Dienstag, 31. Mai 2022

Pierre Stutz: Geradlinig auf verschlungenen Pfaden

 

Reform der katholischen Kirche
Buchautor Stutz: „Zölibat und Priesteramt waren für mich eine Flucht“
Der Schweizer Pierre Stutz war bis 2002 römisch-katholischer Priester, danach wurde er zum Erfolgsautor spiritueller Bücher. Stutz ist schwul und engagiert sich in der Iniative #outinchurch. Er habe unter dem Machtapparat und den homophoben Aussagen der Kirche gelitten, sagte er im Deutschlandfunk >>. Austreten will er trotzdem nicht.

 


Auf verschlungenen Pfaden, immer geradlinig - Der Theologe Pierre Stutz
Pierre Stutz ist ein populärer Theologe und Mystiker unserer Zeit. Seine Bücher machten den Schweizer auch hierzulande bekannt. Die "Trotzdem-Hoffnung" ist sein Lebensmotiv. Er ermutigt Menschen, ihren eigenen Weg zu gehen. Sein Engagement gilt dem Frieden und einer Kirche ohne Angst. Rita Homfeldt porträtiert Pierre Stutz, der über sich selbst sagt: "Suchend bleibe ich ein Leben lang."
Podcast auf Bayern 2 vom 26.5.2022 >>

 

HINTERGRUND:

Der Priester Pierre Stutz erläuterte Hintergründe für sein Outing als Homosexueller
«Innere Befreiung» ermöglicht weiteren Einsatz
Kath.ch, 5.7.2002
 

Pierre Stutz: Auch die Liebe zwischen zwei Frauen, zwei Männern ist ein Sakrament
Als Priester des Bistums Basel machte Pierre Stutz die Erfahrung: «Ich ging immer gekrümmter durch meinen Alltag, obwohl ich alle anderen zum aufrechten Gang ermutigen konnte.» Jetzt schreibt er im Buch «#OutInChurch»: «Spät habe ich mir erlaubt, gay zu sein.»
Kath.ch, 26.4.2022

Homepage von Pierre Stutz >>

Samstag, 28. Mai 2022

Spitalseelsorgerin kritisiert "missio" als Anstellungsbedingung

 



Wegen diskriminierender Missio-Politik:
Veronika Jehle kündigt als Spitalseelsorgerin
Paukenschlag in Zürich: Veronika Jehle (36) kritisiert Bischof Joseph Bonnemain und kündigt als Spitalseelsorgerin. Damit verliert das Bistum Chur eine profilierte Theologin: Veronika Jehle ist bekannt als ehemalige «Wort zum Sonntag»-Sprecherin.
Kath.ch >>


«Lieber Bischof Joseph, ich gebe dir meine Missio zurück»:
Veronika Jehles Abschiedsbrief
In einem Klartext-Brief begründet Veronika Jehle, warum sie nicht mehr mit einer bischöflichen Beauftragung als Spitalseelsorgerin arbeiten möchte. Die Missio werde als «Kontrollinstrument missbraucht», um «abweichende Überzeugungen und Kritik durch Mitarbeitende zum Schweigen zu bringen».
Kath.ch >>

 
Nach Veronika Jehles Kündigung:
Sabine Zgraggen fordert Revision der Anstellungsordnung
Kath.ch >>

Weiterer Abgang im Zorn:
Das Bistum Chur kommt auch unter Joseph Maria Bonnemain nicht zur Ruhe
Der neue Bischof von Chur hat den Auftrag, die Grabenkämpfe zwischen Konservativen und Reformern zu beenden. Nach wenig mehr als einem Jahr im Amt hat er bereits beide Seiten gegen sich aufgebracht.
NZZ >>


«Wir sind traurig! Wir sind desillusioniert! Wir sind zerrissen!»
50 Seelsorgende solidarisieren sich mit Veronika Jehle
Pfingsten gilt als Geburtstag der Kirche. Doch Veronika Jehles Kündigung und ihr Abschiedsbrief an Bischof Joseph Bonnemain wühlen Seelsorgende in der Schweiz auf. In einem offenen Brief solidarisieren sie sich mit Veronika Jehle – und fordern Reformen.
Kath.ch, 4.6.2021 >>

