Die Macht hat vielerlei Namen und Gestalten: Energie, Geld, Intelligenz, Beziehungen, Organisation, Waffen. Der Jünger Jesu hat nicht den Auftrag, sich mit Macht durchzusetzen. Er soll jedoch das Wort Gottes weitersagen, er soll Zeuge Gottes sein in dieser Welt. Und er soll der Kraft Gottes Raum geben in seinem eigenen Leben. Die Menschen werden seinem Wort nur glauben, wenn sie es als gelebte Wahrheit sehen.
Ps 17,15
Ich will in Gerechtigkeit dein Angesicht schauen,
mich satt sehen an deiner Gestalt, wenn ich einst erwache.
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Paare
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Samstag, 11. Juli 2015
Samstag, 4. Juli 2015
14. Sonntag im Jahreskreis
An den fernen Gott glauben ist leichter als dem nahen Gott begegnen. In der Nähe ist alles so konkret, Menschen und Dinge; sie haben Namen und brauchen Raum. Glauben, dass es Christus ist, der uns begegnet im Wort und im Sakrament; aber auch amen sagen zu dem Menschen neben mir in der Kirchenbank, auf der Straße, im eigenen Haus - das müsste die Welt verändern.
Ps 48,10-11
Deiner Huld, o Gott, gedenken wir in deinem heiligen Tempel.
Wie dein Name, Gott, so reicht dein Ruhm bis an die Enden der Erde;
deine rechte Hand ist voll von Gerechtigkeit.
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Familienbande
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Ps 48,10-11
Deiner Huld, o Gott, gedenken wir in deinem heiligen Tempel.
Wie dein Name, Gott, so reicht dein Ruhm bis an die Enden der Erde;
deine rechte Hand ist voll von Gerechtigkeit.
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Familienbande
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Samstag, 27. Juni 2015
13. Sonntag im Jahreskreis
Wunder geschehen auch heute noch; nur müssen wir sie nicht dort suchen, wo Lärm gemacht wird. Nicht dort, wo es zwar etwas zu bestaunen, aber nichts zu glauben gibt. Gott tut nichts umsonst; wozu ein Wunder, wenn es nichts zu sagen hat? Wunder heute: zum Beispiel Menschen, die Christus mit glühendem Herzen lieben, trotz der Gleichgültigkeit ringsum; Menschen, die sich für andere opfern, ohne davon zu reden; Menschen, die Leid und Schmerz als Gabe Gottes annehmen.
Ps 47, 2
Ihr Völker alle, klatscht in die Hände,
jauchzt Gott zu mit lautem Jubel.
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Ich sage dir, steh auf!
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Ps 47, 2
Ihr Völker alle, klatscht in die Hände,
jauchzt Gott zu mit lautem Jubel.
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Ich sage dir, steh auf!
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Samstag, 20. Juni 2015
12. Sonntag im Jahreskreis
Furcht und Angst weichen nie ganz von uns. Aber langsam verlieren sie die Macht über uns; eine tiefere und zentralere Erfahrung beginnt sich abzuzeichnen: die Erfahrung der Dankbarkeit, Dankbarkeit ist die Erkenntnis. dass das Leben in all seinen Erscheinungsformen ein Geschenk ist, für das wir danken möchten. Je näher wir Gott im Gebet kommen, umso mehr erkennen wir den unendlichen Reichtum seiner Gaben. Vielleicht lernen wir dann sogar, in unseren Leiden und Schmerzen sein Geschenk zu sehen.
(Henri J. M. Nouwen)
Ps 28,8-9
Der Herr ist die Stärke seines Volkes,
er ist Schutz und Heil für seinen Gesalbten.
Herr, hilf deinem Volk und segne dein Erbe,
führe und trage es in Ewigkeit.
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Sturm
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(Henri J. M. Nouwen)
Ps 28,8-9
Der Herr ist die Stärke seines Volkes,
er ist Schutz und Heil für seinen Gesalbten.
Herr, hilf deinem Volk und segne dein Erbe,
führe und trage es in Ewigkeit.
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Sturm
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Samstag, 13. Juni 2015
11. Sonntag im Jahreskreis
Jesus spricht vom Reich Gottes
in Gleichnissen, und wir sollen nicht vorschnell denken, wir hätten alles
verstanden. Jesus sagt nicht das, was wir schon wissen, das
Selbstverständliche. Er sagt das Neue, das Unerwartete. Wir sollen begreifen,
dass Gott anders ist, und anders handelt als die Menschen. Zugleich aber ist er
so menschlich, dass, wer überhaupt etwas begriffen hat, sich sagen muss: Ja, so
ist es, so muss es sein; das ist mir gesagt, ich muss es lernen.
