Donnerstag, 20. Juni 2024

Erzbischof Viganò wegen Schisma angeklagt

Ex-Nuntius droht Exkommunikation
Glaubensdikasterium klagt Erzbischof Viganò wegen Schisma an
Seit Jahren polemisiert der ehemalige US-Nuntius Carlo Maria Viganò gegen Papst Franziskus und verbreitet Verschwörungsmythen. Jetzt droht ihm die Quittung: Das Glaubensdikasterium hat ihn vorgeladen. Die Anklage: Schisma.
Katholisch.de, 20.6.2024


Vatikan klagt Erzbischof Vigano des Schismas an
Außergerichtlicher Strafprozess eröffnet
Seit Jahren sorgt der italienische Erzbischof und frühere Nuntius Carlo Maria Vigano mit extremen Vorwürfen und Aussagen in der katholischen Welt für Aufsehen. Nun lädt ihn die vatikanische Glaubensbehörde vor und klagt ihn an.
Domradio, 20.06.2024

Viganò charged with schism, calls Vat II and Pope Francis ‘cancer’
Archbishop Carlo Maria Viganò, former papal nuncio to the United States, has been charged by the Dicastery for the Doctrine of the Faith with the canonical crime of schism.
The Pillar, 20.6.2024

AKTUALISIERUNG:

Journalist erklärt Schisma-Anklage gegen Erzbischof Viganò
"Jetzt ist Schluss mit lustig"
Die vatikanische Glaubensbehörde hat den italienischen Erzbischof und früheren US-Papstbotschafter Carlo Maria Viganò vorgeladen und klagt ihn des Schismas an. Der Journalist und USA-Experte Klaus Prömpers mit einer Einordnung.
Domradio,. 21.06.2024

Ex-Nuntius weist Autorität des Glaubensdikasteriums und des Papstes zurück
Viganò lehnt Verteidigung gegen Schisma-Vorwurf ab
Gestern hätte Erzbischof Carlo Maria Viganò im Glaubensdikasterium erscheinen sollen, um sich gegen den Vorwurf des Schismas zu verteidigen. Er kam nicht – weil er weder die Autorität des Papstes noch seiner Kurie akzeptiert. Ein Schuldspruch scheint immer wahrscheinlicher.
Katholisch.de, 22.6.2024

Mittwoch, 19. Juni 2024

Kritik am Evangelisierungsevent "Unum24" in München



Macht, Geld und Gebet: Vorsicht vor Münchner Evangelisierungsevent! 
BONN ‐ Am Wochenende findet in München die Veranstaltung "Unum24" statt. Mit Blick auf die Teilnehmer-Liste warnt Regina Nagel vor der Veranstaltung: Es gehe den Organisatoren um Macht und Geld – und eine gefährliche Form der Spiritualität, kommentiert sie.
Katholisch.de, 19.06.2024


Falsche Propheten an der Isar?
Bei der UNUM24-Konferenz treten erneut Akteure der neo-charismatischen Bewegung in Erscheinung, denen geistlicher Missbrauch vorgeworfen wird. Mit dabei sind auch die Bischöfe Timmerevers und Bilz aus Sachsen.
Eule-Magazin,13. Juni 2024


Kritik an Glaubenskonferenz „UNUM24“
Ab kommenden Donnerstag treffen sich in München Christen verschiedener Gruppierungen zur „UNUM24“-Glaubenskonferenz. Gegen die Konferenz und die dort vertretenen Auffassungen regt sich Widerstand - auch aus der Politik.
PRO, 17.6.2024


Dresdner Bischof will bei "Unum24" auftreten
"OutInChurch": Timmerevers soll Teilnahme bei Konferenz überdenken
Während in München Menschen beim CSD die Vielfalt feiern, treffen sich Gläubige zur Konferenz "Unum24" – auch der Dresdner Bischof Heinrich Timmerevers. Wegen Kritik an einem der Redner dort gibt es nun Forderungen nach Konsequenzen.
Katholisch.de, 18.6.2024


Freikirchen-Gründer: Es tut sich viel in der Einheit der Christen
KEMPTEN ‐ In einer Woche findet in München die Glaubenskonferenz "Unum24" statt. Organisator und Freikirchen-Gründer Gerhard Kehl sieht viele Aufbrüche unter den Christen in Deutschland. Im katholisch.de-Interview verrät er, wie er die verschiedenen Konfessionen zusammenführen will.
Katholisch.de, 12.06.2024

Montag, 17. Juni 2024

Tauziehen zwischen Stadt und Diözese wegen Grundstück



BITTE UM GRUNDVERKAUF

Causa Kindergarten: Offener Brief von Stadtchef an Bischof
Die Stadtgemeinde Oberpullendorf will das Grundstück, auf dem sich der Kindergarten befindet, von der Pfarre erwerben. In der Diözese möchte man aber einen Baurechtsvertrag oder Grundstückstausch.
bvz, 16. JUNI 2024





