Freitag, 30. Oktober 2015
50 Jahre "Nostra Aetate": Papst ruft Religionen zu gemeinsamem Einsatz für Frieden auf
"Die Welt blickt auf uns Gläubige"
50 Jahre nach Veröffentlichung des Konzilsdokuments "Nostra aetate" hat Papst Franziskus zu einer Zusammenarbeit aller Religionen für Frieden und Gerechtigkeit aufgerufen. "Die Welt blickt auf uns Gläubige".
Domradio.de >>
Papst: Nein zu Fundamentalismus, Ja zu Elendsbekämpfung
Das Dialogdokument „Nostra aetate“ sei auch in unserer Zeit aktuell, so der Papst in seiner Ansprache bei der Generalaudienz. Die Abhängigkeit unter den Völkern sei gewachsen und gleichzeitig auch die „Suche nach dem Sinn des Lebens, des Leides und des Todes“, so der Papst. Auch gehöre es zu den Grundfragen der Menschheit seit jeher, nach ihrem Ursprung und dem gemeinsamen Schicksal zu suchen. Das Konzilsdokument habe aber auch auf die Einzigartigkeit der Menschheitsfamilie hingewiesen, erinnerte der Papst. So gehöre es auch zur Aufgabe der Kirche, immer offen für den Dialog mit allen zu sein und gleichzeitig der Wahrheit treu zu bleiben.
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50 Jahre "Nostra Aetate"
Katholische Kirche und nicht-christliche Religionen
Weltweit wurde sie debattiert, bevor sie vor 50 Jahren erscheinen konnte: die Konzilserklärung "Nostra Aetate". Darin geht es um die nicht-christlichen Religionen. Um eine Öffnung der katholischen Kirche in Richtung vor allem gegenüber dem Judentum und – auch gegenüber dem Islam. Ein Thema, das heute ebenso brisant ist wie vor 50 Jahren.
Deutschlandfunk >>
Konzil: Vor 50 Jahren wurde "Nostra aetate" verabschiedet
Eigentlich wollten die Synodenväter lediglich eine Erklärung zum Judentum erarbeiten, doch nach Indiskretionen und politischen Turbulenzen kam alles ganz anders.
Erzdiözese Wien >>
Donnerstag, 29. Oktober 2015
Bistum Köln: Verwaltungsleiter entlastet die Pfarrer der Großpfarrei Langenfeld
Pfarrer steht jetzt ein Manager zur Seite
Die katholische Kirchengemeinde St. Josef und Martin hat jetzt einen Verwaltungsleiter: Carsten Gaede (52) entlastet die Pfarrer von Büroarbeit, so dass sie mehr Freiräume für die Seelsorge haben. Damit gehört die Langenfelder Großpfarrei zu 15 Pilotgemeinden im Erzbistum Köln, in denen dieses neue Modell erprobt und ab Herbst 2016 womöglich in weiteren Seelsorgebereichen eingeführt wird. Generalvikar Dr. Dominik Meiering verweist auf eine Umfrage unter leitenden Pfarrern, die jede Woche rund 25 Stunden für organisatorische Aufgaben aufwenden. "Das ist ein vielfältiges Spektrum", bestätigt Gaede nach seinen ersten Arbeitstagen in Langenfeld.
Weiterlesen auf RP-Online >>
Der Verwaltungsleiter der Kirchengemeinde, Carsten Gaede, stellt sich vor
Homepage von St. Josef und Martin >>
Pastoralteam von Langenfeld >>
Die katholische Kirchengemeinde St. Josef und Martin hat jetzt einen Verwaltungsleiter: Carsten Gaede (52) entlastet die Pfarrer von Büroarbeit, so dass sie mehr Freiräume für die Seelsorge haben. Damit gehört die Langenfelder Großpfarrei zu 15 Pilotgemeinden im Erzbistum Köln, in denen dieses neue Modell erprobt und ab Herbst 2016 womöglich in weiteren Seelsorgebereichen eingeführt wird. Generalvikar Dr. Dominik Meiering verweist auf eine Umfrage unter leitenden Pfarrern, die jede Woche rund 25 Stunden für organisatorische Aufgaben aufwenden. "Das ist ein vielfältiges Spektrum", bestätigt Gaede nach seinen ersten Arbeitstagen in Langenfeld.
