Samstag, 16. Januar 2021

Kirchenaustritte: Katholiken um 1,5 % auf 4,91 Mio zurückgegangen



Kirchliche Statistik
Die Katholikenzahl in Österreich ist im letzten Jahr leicht zurückgegangen und weitgehend stabil. Das ergeben die am Mittwoch von den österreichischen Diözesen veröffentlichten Statistiken. Demnach gibt es mit Stichtag 31. Dezember 2020 in Österreich 4,91 Millionen Katholiken. 2019 waren es laut amtlicher Statistik der Österreichischen Bischofskonferenz 4,98 Millionen Katholiken. Das entspricht einem Rückgang von rund 1,5 Prozent. Die amtliche Kirchenstatistik 2019 wurde ebenfalls am Mittwoch veröffentlicht.
Katholisch.at >>

 

Knapp 187.000 Katholiken in der Diözese Eisenstadt
Gesamtzahl der Katholiken im Burgenland liegt 2020 bei 186.800 – Kirchenaustritte leicht zurückgegangen: 1.309 Personen verließen im vergangenen Jahr die katholische Kirche, 98 Neuzugänge verzeichnet – Stabile Seelsorgestrukturen in den Pfarrgemeinden
Martinus.at >>


Kirche präsentiert Statistik-Daten 2019
Weniger Messbesucher, mehr Erstkommunionen
Offizielle Statistik 2019 der Österreichischen Bischofskonferenz veröffentlicht: Weiterhin dichtes Netz an Pfarren und Seelsorgestellen mit vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern
Katholisch.at >>
Katholische Kirche


Kirche präsentiert Austrittszahlen
2020 hat es weniger Austritte aus der römisch-katholischen Kirche in Österreich gegeben als 2019. Das zeigen die am Mittwoch veröffentlichten Zahlen. Außerdem wurden die statistischen Zahlen für 2019 publik. Demnach gab es weniger Messbesucher, aber etwas mehr Erstkommunionen.
Religion.orf.at >>

 

Freitag, 15. Januar 2021

Papst Franziskus ändert Kirchenrecht für Lektorinnen und Akolythinnen

Papst gibt Frauen mehr Rechte am Ambo und im Altarraum
Mit einem „Motu proprio“, also einer rechtlichen Verfügung, die an diesem Montag veröffentlicht wurde, hat Papst Franziskus festgeschrieben, dass Frauen künftig Zugang zum Dienst des Akolythen und des Lektors haben.
VaticanNews >>

„Motu proprio“ mit dem Titel „Spiritus Domini“ (Der Geist des Herrn)

Kirchenrechtlerin Reinhild Ahlers im Interview
Lektorinnen und Akolythinnen: Endlich Gleichberechtigung im Kodex
Frauen dürfen jetzt auch als Lektorin beauftragt werden – was Papst Franziskus im Kirchenrecht geändert hat, scheint vielen in Deutschland schon lange vertraut. Was die Änderung genau bedeutet, erklärt die Kirchenrechtlerin Reinhild Ahlers im katholisch.de-Interview >>.

Trotz Öffnung von Lektorat und Akolythat für Frauen
Lüdecke: Auch weiterhin keine Gleichberechtigung im Kirchenrecht
Papst Franziskus hat das Kirchenrecht geändert. Ein großer Schritt für Frauen in der Kirche, sagen die einen. Der Bonner Kirchenrechtler Norbert Lüdecke sieht es anders: Auch wenn es nun Lektorinnen und Akolythinnen geben darf – Gleichberechtigung sei das nicht.
Katholisch.de >>

Schönborn begrüßt offizielle Öffnung liturgischer Dienste für Frauen
In der katholischen Kirche können nun auch ganz offiziell Frauen das Amt einer Lektorin und den Altardienst als sogenannte "Akolythen" ausüben. Kardinal Christoph Schönborn begrüßte am Montag, 11. Jänner 2021, die formelle Öffnung für Frauen in liturgischen Diensten durch Papst Franziskus. Der Schritt echter Gleichstellung weiblicher Laien mit männlichen bei der Eucharistie war seit bald 50 Jahren ein Wunsch, erläuterte der Wiener Erzbischof im Gespräch mit Radio Vatikan. Er selbst habe diesen Wunsch bei der Amazoniensynode 2019 eingebracht, erinnerte Schönborn.
Erzdiözese Wien >>

