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Dienstag, 4. März 2014

Bischof sucht das Heil in der Flucht


Bei allen missglückten und unverständlichen Personalentscheidungen in der Diözese Eisenstadt scheint für Bischof Egidij das Motto „Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts“ zum Prinzip zu werden. Den Betroffenen Rede und Antwort zu stehen, ist nicht die Stärke des Oberhirten. Da zieht er es vor, vor den Schafen die Flucht zu ergreifen. Das bei der Weintaufe im Bischofshof kreierte „Fluchtachterl“ ist nunmehr selbsterklärend.

Szinovatz Robert

Dienstag, 14. Januar 2014

Die peinlichen 3 Könige

Die Theaterbühne „Rochusstraße“ hat das diözesane Festspieljahr 2014 mit der Aufführung „Die peinlichen 3 Könige“ eingeläutet. Nach den Gustostücken „Ägidius Brutus“, „O, du liaba Valentin“, „Martin und Willis Glück und Ende“, „Der gestiefelte Pater aus Loretto“, „Petar und der Wolf“, „Lang, lang is her“, „Pfarr und Zimmermann“, „Der Bischof als Millionär“ und „Rauch in der Kapelle“ hob sich diesmal der Vorhang für einen weiteren Schwank aus der untersten Lade. Der vom Sängerknabensolisten zum neuen Festspielintendanten avancierte Dom-Inikus fand die Idealbesetzung mit dem Selbstdarsteller und weihraucherprobten Balthasar, der goldigen Melchiora und dem Casparl zu Koberdorf.

Der erfolgreiche Auftritt verdrängte sogar in der Haus-und Hofberichterstattung die Meldung über den Ausgang der Vatikan-Umfrage in der Diözese Eisenstadt.
 Robert Szinovatz


Hintergrund:
Bischof Zsifkovics mit prominentester Sternsingergruppe Österreichs unterwegs
Schauspieler und Intendant Wolfgang Böck, ORF-Talk-Queen Barbara Karlich und Burgenlands Kulturmanager No. 1 Wolfgang Kuzmits sind der Einladung des Eisenstädter Diözesanbischofs gefolgt und begleiteten Zsifkovics am Dreikönigstag als Sternsinger zu Patienten ins Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt.
martinus.at >>

Montag, 21. Oktober 2013

Im Schatten von Limburg

Diözesanbischof Zsifkovics hat die Begabung, von einem Fettnäpfchen ins nächste zu hopsen. So lädt er für den Einkehrtag der Priester am 27.März dieses Jahres seinen Amtskollegen aus Limburg, den Skandalbischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, als Referent ein. Thema: „Dienst und Leben der Priester und Diakone“. Also ein Gast mit Vorbildwirkung. Die Vorkommnisse beim Projekt Bischofshaus in Limburg sollte der burgenländische Oberhirte zum Anlass nehmen, für sich selber vorzubauen und detaillierte Kosten der Umbauarbeiten im Eisenstädter Bischofshof vorzulegen. Und er könnte auch gleich begründen, warum das teuerste VW-Modell gerade gut genug ist, als Dienstkarosse zu dienen. Die Gläubigen im Burgenland werden bereits zu seinen Gläubigern – weil er die Antworten auf sehr viele Fragen bisher schuldig blieb.
Robert Szinovatz




Passend zum Thema die Kommentare vom 16.10.2013 zu einem Artikel in der Presse:


Österreichs Bischöfe: Protzen oder knausern?
Teure Wannen und Sicherheitsglas aus den USA sucht man hierzulande in Bischofsresidenzen vergeblich. Nur Dompfarrer Faber hat einen „Pool" auf der Dachterrasse - eine acht Zentimeter tiefe Vogeltränke.
Die Presse >>

Dienstag, 9. April 2013

Ein neuer Besen...


Viel Staub und Schmutz hat sich in der vatikanischen Kirchenzentrale angesammelt. Mit hoher Erwartung hofft das Kirchenvolk, dass Papst Franziskus aufräumt."
Robert Szinovatz

Anmerkung & herzliche Einladung:

Diese Karikatur ist Teil der Ausstellung "ungehorsam" von Robert Szinovatz.



Freitag, 15. Februar 2013

Der Glaube wächst, wenn die Kirche glaubwürdig ist

Die mutige Entscheidung von Papst Benedikt XVI. muss als Chance wahrgenommen werden, der Kirche ein neues Profil zu geben, das sich allein am Auftrag Christi und nicht an Dogmen, Zwängen und Macht orientiert. Der Glaube wächst, wenn die Kirche glaubwürdig ist.

