Freitag, 13. November 2015
Innehalten ist notwendig - der Blog legt eine Pause ein!
Im Kanzelwort zum Martinsfest 2015 ist von einem "synodalen Prozess" zu lesen:
Zum diesjährigen Martinsfest wird der neue pastorale Weg verabschiedet – als Ergebnis eines synodalen Prozesses, zu dem von der Diözesan- über die Dekanats- bis hin zur Pfarrebene alle eingeladen waren, und der mit einem offiziellen Beschluss der diözesanen Gremien am Diözesantag des 15. Oktober 2015 seinen feierlichen Höhepunkt fand.
Das Papier ist mittlerweile verabschiedet und verteilt, und ich frage mich:
Wo gab es bei uns einen "synodalen Prozess"?
Wo wurden Konzepte zeitgemäßer Seelsorge so offen und breit diskutiert, wie wir es vor einigen Wochen bei der Synode in Rom zum Thema Familie erlebt haben?
Wo blieben bei uns die "Kasper- und die Pell/Müller-Positionen"?
Vielmehr habe ich in den letzten Jahren in unserer Diözese diese Erfahrungen gemacht:
Wenn sich Mitarbeiter_innen kritisch äußerten, wurden sie einvernehmlich (oder auch nicht) verabschiedet oder sehr unfreundlich behandelt.
Wenn Priester ihre Sorgen kundtaten und nicht gehorchen wollten, wurden sie auf Konsequenzen hingewiesen.
Wenn Reformbewegte um den Dialog baten, wurden sie ignoriert.
Dominik Orieschnig beschreibt im SchauTV vom 6.11. die Gläubigen in 20 Jahren als solche, die kritisch reflektieren, Gewohnheiten und Traditionen ablegen und Eigenverantwortung übernehmen werden. Leider übersieht er, dass es diese bereits jetzt zur Genüge gibt, dass sie aber in unserer Kirche nicht wahrgenommen und schon gar nicht gehört werden.
Ich konstatiere ein anonymes Nebeneinander, manchmal sogar von Angst bestimmt. Auf diese Weise werden dem Geist des Konzils nicht die Türen geöffnet. Wenn Dialog und Begegnung und somit der synodale Prozess fehlen, wird weiterhin vielen die Luft ausgehen - da helfen auch Gebete für sie bei Jubiläumsveranstaltungen wenig.
Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, vorerst nur mehr in besonderen Fällen Beiträge auf dem Blog zu veröffentlichen. Seit 2010 habe ich hier über 1.800 Beiträge veröffentlicht.
Für Gastbeiträge zum Thema Kirche und besonders zu Ereignissen in unserer Diözese Eisenstadt bin ich jederzeit offen und stelle meinen Blog zur Verfügung. Beiträge bitte an: eduard.posch@gmail.com
Den Leser_innen meines Blogs wird aufgefallen sein, dass ich in letzter Zeit viele Beiträge aus Radio Vatikan übernommen habe, besonders die Audienzen und Predigten von Papst Franziskus. Ich empfehle sie zur regelmäßigen Lektüre.
Schließen möchte ich mit Worten von Papst Franziskus beim Angelus vom letzten Sonntag:
„Jesus wirft den Schriftgelehrten und Pharisäern drei Fehler vor, die in ihrem Lebensstil offenbar werden: Hochmut, Habgier und Heuchelei. Unter einem feierlichen und falschen Schein verbergen sie Falschheit und Ungerechtigkeit, doch das Urteil wird hart sein, das sie erwartet“, so der Papst zum ersten Teil über die Christus-Nachfolge.
... und bei der Messe in Florenz am Dienstag:
„Die Kirche Jesu müsse stets in „gesundem Kontakt“ bleiben mit der Realität, wie sie die Menschen erlebten, „mit ihren Tränen und Freuden“, so Franziskus. Anders werde es ihr nicht gelingen, die Herzen der Menschen zu erreichen. Diener der Kirche dürften daher nicht der Versuchung verfallen, sich in ihren Ansichten vom Kirchenvolk abzukoppeln, als ginge es sie nichts an und sei ihnen nicht wichtig.
In der Hoffnung auf eine Wiederbelebung von Dialog und Begegnung und dankbar für über 910.000 Seitenaufrufe verbleibe ich
Euer
Edi Posch
Montag, 13. Juli 2015
Schönen Sommer & Ab in die Ferien!
Montag, 23. Februar 2015
Danke!
Dienstag, 20. Januar 2015
Dialog-Bischof Paul Iby wird 80
Lieber Bischof Paul!
Herzlichen Glückwunsch zu Deinem 80. Geburtstag! Ich bin Gott dankbar, dass ich Deinen bereits zur Jahrtausendwende im Burgenland durchgeführten Dialogprozess selber erleben durfte. Bei zahlreichen Veranstaltungen wurden Anliegen und "Eingaben" der Menschen gesammelt - wie das heute mit den vatikanischen Fragebögen zur Familie geschieht. Über zwei Jahre hindurch erstreckte sich der Prozess des Hörens und Sammelns. Schließlich wurde der Katalog mit den Ergebnissen des "Dialogs für Burgenland" feierlich vorgestellt. Du sprachst damals von einer "Zwischenstation", einem "kreativen Innehalten", um zur Tat zu schreiten und "im Dialog mit Gott und mit den Menschen der Kirche in der Welt von heute ein neues Gesicht zu geben."
