Freitag, 26. Februar 2021

Ergebnisse der DBK-Frühjahrsvollversammlung 2021 vorgestellt

Bätzing: Alle Bischöfe tragen Verantwortung für die Lage der Kirche
Kirchenaustritte, Missbrauch, Synodaler Weg – die Themenliste der Bischöfe bei der digitalen Frühjahrsvollversammlung war lang. Jetzt hat der DBK-Vorsitzende Georg Bätzing die Ergebnisse der Beratungen vorgestellt.
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Abschlussbericht als PDF >>


Darüber haben die deutschen Bischöfe beraten
Mitgliederschwund, Missbrauch und Suizid
Mehr Mitgliederorientierung, mehr Missbrauchsarbeitung und ein klares "Nein" zur Suizidbeihilfe: Diese Ergebnisse stehen am Ende der Vollversammlung der deutschen Bischöfe. Auch der Synodale Weg war Thema der Abschlusspressekonferenz.
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Digitale Frühjahrs-Vollversammlung 2021
Die Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz vom 23. bis 25. Februar 2021 hat coronabedingt als Online-Konferenz stattgefunden. Im Mittelpunkt der Beratungen stand ein Studientag zu den Erfahrungen mit Kirchenaustritten und Kirchenverbleib. Vor dem Hintergrund der in der Herbst-Vollversammlung 2020 analysierten Kirchenstatistik wurden zukunftsorientierte Perspektiven und Chancen einer Mitgliederorientierung diskutiert. Außerdem haben die deutschen Bischöfe mit Dr. Beate Gilles eine neue Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz gewählt.
Deutsche Bischofskonferenz >>

Abschluss-Pressekonferenz der Frühjahrs-Vollversammlung auf YouTube

DOMRADIO.DE-Chefredakteur zieht Bilanz zur Vollversammlung
"Endlich und schnell in das richtige Fahrwasser"
Nach drei Tagen ist heute die Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischöfe zu Ende gegangen. Ingo Brüggenjürgen hat die Tagung im Blick gehabt hat und berichtet von vielen Baustellen, die dringend bearbeitet werden müssten.
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Bischöfe diskutieren bei virtueller Frühjahrsvollversammlung
Studientag über Kirchenaustritte: "Die, die weg sind, sind weg"
Es geht um nicht weniger als die Zukunft der Kirche: Bei ihrer Frühjahrsvollversammlung haben die Bischöfe über Kirchenaustritte und Kirchenverbleib gesprochen. Impulse bekamen sie dabei von Expertinnen und Experten aus Theologie, Pastoral und Seelsorge.
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Deutsche Bischöfe wollen mehr Mitgliederorientierung
Bischof Bode nach Bischofskonferenz-Studientag zu Kirchenaustritten: "Gemeindeseelsorge erreicht weitaus größeren Teil von Katholiken nicht mehr" - Bischofskonferenz-Vorsitzender Bätzing sieht "epochalen Umbruch von Kirche und Christsein" - Beteiligung an "Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung" der evangelischen Kirche
Kathpress >>

 

Montag, 22. Februar 2021

Maria 2.0 kritisiert mit "Thesenanschlag" ekklatante Missstände in der Kirche

 


Maria 2.0 fordert Reformen der katholischen Kirche
Gegen Prunk und persönliche Bereicherung
Mit einem bundesweiten "Thesenanschlag 2.0" hat die Initiative Maria 2.0 am Sonntag für grundlegende Reformen in der katholischen Kirche demonstriert und spricht von Klerikalismus und Machtmissbrauch.
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„Maria 2.0“ schlägt Thesen an Kirchentüren
Die katholische Reforminitiative „Maria 2.0“ hat sich ein Beispiel an Martin Luther genommen und am Sonntag an mehreren Orten in Deutschland Thesen an Kirchentüren aufgehängt.
Religion.orf.at >>

Initiative Maria 2.0 in ZiB am 22.2. >>


Bezug auf legendären Thesenanschlag Luthers vor 500 Jahren – Bischöfe reagieren
"Maria 2.0" hängt Reformthesen an Dom- und Kirchentüren
Um auf Missstände in der katholischen Kirche hinzuweisen, hat "Maria 2.0" bundesweit sieben Thesen an Kirchentüren gehängt. Damit nehmen die Aktivistinnen Bezug auf Martin Luther. Die Bischofskonferenz äußert Verständnis für den Protest.
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Neuer Thesenanschlag nach 500 Jahren
Mit dem Thesenanschlag 2.0 an Dom- und Kirchentüren im gesamten Bundesgebiet weist die Reformbewegung Maria 2.0 auf die eklatanten Missstände in der katholischen Kirche hin und untermauert damit ihre Forderungen nach Reformen hin zu einer zukunftsfähigen Kirche.
Angemahnt wird eine geschlechtergerechte Kirche mit dem Zugang für alle Menschen zu allen Ämtern, sowie die Aufklärung, Verfolgung und Bekämpfung der Ursachen von sexualisierter Gewalt. Darüber hinaus wird eine wertschätzende Haltung gegenüber selbstbestimmter, achtsamer Sexualität eingefordert sowie die Aufhebung des Pflichtzölibats.
Maria 2.0 >>


Bistum Essen lobt Thesenanschlag von Maria 2.0
"Die Thesen der Frauen sind überdeutlich"
"Die Thesen der Frauen von Maria 2.0 machen in ihrer Schärfe unmissverständlich klar, wie sehr sich die Konfliktlage in unserer Kirche inzwischen zugespitzt hat», sagte der Generalvikar des Bistums Essen, Klaus Pfeffer, am Sonntag in Essen. "Dieser Protest muss sehr ernst genommen werden, weil er aus der Mitte unserer Kirche kommt und einer breiten Mehrheit der Gläubigen aus dem Herzen spricht."
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Gastkommentar zur Frage der Frauenweihe
Wünscht sich Gott Diakonninnen und Priesterinnen?
Sind Frauen zum Dienst als Diakonin oder Priesterin berufen? Der Priester und Geschichtsprofessor Hubertus Lutterbach ist davon überzeugt, und zeigt Meinungen und Schicksale aus dem neuen Buch der Benediktinerin Philippa Rath auf. Ein Gastkommentar.
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Sonntag, 21. Februar 2021

Besondere Fastenideen

Serie: Fastenzeit inmitten der Corona-Pandemie
Zehn außergewöhnliche Fastenideen in der Corona-Zeit
Keine Feiern, keine sozialen Kontakte, keine Reisen: Für viele Menschen fühlt sich der gesamte Lockdown an wie eine ewige Fastenzeit. Worauf also noch zusätzlich verzichten? Wir haben ein paar Alternativen und Vorschläge jenseits der bekannten Fasten-Klassiker.
Katholisch.de >>


Fasten als Gewinn – Das Fastenjournal der Katholischen Jugend
Als spirituelles Tagebuch kann das Fastenjournal dein persönlicher Begleiter durch die Fastenzeit werden. Jede Woche gibt es kurze Impulse und viel Platz für persönliche Kreativität und Reflexion. Die verschiedenen Themen zeigen auf, was Fasten bedeuten kann und wie die Fastenzeit auch zum inneren Wachstum genutzt werden kann.
KJ-Burgenland >>


Alternative Fasten-Ideen
Wer schon einmal gefastet hat, weiß: Durch den selbstbestimmten Verzicht fühlen wir uns freier, besinnen uns auf andere Dinge im Leben und können nach der Zeit des Fastens wieder bewusster genießen. Für viele ist das Fasten deshalb ein Aufbruch in ein neues Leben: Der Verzicht auf Genussmittel und eine gesündere Ernährung fallen nach der Fastenperiode deutlich leichter.
oekotest.de >>

Samstag, 20. Februar 2021

Vertrauenskrise in der katholischen Kirche

 

Video: MOMA-Reporter: Krise in der Katholischen Kirche

Das Erste, 17.02.21| 04:52 Min.| Verfügbar bis 22.02.2022

Vertuschung, Schweigen, fehlende Empathie – die Vorwürfe gegen die Katholische Kirche und den Kölner Kardinal Woelki im Umgang mit dem Missbrauch wiegen schwer. Die Menschen treten reihenweise aus. Unser MOMA-Reporter Julian Lang hat nachgefragt.


Viele Katholiken in Polen treten aus der Kirche aus
Erzbischof sieht "kirchenfeindliche Propaganda"
In Polen läuft eine Kampagne für den Austritt aus der katholischen Kirche. Mehr als 2.000 Katholiken kündigten ihre Mitgliedschaft und bekannten sich dazu im Internet. Nun reagiert der Vorsitzende der Bischofskonferenz.
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Maria 2.0 kündigt bundesweite Protestaktion an
Mit der Corona-Pandemie war es um Maria 2.0 etwas ruhiger geworden, das soll sich an diesem Wochenende (20./21.2.) ändern. Die katholische Bewegung plant eine bundesweite Protestaktion.
WDR >>

Maria 2.0 auf Facebook >

ZOOM-Aufzeichnung vom "Domplenum" (Start bei min 3:25)

Ordensmann: Papst vertritt konservatives und wenig geschwisterliches Kirchenbild


Ordensmann, Theologe und Ex-Banker plädiert für Geschwisterlichkeit
Papst bei Armut top, bei Geschwisterlichkeit nicht
Der Franziskaner Johannes Freyer kritisiert in einem Interview Papst Franziskus' "konservatives und wenig geschwisterliches Kirchenbild." Auch die Finanzgeschäfte des Heiligen Stuhls sieht er kritisch. Ein Gegenbeispiel sei der Franziskanerorden.
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Ordensmann Johannes Freyer nicht in allen Punkten mit Franziskus zufrieden
Franziskaner: Papst vertritt nach wie vor konservatives Kirchenbild
Papst Franziskus habe schon als Erzbischof ein konservatives und wenig geschwisterliches Kirchenbild vertreten, sagt Ordensmann Johannes Freyer. Das betreffe das Verhältnis Kleriker/Laien genau wie Männer/Frauen und habe sich "leider nicht geändert".
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Freitag, 19. Februar 2021

Ordensschwestern am Bischofshof starten Gebetsaktion

 


Ordensschwestern am Bischofshof beten für Ihren Segen
Die Ordensschwestern der Kongregation der Dienerinnen vom Kinde Jesu halten, anlässlich des von Papst Franziskus ausgerufenen "Jahr des hl. Josef", einmal monatlich in der Hauskapelle des Bischofshofes eine Anbetung – Einladung: Bitten und Anliegen dem Gebet der Ordensschwestern anvertrauen

"Liebe Freudinnen und Freunde!
Im Jahr des heiligen Josef und in Zeiten der Corona Pandemie werden die Dienerinnen des Kindes Jesu in Eisenstadt einmal im Monat vor dem Allerheiligsten in der Zeit von 14 bis 17.30 Uhr für Ihre Anliegen beten. Darum liebe Gläubige wenden wir unsere Aufmerksamkeit, unsere Gedanken, Worte und Werke dem Glauben und der Hoffnung zu, dem Guten, welches uns umgibt".

Mit diesen herzlichen Worten wenden sich die Schwestern an die Gemeinschaft der Glaubenden und laden ein, Bitten in den Anliegen der Kirche und Welt, aber auch ihre eigenen, persönlichen dem Gebet der Ordensschwestern anzuvertrauen. Die Anliegen können – in deutscher und kroatischer Sprache – per Post oder E-Mail direkt an die Kongregation der Dienerinnen vom Kinde Jesu gesendet sowie telefonisch bekanntgeben werden. 

Weitere Infos auf martinus.at >>

Donnerstag, 18. Februar 2021

In Rom herrschen Unsicherheit und Nervosität

Jesuit Bernd Hagenkord

Wie die römische Zentrale den Synodalen Weg sieht
Der Synodale Weg ist erst der Anfang
In Rom herrschen Unsicherheit und Nervosität, sagt der Jesuit Bernd Hagenkord. Dabei ist er sich sicher, dass es keinen deutschen Sonderweg geben werde. Vielmehr sei der Synodale Weg der Aufschlag zu einer weltkirchlichen Debatte.
Domradio.de >>

Vatikan blicke "mit etwas Unsicherheit und Nervosität" auf Synodalen Weg
Jesuit Hagenkord: Papst befürchtet Auseinanderbrechen der Kirche
"Ich glaube schon, dass der Papst deutlich die Sorge hat, dass die katholische Kirche auch an einigen Konfliktthemen auseinanderbrechen könnte, weil einige Parteien einige Themen zu stark machen", sagt Bernd Hagenkord mit Blick auf den Synodalen Weg.
Katholisch.de >>

Mittwoch, 17. Februar 2021

Wer entscheidet, wer was entscheidet?


