Samstag, 29. Januar 2022

Verteidiger des Glaubens

 

Die Geschichte des Mannes, dessen Lebensaufgabe es war, die Werte der Kirche zu bewahren, sie aber in eine Krise führte: Papst Benedikt XVI.
ORF.at >>


Film
Verteidiger des Glaubens
Als Papst Benedikt XVI. 2013 sein Pontifikat freiwillig aufgab, war das für die katholische Kirche ein ungeheurer Schritt. Dokumentarfilmer Christoph Röhl rekonstruiert, wie es dazu kam.
3sat.de >>
(verfügbar bis 11.2.2022)


Roms gefährliche Freunde
Joseph Ratzinger war auch für die Verfolgung von Missbrauchstaten bei den papsttreuen Legionären Christi zuständig. Was unternahm er? 
Zeit-Online, 19. Januar 2022 >>

 

Zum Thema:

Sexualisierte Gewalt
Joseph Ratzinger – Aufklärer oder Vertuscher?
Hat Joseph Ratzinger als Präfekt der Glaubenskongregation im Vatikan genug getan, um Fälle sexualisierter Gewalt zu verfolgen und aufzuarbeiten? Nein, sagt die Theologin Doris Reisinger. Doch, im Rahmen des Möglichen, meint der Chefredakteur der Katholischen Nachrichten-Agentur Ludwig Ring-Eifel.
Doris Reisinger und Ludwig Ring-Eifel im Gespräch mit Christiane Florin
Deutschlandfunk, 17.04.2021 >>

Donnerstag, 27. Januar 2022

Buchtipp: Christentum von rechts

 

Rechte Christen instrumentalisieren Theologie für ihre Gesellschaftsordnung
Schriften wie die Dietrich Bonhoeffers werden laut Wissenschaftlern von Neurechten für eigene Zwecke genutzt – Theologe Arnulf von Scheliha sieht Rückgriff auf veraltete theologische Positionen – „Solchen Vereinnahmungen müssen wir auch am Gedenktag für NS-Opfer am 27. Januar widersprechen“ – Rechter Blick auf Muslime mit „Traditionsneid“
WWU-Münster >>

 


Sozialethiker: Rechte Christen instrumentalisieren Theologie
Der Münsteraner Theologe Arnulf von Scheliha hat vor einer Instrumentalisierung von Theologie durch rechte Christen gewarnt. Diese propagierten ein klassisches Ehe- und Familienverständnis, eine ständische Gliederung der Gesellschaft und eine feste Einteilung der Menschen in unterschiedliche Völker als von Gott gefügt und damit unveränderlich, erklärte der Sozialethiker vom Exzellenzcluster Religion und Politik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster am Dienstag. Migration gelte als Verstoß gegen die Schöpfungsordnung, sagte der Theologe, der gemeinsam mit weiteren Autoren das Buch "Christentum von rechts. Theologische Erkundungen und Kritik" veröffentlicht hat.
evangelisch.de >>


Was die «Christen von rechts» wollen
Nicht alle identifizieren sich mit der linksliberalen Haltung mancher Kirchen. Als Reaktion darauf formulieren Vertreter der soge­nannten «Neuen Rechten» ein rechtes Christentum.
Reformiert.info >>

 

Montag, 24. Januar 2022

Benedikt XVI. korrigiert Aussage für Missbrauchsgutachten

Der Wortlaut der Stellungnahme von Benedikt XVI.

In einer Stellungnahme korrigiert nun der emeritierte Papst Benedikt XVI. eine wichtige Aussage seiner Einlassung aus dem Münchner Missbrauchsgutachten. Wir dokumentieren die von seinem Privatsekretär Erzbischof Georg Gänswein abgegebene Stellungnahme in vollem Wortlaut:

„Seit Donnerstagnachmittag liegt Papst emeritus Benedikt XVI. das am gleichen Tag vorgestellte Gutachten der Münchener Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl als PDF-Datei vor.