 
„Spiritus Domini“
Änderung des Kirchenrechts für liturgische Dienste
Papst öffnet Lektorendienst endgültig ganz auch für Frauen
Kirchliche Mühlen mahlen langsam. Aber: „Sie (nämlich die kirchliche Leitung) bewegt sich doch …“. Da es leider immer noch Ignorant/innen einer seit dem 2. Vatikanum in vielen Pfarren längst als „selbstverständlich“ empfundenen Praxis gibt, weisen wir auf diese Gesetzesänderung hin, in der Hoffnung, dass diese - im Rahmen kirchenrechtlicher Praxis bemerkenswerte - Änderung ein Türöffner für weitere längst überfällige Schritte ist.
Diözese Linz >>

Der Papst und die Frauen im Gottesdienst
Mit einem neuen Erlass ermöglicht Papst Franziskus Frauen, als Lektorinnen am katholischen Gottesdienst teilzunehmen. Damit erlaubt er eine in Deutschland längst gängige Praxis.
Frankfurter Allgemeine >>

Donnerstag, 14. Januar 2021

Melanie Balaskovics wird Direktorin der Caritas der Diözese Eisenstadt



Diözese Eisenstadt: ORF-Moderatorin neue Caritas-Direktorin


Die Diözese Eisenstadt hat eine neue Caritas-Direktorin: Mit 1. Februar 2021 tritt ORF-Burgenland-Moderatorin Melanie Balaskovics als designierte Direktorin der Caritas der Diözese Eisenstadt in den kirchlichen Dienst. Der eigentliche Dienstantritt soll dann "nach einer intensiven Einarbeitungsphase" im Sommer erfolgen, wie die Diözese Eisenstadt am Mittwoch mitteilte. Ab Februar übernimmt Balaskovics bereits die derzeit vakante Sprecherfunktion der Hilfsorganisation. Balaskovics folgt auf Edith Pinter, die mit Februar als in der Caritas-Geschichte erste Vertreterin der burgenländischen Caritas im Präsidium der Caritas Österreich kandidiert.

Balaskovics soll zusätzlich den Aufbau einer neuen multimedialen Kommunikationsabteilung der Diözese Eisenstadt verantworten, in der insbesondere auch die Volksgruppen eine besondere Berücksichtigung finden sollen. Eine Aufgabe, für die die Beherrschung des Burgenlandkroatischen Voraussetzung ist, so Zsifkovics, der mit Balaskovics auf eine Burgenlandkroatin und erfahrene Volksgruppen-Redakteurin des ORF zurückgreifen kann.

"Hier kann ich einerseits all meine berufliche Erfahrung aus der Welt der Medien und Kommunikation einbringen und werde mich zum anderen besonders wichtigen sozialen, karitativen und gesellschaftspolitischen Arbeitsfeldern widmen", so Balaskovics über ihr neuen Aufgabenbereiche in der Diözese Eisenstadt und der Caritas Burgenland.

Der Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics danke der designierten Caritas-Direktorin, dass sie nach "so langer erfolgreicher Tätigkeit in einem der großen und bedeutenden Unternehmen des Landes eine Neuorientierung" wage und die Herausforderung annehme.

Aktuell stehe die Gesellschaft vor gravierenden Veränderungen, "mit denen unsere Caritas auch in den kommenden Jahren mithalten muss, um weiterhin an der Seite der Schwächsten sein zu können", so Zsifkovics. Nach Pinter, die die Caritas mit zahlreichen Problemlagen übernommen und auf solide Beine gestellt habe, sei Balaskovics eine Persönlichkeit, "die den verdienstvollen Weg Edith Pinters mit demselben Engagement, derselben Expertise und demselben sozialen Herz fortsetzen kann". Pinter selbst zeigte sich "hocherfreut" über die "engagierte, starke Frau als Nachfolgerin".