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Der Verwaltungsleiter der Kirchengemeinde, Carsten Gaede, stellt sich vor
Homepage von St. Josef und Martin >>
Pastoralteam von Langenfeld >>
Mittwoch, 28. Oktober 2015
Laieninitiative: Synodendokument ist eine Etappe auf dem Weg in die Kirchenzukunft
Heribert Franz Köck, Herbert Kohlmaier
Gedanken zu Glaube und Zeit
Eine Etappe auf dem Weg in die Kirchenzukunft,
aber das Ziel ist noch weit entfernt
Die Reformbewegung Laieninitiative zum Abschlussdokument der Familiensynode
Wien, 27. Oktober 2015. - Die Laieninitiative als Reformbewegung in der katholischen Kirche Österreichs hält es für verfehlt, aufgrund des von der Familiensynode verabschiedeten Textes voreilige Schlüsse zu ziehen oder gar schon ein Urteil über Gelingen oder Misserfolg abzugeben. Dies schon deshalb, weil das Dokument ja nur empfehlenden Charakter hat. Aufgrund des antiquierten monokratischen Kirchensystems ist erst der Papst zu Entscheidung über die Verhandlungsgegenstände berufen. Das einzige, was bisher festgestellt werden kann und muss, ist eine höchst bedeutsame Änderung im Vorgehen bei der Klärung offener Glaubensfragen.
Mit Bewunderung und Genugtuung ist anzuerkennen, dass Papst Franziskus dabei ganz neue Wege beschreitet. Man sollte sich unbedingt vor Augen führen, wie sich die Dinge abgespielt hätten, wäre die Familiensynode von einem seiner unmittelbaren Vorgänger einberufen worden! Es ist eindeutig: Franziskus hat verstanden, dass die Zeit des alten Regimes abgelaufen ist. Er erkennt die gnadenlose Alternative, vor der die Kirche steht. Sie kann sich entweder radikal ändern oder bei dem bleiben, was man sich in längst vergangenen Zeiten ausgedacht hat. Mit der Folge, in jene Bedeutungslosigkeit zu geraten, die sich zeigte, als ein Papst zu erheben beauftrag- te, was die Menschen von den kirchlichen Vorschriften zu Ehe, Familie und Sexualität halten.
Der Weg, den Papst Franziskus beschreitet, wird von einem ganz anderen Verständnis von Kirche und Amt bestimmt, als es bisher galt und mit unbegreiflicher Sturheit durchgesetzt wurde. Doch bischöfliche Kollegialität, Dezentralisierung und Anvertrauen dem Wirken des Geistes sind schwer mit Männern zu verwirklichen, die zuvor sorgfältig nach der Bereitschaft zur bedingungslosen Unterwerfung ausgewählt wurden.
Was jetzt festgestellt werden kann, ist der Umstand, dass dieser Lernprozess zur Wiedererlangung geistlicher Würde zumindest seinen Anfang genommen hat, wenn auch nicht bei allen. Ob man die verhandelten Sachfragen auf diese oder jene Weise zur Lösung aufbereitete, ist angesichts dieses viel wichtigeren Umstands eher belanglos. Die vatikanische Papstdiktatur scheint über- wunden. Das Oberhaupt der Kirche hat sich von der Absurdität verabschiedet, die da lautete: Der Stellvertreter Christi kann nicht fehlen und irren, alle haben ihm zu gehorchen, auch mit ihrem Verstand. Dass dies die Menschen verweigern könnten, war undenkbar und für diesen Fall war einfach nichts geplant. Bis jener Jorge Mario Bergoglio SJ vom anderen Ende der Welt kam und auf das Vok zu hören begann.
Die Kirche hat damit die Reise in die Zukunft angetreten. (Viele werden nicht zu Unrecht sagen: Viel zu spät!) Ein Teil der Passagiere murrt und wäre lieber daheim geblieben, ein anderer hat ängstlich zu viel Gepäck mit dabei, wieder ein anderer ist froher Erwartung, denn der Zug hat sich in Bewegung gesetzt. Das bedeutet sehr viel, aber sagt noch nichts darüber aus, ob die Fahrt erfolgreich verlaufen wird. Ganz wichtige Etappen müssen erst bewältigt werden, man wird auch überlegen müssen, ob man nicht alsbald die Zugsgarnitur wechselt. Mit einem Oldtimer ist man nur fürs Museum tauglich, mit Katechismus und Codex des Kirchen-„Rechts“ ebenso.