Geschenk kommt teuer: Ringen um Kirchengrundstück
Einst hat Oberpullendorf der Pfarre ein Grundstück geschenkt. Nun will es die Stadt zurückkaufen, scheitert allerdings an der Ablehnung seitens der Diözese. Mit einem offenen Brief an den Bischof will man nun versuchen, zu einer Lösung zu kommen.
KronenZeitung, 8.6.2024

Donnerstag, 13. Juni 2024

Reaktionen auf das Vatikan-Dokument "Der Bischof von Rom"

Die Apostel Petrus und Paulus

Neues Ökumene-Dokument: Bischof von Rom als Diener der Einheit
Das Dikasterium zur Förderung der Einheit der Christen hat diesen Donnerstag ein neues Dokument vorgestellt, das eine Bilanz des ökumenischen Dialogs zur Rolle des Papstes und der Ausübung des Petrusprimats zieht. Hier eine Zusammenfassung.
VaticanNews, 13.6.2024


Vatikan legt Vorschläge für ein neues Verständnis des Primats vor
Das Papstamt soll vom Stolperstein zum Eckstein der Ökumene werden
Der Papst ist Diener der Einheit der Christen – so das theologische Selbstverständnis. Doch zum Amt gehört auch sein Primat, das über die Jahrhunderte immer stärker wurde: ein Hindernis für die Ökumene. Hat das Einheitsdikasterium nun den Ausweg gefunden? Eine Analyse.
Katholisch.de, 13.6.2024


Deutsche Lutheraner würdigen neues Papst-Dokument
Unfehlbarkeitsdogma als Stolperstein
Das Studiendokument "Der Bischof von Rom" macht Vorschläge, wie das Papstamt ökumenisch definiert werden kann. Johannes Dieckow von der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands sieht darin große Fortschritte.
Domradio, 13.6.2024


Armenier und Anglikaner begrüßen Vorschläge zum Papstamt
Rückkehr zum "Diener der Diener Gottes"
Offizielle Vertreter der anglikanischen und der armenischen apostolischen Kirche haben die Vorschläge aus dem Vatikan für eine neue Art der Ausübung des Papstamtes begrüßt. Zwei Kirchen, die seit Jahrhunderten von Rom getrennt sind.
Domradio, 13.6.2024


Vatikanisches Dokument „Der Bischof von Rom“
Bischof Feige: Arbeitsaufträge an Kirche und Theologie
Pressemeldung der Deutschen Bischofskonferenz, 13.6.2024

VORSCHLAG AUS DEM VATIKAN
Der Papst als "Ehrenoberhaupt" aller
Das Primat des Papstes gilt als Haupthindernis für die Einheit der christlichen Kirchen. Der Vatikan hat nun Vorschläge veröffentlicht, wie eine Neuinterpretation der Rolle des Papstes bei dessen Überwindung helfen könnte.
epd, 13.6.2024


Das Dokument „Der Bischof von Rom“ auf Englisch, Italienisch oder Französisch  als PDF >>


Kirchenhistoriker Wolf äußerte jedoch deutliche Skepsis
Überwiegend positive Reaktionen auf Vatikan-Dokument zum Papstamt
Das neue Vatikan-Dokument "Der Bischof von Rom" zur Stellung des Papstes ist überwiegend positiv aufgenommen worden. Lob gab es etwa von den deutschen Bischöfen, der Evangelischen Kirche in Deutschland und den Anglikanern. Skeptisch äußerte sich dagegen der Münsteraner Kirchenhistoriker Hubert Wolf.
Katholisch.de, 13.6.2024


Reaktionen auf Papstamt-Dokument fallen gemischt aus
Chancen und Interpretationen
Die Reaktionen auf das Vatikan-Dokument zur Stellung des Papstes fallen unterschiedlich aus. Während die deutschen Bischöfe darin einen wichtigen Impuls für die Ökumene sehen, reagiert der Kirchenhistoriker Hubert Wolf verhalten.
Domradio, 14.6.2024


Lackner begrüßt vatikanische Vorschläge zum Papstamt
Vorsitzender der Bischofskonferenz: "Mit Zuversicht hoffen und beten wird, dass der Tag der vollen Einheit nicht mehr fern sein möge"
Katholisch.at, 14.6.2024

 
Eine erste, spontane Reaktion zum Neuen Dokument über die Ausübung des Petrusamtes
Die Akzeptanz des römisch-katholischen, päpstlichen Jurisdiktionsprimats durch die anderen Christen als Kriterium für seine Gültigkeit und Legitimität zu sehen und das Papsttum entsprechend (neu, anders) zu verstehen oder auszuüben als bisher, ist meines Erachtens falsch.
Blog von Marian Eleganti, 14.6.2024



Konservativer Weihbischof sieht Verwässerung der Papstdogmen
Kardinal Koch und Weihbischof Eleganti streiten über Papst-Dokument
Das Ökumene-Dikasterium sucht Wege, wie alle Christen den Papst akzeptieren können. Neben Zustimmung gibt es jedoch auch scharfe Kritik: Der Schweizer Weihbischof Marian Eleganti liefert sich einen öffentlichen Schlagabtausch mit Kardinal Kurt Koch.
Katholisch.de, 18.6.2024

