Eine Stellungnahme des Katholischen Akademiker/innen-Verbandes Österreich (KAVÖ)
Wien, am 21. Juni 2012
Neuer Anlauf zum Dialog
Transparenz bei Bischofsernennungen
Aktuelle kirchliche Auseinandersetzungen führen in Österreich zu einer wachsenden Spirale der Entfremdung zwischen Kirchenvolk und Kirchenleitung. Dies gefährdet letztlich die Einheit unserer Kirche.
Der Katholische Akademiker/innenverband Österreichs (KAVÖ) tritt dafür ein, dass ein offener Dialog über alle strittigen Fragen aufgenommen wird, ohne Vorbedingungen seitens der Bischöfe, Priester und Laien.
Gemäß dem Wort von Papst Leo dem Großen ( 461) „wer allen vorstehen soll, muss auch von allen gewählt werden“, ist eine enge Verbindung zwischen Diözese und Bischof die Basis für eine glaubwürdige und missionarische Ausstrahlung kirchlichen Lebens.
Die katholische Kirche Österreichs erwartet in nächster Zeit drei neue Diözesanbischöfe. Der KAVÖ tritt dafür ein, dass die Auswahl der Kandidaten unter transparenter Mitwirkung der betroffenen Diözesen erfolgt. Nur so ist gewährleistet, dass die neuen Bischöfe in Einheit mit dem Kirchenvolk ein fruchtbares Wirken entfalten können.
KAVÖ-Präsidium, Wien am 19. Juni 2012
Homepage des KAVÖ
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Dienstag, 26. Juni 2012
Dienstag, 5. Oktober 2010
Servus Gulasch - Ein Abriss zum "Dialog für Österreich"
Sie erinnern sich noch an den "Dialog für Österreich?
Was war der Anlass?
Was war der Inhalt?
Was ist daraus geworden?
Eine bemerkenswerte Zusammenstellung und einige Gedanken zum damaligen Dialogprozess im Rückblick und im Spiegel der (meist kirchlichen) Medien.
Die Voten der Delegiertenversammlung vom 23. – 26.10.1998 in Salzburg, St. Virgil zum „Dialog für Österreich“:
Mitwirkung der Ortskirche bei Bischofsernennungen: 91 %
Sakramentenzulassung für Wiederverheiratete Geschiedene: 87 %
Änderung der Zulassungsbedingungen zu Weiheämtern: 80 %
Diakonat für Frauen: 79 %
Positive Sicht der Sexualität: 75 %
Priesterweihe bewährter verheirateter Männer („Viri probati“): 75 %
Frauengleichberechtigung in der Kirche: 75 %
Liebe FreundInnen - Mahlzeit!
"Wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun." (Moliére)
Was war der Anlass?
Was war der Inhalt?
Was ist daraus geworden?
Eine bemerkenswerte Zusammenstellung und einige Gedanken zum damaligen Dialogprozess im Rückblick und im Spiegel der (meist kirchlichen) Medien.
Die Voten der Delegiertenversammlung vom 23. – 26.10.1998 in Salzburg, St. Virgil zum „Dialog für Österreich“:
Mitwirkung der Ortskirche bei Bischofsernennungen: 91 %
Sakramentenzulassung für Wiederverheiratete Geschiedene: 87 %
Änderung der Zulassungsbedingungen zu Weiheämtern: 80 %
Diakonat für Frauen: 79 %
Positive Sicht der Sexualität: 75 %
Priesterweihe bewährter verheirateter Männer („Viri probati“): 75 %
Frauengleichberechtigung in der Kirche: 75 %
Liebe FreundInnen - Mahlzeit!
"Wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun." (Moliére)
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