Mit Deiner Entschlossenheit zur Umsetzung des II. Vatikanischen Konzils hast Du unserer Kirche ein neues Gesicht gegeben, das von Miteinander geprägt war. Im geschichtlichen Rückblick wirst Du deshalb auch zu den Wegbereitern für Papst Franziskus gezählt werden. Unter seiner Führung wird nun endlich im Vatikan offen und frei über Themen diskutiert, für die Du noch gerügt wurdest.
Gottes Segen begleite Dich weiterhin bei Deinem kreativen Innehalten sowie tatkräftigen Voranschreiten,
Edi Posch
Altbischof Iby feiert 80. Geburtstag
Altbischof Paul Iby feiert am kommenden Freitag seinen 80. Geburtstag. Als Geburtstagsgeschenk erhielt er am Sonntag bei einem Dankgottesdienst in Lockenhaus Briefmarken mit seinem Porträt.
burgenland.orf.at >>
Iby nun Ehrenmitglied bei „Musica Sacra“
Anlässlich seines 80. Geburtstages feierte Altbischof Paul Iby mit Pfarrer Johannes Pratl einen Dankgottesdienst in Lockenhaus.
BVZ mit Fotogalerie >>
Interessantes Interview mit Bischof Paul Iby zum 20. Jahrestag seiner Bischofsweihe im KURIER >>
Eine Internet-Recherche zu "Dialog für das Burgenland" fällt leider bescheiden aus. Auf martinus.at wird so gut wie nichts davon erwähnt.
Fünf Jahre DIALOG FÜR DAS BURGENLAND
Plattform Wir-sind-Kirche >>
'Dialog für Burgenland': Klarstellung von Bischof Iby
KATH.NET bringt Auszüge aus der Erklärung von Bischof Iby:
1 - Leitlinien für die Liturgie
2 - Frage der "viri probati"
3 - Weiheamt für Frauen
4 - Begriff Familie
5 - Frage der Pastoral für wiederverheiratete Geschiedene
6 - Homosexualität und "eheähnliche Gemeinschaften"
7 - Jugendarbeit
Kath.net >>
Anlässlich des aktuellen Jubiläums von Bischof Paul ladet das Bischöfliche Ordinariat im Auftrag von Diözesanbischof Zsifkovics zur Teilnahme am festlichen Dankgottesdienst ein: am kommenden Sonntag um 9:00 Uhr im Eisenstädter Martinsdom.
Besonders die Priester dürften davon regen Gebrauch machen und die Gotteshäuser zuhause ihren Gläubigen überlassen.
Mittwoch, 24. Dezember 2014
Weihnachtsgruß 2014
Euer Edi Posch
Predigt von Papst Franziskus zur Christmette >>
Schweige und höre
Vielleicht geht dir in der Mitte der Nacht
ein Licht auf
vielleicht hörst du unverhofft
eine neue Botschaft
vielleicht ahnst du plötzlich
dass Friede auf Erden denkbar ist
vielleicht erfährst du schmerzhaft
dass du Altes zurücklassen musst
vielleicht spürst du
dass sich etwas verändern wird
vielleicht wirst du aufgefordert
aufzustehen und aufzubrechen
schweige und höre
sammle Kräfte und brich auf
damit du den Ort findest
wo neues Leben möglich ist!
Max Feigenwinter
Dienstag, 17. Juni 2014
Ging der PGR-Kongress 2014 an PA-Direktor Wüger spurlos vorbei?
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| Franz Josef Rupprecht, Chefredakteur der Kirchenzeitung, beim PGR-Kongress in Mariaszell |
Bezüglich einer Vorbereitung auf diözesaner Ebene ist wenig bis nichts bekannt. Ebenso von den eigenen martinus-Berichten.
Im martinus vom 8. Juni gibt es lediglich einen Pool-Artikel des Oberösterreichers Heinz Niederleitner (Von der ‚Komm her‘-Kirche zu einer ‚Geh hin‘-Kirche) mit einem Foto "Die Delegierten aus der Diözese Eisenstadt mit Generalvikar Martin Korpitsch" sowie einem Mosaiksteinchen einer bgld. Teilnehmerin: "Es sind einige Aspekte, die ich vom PGR-Kongress mitnehme. Besonders wichtig ist mir: Freiheit wird nicht zur Last, wenn man sich gegenseitig stärkt und gegenseitig trägt."
Wo bleiben motivierende pastorale Worte des Pastoralamtsdirektors oder des Referats für Pfarrgemeinderäte? Spielen nur mehr die PGR-Vorsitzenden (=Pfarrer) eine Rolle beim "Neuen pastoralen Weges in der Diözese"? Wie ist dieses Schweigen zu einem PGR-Event zu verstehen?
