Sonntag, 9. Mai 2021

Sophie Scholl wäre 100 Jahre alt

NS-Widerstandskämpferin Sophie Scholl wäre 100 Jahre alt
Der Name Sophie Scholl steht wie kaum ein anderer für den Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Deutschland. Sie gehörte zum Kreis rund um Alexander Schmorell und ihren Bruder Hans. Die Weiße Rose prangerte die Verbrechen der Nazis an und verteilte Flugblätter, um die Menschen aufzurütteln. Am 18. Februar 1943 wurden Hans und Sophie Scholl bei einer Aktion in München festgenommen und vier Tage später hingerichtet.
Wiener Zeitung, 8.5.2021 >>


Zum 100. Geburtstag:
Erinnerungen an Sophie Scholl
Sophie Scholl hat als das wohl berühmteste Mitglied der "Weißen Rose" gegen das NS-Regime in Deutschland gekämpft. Vor 100 Jahren wurde sie geboren. Welche Bedeutung hat Sophie Scholl heute? Ein Gespräch mit ihrem Neffen Jörg Hartnagel.
WDR 5 Morgenecho - Interview. 08.05.2021

 

100. Geburtstag Sophie Scholl
Der Mensch hinter der Ikone

Sophie Scholl – Sie wird bis heute zur Ikone stilisiert. Mit ihrem Kampf gegen das Nazi-Regime ist sie, geboren am 9. Mai 1921, bis heute ein Vorbild. Den Menschen dahinter kennen wir kaum. Wer war sie wirklich? Der Theologe und Historiker Robert M. Zoske hat eine Biografie über Sophie Scholl veröffentlicht. Er will sie als Mensch mit Widersprüchen und Zweifeln porträtieren, vor allem ihren inneren Konflikt zwischen Glauben und Nazi-Ideologie.
Das Erste >>

 

"Ohne ihren Glauben wären Hans und Sophie Scholl nicht in den Widerstand gegangen"
Ein Gespräch mit Dr. Robert M. Zoske über die Widerstandskämpferin Sophie Scholl
sr.de >>
 

"Weiße-Rose"-Mitglied Sophie Scholl vor 100 Jahren geboren
Ein langer Lernprozess bis zum Widerstand
Vom Hitlermädchen zur Widerstandskämpferin: Sophie Scholl ist einen weiten Weg gegangen. Vor 100 Jahren wurde sie geboren. An ihren Widerstand mit der "Weißen Rose" erinnern Schulen, Gedenkmünzen und neue Biografien.
Domradio.de, 09.05.2021

 

Wer war Sophie Scholl und wofür hat sie gekämpft?
Eine "Querdenkerin" hat sich am Samstag mit Sophie Scholl verglichen, da sie "seit Monaten aktiv im Widerstand" sei. Mit dieser Aussage hat die Frau einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Wofür haben Sophie Scholl und die "Weiße Rose" gekämpft?
BR24.de, 23.11.2020 >>

Donnerstag, 6. Mai 2021

Bischöfe können wegen Segnung "liebender Paare" nicht bestraft werden

 

Ein Gastbeitrag von Kirchenrechtler Thomas Schüller
Ist bischöflicher Ungehorsam gegenüber dem Papst ein Schisma?
Debatte - "Ein Bischof, der das päpstliche Verbot der Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ignoriert und ihm zuwiderhandelt, zieht sich die Exkommunikation als Tatstrafe zu", hatte Kirchenrechtler Gero Weishaupt kürzlich in einem Interview behauptet. Thomas Schüller analysiert, warum Weishaupt unrecht hat.
Katholisch.de >>


Droht bei Segnung von homosexuellen Paaren Exkommunikation?
Ein Blick ins Kirchenrecht
Hätte eine Segnung homosexueller Paare für Bischöfe nach dem Nein des Vatikan juristische Konsequenzen? Das Kirchenrecht sieht nach Ansicht des katholischen Kirchenrechtlers Gero Weishaupt in diesem Fall deutliche Strafen vor.

"Ein Bischof, der das päpstliche Verbot der Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ignoriert und ihm zuwiderhandelt, zieht sich die Exkommunikation als Tatstrafe zu, d.h. sie tritt, sobald ein Bischof sich öffentlich zugunsten einer Segnung homosexueller Verbindungen einsetzt, durch diese Tat selbst ein", sagte Weishaupt dem österreichischen Internetportal kath.net (Montag).
Domradio.de >>


Segnung von homosexuellen Paaren:
103 deutsche Pfarrer nehmen es mit dem Vatikan auf

  • Sie wollen homosexuelle Paare segnen, sie wollen Geschiedene segnen.
  • 103 katholische Pfarrer planen am Montag Segnungs­gottes­dienste – und lehnen sich damit gegen ein explizites Verbot des Vatikans auf.
  • Ein Gespräch mit einem der Initiatoren über Glaube, Liebe und Hoffnung.
    RND.de >>

Dienstag, 4. Mai 2021

Kommunion für Joe Biden: Ja oder Nein?

 

Biden ist erst zweiter katholischer US-Präsident
US-Bischöfe wollen über Kommunion für Biden abstimmen
US-Präsident Joe Biden ist Katholik – setzt sich jedoch für ein Recht auf Abtreibung ein. Die US-Bischofskonferenz will deshalb darüber abstimmen, ob der Politiker weiterhin die Kommunion empfangen darf. So eine Abstimmung gab es schon einmal.
Katholisch.de, 1.5.2021 >>


Abtreibung: Debatte über Sakramente für Biden
Mehr als zwei Drittel der Katholikinnen und Katholiken in den USA sind dagegen, US-Präsident Joe Biden den Empfang der Kommunion zu verweigern. Weil Bidens Haltung in der Abtreibungsfrage von der kirchlichen Position abweicht, gibt es eine Debatte darüber, ob ihm weiterhin Sakramente gespendet werden sollen.
Religion.orf.at, 1.4.2021


Wie der neue US-Präsident Kraft aus seinem Glauben zieht
Joe Biden – tief katholisch trotz schwerer Schicksalsschläge
Joe Biden ist der zweite katholische Präsident der US-Geschichte.
Sein tiefer Glaube überstand mehrere Schicksalsschläge.
Dennoch fragen Konservative: Ist er „katholisch genug“?
Kirche und Leben, 19.2.2021


US-Erzbischof: Joe Biden "nicht in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche"
Erzbischof Charles Chaput sagte, Biden solle wegen seiner Unterstützung für ein Recht auf Abtreibung die Heilige Kommunion nicht empfangen.
CNA-Deutsch, 6.12.2020

Wegen seiner Unterstützung von Abtreibung:
Pfarrer verweigert Joe Biden die Kommunion
Ein katholischer Pfarrer hat dem ehemaligen US-Vizepräsidenten und Kandidaten für das Amt des Präsidenten der USA am vergangenen Sonntag die Kommunion verweigert – wegen dessen öffentlicher Unterstützung von Abtreibung.
CNA-Deutsch, 29.10.2019

Jenseits messianischer Ernüchterung
100 Tage Biden – zwischen Illusion, Hoffnung und Realität
Weltweit sehnten Menschen den 20. Januar 2021 herbei: 100 Tage ist US-Präsident Joe Biden nun im Amt. Der Beginn seiner Präsidentschaft fiel in eine bewegte und krisengebeutelte Zeit. Ein Rückblick auf die vergangenen Monate des katholischen Staatsoberhauptes.
Katholisch.de >>

 
Die 100-Tage-Revolution
Joe Biden greift nach den Sternen: Ein Aufbauprogramm mit vier Billionen Dollar soll den USA wieder auf die Beine helfen. Hier handelt ein Präsident, der gar nicht anders kann.
Süddeutsche Zeitung >>


100 Tage US-Präsident
Biden überrascht sie alle
Am Donnerstag ist US-Präsident Biden seit 100 Tagen im Amt. Nach Trump hatten sich viele Amerikaner nach einem "normalen" Präsidenten gesehnt. Das ist Biden einerseits - anderseits legt er großen Tatendrang an den Tag. Er will etwas Großes schaffen.
n-tv >>


100 Tage Unaufgeregtheit
100 Tage ist US-Präsident Biden im Amt - vieles hat sich seither in Washington verändert: Weniger Provokationen, viele Kursänderungen, aber auch ungelöste Herausforderungen stehen in Bidens erstem Zwischenzeugnis.
Tagesschau.de >>

 

Montag, 3. Mai 2021

Papst Franziskus gibt den Laien Italiens Anweisung für synodalen Weg

 


Das Handeln der Apostel gleiche eher dem von Betrunkenen
Papst gibt italienischen Laien Denkanstöße für Synodalität

Auch in Italien soll es bald einen synodalen Prozess in der Kirche geben. Papst Franziskus hat den Laien nun Inspirationen in Sachen Synodalität gegeben. Er warnte vor starren Strukturen und erinnerte an den revolutionären Sendungsauftrag der Auferstehung.
Katholisch.de >>

 

Papst über Synodalen Weg Italiens: Debatte und Suche, aber mit Heiligem Geist
Der Synodale Weg ist ergebnisoffen, aber er muss sich dem Heiligen Geist, dem Gebet und der Stille öffnen, um mehr zu sein als ein Kirchenparlament: Das hat Papst Franziskus an diesem Freitag zu Angehörigen der Katholischen Aktion Italien gesagt. Angeregt von Franziskus, nimmt Italiens Kirche in Kürze ihren Synodalen Weg auf.
VaticanNews, 30.4.2021 >>

 

100-seitiges Schreiben der Internationalen Theologischen Kommission vom 2. März 2018
Die Synodalität in Leben und Sendung der Kirche
Kathpedia.con >>

 

Donnerstag, 29. April 2021

Tag der Diakonin 2021


Der diesjährige Tag der Diakonin steht unter dem Motto „GERECHT“. Er findet am 29. April 2021 von 18.00-20.00 Uhr digital statt und ist damit wichtiger Bestandteil unserer Aktionswoche #FrauenStimmen. An diesem Tag fordern wir: #frauendiakonatjetzt!
Katholischer Deutscher Frauenbund >>


Tag der Diakonin
Frauen sollen zu Diakoninnen geweiht werden dürfen, dafür macht sich die kfd bereits seit Jahrzehnten stark. Der Tag der Diakonin stellt dieses Anliegen in den Mittelpunkt. Er wird seit 1998 immer am 29. April - dem Festtag der Hl. Katharina von Siena - begangen. Alle Informationen zum Tag der Diakonin 2021.
kfd >>

Standpunkt
Tag der Diakonin: Durchhalten, liebe Frauen!
Kaum wird in der katholischen Kirche die Frauenfrage erwähnt, gibt es Buh-Rufe, beobachtet Schwester Maria Gabriela Zinkl. Zum "Tag der Diakonin" lautet ihr Appell an Frauen in der Kirche: Werdet nicht müde, den Klerikern ins Gewissen zu reden!
Katholisch.de >>


Anlässe im Junia-Jahr
Sonntag, 16. Mai 2021: Vigil zum Quellentag
Montag, 17. Mai 2021: Quellentag der #JuniaInitiative im Kloster Fahr
Junia-Initiative >>

Mittwoch, 28. April 2021

Spekulationen über Nachfolge von Kardinal Schönborn


Medien spekulieren über Nachfolge von Kardinal Schönborn
Oder bleibt er länger im Amt?
Die Altergrenze von 75 Jahren hat Kardinal Christoph Schönborn bereits überschritten. Doch das formale Rücktrittsgesuch hat Papst Franziskus bislang nicht angenommen. In den Medien wird über die Nachfolge Schönborns bereits spekuliert.
Dem Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics (57) würden Ambitionen auf eine Übersiedlung ins Wiener Erzbischöfliche Palais nachgesagt; doch er zähle "eher zum konservativen Flügel" in der Kirche.
Domradio.de, 27.4.2021 >>


Papst-Vertrauter bleibt, Scheuer als Nachfolger hoch im Kurs
Papst Franziskus belässt Kardinal Christoph Schönborn auf unbestimmte Zeit im Amt – wohl bis ein geeigneter Nachfolger gefunden wird.
Tiroler Tageszeitung, 20.1.2020 >>

Schönborns Nachfolge: Wer kann Kardinal?
Der Papst hat die Amtszeit des Wiener Erzbischofs, der am Mittwoch das 75. Lebensjahr vollendet, verlängert – auf unbestimmte Zeit. Die Entscheidung über die nächste Nummer eins ist so schwierig wie weitreichend.
Die Presse, 21.1.2020 >>


Nachfolge-Spiel
Neuer Kardinal: Zwei Steirer haben gute Chancen
Christoph Schönborn hat aus Anlass seines 75. Geburtstag den Rücktritt eingereicht. Damit beginnt das Nachfolge-Spiel: Wer könnte den Erzbischof von Wien beerben? Auch zwei Steirer haben laut Insider gute Chancen.
Die Krone, 8.11.2019 >>


Erzbischof von Wien? Auf Glettler könnten höhere Weihen warten
Schönborn muss 2020 seinen Rücktritt anbieten. Vorerst dürfte er noch bleiben, 2025 könnte aber Glettlers Stunde schlagen.

Generell habe die österreichische Kirche „eine sehr schwache Personaldecke, was Führungskräfte betrifft“, meint Zulehner. Zwar gebe es „ein paar, die das gerne wollen“, sagt der Kirchenkenner. Er fände es aber „besser, wenn es einer wird, der es nicht werden möchte“.
Warum?
„Ich misstraue allen Leuten, die das heute anstreben, mir ist da zu viel Karrieredenken im Spiel“, sagt Zulehner in Anspielung auf den Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics. Dem werden durchaus höhere Ambitionen nachgesagt. Doch bereits seine Bischofsweihe sorgte für laute Kritik an der Kirchenbasis. Zu basisfern, unkollegial und eben karriereorientiert soll der Burgenland-Kroate sein.

Dass Zsifkovics nach seinem Amtsantritt ein regelrechtes Köpferollen in der Diözese ausgelöst hat, erhöhte seine Sympathiewerte auch nicht – und wohl auch nicht seine Chancen auf die Schönborn-Nachfolge.

Denn der neue Wiener Erzbischof müsste nach Zulehners Ansicht das Ohr an der Basis haben, sprich: „die Pfarrgemeinden schätzen, weil die momentan eher unter die Räder kommen“.
Kurier, 21.4.2019 >>



Sonntag, 25. April 2021

Rahners Vortrag mit dem "Rassismus-Zitat"

Es lohnt sich, den Kontext jenes Zitats in These 6 nachzulesen.



Wieviel Macht- und Gewaltenteilung ist in der katholischen Kirche überhaupt möglich und was hat die Frauenfrage damit zu tun?


Vortrag im Rahmen des Digitalen Frauenforums der Diözese Rottenburg-Stuttgart ‚Die Fragen kenn wir – jetzt braucht es mutige Konsequenzen‘ am 17. April 2021
Hauptabteilung Kirche und Gesellschaft der Diözese Rottenburg-Stuttgart >>

Debatte über Frauenrechte und Rassismus in der katholischen Kirche
„Katholischer Kulturkampf“
Die Theologin Johanna Rahner hat Menschen, die nichts an der Diskriminierung von Frauen ändern wollen, als „Rassisten“ bezeichnet. Passaus Bischof Stefan Oster wirft ihr vor, romtreue Gläubige zu diffamieren. Und er zeigt die Instrumente: Bischöfe seien dafür verantwortlich, wer Theologie lehren dürfe.
Deutschlandfunk, 23.4.2021 (Audio!)

Hintergrund:

Tübinger Theologin sieht "Verpflichtung zum Widerstand"
Rahner: Nur "Rassisten" gegen Gleichberechtigung von Frauen in Kirche
Frauen sind in der Kirche vom Empfang des Weihesakraments und damit von der Ausübung der höchsten kirchlichen Ämter ausgeschlossen. Die Tübinger Theologin Johanna Rahner hat diesen Zustand nun harsch kritisiert – und mit Rassismus verglichen.
Katholisch.de, 17.4. >>

Ist Katholizismus „rassistisch“ – Und wer ist eigentlich katholisch?
Diese Debatte würde ich dann doch gerne führen: Wir alle wissen, dass es in der Kirche Lager gibt. Viele derer, die sich progressiv oder liberal nennen, wollen Veränderungen in den lehramtlichen Positionen bei den klassischen Aufreger-Themen wie Frauenweihe, Sexualmoral, Zölibat, Leitung. Und weil klar ist, dass sie sich mit diesen Veränderungswünschen oft nicht mehr im Rahmen der derzeit geltenden Lehre bewegen, sprechen sie von „Weiterentwicklung“, weil es ja Weiterentwicklung in der Lehre tatsächlich immer gegeben hat.
Homepage von Bischof Oster, 19.4. >>


Blogarchiv zum Thema >>

AKTUALISIERUNG:

Debatte um "Rassismus"-Aussage geht weiter
Theologin Rahner ruft Bischof Oster zu öffentlicher Entschuldigung auf
In der Diskussion um ihre Aussagen über "Rassismus" in der Kirche meldet sich die Tübinger Theologin Johanna Rahner abermals zu Wort: Bischof Stefan Oster solle einräumen, dass seine Vorwürfe gegen sie nicht der Wahrheit entsprächen.
Katholisch.de, 28.4.2021 >>

Rahners Kommentar in Christ&Welt auf Facebook, 28.4. >>
 
 

Kirche müsse für Freiheit der Medien eintreten
GKP-Vorsitzender Frank: Rahner und Oster haben Chance vertan
Passaus Bischof Stefan Oster und die Tübinger Theologieprofessorin Johanna Rahner haben sich versöhnt. Der GKP-Vorsitzende Joachim Frank kritisiert jedoch, dass dabei ein Bekenntnis zur Pressefreiheit ausgeblieben sei. 
Katholisch.de, 2.5.2021 >>