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Kleine Anfänge würdigen
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Ps
27 (26), 7.9
Vernimm, o Herr, mein lautes Rufen, sei mir
gnädig und erhöre mich.
Du bist meine Hilfe: Verstoß mich nicht,
verlass mich nicht, du Gott meines Heils!
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Kleine Anfänge würdigen
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Samstag, 6. Juni 2015
10. Sonntag im Jahreskreis
Das Wachstum im Glauben steigert die Empfindsamkeit des Menschen, und zwar nach der positiven wie nach der negativen Seite hin. Den Heiligen werden unendliche Räume der Freude erschlossen, aber sie leiden auch am schlimmsten an sich und an der Unerlöstheit der Welt. Mit der Fähigkeit zur Vision der kommenden, anbrechenden Herrlichkeit steigert sich auch die Einsicht in die Tiefe des Abgrunds der Bosheit und Gottwidrigkeit. Die Waagschalen des Empfindens werden auf beiden Seiten stärker beladen ... Das bringt in das Leben des Glaubenden eine große, oft ungeheure und zuweilen kaum mehr zu ertragende Spannung.
(Bernardin Schellenberger)
Ps 27,1-2
Der Herr ist mein Licht und mein Heil;
vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Herr ist die Kraft meines Lebens;
vor wem sollte mir bangen?
Meine Bedränger und Feinde,
sie müssen straucheln und fallen.
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Von Sinnen
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(Bernardin Schellenberger)
Ps 27,1-2
Der Herr ist mein Licht und mein Heil;
vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Herr ist die Kraft meines Lebens;
vor wem sollte mir bangen?
Meine Bedränger und Feinde,
sie müssen straucheln und fallen.
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Von Sinnen
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Samstag, 30. Mai 2015
Dreifaltigkeitssonntag
Die heilige Dreifaltigkeit ist nicht ein in sich selbst ruhendes Geheimnis. Von jeher spricht Gott sein Wort in die geschaffene Welt und im Wort ist die Kraft seines Geistes. Die Erschaffung der Welt und die Erlösung sind das Werk des dreifaltigen Gottes. In seiner Kraft wird bis ans Ende der Zeit das Evangelium verkündet und die Taufe gespendet. Die ganze Welt ist der Acker, auf dem die Saat des Wortes Frucht bringen soll.
vgl. Offb 1, 8
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Ehre sei dem einen Gott,
der war und der ist und der kommen wird.
Halleluja.
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Zu allen Menschen gehen
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vgl. Offb 1, 8
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Ehre sei dem einen Gott,
der war und der ist und der kommen wird.
Halleluja.
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Zu allen Menschen gehen
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Samstag, 23. Mai 2015
Pfingsten
Atme in mir, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke.
Treibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue.
Locke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges hüte.
Hüte mich, du Heiliger Geist, dass ich deine Gabe nie mehr verliere.
(Augustinus)
Weish 1,7
Der Geist des Herrn erfüllt den Erdkreis.
In ihm hat alles Bestand.
Nichts bleibt verborgen vor ihm. Halleluja.
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Schöpferkraft, Lebenskraft, Liebeskraft
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Treibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue.
Locke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges hüte.
Hüte mich, du Heiliger Geist, dass ich deine Gabe nie mehr verliere.
(Augustinus)
Weish 1,7
Der Geist des Herrn erfüllt den Erdkreis.
In ihm hat alles Bestand.
Nichts bleibt verborgen vor ihm. Halleluja.
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Schöpferkraft, Lebenskraft, Liebeskraft
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Samstag, 16. Mai 2015
7. Sonntag der Osterzeit
Der Auferstandene macht euch frei von dem, was euch hindert, im Glauben zu leben; im Frieden mit den anderen, in der Wahrheit, in der Einheit, in der Vergebung, in der Liebe zu leben. Er legt in euch sein göttliches Leben hinein und seine Macht der Erneuerung. Geht auf die Straßen der Welt, in eure Familien, in eure Städte, in eure Schulen, um in gewisser Weise das Sakrament der Liebe Gottes zu sein bei jedem eurer Brüder, damit sie den Erlöser in ihr Leben aufnehmen. Es ist das Geheimnis des Glückes.
(Johannes Paul II.)
Ps 27, 7-9
Vernimm, o Herr, mein lautes Rufen;
sei mir gnädig und erhöre mich!
Mein Herz denkt an dein Wort: "Sucht mein Angesicht!"
Dein Angesicht, Herr, will ich suchen.
Verbirg nicht dein Gesicht vor mir! Halleluja.
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(Johannes Paul II.)
Ps 27, 7-9
Vernimm, o Herr, mein lautes Rufen;
sei mir gnädig und erhöre mich!
Mein Herz denkt an dein Wort: "Sucht mein Angesicht!"
Dein Angesicht, Herr, will ich suchen.
Verbirg nicht dein Gesicht vor mir! Halleluja.
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Samstag, 9. Mai 2015
6. Sonntag der Osterzeit
Die Tiefe
Das Gebet, in dem wir in die Tiefen Gottes hinabsteigen, ist nicht dazu da, dass wir uns in unserer Haut wohler fühlen; Beten - nicht um irgendeines Gewinnes willen, sondern um als freie Menschen in die lebendige Gemeinschaft mit Christus hineinzufinden. Wenn der Mensch versucht, diese Gemeinschaft in Worte zu fassen, ist es bewusstes Beten. Es ist kein Privileg für einige wenige. Er ist ein Weg, der gangbar ist für die Jüngsten wie für die Ältesten. Im Gebet gewinnt unser Herz Klarheit und Durchsichtigkeit. Christus ist gegenwärtig.
(Frère Roger)
Jes 48, 20
Verkündet es jauchzend, damit man es hört!
Ruft es hinaus bis ans Ende der Erde!
Ruft: Der Herr hat sein Volk befreit. Halleluja.
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Samstag, 2. Mai 2015
5. Sonntag der Osterzeit
Was zählt
Wir mögen wunderbare Werke vollbringen, zählen werden nur jene, die der barmherzigen Liebe Christi in uns entspringen. Am Abend unseres Lebens wird es die Liebe sein, nach der wir beurteilt werden, die Liebe, die wir allmählich in uns haben wachsen und sich entfalten lassen, in Barmherzigkeit für jeden Menschen in der Kirche und in der Welt. Unsere Hinwendung gilt allen Menschen ohne Ausnahme, weil in jedem Menschen Zeichen Christi, unseres Bruders, erkennbar sind.
(Frère Roger)
Ps 98, 1-2
Singt dem Herrn ein neues Lied,
denn er hat wunderbare Taten vollbracht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
Halleluja.
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Wir mögen wunderbare Werke vollbringen, zählen werden nur jene, die der barmherzigen Liebe Christi in uns entspringen. Am Abend unseres Lebens wird es die Liebe sein, nach der wir beurteilt werden, die Liebe, die wir allmählich in uns haben wachsen und sich entfalten lassen, in Barmherzigkeit für jeden Menschen in der Kirche und in der Welt. Unsere Hinwendung gilt allen Menschen ohne Ausnahme, weil in jedem Menschen Zeichen Christi, unseres Bruders, erkennbar sind.
(Frère Roger)
Ps 98, 1-2
Singt dem Herrn ein neues Lied,
denn er hat wunderbare Taten vollbracht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
Halleluja.
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Samstag, 25. April 2015
4. Sonntag der Osterzeit
Nichts Kostbareres gibt es für den Menschen als das Leben: ein volles, geglücktes, glückliches Leben. Dem Leben dienen ist das Größte, was ein Mensch für andere tun kann. Jesus hat für uns sein Leben eingesetzt; er liebt uns. Er ruft uns beim Namen, der Gute Hirt. Er nimmt uns in Dienst; auch wir sollen helfen. retten, heilen.
Ps 33(32), 5-6
Die Erde ist voll von der Huld des Herrn.
Durch das Wort des Herrn wurden die Himmel geschaffen.
Halleluja.
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Ps 33(32), 5-6
Die Erde ist voll von der Huld des Herrn.
Durch das Wort des Herrn wurden die Himmel geschaffen.
Halleluja.
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Samstag, 18. April 2015
3. Sonntag der Osterzeit
Sich bekehren heißt sich Gott zuwenden, und seit Ostern: an Christus glauben. Diese Bekehrung, denken wir, liegt hinter uns. Wir haben gesagt: Ich glaube. Wir haben es in der Osternacht neu gesagt. Aber das Taufbekenntnis ist auch ein Taufversprechen, ein Gelöbnis, und wir haben Mühe, das vorausgeschickte Wort einzuholen durch die Tat unseres täglichen Lebens. Bekehrung bedeutet Veränderung zum Besseren. Ob wir die nötig haben?
Ps 66 (65), 1-2
Jauchzt vor Gott, alle Menschen der Erde!
Spielt zum Ruhm seines Namens!
Verherrlicht ihn mit Lobpreis! Halleluja.
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Ps 66 (65), 1-2
Jauchzt vor Gott, alle Menschen der Erde!
Spielt zum Ruhm seines Namens!
Verherrlicht ihn mit Lobpreis! Halleluja.
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Samstag, 11. April 2015
2. Sonntag der Osterzeit
Der gefährlichste Feind des Glaubens und der Liebe ist der Zweifel: die bohrende Frage, ob nicht alles nur Betrug und Selbsttäuschung war. Gründe und Beweise helfen nicht weiter, sie werden ja ebenfalls in den Zweifel hineingezogen. Helfen kann nur eine große, alles verändernde Erfahrung: die Offenbarung der Wahrheit selbst oder die spontane Mitteilung der Liebe. Dem „ungläubigen“ Thomas hat Jesus seine Wunden gezeigt, um die Wunde des Zweifels zu heilen.
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Freitag, 3. April 2015
Ostern – meiner Sehnsucht Raum geben
Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs!
Liebe Freundinnen und Freunde!
Mit einem Text von Pierre Stutz wünsche ich euch ein frohes Osterfest.
Mögen sich unsere Sehnsucht nach einer lebendigen und glaubwürdigen Kirche
und der Wunsch von Papst Franziskus nach einer armen Kirche für die Armen erfüllen!
Mit der Kraft des Auferstandenen in eine "franziskanische" Zukunft!
Edi Posch
Ostern –
meiner Sehnsucht Raum geben
Nicht mehr länger
hinter meinen Entfaltungsmöglichkeiten bleiben
in meiner Sehnsucht
meine Lebensaufgabe entdecken
Nicht mehr länger
allein unterwegs sein
Verbündete suchen
die miteinander ergründen
wofür es sich lohnt zu leben
Nicht mehr länger
Resignation nähren
sondern Hoffnungslieder anstimmen
die von der Globalisierung
der Mitmenschlichkeit erzählen
Nicht mehr länger
mich lähmen lassen
von der Ohnmacht
miteinander unsere Sehnsucht entfalten
Hier und jetzt –
Auferstehen
Pierre Stutz, Der Stimme des Herzens folgen,
Verlag Herder, Fr. i. Br., 2005, 112.
Liebe Freundinnen und Freunde!
Mit einem Text von Pierre Stutz wünsche ich euch ein frohes Osterfest.
Mögen sich unsere Sehnsucht nach einer lebendigen und glaubwürdigen Kirche
und der Wunsch von Papst Franziskus nach einer armen Kirche für die Armen erfüllen!
Mit der Kraft des Auferstandenen in eine "franziskanische" Zukunft!
Edi Posch
Ostern –
meiner Sehnsucht Raum geben
Nicht mehr länger
hinter meinen Entfaltungsmöglichkeiten bleiben
in meiner Sehnsucht
meine Lebensaufgabe entdecken
Nicht mehr länger
allein unterwegs sein
Verbündete suchen
die miteinander ergründen
wofür es sich lohnt zu leben
Nicht mehr länger
Resignation nähren
sondern Hoffnungslieder anstimmen
die von der Globalisierung
der Mitmenschlichkeit erzählen
Nicht mehr länger
mich lähmen lassen
von der Ohnmacht
miteinander unsere Sehnsucht entfalten
Hier und jetzt –
Auferstehen
Pierre Stutz, Der Stimme des Herzens folgen,
Verlag Herder, Fr. i. Br., 2005, 112.
Sonntag, 15. März 2015
„Kehrt um und glaubt an das Evangelium“
„Kehrt um (bekehrt euch) und glaubt an das Evangelium“
Von einer Überbetonung des Lehramtes
wieder hin zum Evangelium Jesu Christi
Von einer rigorosen Auslegung des Gesetzes
hin zu Menschlichkeit und Barmherzigkeit im Sinne Jesu
Von der wachsenden Überforderung (Ausbeutung!) der Priester
hin zu einer Seelsorge, die den Menschen gerecht wird
Von einer zunehmenden Großraumseelsorge
hin zu überschaubaren Einheiten,
die den einzelnen Menschen nicht aus dem Blick verlieren
Von einer Enge im Denken
zu einer Weite des Herzens
Von einer instruierenden Einbahnstraße aus Rom
und den bischöflichen Ordinariaten
zu einem echten Dialog mit wahrhaftigem Hinhören und Ernstnehmen
Von Fanatismus und Radikalismus
zu einer menschenfreundlichen und gottesnahen Kirche
Von Mutlosigkeit und Resignation
hin zu Vertrauen auf den Geist Gottes
Von einer männerbeherrschten
zu einer auch für Frauen offenen Kirche
Von einer Kirche der Angst um ihre Macht
zu einer feiernden, betenden und auf den Hl. Geist vertrauenden Kirche
(Pfarrer Klaus Dopler, Gallneukirchen)
Sonntag, 8. März 2015
Du bist nicht, wo Unrecht geschieht
Du bist nicht –
Gott
wo Unrecht geschieht
Es sei denn auf der Seite der Benachteiligten
Du bist nicht –
Gott
wo man auf Kosten anderer lebt
Es sei denn auf der Seite der Armen
Du bist nicht –
Gott
wo man die Güter des Lebens anhäuft
Es sei denn auf der Seite der Ausgeschlossenen
Darum will ich dich suchen –
Gott
in der Gerechtigkeit
und bei den Benachteiligten, Armen, Ausgeschlossenen
Rotzetter Anton, Gott, der mich atmen lässt. Gebete des Lebens,
Verlag Herder, Freiburg i. Br., 31994.
