Am „Tag des gottgeweihten Lebens“ (5. Februar) wetterte Bischof Gerhard Ludwig Müller bei einer Vesper im Regensburger Dom gegen die österreichische Pfarrer-Initiative.
Der für Konflikte mit Laienvertretern und Reformkräften bekannte Bischof könnte demnächst Präfekt der Glaubenskongregation werden. Der Vatikanist Andrea Tornielli nannte ihn in „La Stampa“ einen der drei ernst zu nehmenden Nachfolge-Kandidaten für William Levada.
Bischof Müller stellte den Begriff des Gehorsams völlig undifferenziert in den Mittelpunkt seiner Predigt. Der Ungehorsam sei eine Macht, die vom Unheil in die Welt gebracht worden sei. Durch Ungehorsam verliere man die Gemeinschaft mit Gott, meinte der Bischof.
„Darum ist es ganz und gar unchristlich und unserem katholischen Glauben diametral entgegengesetzt, wenn in unserem Nachbarland eine von einigen Leuten ins Leben gerufene sogenannte Pfarrer-Initiative in ihrer Besserwisserei meint, sich in Fragen der Lehre und Pastoral über den Glauben der Kirche stellen zu können. Die Unterstützer schlagen ihre Weiheversprechen in den Wind, wenn sie in ihrer Aktion zum Ungehorsam aufrufen. Der Ungehorsam gegenüber Gott und der Ungehorsam gegenüber der legitimen kirchlichen Leitung – gegen Papst und Bischöfe – ist ein Übel, das Spaltung in die Kirche hineinträgt und unser Grundverhältnis zu Gott verfälscht.“
Diejenigen, die von einem Reformstau in der Kirche sprächen und auch den Gehorsam infrage stellten, hätten nicht begriffen, dass die Kirche „keine äußere Religionsorganisation, sondern die Braut Christi“ sei.
Ja - Die neue Kirchenzeitung
Mittwoch, 29. Februar 2012
Dienstag, 28. Februar 2012
Proteststurm im Bistum Augsburg gegen geplante "Seelsorge-Einheiten"
| Bischof Konrad Zdarsa |
Steht uns beim Thema "Seelsorgeräume" noch bevor, was im Bistum Augsburg angekündigt wurde? Ein Blick über die Grenzen nach Bayern ist ratsam.
Unbeirrbarer Bischof
Diskussion war nicht erwünscht, als gestern (29.1.2012) den 36 Dekanen von Bischof und Generalvikar die künftige Planung der Seelsorgeeinheiten im Bistum Augsburg eröffnet worden ist. Es ist eben so, wie es ist. An seinen Leitideen lässt Bischof Konrad Zdarsa nicht rütteln. Zur Bekräftigung zitiert er auch immer wieder das Kirchenrecht – und bedeutet damit seinen Kritikern, dass sie es doch mit dem kanonischen Gesetz so genau wie er selber nehmen sollten.
Kommentar in der Augsburger Allgemeinen >>
Die Leitlinien:
Aus derzeit 1000 Pfarrgemeinden sollen bis 2025 durch Fusionen 200 Seelsorge-Einheiten entstehen.
(Gewählte) Pfarrgemeinderäte sollen abgeschafft und durch (weisungsgebundene) Pastoralräte ersetzt werden.
An Sonntagen darf es nur zentrale Eucharistiefeiern und keine Wort-Gottes-Feiern geben.
Aufstand im Bistum Augsburg
Süddeutsche Zeitung
'Es ist Zeit, dass etwas passiert': Priester und Laien rufen zu Protesten gegen die Reformpläne von Bischof Zdarsa auf
Unter den Katholiken in Schwaben formiert sich aktiver Widerstand gegen Bischof Konrad Zdarsa und seine Bistumsreform. Unter dem Motto 'Lasst die Kirche im Dorf' wird für den zweiten Fastensonntag (4.März) zu Protestkundgebungen in allen Pfarrgemeinden aufgerufen: Die Gläubigen sollen nach dem Gottesdienst eine Menschenkette um ihre Kirche bilden. 'Wir umarmen unsere Gotteshäuser, das kann uns keiner verbieten', sagt Regionaldekan Reinhold Lappat. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung planen Priester und Laien auch eine Protestkundgebung auf dem Augsburger Rathausplatz. Ob diese stattfinden wird, machen die Organisatoren aber vom Hirtenbrief des Bischofs abhängig.