Mit Wehmut erinnere ich mich an den PGR-Kongress von 2010, als ich noch als Dekanatsratsvikar gemeinsam mit dem damaligen Bischof Paul und Pastoralamtsdirektor Johann Haider sowie vielen Ratsvikaren teilgenommen und dort ein Referat gehalten habe. Ich habe auch in der Zwischenzeit immer wieder nachgefragt, was aus den Versprechungen von 2010 geworden ist, vor allem im Hinblick auf die Zulassung von geschiedenen Wiederverheirateten zur Kommunion. (Siehe Blogbeiträge dazu >>)
Im Kathpress-Fokus zum Kongress 2014 habe ich wenige Vorschläge gefunden, die in unserer derzeitigen pastoralen Notstandsituation hilfreich sein könnten:
Wortgottesfeiern in Tirol
In der Diözese Innsbruck gibt es viele kleine Pfarren, die inzwischen zu Seelsorgeräumen zusammengefasst sind. Inzwischen ist es nun nicht mehr möglich, dass in allen Pfarren jeden Sonntag Eucharistie gefeiert wird. Deshalb seien in den vergangenen fünf bis sieben Jahren verstärkt Wortgottesdienstleiter ausgebildet und beauftragt worden, berichtet Michael Strebitzer von der Diözese Innsbruck.
Teams würden die Wortgottesfeiern mit Kommunionspendung vorbereiten. Von der Bevölkerung werde diese Form des Gottesdienstes gut angenommen. Nicht nur an gewöhnlichen Sonntagen, sondern auch zu den Feiertagen, wie Weihnachten oder Ostern.
Ehrenamtliche Pfarrleitung
In der Diözese Linz gibt es seit 2003 das Modell der ehrenamtlichen Pfarrleitung: Viele Pfarrer haben zwei oder noch mehr Gemeinden und können nicht mehr im nötigen Ausmaß in jeder Gemeinde vor Ort sein. Um eine Seelsorge gewährleisten zu können, die nahe bei den Menschen ist, würden ehrenamtliche Mitarbeiter mit gewissen Leitungsaufgaben betraut, erläutert Monika Heilmann vom Pastoralamt der Diözese Linz. So gebe es beispielsweise für die Liturgie verantwortliche Mitarbeiter. Diese sorgen u.a. für den Gottesdienstplan und sind für die Einteilung von Lektoren oder Kommunionhelfer verantwortlich.
In 50 Pfarren in der Diözese werde bereits das Modell der ehrenamtlichen Pfarrleitung eingesetzt, so Heilmann. Viele Ehrenamtliche würden aus ihren Berufen bereits wichtige Qualifikationen und Leitungskompetenzen mitbringen. Dazu bekämen sie freilich auch eine fundierte Ausbildung in theologischen Fragen und Sozialkompetenzen. Die Pfarrleiter würden auch durchgehend von Priestern bzw. Theologen begleitet. Von der Pfarrbevölkerung würden die ehrenamtlichen Leiter gut akzeptiert, so Heilmann. An die Grenzen stoße das Modell allerdings dort, wo Pfarrer nicht teamfähig sind.
Montag, 26. Mai 2014
Heizers Exkommunikation: Diskrepanz dieses Kirchenrechts zum Evangelium
Jesus sagte: "Tut dies zu meinem Gedächtnis."
Er hat nicht gesagt dass dieses Tun auf bestimmte Personen beschränkt sein soll. Dass dieses Tun auf Priester beschränkt sein soll, ist eine spätere Maßnahme der Kirche. Und dass diese Priester nur zölibatär lebende Männer sein dürfen, gilt nicht einmal in der ganzen Kirche. Daraus ist ein Eucharistie-Notstand geworden!
Über jene, die junge Menschen zum Bösen verführen, sagte Jesus bekanntlich, es wäre besser für sie, wenn sie mit einem Mühlstein um den Hals in den Tiefen des Meeres versenkt würden. Zahlreiche Priester haben sich an jungen Menschen vergangen, haben sie missbraucht.
Soviel ich weiß, wurde kein einziger von diesen Priestern jemals exkommuniziert, obwohl es das Kirchenrecht vorschreibt.
An diesem Beispiel ist empörend:
- Die Nichtübereinstimmung des Kirchenrechts mit dem Evangelium und dem Verhalten Jesu
- Die gleiche Bestrafung für Tatbestände völlig unterschiedlicher Schwere
- Der Unterschied, den die Kirche zwischen Klerus und Laien macht
Solche Ungereimtheiten erschüttern das Vertrauen vieler Gläubiger auf die Kirchenleitung schwer. Die Bischöfe sind gefordert, im Rahmen Ihrer Gesamtverantwortung für die Kirche für eine Lösung Ihre Stimme zu erheben.
Paul M. Zulehner:
Offene Fragen zu Heizers Exkommunikation
– es braucht eine Priestersynode
Das Ehepaar Heizer betrachtet die Exkommunikation offenbar als einen – wenngleich wohl hilflosen – Versuch, eine Diskussion zu brennenden Fragen der katholischen Kirche voranzutreiben. Das sind einige davon:
Frage 1: Wenn das Herzstück der Feier der Eucharistie (in der katholischen Kirche und noch mehr in der Orthodoxie) die “Epiklese” ist, also die Herabrufung des Heiligen Geistes auf die Gaben und die Versammelten, dann ist die Frage, wie die versammelte Gemeinde und der priesterliche Vorsteher der Gemeinde dabei zusammenwirken?
