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Montag, 17. März 2014

Petar Ivandic ist als Substitut in Wien 21 tätig


Auf der Homepage der Pfarre Jedlesee (Maria Loretto, Wien 21) ist zu erfahren:

Da Herr Pfarrer Bojanowski krankheitsbedingt leider bis August ausfällt, wird er in der Zeit seiner Abwesenheit bei den allgemeinen Aufgaben des Pfarrers vom Substituten, Herrn Ivandic, vertreten.

Alles Gute für den Neustart in Wien! 


Die Pfarre liegt im Vikariat Wien Stadt. Für die Pfarre ist Provisor Lic. Dr. Petar Ivandić verantwortlich. Ihm zur Seite stehen Kaplan mgr Rafał Tadeusz Auguścik und Pastoralassistentin Dipl. Päd. Martina Aulehla. In Wien-Jedlesee leben 5029 Gläubige.
Den Kern der heutigen Jedleseer Kirche (heutiger Altarraum) bildet die 1713 von Grundherrin Gräfin Antonia Renata von Bouquoy errichtete Maria-Loretto-Kapelle. Sie löste ihr Gelübde ein, da sie von der im Jahre 1713 in Wien und Umgebung wütenden Pest verschont wurde.

Freitag, 31. Januar 2014

Danke, Dr. Ivandic, für Ihre Antwort!

Am 20. Jänner habe ich Dr. Ivandic um Kontaktaufnahme gebeten, und gestern erhielt ich von ihm eine schriftliche Antwort.

Der Brief stimmt mich nachdenklich, zeigt der doch einen sehr betroffenen Dr. Ivandic, einstmals Moderator der Diözesankurie und engster Mitarbeiter von Bischof Zsifkovics.

Sehr geehrter Herr Dr. Ivandic! Ich bedanke mich herzlich für Ihre Worte und wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft. Vielleicht ergibt sich einmal in Wien eine persönliche Begegnung, über die ich mich freuen würde. 
  Edi Posch



Brief von Dr. Ivandic an Posch vom 28.1.2014 als PDF >>

Dienstag, 28. Januar 2014

Freitag, 8. November 2013

Ivandic denkt über Anzeige gegen den Bischof nach

Am 29. Mai 2013 hatte Bischof Ägidius Zsifkovic nach „reiflicher Überlegung“ und im „vollsten Einvernehmen“ mit der Personalkommission (??) „aus schwerwiegenden Gründen“ Petar Ivandic sämtlicher Ämter und diözesaner Funktionen enthoben.

Jetzt nimmt Ivandic, Ex-Moderator und Ex-Offizial der Diözese Eisenstadt, erstmals in einem Brief an seine Mitbrüder zu seiner Absetzung Stellung. Der Inhalt des dreiseitigen Briefes hat es in sich und wird nicht ohne Folgen bleiben. Er stellt die bisherige Argumentation von Bischof Zsifkovics in ein zum Teil völlig anderes Licht.

Ivandic schreibt unter anderem: "Leider muss ich feststellen, dass der Bischof Unwahrheiten erzählt und verbreitet, ohne jemals mit mir darüber gesprochen zu haben, was sehr traurig ist... Wegen dieser Verleumdungen und der üblen Nachrede fühle ich mich gezwungen, sehr ernst über eine Anzeige gegen den Bischof nachzudenken und diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen, obwohl schon so der Schande genug ist - zumindest aus meiner Sicht."

Zuletzt hatte der Bischof im Brief an die Priester und im ORF-Gespräch zu Allerheiligen betont, dass er von Rom in der rechtmäßigen Absetzung von Ivandic bestätigt wurde.

Ivandic teilt nun mit, dass das Verfahren noch nicht abgeschlossen ist und informiert konkret über drei Gründe der Amtsenthebung, die der Bischof im Enthebungsdekret vom 29. Mai 2013 angeführt hat.

Ich werde weiter darüber berichten.

Freitag, 25. Oktober 2013

Bischof Zsifkovics beklagt "gedankenlose Plaudersucht" seiner Priester

Bischof Ägidius wendet sich in einem vierseitigen Brief mit harten Worten ausschließlich an die Priester der Diözese. Anlass sind "zwei Angelegenheiten, die in ein zwischenzeitlich geklärtes Stadium gelangt sind" und "den Kern priesterlichen Lebens ansprechen".

Zwischenzeitlich geklärt sind der Rücktritt von Josef Prikoszovits als Dompfarrer von Eisenstadt und die Enthebung von Petar Ivandic von sämtlichen Ämtern und Funktionen in der Diözese Eisenstadt. Eine "endgültige" Klärung steht noch bevor. Der Bischof beklagt lang und breit das Verhalten seiner Mitbrüder während der Lösung dieser Angelegenheiten: gedankenlose Plaudersucht, Tratsch, Klatsch, Verleumdung, Intrigen u.a.m.