Gott
wo Unrecht geschieht
Es sei denn auf der Seite der Benachteiligten
Du bist nicht –
Gott
wo man auf Kosten anderer lebt
Es sei denn auf der Seite der Armen
Du bist nicht –
Gott
wo man die Güter des Lebens anhäuft
Es sei denn auf der Seite der Ausgeschlossenen
Darum will ich dich suchen –
Gott
in der Gerechtigkeit
und bei den Benachteiligten, Armen, Ausgeschlossenen
Rotzetter Anton, Gott, der mich atmen lässt. Gebete des Lebens,
Verlag Herder, Freiburg i. Br., 31994.
Sonntag, 1. März 2015
Jeden Tag… Hoffnung
Jeden Tag sollst du sagen können:
Es ist jemand da, der mir Hoffnung gibt
und jemand, dem ich Hoffnung geben kann.
Es ist jemand da, der mir gute Worte sagt
und jemand, dem ich sie sagen kann.
Es ist jemand da, der mich kennt,
wie ich wirklich bin
und dem ich vertrauen kann
und jemand, der mir Vertrauen schenkt.
Es ist jemand da, der mir verzeiht
und jemand, der weiß,
dass ich ihm längst verziehen habe.
Es ist Gott da, der mein Leben
in guten und in schweren Tagen
in seinen Händen hält
und mich, mein Leben,
meine Sehnsüchte und Liebe
zur Reife und ganz zur Entfaltung bringt.
Fastenkalender 2005, AK Weltkirche,Wr. Neustadt,
Kalenderblatt vom 23. Feb. 2005.
Es ist jemand da, der mir Hoffnung gibt
und jemand, dem ich Hoffnung geben kann.
Es ist jemand da, der mir gute Worte sagt
und jemand, dem ich sie sagen kann.
Es ist jemand da, der mich kennt,
wie ich wirklich bin
und dem ich vertrauen kann
und jemand, der mir Vertrauen schenkt.
Es ist jemand da, der mir verzeiht
und jemand, der weiß,
dass ich ihm längst verziehen habe.
Es ist Gott da, der mein Leben
in guten und in schweren Tagen
in seinen Händen hält
und mich, mein Leben,
meine Sehnsüchte und Liebe
zur Reife und ganz zur Entfaltung bringt.
Fastenkalender 2005, AK Weltkirche,Wr. Neustadt,
Kalenderblatt vom 23. Feb. 2005.
Sonntag, 22. Februar 2015
Ich suche nach einem Sinn
Ich suche
Ich suche nach einem Sinn des Lebens.
Das tägliche Einerlei,
das bisschen Spaß in der Freizeit,
das Warten auf Festlichkeiten –
kann darin der sinn des Lebens stecken?
Ich suche nach etwas Tieferem,
nach etwas Größerem,
nach etwas,
das Trost,
Halt
und Hoffnung gibt,
etwas, das selbst die Angst vor dem Ende
nehmen kann.
Ich suche…
Sandra Synowzik, aus: Wachsen zur Fülle. Impuls- und Meditationstexte (nicht nur) zur Fastenzeit, Haus der Stille, 1996, 25.
Sonntag, 15. Februar 2015
Ausschau halten
Menschen
halten Ausschau
nach zärtlicher Zuwendung
Menschen
richten sich aus
nach aufrichtenden Lebensworten
Menschen
sind gezeichnet
von Ungerechtigkeit und Willkür
Menschen
lassen sich nicht beirren
von Unheilspropheten
Menschen
durchbrechen ihre Isolation
stiften geschwisterliche Gemeinschaft
Menschen
warten auf mich
auf dich, auf uns
Pierre Stutz, Der Stimme des Herzens folgen,
Verlag Herder, Freiburg i. Br. 2005, 166.
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