Frage 2: Die Laien wurden durch das Konzil aufgewertet. Alle Strukturprogramme für die Ordnung der pastoralen Räume “werten” sie auf: allein deshalb, weil ohne Laien viele Gemeinden nicht überlebensfähig wären. Diese “Aufwertung” hat auf dem Konzil die Liturgie erreicht: Beteiligung ist das oberste Prinzip. Aber wie weit geht diese?
Frage 3: Papst Johannes Paul II., der Heilige, hat 2003 ein Dokument ediert mit dem Titel: Ecclesia de Eucharistia – die Kirche entspringt der Eucharistie. Auch das Konzil betont mehrmals: Die Eucharistie/die Liturgie ist Quelle und Höhepunkt nicht nur des kirchlichen, sondern dem zugrundeliegend allen christlichen Lebens. Die Kirche hat also eine Bringschuld, dass die kirchlichen Gemeinden und Gemeinschaften (Orden, gläubige Subgemeinden) Eucharistie feiern können. Derzeit ist die Kirchenleitung vielerorts nicht in der Lage, diesen gläubigen Gemeinden einen Ordinierten zuzuweisen. Die Diskussion um die Zulgangswege zum ordinierten Amt ist damit freilich eröffnet. Tertullian geht davon aus, dass dies die Eucharistiefähigkeit der Gemeinden nicht behindert. Sie nehmen eine/n aus ihrer Mitte und feiern. Es gibt priesterliches Handeln ohne Ordination?
Frage 4: Dass ein Ordinierter vorsteht, wird auch damit begründet, dass damit die Einheit mit der ganzen Kirche handfest sichtbar gemacht wird. Aber ist das die einzige Form der Kirchlichkeit? Ist nicht auch eine Gemeinschaft von Getauften, die sich im Namen Jesu versammeln, genauso kirchlich? Jesus meinte “wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind…”. Daher hat auch Tertullian keine Probleme, dass eine Gemeinschaft von Glaubenden, die taufen oder darbringen wollen, einen aus ihrer kirchlichen Mitte wählen. Wenn es ein Problem gibt, dann dass die Kirchenleitung niemanden zuordnet. Es ist wie heute.
Frage 5: Das Konzil hat das Bild der Kirche vertieft. In diesem Zusammenhang wurde das Bild der “Laien” vertieft. Nicht vertieft wurde das Bild der Priester. Auch nicht auf der Bischofssynode 1971. Kollidiert also nicht ein erneuertes Bild von Kirche und Laien mit einem antiquiert-archaischen Priesterbild? Papst Franziskus spürt das, wenn er gegen den Klerikalismus wettert und den Karriere- und Machtsüchtigen empfiehlt, statt die Karriereleiter hochsteigen zu wollen “doch lieber auf die Berge zu steigen”.
Priestersynode
Nach verlässlichen Informationen wünschen immer mehr Bischöfe und Kirchenmitglieder (vor allem aus Gemeinden, für die die Kirchenleitung keinen Priester hat) eine Priestersynode. Diese wird mit Sicherheit kommen. Der Papst hat auch schon angeregt, dazu Vorschläge zu unterbreiten.
Eine Möglichkeit wäre, so der emeritierte und pastorale erfahrene Bischof Fritz Lobinger aus Aliwal-Noord in Südafrika, dass gläubige Gemeinden (wie in Tertullians Zeiten) zwei bis drei “gemeindeerfahrene Personen” (“personae probatae”) wählen, ausbilden lassen und der Bischof weiht sie in ein “Team of Elders” (so Lobinger: biblisch also ein Presbyterteam – das meint nicht nur Alte, sondern “Gestande”, man kann sie auch anders nennen). Es wäre eine futuristische, aber dogmatisch problemfreie Option, die Heizers zu ordinieren statt zu exkommunizieren. Ausgebildet sind sie ja schon bestens
Blog Paul M. Zulehner
Volks-Eucharistie als Weg der Hoffnung
Herbert Kohlmaier bringt energische Einwände gegen die Exkommunikation von Martha Heizer und setzt sich mit sehr Grundsätzlichem auseinander.
Blog von Herbert Kohlmaier >>
„In der Kirchengemeinde Christi ist zwar vieles, aber nicht alles möglich“.
Was ich zur Exkommunikationswarnung an Dr. Martha und Mag. Gert Heizer meine
Univ. Prof. Roman Siebenrock auf Uni-Innsbruck >>
Freitag, 9. Mai 2014
Pfarrbefragungen über ehrenamtliche Tätigkeit zwecks monetärer Bewertung
Es wird nicht nur nach Anzahl der ehrenamtlich tätigen Personen (getrennt nach männlich/weiblich) und nach der Art und Dauer des ehrenamtlichen Engagements gefragt, sondern es wird auch das Konsumverhalten bei Taufe, Erstkommunion und Firmung erhoben. Die Frage dazu:
In unserer Pfarre ist es üblich, dass für einen Täufling von Eltern, Großeltern bzw. Paten/Patinnen gemeinsam folgende Ausgaben in € getätigt werden für
- Taufkleidung
- Musikalische Gestaltung der Tauffeier
- Essen und Verpflegung aller angehörigen Personen
- Taufgeschenk
- Ausflug
Wer es nicht glaubt, soll einen Blick auf folgende Grafik werfen oder den PDF-Fragebogen ansehen.
Die Umfrage läuft noch bis 16. Mai.
Es stellen sich schon einige Fragen bezüglich dieser Umfrage:
* Wem nützt diese Umfrage, wer hat an diesen Details Interesse?
* Was passiert mit den Ergebnissen, wozu dienen sie?
* Werden die Ergebnisse veröffentlicht oder bleiben sie geheim?
* Wie hoch sind die Kosten aus dem Kirchenbudget für diese Umfrage?
Fragebogen als PDF >> Im Begleitschreiben zur Pfarrbefragung ist u.a. zu lesen:
Diese Befragung wird im Rahmen der Studie „Ökonomische Effekte der öffentlichen Leistungen der röm.-katholischen Kirche in Österreich“ durchgeführt. Die Studie wurde von der der Bischofskonferenz Österreich sowie der Superiorenkonferenz beauftragt und wird von der Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH und dem Institut für Höhere Studien (IHS) bearbeitet. Die Leistungen der Religionsgemeinschaften in Österreich, und insbesondere der römisch-katholischen Kirche, sind bis dato nur schwer quantifizierbar.
Da ein wesentlicher Teil der kirchlichen Leistungen in der Pfarre entsteht und schwer monetär zu bewerten ist, wird eine Befragung durchgeführt. Im Vordergrund der Befragung steht das ehrenamtliche Engagement in der Pfarre sowie Leistungen und Aktivitäten, die von einer Pfarre zur Verfügung gestellt werden. Generell stehen folgende ehrenamtliche Engagementbereiche im Fokus:
- Liturgische Feiern und Sakramente,
- Soziale und pastorale Tätigkeiten,
- kulturelle Tätigkeiten und Gesellschaftspflege,
- soziale und pastorale Tätigkeiten,
- praktische Dienste sowie
- Verwaltungstätigkeiten und Gremien.
Mithilfe dieses Fragbogens soll nicht nur die Anzahl der ehrenamtlich tätigen Personen in einer Pfarre erfasst werden, sondern auch die Art und Dauer des ehrenamtlichen Engagements. Zur Vereinfachung beziehen sich die Schätzungen der Dauer der einzelnen Tätigkeiten auf jährliche Durchschnittswerte. Bei Unsicherheiten betreffend Dauer der einzelnen ehrenamtlichen Tätigkeiten und hinsichtlich Repräsentativität der Erhebung bitten wir Sie, die betreffenden Personen direkt zu befragen.
Freitag, 18. April 2014
Kreuz und Auferstehung laden ein…
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| Maria Hafner - Auferstehen, Acryl 1998 |
Seine Arme sind ausgebreitet, sie sind nicht mehr ans Holz genagelt, sie sind frei. Es ist, als bewegen sie sich leicht im Tanze, uns einladend. Damit wir es immer wieder erfahren: in diesem auferstandenen Jesus, dem Christus, haben wir Anteil: an der Erde, am ganzen Kosmos, am Himmel.“ (Maria Hafner)
Mit diesen meditativen Worten der Künstlerin ist das Wesentliche gesagt. Ergänzend sei auf das Kreuz und die Farben eingehen. Das grüne Kreuz hat eine lange Tradition (z.B. Glasfenster in Chartres) und will sagen, dass aus dem Kreuz des Todes ein Kreuz der Hoffnung geworden ist durch den Tod und die Auferstehung Jesu. In das Holz des Kreuzes ist Leben eingekehrt, so dass es wieder grünt. Die Arme des Kreuzes gehen von einem Bildrand zum andern – Ausdruck für eine Hoffnung, die über alle Grenzen hinaus geht und alle Menschen erfassen soll.
Vor diesem Kreuz des Lebens steht der „Lebendige“, der von den Toten Auferstandene. Ganz in Rot: Zeichen seiner Liebe, in der er für uns und zur Vergebung der Sünden für uns sein Blut vergossen hat.
Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs!
Liebe Freundinnen und Freunde!
Mit dem Bild "Auferstehen" und dem Text von Martin Gutl wünsche ich euch ein segensreiches Osterfest.
Euer Edi Posch
Kreuz und Auferstehung laden ein…
Ein neues Leben beginnen,
sich von neuem dem Menschen zuwenden.
Mit neuer Energie seine Arbeit tun.
Sich von neuem herausfordern lassen
von Menschen, von Umständen.
Das vergangene Gespräch loslassen können.
Nicht nur in Erinnerungen schwelgen.
Das Heute bedenken, heute handeln.
Mit neuem Mut sich den Schwierigkeiten stellen.
Von neuem sich dem Leben anvertrauen.
Von neuem den Menschen begegnen.
Von neuem Geduld haben und wissen,
dass nicht jede meine Erfahrungen macht,
nicht jeder das gleiche Bewusstsein hat.
Daher von neuem miteinander reden und wissen:
Es braucht viel Zeit,
um den anderen zu verstehen.
Von neuem das Leben als Schule begrüßen.
Von neuem das Leben
als Tag und Nacht erkennen,
als Leid und Freude,
als Ruhe und Kampf,
als Kreuz und Auferstehung.
Martin Gutl, Ich begann zu suchen,
Styria Verlag, Graz, 31990, 106.
Mittwoch, 26. Februar 2014
600.000 Seitenaufrufe für "Begegnung und Dialog"
Euer Edi Posch
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Mittwoch, 1. Januar 2014
In Gottes Namen in das neue Jahr
Die Jahreslosung 2014 >>
Neujahrsbotschaft von Ruhr-Bischof Overbeck:
"Radikal anders Kirche werden"
Papst Franzsikus richte die Kirche programmatisch neu aus, meint Ruhr-Bischof Franz-Josef Overbeck. Und pflichtet dem Heiligen Vater bei: Kirche müsse unter "völlig neuen Bedingungen" gelebt werden, und müsse sich dabei auch selbst verändern.
In Zeiten eines radikalen gesellschaftlichen Wandels muss nach Ansicht des Ruhrbischofs Franz-Josef Overbeck auch die Kirche radikal anders werden. Das zurückliegende Jahr habe deutlich gemacht, dass "Kirche unter völlig neuen Bedingungen" gelebt werden müsse, erklärte der katholische Theologe in seiner am Dienstag in Essen veröffentlichten Neujahrsbotschaft.
Overbeck erinnerte in diesem Zusammenhang an die "programmatische Neuausrichtung" der katholischen Kirche durch Papst Franziskus. Der neue Papst plädiere für eine offene und barmherzige Kirche, die sich den Menschen an den Rändern zuwende. Auch das verlorene Vertrauen in die Kirche im vergangenen Jahr zeige, dass neue Formen und eine passende Sprache nötig seien, die den Glauben in der heutigen Zeit für Menschen erfahrbar machten. Maßstab alles Handelns müsse sein, Menschen die Berührung mit Gott zu ermöglichen.
domradio.de >>
Freitag, 29. November 2013
Bischof ersucht um Vorschläge für bessere Transparenz
Liebe Mitbrüder im priesterlichen und diakonalen Dienst,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!
Ich wende mich heute auf kurzem Wege an Euch, um mit Euch aus aktuellem Anlass ein paar persönliche Gedanken zu teilen.
Unsere Kirche steht heute an einer Schwelle großer gesellschaftlicher Umbrüche. Christus zu folgen, ihn zu begleiten und bei ihm zu bleiben, erfordert von uns als Kirche - wie Papst Franziskus es so bildlich formuliert hat - gerade in dieser Zeit ein "Herausgehen" aus sich selbst. Nur eine Kirche, die aus sich selbst herausgeht, wird auch zu den Menschen gehen können, zu denen sie gesandt ist.
Ich möchte daher in den verschiedensten Bereichen unserer diözesanen Arbeit - in der Pastoral, in der Caritas, in den verschiedensten Abteilungen, bei den Priestern und Mitarbeitern - deutliche Signale setzen, die in unserer Diözese neue Türen öffnen und uns allen ermöglichen sollen, neue Wege zu beschreiten. Der neue pastorale Weg unserer Diözese ist ein wichtiges Beispiel hierfür.
Auch angesichts der bevorstehenden beruflichen Neuorientierung von zwei verdienten Mitarbeitern unserer Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit soll das kommende Jahr uns auch dazu dienen, den Denkprozess zu vertiefen, wie wir im Bereich kirchlichen öffentlichen Auftretens noch mehr Transparenz, noch mehr Öffnung erreichen können, wie wir, kurz gesagt, noch mehr auf "Tuchfühlung" mit den Herzen der Menschen gehen können - zum Beispiel, indem wir neue Wege auch in Richtung der so wichtigen "Social Media" beschreiten. Eine Kirche des 21. Jahrhunderts muss die Wirklichkeit und die Lebenswirklichkeit der Menschen umarmen, wenn ihr die wirksame Positionierung der christlichen Botschaft und ihrer Werte in der Gesellschaft gelingen will. Dazu wird es nötig sein, unsere gesamte Kommunikation auf ein breiteres, zeitgemäßeres Fundament zu stellen.
Als einen ersten konkreten Schritt in diese Richtung habe ich Mag. Dr. Dominik M. Orieschnig, meinen Sekretär und persönlichen Referenten, gebeten, bis auf weiteres auch als Pressesprecher der Diözese Eisenstadt zu fungieren. Mit dieser Entscheidung soll die Funktion des Pressesprechers in unserer Diözese wesentlich aufgewertet werden und eine noch größere Nähe des Bischofs zu allen relevanten öffentlichen Bereichen gewährleistet werden.
Ich danke Dominik für seine Bereitschaft, Ja zu dieser sicher nicht leichten zusätzlichen Herausforderung zu sagen. Er übernimmt damit nun offiziell Kommunikationsaufgaben, die er bereits in der Vergangenheit in der ihm eigenen kirchlichen und gleichzeitig weltoffenen Weise mit großem Elan für die Kirche und unsere Diözese ausgeübt hat. Euch alle, vor allem aber die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit bitte ich, Dominik bei seiner verantwortungsvollen Tätigkeit bestmöglich zu unterstützen.
Jeder von Euch ist ein Botschafter unserer Kirche. Jeder von Euch trägt durch seine eigenen Talente und Ideen dazu beitrag, das Bild unserer Diözese in der Öffentlichkeit zu formen. Nur Mut! Wenn Ihr Vorschläge habt, wie wir das berufliche Miteinander optimieren und die Strahlkraft unserer gemeinsamen Arbeit verstärken können, stehen meine Türen jederzeit für jeden offen.
Für Euer Mitgehen auf diesem Weg dankt Euch allen sehr herzlich
Euer
+Ägidius
Bischof von Eisenstadt
Der Inhalt dieses Schreibens ist beachtenswert und zu begrüßen. Jetzt müssen den schönen Worten aber auch die entsprechenden Taten folgen. Wenn das wirklich gelebt und umgesetzt wird, ist das eine völlige Neuausrichtung und Umkehr der bisherigen dreijährigen Amtszeit des Bischofs. Dazu gehört auch die offene und ehrliche Auseinandersetzung und Aufarbeitung der letzten Jahre.
Noch mehr Transparenz..., noch mehr Öffnung... und "Tuchfühlung" sind von jeher auch mir ein Anliegen. Ich verstehe das auf meine Art und bringe das auch regelmäßig in diesem Blog zum Ausdruck: Reformbemühungen in der Kirche, Leitungsaufgaben auch für nichtzölibatäre Kleriker, Transparenz bei diözesanen Projekten (auch Bauprojekten) und der Verwaltung, Beteiligung der Kirchenbürger_innen, Personalentscheidungen nach synodalen Prozessen, wie es Papst Franziskus wünscht, etc.
Mit bis jetzt über 530.000 Seitenaufrufen ist mein Blog fixer Informations-Bestandteil einer interessierten Leserschaft. Täglich sind ca. 500 bis 1000 Seitenaufrufe zu verzeichnen.
Gerne unterstütze ich mit meinen Möglichkeiten den neuen Weg, wie er in dem Schreiben skizziert ist, ohne die Anliegen und Zielsetzungen dieses Blogs aus den Augen zu verlieren: Den Dialog lebendig halten und die notwendige Kirchenreform im Sinn des Memorandum Kirche 2011
Ich stelle unserem Bischof gerne auch diesen Blog als Plattform für Gastbeiträge zur Verfügung und möchte damit seine "neuen Wege auch in Richtung der so wichtigen Social Media" unterstützen.
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| Dominik Orieschnig ehrt Walter Dujmovits, Präsident der Burgenländischen Gemeinschaft, mit der höchsten Auszeichnung der Diözese Eisenstadt |
Diözese Eisenstadt hat neuen Pressesprecher
Dominik Orieschnig übernimmt als Sekretär von Bischof Zsifkovics zusätzlich die Presseagenden
Weiterlesen auf Kathweb.at >>
Neuer Pressesprecher für Diözese Eisenstadt
Dr. Dominik M. Orieschnig wird sein bisheriges Amt als Sekretär des Bischofs auch weiterführen.
„Ich möchte neue Türen öffnen, um uns – als Diözese – zu ermöglichen,
auch neue Wege zu gehen: das betrifft unsere eigenen Medien, die wir
etwa durch noch mehr Öffnung hin zu den Social Media bereichern wollen,
das betrifft aber auch die Qualität, Quantität und Transparenz unserer
Kommunikation mit allen relevanten öffentlichen Bereichen“, skizziert
der neue Pressesprecher seine Pläne.
Die Ernennung von Dr. Dominik M. Orieschnig wurde durch den Abgang der
bisherigen Leiterin des diözesanen Medienbüros, Barbara Horvath-Piroska,
und ihre Rückkehr in den Dienst der Burgenländischen Landesregierung
nach Ablauf der gewährten Karenz möglich.
MeinBezirk.at >>
Mittwoch, 27. November 2013
Vatikanumfrage: Jetzt mitmachen & weitersagen

Liebe Leser_innen und Freund_innen!
Über Ehe, Sexualmoral und Familie haben in der römischen Kirche seit Jahrhunderten bis heute unverheiratete Männer geurteilt. Nun werden, dank Papst Franziskus, endlich die Betroffenen um ihre Meinung gefragt.
Die österreichische „Laieninitiative“ und die Plattform „Wir sind Kirche“ haben dazu einen Online-Fragebogen entwickelt. Die Teilnahme an der Umfrage bietet die erstmalige Chance, den Papst über die wahren Verhältnisse zu informieren, unter denen Katholikinnen und Katholiken leben.
- Einzige österreichweit einheitliche Online Umfrage mit Beteiligungsmöglichkeit aus dem ganzen deutschsprachigen Raum.
- Einzige manipulationssichere Online-Umfrage.
- Anonyme Auswertung
- Die Fragen können mit Tastendruck beantwortet werden.
- Es können auch Kommentare & Erfahrungsberichte geschrieben werden.
- Obwohl wünschenswert, braucht natürlich nicht der ganze Fragebogen ausgefüllt zu werden.
Ich bitte euch alle, an dieser so wichtigen und einzigartigen Umfrage teilzunehmen.
Freunde und Bekannte einladen - bitte weitersagen!
Ladet bitte möglichst viele ein, an dieser Umfrage mitzumachen: Redet darüber, verschickt Emails, postet es auf Facebook und Twitter.
Fragebogen der Reformbewegungen zur Umfrage des Vatikans >>
Herzlichen Dank & liebe Grüße
Edi Posch
PS.: Gerne könnt ihr mir auch eine Email zum Thema schicken: eduard.posch@gmail.com
Dienstag, 26. November 2013
Klausurtagungen zu Seelsorgeräumen - quo vadis?
Das ist unter den gegebenen kirchenrechtlichen Rahmenbedingungen auch logisch: wenn es immer weniger Priester gibt, dann müssen die Gebiete für jeden einzelnen eben immer größer werden.
Die Gläubigen sollen - aufgrund des durch Taufe und Firmung geschenkten allgemeinen Priestertums - diesen Prozess aktiv mitgestalten und mitgehen.
Dazu gab es bereits in einigen Dekanaten Klausurtagungen. "martinus.at" berichtete von jenem im Dekanat Mattersburg: Ein Umwandlungsprozess, der alle betrifft
Viele Gläubigen sehen darin jedoch mehrheitlich keine gute Zukunft und stehen dieser Entwicklung skeptisch bis ablehnend gegenüber, denn:
- Ein fehlender Priester vor Ort kann nicht "präsent" sein, die Seelsorge kommt zu kurz.
- Auf die Laien und Ehrenamtlichen wird noch mehr Arbeit zukommen - ohne jedoch wirklich mitentscheiden zu können. Das Sagen und die Entscheidungsgewalt haben noch wie vor die Kleriker/Priester.
- Burnout auf vielen Ebenen ist zu befürchen.
- Es gibt keine ernsthaften Bemühungen, das brach liegende Potential von Berufungen für den priesterlichen Dienst durch verschiedene Maßnahmen zu nützen: Einsatz von "viri propati", Abschaffung des Pflichtzölibats, Einsatz der "Priester ohne Amt", Öffnung des priesterlichen Dienstes für Frauen.
- ..............................
Ich freue mich auch über Emails zum Thema: eduard.posch@gmail.com
Aus dem Blog-Archiv:
Montag, 11. November 2013
Jetzt mitmachen & Kirche mitgestalten
Papst Franziskus macht's möglich: Erstmals in der Geschichte befragt der Vatikan die Gläubigen zu brisanten Themen. Es geht dabei auch um einige der "heißen Themen", die jahrzehntelang in Diskussion, aber bis jetzt nicht gelöst sind. Es geht unter anderem um die Lehre und den Umgang unserer Kirche mit den Themen Sexualität und Sexualmoral, Empfängnisverhütung, gleichgeschlechtliche Partnerschaften, Scheidung, wiederverheiratete Geschiedene, konfessionsverschiedene Ehen, Zusammenleben ohne Trauschein, Patchworkfamilie (Glaubensweitergabe, Teilnahme dieser Kinder an den Sakramenten).
Ausdrücklich wendet sich Papst Franziskus an alle Gläubigen und lädt uns zur Rückmeldung an den Bischof ein. Die Österreichische Bischofskonferenz hat zugesagt, alle diesbezüglichen Meinungsäußerungen zu sammeln und ungeschminkt nach Rom weiterzuleiten.
Jetzt ist Mitmachen und Engagement gefragt! Jetzt ist deine Meinung und Sicht der Dinge wichtig.
Der Fragebogen ist zwar umfangreich und zum Teil schwer zu verstehen. Lass dich davon nicht abhalten und entmutigen. Es ist ja auch nicht notwendig, alle Fragen zu beantworten. Der Fragebogen hier am Blog kann einfach in ein Word-Dokument kopiert und gleich beantwortet bzw. weiterbearbeitet werden.
Weitere Anregungen zur Bearbeitung der Fragen:
Diskussion und Stellungnahme des Pfarrgemeinderates, von Gliederungen der Katholischen Aktion, von Hauskreisen und Familienrunden, von Schulklassen im Rahmen des Religionsunterrichtes, etc.
Und natürlich sollen und können auch die Ergebnisse und Anliegen des "Dialogs für das Burgenland" noch einmal eingebracht werden.
Noch etwas: Gerne veröffentliche ich zu diesem Thema auch Leserbriefe als Gastbeiträge - auch mit Foto :-). Sie müssen aber mit Name und Adresse versehen sein. Email an: eduard.posch@gmail.com
Ich wünsche euch allen einen gesegneten Martini-Festtag.
Euer Edi Posch
Schicke deine/eure Meinung und Stellungnahme an:
Dr. Ägidius Zsifkovics
St. Rochus-Straße 21
7000 Eisenstadt
oder
familienfragebogen@martinus.at
Zum gesamten Text mit Einleitung auf der Homepage der Bischofskonferenz >>
Pastoralrat der Diözese Linz sammelt Antworten zum Familienfragebogen des Papstes und ruft zur Teilnahme auf
Der Pastoralrat der Diözese Linz hat bei seiner Herbstkonferenz eine Einladung an alle in Oberösterreich ausgesprochen, ihre Antworten zum Fragebogens des Papstes für die geplante Bischofsynode an pastoralrat@dioezese-linz.at einzusenden. Das größte Beratungsgremium der Katholischen Kirche in Oberösterreich möchte dadurch eine möglichst breite Beteiligung und Vorbereitung ermöglichen.
Theologe Pock: „Vatikanfragebogen ist ambivalent"
Theologe Johann Pock hat sich für religion.ORF.at den vatikanischen Fragebogen zu „Ehe und Familie“ angesehen und entdeckt Vorurteile, etwa über Homosexualität, aber auch Reformansätze.