Ist daraus zu schließen, dass es dem Bischof lieber wäre, wenn seine Priester still sind und den Mund halten würden?

Im Fall Ivandic fällt auf, dass bereits "zunehmende Beschwerden über den menschlichen Umgang mit Mitarbeitern der Diözese sowie verstärkte Hinweise auf beharrliche Verletzungen von Dienstpflichten ..." zu dessen Enthebung führen konnten. Es ist nicht bekannt, dass noch jemand außer dem Bischof gegen Ivandic offiziell Anzeige oder Beschwerde erhoben hätte. Keine Ombuds- oder Schlichtungsstellen wurden mit dem Fall beschäftigt. Der Bischof dürfte wieder einmal allein und sehr scharf vorgegangen sein.

Von der im Brief genannten "Klarstellung und Erbauung" ist nichts zu erkennen. Über die "schwerwiegenden dienstrechtlichen Verfehlungen", die nicht strafrechtlich belangbar sein sollen,  erfährt man weiterhin nichts. Dazu tragen leider auch das Schweigen von Priesterrat und von Dr. Ivandic bei. Die Vertrauenskrise ist leider im Wachsen.

Hier der Brief im vollen Umfang >>

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Causa Ivandic: Rom hat entschieden! Wie geht's weiter? Was ist vorgefallen?

Rom hat entschieden!
Mit Dekret vom 20. September 2013 hat die zuständige Stelle im Vatikan die Enthebung von Dr. Ivandic bestätigt.

Wie geht's weiter?
Laut Bischof Zsifkovics bleibt Ivandic als Priester der Diözese Eisenstadt bis auf weiteres dienstfrei gestellt. Seine weitere Zukunft bleibt ungewiss.

Was ist vorgefallen?
Der Bischof spricht von "schwerwiegenden dienstrechtlichen Verfehlungen" und von "Beschwerden über den menschlichen Umgang mit Mitarbeitern der Diözese sowie verstärkte Hinweise auf beharrliche Verletzungen von Dienstpflichten und verantwortungslosen Umgang mit diözesanen Ressourcen, sowie nicht zuletzt eine inakzeptable Auffassung von priesterlichem Dienst in einer diözesanen Gemeinschaft und massiv vertrauenserschütternde Handlungen". Was jetzt tatsächlich konkret vorgefallen ist, wird wieder einmal verschwiegen, gehört aber aufgeklärt.

Insbesondere auch was den Vorwurf des verantwortungslosen Umganges mit den diözesanen Ressourcen betrifft. Vor allem im Hinblick auf den teuren Umbau des Bischofshofes. Gibt es da einen Zusammenhang? Immerhin gehörte es laut Bischof zu den Aufgaben des neuen Moderators Ivandic, sich um die Umbauarbeiten zu kümmern. Ich habe darüber am 28.10. 2010 geschrieben - Des Bischofs neuer Palast.

Von Transparenz und Offenheit keine Spur. Kein Wunder, dass mit einer derartigen Kommunikationspolitik den Gerüchten Tür und Tor geöffnet werden.

Freitag, 11. Oktober 2013

Causa Ivandic: Transparenz und Aufklärung JETZT

Bereits am 11. Juni hatte ich "Transparenz und Offenheit" in der Causa Ivandic verlangt. Erfolgt ist bisher seitens der Diözese allerdings nichts. Bischof Zsifkovic schweigt, warum er seinen engsten Mitarbeiter gefeuert hat.

Der Hintergrund: Am 29. Mai 2013 hat Bischof Ägidius Zsifkovic nach „reiflicher Überlegung“ und im „vollsten Einvernehmen“ mit der Personalkommission (??) „aus schwerwiegenden Gründen“ Petar Ivandic sämtlicher Ämter und diözesaner Funktionen enthoben.

Nähere Angaben zu den "schwerwiegenden Gründen" wurden nicht gemacht, weil man in ein laufendes Verfahren nicht eingreifen wollte. Strafrechtliche Gründe wurden ausdrücklich ausgeschlossen.

Nachdem Ivandic Mitte Juni fristgerecht Einspruch erhoben und der Bischof kein weiteres Dekret erlassen hat, müsste der Akt Anfang Juli nach Rom gegangen sein.