Derzeit liest er aufmerksam die dort niedergelegten Ausführungen, die ihn mit Scham und Schmerz über das Leid erfüllen, das den Opfern zugefügt worden ist.

Auch wenn er um eine zügige Lektüre bemüht ist, bittet er sehr um Verständnis, dass die vollständige Durchsicht angesichts seines Alters und seiner Gesundheit, aber auch des großen Umfangs wegen noch Zeit benötigt. Zum Gutachten wird es eine Stellungnahme geben.

Er möchte aber jetzt schon klarstellen, dass er, entgegen der Darstellung im Rahmen der Anhörung, an der Ordinariatssitzung am 15. Januar 1980 teilgenommen hat.

Die gegenteilige Angabe war also objektiv falsch. Er möchte betonen, dass dies nicht aus böser Absicht heraus geschehen ist, sondern Folge eines Versehens bei der redaktionellen Bearbeitung seiner Stellungnahme war. Wie es dazu kam, wird er in der noch ausstehenden Stellungnahme erklären. Dieser Fehler tut ihm sehr leid und er bittet, diesen Fehler zu entschuldigen.

Objektiv richtig bleibt aber, dokumentiert durch die Aktenlage, die Aussage, dass in dieser Sitzung über einen seelsorgerlichen Einsatz des betreffenden Priesters nicht entschieden wurde. Vielmehr wurde lediglich der Bitte entsprochen, diesem während seiner therapeutischen Behandlung in München Unterkunft zu ermöglichen.

Benedikt XVI. ist gerade in diesen Tagen seiner früheren Erz- und Heimatdiözese nahe und ist ihr im Bemühen um Aufklärung sehr verbunden. Besonders denkt er an die Opfer, die sexuellen Missbrauch und Gleichgültigkeit erfahren mussten.“

Quelle: VaticanNews >>

 

Benedikt XVI. korrigiert Aussage
Benedikt XVI. hat seine Stellungnahme zum Missbrauchsgutachten des Erzbistums München und Freising korrigiert. Er habe doch im Jahr 1980 an einer Sitzung teilgenommen, bei der es um einen auffällig gewordenen Priester ging.
Tagesschau.de >>


"Wir sind Kirche" nennt Benedikts Stellungnahme "peinlich"
Die katholische Reformbewegung «Wir sind Kirche» hat die Stellungnahme des emeritierten Papstes Benedikt XVI. mit der Korrektur einer Aussage zum Münchner Missbrauchsgutachten als «peinlich» bezeichnet. «Was immer noch fehlt, ist sein persönliches Schuldeingeständnis», sagte «Wir sind Kirche»-Sprecher Christian Weisner der Deutschen Presse-Agentur am Montag.
Zeit-Online >>


Frauenbewegung nach Missbrauchsgutachten
Maria 2.0 fordert Ratzinger zum Verzicht des Papst-Namens auf
Nach dem Münchner Missbrauchsgutachten gerät Benedikt XVI. immer stärker unter Druck. Die katholische Reformbewegung Maria 2.0 drängt den früheren Pontifex nun dazu, auf seinen päpstlichen Namen zu verzichten.
Spiegel-Online >>

Schwer durchschaubares Krisenmanagement um den Ex-Papst
Benedikt XVI. und seine Äußerungen zu München – ein Erklärungsversuch
Benedikt XVI. hat am Montag eine zentrale Aussage für das Münchner Missbrauchsgutachten korrigiert. Wie kam es dazu? Und warum stieß seine Einlassung überhaupt auf so viel Kritik? Versuch einer Erklärung.
Katholisch.de >>

 

Sonntag, 23. Januar 2022

Reaktionen auf das Münchner Missbrauchsgutachten


"Mich bewegt und beschämt das sehr"
Der Münchner Generalvikar Klingan hat das neu vorgelegte Missbrauchsgutachten für das Erzbistum München als "gewichtigen Baustein" bei der Aufarbeitung gewürdigt. Kritik kommt aus der Politik und von kirchlichen Gruppen.
Domradio.de, 20.1. >>