Wir können uns also jetzt auf die Situation der Bewegung einstellen, auch darauf, dass Freiheit und Selbständigkeit erwünscht sind. Das gibt Hoffnung. Der Abschluss der Synode ist eine Etappe auf dem Weg in die Kirchenzukunft, nicht mehr, aber auch nicht weniger! Das große Ziel ist freilich noch weit entfernt.
Weitere Kommentare zum Abschlussdokument der Familiensynode:
"Dem Papst sind keine Türen zugemacht worden"
Er sei erleichtert über den Ausgang der Bischofssynode, sagte der Theologe Manfred Lütz im Deutschlandfunk. Für die katholische Kirche als größte Religionsgemeinschaft mit 1,2 Milliarden Menschen sei die Einheit ein hohes Gut, betonte Lütz. Im Moment würden im Irak und Syrien wieder Christen gekreuzigt. Vor diesem Hintergrund wäre ein Auseinanderbrechen ein falsches Signal gewesen.
"Die Revolte gegen den Papst, die sich manche erhofft haben, hat es nicht gegeben", so der Theologe. Vielmehr sei die Synode der von Franziskus vorgegebenen Linie gefolgt, wonach die katholische Kirche ihre Grundsätze wahren, aber auf persönliche Einzelschicksale eingehen müsse. "Dem Papst sind keine Türen zugemacht worden, man hat ihm nichts verboten", meinte Lütz. Durch ihre vagen Formulierungen hätten die Bischöfe den Papst aufgefordert, selbst eine konkrete Weisung zu geben.
Interview auf Deutschlandfunk >>
Der Papst soll es richten
Die katholische Kirche wandelt sich langsam. Zwar hat sich die Familiensynode auf ein Abschlussdokument geeinigt. Konkrete Lösungen für kontroverse Fragen bietet es nicht. Nun hat der Papst das letzte Wort.
Südwest Presse >>
Franziskus nimmt die katholische Vielfalt ernst
Das Ergebnis der Bischofssynode über Ehe und Familie lässt Papst Franziskus freie Hand. Er wird nicht zögern.
Kommentar von Josef Bruckmoser in den Salzburge Nachrichten >>
Gedanken zu Glaube und Zeit
Eine Etappe auf dem Weg in die Kirchenzukunft,
aber das Ziel ist noch weit entfernt
Die Reformbewegung Laieninitiative zum Abschlussdokument der Familiensynode
Wien, 27. Oktober 2015. - Die Laieninitiative als Reformbewegung in der katholischen Kirche Österreichs hält es für verfehlt, aufgrund des von der Familiensynode verabschiedeten Textes voreilige Schlüsse zu ziehen oder gar schon ein Urteil über Gelingen oder Misserfolg abzugeben. Dies schon deshalb, weil das Dokument ja nur empfehlenden Charakter hat. Aufgrund des antiquierten monokratischen Kirchensystems ist erst der Papst zu Entscheidung über die Verhandlungsgegenstände berufen. Das einzige, was bisher festgestellt werden kann und muss, ist eine höchst bedeutsame Änderung im Vorgehen bei der Klärung offener Glaubensfragen.
Mit Bewunderung und Genugtuung ist anzuerkennen, dass Papst Franziskus dabei ganz neue Wege beschreitet. Man sollte sich unbedingt vor Augen führen, wie sich die Dinge abgespielt hätten, wäre die Familiensynode von einem seiner unmittelbaren Vorgänger einberufen worden! Es ist eindeutig: Franziskus hat verstanden, dass die Zeit des alten Regimes abgelaufen ist. Er erkennt die gnadenlose Alternative, vor der die Kirche steht. Sie kann sich entweder radikal ändern oder bei dem bleiben, was man sich in längst vergangenen Zeiten ausgedacht hat. Mit der Folge, in jene Bedeutungslosigkeit zu geraten, die sich zeigte, als ein Papst zu erheben beauftrag- te, was die Menschen von den kirchlichen Vorschriften zu Ehe, Familie und Sexualität halten.
Der Weg, den Papst Franziskus beschreitet, wird von einem ganz anderen Verständnis von Kirche und Amt bestimmt, als es bisher galt und mit unbegreiflicher Sturheit durchgesetzt wurde. Doch bischöfliche Kollegialität, Dezentralisierung und Anvertrauen dem Wirken des Geistes sind schwer mit Männern zu verwirklichen, die zuvor sorgfältig nach der Bereitschaft zur bedingungslosen Unterwerfung ausgewählt wurden.
Was jetzt festgestellt werden kann, ist der Umstand, dass dieser Lernprozess zur Wiedererlangung geistlicher Würde zumindest seinen Anfang genommen hat, wenn auch nicht bei allen. Ob man die verhandelten Sachfragen auf diese oder jene Weise zur Lösung aufbereitete, ist angesichts dieses viel wichtigeren Umstands eher belanglos. Die vatikanische Papstdiktatur scheint über- wunden. Das Oberhaupt der Kirche hat sich von der Absurdität verabschiedet, die da lautete: Der Stellvertreter Christi kann nicht fehlen und irren, alle haben ihm zu gehorchen, auch mit ihrem Verstand. Dass dies die Menschen verweigern könnten, war undenkbar und für diesen Fall war einfach nichts geplant. Bis jener Jorge Mario Bergoglio SJ vom anderen Ende der Welt kam und auf das Vok zu hören begann.
Die Kirche hat damit die Reise in die Zukunft angetreten. (Viele werden nicht zu Unrecht sagen: Viel zu spät!) Ein Teil der Passagiere murrt und wäre lieber daheim geblieben, ein anderer hat ängstlich zu viel Gepäck mit dabei, wieder ein anderer ist froher Erwartung, denn der Zug hat sich in Bewegung gesetzt. Das bedeutet sehr viel, aber sagt noch nichts darüber aus, ob die Fahrt erfolgreich verlaufen wird. Ganz wichtige Etappen müssen erst bewältigt werden, man wird auch überlegen müssen, ob man nicht alsbald die Zugsgarnitur wechselt. Mit einem Oldtimer ist man nur fürs Museum tauglich, mit Katechismus und Codex des Kirchen-„Rechts“ ebenso.
Wir können uns also jetzt auf die Situation der Bewegung einstellen, auch darauf, dass Freiheit und Selbständigkeit erwünscht sind. Das gibt Hoffnung. Der Abschluss der Synode ist eine Etappe auf dem Weg in die Kirchenzukunft, nicht mehr, aber auch nicht weniger! Das große Ziel ist freilich noch weit entfernt.
Weitere Kommentare zum Abschlussdokument der Familiensynode:
"Dem Papst sind keine Türen zugemacht worden"
Er sei erleichtert über den Ausgang der Bischofssynode, sagte der Theologe Manfred Lütz im Deutschlandfunk. Für die katholische Kirche als größte Religionsgemeinschaft mit 1,2 Milliarden Menschen sei die Einheit ein hohes Gut, betonte Lütz. Im Moment würden im Irak und Syrien wieder Christen gekreuzigt. Vor diesem Hintergrund wäre ein Auseinanderbrechen ein falsches Signal gewesen.
"Die Revolte gegen den Papst, die sich manche erhofft haben, hat es nicht gegeben", so der Theologe. Vielmehr sei die Synode der von Franziskus vorgegebenen Linie gefolgt, wonach die katholische Kirche ihre Grundsätze wahren, aber auf persönliche Einzelschicksale eingehen müsse. "Dem Papst sind keine Türen zugemacht worden, man hat ihm nichts verboten", meinte Lütz. Durch ihre vagen Formulierungen hätten die Bischöfe den Papst aufgefordert, selbst eine konkrete Weisung zu geben.
Interview auf Deutschlandfunk >>
Der Papst soll es richten
Die katholische Kirche wandelt sich langsam. Zwar hat sich die Familiensynode auf ein Abschlussdokument geeinigt. Konkrete Lösungen für kontroverse Fragen bietet es nicht. Nun hat der Papst das letzte Wort.
Südwest Presse >>
Franziskus nimmt die katholische Vielfalt ernst
Das Ergebnis der Bischofssynode über Ehe und Familie lässt Papst Franziskus freie Hand. Er wird nicht zögern.
Kommentar von Josef Bruckmoser in den Salzburge Nachrichten >>
Dienstag, 27. Oktober 2015
Stuttgarter Schuldbekenntnis der EKD vor 70 Jahren
Wie die Kirche ihre Schuld schönfärbte
Vor 70 Jahren hat der Rat der Evangelische Kirche das "Stuttgarter Schuldbekenntnis" verkündet. Doch das Eingeständnis des Versagens in der NS-Diktatur war nur halbherzig.
Deutschlandradio Kultur >>
Vor 70 Jahren hat der Rat der Evangelische Kirche das "Stuttgarter Schuldbekenntnis" verkündet. Doch das Eingeständnis des Versagens in der NS-Diktatur war nur halbherzig.
Deutschlandradio Kultur >>
Montag, 26. Oktober 2015
Bischofssynode verabschiedet Schlussdokument mit Zweidrittelmehrheit
Abschlussbericht der Synode
Vage, aber offen und nicht belehrend
Drei Wochen lang hat die Bischofssynode nach neuen Positionen zu Ehe gesucht. Bei strittigen Punkten wie Homosexualität und der Rückkehr von Geschiedenen zur Kommunion bleibt der Abschlussbericht nun vage. Einige positive Formulierungen gibt es aber.
Frankfurter Allgemeine >>
Bischofssynode verabschiedet Abschlusspapier mit Mehrheit
Es ist vollbracht
Die Weltbischofssynode im Vatikan hat ihr Schlussdokument mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit verabschiedet. Wie bei der ersten Familiensynode im Oktober 2014 gab Papst Franziskus den Text unmittelbar zur Veröffentlichung frei.
Domradio.de >>
Ergebnisse der Familiensynode: So viel Streit, so wenig Fortschritt
Den großen Wurf haben die 270 alten Männer dann doch nicht gewagt: Die Bischofssynode in Rom erlaubt nur in besonderen Einzelfällen, dass doppelt getraute Katholiken wieder vollwertige Mitglieder ihrer Gemeinde werden. Eine Farce!
Kommentar auf Spiegel-online >>
Familiensynode endet mit Kompromissen
Die Bischofssynode zum Thema Ehe und Familie hat am Samstag den mit Spannung erwarteten Abschlussbericht verabschiedet und dem Papst übergeben. Bei umstrittenen Themen gab es nur vage Kompromisse.
Religion.orf.at >>
Synode empfiehlt vorsichtige Öffnung
Rom (dpa) - Die Synode der katholischen Bischöfe in Rom hat sich für eine vorsichtige Öffnung in strittigen Fragen ausgesprochen, aber keine weitreichenden Reformen angestoßen.
Zeit-Onine >>
Das Schlussdokument der Synode – Unterscheidung der Geister
Radio Vatikan >>
Originaldokument auf Italienisch >>
Die 3 Artikel aus dem Synodentext zu Wiederverheirateten mit den knappsten Abstimmungsergebnissen
Unterscheidung und Integration
Radio Vatikan >>
ja nein
Art. 84 187 72
Art. 85 178 80
Art. 86 190 64
Die Ansprache von Papst Franziskus an die Synodenteilnehmer
Die Ansprache von Papst Franziskus zum Abschluss der Weltbischofssynode von Samstag, 24. Oktober 2015, in der Synodenaula. Wir dokumentieren im Wortlaut.
Radio Vatikan >>
Kommentar dazu:
Papst lobt „lebhafte, offene Diskussion“ der Synode
„Die erste Pflicht der Kirche besteht nicht darin, Verurteilungen auszusprechen, sondern darin, die Barmherzigkeit Gottes zu proklamieren, zur Umkehr aufzurufen und alle Menschen zum Heil des Herrn zu führen“: Das sagte Papst Franziskus in seiner Schlussansprache der Bischofssynode. Unmittelbar nach der Verabschiedung des Synoden-Schlußdokuments durch die Teilnehmer der Familiensynode am Samstagabend lobte er in der Synodenaula, die dreiwöchigen Beratungen hätten „Zeugnis von der Lebendigkeit der katholischen Kirche gegeben“.
Radio Vatikan >>
Papstpredigt bei Abschlussmesse
„Jesus will Ausgegrenzte einschließen“
Nach drei Wochen Bischofssynode hat Papst Franziskus hat am Sonntag gemeinsam mit den Synodenvätern im Petersdom eine Abschlussmesse gefeiert. Dabei bedankte sich Franziskus bei den Synodenvätern für die gemeinsame Suche nach den Wegen des Evangeliums für unsere heutige Zeit. Franziskus betonte, dass die Synodenbrüder „gemeinsam vorangegangen seien“. Er rief sie dazu auf, mit „geheiltem“ und „erlöstem Blick“ weiterzugehen, ohne sich von Pessimismus und Sünde verdunkeln zu lassen.