Theologe Benedikt Jürgens
 

Theologe warnt vor radikalen Kräftren in katholischer Kirche
Im Zuge der Missbrauchs- und Finanzskandale in der katholischen Kirche warnt der Bochumer Theologe Benedikt Jürgens vor einem Erstarken neokonservativer Kräfte in der Kirche. Der Skandal um die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle durch den Kölner Kardinal Woelki habe die Kirche in eine tiefe Glaubwürdigkeitskrise gestürzt.
Theologen sehen die katholische Kirche wegen der Skandale in einer historischen Krise und fordern „epochale Reformen“. Christopher Onkelbach fragte Dr. Benedikt Jürgens vom Kompetenzzentrum „Führung“ des Zentrums für Angewandte Pastoralforschung an der Ruhr-Uni Bochum, wie das gelingen könnte.
ikz-online.de >>

"Das ist eine Form des Katholizismus, vor der ich warnen will"
Theologe Jürgens warnt vor Erstarken radikaler Kräfte in der Kirche
Wegen der Missbrauchsfälle gehe die katholische Kirche durch "eine ihrer schwersten Krisen seit der Reformation", sagt Theologe Benedikt Jürgens. Gleichzeitig warnt er vor reaktionären Strömungen in der Kirche – und vor Verhältnissen wie in den USA.
Katholisch.de >>



Wer entscheidet, wer was entscheidet?

Zum Reformbedarf kirchlicher Führungspraxis
Herausgeber: Benedikt Jürgens und Matthias Sellman
Verlag Herder >>


Dienstag, 16. Februar 2021

Deutsch-kroatische Kirchennachrichten auf glasnik.at

 


Neues Portal der Kirche im Burgenland
Deutsch-kroatische Kirchennachrichten
​Ein neues zweisprachiges Internetportal des Kroatischen Vikariats der Diözese Eisenstadt informiert über die Belange der Burgenländischen Kroaten. Eine kroatischsprachige Kirchenzeitung gab es bisher bereits.
Domradio.de >>

Montag, 15. Februar 2021

Narrenkostüme gegen Bußgewand

 


Buntes Treiben sorgte auch für Kritik
Verachtung und Verbindung: Die Kirche und der Karneval
Karneval ist ein zutiefst christliches Fest. Trotzdem hatte die Kirche immer wieder Probleme mit dem bunten Treiben. Sie plante einst sogar, den Karneval zu unterbinden. Heute versucht sie es vielfach mit einer Annäherung.
Katholisch.de >>

Karneval und Fastenzeit, letzthin mit Trump durchgespielt
Karneval sollen wir Spaß haben und dann in der Fastenzeit Buße tun. Warum sich aber in ein Narrenkostüm werfen und die Narretei in Umzügen feiern. Was wird vor dem Aschermittwoch eigentlich inszeniert: Das, was wir in zwei Akten in den USA miterlebt haben: die Zwei Reiche.
hinsehen.net >>

Karneval: Ursprung, Bedeutung und Brauchtum des Karnevals
Welches Brauchtum steckt hinter den tollen Tagen Weiberfastnacht, Rosenmontag und Veilchendienstag?
Erzbistum Köln >>

Der Ausbruch aus dem Alltag - Kirche und Karneval
Beobachtungen wie und warum Kirche und Karneval, Fasching und Fastenzeit zusammen gehören und dass das nicht nur katholisch ist.
Evang. Kirchenkreis Bonn >>

Wer hat den Karneval erfunden?
Über die Beantwortung dieser Frage streiten sich viele kluge Leute. Es gibt Ähnlichkeiten zwischen dem Karneval und Festen der Römer oder Kelten.
kidsweb.de >>

Rollentausch auf Zeit als Mahnung zu Demut
Umgekehrte Macht: Wenn Kinderbischöfe und Novizen herrschen
An Karneval werden Rathäuser erstürmt und Narren übernehmen symbolisch die Macht. Doch auch an bestimmten kirchlichen Gedenktagen und Festen gibt es die Tradition der Umkehrung von Herrschaft. Wenn Kinderbischöfe und Novizen die Leitung übernehmen, ist damit oft eine Mahnung verbunden.
Katholisch.de >>

 

Fasnetsnarren im Flecklehäs
Der Narr als Fasnetsfigur hat eine tiefe Bedeutung.

Fastnacht: Heidnisches Ritual oder christliches Fest?

Bunte Kostüme, laute Musik, ausgelassene Stimmung – bei dem wilden Treiben der Fastnacht denkt man erstmal nicht an ein kirchliches Fest. Viele bringen die tollen Tage deshalb auch nicht mit dem Christentum in Verbindung, sondern vermuten den Ursprung in heidnischen Ritualen. Spekulationen gibt es viele, doch wo hat die Fastnacht nun tatsächlich ihre Wurzeln? Einer, der das ganz genau weiß, ist der Volkskundler Prof. Werner Mezger, bekannt durch seine zahlreichen Veröffentlichungen und Expertisen zur Fastnacht im Südwesten.
Diözese Rottenburg/Stuttgart >>

 

Samstag, 13. Februar 2021

Warum Missbrauch in der Kirche systemimmanent ist

 Die Missbrauchsskandale in der katholischen Kirchen sind nicht nur auf das Fehlverhalten Einzelner zurückzuführen, sondern auf bestehende Machtstrukturen. Dabei ist Macht an sich erst mal nicht unbedingt etwas schlechtes.

Sie habe ihre Geschichte dem Ortsbischof weitergegeben zur Aufarbeitung, erzählt eine Frau, die als Erwachsene in der katholischen Kirche sexuell missbraucht wurde, beim multimedialen Projekt "Erzählen als Widerstand". In einem jüngst erschienen Buch und online veröffentlichten Audios erzählen 23 Betroffene wie die Kirche zum Tatort wurde, mittels Gewalt und Zwang. Weil Macht ausgenutzt wurde. "Nun habe ich Post von ihm bekommen. Nicht nur, dass ich über seine Antwort enttäuscht wäre, nein. Ich fühle mich verraten und benutzt." Diese Reaktion sei die gleiche wie die der Ordensbrüder, an die sie sich damals nach ihren Missbrauchserfahrungen zunächst gewandt hatte: Erst Verständnis, Betroffenheit signalisieren, aushorchen und dann fallen lassen.

Beitrag auf BR24 >>

Freitag, 12. Februar 2021

Theologin Knop: Kirche ist massiv von klerikaler Standeslogik geprägt

 

 Gestaltwandel des Priesterlichen
Verortung des Leitungsdienstes in einer sich wandelnden Kirche
Online-Tagung am 11. und 12. Februar 2021
Programm der Tagung und Videos der Vorträge >>



Theologin Knop:
Kirche von klerikaler Standeslogik geprägt
Bischöfe und Priester würden viele Themen "unter sich" regeln, kritisiert die Erfurter Theologin Julia Knop bei einer Tagung (Video vom Vortrag >>). Die Kirche ist in ihren Augen massiv von klerikaler Standeslogik geprägt. Ein Beispiel dafür sei das Verhalten von Kardinal Woelki.

Halik für Überwindung gleichförmiger Ausbildung in Priesterseminar
Heute und in Zukunft werde es "immer mehr Möglichkeiten geben, Christ zu sein", sagte der Prager Priester Tomas Halik bei der Online-Tagung. Daher brauche es auch neue Wege, um Priester zu werden - über die gleichförmigen Ausbildungen an Priesterseminaren hinaus.

Beitrag auf Katholisch.de >>



Erzbischof Lackner: "Ein Priester muss nicht alles schaffen"
Salzburger Erzbischof eröffnet "Dreiländer-Tagung" zur Zukunft des priesterlichen Dienstes - Wiener "Akademie am Dom" beteiligt sich an internationaler Online-Tagung zum "Synodalen Weg" in Deutschland
Katholisch.at >>

Defizit gelte besonders für Diakone, Priester und Bischöfe
Experten sehen Führungsschwäche in der katholischen Kirche
Er habe als Priester von Anfang an Leitungsaufgaben übernommen, sei in der Ausbildung darauf aber kaum vorbereitet worden, sagt der Essener Generalvikar Klaus Pfeffer. Andere machen bei Klerikern gar eine Art Scham aus, wenn es um das Thema "Führung" geht.
Katholisch.de >>

Donnerstag, 11. Februar 2021

Schwere Vorwürfe gegen "Speckpater" Werenfried van Straaten


Geheimgehaltene Ergebnisse einer Visitation zeigen massives Fehlverhalten
Vergewaltigungsvorwurf gegen "Speckpater" Werenfried van Straaten
Lange war der "Speckpater" Werenfried van Straaten eine Lichtgestalt. Doch der charismatische Gründer von "Kirche in Not" hatte offenbar auch eine dunkle Seite, wie die nun ans Licht gekommenen Ergebnisse einer apostolischen Visitation zeigen.
Katholisch.de >>


Schwere Vorwürfe gegen "Speckpater" Werenfried van Straaten
Eine Lichtgestalt verliert an Glanz
Der katholischen Kirche kommt eine weitere Ikone abhanden: Gegen den "Speckpater" Werenfried von Straaten werden schwere Vorwürfe erhoben, die allerdings im Vatikan schon seit zehn Jahren bekannt sind.
Domradio.de >>


Kirche in Not bestätigt Vorwurf sexueller Gewalt gegen Gründer

Der geschäftsführende Präsident von ACN International, Thomas Heine-Geldern, hat schwere Vorwürfe sexueller Gewalt, darunter versuchte Vergewaltigung, gegen Pater Werenfried van Straaten bestätigt. CNA-Deutsch >>


Schwere Vorwürfe gegen Ordensmann Werenfried van Straaten
Der katholischen Kirche kommt eine weitere Ikone abhanden: Gegen den Gründer von "Kirche in Not", Werenfried von Straaten, werden schwere Vorwürfe erhoben.
Deutsche Welle >>


Pater Werenfried van Straaten:
Gut und Böse
Pater Werenfried van Straaten steht für eine der großen katholischen Heldengeschichten. Doch bisher vom Vatikan geheim gehaltene Dokumente belasten ihn schwer. Was wird aus der Kirche, wenn sie eine Ikone verliert?
Zeit-Online (Christ&Welt) >>


Questions & Answers bezüglich des Artikels „Gut und Böse“ in der ZEIT-Beilage „Christ&Welt“
Kirche in Not >>

Kardinal Koch kompromisslos im Kommunionstreit

Aktualisierung:

Nach Offenem Brief Debatte um Abendmahlsverständnis
Evangelische Landeskirche weist Kritik von Kurienkardinal Koch zurück
Nachdem Kurienkardinal Kurt Koch einige Regelungen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau zum Abendmahl jüngst als problematisch beschrieben hatte, wehrt sich die Landeskirche nun mit einer Stellungnahme. Kochs Aussagen gäben die "differenzierte Regelung" der EKHN nicht wieder.
Katholisch.de, 15.2.2021 >>

 

 Offener Brief an Ökumenischen Arbeitskreis zur Eucharistiegemeinschaft
Kardinal Koch an ÖAK: Kein Konsens zum gemeinsamen Abendmahl
Im Interview mit katholisch.de hatte Kirchenhistoriker Volker Leppin scharfe Kritk am vatikanischen Einheitsrat geübt und ihm "Gesprächsverweigerung" in der Frage nach einer ökumenischen Mahlgemeinschaft vorgeworfen. Dessen Präsident Kardinal Kurt Koch weist die Kritik in einem Offenen Brief zurück.
Katholisch.de, 9.2.2021 >> 


Dogmatikerin Sattler "abgründig traurig" über fehlende Wertschätzung von Papier

Theologinnen verteidigen Ökumene-Erklärung gegen Vatikan-Kritik

Die Debatte um die gegenseitige Einladung zu Eucharistie und Abendmahl geht weiter: Nachdem sich Kardinal Koch zum Papier des Ökumenischen Arbeitskreises geäußert hatte, erneuern Theologinnen ihre Kritik am Nein aus Rom.
Katholisch.de >>


In Auseinandersetzung mit Rom auf "Stärke des Argumentes" vertrauen
Eucharistie-Debatte: Leppin verteidigt gegenseitige Mahleinladung
Kurienkardinal Kurt Koch warf dem Ökumenischen Arbeitskreis in der Eucharistie-Debatte zuletzt mangelnde Praxisnähe vor. Im katholisch.de-Interview hält der evangelische Theologe Volker Leppin dagegen und fragt: Was könnte näher an der Praxis sein, als auf die konkrete Not der Gemeinden zu antworten?
Katholisch.de, 3.2.2021 >>