In diesem Hirtenbrief will Zdarsa am ersten Fastensonntag weitere Details zu der angekündigten Neustrukturierung des Bistums verkünden. Ende Januar hatte der Bischof erklärt, wie er sich angesichts des akuten Priestermangels künftig die 'pastorale Raumordnung' vorstellt: Die derzeit 1000Pfarrgemeinden will er bis 2025 durch Fusionen zu 200Seelsorge-Einheiten zusammenfassen. Zudem sollen die Pfarrgemeinderäte abgeschafft und durch Pastoralräte ersetzt werden. Dabei sollen die Laien nur noch als 'Moderator' fungieren. Am umstrittensten ist Zdarsas Verbot von Wortgottesdiensten an Sonn- und Feiertagen. Er fordert die Gläubigen auf, in Zukunft aus ihren Dörfern zur Eucharistiefeier in eine zentrale Kirche zu fahren - anstatt wie bisher von Laien gestaltete Gottesdienste am Ort zu besuchen.
'Wir glauben, dass es andere Antworten auf den Priestermangel geben könnte', schreiben die Initiatoren der Aktion 'Kirche umarmen'.
Die Macher gehören zu der Initiative 'Heute Kirche sein'. Dieses Gesprächsforum hatte 2010 in der Prügel- und Lügenaffäre um den damaligen Bischof Walter Mixa in der sogenannten Pfingsterklärung das Bistum zum Neuanfang aufgefordert.
Im Flyer zur aktuellen Aktion heißt es: 'Wir wollen der Bistumsleitung ein Zeichen geben, dass wir mit ihren Plänen zur Umstrukturierung der Diözese nicht einverstanden sind.' Zudem ist die Demonstration als Zeichen der Solidarität gedacht 'für jene Gemeinden, deren Kirche als Kirche vor Ort geopfert werden soll zugunsten einer Zentrumskirche'.
Mitinitiator Max Stetter berichtet: 'Viele Leute sagen, es ist höchste Zeit, dass was passiert.' Ihm zufolge haben bereits zahlreiche Pfarrgemeinderäte und Institutionen ihre Unterstützung angekündigt. 'Die Menschen auf dem Land sehen durchaus ein, dass eine Reform nötig ist', betont er, 'aber die Art und Weise, wie das von oben herab verordnet wurde, ist unter aller Würde.'
Kardinal distanziert sich von den Reformplänen im Bistum Augsburg
Marx kritisiert Zdarsa
Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat sich indirekt von den Reformplänen des Augsburger Bischofs Konrad Zdarsa distanziert. In den Grundüberlegungen sei man sich einig, dass es größere Seelsorgeeinheiten geben müsse, sagte er bei der Frühjahrstagung der Freisinger Bischofskonferenz in Wemding (Kreis Donau-Ries). Es gebe in den Bistümern aber verschiedene Wege. Marx hält im Erzbistum München und Freising jedenfalls an Wort-Gottes-Feiern am Sonntag fest, wo keine Messe stattfinden kann. Zdarsa schließt sie in Pfarreien strikt aus.
Bischof Zdarsa legt Pfarreien zusammen
Die Dekane haben in Augsburg erfahren, wie die Zukunft des Bistums aussehen soll.
Sorge um die Kirche im Dorf
Heftige Kritik an den Plänen des Bischofs
Katholiken sind geschockt
Der Bischof plant, die Pfarrgemeinden auf dem Land zu zentralisieren. Engagierte Laien wollen das nicht hinnehmen.
Wir sind Kirche fordert: Reformen statt Kosmetik
Pressemitteilung zur Pastoralen Raumplanung 2025
Augsburg, 31. Januar 2012 – Das Agieren des Bischofs angesichts eines stringenden Priestermangels in der Diözese Augsburg ist nur schwer zu verstehen. Seine erste Sorge müsste sein, dass das Leben in den Gemeinden nicht nur erhalten bleibt, sondern sich weiter entfaltet, denn die Gemeinden sind Kirche im voll umfänglichen Sinn. Die Zurückweisung des Engagements der Laien, indem Wort-Gottes-Feiern am Sonntag zugunsten zentraler Messfeiern verboten werden, ist ebenso wenig hinnehmbar, wie die Zerschlagung gewachsener Pfarreistrukturen und die Auflösung von demokratisch gewählten Pfarrgemeinderäten zugunsten weisungsgebundener Pastoralräte.