 

Herbert-Haag-Medaille für Theologin Veronika Jehle
Aus Wien stammende Theologin engagiert sich u.a. mit der Schweizer Gruppe "Vielstimmig Kirche sein" für Gleichberechtigung in der Kirche
Katholisch.at,17.5.2021 >>

Freitag, 27. Mai 2022

Geringe Beteiligung am Deutschen Katholikentag

AKTUALISIERUNG am 30.05.2022

Nach dem Katholikentag:
Zeitansage für eine krisenhafte Kirche

Prozession beim Abschlussgottesdienst des Stuttgarter Kathokikentags

Der große Ansturm auf den Katholikentag in Stuttgart blieb aus – multiple Krisen legen sich wie Mehltau über die katholische Zivilgesellschaft. Die Katholikentage und die Kirche stehen vor derselben Gabelung: Reformen für die Zukunft oder kleiner trauriger Rest ohne Strahlkraft?
Katholisch.de, 30.5.2022 >>


Generalvikar Pfeffer für Fusion von Katholikentag und Kirchentag
Ist es angesichts sinkender Teilnehmerzahlen noch sinnvoll, Katholikentage und Evangelische Kirchentage getrennt zu veranstalten? Generalvikar Klaus Pfeffer hat eine eindeutige Meinung zu dieser Frage: Er spricht sich für eine Zusammenlegung aus.
Katholisch.de, 30.5.2022 >>

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Teilnehmer halten rote Schals mit der Aufschrift: "Leben teilen" in die Höhe

Geringe Teilnahme stellt Herausforderung für Treffen dar
"Wiedersehensfreude" in Stuttgart: Der erste Katholikentag nach Corona

Beim Katholikentag in Stuttgart ist eine große "Wiedersehensfreude" der Gläubigen zu spüren: Endlich kann nach der Pandemie wieder ein kirchliches Großevent stattfinden. Doch die Freude trügt, denn es sind nur wenige Teilnehmer angereist – und diese verlieren sich in der Großstadt.
Katholisch.de >>


Interessensgruppen präsentieren sich auf der Kirchenmeile
Katholikentag in Stuttgart zeigt Facetten der Weltkirche
Beim Katholikentag werben zahlreiche Verbände und Initiativen – konservative wie reformorientierte – für ihre Anliegen. Die Bandbreite ist groß. Auch Kirchengegner kommen in Stuttgart zu Wort.
Katholisch.de >>


Der Katholikentag braucht ein kompakteres Format
Diejenigen, die sich im Laufe der Corona-Pandemie den Kirchgang abgewöhnt haben, kommen nicht mehr wieder, kommentiert Benjamin Leven. Das habe auch Konsequenzen für kirchliche Großveranstaltungen wie den Katholikentag.
Katholisch.de >>


Den Katholikentag gibt es nicht
Beim 102. Deutschen Katholikentag in Stuttgart ist auch Vatican News/Radio Vatikan mit einem eigenen Stand vertreten. Unser Kollege Stefan v. Kempis schildert uns seine Eindrücke.
VaticanNews >>


Katholikentags-Debatten:
"Herr Bischof, bleiben Sie katholisch"
Mit zahlreichen Veranstaltungen zu Reformthemen steht der Katholikentag im Zeichen der Erneuerung. Betroffenenbeiräte zu Missbrauch und Laiengruppen nutzen die Bühne. Der Druck der Basis ist so groß wie der Reformstau. Doch es gibt auch Gegenwind.
BR24 >>

Alles Wichtige zum Katholikentag 2022 in Stuttgart auf einen Blick
SWR >>

Katholikentag.de >>

Samstag, 21. Mai 2022

Laien-Initiativen formulieren Erwartungen an Deutschen Katholikentag


"Es muss sich endlich was tun"
Kirchliche Gruppen und Initiativen halten den Deutschen Katholikentag in Stuttgart angesichts der "aktuellen Multikrise für besonders notwendig". Es gelte, die Vision "einer gerechteren und friedvolleren Welt" aufrecht zu erhalten.
Domradio.de >>