Kardinal Koch vermisst Realitätsbezug im Kommunionsstreit
Der Ökumenische Arbeitskreis hat im Streit um die Interkommunion ein neues Papier veröffentlicht. Darin beharrt der Arbeitskreis auf die wechselseitige Kommunions-/Abendmahlsteilnahme auf Gewissensbasis. Der vatikanische Ökumene-Beauftragte, Kardinal Koch, hat sich nun dazu geäußert.
Die Tagespost, 28.1.2021 >>
 

"Mich erstaunen der Duktus und der Ton der Stellungnahme"
Nach Kritik am Vatikan: Koch kritisiert deutsche ÖAK-Erklärung
Der Mahlgemeinschaft von Katholiken und Protestanten hatte die Glaubenskongregation eine Absage erteilt. Das wiederum rief am Wochenende eine scharfe Vatikan-Kritik des Ökumenischen Arbeitskreises hervor. Nun antwortet der päpstliche Ökumene-Chef.
Katholisch.de, 26.1.2021 >>

Theologen halten an Argumenten zur Eucharistiegemeinschaft fest
Ökumenischer AK veröffentlicht Kritik an Glaubenskongregation

Nachdem die FAZ eine Vorversion der Entgegnung ökumenischer Theologen auf scharfe Kritik seitens der Glaubenskongregation veröffentlicht hatte, wird die Stellungnahme nun auch offiziell zugänglich gemacht – in aktualisierter Form. Die Kritik an Rom bleibt aber.
Katholisch.de, 24.1.2021

Glaubenskongregation kritisiert Dokument des Ökumenischen Arbeitskreises
Vatikan erteilt Einladungen zu Mahlgemeinschaft Absage

Vergangenes Jahr hatte der Ökumenische Arbeitskreis für eine wechselseitige Teilnahme an Eucharistie- und Abendmahlsfeiern plädiert. Die Glaubenskongregation kritisiert dieses Votum nun in einem Brief an den DBK-Vorsitzenden – und schließt eine Mahlgemeinschaft vorerst aus. "Wechselseitige Teilnahme ist theologisch begründet"
Katholisch.de, 20.9.2020 >>


Theologen legen Votum zur Kommuniongemeinschaft vor
Die Trennung bei der Kommunionfeier wird von vielen Katholiken und Protestanten als besonders schmerzlich erfahren. Prominente Theologen aus beiden Konfessionen stellen das Thema neu zur Debatte – und bekommen Rückenwind von den Bischöfen Bätzing und Feige.
Katholisch.de, 11.6.2019

 

 

 

Mittwoch, 10. Februar 2021

Kritik an Vatikan wegen Entlastung Kardinal Woelkis

 

Bonner Kirchenrechtler zur Vatikan-Entscheidung im "Fall O."
Lüdecke: Entlastung Woelkis ist für Kanonisten nicht nachvollziehbar
2015 hat der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki von einem Missbrauchsfall erfahren. Doch er meldete ihn nicht nach Rom, wie es das geltende Recht anscheinend vorsah. Die Glaubenskongregation kommt nun aber zu einem anderen Schluss – den Kirchenrechtler Norbert Lüdecke nicht nachvollziehen kann. Ein Interview auf Katholisch.de >> 


Kritik an Vatikan wegen Entlastung Kardinal Woelkis in Kölner Missbrauchsskandal

Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller hat den Vatikan wegen des Medienberichten zufolge beschlossenen Verzichts auf kirchenrechtliche Schritte gegen den unter Vertuschungsverdacht stehenden Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki kritisiert. Dass offenbar keine Schritte gegen Woelki eingeleitet würden, sei „kirchenrechtlich nicht vertretbar“, sagte Schüller der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ laut Vorabmeldung vom Montag. Im „Kölner Stadt-Anzeiger“ sprach der Theologe von „Willkürjustiz, die den Namen ‚Recht‘ nicht mehr verdient“.
The Epoch Times >>


Vatikan lässt Woelki in Ruhe
Kirchenrechtler spricht von »Willkürjustiz«
Neues Deutschland >>