Theologin Doris Reisinger über die nächsten Schritte bei der Aufarbeitung
„Die Zeit der Gutachten ist vorbei“

Sicher einzigartig ist die lange Stellungnahme Joseph Ratzingers, des früheren Papstes Benedikt XVI. Sie macht deutlich, dass sich an seiner Grundhaltung zu Missbrauch überhaupt nichts geändert hat. Der Hammer dieses Gutachtens ist aber: Wir wissen jetzt, dass Ratzinger bereit ist, öffentlich zu lügen, um sich seiner Verantwortung zu entledigen. Wie dreist oder wie verzweifelt muss man sein, um so etwas zu tun?
Frankfurter Ruchschau, 20.1. >>


"Benedikt XVI. in schlechtem Licht"
Unzeitgemäße Auffassung von sexualisierter Gewalt und unglaubwürdige Beteuerungen, er habe von einigen Missbrauchsfällen nichts gewusst: Benedikt XVI. habe sich seiner Verantwortung entzogen, sagt NDR-Kirchenexperte Breitmeier.
Tagesschau.de, 20.1. >> 


Missbrauch in der Kirche

Die Lüge des Joseph Ratzinger
Der emeritierte Papst Benedikt XVI. soll in seiner Zeit als Münchner Erzbischof nichts gegen einen pädophilen Priester unternommen haben – ein schwerer Vorwurf.
Frankfurter Rundschau, 20.1. >>


Reaktionen auf das Missbrauchsgutachten:
Kardinal Müller verteidigt Ratzinger
Fast 500 Opfer sexualisierter Gewalt, 235 Täter und ein Erzbistum, das untätig bleibt: Das Münchner Missbrauchsgutachten hat Aufsehen erregt. Neben viel Kritik gibt es auch unterstützende Worte für einzelne Verantwortliche.
Süddeutsche Zeitung, 21.1. >>


Erzbistum München und Freising
Missbrauchsgutachten ruft Justiz auf den Plan
Das Münchener Gutachten zu sexuellem Missbrauch erschüttert die katholische Kirche. Die Staatsanwaltschaft prüft die Vorwürfe.
ZDF, 21.1. >>


Entsetzen über Missbrauchs-Gutachten:
Pfarrer spricht von „Vertrauens-Enttäuschung“
Ein prominenter Fall im Missbrauchs-Skandal in der katholischen Kirche hat sich auch im Landkreis Ebersberg zugetragen. So reagieren Pfarrer und Laien auf das Kirchen-Gutachten.
Merkur.de, 22.1. >>


Kinderschutzexperte zum Münchner Missbrauchsgutachten

Zollner: Benedikts Stellungnahme für das Gutachten hat mich erstaunt
Pater Hans Zollner, der Leiter des Safeguarding-Instituts in Rom, bewertet im Interview insbesondere die Erklärung von Benedikt XVI. für das Münchner Missbrauchsgutachten. Außerdem formuliert er seine Erwartungen an die Verantwortlichen.
Katholisch.de, 22.1.2022 >>


Zum zweiten Münchner Missbrauchsgutachten

Pressespiegel von Wir-sind-Kirche.de >>

Aachener Bischof fordert Konsequenzen nach Missbrauchsgutachten
Dieser: Einlassungen von Benedikt XVI. dürfen nicht letztes Wort sein
Auch Bischöfe und ein ehemaliger Papst könnten schuldig werden, sagt der Aachener Bischof Helmut Dieser mit Blick auf das Münchner Missbrauchsgutachten. "Und in bestimmten Situationen müssen sie das auch öffentlich bekennen."
Katholisch.de, 23.1. >>