Unterstützung bekommt Bischof Zdarsa vom Forum Deutscher Katholiken, das, - als Dank für die Klarmachung des "Wesensunterschieds zwischen einem Wortgottesdienst und einer Eucharistiefeier" - zu einer Unterschriftenaktion zugunsten dieser Reform aufruft.
Homepage Bistum Augsburg >>
Montag, 27. Februar 2012
Bistum Passau: Priester rebellieren gegen Amtskirche
| Pfarrer Andreas Artinger |
Beitrag in der Süddeutschen >>
Passauer Priester unterstützen österreichische Kirchen-Rebellen
Mit einem "Aufruf zum Ungehorsam" sorgt eine Pfarrerinitiative aus Österreich seit einigen Monaten für viel Aufregung in der katholischen Kirche. Im Bistum Passau hat die gegen bestehende Strukturen und Grundsätze aufbegehrende Gruppe Gleichgesinnte gefunden. Hier gibt es die Bewegung "Passauer Priester im Dialog", die sich weitgehend denselben Zielen verschrieben hat wie ihre Kollegen aus dem Nachbarland: Beide sagen Nein zu immer größeren Pfarrverbänden, zur daraus resultierenden Überforderung der Pfarrer und zu einem "unbarmherzigen Kirchenrecht". Darunter verstehen die Reform-Initiativen vor allem das Pflichtzölibat sowie das Kommunion-Verbot für wiederverheiratete Geschiedene. Beides solle aufgehoben werden, fordern die Pfarrer.
Weiter in der Passauer Neuen Presse >>
Pfarrverband Ruhstorf >>
Freitag, 24. Februar 2012
Die Sünde des Vergessens
Oder wie ist es sonst zu nennen, wenn die kirchliche Leitung Geist-gewirkte Ereignisse wie das Zweite Vatikanische Konzil der Vergessenheit anheim fallen lässt?
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Übrigens: Jesus gehörte nicht zum Priesterstand, genauso wenig wie die Apostel; sie alle waren Laien. Jesus sagte beim letzten Abendmahl: „Welcher von beiden ist größer: wer bei Tisch sitzt oder wer bedient? Natürlich der, der bei Tisch sitzt. Ich aber bin unter euch wie der, der bedient.“ (Lk 22,27)
Ein interessanter Beitrag von Pater Thomas Heck SVD >>
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Übrigens: Jesus gehörte nicht zum Priesterstand, genauso wenig wie die Apostel; sie alle waren Laien. Jesus sagte beim letzten Abendmahl: „Welcher von beiden ist größer: wer bei Tisch sitzt oder wer bedient? Natürlich der, der bei Tisch sitzt. Ich aber bin unter euch wie der, der bedient.“ (Lk 22,27)
Ein interessanter Beitrag von Pater Thomas Heck SVD >>
Donnerstag, 23. Februar 2012
Gastkommentar: Vorschläge zur Umkehr
Ein bisschen weniger. Beim Essen, beim Trinken; vielleicht sogar der zeitlich limitierte Totalverzicht auf liebgewordene Gewohnheiten: das ist es, was vielfach empfohlen wird zum Beginn der Fastenzeit. Und es macht Sinn. Nicht unbedingt in erster Linie religiös. Ein liebender Gott ist nicht angewiesen auf unsere Opfer. Aber sie können uns selber guttun. Sich überprüfen auf schleichend entstandene Abhängigkeiten oder Süchte, beim Alkohol zum Beispiel. Wer es schafft, bis Ostern abstinent zu sein, darf am Feiertag mit gutem Grund eine Flasche öffnen. Er hat sich selbst bewiesen, dass es auch ohne geht. Oder beim Essen. Sparsamer beim Fleisch, bewusster hin zum Gemüse: es schmeckt genauso gut und ist ein ökologischer Beitrag obendrein. Die Aufzucht von Tieren erfordert ungleich mehr Ackerland als die Produktion pflanzlicher Produkte.
Fasten und Umkehr aber auch im übertragenen Sinn: sich üben in der Wertschätzung anderer Positionen etwa. Das, was das Gegenüber von sich gibt, nicht von vornherein schlechtreden, in der Politik zum Beispiel, aber nicht nur. Versuchen, den Partner zu verstehen, und sei es noch so schwer. Ihm wenigstens den guten Willen zugestehen.
Fasten und Umkehr selbst in der katholischen Kirche. Ein einziger Mann in Rom „herrscht“ über eine Milliarde Mitglieder. Ein Ding der Unmöglichkeit eigentlich, und doch: der Papst scheint es nicht zu wagen, seinen Ortsvertretern mehr Autonomie zu gönnen. Mehr Autonomie auch in Fragen, die ohnedies vielfach bereits anders praktiziert werden als von Rom verordnet, und doch: das sehnsüchtig erwartete Zeichen der Legalisierung dieser Themen steht noch aus. Dass zumindest regional einmal erlaubt wird, was global noch lange nicht denkbar ist.
Fasten im Anspruch
Weltliche Regime haben die Gefahr solcher autoritärer Haltungen früher erkannt und ihren Provinzen mehr Rechte und Entscheidungsspielräume eingeräumt als Rom seinen Diözesen. Fasten im Herrschaftsanspruch wäre gefragt.
Österreichische Pfarrer begehren auf und drängen zur Umkehr, sie zeigen sich ungehorsam und sagen fünf Mal Nein. Weil sie nicht länger reisende Zelebranten und Sakramentenspender sein möchten und weil auch sie wie viele andere finden, dass Menschen in kritischen Situationen mehr Gnade verdienen als ihnen zur Zeit gewährt wird. Kurz vor der Fastenzeit haben sie ihren Ton gemäßigt. Der Ungehorsam kommt jetzt nicht mehr vor und auch das ist eine Form von Umkehr. Vielleicht schaffen es beide Seiten zurück an den Verhandlungstisch, es wäre fast ein Osterwunder.
Die Forderungen der Pfarrer sind uralt. Selbst bei der Diözesansynode in den Siebzigerjahren war davon bereits zu hören. Dass die Probleme noch immer nicht gelöst sind, verweist auf den erschreckenden Stillstand in der Kirchenpolitik, der mit dazu beiträgt, dass sich Menschen enttäuscht von der Kirche abwenden, in der sie Jahrzehnte lang Heimat gefunden haben. Aber auch, dass sich junge Menschen gewaltig schwertun, sich in einer Gemeinschaft zu engagieren, in der Bewegungslosigkeit das oberste Prinzip geworden zu sein scheint. Bewegung statt Stillstand wäre Umkehr. Gut passend zur Fastenzeit.
Bert Brandstetter
Quelle: OÖ-Nachrichten
Fasten und Umkehr aber auch im übertragenen Sinn: sich üben in der Wertschätzung anderer Positionen etwa. Das, was das Gegenüber von sich gibt, nicht von vornherein schlechtreden, in der Politik zum Beispiel, aber nicht nur. Versuchen, den Partner zu verstehen, und sei es noch so schwer. Ihm wenigstens den guten Willen zugestehen.
Fasten und Umkehr selbst in der katholischen Kirche. Ein einziger Mann in Rom „herrscht“ über eine Milliarde Mitglieder. Ein Ding der Unmöglichkeit eigentlich, und doch: der Papst scheint es nicht zu wagen, seinen Ortsvertretern mehr Autonomie zu gönnen. Mehr Autonomie auch in Fragen, die ohnedies vielfach bereits anders praktiziert werden als von Rom verordnet, und doch: das sehnsüchtig erwartete Zeichen der Legalisierung dieser Themen steht noch aus. Dass zumindest regional einmal erlaubt wird, was global noch lange nicht denkbar ist.
Fasten im Anspruch
Weltliche Regime haben die Gefahr solcher autoritärer Haltungen früher erkannt und ihren Provinzen mehr Rechte und Entscheidungsspielräume eingeräumt als Rom seinen Diözesen. Fasten im Herrschaftsanspruch wäre gefragt.
Österreichische Pfarrer begehren auf und drängen zur Umkehr, sie zeigen sich ungehorsam und sagen fünf Mal Nein. Weil sie nicht länger reisende Zelebranten und Sakramentenspender sein möchten und weil auch sie wie viele andere finden, dass Menschen in kritischen Situationen mehr Gnade verdienen als ihnen zur Zeit gewährt wird. Kurz vor der Fastenzeit haben sie ihren Ton gemäßigt. Der Ungehorsam kommt jetzt nicht mehr vor und auch das ist eine Form von Umkehr. Vielleicht schaffen es beide Seiten zurück an den Verhandlungstisch, es wäre fast ein Osterwunder.
Die Forderungen der Pfarrer sind uralt. Selbst bei der Diözesansynode in den Siebzigerjahren war davon bereits zu hören. Dass die Probleme noch immer nicht gelöst sind, verweist auf den erschreckenden Stillstand in der Kirchenpolitik, der mit dazu beiträgt, dass sich Menschen enttäuscht von der Kirche abwenden, in der sie Jahrzehnte lang Heimat gefunden haben. Aber auch, dass sich junge Menschen gewaltig schwertun, sich in einer Gemeinschaft zu engagieren, in der Bewegungslosigkeit das oberste Prinzip geworden zu sein scheint. Bewegung statt Stillstand wäre Umkehr. Gut passend zur Fastenzeit.
Bert Brandstetter
Quelle: OÖ-Nachrichten
Mittwoch, 22. Februar 2012
Der Vatikan sucht seinen Maulwurf
Es klingt wie der Plot aus einem Roman von Dan Brown: Italienische Medien wollen interne Dokumente aus dem Vatikan erhalten haben, die auf ein Mordkomplott gegen den Papst hinweisen. In anderen Interna werden Vertraute von Benedikt XVI. gezielt diskreditiert. Wer steckt hinter den "Vatileaks"? Tobt ein Machtkampf im Kirchenstaat?
Mehr in der Süddeutschen>>
Aufregung über VatiLeaks
Im Vatikan ist der Teufel los
Der Vatikan hat ein Problem mit Namen VatiLeaks. In den vergangenen Tagen gelangten viele vertrauliche Dokumente, teils mit brisantem Inhalt, nach außen. Vom Mordkomplott gegen den Papst ist die Rede. Vor allem aber wird kräftig gemobbt. Doch wer schießt hier eigentlich gegen wen und warum?
Beitrag auf ARD >>
"VatiLeaks"
Enthüllungen vom Heiligen Stuhl
Hinter den mächtigen Mauern des Vatikanstaates tobt ein Machtkampf: Mit immer neuen Indiskretionen bekriegen sich Reformer und Traditionalisten, landsmannschaftliche Seilschaften und ehrgeizige Kirchenmänner - auch mit Blick auf die Nachfolge von Benedikt XVI.
Beitrag auf Spiegel Online >>
"VatiLeaks" schürt Unruhe im Kirchenstaat
Der Vatikansprecher bestreitet Gerüchte über einen Machtkampf: "Man will die Kirche in ein schlechtes Licht stellen."
Beitrag im Kurier >>
"Vatileaks" beunruhigt die Kirchenführung
Dokumente über angebliche Geldwäsche der Vatikanbank
Beitrag im Standard >>
Über die neueste Entwicklung weiß - wie so oft in derartigen Angelegenheiten - Kath.net zu berichten:
Vaticanleaks: Die Lecks sind entdeckt
‚Promoveatur ut amoveatur’ (befördern um los zu werden): zwei hochrangige Monsignori bereiten sich auf eine ‚One-Way-Ticket-Reise’ nach dem Fernen Osten und Afrika vor.
Beitrag auf Kath.net >>
Vatileaks-Informanten werden Papstbotschafter in Afrika
Sind die Löcher im Vatikan gefunden, durch die vertrauliche Dokumente aus dem Vatikan an die Öffentlichkeit gelangen konnten? Eine nicht deklarierte vatikanische Quelle berichtet von „mindestens zwei“ ranghohen vatikanische Prälaten aus dem näheren Umfeld von Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone, denen die unmittelbare Strafversetzung nach „Afrika oder in den äußersten, äußersten Orient“ bevorstehe, „weit weg von Rom, wo sie keinen Schaden mehr anrichten können“.
Weiter auf explizit.net >>
Mehr in der Süddeutschen>>
Aufregung über VatiLeaks
Im Vatikan ist der Teufel los
Der Vatikan hat ein Problem mit Namen VatiLeaks. In den vergangenen Tagen gelangten viele vertrauliche Dokumente, teils mit brisantem Inhalt, nach außen. Vom Mordkomplott gegen den Papst ist die Rede. Vor allem aber wird kräftig gemobbt. Doch wer schießt hier eigentlich gegen wen und warum?