Balaskovics war neben ihrer Tätigkeit als Moderatorin von "Burgenland heute" auch als Chefin vom Dienst für die Sendung mitverantwortlich. Seit 2019 koordinierte und moderierte sie zudem die Sendungen im Rahmen von "Licht ins Dunkel". Sie verantwortete auch die Konzeption von Radiomagazinen in kroatischer Sprache für die Volksgruppenredaktion des ORF Burgenland.
Quelle: Katholisch.at >>

 


Melanie Balaskovics neue designierte Caritas Direktorin der Diözese Eisenstadt
Amtsantritt erst im Sommer 2021 nach intensiver Einarbeitungsphase – Edith Pinter kandidiert mit Februar als in der Caritas-Geschichte erste Vertreterin der burgenländischen Caritas im Präsidium der Caritas Österreich – Medienexpertin Balaskovics wird auch Sprecheragenden der burgenländischen Caritas wahrnehmen und verstärkt eine auf Volksgruppen ausgerichtete Kommunikationsabteilung der Diözese entwickeln – Bischof Zsifkovics glücklich, "wieder eine Frau" an der Spitze der burgenländischen Caritas zu haben
martinus.at >>

 

Melanie Balaskovics wechselt zur Caritas
Die langjährige „Burgenland heute“-Moderatorin Melanie Balaskovics verlässt mit Ende Jänner 2021 den ORF und wird ab Februar für die Medienarbeit der Diözese verantwortlich sein und soll im Laufe des ersten Halbjahres auch die Geschäftsführung der Caritas Burgenland übernehmen.
Burgenland.orf.at >>

 

 

Dienstag, 12. Januar 2021

Kritik an Kardinal Woelki geht weiter


Missbrauch in der Kirche
Erzbischof Woelki, hören Sie auf Ihre Berater – oder auf Ihr Gewissen?
Das Erzbistum Köln hält eine Missbrauchsstudie zurück – und versucht zugleich, kritische Berichte zu unterbinden. Kürzlich platzte sogar ein Gespräch mit Journalisten. Jetzt schreibt ein Journalist an den Erzbischof – und fragt nach der Rolle einer einschlägigen Anwaltskanzlei.
Welt.de >>


Meinung:
Das hässliche Gesicht von Kirche im Fokus
Kardinal Woelki hält nicht die Fälle von Missbrauch und ihre Vertuschung für einen Skandal, sondern die Medien. Das Erzbistum Köln sollte bei der Aufarbeitung aus Boston lernen, meint Christoph Strack.
Deutsche Welle >>

Erzbistum Köln habe "keine Nachfragen mehr"
Zeitung: Nach Kritik an Woelki doch keine Schritte gegen Pfarrer
Nachdem ein Pfarrer aus dem Erzbistum Köln Aussagen von Kardinal Woelki kritisiert und dessen Rücktritt gefordert hatte, wurden ihm wegen Verstößen gegen Loyalitätspflichten Konsequenzen angedroht. Das sei nun vom Tisch, heißt es in einem Bericht.
Katholisch.de >>

 

Blog-Archiv vom 12. Dezember 2020:

Kard. Woelki wegen Vertuschungsvorwürfen in Bedrängnis

 


Montag, 11. Januar 2021

Bischof Wilmer will sich an Diözesanpastoralrat binden

 

Hildesheimer Oberhirte beabsichtigt, sich an Diözesanpastoralrat zu binden

Bischof Wilmer will neues Beratungsgremium einrichten

Der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer will sich von einem neuen Gremium beraten lassen. Das Bistum sei auf dem Weg, einen Diözesanpastoralrat einzurichten, kündigte Wilmer am Samstag beim digitalen Neujahrsempfang des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Hildesheim an. Darin sollten die verschiedenen Gruppen des Bistums vertreten sein, wie der Diözesanrat der Katholiken, die Jugendverbände, die Caritas, die Bildungseinrichtungen, die Priester und die Verwaltung. Auch Menschen von außen sollten beteiligt werden. Als Bischof wolle er sich an dieses Gremium binden, so Wilmer. Es werde wegen seiner demokratischen Legitimität dem jetzigen bischöflichen Rat aus Hauptabteilungsleiterrunde und Domkapitel übergeordnet.

Die Einrichtung des neuen Gremiums ist laut Wilmer eine Reaktion auf die laufende Neuordnung der Bildungslandschaft des Bistums, im Zuge derere drei Bildungshäuser geschlossen werden sollen. Dabei sei der Beteiligungsprozess nicht gut gelaufen, weil etwa der Priester- und der Diözesanrat nicht beteiligt gewesen seien. Der Bischof betonte: "Ich bin ein Lernender."