Kirche und Benedikt XVI. bei Missbrauch nur "Sündenbock"
Voderholzer: Gutachten "Akt der Instrumentalisierung des Missbrauchs"?
Bischof Rudolf Voderholzer sieht in der Empörung über Missbrauch "das Feuer, auf dem die Suppe des Synodalen Weges gekocht wird". Dabei gehe unter, dass die Kirche viel weiter bei Aufarbeitung und Prävention sei als andere Teile der Gesellschaft.
Katholisch.de, 24.1. >>


Ratzinger-Schüler: "Auch Päpste sind vor Lügen nicht gefeit"
Professor Wolfgang Beinert ist erschüttert über das Münchner Missbrauchsgutachten. Er kennt Benedikt XVI. seit Jahrzehnten. Der habe die Dimension des Skandals nicht begriffen.
Augsburger Allgemeine, 24.1. >>  oder  Katholisch.de, 25.1. >>


"Versagen durch nichts zu rechtfertigen"
Passauer Bischof Oster über Erklärung von Papst Benedikt verwundert
Der Bischof wundere sich, wie die Erklärung des emeritierten Papst Benedikt zum Missbrauchsgutachten entstanden sei. "Ich frage mich natürlich, wie diese 82-seitige Stellungnahme, die seine Unterschrift trägt, entstanden ist", erklärte er. Persönlich habe er Papst Benedikt als grundehrlichen Menschen kennengelernt, der auch seinen bischöflichen Wahlspruch, "Mitarbeiter der Wahrheit" sein zu wollen, sehr ernst nehme.
Passauer Neue Presse, 25.1. >>


Pfarrer hätte nicht mehr in Seelsorge eingesetzt werden dürfen

Kardinal Wetter entschuldigt sich für falsche Entscheidung im Fall H.
Nach Vorwürfen im Münchner Missbrauchsgutachten meldet sich der frühere Erzbischof Friedrich Wetter zu Wort: Im prominenten Fall des Missbrauchspriesters H. spricht der Kardinal von einer "falschen Entscheidung" und bittet um Entschuldigung.
Theologisch.de, 25.1. >>


Missbrauchsdebatte
Vom Reden ins Handeln kommen
In der Debatte um sexuelle Gewalt und systemisches Versagen in der Erzdiözese München und Freising regt der Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück einen öffentlichen Akt der Buße an.
Katholisch.at, 25.1 >>


Ratzinger und das Missbrauchsgutachten: Beton, nicht Fels der Kirche

Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. und das am 20. Jänner präsentierte Gutachten über Missbrauch in der Erzdiözese München und Freising zwischen 1945 und 2019. Einer Tragödie nächster Akt.
Die Furche >>

Georg Bier über die Ergebnisse und deren (mögliche) Folgen
Kirchenrechtler zu Münchner Gutachten: Machart "überzeugt mich sehr"
Die Ergebnisse seien erschütternd, aber nicht mehr überraschend: Der Freiburger Kirchenrechtler Georg Bier erklärt im katholisch.de-Interview, wie er auf das Münchner Gutachten blickt – und gibt seine Einschätzung zur viel diskutierten Stellungnahme Benedikts XVI.
Katholisch.de, 27.1. >>

Emeritus müsse nach Missbrauchsgutachten sichtbare Konsequenzen ziehen
Theologe Siebenrock: Benedikt XVI. sollte Papstgewand ablegen
Nach dem Münchner Missbrauchsgutachten müsse Benedikt XVI. die Tatsachen auf den Tisch legen, fordert der Theologe Roman Siebenrock. Zudem solle der emeritierte Papst sichtbare Konsequenzen ziehen und nur noch einfacher Priester sein.
Katholisch.de, 29.1. >>

Vatikan-Experte: «Als Papst hat Ratzinger zu wenig gegen Missbrauch unternommen»
Unter Johannes Paul II. durfte Joseph Ratzinger sexuellen Missbrauch nicht bekämpfen, sagt Vatikan-Experte Andreas Englisch. Nun sei die Ratzinger-Kirche kollabiert. Die Konservativen werden sich durch diese Katastrophe nicht mehr erholen. Das berge aber Chancen für Papst Franziskus.
Kath.ch, 31.1. >>

Dossier zum Missbrauch-Gutachten von München auf kath.ch >>

Kritik am emeritierten Papst reißt nicht ab
"Benedikt XVI. hat sich lächerlich gemacht"
Der Mitbegründer der Initiative Sauerteig in der bayerischen Kirchengemeinde in Garching an der Alz, Stefan Tiefenthaler, sieht die Glaubwürdigkeit des ehemaligen Papstes Benedikt XVI. und des katholischen Klerus massiv beschädigt.
Domradio.de, 31.1. >>

 

Donnerstag, 20. Januar 2022

Münchner Gutachten zeigt Fehlverhalten von Ratzinger, Marx und Wetter

 

D: Münchner Gutachten über Missbrauch durch Kleriker und Angestellte
In München ist an diesem Donnerstagvormittag das Gutachten „Sexueller Missbrauch Minderjähriger und erwachsener Schutzbefohlener durch Kleriker sowie hauptamtliche Bedienstete im Bereich der Erzdiözese München und Freising“ vorgestellt worden. Der Bericht deckt die Zeit von 1945 bis 2019 ab.
VaticanNews >>

Missbrauchs-Untersuchung sieht 235 mutmaßliche Täter und 497 Betroffene
Münchner Gutachten: Fehlverhalten von Ratzinger, Marx und Wetter
Es wurde mit Spannung erwartet – nun ist es veröffentlicht: Das Münchner Gutachten sieht Fehlverhalten beim Umgang mit Missbrauch durch den derzeitigen Erzbischof Reinhard Marx sowie die früheren Oberhirten Joseph Ratzinger und Friedrich Wetter. Und nicht nur durch sie.
Katholisch.de >>

Missbrauch im Erzbistum München
Gutachten belastet Papst Benedikt XVI.
Der emeritierte Papst Benedikt XVI. ist in einem Missbrauchsgutachten des Erzbistums München und Freising schwer belastet worden: Er habe als damaliger Münchner Erzbischof in vier Fällen nichts gegen des Missbrauchs beschuldigte Kleriker unternommen.
Tagesschau.de >>


Papst Benedikt XVI. in Münchner Missbrauchsgutachten schwer belastet
Eine Studie zu Missbrauch im Erzbistum München hat 235 Täter ermittelt. Zahlreiche Priester wurden auch nach Bekanntwerden der Fälle nicht abgesetzt.
Zeit-Online >>


Schwere Vorwürfe gegen Benedikt XVI.
Das am Vormittag vorgestellte Münchner Missbrauchsgutachten belastet Benedikt XVI. schwer. Die Gutachter halten Angaben des früheren Papstes zu einem brisanten Fall für „wenig glaubwürdig“.
Konradsblatt >>


Opfersprecher: „Historische Erschütterung“
Der Sprecher der deutsche Missbrauchsopfer-Initiative „Eckiger Tisch“, Matthias Katsch, nennt das neue Gutachten zu sexuellem Missbrauch im katholischen Erzbistum München und Freising eine „historische Erschütterung“ der katholischen Kirche.
Religion.orf.at >>


"Verantwortung übernehmen! Aufarbeitung intensivieren! Reformen voranbringen!"
Erste Stellungnahme von Wir sind Kirche zur Veröffentlichung des 2. Münchner Missbrauchsgutachtens
Wir-sind-Kirche.de >>

Auf der Suche nach Verantwortung und Reue
Das Münchner Gutachten dokumentiert das Multi-Systemversagen der Kirche
Auf fast 1.900 Seiten beschreibt das Münchner Missbrauchsgutachten einen Abgrund an Klerikalismus, Institutionenschutz und Führungsversagen. Was von jedem Kommunionkind in der ersten Beichte erwartet wird, wollen die Gutachter auch von den Verantwortlichen in der Kirche: Gewissenserforschung, Reue und Umkehr. Eine Analyse.
Katholisch.de >>

 AKTUALISIERUNG:

Kardinal Ratzinger
Erzbistum bestätigt Briefwechsel
Bericht: Ratzinger wusste schon 1986 von Missbrauch durch Priester H.
München ‐ Vor rund einem Jahr belastete das Münchner Missbrauchsgutachten den emeritierten Papst Benedikt XVI. schwer. Nun ist ein Briefwechsel Ratzingers mit dem Erzbistum München und Freising aufgetaucht, der weiteren Zündstoff birgt.
Katholisch.de, 22.02.2023 

 
Unterschrift des Kardinals beweise keine Kenntnis über Missbrauchstaten
Benedikt-Berater Mückl weist neue Vorwürfe gegen Ratzinger zurück
Würzburg ‐ Wusste Kardinal Joseph Ratzinger von den Taten des Mehrfachtäters H.? Neu aufgetauchte Dokumente mit seiner Unterschrift sollen das beweisen. Doch sein Berater Stefan Mückl sieht darin keine Belastung des späteren Papstes.
Katholisch.de, 23.02.2023

 

Bischof em. Elmar Fischer nach Corona-Infektion gestorben

Von 2005 bis 2011 Oberhirte der Diözese Feldkirch
Österreichischer Bischof Elmar Fischer nach Corona-Infektion gestorben
Manche seiner Aussagen sorgten für kontroverse Debatten – so etwa 2009, als er Homosexualität für "heilbar" erklärte: Nun ist der frühere Feldkircher Bischof Elmar Fischer nach einer Corona-Infektion gestorben. Er soll ungeimpft gewesen sein.
Katholisch.de >>

Vorarlbergs Altbischof Fischer gestorben
Der emeritierte Feldkircher Bischof Elmar Fischer ist tot. Er starb 85-jährig Mittwochfrüh im Landeskrankenhaus Feldkirch, wo er wegen einer schweren Covid-19-Erkrankung auf der Intensivstation behandelt wurde, wie die Diözese Feldkirch mitteilte.
Religion.orf.at >>


Altbischof Elmar Fischer verstorben
Nach kurzer schwerer Krankheit ist Altbischof Dr. Elmar Fischer heute am frühen Morgen in Feldkirch verstorben. Altbischof Elmar Fischer war 85 Jahre alt und lebte zuletzt zurückgezogen in Hittisau. "Im Namen der Diözese Feldkirch möchte ich Altbischof Elmar Fischer für seinen Dienst als Priester und Bischof danken. Mit seinem jahrelangen Engagement hat er wichtige Akzente für die Wertschätzung und die Unterstützung von Familien in unserem Land gesetzt", findet Bischof Benno Elbs erste Worte zum Tod Altbischof Elmar Fischers.
Katholische Kirche Vorarlberg >>

Dienstag, 18. Januar 2022

Drei Jahre "Maria 2.0"

"Was einige Bischöfe inzwischen sagen, könnte von uns stammen"
Drei Jahre "Maria 2.0": Was hat der Protest gebracht?
Anfang 2019 entstand die Frauenbewegung "Maria 2.0". Seither demonstriert sie für grundlegende Veränderungen in der Kirche und sorgt mit Aktionen für Aufsehen. Wie steht die Initiative heute da? Katrin Richthofer, die die Münchner Gruppe mitgegründet hat, spricht darüber im katholisch.de-Interview.
 

"Maria 2.0"-Vertreterin sieht Bewegung in der Kirche
"Viele warten auf die nächste Aktion"

Die Mitbegründerin der Münchner Ortsgruppe von Maria 2.0, Richthofer, sieht die vor drei Jahren gestartete Gruppierung gut aufgestellt. Sobald es Corona zulasse, werde die Protestbewegung mit Aktionen auf sich aufmerksam machen.
Domradio.de >>



Starke Worte gegen die Kirche
Frankfurter Gläubige „kotzen sich aus“ bei einer virtuellen Veranstaltung der Katholischen Erwachsenenbildung
Frankfurter Rundschau >>