Fragen, die sich ergeben:
  • Gibt es bereits eine Reaktion aus Rom? Wie ist der Stand dieses kirchenrechtlichen Verfahrens?
  • Was macht Petar Ivandic, der Priester der Diözese Eisenstadt ist, eigentlich? Offiziell wurde er für die Zeit des Verfahrens beurlaubt (- auf Kosten der burgenländischen KirchenbeitragszahlerInnen!)
  • Warum wohl wurde ein Priester angesichts des eklatanten Priestermangels von einem Tag auf den anderen von allen seinen Funktionen und Ämtern enthoben?
Der Bischof muss endlich sein Schweigen beenden und seinem diözesanen Kirchenvolk sagen, was da vorgefallen ist. Kirche ist nicht Privatangelegenheit des Papstes oder der Bischöfe, sondern Angelegenheit des ganzen Kirchenvolkes.

Donnerstag, 6. Juni 2013
Warum mußte Ivandic so plötzlich gehen?

Dienstag, 11. Juni 2013
Dramatischer Machtkampf im Bischofshof?

Dienstag, 11. Juni 2013

Dramatischer Machtkampf im Bischofshof?

Ich möchte extra auf die vielen Kommentare hinweisen, die es zu diesem Beitrag gibt.
(Am Ende auf "Kommentare" klicken, um zu lesen oder auch um zu schreiben.)

Fast zwei Wochen ist es her, dass der ehemalige Moderator Petar Ivandic am 30.6. völlig überraschend von allen seinen diözesanen Ämtern und Funktionen enthoben wurde.

Wie zu erfahren war, ist ihm das Enthebungsdekret per Boten am 29. Mai 2013 ins Haus der Begegnung zugestellt worden.

Über die wahren Hintergründe und Ursachen dieser Entlassung gibt es aus unverständlichen Gründen nach wie vor keine offizielle Stellungnahme der Diözese. Die zehntägige Einspruchsfrist gegen die Enthebung ist mittlerweile verstrichen. Es muss angenommen werden, dass Ivandic sich gegen seine fristlose Enthebung zur Wehr gesetzt und Einspruch erhoben hat. In diesem Fall geht die ganze Angelegenheit nach Rom.

Vor Priestern und hauptamtlichen Mitarbeitern hat Bischof Ägidius vorige Woche, am 06. 06. 2013 erstmals Andeutungen in dieser Angelegenheit gemacht. Er sprach von Vertrauensmissbrauch und Vertrauensverlust, Ungehorsam und übler Nachrede gegenüber kirchlichen Mitarbeitern.

Doch das war nicht alles. Der Bischof ließ mit der Aussage aufhorchen, dass er sich nicht erpressen lasse - vorher trete er als Bischof zurück. Das ist wohl ganz schwerer Tobak. Was geht da eigentlich vor, wenn gar von Erpressung in dieser Angelegenheit gesprochen wird? Womit könnte Zsifkovics von seinem einstigen Vertrauten erpresst worden sein? Was sind das für Leute, die da an die Macht gekommen sind?

Die ganze Angelegenheit wird immer mysteriöser und gehört restlos aufgeklärt. Transparenz und Offenheit sind jetzt notwendig. Das Kirchenvolk wartet zu Recht auf ein klärendes Wort des Bischofs.

Donnerstag, 6. Juni 2013

Warum mußte Ivandic so plötzlich gehen?

Die plötzliche und vollkommen überraschende Enthebung von Petar Ivandic von allen seinen Funktionen und Ämtern  durch Bischof Zsifkovics sorgt weiterhin für regen Gesprächstoff in der Diözese. Über 5.000 (!) Seitenaufrufe auf diesem Blog seit Mittwoch voriger Woche zeigen das große Interesse des Kirchenvolkes.

Doch der Bischof schweigt und mauert. Selbstverständlich haben die Kirchenbürgerinnen und Kirchenbürger das Recht zu erfahren, was da so gravierendes vorgefallen ist. Transparenz ist notwendig - jetzt und nicht irgend wann. Das Argument "es gehe allein um kircheninterne Vorgänge" kann nicht gelten und ist unredlich. Zumal es sich bei Petar Ivandic um jemanden handelt, der von Anbeginn der Amtszeit von Bischof Zsifkovics maßgeblichen Einfluss auf die Leitung der Diözese hatte und für den der Bischof sogar einen neuen Posten (Moderator der Diözesankurie) geschaffen hatte. Ivandic galt als Intimus von Zsifkovics und zweitmächtigster Mann in der Diözese.

Es wundert nicht, wenn jede Menge möglicher Gründe für die Entlassung kursieren. Letztlich sind aber alles Spekulationen, die der Bischof durch seine Nicht-Kommunikation zu verantworten hat. Nicht in Ordnung und befremdlich ist auch die Tatsache, dass man den designierten Generalvikar Martin Korpitsch vorschickt und der Kurier berichtete:

„Es gibt keinerlei strafrechtlich relevante Verfehlungen“, trat Korpitsch den nach der kryptischen Aussendung der Diözese um sich greifenden Gerüchten mit Entschiedenheit entgegen. Das Kirchenvolk der Diözese hingegen ist mehr als irritiert. „Da soll sich wer auskennen. Einst war er derjenige (Ivandic, Anm.) nach dessen Anordnungen wir uns zu halten hatten und jetzt ist er weg vom Fenster“, wundert sich eine Pfarrgemeinderätin aus Wulkaprodersdorf, wo Ivandic einst die Sonntagsmesse las.