Beitrag auf ARD >>
"VatiLeaks"
Enthüllungen vom Heiligen Stuhl
Hinter den mächtigen Mauern des Vatikanstaates tobt ein Machtkampf: Mit immer neuen Indiskretionen bekriegen sich Reformer und Traditionalisten, landsmannschaftliche Seilschaften und ehrgeizige Kirchenmänner - auch mit Blick auf die Nachfolge von Benedikt XVI.
Beitrag auf Spiegel Online >>
"VatiLeaks" schürt Unruhe im Kirchenstaat
Der Vatikansprecher bestreitet Gerüchte über einen Machtkampf: "Man will die Kirche in ein schlechtes Licht stellen."
Beitrag im Kurier >>
"Vatileaks" beunruhigt die Kirchenführung
Dokumente über angebliche Geldwäsche der Vatikanbank
Beitrag im Standard >>
Über die neueste Entwicklung weiß - wie so oft in derartigen Angelegenheiten - Kath.net zu berichten:
Vaticanleaks: Die Lecks sind entdeckt
‚Promoveatur ut amoveatur’ (befördern um los zu werden): zwei hochrangige Monsignori bereiten sich auf eine ‚One-Way-Ticket-Reise’ nach dem Fernen Osten und Afrika vor.
Beitrag auf Kath.net >>
Vatileaks-Informanten werden Papstbotschafter in Afrika
Sind die Löcher im Vatikan gefunden, durch die vertrauliche Dokumente aus dem Vatikan an die Öffentlichkeit gelangen konnten? Eine nicht deklarierte vatikanische Quelle berichtet von „mindestens zwei“ ranghohen vatikanische Prälaten aus dem näheren Umfeld von Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone, denen die unmittelbare Strafversetzung nach „Afrika oder in den äußersten, äußersten Orient“ bevorstehe, „weit weg von Rom, wo sie keinen Schaden mehr anrichten können“.
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Dienstag, 21. Februar 2012
"Humor" im neuen Jahrbuch: Bischofsweihe als "Aggiornamento"
Dritter Kommentar zum Viersprachigen Jahruch 2012 am Faschingdienstag
Auf der vorletzten Seite des Jahrbuchs wird der Bildband zur Bischofweihe als "Augenweide" und "Herzensnahrung" beworben. Dabei wird die Stimmung bei der Bischofsweihe mit dem Aggiornamento des Vaticanum II verglichen.
"Aggiornamento" in der pannonischen Kathedrale von Eisenstadt!?
Von mir aus gerne.
Buch zur Bischofsweihe als "Augenweide" und "Herzensnahrung"
"... Die feierliche Liturgie (bei der Bischofsweihe) war durchzogen von den Beiträgen der im Burgenland beheimateten Volksgruppen: Kroaten, Ungarn und Roma. Zahlreiche Bischöfe aus den Nachbarländern bis hin zur indischen Partnerdiözese hatten sich versammelt. Sie verliehen der pannonischen Kathedrale eine Ahnung von jener weltkirchlichen Stimmung, wie sie anlässlich des Zweiten Vatikanischen Konzils im Petersdom geherrscht haben mochte...."
Zitat aus Burgenländisches Jahrbuch 2012, Seite 207
Auf der vorletzten Seite des Jahrbuchs wird der Bildband zur Bischofweihe als "Augenweide" und "Herzensnahrung" beworben. Dabei wird die Stimmung bei der Bischofsweihe mit dem Aggiornamento des Vaticanum II verglichen.
"Aggiornamento" in der pannonischen Kathedrale von Eisenstadt!?
Von mir aus gerne.
Buch zur Bischofsweihe als "Augenweide" und "Herzensnahrung"
"... Die feierliche Liturgie (bei der Bischofsweihe) war durchzogen von den Beiträgen der im Burgenland beheimateten Volksgruppen: Kroaten, Ungarn und Roma. Zahlreiche Bischöfe aus den Nachbarländern bis hin zur indischen Partnerdiözese hatten sich versammelt. Sie verliehen der pannonischen Kathedrale eine Ahnung von jener weltkirchlichen Stimmung, wie sie anlässlich des Zweiten Vatikanischen Konzils im Petersdom geherrscht haben mochte...."
Zitat aus Burgenländisches Jahrbuch 2012, Seite 207
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