jahre lang als erster „Umweltbischof“ Österreichs. Darüber hinaus war er in der Bischofskonferenz für den Katholischen Laienrat und die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände sowie für die Seelsorge an der Volksgruppe der Roma und Sinti zuständig.
Im Juli 2010 nahm Papst Benedikt XVI. das aus Altersgründen vorgebrachte Rücktrittsgesuch Ibys an. Bis zur Amtsübernahme durch seinen Nachfolger auf dem Eisenstädter Bischofsstuhl, Ägidius Zsifkovics im September, leitete Iby die Diözese als Apostolischer Administrator. Heute lebt Iby in unmittelbarer Nähe zum Eisenstädter Martinsdom und ist als Priester und Seelsorger nach wie vor in den burgenländischen Pfarren aktiv.
Quelle: ORF.at
Altbischof Paul Iby wird 85
Altbischof Dr. Paul Iby, der erst vor kurzem sein diamantenes Priesterjubiläum feiern durfte, begeht heute seinen 85. Geburtstag. Die Diözese Eisenstadt gratuliert von ganzem Herzen!
Eisenstadt – Altbischof Dr. Paul lby feiert in diesen Tagen ein ganz besonderes "Triduum", bestehend aus Geburtstag, Bischofsweihetag und Namenstag. Für den Jubilar selbst stehen diese Tage besonders unter dem Aspekt der Danksagung für 85 Lebensjahre. Für die Diözese Eisenstadt sind sie besonderer Anlass, dem emeritierten Diözesanbischof für sein langes Wirken in der katholischen Kirche im Burgenland Dank zu sagen.
martinus.at >>
Mittwoch, 22. Januar 2020
Scharfe Kritik an Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in Deutschland
Christian Pfeiffer: Das war alles nur Show der Bischofskonferenz
Hannover. Der Kriminologe übt deutliche Kritik an der katholischen Kirche. Sie habe den Missbrauchsskandal nur ungenügend aufgearbeitet. Das Interview.
Braunschweiger Zeitung >>
"Das war alles nur Show - mehr nicht"
Im Herbst 2018 machte die Missbrauchsstudie der katholischen Kirche mit erschreckenden Zahlen Schlagzeilen: Mindestens 3677 Minderjährige wurden in den Jahren 1946 bis 2014 von 1670 Klerikern missbraucht.
Die Unterlagen - so das Versprechen - sollten an die Staatsanwaltschaften weitergeleitet werden. Dort zeigt sich nun: Strafrechtlich sind die Dokumente nahezu wertlos.
Süddeutsche Zeitung >>
Ex-Papst geschützt? Im Missbrauchsskandal werden schlimmste Befürchtungen wahr
2018 erschüttert die katholische Kirche die Öffentlichkeit mit ihrer großen Missbrauchsstudie. Die Unterlagen - so das Versprechen - sollten an die Staatsanwaltschaften weitergeleitet werden. Dort bestätigen sich nun die schlimmsten Befürchtungen: Strafrechtlich sind die Dokumente nahezu wertlos.
focus >>
Missbrauch in Kirche: Fast alle Verfahren in Bayern eingestellt
Eineinhalb Jahre nach der Veröffentlichung der großen Missbrauchsstudie der katholischen Kirche haben die Behörden in Bayern in keinem einzigen Fall Anklage erhoben. Das haben die zuständigen Staatsanwaltschaften auf Anfrage bestätigt.
BR24 >>
„Kardinal Marx sollte zurücktreten“
Missbrauchsstudie der katholischen Kirche bleibt ohne Folgen
Anderthalb Jahre nach der Missbrauchsstudie der katholischen Kirche bleiben strafrechtliche Konsequenzen aus. Kriminologe Pfeiffer fordert Konsequenzen.
Der Tagesspiegel >>
Missbrauchsbeauftragter geht mit Kirche hart ins Gericht
Zehn Jahre nach Beginn des Missbrauchsskandals kritisiert der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes Rörig, die katholische Kirche scharf. Er wirft ihr vor, zu langsam zu agieren und sogar Widerstand bei der Aufarbeitung zu leisten.
BR24 >>
Blog-Archiv zum Thema >>
Hannover. Der Kriminologe übt deutliche Kritik an der katholischen Kirche. Sie habe den Missbrauchsskandal nur ungenügend aufgearbeitet. Das Interview.
Braunschweiger Zeitung >>
"Das war alles nur Show - mehr nicht"
Im Herbst 2018 machte die Missbrauchsstudie der katholischen Kirche mit erschreckenden Zahlen Schlagzeilen: Mindestens 3677 Minderjährige wurden in den Jahren 1946 bis 2014 von 1670 Klerikern missbraucht.
Die Unterlagen - so das Versprechen - sollten an die Staatsanwaltschaften weitergeleitet werden. Dort zeigt sich nun: Strafrechtlich sind die Dokumente nahezu wertlos.
Süddeutsche Zeitung >>
Ex-Papst geschützt? Im Missbrauchsskandal werden schlimmste Befürchtungen wahr
2018 erschüttert die katholische Kirche die Öffentlichkeit mit ihrer großen Missbrauchsstudie. Die Unterlagen - so das Versprechen - sollten an die Staatsanwaltschaften weitergeleitet werden. Dort bestätigen sich nun die schlimmsten Befürchtungen: Strafrechtlich sind die Dokumente nahezu wertlos.
focus >>
Missbrauch in Kirche: Fast alle Verfahren in Bayern eingestellt
Eineinhalb Jahre nach der Veröffentlichung der großen Missbrauchsstudie der katholischen Kirche haben die Behörden in Bayern in keinem einzigen Fall Anklage erhoben. Das haben die zuständigen Staatsanwaltschaften auf Anfrage bestätigt.
BR24 >>
„Kardinal Marx sollte zurücktreten“
Missbrauchsstudie der katholischen Kirche bleibt ohne Folgen
Anderthalb Jahre nach der Missbrauchsstudie der katholischen Kirche bleiben strafrechtliche Konsequenzen aus. Kriminologe Pfeiffer fordert Konsequenzen.
Der Tagesspiegel >>
Missbrauchsbeauftragter geht mit Kirche hart ins Gericht
Zehn Jahre nach Beginn des Missbrauchsskandals kritisiert der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes Rörig, die katholische Kirche scharf. Er wirft ihr vor, zu langsam zu agieren und sogar Widerstand bei der Aufarbeitung zu leisten.
BR24 >>
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Montag, 20. Januar 2020
Dorothea Sattler: "Gemeinsam am Tisch des Herrn"
"Gemeinsam am Tisch des Herrn"
Eine neue Perspektive für die Ökumene?
Die Trennung von Katholiken und Protestanten bei der Abendmahls- bzw. Eucharistiefeier wird bis heute als sehr schmerzlich erfahren. Sie ist eines der großen Problemfelder der Ökumene. Im Vorfeld des Ökumenischen Kirchentages, der 2021 in Frankfurt/M. stattfinden wird, ist hierzu mit intensiven öffentlichen Diskussionen zu rechnen.
Der Ökumenische Arbeitskreis evangelischer und katholischer Theologen (ÖAK) hat im September 2019 ein Votum „Gemeinsam am Tisch des Herrn“ vorgestellt. Das Votum arbeitet vor dem Hintergrund kirchenhistorischer, dogmatischer und liturgiewissenschaftlicher Erkenntnisse den heutigen Diskussionsstand zur wechselseitigen Teilnahme an Eucharistie und Abendmahl auf. Es formuliert weitreichende Folgerungen zur Eröffnung ökumenischer Gastfreundschaft, welche die bisherige restriktive Praxis der katholischen Kirche in Frage stellen.
Dorothea Sattler, Mitautorin des Papiers, stellte das „Votum“ am 8. Januar 2020 im Rahmen einer Gastvorlesung in Erfurt vor.
Bistum Erfurt >>
"Gemeinsam am Tisch des Herrn"
Podiumsdiskussion
Nach dem Vortrag von Professorin Dorothea Sattler/Münster zum Votum des Ökumenischen Arbeitskreises (ÖAK) in der Schrift „Gemeinsam am Tisch des Herrn“ folgte eine lebhafte Diskussion. Kann die Trennung von Katholiken und Protestanten bei der Abendmahls- bzw. Eucharistiefeier wirklich überwunden werden?
An der Diskussion beteiligten sich:
Bischof Dr. Gerhard Feige, Magdeburg, Vorsitzender der Kommission II Ökumene der Deutschen Bischofskonferenz
Prof. Dr. Julia Knop, Universität Erfurt
Prof. Dr. Benedikt Kranemann, Universität Erfurt
Prof. Dr. Miriam Rose, Professorin für Systematische Theologie an der FSU Jena, Präsidentin der Gemeinschaft der Evangelischen Kirchen in Europa.
Es moderierte: Niklas Wagner, Katholisches Forum im Land Thüringen.
Bistum Erfurt >>
“Gemeinsam am Tisch des Herrn”
Welche Perspektiven gibt es für die konfessionelle Versöhnung zwischen Christen?
Die Erfurter Dogmatikerin, Prof. Dr. Julia Knop, hält ökumenische Gemeinden für eine “attraktive Zukunftsvision”. In Minderheitssituationen sowie im Zuge zunehmender Säkularität könnten die Kirchen nur dann überzeugen, wenn sie gemeinsam für den christlichen Glauben eintreten, erklärte sie im Interview mit Domradio.de.
Theologie Aktuell >>
Ökumenischer Arbeitskreis empfiehlt wechselseitige Teilnahme am Abendmahl
Blogarchiv vom 13. September 2019
Sonntag, 19. Januar 2020
Remele: Evangelikale und Katholiken für Trumps Wiederwahl
USA: „Evangelikale und Katholiken wollen Trumps Wiederwahl“
Mit einer streitbaren Aussage über christliche Unterstützer von Donald Trump macht der katholische Sozialethiker und USA-Fachmann Kurt Remele von sich reden. „Auch das ist Ökumene: Fundamentalistische christliche Prediger und rechtskonservative katholische Bischöfe engagieren sich gemeinsam für die Wiederwahl von Donald Trump.“
VaticanNews >>
Jesus lieben, Trump wählen, Darwin meiden.
Die wundersame Welt der evangelikalen und fundamentalistischen ChristInnen in den USA
Öffentliche Vorlesungsreihe der Katholisch-Theologischen Fakultät "Religion am Donnerstag" zum diesjährigen Thema "Wa(h)re Hoffnung? Religion in Zeiten des Populismus"
Die öffentliche Vorlesungsreihe Religion am Donnerstag widmet sich an sieben Abenden den vielfältigen Zusammenhängen von Religion und Populismus und versteht sich als Beitrag der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz, im Gespräch mit VertreterInnen anderer Disziplinen dieses aktuelle Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.
Zum Inhalt des Vortrags von Prof. Remele:
In den USA gibt es Millionen von Christinnen und Christen, die jede einzelne Stelle der Bibel wortwörtlich interpretieren. Deshalb bekämpfen sie die Vermittlung der Evolutionslehre im Biologieunterricht und verteidigen die Prügelstrafe an Schulen. Es handelt sich dabei um evangelikale Christen einerseits, fundamentalistische Christen anderseits. Beide Gruppen haben vieles gemeinsam, manches aber trennt sie. Was sie glauben, wird in der Vorlesung ebenso beleuchtet wie die Frage, warum die meisten von ihnen Donald Trump wählten und manche von ihnen in Wien für Sebastian Kurz beteten.
events.uni-graz.at >>
Jesus lieben, Trump wählen
Die Evangelikalen in den USA zählen zu den vehementesten UnterstützerInnen von US-Präsident Donald Trump – und das, obwohl der Populist „ungefähr alle Eigenschaften hat, die man als sehr unchristlich bezeichnen kann“, wie der Theologe Kurt Remele formuliert.
Trump setzt im Wahlkampf auf Evangelikale
Trump setzt im Wahlkampf auf Evangelikale US-Präsident Donald Trump startet in einer evangelikalen Gemeinde in Miami, Florida, in den Präsidentschaftswahlkampf im neuen Jahr. Dort verkündet er die Kampagne "Evangelicals for Trump". 80 Prozent der weißen Evangelikalen stimmten bei der letzten Präsidentschaftswahl für Trump.
Domradio.de, 03.01.2020 (Video)
Trump wirbt um evangelikale Christen: "Haben Gott auf unserer Seite"
Trotz Trumps drei Ehen und Vorwürfen sexueller Übergriffe stehen weiße Evangelikale mit großer Mehrheit hinter dem US-Präsidenten
Der Standard, 4.1.2020 >>
Mit einer streitbaren Aussage über christliche Unterstützer von Donald Trump macht der katholische Sozialethiker und USA-Fachmann Kurt Remele von sich reden. „Auch das ist Ökumene: Fundamentalistische christliche Prediger und rechtskonservative katholische Bischöfe engagieren sich gemeinsam für die Wiederwahl von Donald Trump.“
VaticanNews >>
Jesus lieben, Trump wählen, Darwin meiden.
Die wundersame Welt der evangelikalen und fundamentalistischen ChristInnen in den USA
Öffentliche Vorlesungsreihe der Katholisch-Theologischen Fakultät "Religion am Donnerstag" zum diesjährigen Thema "Wa(h)re Hoffnung? Religion in Zeiten des Populismus"
Die öffentliche Vorlesungsreihe Religion am Donnerstag widmet sich an sieben Abenden den vielfältigen Zusammenhängen von Religion und Populismus und versteht sich als Beitrag der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz, im Gespräch mit VertreterInnen anderer Disziplinen dieses aktuelle Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.
Zum Inhalt des Vortrags von Prof. Remele:
In den USA gibt es Millionen von Christinnen und Christen, die jede einzelne Stelle der Bibel wortwörtlich interpretieren. Deshalb bekämpfen sie die Vermittlung der Evolutionslehre im Biologieunterricht und verteidigen die Prügelstrafe an Schulen. Es handelt sich dabei um evangelikale Christen einerseits, fundamentalistische Christen anderseits. Beide Gruppen haben vieles gemeinsam, manches aber trennt sie. Was sie glauben, wird in der Vorlesung ebenso beleuchtet wie die Frage, warum die meisten von ihnen Donald Trump wählten und manche von ihnen in Wien für Sebastian Kurz beteten.
events.uni-graz.at >>
Jesus lieben, Trump wählen
Die Evangelikalen in den USA zählen zu den vehementesten UnterstützerInnen von US-Präsident Donald Trump – und das, obwohl der Populist „ungefähr alle Eigenschaften hat, die man als sehr unchristlich bezeichnen kann“, wie der Theologe Kurt Remele formuliert.
Trump setzt im Wahlkampf auf Evangelikale
Trump setzt im Wahlkampf auf Evangelikale US-Präsident Donald Trump startet in einer evangelikalen Gemeinde in Miami, Florida, in den Präsidentschaftswahlkampf im neuen Jahr. Dort verkündet er die Kampagne "Evangelicals for Trump". 80 Prozent der weißen Evangelikalen stimmten bei der letzten Präsidentschaftswahl für Trump.
Domradio.de, 03.01.2020 (Video)
Trump wirbt um evangelikale Christen: "Haben Gott auf unserer Seite"
Trotz Trumps drei Ehen und Vorwürfen sexueller Übergriffe stehen weiße Evangelikale mit großer Mehrheit hinter dem US-Präsidenten
Der Standard, 4.1.2020 >>
Freitag, 17. Januar 2020
Kritische Kommentare zu Ratzingers Beteiligung am Zölibatsbuch
Männer, die zölibatäre Männer wollen
Benedikt XVI. hat vielleicht ein Coming-out gemacht: Was die Täuschung rund um das Zölibatsbuch zu bedeuten hat.
Die Presse >>
Ratzinger: "Ich kann nicht still bleiben."
Pressespiegel auf Wir-sind-Kirche-Deutschland >>
Warnung an Franziskus
Ex-Papst Benedikt pocht auf Zölibat
"Ich kann nicht still bleiben" - Ex-Papst Benedikt warnt vehement vor einer Aufweichung des Zölibats. Er kommt damit einer Entscheidung von Papst Franziskus zuvor. Vatikan-Experten sind erstaunt.
BR-Religion >>
Als Gegenüberstellung dazu der Beitrag von Kard. Gerhard Müller, wobei die Frage erlaubt sei:
Sind wir nicht alle "Brüder und Schwestern im Geist"?
Gegenspieler oder Brüder im Geist?
Im Wortlaut der Beitrag von Kurienkardinal Gerhard Müller zum Verhältnis von Papst Franziskus und Benedikt XVI.
Die Tagespost >>
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Die Presse >>
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Warnung an Franziskus
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Als Gegenüberstellung dazu der Beitrag von Kard. Gerhard Müller, wobei die Frage erlaubt sei:
Sind wir nicht alle "Brüder und Schwestern im Geist"?
Gegenspieler oder Brüder im Geist?
Im Wortlaut der Beitrag von Kurienkardinal Gerhard Müller zum Verhältnis von Papst Franziskus und Benedikt XVI.
Die Tagespost >>
Donnerstag, 16. Januar 2020
Österreich: Kirchenaustritte 2019 um 14,9 % gestiegen
Kirchenaustritte in Österreich um 14,9 Prozent gestiegen
Die Zahl der Austritte aus der römisch-katholischen Kirche ist im vergangenen Jahr um 14,9 Prozent gestiegen. Gab es Ende 2018 noch 5,05 Millionen Katholikinnen und Katholiken in Österreich, waren es 2019 4,98 Millionen, berichtete Kathpress am Mittwoch.
Religion.orf.at >>
Austritte gegenüber 2018 um 14,7 % gestiegen
Katholikenzahlen: Stabile Verhältnisse in Diözese Eisenstadt
Trotz leicht gestiegener Austrittszahlen bleibt die Kirchenstatistik im Burgenland verhältnismäßig konstant – Aktuell hat die Diözese Eisenstadt 189.160 KatholikInnen – Im Vorjahr gab es 1.490 Austritte und 114 Eintritte in die katholische Kirche.
martinus.at >>
Causa Schwarz befeuerte Kirchenaustritte in Kärnten: 5.815 traten 2019 aus
Missbrauchsfälle und die Causa Schwarz gelten als mögliche Ursachen für fast 70.000 Kirchenaustritte in Österreich
Der Standard >>
Kirchliche Statistik 2019
Die Katholikenzahl in Österreich ist im letzten Jahr leicht zurückgegangen und weitgehend stabil. Das ergeben die am Mittwoch von den österreichischen Diözesen veröffentlichten Statistiken. Demnach gibt es mit Stichtag 31. Dezember 2019 in Österreich 4,98 Millionen Katholiken. 2018 waren es laut amtlicher Statistik der Österreichischen Bischofskonferenz 5,05 Millionen Katholiken. Das entspricht einem Rückgang von 1,35 Prozent. Die amtliche Kirchenstatistik 2018 wurde ebenfalls am Mittwoch veröffentlicht.
Katholisch.at >>
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