Radio Vatikan >>
Schönborn: Stärkung für "Kunst der Seelenführung"
Kardinäle Schönborn und Marx bezeichnen bei gemeinsamer Pressekonferenz Synode als "historisch"
Bischof Elbs: "Synode hat Weltbewusstsein positiv verändert"
Katholisch.at >>
Vage, aber offen und nicht belehrend
Drei Wochen lang hat die Bischofssynode nach neuen Positionen zu Ehe gesucht. Bei strittigen Punkten wie Homosexualität und der Rückkehr von Geschiedenen zur Kommunion bleibt der Abschlussbericht nun vage. Einige positive Formulierungen gibt es aber.
Frankfurter Allgemeine >>
Bischofssynode verabschiedet Abschlusspapier mit Mehrheit
Es ist vollbracht
Die Weltbischofssynode im Vatikan hat ihr Schlussdokument mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit verabschiedet. Wie bei der ersten Familiensynode im Oktober 2014 gab Papst Franziskus den Text unmittelbar zur Veröffentlichung frei.
Domradio.de >>
Ergebnisse der Familiensynode: So viel Streit, so wenig Fortschritt
Den großen Wurf haben die 270 alten Männer dann doch nicht gewagt: Die Bischofssynode in Rom erlaubt nur in besonderen Einzelfällen, dass doppelt getraute Katholiken wieder vollwertige Mitglieder ihrer Gemeinde werden. Eine Farce!
Kommentar auf Spiegel-online >>
Familiensynode endet mit Kompromissen
Die Bischofssynode zum Thema Ehe und Familie hat am Samstag den mit Spannung erwarteten Abschlussbericht verabschiedet und dem Papst übergeben. Bei umstrittenen Themen gab es nur vage Kompromisse.
Religion.orf.at >>
Synode empfiehlt vorsichtige Öffnung
Rom (dpa) - Die Synode der katholischen Bischöfe in Rom hat sich für eine vorsichtige Öffnung in strittigen Fragen ausgesprochen, aber keine weitreichenden Reformen angestoßen.
Zeit-Onine >>
Das Schlussdokument der Synode – Unterscheidung der Geister
Radio Vatikan >>
Originaldokument auf Italienisch >>
Die 3 Artikel aus dem Synodentext zu Wiederverheirateten mit den knappsten Abstimmungsergebnissen
Unterscheidung und Integration
Radio Vatikan >>
ja nein
Art. 84 187 72
Art. 85 178 80
Art. 86 190 64
Die Ansprache von Papst Franziskus an die Synodenteilnehmer
Die Ansprache von Papst Franziskus zum Abschluss der Weltbischofssynode von Samstag, 24. Oktober 2015, in der Synodenaula. Wir dokumentieren im Wortlaut.
Radio Vatikan >>
Kommentar dazu:
Papst lobt „lebhafte, offene Diskussion“ der Synode
„Die erste Pflicht der Kirche besteht nicht darin, Verurteilungen auszusprechen, sondern darin, die Barmherzigkeit Gottes zu proklamieren, zur Umkehr aufzurufen und alle Menschen zum Heil des Herrn zu führen“: Das sagte Papst Franziskus in seiner Schlussansprache der Bischofssynode. Unmittelbar nach der Verabschiedung des Synoden-Schlußdokuments durch die Teilnehmer der Familiensynode am Samstagabend lobte er in der Synodenaula, die dreiwöchigen Beratungen hätten „Zeugnis von der Lebendigkeit der katholischen Kirche gegeben“.
Radio Vatikan >>
Papstpredigt bei Abschlussmesse
„Jesus will Ausgegrenzte einschließen“
Nach drei Wochen Bischofssynode hat Papst Franziskus hat am Sonntag gemeinsam mit den Synodenvätern im Petersdom eine Abschlussmesse gefeiert. Dabei bedankte sich Franziskus bei den Synodenvätern für die gemeinsame Suche nach den Wegen des Evangeliums für unsere heutige Zeit. Franziskus betonte, dass die Synodenbrüder „gemeinsam vorangegangen seien“. Er rief sie dazu auf, mit „geheiltem“ und „erlöstem Blick“ weiterzugehen, ohne sich von Pessimismus und Sünde verdunkeln zu lassen.
Radio Vatikan >>
Schönborn: Stärkung für "Kunst der Seelenführung"
Kardinäle Schönborn und Marx bezeichnen bei gemeinsamer Pressekonferenz Synode als "historisch"
Bischof Elbs: "Synode hat Weltbewusstsein positiv verändert"
Katholisch.at >>
Freitag, 23. Oktober 2015
Abschlussdokument der Bischofssynode wird vorbereitet
"Wir werden keine Sensation erleben"
Kardinal Pell bezeichnete die Synode als "Schlacht" zwischen Konservativen und Reformern. Einen Kampfschauplatz sieht der katholische Theologe Prof. Hans-Joachim Sander im domradio.de-Interview nicht, wohl aber eine theologische Mammutaufgabe.
Domradio.de >>
Viel Lärm um nichts bei der Bischofssynode
Die Synode zeigt, dass die katholische Kirche auf der Stelle tritt. Die Konservativen setzten sich durch. Doch der Papst verfügt über ein Instrument, die Öffnung zu erzwingen.
Augsburger Allgemeine >>
Synode: Bischöfe von Hollywood und Bollywood einer Meinung
Das Abschlussdokument der Bischofssynode zu Ehe und Familie wird rund 100 Seiten lang. Am Samstagnachmittag wird das Abschlusspapier vom Generalrelator der Synode - also ihrem Berichterstatter - Kardinal Peter Erdö vorgelesen.
Radio Vatikan >>
Die 13 Gruppen sind bei Wiederverheirateten uneins
Vier Gruppen fordern jeweils eine sorgfältige Prüfung des Einzelfalls unter Aufsicht des Ortsbischofs oder Beichtvaters und schließen eine Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion dann nicht grundsätzlich aus.
Drei Gruppen sprechen sich ausdrücklich für eine Beihaltung der derzeitigen offiziellen Praxis aus.
Zwei weitere Gesprächszirkel sprechen sich für eine weitere Vertiefung des Problems und eine anschließende Entscheidung des Papstes aus.
Eine Gruppe ist geteilter Meinung.
Die drei übrigen äußern sich nur allgemein oder gar nicht zu diesem Thema.
Kathpress >>
Donnerstag, 22. Oktober 2015
Aufstand gegen den Papst ist nicht außergewöhnlich
Große Zusammenkünfte der Bischöfe im Vatikan sollen die Einheit der Kirche demonstrieren - enden aber oft mit Abspaltungen. Reformer gegen Bewahrer, das hat schon immer Krach gegeben.
Die Welt >>
Richtungsstreit der Katholischen Kirche:
Schlacht im Vatikan
Hat der Papst einen Hirntumor? Das behauptet eine Zeitung, der Vatikan dementiert. Die Meldung platzt in die entscheidende Phase der Bischofssynode in Rom - eine Intrige?
Spiegel-Online >>
Berichte über Papst-Gesundheit: Kurie wittert Komplott
Kurienmitglieder wittern ein Komplott hinter den Berichten über eine angebliche Erkrankung des Papstes. Die Rede ist von einer „Strategie“, um Papst Franziskus zu verleumden und seine Position zu schwächen.
Religion.orf.at >>
Der Text der deutschen Sprachgruppe
Radio Vatikan >>
Deutschland: „Papsttreue Katholiken“ kritisieren deutsche Synodengruppe
Der „Zusammenschluss papsttreuer Vereinigungen“ hat das Positionspapier der deutschen Sprachgruppe der Familiensynode heftig kritisiert. Der Text sei „ein Paradebeispiel sophistischer Verdrehung“, heißt es in einer am Freitag in Bonn veröffentlichten Erklärung. Zum Thema des Umgangs mit wiederverheirateten Geschiedenen hat sich die deutschsprachige Gruppe für eine behutsame Öffnung der Kirche ausgesprochen. In der deutschen Sprachgruppe waren unter anderem die beiden Vatikan-Kardinäle Gerhard Ludwig Müller und Walter Kasper sowie nahezu alle aus den Ländern deutscher Sprache angereisten Synodenteilnehmern vertreten. (kna)
Radio Vatikan >>
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