Dienstag, 11. Juni 2024

Sommervollversammlung 2024 der Bischofskonferenz


Foto Kuss Mariazell

Bischöfe beraten in Mariazell über Synodalität
Dreitägige Sommervollversammlung der Bischofskonferenz wird sich auch mit politischer Lage befassen

Die österreichischen Bischöfe haben am Montagnachmittag (10.6.) mit einem Gebet vor dem Gnadenaltar in der Basilika Mariazell ihre Sommervollversammlung eröffnet. Erster Programmpunkt der Beratungen, die unter dem Vorsitz von Erzbischof Franz Lackner stattfinden, ist ein Studiennachmittag über den weltweiten Synodalen Prozess. Dazu sind auch Mitglieder des nationalen Synodenteams nach Mariazell eingeladen. Gekommen sind die Linzer Pastoraltheologin Prof. Klara Csiszar, die Innsbrucker Caritas-Direktorin Elisabeth Rathgeb, die Theologen Petra Steinmair-Pösel und Markus Welte sowie der Europareferent der Bischofskonferenz, Johannes Moravitz.
Knapp nach der Europawahl und im Vorfeld der Nationalratswahlen wird sich die Bischofskonferenz in den nächsten Tagen auch mit der politischen Lage befassen. Für Dienstag, 11. Juni, ist außerdem ein Treffen mit dem Apostolischen Nuntius in Österreich, Erzbischof Pedro Lopez Quintana, geplant.
Katholisch.at, 10.06.2024



Insgesamt positiver Kulturwandel in der katholischen Kirche
Österreichs Bischöfe: Unser Synodenbericht ist kein Forderungskatalog
Stellung der Frau, missionarische Ausrichtung und mehr innerkirchliche Partizipation: Das waren die Kernpunkte des jüngst an den Vatikan gesandten Österreich-Berichts zur Weltsynode. Die Bischöfe bezogen nun noch einmal Stellung dazu.
Katholisch.de, 12.6.2024


Synodalität bewirkt Kulturwandel - Demokratie braucht Beteiligung aller
Wortlaut der Presseerklärungen der Österreichischen Bischofskonferenz bei der Sommervollversammlung in Mariazell
Katholisch.at, 12.6.2024


Österreich: Bischöfe wünschen sich synodale Gesprächskultur überall
Der von Papst Franziskus initiierte weltweite Synodale Prozess hat die katholische Kirche in Österreich und weltweit verändert. Das würdigten Österreichs Bischöfe zum Abschluss ihrer Vollversammlung in Mariazell.
VaticanNews, 12.6.2024

 

Weitere Artikel zur Sommervollversammlung 2024 >>

Montag, 10. Juni 2024

Maria 2.0 kritisiert „ungebremstes Machtregime“ im Erzbistum Köln

Man fühle sich "zutiefst beleidigt"
Erzbistum Köln empört über "Maria 2.0"-Protestaktion mit DDR-Symbolik
Ein Kardinalshut kombiniert mit der Flagge der einstigen diktatorischen DDR: Mit diesem Transparent hat die Initiative "Maria 2.0" gegen Kardinal Woelki protestiert – und damit eine erboste Reaktion provoziert.
Katholisch.de, 10.6.2024


Protestaktion gegen Woelki
Maria 2.0: Zustände im Erzbistum Köln erinnern an die DDR
Die katholische Reform-Initiative Maria 2.0 hat erneut mit einer provokativen Plakataktion die Führung des Erzbistums Köln unter Kardinal Rainer Woelki attackiert. Am Samstag verhängten Mitglieder von Maria 2.0 den Haupteingang des Generalvikariats, der Verwaltungszentrale des Erzbistums, an der Kölner Marzellenstraße. Auf dem Plakat mit einer Foto-Reproduktion des barocken Portals ist unter dem scharlachroten Kardinalshut anstelle des Bischofswappens eine DDR-Flagge zu sehen, darunter der Schriftzug „#Gleichschaltung im EZB Köln“.
Kölner Stadt-Anzeiger, 8.6.2024

Zum Thema:



Umbau von Beratungsgremium sorgt für Streit

Neuer Konfliktherd um Kardinal Woelki
Es ist ein überraschender Schritt: Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki will sein oberstes Beratungsgremium reformieren. Vor allem die Einführung eines Losverfahrens stößt dabei auf deutlichen Widerspruch.
Katholisch.de, 12.6.2024

 

Samstag, 8. Juni 2024

Ordensfrau: Missbrauch von Schwestern durch Priester ist "Realität"



Es entstünden "asymmetrische Beziehungen"
Ordensfrau: Missbrauch von Schwestern durch Priester ist "Realität"
Viele Ordensfrauen weltweit erleben sexualisierte Gewalt. Die Angst, darüber zu sprechen, ist enorm. Auf dem afrikanischen Kontinent ist Sexualität ein Tabu, so die Expertin und Ordensfrau Mary Lembo.
Katholisch.de, 7.6.2024