Weiterlesen auf Katholisch.de >>

 

Freitag, 8. Januar 2021

Angriff auf Kongress trifft das Herz der USA

 

Donald Trumps Kriegsrhetorik hat maßgeblichen Anteil an den Ereignissen
Der Kapitol-Sturm: Eine zivilreligiöse Attacke auf das Herz der USA
Der Sturm auf das Kapitol in Washington wird sich als traumatisches Erlebnis in das kollektive Gedächtnis der USA brennen. Denn das Gebäude ist weit mehr als ein Symbol politischer Macht. Es ist das Herz der "Zivilreligion" der USA, das angegriffen wurde – mit Symbolcharakter für die westliche Welt.
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USA: Bischöfe verurteilen Angriff auf Kongress
Mit Entsetzen reagiert die katholische Kirche der USA auf die Ausschreitungen in Washington vom Mittwoch. Einhellig verurteilen Bischöfe die zeitweise Erstürmung des Kapitols durch Anhänger des scheidenden Präsidenten Donald Trump.
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USA: „Kirche kann beitragen, den Riss in der Gesellschaft zu kitten“
Durch die amerikanische Gesellschaft geht derzeit ein tiefer Spalt – das haben nicht nur die Ereignisse von diesem Mittwoch in Washington gezeigt. Doch die katholische Kirche kann vielleicht wie keine andere Glaubensgemeinschaft im Land dazu beitragen, den Riss zu kitten. Diese Einschätzung äußert im Interview mit Radio Vatikan der Jesuit und USA-Kenner Godehard Brüntrup.
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Evangelikale Christen besonders anfällig für religiöse Deutung von Pandemie
Online-Studie: Glaube schützt nicht vor Verschwörungsmythen
Verschwörungsmythen haben in der derzeitigen Pandemie Hochkonjunktur. Doch wer glaubt eigentlich daran? Dieser Frage sind Wissenschaftler aus Münster nachgegangen und haben herausgefunden, dass auch der Glaube nicht vor Verschwörungsdenken schützt.
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Deutliche Worte von Bambergs Oberhirten zu US-Ausschreitungen
Erzbischof Schick: Trump und Kapitol-Stürmer gehören vor Gericht
Kirchenvertreter, vor allem aus Europa, halten sich bislang zum Kapitol-Sturm in den USA weitgehend bedeckt. Nicht so Erzbischof Ludwig Schick: Diejenigen, die in das Kapitol eingedrungen seien, müssten vor Gericht. "Davon kann auch der Präsident nicht ausgenommen sein."
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Papst ruft nach Stürmung des US-Kapitols zu Versöhnung auf
Papst Franziskus hat sich bestürzt über die Stürmung des Kapitols in Washington gezeigt. Er bete für alle, die bei dem Angriff auf das US-Kapitol am 7. Januar starben, sagte er nach seinem sonntäglichen Mittagsgebet im Vatikan. Der Papst rief die Vereinigten Staaten zudem eindringlich zu Versöhnung und Demokratie auf.
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 New Yorker Oberhirte erklärt späte Wortmeldung nach Kapitol-Sturm
"Flammen geschürt": Kardinal Dolan hält Trump für Anstifter der Gewalt
Wegen enger Kontakte zum US-Präsidenten stand New Yorks Kardinal Timothy Dolan in der Kritik: Doch nun kritisiert auch er den scheidenden Amtsinhaber Donald Trump nach dem Kapitol-Sturm. Dolan erklärt zudem, warum er sich erst so spät zu Wort meldet.
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"Macht der Lüge": Heftige Schönborn-Kritik an Trump
Wiener Kardinal zum Sturm des US-Kapitols: "So weit kommt es, wenn Wahrheit nicht mehr von Lüge unterschieden wird" 

 

Donnerstag, 7. Januar 2021

"Es gibt Situationen im Leben, da muss man alles in die Waagschale werfen"

 

Wolfgang Rothe wirft seinem Bischof Übergriffe vor – doch niemand glaubt ihm
Nach Missbrauchsvorwurf gegen Bischof: "Einen Plan B gibt es nicht"
Nach einem Skandal im Priesterseminar St. Pölten trat Wolfgang Rothe als Subregens zurück. Schon damals erhob er Vorwürfe gegen seinen Bischof – doch erst jetzt wagt er sich mit seiner ganzen Wahrheit an die Öffentlichkeit. Rom hält die Vorwürfe für unhaltbar. Doch der Priester kämpft weiter.
Katholisch.de >>


Aussage gegen Aussage
Austria Lower Austria Mostviertel St Poelten View of Dom Maria Himmelfahrt Cathedral with fresc Wolfgang Rothe wirft seinem Bischof einen sexuellen Übergriff vor, doch die Kirche glaubt ihm nicht.
Süddeutsche Zeitung >>