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Dienstag, 30. Dezember 2014
Montag, 7. April 2014
Mittwoch, 2. Oktober 2013
Studientag: Gottes Nähe in der Krise – Krankensalbung als unser biblischer Auftrag
Der 2013-Studientag der Katholischen Reformbewegungen Österreichs ist dem Thema Krankensalbung gewidmet. Dabei werden Erfahrungsberichte im Mittelpunkt stehen. Denn die Krankenhausseelsorge wäre nicht mehr möglich, würden sich Seelsorger und Seelsorgerinnen nicht verantwortungsvoll über längst nicht mehr zeitgemäße kirchliche Vorschriften hinwegsetzen. Die Tagung soll gegenseitige Information und Bestärkung vermitteln – in einem der wichtigsten Dienste, die von der Kirche geleistet werden.
Zeit: 29.11.2013; 10:00 – 18:00
Ort: A-5026 Salzburg, Diözesanes Bildungshaus und Konferenzzentrum St. Virgil, Parsch, Ernst-Grein-Straße 14
Veranstalter: Die Laieninitiative; Mitveranstalter: Plattform Wir sind Kirche, Pfarrerinitiative, Taxhamer PGR Initiative, Priester ohne Amt
http://www.laieninitiative.at/studientag
Zeit: 29.11.2013; 10:00 – 18:00
Ort: A-5026 Salzburg, Diözesanes Bildungshaus und Konferenzzentrum St. Virgil, Parsch, Ernst-Grein-Straße 14
Veranstalter: Die Laieninitiative; Mitveranstalter: Plattform Wir sind Kirche, Pfarrerinitiative, Taxhamer PGR Initiative, Priester ohne Amt
http://www.laieninitiative.at/studientag
Donnerstag, 16. Mai 2013
Helmut Schüller kommt nach Pinkafeld
Die Laieninitiative Burgenland und die KStVÖ Asciburgia-Oberschützen haben Pfarrer Mag. Helmut SCHÜLLER (Vorsitzender der Pfarrer-Initiative) zu einem Vortrag mit Diskussion eingeladen:
„UNGEHORSAM - aus Liebe zu Jesus, unserer Kirche und den Menschen“
Rathaussaal in Pinkafeld
Montag, 3. Juni 2013, 20:00 Uhr
Informationen zur Pfarrer-Initiative
Am 25. April 2006 stellte Helmut Schüller die „Pfarrer-Initiative“ vor, die u. a. gegen die „bedenkliche Entwicklung der Pfarrzusammenlegungen“ auftrat und die „Berufung aller Getauften zu Mitverantwortung“ in der Kirche unterstützen möchte.
Am 19. Juni 2011 wurde der „Aufruf zum Ungehorsam“ veröffentlicht, der unter anderem die Zulassung von Frauen und Verheirateten zum Priesteramt fordert und ankündigt, dass das Predigtverbot von Laien missachtet werden wird.
“Wir sind eine Bewegung für lebendige Gemeinden und gegen das Zusperren der Pfarren. Wir wollen den Pfarren Mut machen und zeigen, dass ihre Pfarrer nicht nach der Devise “Hinter mir die Sintflut!” leben. Wir wollen neue Wege suchen – auch, um Altbewährtes zu erhalten. Wir Pfarrer beobachten mit drängender Sorge und wachsender Unzufriedenheit, wie die Leitungsverantwortlichen in den Ortskirchen und in der Weltkirche derzeit mit den großen offenen Fragen und Problemen in unserer Kirche umgehen!”
Informationen zu Helmut Schüller
Mag. Helmut Schüller, geb. 1952, ist katholischer Pfarrer in Probstdorf, Universitätsseelsorger der Katholischen Hochschulgemeinde Wien, Geistlicher Assistent der Katholischen Hochschuljugend Wien, Studentenseelsorger und seit Herbst 2006 Geistlicher Assistent des Katholischen Akademikerverbands der Erzdiözese Wien.
Im November 2012 wurde Helmut Schüller der päpstliche Ehrentitel Monsignore bzw. „Kaplan seiner Heiligkeit“ vom Vatikan entzogen. Eine Begründung der Aberkennung wurde nicht genannt.
Labels:
Laieninitiative,
Pfarrerinitiative,
Veranstaltungen
Mittwoch, 11. April 2012
"Miteinander für Europa" am 12. Mai in Wien
Aktualisiert:
Eine Kultur der Auferstehung für Europa - 08.04.2012
Audio-Beitrag auf Bayern 3 >>
"Miteinander für Europa" heißt ein ökumenisches Netzwerk, das nach 1999, also nach der Augsburger Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre, entstanden ist. Hunderte von christlichen Gemeinschaften verschiedener Konfessionen haben sich zusammengeschlossen, um ökumenisch zu denken und zu handeln und um die europäische Einheit zu fördern. Chiara Lubich, die Gründerin der Fokolarbewegung, hat in dem Zusammenhang von einer "Kultur der Auferstehung für Europa" gesprochen. Corinna Mühlstedt mit einem Beitrag zu diesem idealistischen wie mutigen Projekt.
Herzliche Einladung zum Europafest am 12. Mai 2012
auf dem Stephansplatz in Wien
Miteinander für Europa
Das Miteinander christlicher Bewegungen und Gemeinschaften ist ein Netzwerk, das sich über ganz Europa erstreckt. Darin sind evangelische, katholische, orthodoxe, anglikanische und freikirchliche Christinnen und Christen engagiert. Jede Gruppierung bringt ihre eigene Begabung, ihr Charisma und ihre Spiritualität ein. Das Miteinander macht Unterschiedlichkeit fruchtbar und ermöglicht eine Kultur von Geben und Empfangen, eine Kultur der Gegenseitigkeit.
Die Anfänge
Seit dem Jahr der Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre in Augsburg (1999) treffen sich Verantwortliche von Bewegungen und Gemeinschaften. Aus der Erfahrung, dass sie in ihrer Unterschiedlichkeit etwas Verbindendes haben – nämlich ihren Ursprung im Wirken des Heiligen Geistes – wächst Gemeinschaft.
2001 schließen ca. 50 Gemeinschaften in der Matthäuskirche in München ein „Bündnis der gegenseitigen Liebe“. Daraus wächst ihr gemeinsames Engagement.
Drei europäische Veranstaltungen
2004 versammeln sich in Stuttgart über 9.000 Mitglieder und Freunde aus unzähligen Bewegungen und Gemeinschaften und bekräftigen ihren Weg der Geschwisterlichkeit „als Beitrag zu einem Europa, das den Herausforderungen der Gegenwart gewachsen ist“.
2007 formulieren bei einem weiteren Treffen in Stuttgart, an dem ca. 10.000 Personen aus 250 Bewegungen unterschiedlicher Konfessionen teilnehmen, ihren Beitrag für ein geeintes Europa durch ihr Engagement in Kirche und Gesellschaft: die „Sieben Ja“ (zum Leben, zu Ehe und Familie, zur Schöpfung, zu gerechter Wirtschaft, zur Solidarität, zum Frieden, zur Verantwortung für unsere Gesellschaft).
Am 12. Mai 2012 wird in Brüssel die dritte europäische Veranstaltung „Miteinander für Europa“ stattfinden, bei der die Begegnung mit Politikerinnen und Politikern im Mittelpunkt stehen wird. Herman Van Rompuy (Europaratspräsident), Romano Prodi (ehem. Kommisionspräsident), Andrea Riccardi (Sant`Egidio), Maria Voce (Fokolare) u. a. haben ihr Kommen zugesagt.
Zeitgleich sind in ca. 140 Städten Europas Veranstaltungen geplant. Eine davon in Wien am Stephansplatz: das Europafest.
Europafest in Wien: 12. Mai 2012
Am Nachmittag des 12. Mai wollen verschiedene christliche Gemeinschaften und Bewegungen zeigen, auf welche Weise sie sich für eine Kultur des Lebens, des Gebens und des Friedens einsetzen. Ihre Botschaft: wir Christinnen und Christen wollen die Zukunft Europas mitgestalten, über Landes- und Konfessionsgrenzen hinweg. Ein buntes Programm von Interviews, Tänzen und Musik mündet in die Satellitenübertragung des „Brüsseler Manifests 2012“ live aus Brüssel. Zum Abschluss wird bei einer Agape Begegnung und Austausch möglich sein.
Sie sind herzlich dazu eingeladen!
Miteinander für Europa >>
Together for Europe >>
miteinanderfuereuropa@gmx.at
Pastoralamt der Erzdiözese Wien
Dr. Beate Zimmermann | Förderung Geistlichen Lebens | Leiterin | Mo - Fr 8 - 15 Uhr
A-1010 Wien | Stephansplatz 6, 5. Stock, Tür 551 | Tel: +43 (0)1/515 52-3371 | Fax: DW -2371
http://www.pastoralamt.info/
Eine Kultur der Auferstehung für Europa - 08.04.2012
Audio-Beitrag auf Bayern 3 >>
"Miteinander für Europa" heißt ein ökumenisches Netzwerk, das nach 1999, also nach der Augsburger Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre, entstanden ist. Hunderte von christlichen Gemeinschaften verschiedener Konfessionen haben sich zusammengeschlossen, um ökumenisch zu denken und zu handeln und um die europäische Einheit zu fördern. Chiara Lubich, die Gründerin der Fokolarbewegung, hat in dem Zusammenhang von einer "Kultur der Auferstehung für Europa" gesprochen. Corinna Mühlstedt mit einem Beitrag zu diesem idealistischen wie mutigen Projekt.
Herzliche Einladung zum Europafest am 12. Mai 2012
auf dem Stephansplatz in Wien
Miteinander für Europa
Das Miteinander christlicher Bewegungen und Gemeinschaften ist ein Netzwerk, das sich über ganz Europa erstreckt. Darin sind evangelische, katholische, orthodoxe, anglikanische und freikirchliche Christinnen und Christen engagiert. Jede Gruppierung bringt ihre eigene Begabung, ihr Charisma und ihre Spiritualität ein. Das Miteinander macht Unterschiedlichkeit fruchtbar und ermöglicht eine Kultur von Geben und Empfangen, eine Kultur der Gegenseitigkeit.
Die Anfänge
Seit dem Jahr der Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre in Augsburg (1999) treffen sich Verantwortliche von Bewegungen und Gemeinschaften. Aus der Erfahrung, dass sie in ihrer Unterschiedlichkeit etwas Verbindendes haben – nämlich ihren Ursprung im Wirken des Heiligen Geistes – wächst Gemeinschaft.
2001 schließen ca. 50 Gemeinschaften in der Matthäuskirche in München ein „Bündnis der gegenseitigen Liebe“. Daraus wächst ihr gemeinsames Engagement.
Drei europäische Veranstaltungen
2004 versammeln sich in Stuttgart über 9.000 Mitglieder und Freunde aus unzähligen Bewegungen und Gemeinschaften und bekräftigen ihren Weg der Geschwisterlichkeit „als Beitrag zu einem Europa, das den Herausforderungen der Gegenwart gewachsen ist“.
2007 formulieren bei einem weiteren Treffen in Stuttgart, an dem ca. 10.000 Personen aus 250 Bewegungen unterschiedlicher Konfessionen teilnehmen, ihren Beitrag für ein geeintes Europa durch ihr Engagement in Kirche und Gesellschaft: die „Sieben Ja“ (zum Leben, zu Ehe und Familie, zur Schöpfung, zu gerechter Wirtschaft, zur Solidarität, zum Frieden, zur Verantwortung für unsere Gesellschaft).
Am 12. Mai 2012 wird in Brüssel die dritte europäische Veranstaltung „Miteinander für Europa“ stattfinden, bei der die Begegnung mit Politikerinnen und Politikern im Mittelpunkt stehen wird. Herman Van Rompuy (Europaratspräsident), Romano Prodi (ehem. Kommisionspräsident), Andrea Riccardi (Sant`Egidio), Maria Voce (Fokolare) u. a. haben ihr Kommen zugesagt.
Zeitgleich sind in ca. 140 Städten Europas Veranstaltungen geplant. Eine davon in Wien am Stephansplatz: das Europafest.
Europafest in Wien: 12. Mai 2012
Am Nachmittag des 12. Mai wollen verschiedene christliche Gemeinschaften und Bewegungen zeigen, auf welche Weise sie sich für eine Kultur des Lebens, des Gebens und des Friedens einsetzen. Ihre Botschaft: wir Christinnen und Christen wollen die Zukunft Europas mitgestalten, über Landes- und Konfessionsgrenzen hinweg. Ein buntes Programm von Interviews, Tänzen und Musik mündet in die Satellitenübertragung des „Brüsseler Manifests 2012“ live aus Brüssel. Zum Abschluss wird bei einer Agape Begegnung und Austausch möglich sein.
Sie sind herzlich dazu eingeladen!
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Pastoralamt der Erzdiözese Wien
Dr. Beate Zimmermann | Förderung Geistlichen Lebens | Leiterin | Mo - Fr 8 - 15 Uhr
A-1010 Wien | Stephansplatz 6, 5. Stock, Tür 551 | Tel: +43 (0)1/515 52-3371 | Fax: DW -2371
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Montag, 16. Januar 2012
Was heißt "Erneuerung der Kirche" heute?
Prof. Roman Siebenrock zu seinem Vortrag Was heißt "Erneuerung der Kirche" heute?
Erneuerung der Kirche? Selbstverständlich sagt die verpflichtende Lehre der Kirche: Die Kirche ist immer eine zu erneuernde - "ecclesia semper renovanda"!!! Aber Konkret? Hier liegt der Hase im Pfeffer.
Ausgehend vom Prozess des Zweiten Vatikanischen Konzils möchte der Vortrag Perspektiven der Glaubenserneuerung heute konkret vorschlagen. Dabei geht der Referent von folgenden Grundüberzeugungen aus:
1. Wir müssen heute beginnen zu leben, was vielleicht erst morgen oder übermorgen allgemeine Anerkennung oder Zustimmung erfahren wird. Vielleicht sogar werden wir selber nie die Früchte der Erneuerung ernten.
2. Es muss uns in allem erst um das Reich Gottes gehen, um jenen Gott also, dessen Wesen die Liebe ist und der uns sein Zeichen hinterlassen hat: die in seinen Kirchen und Gemeinschaften bewahrte Erinnerung an Jesus von Nazareth als dem Christus.
3. Die Zukunft von Glauben und Kirchen in diesem Land und weltweit wird wesentlich von der freien Zustimmung und dem ungezwungenen Engagement von einzelnen Person und Gruppen abhängen. Die Zeiten kirchlicher, staatsrechtlicher Obrigkeit (die Konstantinische Epoche) sind endgültig zu Ende. Deshalb werden wir alle, jede und jeder Einzelne von uns sich entscheiden müssen, ob ich/wir die Grundstrukturen katholischer Identität (Glaubensbekenntnis, Sakramentenempfang, Diakonie, Treue zu allen anderen konkretisiert als Treue zu Bischof und Papst) frei mittragen oder einen anderen Weg gehen wollen, bzw. uns gezwungen sehen.
Wie solches konkret "gehen" soll, wird Thema des Abends sein; - und der Referent bittet um Ihre Erfahrung, und auch Gegenrede. Die Position des Referenten wird dadurch nicht erleichert, insofern er der festen Überzeugung ist, dass unter dem derzeitigen Pontifikat Strukturveränderungen (Zölibat, etc.) nicht nur nicht erfolgen werden, sondern alle Zeichen darauf hinweisen, die weiterführenden Aspekte des Zweiten Vatikanischen Konzils umzuinterpretieren. Deshalb gilt heute mehr denn je, was Karl Rahner in seiner großen Festrede zum Ende des Konzils in München ausrief: "Es liegt an uns, es liegt an jedem einzelnen von uns, dass eine Kirche, der ein Zweites Vatikanisches Konzil geschenkt worden ist, eine Kirche des Zweiten Vatikanischen Konzils wird."
Dr. Roman Siebenrock lehrt seit 2006 an der Kath. Fakultät der Universität Innsbruck Dogmatik. Er wurde 1957 in Mengen (D) geboren; ist verheiratet und hat vier Kinder.
Erneuerung der Kirche? Selbstverständlich sagt die verpflichtende Lehre der Kirche: Die Kirche ist immer eine zu erneuernde - "ecclesia semper renovanda"!!! Aber Konkret? Hier liegt der Hase im Pfeffer.
Ausgehend vom Prozess des Zweiten Vatikanischen Konzils möchte der Vortrag Perspektiven der Glaubenserneuerung heute konkret vorschlagen. Dabei geht der Referent von folgenden Grundüberzeugungen aus:
1. Wir müssen heute beginnen zu leben, was vielleicht erst morgen oder übermorgen allgemeine Anerkennung oder Zustimmung erfahren wird. Vielleicht sogar werden wir selber nie die Früchte der Erneuerung ernten.
2. Es muss uns in allem erst um das Reich Gottes gehen, um jenen Gott also, dessen Wesen die Liebe ist und der uns sein Zeichen hinterlassen hat: die in seinen Kirchen und Gemeinschaften bewahrte Erinnerung an Jesus von Nazareth als dem Christus.
3. Die Zukunft von Glauben und Kirchen in diesem Land und weltweit wird wesentlich von der freien Zustimmung und dem ungezwungenen Engagement von einzelnen Person und Gruppen abhängen. Die Zeiten kirchlicher, staatsrechtlicher Obrigkeit (die Konstantinische Epoche) sind endgültig zu Ende. Deshalb werden wir alle, jede und jeder Einzelne von uns sich entscheiden müssen, ob ich/wir die Grundstrukturen katholischer Identität (Glaubensbekenntnis, Sakramentenempfang, Diakonie, Treue zu allen anderen konkretisiert als Treue zu Bischof und Papst) frei mittragen oder einen anderen Weg gehen wollen, bzw. uns gezwungen sehen.
Wie solches konkret "gehen" soll, wird Thema des Abends sein; - und der Referent bittet um Ihre Erfahrung, und auch Gegenrede. Die Position des Referenten wird dadurch nicht erleichert, insofern er der festen Überzeugung ist, dass unter dem derzeitigen Pontifikat Strukturveränderungen (Zölibat, etc.) nicht nur nicht erfolgen werden, sondern alle Zeichen darauf hinweisen, die weiterführenden Aspekte des Zweiten Vatikanischen Konzils umzuinterpretieren. Deshalb gilt heute mehr denn je, was Karl Rahner in seiner großen Festrede zum Ende des Konzils in München ausrief: "Es liegt an uns, es liegt an jedem einzelnen von uns, dass eine Kirche, der ein Zweites Vatikanisches Konzil geschenkt worden ist, eine Kirche des Zweiten Vatikanischen Konzils wird."
Dr. Roman Siebenrock lehrt seit 2006 an der Kath. Fakultät der Universität Innsbruck Dogmatik. Er wurde 1957 in Mengen (D) geboren; ist verheiratet und hat vier Kinder.
Samstag, 7. Januar 2012
Prof. Siebenrock in Jennersdorf
50 Jahre nach der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils (1962-1965) ladet die Pfarre Jennersdorf zu einer Veranstaltungsreihe ein, um über die Auswirkungen des Konzilsgeistes nachzudenken und und den Weg des Aggiornamento fortzusetzen.
Falls jemand aus dem Raum Pinkafeld daran teilnehmen möchte, kann ich Mitfahrgelegenheit anbieten.
Nähere Infos zur Veranstaltungsreihe >>
Falls jemand aus dem Raum Pinkafeld daran teilnehmen möchte, kann ich Mitfahrgelegenheit anbieten.
Nähere Infos zur Veranstaltungsreihe >>
Donnerstag, 5. Januar 2012
Vortrag "Die liturgischen Reformanliegen der österreichischen Pfarrerinitiative" am 28.1. in Klosterneuburg
Das Katholische Bildungswerk und die Liturgiewissenschaftliche Gesellschaft Klosterneuburg (LWGK), die die bahnbrechende Tätigkeit des Chorherrn Pius Parsch auf dem Gebiet der Liturgie bewahrt und weiterführt, laden ein zu einem öffentlichen Vortrag zum Thema
"Die liturgischen Reformanliegen der österreichischen Pfarrerinitiative"
Donnerstag dem 26. Jänner 2012, um 19.30
im Augustinussaal des Stiftes Klosterneuburg
Statements von Pfarrer Msgr. Helmut Schüller und Univ.-Prof. Dr. Jan-Heiner Tück (Theol. Fakultät Wien)
sowie eine Podiums- und Plenumsdiskussion unter der Moderation von Redakteur Dr. Hans Winkler (Die Presse, Kleine Zeitung) sind vorgesehen.
"Die liturgischen Reformanliegen der österreichischen Pfarrerinitiative"
Donnerstag dem 26. Jänner 2012, um 19.30
im Augustinussaal des Stiftes Klosterneuburg
Statements von Pfarrer Msgr. Helmut Schüller und Univ.-Prof. Dr. Jan-Heiner Tück (Theol. Fakultät Wien)
sowie eine Podiums- und Plenumsdiskussion unter der Moderation von Redakteur Dr. Hans Winkler (Die Presse, Kleine Zeitung) sind vorgesehen.
Freitag, 16. Dezember 2011
Symposium zu 50 Jahre II. Vatikanisches Konzil in Wien
Ganz im Zeichen des Konzilsjubiläums steht das von der Katholisch-Theologischen Fakultät Wien organisierte Symposium, welches von 11. bis 13. Jänner 2012 an der Universität Wien stattfinden wird. Zahlreiche Vorträge und Diskussionen bieten die Möglichkeit, sich die programmatische Weichenstellung des Konzils (1962-1965) neu ins Bewusstsein zu rufen und die Konzilstexte nach ihrem bleibenden Gehalt zu befragen.
Programm
Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage.
Anmeldung bis 4. Jänner 2012 unter folgendem Link erbeten: http://ktf.univie.ac.at/vatikanum.
Programm
| 11.01.2012, 18.00 Uhr: | Eröffnungsvortrag: Peter Hünermann (Tübingen), anschließend Empfang |
| 12.01.2012, 9.00-18.00 Uhr: | Vorträge von Albert Gerhards (Bonn), Christoph Theobald (Paris), Statements und Diskussion |
| 13.01.2012, 9.00-18.00 Uhr: | Vorträge von Thomas Söding (Bochum), Ottmar Fuchs (Tübingen), Statements und Diskussion |
| 13.01.2012, 19.00 Uhr: | Abschlussvortrag von Eberhard Schockenhoff (Freiburg), anschließend Empfang |
Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage.
Anmeldung bis 4. Jänner 2012 unter folgendem Link erbeten: http://ktf.univie.ac.at/vatikanum.
Samstag, 26. November 2011
Mit Heinz Nußbaumer den „Mönch in mir“ entdecken!
Es war das „Goldene Buch des Jahres“, wurde vielfach ausgezeichnet − und ist inzwischen in 9 Sprachen übersetzt worden: Heinz Nußbaumers faszinierendes Bestseller−Buch „Der Mönch in mir“, die spirituelle Ernte seiner vielen Pilgerfahrten die Klösterwelt des Hl. Berg Athos.
Auf Einladung der katholischen Pfarrgemeinde kommt Prof. Heinz Nußbaumer, der prominente katholische Publizist und Herausgeber der "FURCHE" nach Pinkafeld, um − begleitet von meditativen Bildern und den wunderbaren Hymnen der Ostkirche − von dieser einzigartigen „Gegenwelt“ zu berichten, die auch für Christen von Heute einen Schatz an Lebenserfahrungen bereithält.
Viele erinnern sich noch an Nußbaumers spannewnden Islam-Vortrag im vergangenen März, andere kennen ihn aus dem ORF oder haben über sein eben erschienenes neues Buch "Meine kleine große Welt" gelesen, dessen erste Auflage bereits zwei Wochen nach Erscheinen restlos ausverkauft war.
Für uns kehrt Nußbaumer am Freitag, den 2. Dezember um 19:45 (im Pfarrsaal) noch einmal an jenen Ort zurück, den er die „Heimat meiner Seele“ nennt − um uns am Beginn der Adventzeit in die Stille und Zeitlosigkeit des Athos mitzunehmen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Sonntag, 6. November 2011
Veranstaltungsreihe in Jennersdorf zu "50 Jahre Vaticanum"
Das II. Vatikanische Konzil (1962 - 65) war die größte je abgehaltene Kirchenversammlung. Knapp 2500 Bischöfe, Kardinäle... ("Konzilsväter") und weitere 500 Berater und Vertreter von anderen Kirchen erarbeiteten und verabschiedeten 16 Dokumente, die Leben und Struktur der Kirche maßgeblich reformierten.
Die Möglichkeit dazu gab Papst Johannes XXIII., der 1959 dieses "Ökumenische Konzil" einberief. Sein großes Ziel war es, die Fenster weit zu öffnen, damit die Kirche mit ihrer Frohbotschaft einen neuen Zugang zur Welt und zu den Menschen auf Augenhöhe finde.
Wurde damals der Zukunft der Kirche ein fester Grund gegeben, so fragen wir uns heute - 50 Jahre nach der Eröffnung der letzten Kirchenreform - was ist daraus geworden? Ernüchterung, Gleichgültigkeit, Enttäuschung, bisweilen gar ein Zurück hinter theologischen Grundaussagen?
Am "Vorabend dieses Goldenen Jubiläums" haben wir drei Persönlichkeiten eingeladen, die aus ihrer jeweiligen Perspektive einen Blick auf die letzten 50 Jahre Kirchengeschichte machen und ihr "Credo" zum Thema "Kirchenreform" zur Diskussion stellen werden. Die ARCHE in Jennersdorf wird den passenden Rahmen für spannende Gespräche bieten!
Die Möglichkeit dazu gab Papst Johannes XXIII., der 1959 dieses "Ökumenische Konzil" einberief. Sein großes Ziel war es, die Fenster weit zu öffnen, damit die Kirche mit ihrer Frohbotschaft einen neuen Zugang zur Welt und zu den Menschen auf Augenhöhe finde.
Wurde damals der Zukunft der Kirche ein fester Grund gegeben, so fragen wir uns heute - 50 Jahre nach der Eröffnung der letzten Kirchenreform - was ist daraus geworden? Ernüchterung, Gleichgültigkeit, Enttäuschung, bisweilen gar ein Zurück hinter theologischen Grundaussagen?
Am "Vorabend dieses Goldenen Jubiläums" haben wir drei Persönlichkeiten eingeladen, die aus ihrer jeweiligen Perspektive einen Blick auf die letzten 50 Jahre Kirchengeschichte machen und ihr "Credo" zum Thema "Kirchenreform" zur Diskussion stellen werden. Die ARCHE in Jennersdorf wird den passenden Rahmen für spannende Gespräche bieten!
Donnerstag, 10. November 2011
ARCHE, 19.00 Uhr
Für welche Kirche mach´ ich mich stark?
Dr. Erhard Busek, Wien
Freitag, 25. November 2011
ARCHE, 19.00 Uhr
Auf Fels/Sand gebaut?
Dr. Richard Picker, Wien
Freitag, 3. Feber 2012
ARCHE, 19.00 Uhr
Die bleibende Bedeutung des II. Vatikanischen Konzils Was heißt "Erneuerung der Kirche " heute?
Univ.-Prof. Dr. Roman Siebenrock, Innsbruck
Samstag, 15. Oktober 2011
Einladung: Eucharistiefeier in Zeiten des Priestermangels
Die Laieninitiative
Für eine Kirche mit Zukunft
Eucharistiefeier in Zeiten des Priestermangels
Ein Studientag
Die Laieninitiative
lädt gemeinsam mit der „Plattform Wir sind Kirche“,
mit der „Pfarrer-Initiative“ und den „Priestern ohne Amt“ ein.
Unter Mitarbeit der Taxhamer PGR-Initiative
Samstag, 5. November 2011, 9:30 Uhr bis ca. 16:00 Uhr
in der Pfarre St. Konrad in Linz-Froschberg (Johann Sebastian Bach Straße 27)
Eingang zum Pfarrsaal: Händelstraße 28, 4020 Linz *
Jede Gemeinde hat das Recht auf einen Vorsteher oder eine Vorsteherin. Wenn der zuständige Bischof seiner Verpflichtung nicht nachkommt, müssen die Christinnen und Christen in eigener Verantwortung handeln. Der Priestermangel wird mittels überholter Zulassungsbedingungen und durch die Vertreibung verheirateter Priester von der Kirchenleitung künstlich erzeugt. Kirchenrechtliche Vorschriften dürfen jedoch nicht verhindern, dass in jeder Gemeinde die Eucharistie gefeiert wird, die das Konzil „Höhepunkt“ und „Kraftquelle“ nennt (Liturgiekonstitution 10). Der Studientag soll die Voraussetzungen dafür klären.
Vorläufig haben wir zwei Fachleute für Gesprächsimpulse gewonnen:
Univ. Prof. Dr. Franz Nikolasch (Salzburg) wird als Liturgiefachmann darlegen, was das heute bedeutet: Eucharistie als Feier der Gemeinde und Gedächtnis des Herrn. Welche Konsequenzen müssen wir in Zeiten des Priestermangels daraus ziehen?
Univ. Prof. Dr. Peter Trummer (Graz) kann als Neutestamentler zeigen, wie das Herrenmahl in der frühen Kirche gestaltet wurde. Damals gab es keine zölibatären und geweihten Priester, wie sie heute von der Kirchenleitung zur Bedingung gemacht werden.
Über weitere Fachbeiträge zur Diskussion und über die genaue Tagesordnung werden wir Sie rechtzeitig informieren.
Nach den Impulsreferaten werden Erfahrungsberichte aus Pfarren und Gruppen, in denen bereits alternative Formen des Feierns stattfinden, zusammengetragen und diskutiert. Am Ende der Tagung sollen die wichtigsten Punkte in Form einer Resolution zusammengefasst und beschlossen werden. Diese Resolution werden die vier Reformbewegungen den Bischöfen und der Öffentlichkeit zur Kenntnis bringen.
Für die Teilnahme inklusive Mittagsimbiss und Getränke bitten wir um eine Spende. Die Kosten betragen pro Person etwa € 15,-
Ein Dossier mit Unterlagen zu dieser Veranstaltung kann angefordert werden. Wir bitten um Anmeldung bis spätestens zum 28. Oktober auf die Mailadresse info@laieninitiative.at unter dem Stichwort „Tagung Linz“ oder an „Laieninitiative“, Waldgasse 20/3, 2371 Hinterbrühl,
Tel. +43 (0)2236 41 683.
Dienstag, 4. Oktober 2011
Dienstag, 16. August 2011
Einladung zum Kirchenfrauen-Kabarett: "Uns reicht's - ganz einfach!"
Herzliche Einladung!
Das bekannte "Kirchenfrauen-Kabarett" aus Vorarlberg kommt mit seinem Programm "Uns reicht's - ganz einfach!" auch ins Burgenland:
Pinkafeld, Rathaussaal
Mittwoch, 28. September 2011, 19:30 h (Saaleinlass 18:30 h - freie Platzwahl)
Veranstalter: Laieninitiative, Plattform "Wir sind Kirche"
Vorverkauf: 15,-- (Bäckerei Ringhofer - Pinkafeld & Oberwart)
Abendkasse: 18,--
Kontakt: edi.posch@bnet.at
Jennersdorf, Arche
Freitag, 30. September 2011, 19:30 h (Saaleinlass 18:30 h - freie Platzwahl)
Veranstalter: Pfarre Jennersdorf
Vorverkauf: 15,-- ((Pfarramt, Die Erste, Raika)
Abendkasse: 17,--
Kontakt: info@ankerplatz.at
Zur Homepage vom Kirchenfrauen-Kabarett >>
Donnerstag, 9. Juni 2011
Verabschiedung Alt-Dechant P. Alfons Jestl CSsR
Bei der Herz-Jesu-Eucharistiefeier in der Stadtpfarrkirche Pinkafeld am 3. Juni 2011 wurde Dechant P. Alfons Jestl CSsR verabschiedet. Fast der gesamte Dekanats-Klerus war anwesend und feierte am Altar mit. Die Ansprache hielt Pfarrer Dietmar Stipsits, Dechant-Stellvertreter. Karl Tuider, Ratsvikar in Oberdorf, dankte P. Alfons für die gute Zusammenarbeit bei pfarrlichen Angelegenheiten innerhalb des Dekanats.
P. Alfons Jestl verlässt unsere Diözese mit 31. August und wird eine neue Aufgabe in der Redemptoristenpfarre in Wien-Hernals übernehmen. Erst dann erlischt sein Amt als Dechant, weil sein Rücktritt von Bischof Ägidius Zsifkovics nicht angenommen wurde.
Hier die Ansprache von Dietmar D. Stipsits - es gilt das gesprochene Wort:
Lieber Alfons!
„Mit Vergangenheit in die Zukunft schreiten“ – Mit diesen Worten hast du in deinem aktuellen Pfarrblatt Abschied genommen von deinen Pfarrangehörigen in Mariasdorf und Bernstein. Dieser Satz „Mit Vergangenheit in die Zukunft schreiten“ bringt es für mich auf den Punkt, wie auch ich mein Leben gestalten möchte. Meine Vergangenheit nicht verdrängen, sie ganz bewusst annehmen mit allen Höhen und Tiefen, die sie hatte, und mit dem Blick nach vorne in die Zukunft gehen.
Keine Sorge, Alfons, auch ich werde jetzt nicht eine umfassende Auflistung machen von dem, was du als Dechant seit 2005 in unserem Dekanat Pinkafeld alles geleistet hast. Treffend schreibst du auch darüber im Pfarrblatt: „Vieles gelang, vieles gelang nicht. Erreichtes und Gelungenes stehen neben Nichterreichtem und Nichtgelungenem. Hoffnungen gereichen an Erfüllungen, anderes stürzt in den Bereich der Enttäuschungen und des Unterbleibens.“
Verschweigen möchte ich nicht, die gravierenden Schwierigkeiten, die du vor allem ab 2010 zu meistern hattest und deinen Rücktritt als Dechant Ende Juni 2010. Obwohl sofort und in regelmäßigen Abständen verschiedene MitarbeiterInnen unseres Dekanates beim Bischöflichen Ordinariat Vorschläge unterbreitet haben, um für unser Dekanat Pinkafeld rasch einen neuen Dekanatsleiter zu erhalten, wird dein Rücktritt als Dechant erst 13 Monate danach, nämlich mit dem Ausscheiden aus dem Dienst der Diözese, also mit 31. Aug. 2011 von unserem hochwürdigsten Herrn Diözesanbischof angenommen.
Mit dieser Vorgangsweise wurde auch die mündliche Zusage des hochwürdigen Herrn Generalvikares Mag. Lang mir gegenüber bei der Dekantsvesper im März d. J. nicht eingehalten, nämlich spätestens im April d. J. einen neuen Dekanatsleiter einzusetzen.
Notwendig wäre hier wohl eine Änderung der Statuen in der Dekanatsordnung, wo es derzeit heißt: „Das Amt des Dechanten bzw. seines Stellvertreters erlischt (u. a. 3.) durch den vom Bischof angenommenen Rücktritt“ in: „Das Amt des Dechanten bzw. seines Stellvertreters erlischt durch seinen Rücktritt“.
„Mit Vergangenheit in die Zukunft schreiten“ lautet deine Lebenspraxis, lieber Alfons. Was das für dich persönlich bedeutet, formulierst du folgendermaßen im Pfarrblatt: „Ich weise hin, es geht um Offenheit, Neues und Anderes heranzulassen, einbrechen und wirken zu lassen. Es darf Gestalt annehmen, was etwa bis dato nicht vorstellbar war. Dies ist Zukunftsoffenheit.“
Lieber Alfons, im Namen unseres Dekanates möchte ich dir schlicht und einfach Danke sagen für alles, was du in unserem Dekanat getan hast. Danke auch für dein Da-Sein und dein So-Sein. Wir wünschen dir viel Kraft, Mut und Zuversicht in deinen neuen, verschiedenen Aufgaben innerhalb deiner Ordensgemeinschaft in Wien als Provinzvikar. Wir wünschen auch dir, Offenheit und Begeisterung auf Zukunft hin in und von Gott.
Ich darf schließen mit einem Text von Pierre Stutz, der mir persönlich derzeit viel Kraft schenkt:
Hingabe leben
weil ich weiß
dass ich angenommen bin
und liebenswert
auch in all meiner Zerbrochenheit
Ja sagen zu meiner Geschichte
ich habe keine andere
trotz allem konnte
unendlich viel Gutes wachsen
auch in allem Verletztsein
Nicht Vergangenem nachtrauern
und nicht von Zukunftssorgen
mich bestimmen lassen
sondern im Augenblick
Licht und Schatten annehmen
Aufatmen
weil ich mich lassen kann
DIR überlassen
Lieber Alfons, alles, alles Gute!
P. Alfons Jestl verlässt unsere Diözese mit 31. August und wird eine neue Aufgabe in der Redemptoristenpfarre in Wien-Hernals übernehmen. Erst dann erlischt sein Amt als Dechant, weil sein Rücktritt von Bischof Ägidius Zsifkovics nicht angenommen wurde.
Hier die Ansprache von Dietmar D. Stipsits - es gilt das gesprochene Wort:
Lieber Alfons!
„Mit Vergangenheit in die Zukunft schreiten“ – Mit diesen Worten hast du in deinem aktuellen Pfarrblatt Abschied genommen von deinen Pfarrangehörigen in Mariasdorf und Bernstein. Dieser Satz „Mit Vergangenheit in die Zukunft schreiten“ bringt es für mich auf den Punkt, wie auch ich mein Leben gestalten möchte. Meine Vergangenheit nicht verdrängen, sie ganz bewusst annehmen mit allen Höhen und Tiefen, die sie hatte, und mit dem Blick nach vorne in die Zukunft gehen.
Keine Sorge, Alfons, auch ich werde jetzt nicht eine umfassende Auflistung machen von dem, was du als Dechant seit 2005 in unserem Dekanat Pinkafeld alles geleistet hast. Treffend schreibst du auch darüber im Pfarrblatt: „Vieles gelang, vieles gelang nicht. Erreichtes und Gelungenes stehen neben Nichterreichtem und Nichtgelungenem. Hoffnungen gereichen an Erfüllungen, anderes stürzt in den Bereich der Enttäuschungen und des Unterbleibens.“
Verschweigen möchte ich nicht, die gravierenden Schwierigkeiten, die du vor allem ab 2010 zu meistern hattest und deinen Rücktritt als Dechant Ende Juni 2010. Obwohl sofort und in regelmäßigen Abständen verschiedene MitarbeiterInnen unseres Dekanates beim Bischöflichen Ordinariat Vorschläge unterbreitet haben, um für unser Dekanat Pinkafeld rasch einen neuen Dekanatsleiter zu erhalten, wird dein Rücktritt als Dechant erst 13 Monate danach, nämlich mit dem Ausscheiden aus dem Dienst der Diözese, also mit 31. Aug. 2011 von unserem hochwürdigsten Herrn Diözesanbischof angenommen.
Mit dieser Vorgangsweise wurde auch die mündliche Zusage des hochwürdigen Herrn Generalvikares Mag. Lang mir gegenüber bei der Dekantsvesper im März d. J. nicht eingehalten, nämlich spätestens im April d. J. einen neuen Dekanatsleiter einzusetzen.
Notwendig wäre hier wohl eine Änderung der Statuen in der Dekanatsordnung, wo es derzeit heißt: „Das Amt des Dechanten bzw. seines Stellvertreters erlischt (u. a. 3.) durch den vom Bischof angenommenen Rücktritt“ in: „Das Amt des Dechanten bzw. seines Stellvertreters erlischt durch seinen Rücktritt“.
„Mit Vergangenheit in die Zukunft schreiten“ lautet deine Lebenspraxis, lieber Alfons. Was das für dich persönlich bedeutet, formulierst du folgendermaßen im Pfarrblatt: „Ich weise hin, es geht um Offenheit, Neues und Anderes heranzulassen, einbrechen und wirken zu lassen. Es darf Gestalt annehmen, was etwa bis dato nicht vorstellbar war. Dies ist Zukunftsoffenheit.“
Lieber Alfons, im Namen unseres Dekanates möchte ich dir schlicht und einfach Danke sagen für alles, was du in unserem Dekanat getan hast. Danke auch für dein Da-Sein und dein So-Sein. Wir wünschen dir viel Kraft, Mut und Zuversicht in deinen neuen, verschiedenen Aufgaben innerhalb deiner Ordensgemeinschaft in Wien als Provinzvikar. Wir wünschen auch dir, Offenheit und Begeisterung auf Zukunft hin in und von Gott.
Ich darf schließen mit einem Text von Pierre Stutz, der mir persönlich derzeit viel Kraft schenkt:
Hingabe leben
weil ich weiß
dass ich angenommen bin
und liebenswert
auch in all meiner Zerbrochenheit
Ja sagen zu meiner Geschichte
ich habe keine andere
trotz allem konnte
unendlich viel Gutes wachsen
auch in allem Verletztsein
Nicht Vergangenem nachtrauern
und nicht von Zukunftssorgen
mich bestimmen lassen
sondern im Augenblick
Licht und Schatten annehmen
Aufatmen
weil ich mich lassen kann
DIR überlassen
Pierre Stutz, Der Stimme des Herzens folgen,
Verlag Herder, Fr. i. Br. 2005, 145.
Lieber Alfons, alles, alles Gute!
Mittwoch, 6. April 2011
Veranstaltungsreihe "Kirche brennt" diskutiert Theologen-Memorandum
Dass es gegenwärtig in der Kirche in Europa eine Krise gibt, darüber waren sich Befürworter und Gegner des sogenannten "Theologen-Memorandums" am Donnerstag in Wien bei der Diskussionsveranstaltung einig. Über die Form, wie dieser Krise zu begegnen ist, herrschte jedoch Uneinigkeit zwischen den vier diskutierenden Professoren der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien: Als Memorandums-Unterzeichner deklarierten sich der Religionsphilosoph Prof. Rudolf Langthaler und der Religionspädagoge Prof. Martin Jäggle, als Nicht-Unterzeichner der Ostkirchen-Experte Prof. Rudolf Prokschi und der Kirchenhistoriker Prof. Thomas Prügl. Der Katholische Akademikerverband hatte die Professoren zur Begegnung ins "Otto Mauer Zentrum" geladen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Kirche brennt".
Der Kirchenhistoriker Prügl bezweifelte, dass sechs im Memorandum hervorgehobene Punkte "im Zentrum der gegenwärtigen Krise und im Zentrum dessen, was Kirche sein soll... ", stehen. Er unterstütze das Papier nicht, weil einerseits darin genannte Schwerpunkte "zu unzusammenhängend sind, um wirklich ein Reformprogramm auszudrücken". Auch störe ihn die "aggressive Form der Meinungskundgebung", die zudem eine "verkürzte Darstellung von komplexen Themen" darstelle.
Gesamter Artikel auf Kathweb >>
Der Kirchenhistoriker Prügl bezweifelte, dass sechs im Memorandum hervorgehobene Punkte "im Zentrum der gegenwärtigen Krise und im Zentrum dessen, was Kirche sein soll... ", stehen. Er unterstütze das Papier nicht, weil einerseits darin genannte Schwerpunkte "zu unzusammenhängend sind, um wirklich ein Reformprogramm auszudrücken". Auch störe ihn die "aggressive Form der Meinungskundgebung", die zudem eine "verkürzte Darstellung von komplexen Themen" darstelle.
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Montag, 14. März 2011
Vollversammlung der deutschen Bischöfe in Paderborn
Vom 14. bis 17. März treffen sich die Bischöfe in Ostwestfalen
Zum ersten Mal treffen sich die Bischöfe zu ihrer Vollversammlung in Paderborn. Themen des Treffens sind unter anderem der angestoßene Dialogprozess, ein Studientag zur Situation der Ökumene, die Planungen zum Papstbesuch und das geplante neue Gemeinsame Gebet- und Gesangbuch.
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Event-Portal mit live-Video-Sendungen auf domradio.de>>
Katholische Bischöfe stehen vor schwierigen Beratungen
Vom Paradies ist die katholische Kirche im Moment weit entfernt. Seit Jahren sinkt die Zahl ihrer Mitglieder, Pfarrer sind überlastet oder Mangelware, zahllose Menschen klagen Geistliche des sexuellen Missbrauchs an und Hunderte Theologen mahnen grundlegende Reformen an. Genügend Gesprächsstoff also, wenn die 70 Mitglieder der Bischofskonferenz an diesem Montag zu ihrer viertägigen Frühjahrsvollversammlung nach Paderborn kommen.
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Freitag, 18. Februar 2011
"Wir und der Islam"
Der über die Grenzen Österreichs bekannte und geschätzte Journalist, Buchautor, langjährige Pressechef der Österreichischen Präsidentschaftskanzlei, Herausgeber der Wochenzeitung "Die Furche" und Mitbegründer der "Plattform Christen und Muslime" spricht zum Thema
"Wir und der Islam. Begegnung - Bedrohung - Bereicherung"
11. März 2011, 19:45 Uhr
im Rathaussaal Pinkafeld
Veranstaltet vom Pfarrgemeinderat der katholischen Pfarre Pinkafeld
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