Corona, Krieg und Kirchenkrise: Katholikentag in Stuttgart
Der 102. Katholikentag von Mittwoch bis Sonntag in Stuttgart soll besonders politisch werden.
Süddeutsche Zeitung >>


Veranstaltungen von Wir sind Kirche beim 102. Deutschen Katholikentag vom 25.-29. Mai 2022 in Stuttgart mit der Losung „leben teilen“

Homepage vom Katholikentag in Stuttgart

Freitag, 20. Mai 2022

Bildhauer Thomas Resetarits verstorben

 

Abschied von einem der Großen in Burgenlands künstlerischer Landschaft
Mit großer Trauer reagiert Eisenstadts Bischof Ägidius J. Zsifkovics auf die Nachricht vom Ableben des bekannten burgenländischen Bildhauers und Künstlers Thomas Resetarits. Resetarits ist, wie heute bekannt wurde, nach längerer Krankheit im 83. Lebensjahr verstorben. Zsifkovics kondoliert im Namen der ganzen Diözese allen Angehörigen und Freunden des Verstorbenen, aber auch dem ganzen Burgenland, das mit dem Künstler "einen seiner Großen verloren hat. Thomas Resetarits war ein Künstler, der ganz für sein Werk gelebt hat, und dieses Werk war in großen Strecken geprägt von den Themen des christlichen Glaubens und des Menschseins. Er hat gerade in der künstlerischen Landschaft des Burgenlands seine persönliche, unverwechselbare Signatur hinterlassen. In ihr war immer auch das Burgenlandkroatische in seinen kostbarsten Facetten essenziell enthalten", so Zsifkovics, der wie Resetarits Stinatzer Wurzeln hat. Zsifkovics wird auch das Begräbnis von Thomas Resetarits am Freitag, dem 20. Mai 2022, in Wörterberg halten.
Martinus.at >>

Trauerparte (PDF)


Bildhauer Thomas Resetarits gestorben
Der burgenländische Bildhauer Thomas Resetarits ist am Mittwoch nach längerer Krankheit im Alter von 82 Jahren gestorben. Der Künstler hatte viele Werke für Kirchen im Burgenland gefertigt.
Burgenland.orf.at >>


Wörterberger Bildhauer Thomas Resetarits verstorben
Der Burgenland-Kroate Tome Rešetarić, der 1939 in Stinatz geboren wurde, absolvierte ab 1955 eine Steinbildhauerlehre in Graz. 1964 legte er die Meisterprüfung in Wien ab, es folgte ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Seit 1966 arbeitete Resetarits als freischaffender Bildhauer. Er unternahm Reisen nach Rom, Ungarn, Kroatien, Deutschland, Mexiko, USA, Afrika, Indien, Neuguinea, Südamerika, Südafrika und China, die großen Einfluss auf seine künstlerische Entwicklung hatten.
MeinBezirk.at >>

Dienstag, 17. Mai 2022

Polak zur Kirchenreform: "Geduld darf man nicht überstrapazieren"

 

"Eine bahnbrechende Kirchenrevolution wird nicht stattfinden, aber irgendetwas muss passieren." Diese Einschätzung äußerte die Wiener Pastoraltheologin Regina Polak mit Blick auf den vom Papst für die Weltkirche ausgerufenen und in Österreichs Diözesen zu Zwischenergebnissen gelangten Synodalen Prozess. Die in jeder Diözese gebündelten und am Palmsonntag an die Bischofskonferenz gesendeten Meinungserhebungen über den künftigen Weg der Katholischen Kirche hätten Reformwünsche gerade beim Thema Frauen und Kirche ergeben. "Insgesamt fand ich das alles erstaunlich friedlich, nicht aggressiv", sagte Polak der "Presse am Sonntag" (15. Mai). Es sei viel Geduld da. Freilich: "Geduld darf man nicht überstrapazieren. Geduld darf man gerade in einer Leitungsfunktion nicht missbrauchen."
Katholisch.at >>


Die Synode in den Diözesen

Erzdiözese  Wien                             

              

Die Ergebnisse aus der Erzdiözese Wien

Erzdiözese Salzburg

 

Die Ergebnisse aus der Erzdiözese Salzburg

Diözese Eisenstadt

 

Die Ergebnisse aus der Diözese Eisenstadt

Diözese St. Pölten

 

Der Synodale Prozess in der Diözese St. Pölten

Diözese Graz-Seckau

 

Die Ergebnisse aus der Diözese Graz-Seckau

Diözese Gurk-Klagenfurt

 

Der Synodale Prozess in der Diözese Gurk-Klagenfurt

Diözese Linz

 

Die Ergebnisse aus der Diözese Linz

Diözese Innsbruck

 

Die Ergebnisse aus der Diözese Innsbruck

Diözese Feldkirch

 

Die Ergebnisse aus der Diözese Feldkirch
 

 

Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung
Vorbereitungsdokument auf press.vatican.va >>

Dtld: Dritter bundesweiter Predigerinnentag am Junia-Tag


kfd-Funktionärin fordert Frauen in allen kirchlichen Ämtern
"Es geht kein Weg daran vorbei"
Bereits zum dritten Mal begeht die kfd am Tag der Apostelin Junia den Predigerinnentag. Auch Ulrike Göken-Huismann hat die Kanzel bestiegen und erklärt, warum ihr das Predigen in der Eucharistiefeier so wichtig ist.
Domradio.de >>

 

12 Frauen. 12 Orte. 12 Predigten.
17. Mai 2022: Dritter bundesweiter Predigerinnentag

Am 17. Mai, dem Tag der Apostelin Junia melden sich Frauen in Gottesdiensten zu Wort und setzen ein Zeichen für eine geschlechtergerechten Kirche. Die 12 Frauen, die unter anderem als Geistliche Leiterinnen oder Begleiterinnen in der kfd aktiv sind, predigen am oder um den 17. Mai 2022 bundesweit an 12 Orten.
Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands >>


Herzliche Einladung zur virtuellen Juniavigil 2022
17. Mai um 17 Uhr – am Juniatag!

https://us06web.zoom.us/j/87019911461?pwd=ci93L3ZXV1RUYkNINzhIVGRRT1lhQT09
Meeting-ID: 870 1991 1461
Kenncode: 875810

Wir beginnen dieses Treffen mit der Juniavigil und beten die Junia-Litanei. Wer dabei sein möchte, einfach dazukommen – oder mit uns verbunden zuhause beten.
Wer mag kann auch zum Austausch bleiben.
Neue Gesichter willkommen!
JuniaInitiative.de >>


Wer darf laut Kirchenrecht in katholischen Messen predigen?
"Unter bestimmten Umständen sind Laien zugelassen"

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands begeht den dritten Predigerinnentag. Dabei dürfen in einer Messe aber laut Kirchenrecht eigentlich nur geweihte Amtsträger, also Diakon, Priester und Bischof predigen. Warum ist das so?
Domradio.de >>

Zum Thema:

Diakon Richard Müller im BLICKPUNKT Pastoral Nr.1/2021, Seite 9:
Im ersten Jahrzehnt (d.h. in den 1980-iger Jahren) war es einem Diakon nur vom 1. Juli bis 31. August (Ferien/Urlaubszeit) erlaubt, Wortgottesdiesntfeiern zu halten; und das nur von Montag bis Freitag.

Junia – hervorragend unter den Aposteln
Die in der Schweiz lancierte Juniainitiative trägt ihren Namen: Junia – zusammen mit ihrem Mann Andronikus für Paulus eine der ganz Grossen im Kreis der Apostel. Eine Frau als Apostelin? Der Neutestamentler Markus Lau beleuchtet die exegetischen Hintergründe.
Redaktion Feinschwarz