Martin Korpitsch, erst ab 1. September 2013 im Amt als Generalvikar, ist nicht Mitglied der Personalkommission  und hat somit mit dieser Angelegenheit überhaupt nichts zu tun. Wahrscheinlich hat er von der Entlassung von Ivandic sogar erst über die Aussendung der Diözese erfahren.

Fest steht: Zwei im Kirchenrecht spezialisierte Hardliner sind aneinander geraten! Dass der Bischof alle Register zog und zur Devise "Angriff ist die beste Verteidigung" ausholt lässt vermuten, dass er selber in Bedrängnis war/ist und sich rasch "verteidigen" und Ivandic "entmachten" musste - was immer das heißen mag.

Montag, 3. Juni 2013

Dissertation von Petar Ivandic auf Google-Books

PETAR IVANDIĆ

Die verbindlich vorgeschriebenen Konsultations­organe des Diözesanbischofs im universalen Recht der lateinischen Kirche und deren Verwirklichung in den Partikularnormen der Diözese Eisenstadt.
Eine kanonistische Studie unter besonderer Berücksichtigung der diözesanen Gesetzgebung



Rom, Pontificia Universita Gregoriana, 2011
Reihe: Tesi gregoriana, Serie: Diritto Canonico 88
978-88-7839-192-5
pp 272, € 23,00

Die vorliegende Arbeit behandelt die drei für den Diözesanbischof verpflichtend vorgeschriebenen, ständigen Beratungsgremien: den Diözesanver­mö­gens­verwaltungsrat, den Priesterrat und das Konsul­toren-kollegium. Diese drei Gremien werden anhand der Normen des universalen Rechts behandelt und mit der konkreten Gesetzgebung der Österreichi­schen Bischofskonferenz und der Diözese Eisenstadt ergänzt.
Die Dissertation legt ausgehend von den Bei­spruchs­rechten in can. 127 die Charakteristika der drei Beratungsgremien dar und erbringt eine kritische Betrachtung einer diözesanen Gesetz­gebung.
Quelle: Gregorian & Biblical Press

In der Einleitung steht  auch unter anderem:
"Die vorliegende Arbeit möchte versuchen, eine Antwort auf die Frage nach der rechtlichen Bedeutung und Stellung dieser Gremein im CIC und in der konkreten Gesetzgebung der Diözese Eisenstadt zu geben und Stärken und Schwächen aufzuzeigen, inwiefern diese Gremein - aus rechtlichem Gesichtspunkt heraus - wirklich eine Hilfe für die Verantwortungsträger in der Kirche sein können. Gleichzeitig kann so eine inhaltliche Überfrachtung dieser Gremien mit Erwartungen in Richtung einer 'Demokratisierung der Kirche' begründet entgegengetreten werden."

Ansicht auf GOOGLE-BOOKS:



Blog-Archiv:
Neuer Kirchlicher Standesausweis ohne Gremien

Freitag, 31. Mai 2013

Bischof Zsifkovics entlässt seinen einstigen "Mann fürs Grobe"

Bischof Zsifkovics entlässt seinen einstigen "Mann fürs Grobe"
Petar Ivandic wurde sämtlicher Funktionen in der Diözese enthoben. Über die Gründe wurde der Mantel des Schweigens gehüllt.

Als Ägidius Zsifkovics im September 2010 Bischof der Diözese Eisenstadt wurde, war Petar Ivandic stets an seiner Seite. Er galt als sein Intimus, im weltlichen Jargon hätte man gesagt „der Mann fürs Grobe.“ Die Zeiten ändern sich. Denn nach „reiflicher Überlegung“ und im „vollsten Einvernehmen“ mit der Personalkommission (Vorsitzender ist der Bischof selbst) und den übrigen Mitgliedern der Diözesanleitung hat Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics gestern, Mittwoch (29.5.2013), „aus schwerwiegenden Gründen“ Petar Ivandic mit sofortiger Wirkung sämtlicher Ämter und diözesaner Funktionen enthoben. Ivandic war unter anderem Leiter des Diözesangerichts und Rektor des Hauses der Begegnung.

Welche schwerwiegenden Gründe das wären, darüber hüllt die Kirche den Mantel des Schweigens. Es dringt kaum etwas nach außen. Bischof Zsifkovics selbst war nicht erreichbar. Der Leiter des Pastoralamtes und Pfarrer in Wiesen, Michael Wüger, „bittet um Verständnis, dass ich zu dieser Causa derzeit nichts sagen möchte“. Wann wird es soweit sein? „Das weiß ich nicht.“ Laszlo Pal, ebenfalls im Pastoralamt tätig, verweigerte eine Stellungnahme. Die Pressesprecherin der Diözese, Barbara Horvath, war selbst „überrascht“ von der Entscheidung der Personalkommission. Sie habe es erst Mittwochfrüh erfahren, sagt sie. Mehr nicht. Eine Strafanzeige gegen Petar Ivandic liege nicht vor: „Davon wüsste ich nichts.“ Das bestätigt auch die Kripo in Eisenstadt.

Am späten Nachmittag konnte der KURIER dann den designierten Generalvikar Martin Korpitsch am Telefon erreichen. Die Enthebung von sämtlichen Ämtern habe ausschließlich kircheninterne Gründe. „Es gibt keinerlei strafrechtlich relevante Verfehlungen“, trat Korpitsch den nach der kryptischen Aussendung der Diözese um sich greifenden Gerüchten mit Entschiedenheit entgegen. Das Kirchenvolk der Diözese hingegen ist mehr als irritiert. „Da soll sich wer auskennen. Einst war er derjenige (Ivandic, Anm.) nach dessen Anordnungen wir uns zu halten hatten und jetzt ist er weg vom Fenster“, wundert sich eine Pfarrgemeinderätin aus Wulkaprodersdorf, wo Ivandic einst die Sonntagsmesse las.

Kurier >> 

Ivandic-Enthebung: Bischof schweigt
Auch zwei Tage nach der überraschenden Enthebung des Leiters des Diözesangerichts, Petar Ivandic, aus allen seinen Funktionen und Ämtern hüllt sich der Bischofshofes in Schweigen. Es gehe allein um kircheninterne Vorgänge, heißt es aber.
Die Nachricht über die Enthebung von Petar Ivandic aus all seinen Ämtern in der Diözese Eisenstadt hat in den katholischen Kreisen des Landes für Verunsicherung und Gerüchte gesorgt - mehr dazu in Bischof enthebt Ivandic seiner Ämter.

Keine Auskunft vom Bischofshof
Über die genauen Gründe, die den Ausschlag für die überraschende Entscheidung von Bischof Ägidius Zsifkovics gegeben haben, gibt es auch am Freitag keine Auskunft von Seiten der Diözese. Betont wird nur, dass es auf keinen Fall um Missbrauchsvorwürfe gehe, sondern ausschließlich um „kircheninterne Vorgänge“.

Stellungnahme erst nach Verfahren
Rein formal hat Ivandic eine Frist von zehn Tagen, um gegen sein Enthebungsdekret zu berufen. Das wäre dann der Beginn eines internen organisationsrechtlichen Verfahrens, das auch Rom beschäftigen kann.
Erst wenn das kirchenrechtliche Verfahren abgeschlossen sei, könne der Bischof eine Stellungnahme dazu abgeben, sagt der designierte Generalvikar der Diözese, Martin Korpitsch. Ivandic selbst ist in der Zwischenzeit beurlaubt.
Burgenland ORF >>

Mittwoch, 29. Mai 2013

Ivandic von allen Ämtern und Funktionen enthoben

Alle Posts zu Petar Ivandic auf diesem Blog >>
Bischof enthebt Ivandic seiner Ämter
Der Leiter des Diözesangerichts, Petar Ivandic, ist mit sofortiger Wirkung überraschend sämtlicher Ämter und diözesaner Funktionen enthoben. Das gab der Bischofshof am Mittwochvormittag bekannt.
Die Presseaussendung des Bischofshofes verkündet die - weltlich gesprochen - fristlose Entlassung eines Mannes, der als einer der engsten Vertrauten von Bischof Ägidius Zsifkovics galt. Auch die „Enthebung aus sämtlichen Ämtern und diözesanen Funktionen aus schwerwiegenden Gründen“ lässt viele Fragen offen.

Fragen, die der Bischofshof am Mittwochvormittag nicht beantworten wollte: Über weitere Details zu diesen schwerwiegenden Gründe könne nicht gesprochen werden, hieß es gegenüber dem ORF Burgenland. Man wolle zudem dem „kirchlichen Prozedere in dieser Angelegenheit nicht vorgreifen“.

Personelle Turbulenzen
Fakt ist: Mit Ivandic muss einer der wichtigsten Männer nach dem Bischof und dem Generalvikar gehen. Die Diözese kommt damit weiter personell nicht zur Ruhe: Im Jänner legte Generalvikar Georg Lang sein Amt zurück - mehr dazu in Generalvikar Georg Lang legt Amt zurück. Seinen Amtsverzicht begründete Lang damals damit, dass die administrative Erledigung der Alltagsgeschäfte nicht immer seinen persönlichen Vorstellungen entsprochen hätte.
Erst vor Kurzem hatte der Bischof den als liberal geltenden Martin Korpitsch als Nachfolger eingesetzt - mehr dazu in Martin Korpitsch neuer Generalvikar. Er soll jetzt auch das Haus der Begegnung leiten. Provisorischer Leiter des Diözesangerichts wird Laszlo Pal.
Quelle: Burgenland ORF >>



Personalnachrichten
29. Mai 2013
Diözese Eisenstadt

Änderungen in der Diözesankurie

Nach reiflicher Überlegung und im vollsten Einvernehmen mit Personalkommission und den übrigen Mitgliedern der Diözesanleitung hat der hochwst. Herr Diözesanbischof Mag. Dr. Ägidius J. Zsifkovics mit heutigem Tag „aus schwerwiegenden Gründen“ Hochw. Lic. Dr. Petar Ivandić, Gerichtsvikar (Offizial) des Bischöflichen Diözesangerichts und Rektor des Bildungshauses „Haus der Begegnung“, mit sofortiger Wirkung sämtlicher Ämter und diözesaner Funktionen enthoben.

Der hochwst. Herr Diözesanbischof und die übrigen Mitglieder der Diözesanleitung bitten um Verständnis dafür, dass über weitere Details nicht gesprochen werden kann, um dem kirchlichen Prozedere in dieser Angelegenheit nicht vorzugreifen.

Zum provisorischen Leiter des Diözesangerichts wurde der hochwst. Herr Kan. Lic. László Pál, Bischofsvikar und Stadtpfarrer in Eisenstadt-St. Georgen ernannt, der ernannte Generalvikar Kan. Kons.Rat Mag. Martin Korpitsch wird interimistisch die Agenden als Rektor des Bildungshauses „Haus der Begegnung“ wahrnehmen.  (29. Mai 2013)

Mittwoch, 25. April 2012

Brutale Personalpolitik geht weiter

Die Personalpolitik der Diözese unter dem neuen Bischof mit seinem Moderator findet eine Fortsetzung - leider im gewohnten Stil.

Langjährige und bewährte Mitarbeiterinnen werden "einvernehmlich" in die Pension gemäß Hackler-Regelung geschickt (gedrängt) und müssen finanzielle Nachteile schlucken, weil sie der Diözese zu teuer kämen.

Die Rechnerei hat ihre Logik. Zu fragen ist allerdings, warum der Rechenstift ausgerechnet hier angesetzt wird und nicht z.B. auch beim Bischofs-Palastbau!?

Jahrzehnte lang haben Christine B. (Pastoralamt) und Veronika A. (Schulamt) loyal der Diözese gegenüber gedient. Das scheint nicht zu zählen.

Die Rolle der jeweiligen Amtsleiter - Wüger (Pastoralamt) und Seifner (Schulamt) -  ist  ein Trauerspiel. Angeblich wurden sie einfach übergangen und nicht angehört - oder sie wollten sich nicht hinter ihre Mitarbeiterinnen stellen. Ist das der Gehorsam, den sich die Kirchenleitung wünscht?

Einmal mehr kommt die zweifelhafte Rolle des Moderators der Diözesankurie, Petar Ivandic zum Vorschein. Er soll ganz wesentlich an diesen Aktionen beteiligt sein, obwohl für Personalangelegenheiten eigentlich Generalvikar Lang zuständig ist. Offensichtlich kann Ivandic mit Rückendeckung des Bischofs machen was er will. Er ist der starke zweite Mann in der Diözese.

Leider bewahrheitet sich wieder einmal, was ich anläßlich der Bischofsernennung 2010 geschrieben habe, unter anderem am  01. Oktober 2010:

"Für Ivandic hat der Bischof jetzt sogar einen neuen Posten geschaffen, den es bisher in der Diözese Eisenstadt nicht gab. Er ist seit 25. September „Moderator der Diözesankurie“. Der Vollstrecker des Bischofs ist nunmehr zweitmächtigster Mann in der Diözese Eisenstadt, der neue Generalvikar Mag. Lang offenbar nur ein „Feigenblatt“ um die Optik etwas schöner ausschauen zu lassen. Diese Ernennung wird noch für viel Zünd- und Gesprächsstoff sorgen.
Diese Ernennung wird noch für viel Zünd- und Gesprächsstoff sorgen. Vor allem wird Bischof Zsifkovics dem Kirchenbeitrag zahlenden Gottesvolk und besonders auch den Priestern erklären müssen, welche Umstände es nahelegen, dass diese Position für Ivandic geschaffen wurde. Die im Kirchenrecht genannten Aufgaben des Moderators der Kurie übernimmt in der Regel der Generalvikar. Erste Recherchen haben ergeben, dass es diesen "Moderator der Diözesankurie" offensichtlich nur im Burgenland (!), der kleinsten Diözese Österreichs gibt. Alle anderen Diözesen kommen ohne diesen Posten aus."

Mittwoch, 28. März 2012

Petar Ivandic in Ethik-Kommissionen nominiert

Personalnachrichten vom 23. März:
Lic. Dr. Petar Ivandic, Moderator der Diözesankurie und Leiter des Bischöflichen Sekretariats, wurde als Vertreter der Diözese Eisenstadt in die Ethik-Kommissionen des Landes Burgenland und des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt nominiert.


Lic. Dr. Ivandic dürfte als Moderator und Sekretariatsleiter nicht voll ausgelastet sein, wenn er sich für die Ethikkommission Burgenland und für die interdisziplinbäre Mitarbeit im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt nominiert.
Außerdem fällt auf, dass dafür nicht Moraltheologe Mag. Lic. Roman Frydrich, Pfarrdoderator in Wulkaprodersdorf, vorgesehen wurde.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Postenrochade um Moderator Ivandic

Erst seit kurzem ist der slowakische Priester Mag. Lic. Roman Frydrich  in die Diözese Eisenstadt eingegliedert (inkardiniert). Ich habe darüber berichtet >>
Bereits seit 20. Juni ist Frydrich dem Moderator Dr. Petar Ivandic in Wulkaprodersorf als Pfarradministrator zugeteilt.
Am 3. Oktober hat die Diözese überraschend mitgeteilt, dass Roman Frydrich zum Pfarrmoderator der Pfarre Wulkaprodersdorf ernannt wurde. Der bisherige Pfarrer von Wulkaprodersdorf Petar Ivandic wurde mit der Annahme seines Amtsverzichtes enthoben.
Das war ein sehr kurzes "Gastspiel" von Ivandic als Pfarrer in Wulkaprodersdorf.
Was ist da bereits seit langem im Hintergrund geplant?
Jedenfalls ist der Zeitpunkt des Pfarrerwechsels mehr als ungewöhnlich.

Karikatur von Robert Szinovatz:

Montag, 4. Juli 2011

Lothar Müller an Petar Ivandic

Lothar Müller Moraltheologe
2011-06-09


Herrn Diözesanmoderator
Dr. theol. Petar Ivandic
Diözese Eisenstadt


Sehr geehrter Herr Diözesanmoderator,
lieber Kollege Dr. Ivandic!
 

Durch Zufall erfahre ich über die verdienstvolle Internetplattform „Begegnung und Dialog“ von Ihrer Dissertation, in der Sie dem Vernehmen nach auch auf Themen und Fragen der kirchlichen Finanz – und Vermögensverwaltung eingehen. 

Viele in meiner Diözese wissen, daß mir gerade diese Fragen ein besonderes Anliegen sind.
Vor knapp zehn Jahren bin ich – in der Festschrift für Altbischof Reinhold Stecher – generell auf dieses Thema eingegangen. Die „Sumserei“, wie wir TirolerInnen sagen, geht mir mächtig auf meine katholischen Nerven. Und die betrifft auch den Umgang mit kirchlichen Finanzen, Vermögen, Sponsoring usw. Anstatt daß man dankbar ist für jede und jeden, die oder der sich der Finanzierungsfragen annimmt, schauen sie mit leicht scheelem Blick zu den „HüterInnen des Mammons“. Aber wenn sie dann Geld für ihre Projekte brauchen, dann sind die unbedankten Kassiere, Finanzreferenten oder PfarrkirchenrätInnen auf einmal zumindest kurzfristig wichtig. 

Es ist Ihnen herzlich zu danken, daß Sie sich dieses Themas angenommen haben.

Da ich mich – nachweisbar – auch seit Jahren mit den Menschen, die hinter diesem Thema stehen, befasse und weiterhin befassen werde, darf ich Sie herzlich bitten, mir einen Zugang zu Ihrer Dissertation zu gewähren.

Selbstverständlich werde ich persönlich für die Kosten der Kopien aufkommen – bitte mit der Übermittlung der Dissertation auch die Kontonummer bekanntzugeben.

Sollte Ihnen aufgrund Ihrer Arbeitsbelastung diese Übermittlung oder selbst ein Hinweis auf den Zugang zu Ihrer geschätzten wissenschaftlichen Arbeit zu schwer fallen, dann werde ich mir als langjähriger Parlamentarier erlauben, die Arbeit über die vorhandenen diesbezüglichen Möglichkeiten anzufordern. Dies aber erst nach Erhalt Ihrer geschätzten Nachricht!  

Es war – und ist – mir eine Ehre, mit dem hochwürdigen Herrn Diözesanmoderator in Kontakt treten haben zu dürfen. Herzlichen Gruß in die Martinsdiözese!

Dr.theol. Lothar Müller 

Kopie: Herrn Mag. Edi Posch mit Dank für den Hinweis auf diese Arbeit!

Freitag, 15. April 2011

Warum hält Moderator Ivandic seine Dissertation geheim?

Selten macht eine Dissertation in kirchlichen Kreisen so neugierig wie jene, die am 2. Juni 2010 von Petar Ivandic an der Gregoriana in Rom verteidigt wurde. Sie trägt den Titel "Die verbindlich vorgeschriebenen Konsultationsorgane des Diözesanbischofs im universalen Recht der lateinischen Kirche und deren Verwirklichung in den Partikularnormen der Diözese Eisenstadt" und wurde von Prof. Dr. Michael P. Hilbert betreut.

Dieser Titel lässt aufhorchen. Besonders  wenn man die Ereignisse in unserer Diözese seit der Ernennung von Petar Ivandic zum Moderator der Diözesankurie  kennt.

Der Jubiläumsschematismus, der aktuelle Standesausweis der Diözese, ließ die Gremien und Räte auf Seite 142 völlig in Weiß und es erfolgten keine Angaben.

Vor diesem Hintergrund sowie wegen der hohen Position von Dr. design. Ivandic als Moderator und Leiter des bischöflichen Sekretariats ist es wichtig zu erfahren, zu welchem Ergebnis er in seiner Dissertation gekommen ist, für die er immerhin sechs Jahre gebraucht hat.


Diese Dissertation ist zweifelsohne von diözesanem Interesse - immerhin ist Ivandic der starke Mann hinter Bischof Zsifkovics und dessen engster Berater -  und das sechsjährige Studium in Rom wurde von der Diözese (somit von den burgenländischen KirchenbeitragszahlerInnen) finanziert. Somit hätten interessierte Gläubige schon das Recht, den Inhalt zu erfahren.
Bereits zweimal (am 18.09.2010 und 20.11.2010) habe ich Moderator Ivandic ersucht, mir mitzuteilen wo ich mir seine Dissertation ausleihen kann und Bischof Zsifkovics darüber in Kenntniss gesetzt (20.11.2010).

Bis heute hat Ivandic, Moderator und Leiter des bischöflichen Sekretariats, nicht reagiert. Das wirft ein eigenartiges Bild auf das Amtsverständnis und die Handhabung von Leitung in der Diözese.

Es wird Zeit, dass Bischof Zsifkovics diese Geheimhaltung beendet.

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Was hat Moderator Ivandic zu verbergen?

Wie ich bereits mehrfach geschrieben habe ist Petar Ivandic, der Pfarrer aus Bosnien der starke Mann hinter Bischof Zsifkovics, ohne dem in der Diözese offensichtlich nichts mehr geht.

Rechtzeitig – ja fast minutiös genau – hat Ivandic sein sechsjähriges Kirchenrechtsstudium in Rom beendet - „zufällig“ sieben Tage vor der Ernennung von Zsifkovics zum neuen Bischof um dann gleich von Rom nach Eisenstadt zu kommen und die Zügel in der Leitung der Diözese neben Zsifkovics in die Hand zu nehmen.

Um seine Dissertation ranken sich Gerüchte die Ivandic selber schürt, indem er seine Doktorarbeit "versteckt". Nach den üblichen akademischen Standards sind Doktor- und Diplomarbeiten öffentlich zugängliche Publikationen. Bereits zweimal (am 18.09.2010 und 20.11.2010) habe ich Moderator Ivandic ersucht, mir mitzuteilen wo ich mir seine Dissertation ausleihen kann.

Bis heute gibt es keine Reaktion. Irgend etwas will oder muss der Moderator verbergen. Was soll das kirchenbeitragszahlende Diözesanvolk des Burgenlandes, über das sechsjährige Studium Ivandic's in Rom bzw. über seine Doktorarbeit nicht wissen?

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Die "Wiesen-Connection"

Einige der letzten Personalentscheidungen des Bischofs tragen ganz offenbar die deutliche Handschrift des Moderators der Diözesankurie, Petar Ivandic.

Die "graue Eminenz" der Diözese Eisenstadt war von 2001 - 2004 Pfarrer in Wiesen, ehe er zum Studium nach Rom ging.

Zwei Wiesener haben jetzt im Umfeld von Ivandic Karriere gemacht: Mag. Edith Pinter (Caritas-Direktorin) und Franz Klawatsch (Bischöflicher Chauffeur).

Dem Vernehmen nach ist Ivandic während seiner Zeit in Wiesen bei der Familie Pinter "ein und aus gegangen".