Robert Szinovatz

Weiterführend:

Rücktrittsgründe des Papstes
Kommentar von Anton Kolb (emeritierter Professor für Philosophie an der Katholischen Fakultät Graz)

Die Restaurativen, zu denen Benedikt selbst und die Kurie gehören, hielten ihn fest umklammert. Den berechtigten Forderungen der sich mehrenden Reformer wollte er nicht entsprechen. Den übrigen Machenschaften und Intrigen der Kurie war er nicht gewachsen. Das, und vor allem sein eigenes „Unvermögen“, wie er selbst in seiner Rücktrittsansprache eingestanden hat, waren die wahren Ursachen seines Rücktrittes.

Letztlich ist er an sich selbst gescheitert, weil er all diesen „Ansprüchen“ nicht gewachsen war. Erfolglosigkeit und Aussichtslosigkeit haben ihn in den Rücktritt getrieben. Die Macht ist in Ohnmacht umgeschlagen. Im Alter bekommt er seine Rechnung präsentiert. Alter und Krankheit sind als Gründe vor-geschoben worden. Mit seiner Lieblingsbeschäftigung, der (konservativen) Theologie und Theorie sowie mit Angst kann man die Weltkirche nicht regieren. Er war kein Politiker und kein Diplomat.

Benedikt hat der Weltkirche mit seinem Rücktritt, dem Achtung und Respekt gebühren, der weltweit fast allenthalben gelobt wurde, einen großen Dienst erwiesen, der allerdings nicht der Beschönigung dienen soll. Er hat damit erstmals mit der Tradition gebrochen. Er hat damit die Möglichkeit für einen Wandel zum Besseren eröffnet, wenngleich diese Chance leider nicht sehr groß sein dürfte.

So aber kann es nicht weitergehen, soll es nicht in absehbarer Zeit zu einem großen Krach kommen. Es ist sehr vieles zu ändern. Die Kirche muss menschlicher werden. Hoffentlich sehen es auch die überwiegend konservativen, den neuen Papst wählenden Kardinäle so. Sein Rücktritt ist historisch, leider auch seine restaurative, antiliberale Kirchenpolitik.

Graz, am 13.02.2013

Freitag, 20. Januar 2012

Zum Thema Bischof Ägidius in Köln....

„Wenn ein kleiner Bischof seiner Karriere in der römischen Kirche nachhelfen will, zieht er es selbstverständlich vor, Anhängsel des hochrangigen Kirchenadels beim Dreikönigsschrein in Köln zu sein, statt einem Besuch im Dreikönigskirchlein von Großmutschen in der eigenen Diözese.
Die meisten gönnen  dem Diözesanbischof eine steile Karriere, vor allem eine Berufung nach Rom.
Ich jedenfalls von ganzem Herzen."
von  Robert Szinovatz

Donnerstag, 10. November 2011

Zum Thema Kirchenreformen...



„Das Schicksal aller zarten Pflänzchen einer Kirchenreform von unten“
von Robert Szinovatz

Montag, 24. Oktober 2011

"lonely aegidi"

Robert Szinovatz:
"Zum Thema „Hierarchie“ in der Diözese Eisenstadt: Aus meiner wachsenden Serie die Karikatur „lonely aegidi“

Dienstag, 4. Oktober 2011

Postenrochade um Moderator Ivandic

Erst seit kurzem ist der slowakische Priester Mag. Lic. Roman Frydrich  in die Diözese Eisenstadt eingegliedert (inkardiniert). Ich habe darüber berichtet >>
Bereits seit 20. Juni ist Frydrich dem Moderator Dr. Petar Ivandic in Wulkaprodersorf als Pfarradministrator zugeteilt.
Am 3. Oktober hat die Diözese überraschend mitgeteilt, dass Roman Frydrich zum Pfarrmoderator der Pfarre Wulkaprodersdorf ernannt wurde. Der bisherige Pfarrer von Wulkaprodersdorf Petar Ivandic wurde mit der Annahme seines Amtsverzichtes enthoben.
Das war ein sehr kurzes "Gastspiel" von Ivandic als Pfarrer in Wulkaprodersdorf.
Was ist da bereits seit langem im Hintergrund geplant?
Jedenfalls ist der Zeitpunkt des Pfarrerwechsels mehr als ungewöhnlich.

Karikatur von Robert Szinovatz: