Mittwoch, 31. Januar 2024

Linzer Pfarrstrukturreform schreitet voran



Diözese Linz: Weitere neue "Pfarren" sind unterwegs
Die Pfarrstrukturreform der Diözese Linz schreitet nach Plan voran. Nachdem immer mehr neue Pfarren bereits umgesetzt wurden, sind sechs weitere in diese Richtung unterwegs. Die bisherigen Dekanate Linz-Mitte, Ostermiething, Perg, Peuerbach, Steyrtal und Wels haben im Herbst 2023 die Umsetzung der diözesanen Pfarrstrukturreform gestartet. Nun wurden die neuen Leitungsverantwortlichen bestellt, wie die Diözese in einer Aussendung am Mittwoch mitteilte.
Katholisch.at, 31.1.2024


Pfarrer und Pfarrvorständ:innen von sechs zukünftigen Pfarren stehen fest
Von November 2023 bis Jänner 2024 fanden die Hearings statt, nun stehen die Pfarrer und Pfarrvorständ:innen von sechs zukünftigen Pfarren fest, die im Herbst 2023 den zweijährigen Übergangsprozess vom Dekanat zur Pfarre begonnen haben.
Diözese Linz, 31.1.2024


Amtseinführung von Pfarrern und Pfarrvorständ:innen in den neuen Pfarren Steyr und Mühlviertel-Mitte
Nach der Pfarre TraunerLand wurden am vergangenen Wochenende die Pfarrer und Pfarrvorständ:innen der Pfarren Steyr und Mühlviertel-Mitte feierlich in ihr Amt eingeführt.
Diözese Linz, 31.1.2024

 Dokumente zur Pfarrstrukturreform >>


Samstag, 27. Januar 2024

Malteserorden ist dem Papst zu Gehorsam verpflichtet



Papst Franziskus spricht Machtwort über Malteserorden
Schulden sie dem Papst Gehorsam?
Über Jahre knirschte es zwischen dem Malteser-Ritterorden und dem Papst. Nun hat Franziskus die Diplomaten des Ordens erneut daran erinnert, wer das Sagen hat. Der Orden hat sich kirchenrechtlich dem Heiligen Stuhl unterzuordnen.
Domradio, 27.01.2024  oder  Katholisch.de,27.1.2024


Papst an Malteserorden: Abhängigkeit schränkt Freiheit nicht ein
Franziskus hat an diesem Samstag die Teilnehmer der Botschafterkonferenz des Souveränen Malteserordens in Audienz empfangen und betonte in seiner Ansprache die „humanitäre Diplomatie“, die mit „Liebe und Demut, ohne Rhetorik und Prunk“ betrieben werden müsse. Franziskus hob aber auch die kirchenrechtliche Unterordnung des Malteserordens unter den Heiligen Stuhl.
„Es existieren nicht zwei verschiedenen Institutionen, also einmal die des Souveränen Malteser-Ritterordens, der als Völkerrechtssubjekt für Werke der Nächstenliebe zuständig ist, und daneben das religiöse Institut.“
Vielmehr habe der Orden „aufgrund besonderer historischer Umstände auch einen internationalen Status erlangt“ und deshalb seien dem Amt des Großmeisters besondere internationale Rechte zugewachsen. Trotzdem sei schon unter Pius XII. im Jahr 1953 entschieden worden, dass die Souveränität des Ordens lediglich eine funktionale sei, um die Erreichung der Ziele des Ordens in der Welt sicherzustellen; die Malteser blieben jedoch ihrem Wesen nach eine religiöse Ordensgemeinschaft und als solche dem Heiligen Stuhl unterstellt. Sie schuldeten dem Papst Gehorsam, weil er der Oberste der Oberen aller Ordensgemeinschaften sei.
VaticanNews, 27.1.2024

Freitag, 26. Januar 2024

Forum-Studie zu sexueller Gewalt in EKD und Diakonie


Systemische Ursachen von Missbrauch in protestantischen Kirchen
Klerikalismus ohne Klerus und andere evangelische Risikofaktoren
Lange hat sich die evangelische Kirche in Sicherheit gewogen: Missbrauch, das ist ein Problem der anderen. In der Forum-Studie zeigt sich das spezifisch evangelische Gesicht von sexualisierter Gewalt – und ein Muster, das auch in der katholischen Kirche wirkt.
Katholisch.de, 26.1.2024


Die Forum-Studie im Volltext
Der über 800 Seite lange Abschlussbericht des Forschungsverbunds "Forschung zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen in der Evangelischen Kirche und Diakonie in Deutschland" (ForuM) ist online verfügbar.
Außerdem stellen die Forschenden eine kürzere Zusammenfassung der Studie zur Verfügung.


Leitende Geistliche irritiert über Vorwurf der Wissenschaftler
Debatte über evangelische Missbrauchsstudie geht weiter
Missbrauch von Kindern galt lange als Problem der katholischen Kirche. Jetzt zeigt eine Studie, dass auch die evangelischen Landeskirchen nicht besser dastehen. Leitende Geistliche nehmen Stellung – und zeigen sich teilweise irritiert.
Katholisch.de, 26.1.2024


Historiker beleuchtet Parallelen bei kirchlichem Missbrauch
Geistliche als besonderer Machtfaktor
Was kann die Katholische Kirche aus der neuen evangelischen Studie zu sexualisierter Gewalt lernen? Wo gibt es Parallelen, wo Unterschiede? Der Historiker Thomas Großbölting hat bei der Studie mitgearbeitet und gibt Antworten.
Domradio, 25.1.2024


EKD-Missbrauchsstudie offenbart ein zerstörtes Selbstbild
"Spitze der Spitze des Eisbergs"
Drei Jahre lang haben Forscher analysiert, welche Ursachen sexueller Missbrauch von Minderjährigen in der evangelischen Kirche hat. Das Ergebnis ist niederschmetternd. Das Selbstbild der "besseren Kirche" ist dahin.
Domradio, 26.1.2024


ForuM-Studie: Das Armutszeugnis
Die „ForuM-Studie“ stellt der Evangelischen Kirche und der Diakonie ein Armutszeugnis aus. Besonders der Umgang mit Betroffenen ist entsetzlich. Die zur Schau gestellte Scham über die Zahlen lenkt davon nur ab. Ein Kommentar von PHILIPP GREIFENSTEIN.
Die Eule, 27. JANUAR 2024
 

ForuM-Studie: Die „Magie der Zahlen“
Die hohen Zahlen von Betroffenen und Tätern sexualisierter Gewalt in der Evangelischen Kirche erschüttern viele Menschen. Wie sind die Zahlen entstanden? Hat die Kirche bei der Datenerhebung gemogelt?
Die Eule, 27. JANUAR 2024


Autoren kritisierten Datenzulieferung aus 19 von 20 Landeskirchen
Missbrauchsstudie: Nur eine Kirche mit vollständigen Daten bekannt
Die Autoren der Missbrauchsstudie für die evangelische Kirche kritisieren die Datenzulieferung. Nur eine – nicht genannte – Landeskirche habe wie vereinbart auch die Personalakten analysiert. Nun ist klar, welche es war.
Katholisch.de, 29.1.2024


Historiker: Evangelische Kirche war blind in Sachen Missbrauch
Die Evangelische Kirche sieht sich gern als "modernere Kirche". Ein Selbstbild, das sie blind gemacht habe für sexualisierte Gewalt in den eigenen Reihen, sagt Thomas Großbölting, Co-Autor der neuen EKD-Studie. Jetzt müsse man sich "ehrlich machen".
BR24, 30.1.2024

Nach bundesweiter Studie in der evangelischen Kirche
Religionssoziologe: Missbrauch ist "reines Männlichkeitsphänomen"
Die erste bundesweite Studie über Missbrauch in der evangelischen Kirche zeigt nach Worten des Münsteraner Religionssoziologen Detlef Pollack, dass Missbrauch "ein reines Männlichkeitsphänomen" ist. Insofern sei Missbrauch nicht allein ein kirchliches Problem, sondern ein Problem der gesamten Gesellschaft, schreibt Pollack in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitag). "Nicht schon die Wahrnehmung einer geistlichen Funktion in der Kirche bedingt den Missbrauch. Wichtiger ist das Sexualverhalten der Männer", so der Soziologe. Die zutage getretene Geschlechterdifferenz spiele in der Kirche eine Rolle, aber auch in jedem anderen gesellschaftlichen Bereich, in dem es Erwachsene mit Heranwachsenden zu tun hätten.
Katholisch.de, 2.2.2024

Nihil obstat: Kirchlicher Machtmissbrauch und Lehrgewalt


Keine Hoffnung auf Lösung allein durch mehr Transparenz
Elsner: Nihil-obstat-Verfahren ist kirchlicher Machtmissbrauch
Seit Januar ist Regina Elsner Theologieprofessorin. Dem ging ein 13 Monate dauernder Prozess voran, bis sie die kirchliche Lehrerlaubnis erhielt. Für Elsner ist klar: Das Verfahren ist Machtmissbrauch – und das liegt nicht nur an Rom.
Katholisch.de, 24.1.2024


Kirchlicher Machtmissbrauch – akademisch überblendet
Regina Elsner über die Nihil-Obstat-Verfahren der katholischen Kirche: Ein Erfahrungsbericht.
feinschwarz.net,  24. Januar 2024

Kritik an kirchlicher Lehrerlaubnis mit Daten erhärtet
Studie: "Nihil obstat" sorgt für Angst, Druck und Selbstzensur
Wer Theologie lehren will, braucht nicht nur eine wissenschaftliche Qualifikation. Auch die Kirche muss zustimmen. Das Verfahren zur Erteilung der Lehrerlaubnis ist intransparent. Nun liegen Zahlen dazu vor, was das "Nihil obstat" bewirkt.
Katholisch.de, 25.1.2024

Studie hatte Angst, Druck und Selbstzensur durch Verfahren offengelegt
"Nihil obstat": Fakultätentag fordert neues Lehrerlaubnis-Verfahren
Der Katholisch-Theologische Fakultätentag (KThF) fordert eine Veränderung der bisherigen Vorschriften zur Erteilung der kirchlichen Lehrerlaubnis. Zuvor hatte eine Studie ergeben, dass das entsprechende Verfahren von vielen Bewerberinnen und Bewerbern als undurchsichtig und belastend erfahren wird. Der KThF fordert die Deutsche Bischofskonferenz in einem Beschluss von Samstagabend auf, darauf hinzuwirken, dass das Verfahren zum sogenannten Nihil obstat (Nichts steht entgegen) "an geltende grund- und verfahrensrechtliche Standards angepasst wird".
Katholisch.de, 28.1.2024


Theologieprofessorin Gunda Werner im Interview
"Nihil obstat": Wir müssen weg von Intransparenz und Machtmissbrauch
Das "Nihil obstat" soll sicherstellen, dass Theologieprofessoren die Lehre der Kirche vertreten. Doch das Verfahren ist belastend und intransparent – eine Studie belegt das nun erstmals mit Daten. Im Interview sagt die Dogmatikerin Gunda Werner, was sich ändern muss.
Katholisch.de, 1.2.2024

Donnerstag, 25. Januar 2024

Missbrauchsvorwürfe gegen Piusbruderschaft



Die Piusbrüder sind katholischer als der Papst – und das macht sie anfällig für Missbrauchsfälle
Die erzkonservative Gemeinschaft, die sich von der Schweiz aus weltweit verbreitet hat, sieht sich heftigen Vorwürfen ausgesetzt.
NZZ, 25.1.2024


Schweiz: Missbrauchsvorwürfe gegen Piusbruderschaft
Die Schweizer Tageszeitung „Le Temps“ wirft der katholisch-traditionalistischen Piusbruderschaft gravierende Defizite im Umgang mit Missbrauch vor.
VaticanNews, 14.1.2024


BETROFFENENINITIATIVE GEHT VON 60 "PROBLEMATISCHEN PRIESTERN" AUS
Zeitung: Massive Defizite im Umgang mit Missbrauch bei Piusbrüdern
Die Piusbruderschaft steht im Fokus einer umfangreichen Recherche einer Schweizer Zeitung: Dutzende Täter soll es unter den Piusbrüdern geben, die lange nur unzureichend belangt worden seien. Die Schweizer Behörden kündigen erste Konsequenzen an.
Katholisch.de, 14.01.2024

Archiv:

Pädophilie in der Piusbruderschaft
Vertraue deinem Priester

Wenig ist bekannt über Sexualdelikte in den Reihen der erzkonservativen katholischen Piusbruderschaft. SPIEGEL ONLINE hat mit Opfern und Angehörigen gesprochen - ihre Erfahrung der kirchlichen "Aufarbeitung" ist erschütternd.
Spiegel-Panorama, 29.5.2016

Kampagne gegen Militärausgaben




Was kann der US-Bischofsappell zu Militärausgaben bewirken?
"Sonst kann die ganze Welt untergehen"
Insgesamt 18 US-Bischöfe (der 230) fordern von der Regierung Kürzungen bei den Militärausgaben. Stattdessen soll der Etat für Armutsbekämpfung aufgestockt werden. US-Experte und Journalist Klaus Prömpers sieht wenig Erfolgschance für den Appell.
Domradio, 24.1.2024


US bishops back ‘Bread Not Stones’ campaign against military-industrial complex
Seventeen US bishops have thrown their weight behind a campaign to encourage Congress to redirect military spending towards helping the nation’s poor and marginalised. Those leading the campaign hope to see more bishops add their support.
Catholic Herold, January 8, 2024

18 Catholic bishops join letter calling for US to cut military spending
Eighteen U.S. bishops have signed a letter calling for the United States to cut military spending and instead invest in ending poverty.
"The growing gap between the rich and the poor is compounded by a growing gap between our nation's spending on weapons and preparations for war and our commitment to end poverty," the statement said.
Pax Christi USA, a Catholic peace organization, led the Bread Not Stones campaign behind the letter. Since October 2023, Pax Christi USA's grassroots membership has contacted at least 99 different bishops in 65 different dioceses, leading to the 18 bishop signatories on the final letter.
In December, the U.S. Congress authorized a record $886 billion in annual military spending, up 3% from the previous year.
NCR-Online, January 22, 2024

Mittwoch, 24. Januar 2024

Debatte zu "Fiducia supplicans" hält an



Weltweit Reaktionen auf das umstrittene Vatikan-Dokument
"Fiducia supplicans": Debatte um Segnung homosexueller Paare hält an
Seit Wochen debattiert die Kirche über das Vatikan-Dokument "Fiducia supplicans". Darin hatte der Vatikan erstmals die Möglichkeit zur Segnung homosexueller Paare eröffnet. Widerstand kommt vor allem aus Afrika.
Katholisch.de, 24.01.2024


Auch anderswo kämpften sexuelle Minderheiten um moralische Anerkennung
Moraltheologe Goertz: Segenserklärung nicht nur im Westen Enttäuschung
Ist die vatikanische Segenserklärung ein großer Schritt für den Umgang mit sexuellen Minderheiten? Der Mainzer Moraltheologe Stephan Goertz ist da skeptisch. Er sieht das römische Lehramt in einer Rechtfertigungssituation.
Katholisch.de, 29.1.2024



Liberaler US-Kardinal beklagt Umgang mit sexuellen Minderheiten
McElroy: Einwände gegen "Fiducia supplicans" zeigen Doppelmoral
Kardinal Robert McElroy zieht eine kritische Zwischenbilanz der Debatte zu "Fiducia supplicans". Er nimmt eine ablehnende Haltung in der US-Kirche gegenüber Homosexuellen wahr – und findet deutliche Worte.
Katholisch.de, 24.2.2024


Blog-Archiv zur Erlaubnis „Fiducia Supplicans”

20.12.2023
Vatikan erlaubt Segnung von „irregulären“ Paaren

„Fiducia Supplicans”

4.1.2024
Glaubensdikasterium: Segen "irregulärer" Paare soll 10 Sekunden dauern

Erläuterungen zur Segens-Erlaubnis für irreguläre Paare

Montag, 22. Januar 2024

Taizé-Bruder Marc gestorben

 
Mit grosser Schaffenskraft und internationalem Engagement:
Zürcher Taizé-Bruder Marc gestorben
Frère Marc von der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé ist gestorben. Als Heinz-Peter Rudolf – sein bürgerlicher Name – war er 1954 in die Gemeinschaft eingetreten. Nun ist er am 19. Januar 2024 im Alter von 93 Jahren aus dem Leben geschieden. Er war künstlerisch begabt und entwarf Glasfenster für Kirchen in Taizé, Südkorea, Japan und der Mongolei.
Kath.ch, 22.1.2024


Der weltreisende Künstler und Taize-Bruder Marc ist tot
Schöpfer der Taize-Taube
Er schuf die für Taize typische Taube in Kreuzform, lebte in Kalkutta in der Nähe der heiliggesprochenen Mutter Teresa. Nun ist der Künstler Frere Marc von der ökumenischen Gemeinschaft von Taize gestorben.
Domradio, 22.1.2024

 

Neutestamentler Theobald kritisiert "Fiducia supplicans"

Neutestamentler kritisiert "Fiducia supplicans"
Theobald: Papst fällt mit Segenserklärung Weltsynode in den Rücken
"Fiducia supplicans" sei ein unausgegorenes und widersprüchliches Dokument, kritisiert Neutestamentler Michael Theobald. Die Frage der Segnung hätte auf der Weltsynode diskutiert werden müssen – und nicht in den Hinterstuben des Glaubensdikasteriums.
Aus Sicht des emeritierten Tübinger Neutestamentlers Michael Theobald ist Papst Franziskus mit der Unterzeichnung der Segenserklärung "Fiducia supplicans" der Weltsynode in den Rücken gefallen. Die Weltsynode sei noch nicht beendet und auch die Frage des Umgangs mit Ausgegrenzten müsse weiter beraten werden. "Nun tut Fiducia supplicans – ein theologisch unausgegorenes, ja widersprüchliches Dokument – so, als ob es Gespräche zu diesem Thema im Oktober gar nicht gegeben hätte, obwohl Teilnehmer davon berichten", schreibt Theobald in einem Statement, das katholisch.de vorliegt. "Wird so die Synodalität der Kirche ernst genommen, von der in Rom so viel die Rede ist unter ständiger Beschwörung des Heiligen Geistes, dessen Absichten – unter weitgehender Ausblendung der Theologie – mittels spiritueller Gesprächs-Methodik festgemacht werden sollen?"
Katholisch.de, 22.1.2024

Freitag, 19. Januar 2024

Evangelikale Verehrung für Donald Trump trägt groteske Züge



Treue Basis des Politikers
Die Evangelikalen haben sich bei den ersten Vorwahlen der Republikaner in Iowa als treueste Basis von Donald Trump erwiesen. In Virginia huldigen sie ihm gar in einer ehemaligen Kirche. Und der Dollar rollt.
Domradio, 19.01.2024


Beten für die «Abrissbirne»:
Für viele Evangelikale ist Trump ein Werkzeug Gottes und der Wahlkampf eine Endschlacht zwischen Gut und Böse

Bei den Vorwahlen in Iowa spielen die christlichen Fundamentalisten eine entscheidende Rolle. Bei allen Vorbehalten gegenüber seinem Lebenswandel setzen sie ihre Hoffnung auf Trump, in dem sie einen apokalyptischen Krieger sehen.
NZZ, 15.1.2024


Evangelikale Christen in den USA lehnen Bibelstellen ab – weil Jesus „zu links“ ist

Die Veränderungen der politischen Landschaft in den USA beeinflussen auch die Kirchenkultur. Wachsende Zustimmung rechter Politik stürzen das Christentum in eine Krise. Ein evangelikaler Pastor warnt davor, dass konservative Christen Jesus‘ Lehren als zu links ablehnen. Grund dafür sei besonders die Einflussnahme des ehemaligen Präsidenten Donald Trump, der bei der Präsidentschaftswahl 2024 erneut kandidieren will.
Frankfurter Rundschau, 23.08.2023

Domradio, 26.8.2023


«Trump ist der ultimative Kämpfer der Evangelikalen»Politik
Historikerin Kristin Kobes Du Mez über die ungebrochene Popularität von Donald Trump bei weissen Evangelikalen und die Gefahr, die vom christlichen Nationalismus ausgeht.
reformirt.info, 02. Oktober 2023


Warum weiße Evangelikale Präsident Trump unterstützen
Sie sind eine wichtige Wählergruppe von US-Präsident Donald Trump: die weißen evangelikalen Christen. Gott habe den heidnischen Trump geschickt, um sein Volk zu beschützen – so in etwa erklären sie ihre Unterstützung für Trump. Philip Gorski erläutert das Phänomen in seinem Buch „Am Scheideweg“.
Deutschlandfunk, 05.10.2020

Zum Thema:

Kirche in den USA ist "sehr stark polarisiert"
Theologe: Ratzinger und Wojtyla haben US-Kirche stark geprägt
Die Disziplinarmaßnahmen des Papstes gegen einige US-Bischöfe wirken, meint Dogmatiker Benjamin Dahlke von der Katholischen Universität Eichstätt. Im katholisch.de-Interview spricht er über die aktuelle Lage der Kirche in den USA.
Katholisch.de, 25.1.2024

Donnerstag, 18. Januar 2024

LH Doskozil und Bischof Zsifkovics suchen Pflegekräfte in Indien

Indien: LH Doskozil und Bischof Zsifkovics suchen Pflege-Kooperation
Delegationen der Burgenländischen Landesregierung und der Diözese Eisenstadt mit Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Bischof Ägidius Zsifkovics an der Spitze sind noch bis 1. Feber auf einer gemeinsamen Indienreise in der Partnerdiözese Kanjirapally in Kerala. Ein Grund der gemeinsamen Reise ist das Ausloten der Möglichkeit, Arbeitskräfte, auch Ordensschwestern und Ordensbrüder, zu gewinnen, die für die Pflege- und Krankendienste im Burgenland eingesetzt werden könnten.
bvz, 18.1.2024


Burgenland wirbt in Indien um Pflegekräfte
Die Möglichkeiten werden kommende Woche bei einer gemeinsamen Reise des Bischofs und des Landeshauptmanns ausgelotet.
Das Büro des Landeshauptmanns bestätigte, dass Doskozil, Schneemann, KRAGES-Geschäftsführer Franz Öller und der Leiter der Sozialen Dienste,Johannes Zsifkovits, für drei Tage die Delegation von Bischof Zsifkovics begleiten werden. Hintergrund des Arbeitsbesuchs sei eine geplante Kooperation zur Ausbildung und Anwerbung von Pflegefachkräften. Die Partnerdiözese betreibt ein Krankenhaus mit angeschlossener Krankenpflegeschule, die ihren Absolventinnen eine international anerkannte Ausbildung ermöglicht. Die burgenländische Delegation wird diese Einrichtung besuchen und eine mögliche Zusammenarbeit besprechen.
Kurier, 18.1.2024

 

Erzbischof Vigano wechselt ins Williamson-Lager

Endgültiger Bruch?
Seit einigen Jahren sorgt der italienische Erzbischof Carlo Maria Vigano immer wieder für Aufsehen - zumindest bei katholischen Insidern, auch mit deutlicher Papst-Kritik. Zuletzt äußerte er sich mit zunehmend extremen Ansichten.
Domradio, 17.1.2024

Katholisch.de, 17.1.2024


Erzbischof Viganó soll sich Bischof Williamson angeschlossen haben
Der Papstkritiker wurde offenbar „sub condicione“ erneut von den Sedevakantisten um Williamson zum Bischof geweiht.
Die Tagespost, 17.1.2024


Gläubige sollen Einheit kirchlicher Gemeinschaft wahren
Bistum distanziert sich von Viganòs traditionalistischem Kolleg
Ende letzten Jahres wurden Planungen des früheren US-Nuntius und Papst-Gegners Carlo Maria Viganò zu einem traditionalistischen Priesterseminar bekannt. Nun äußert sich die mittelitalienische Diözese Viterbo zu diesem Vorhaben – und warnt Gläubige.
Katholisch.de, 29.1.2024

Montag, 15. Januar 2024

Knop und Kranemann kritisieren vatikanisches Segensdokument

Erklärung des Glaubensdikasteriums sei kein Grund zum Jubeln
Die Erfurter Dogmatikerin Julia Knop und der Liturgiewissenschaftler Benedikt Kranemann halten die Segenserklärung des vatikanischen Glaubensdikasteriums für keinen Grund zum Jubeln, dafür sei die Krise der Kirche zu schwer und der Vertrauensverlust zu groß. In einem am Montag auf dem Blog der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt veröffentlichten Kommentar schreibt die Dogmatikerin, das Dokument sei keine "angemessene Antwort auf die Vertrauensfrage der Katholiken", vor allem jener, die wegen ihrer sexuellen Identität von der Kirche "verurteilt und ausgeschlossen werden". Es reiche nicht aus, "queere Paare nebenbei zu segnen", dafür sei die Schuld der Kirche zu groß.
Katholisch.de, 15.1.2024

Donnerstag, 11. Januar 2024

Hat Ratzinger einen Teil seiner Memoiren geschönt?



Doch kein missgünstiger Betreuer im Habilitationsverfahren?

Dokumente zeigen Korrekturbedarf bei Ratzingers Autobiographie
Joseph Ratzinger gilt als einer der größten Theologen des 20. Jahrhunderts. Doch die wissenschaftliche Karriere wäre fast ganz am Anfang gescheitert. Ratzingers eigene Darstellung muss wohl korrigiert werden: Das zeigen erstmals veröffentlichte Dokumente.
Katholisch.de, 11.1.2024


Hat Ratzinger einen Teil seiner Memoiren geschönt?
"Publik-Forum" erhebt Vorwürfe
Die Zeitschrift "Publik-Forum" hält dem verstorbenen Papst Benedikt XVI. vor, in seinen Memoiren einen wichtigen Teil seiner Lebensgeschichte geschönt zu haben. Dabei geht es um die Frühzeit von Ratzingers wissenschaftlicher Karriere.
Domradio, 11.1.2024


Dogmatiker widerspricht Korrekturbedarf in Ratzinger-Autobiografie
Der Kölner Dogmatiker Manuel Schlögl untermauert seine Position mit Verweis auf unveröffentlichte Quellen aus dem Archiv der katholischen Bonner Theologie-Fakultät. Der Fundamentaltheologe Albert Lang habe 1958 dem Dekan der Fakultät von einem Brief von Schmaus berichtet, in dem dieser ausdrücklich davor gewarnt habe, Ratzinger auf den Bonner Lehrstuhl zu berufen. Das stütze auch die Darstellung in der Autobiographie, dass die Animositäten vom Gutachter Schmaus, nicht vom Begutachteten Ratzinger ausgegangen seien. Anders als die von "Publik-Forum" veröffentlichten Texte der Durchschriften der Gutachten sind die Quellen, auf die sich Schlögl stützt, von "Communio" nicht öffentlich verfügbar gemacht worden.
Katholisch.de, 13.01.2024

"Drama" soll sich anders abgespielt haben, als in Biografie beschrieben
Diskussion um Ratzinger-Habilitation: Wer muss jetzt was korrigieren?
Erstmals veröffentlichte Dokumente legen nahe, dass sich das "Drama" um die Habilitation von Joseph Ratzinger anders abgespielt haben soll, als von ihm erinnert. Muss seine Biografie jetzt neu geschrieben werden? Dazu gibt es verschiedene Meinungen.
Katholisch.de, 18.1.2024
Domradio, 18.1.2024


Debatte um wissenschaftliche Karriere des späteren Papstes
Schmaus verhinderte Berufung von Ratzinger nach München
Dokumente zeigen, dass der Dogmatikprofessor Michael Schmaus die Berufung von Joseph Ratzinger auf einen Münchner Lehrstuhl im Jahr 1964 verhindert hat. In der Online-Ausgabe der Zeitschrift "Communio" zeigt der Kölner Dogmatiker Manuel Schlögl am Montag anhand kürzlich veröffentlichter Dokumente, dass Schmaus die Berufung Ratzingers auf den Dogmatik-Lehrstuhl unter anderem mit der Begründung abgelehnt habe, dass dieser eigentlich Fundamentaltheologe sei. "Für den dogmatischen Lehrstuhl mit der Wichtigkeit der Münchener scheint es unerlässlich, dass ein erfahrener Dogmatiker von Fach, der die dogmatische Methode zu meistern versteht, die Stelle einnehme. An Hand von konkreten Beispielen begründet Herr Schmaus in verschiedener Hinsicht seine wissenschaftlichen Bedenken, die Herrn R. nicht als geeignet erscheinen lassen, den dogmatischen Lehrstuhl an der Münchener Fakultät einzunehmen", heißt es in den Protokollen, die 2021 in den Mitteilungen des Instituts Papst Benedikt XVI. erstmals veröffentlicht wurden.
Katholisch.de, 22.1.2024

"Herr Ratzinger ist nicht geeignet"
Michael Schmaus verhinderte auch Ratzingers mögliche Berufung nach München
Theologie und Kirche, 22.1.2024

Dienstag, 9. Januar 2024

Glaubenspräfekt Fernandez schrieb Buch über mystische Erotik


Was steckt hinter den Berichten über ein Anstoß erregendes Buch von Kardinal Fernandez?

Ein Buch über Spiritualität und Sinnlichkeit des heutigen Kardinals Victor Manuel Fernández, das sich ausführlich dem „mystischen Orgasmus“ und anderen sexuellen Themen widmet, sorgt für Aufsehen, nachdem mehrere Medien darüber am heutigen Montag berichtet haben.
CNA-Deutsch, 8.1.2024


Konservativer Blog berichtet über Veröffentlichung
Kritik an Glaubenspräfekt Fernandez wegen Buch zu Orgasmen
Bereits im Sommer griffen konservative Medien Kardinal Victor Fernandez an, weil er ein Buch über das Küssen geschrieben hatte. Nun gerät er erneut wegen einer früheren Veröffentlichung in die Kritik. Darin geht es um den Orgasmus.
Katholisch.de, 9.1.2024


Kritik an Vatikan-Glaubenspräfekt wegen Buch zu Orgasmen

Mystische Leidenschaften
Der Chefdogmatiker des Papstes, Kardinal Victor Fernandez, gerät erneut wegen eines früheren Buches in die Kritik. Ein konservativer Blog wirft ihm vor, mystische Erfahrungen einiger Heiliger auf Orgasmen zu reduzieren.
Domradio.de, 9.1.2024


Kardinal Fernández distanziert sich, würde Buch „heute sicher nicht mehr schreiben“
Kardinal Víctor Manuel Fernández, einer der mächtigsten Männer im Vatikan, hat auf Kritik an einem Buch reagiert, das er in den 1990er Jahren über Spiritualität und Sinnlichkeit geschrieben hatte.
„Ich würde das Buch heute sicher nicht mehr schreiben“, sagte Fernández, der als Präfekt des Dikasteriums für die Glaubenslehre tätig ist, gegenüber Crux und wies darauf hin, dass er das Buch geschrieben habe, als er jünger war.
„Lange nach diesem Buch schrieb ich viel ernstere Bücher wie ‚Die heilende Kraft der Mystik‘ und ‚Die verwandelnde Kraft der Mystik‘“, so Fernández gegenüber Crux.
CNA-Deutsch, 9.1.2024

Wirbel um erotisches Buch: Kardinal Fernández verteidigt sich
Ein vor 25 Jahren erschienenes Werk des obersten Glaubenshüters sorgt wegen sexueller Einlassungen für Empörung. Nun äußert er sich.
Die Tagespost, 9.1.2024 


Jahrzehnte nach Veröffentlichung:
Kardinal wegen Buch über Erotik in Kritik
Kardinal Fernández steht mit einem Buch, in dem es um Sexualität und Lust geht, in der Kritik. Zuvor war er bereits wegen eines anderen Buches kritisiert worden.
ZDF, 09.01.2024

Konservative Kritiker hatten sich über Schrift zu Mystik und Sexualität empört
Doch kein Skandal: Das "Orgasmus-Buch" von Kardinal Fernández
Ein Glaubenspräfekt, der als junger Seelsorger offen über den Orgasmus von Mann und Frau geschrieben hat – dieser Umstand besitzt das Potenzial zum Aufreger. Das hatten sich jedenfalls die Kritiker des Kurses von Kardinal Fernández erhofft. Ein Blick in die kleine Schrift zeigt jedoch anderes.
Katholisch.de, 14.1.2024


In diesem Zusammenhang ist ein Blick auf Joseph Kleutgen interessant:

Josef Wilhelm Carl Kleutgen (gelegentlich Joseph Kleutgen, alias Giuseppe Peters; * 9. April 1811 in Dortmund; † 13. Januar1883 in St. Anton bei Kaltern, Südtirol) war ein deutscher Theologe und Jesuit. Er gilt als „Vater der Neuscholastik“ und war als wichtiger theologischer Berater des Papstes Pius IX. (1846 – 1878) einer der Männer, die maßgeblich an der Formulierung des Unfehlbarkeitsdogmas beteiligt waren.
Erst nach der Öffnung des Vatikanischen Geheimarchivs für die Forschung stellte sich heraus, dass Kleutgen einer eigenartigen Mystik verfallen war und trotz seiner zölibatären Verpflichtung intensive sexuelle Beziehungen besonders zu einer Nonne unterhalten hatte.
Wikipedia


Skandalöses Kirchenbuch:
Tiefe Einblicke in die Welt der Scheinheiligen
Lesbischer Sex, Giftmord, Neuscholastik: Der Kirchenhistoriker Hubert Wolf enthüllt einen Skandal mit theologischer Dimension. Die Geschichte spielt in einem Nonnenkloster. Einer der Verurteilten schrieb Dogmen für den Papst.
Süddeutsche Zeitung, 17. Februar 2013


Hubert Wolf:
Die Nonnen von Sant'Ambrogio.
Eine wahre Geschichte.
Verlag C.H. Beck, München 2013,
544 Seiten, 24,95 Euro. 

Montag, 8. Januar 2024

Nach Heirat mit 18-Jähriger: Vatikan laisiert US-Priester



KONVERTIERT, DURCHGEBRANNT UND RAUSGEWORFEN
Nach Heirat mit 18-Jähriger: Vatikan laisiert Jung-Priester
Er konvertierte zum Katholizismus, wurde Priester, verliebte sich in ein Mädchen, floh mit ihr nach Europa und wurde nun laisiert. Die Geschichte des Jung-Priesters Alex Crow sorgte in den vergangenen Monaten für Aufruhr.
Katholisch.de, 08.01.2024


Alex Crow Defrocked from Priesthood Following Relationship with Teenage Girl
Alex Crow, a Catholic priest who was ordained in 2021, has been officially removed from the priesthood, which was announced by the Archdiocese of Mobile.
In a statement issued by the Archdiocese this past Friday declaring Crow’s laicization, the church officiated his permanent suspension, which was first enacted in the summer on a temporary basis after he absconded to Italy with an 18-year-old girl in July, abandoning his ministry in Mobile. They explained that after careful investigation into Crow there was no evidence for criminal charges, but that “the Archbishop shared in August that he saw no way back to the priesthood for Crow, considering his scandalous behavior.”
La Voce di New York, 7.1.2024



Flucht nach Italien:
Katholischer Priester heiratet 18-jährige ehemalige Schülerin
Alex Crow, ein katholischer Priester aus Alabama (USA) hat nach seiner Flucht nach Italien die 18-jährige Taylor Harrison geheiratet. Die Heirat erfolgte am 17. November, wie aus einem staatlichen Heiratszertifikat hervorgeht.
CNA-Deutsch, 23. November 2023

In Europa untergetaucht
Priester brennt mit 18-Jähriger durch
Er hatte – gemäß dem Zölibat – immerwährende Enthaltsamkeit um des Himmelreiches willen versprochen. Jetzt ist Priester Alex Crow mit einer 18-Jährigen durchgebrannt. Darüber berichtet unter anderem „The Guardian“.
Bild, 19.08.2023

RUNAWAY TRAD PRIEST SECRETLY WEDS 18-YEAR-OLD LOVER
A traditionalist priest who was fired by his diocese after absconding to Europe with a high school student has married the 18-year-old girl he eloped with, letters obtained by police have revealed.
ChurchMilitant, 16.08.2023





Sonntag, 7. Januar 2024

Franz Lackner seit 10 Jahren Salzburger Erzbischof

 
„Ich möchte die Sehnsucht nach Gott wecken“

Erzbischof Franz Lackner blickt mit großer Dankbarkeit auf zehn Jahre als Salzburger Erzbischof. Die Gewissheit, „ich bin gesendet“, gebe ihm Kraft. Im elften Jahr seiner Amtszeit steht mit dem „Finale“ der Weltsynode im Vatikan ein wichtiges Ereignis an. Was ihn darüber hinaus bewegt und beschäftigt erzählt er im Interview mit dem Rupertusblatt (1/2024) >>.


Lackner 10 Jahre Erzbischof: "Möchte Sehnsucht nach Gott wecken"
Salzburger Oberhirte im "Rupertusblatt" zum Amtsjubiläum: Neben Bedeutungsverlust der Kirche ist schwindender Auferstehungsglaube große Herausforderung - Ohne Hoffnung stiftenden Glauben wäre Gesellschaft ärmer - Von Bischofssynode reformoffener zurückgekehrt
Katholisch.at, 5.1.2024


Weihnachtscafe mit Erzbischof Franz Lackner
Franz Lackner ist am Heiligen Abend zu Gast bei Gabi Kerschbaumer im Radio Salzburg Weihnachtscafe. Er erzählt aus seinem Leben, von seiner Kindheit und seinem Glauben – ein sehr persönliches Cafe am 24. Dezember 2023 von 8.00 bis 10.00 Uhr in Radio Salzburg: Hier zum Nachhören >>.

Donnerstag, 4. Januar 2024

Glaubensdikasterium: Segen "irregulärer" Paare soll 10 Sekunden dauern

 

Vatikan erklärt Segen für irreguläre Paare und gibt Handlungsempfehlung
Bischöfe können Priestern nicht pauschal verbieten, homosexuelle Paare oder solche in zivilen Zweitehen informell zu segnen - der Segensakt ist keine Lossprechung, und ihn zu erlauben keine Häresie. Darüber informiert eine lange Presseerklärung der vatikanischen Glaubensbehörde von diesen Donnerstag. Sie greift die Kritik vor allem afrikanischer Bischöfe an der Erklärung „Fiducia Supplicans” auf, mit der Papst Franziskus kurz vor Weihnachten die informelle Segnung irregulärer Paare genehmigte.
VaticanNews, 4.1.2024

Wortlaut: Erläuterungen zur Segens-Erlaubnis für irreguläre Paare
Hier finden Sie den vollen Wortlaut des Presse-Statements, das der Vatikan an diesem Donnerstag zur Erklärung des Glaubensdikasteriums zum Segen für irreguläre Paare herausgegeben hat.
VaticanNews, 4.1.2024

Vatikan reagiert auf Kritik an Segens-Erlaubnis für „irreguläre“ Paare
Bischöfe können Priestern nicht pauschal verbieten, homosexuelle Paare oder solche in zivilen Zweitehen informell zu segnen: Der Segensakt ist keine Lossprechung, und ihn zu erlauben keine Häresie. Darüber informiert heute eine lange Presseerklärung der vatikanischen Glaubensbehörde. Sie greift die Kritik vor allem afrikanischer Bischöfe an der Erklärung „Fiducia Supplicans” auf.
VaticanNews, 4.1.2024

Vatikan ruft Gegner von Segens-Erklärung zum Einlenken auf
Weltweit hat die vatikanische Erlaubnis für Segnungen homosexueller Paare für Aufsehen gesorgt – und für Ablehnung. Nun ruft der Vatikan die Gegner der Segnungen zum Einlenken auf und wirbt für Verständnis für einen pastoralen Ansatz.
Katholisch.de, 04.01.2024

Wortlaut "Fiducia supplicans"
Hier finden Sie den offiziellen Wortlaut der Erklärung über die pastorale Sinngebung von Segnungen, die die oberste Glaubensbehörde des Vatikans an diesem Montag veröffentlicht hat.
VaticanNews, 4.1.2024

Glaubensdikasterium hat Stellungnahme zu Segens-Erklärung veröffentlicht
Die Debatte um den Segen für homosexuelle Paare wird immer grotesker
Der Vatikan wollte noch einmal klarstellen, wie er sich die Segnung gleichgeschlechtlicher oder wiederverheirateter Paare vorstellt, ohne dabei die kirchliche Lehre anzutasten. Dabei herausgekommen ist ein Text, der die Quadratur des Kreises versucht, kommentiert Redaktionsleiter Björn Odendahl.
Katholisch.de, 4.1.2024

Erklärung zu "Fiducia supplicans": Zarte Triangel statt Paukenschlag
Die innerkirchliche Kritik wächst auch von vorgeblich lehramtstreuer Seite. Besonders an sie ist die Veröffentlichung im Nachgang zu "Fiducia supplicans" gerichtet. Schwester Maria Gabriela Zinkl fragt: Wovon zeugt der Stil dieser Erläuterung?
Katholisch.de, 4.1.2024

An Gottes Segen ist alles gelegen
Der Vatikan hat am 4. Januar 2024 eine Pressemitteilung zur Erläuterung der Erklärung über die Segnungen von irregulären Paaren vom 18. Dezember 2023 veröffentlicht. Daniel Kosch kommentiert den Vorgang.
Feinschwarz.net, 5. Januar 2024

D: Kaum Reaktionen auf Erläuterung aus dem Vatikan
Die Erläuterungen aus dem Glaubens-Dikasterium zur Segnung „irregulärer“ Paare haben in der katholischen Kirche in Deutschland nur wenige Reaktionen ausgelöst.
VaticanNews, 5.1.2024

Mönkebüscher nennt Äußerungen aus Vatikan eine "Demütigung"
#OutInChurch-Initiator: Erklärungen zu Segen offenbaren Menschenferne
Pfarrer Bernd Mönkebüscher segnet homosexuelle und wiederverheiratete Paare, zudem hat er die Aktion #OutInChurch mit auf die Beine gestellt. Die Äußerungen aus dem Vatikan zur Segens-Erklärung kritisiert er scharf.
Katholisch.de, 5.1.2024

"Fiducia supplicans"-Debatte verheißt nichts Gutes für Weltsynode
Am Umgang mit der Segnungserklärung "Fiducia supplicans" wird deutlich, dass die Weltkirche längst gespalten ist, kommentiert Christoph Brüwer. Er blickt mit Sorge auf die zweite Beratungsphase der Weltsynode im Vatikan im kommenden Herbst.
Katholisch.de, 10.01.2024

Glaubenspräfekt Fernandez rechtfertigt das Segen-Papier
Unter Druck
So viel Verweigerung muss Kardinal Victor Fernandez überrascht haben. Vor allem in Afrika verbieten Bischöfe ihren Priestern, homosexuelle Paare zu segnen. Der Glaubenspräfekt bekräftigt den Erlass und versucht, die Wogen zu glätten.
Domradio.de, 11.01.2024