Bericht: Kardinal Woelki laut Vatikan "kirchenrechtlich korrekt" gehandelt
Eine interne Prüfung des Vatikans soll bestätigt haben, dass sich Kardinal Rainer Maria Woelki kirchenrechtlich korrekt verhalten habe – so ein Bericht der "Welt am Sonntag" in ihrer heutigen Ausgabe.
CNA-Deutsch >>

Vatikan entlastet Kardinal Woelki offenbar im Fall O.
Kirchenrechtlich korrekt gehandelt
Der Vatikan entlastet offenbar den Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki im Fall des verstorbenen Priesters O. Kardinal Woelki hatte den Vatikan selbst um die Prüfung auf Rechtmäßigkeit seines damaligen Vorgehens gebeten.
Domradio.de >>


Oberster Katholik: "Berechtigte Empörung" über Bischöfe
In der Missbrauchskrise hat der oberste katholische Vertreter in Bonn, Stadtdechant Wolfgang Picken, bei Bischöfen die Bereitschaft zum Rücktritt angemahnt. Wenn es um die Vertuschung von sexuellem Missbrauch von Minderjährigen gehe, sei es mit Entschuldigungen nicht getan. «Es könnte sein, dass für einen glaubwürdigen Neubeginn auch der Rücktritt von Bischöfen notwendig ist», teilte Picken am Mittwoch mit.
Zeit-Online >>


Krise im Erzbistum Köln in Rom nicht wichtigstes Thema
Am Ende liegt die Entscheidung bei Franziskus
Kardinal Woelki hat dem Papst einen Brief geschrieben und ihn gebeten zu klären, ob er in Sachen Missbrauch kirchenrechtlich alles richtig gemacht habe. Korrespondent Lucas Wiegelmann spricht über die Mechanismen im Vatikan.
Domradio.de >>

Katholikenrat fordert Transparenz bei Missbrauchsaufarbeitung
Nach Ausstieg bei Bistumsreform: Mainzer unterstützen Kölner Laien
Ein Diözesanrat distanziert sich von seinem eigenen Bischof – was im Erzbistum Köln passierte, ist mehr als ungewöhnlich. Rückendeckung erhalten die Kölner Laien nun aus Mainz – der Katholikenrat fordert Transparenz in der Missbrauchsaufarbeitung.
Katholisch.de >>

 

AKTUALISIERUNG:

"Eindruck von Vertuschung stärker als Vertrauen auf Aufarbeitungswillen"
Kommission: Scharfe Kritik an Aufarbeitungsprozess im Erzbistum Köln
Der Eindruck von Vertuschung sei stärker als das Vertrauen auf einen echten Aufarbeitungswillen: Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs hat den Aufarbeitungsprozess im Erzbistum Köln scharf kritisiert.
Katholisch.de, 15.2.2021 >>


Stellungnahme zum Aufarbeitungsprozess im Erzbistum Köln

Der im Erzbistum Köln begonnene Aufarbeitungsprozess ist mittlerweile schwer beschädigt. Damit stellt er ein negatives Beispiel dar für alle Verantwortlichen in den Kirchen, aber auch für andere Organisationen, in denen Aufarbeitung sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen geboten ist. Von außen betrachtet ist der Eindruck von Vertuschung beim Vorgehen im Erzbistum Köln stärker als das Vertrauen auf einen echten Aufarbeitungswillen. Hier wäre dringend Klärung gegenüber den Betroffenen und der Zivilgesellschaft geboten.
Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs, 15.2.2021 >>


Rechtsanwalt rät Erzbistum Köln zu Gründlichkeit
"Recht ist einklagbar, Moral ist es nicht"
Viel ist in den vergangenen Wochen über die angekündigte Missbrauchsstudie im Erzbistum Köln diskutiert worden. Nun meldet sich der Vorsitzende des Bundes Katholischer Rechtsanwälte, Roger Zörb, zu Wort und macht seinem Ärger Luft.
Domradio.de >>


Hohe Nachfrage: Mehr Termine für Kirchenaustritte in Köln
Wegen hoher Nachfrage hat das Amtsgericht Köln die Zahl der Online-Termine für Kirchenaustritte nochmals aufgestockt. Ab 1. März stünden rund 500 zusätzliche Termine pro Monat zur Verfügung, teilte das Gericht mit.
Potsdamer Nachrichten, 16.2.2021 >>


Priester tragen Woelki Kritik an Missbrauchsaufarbeitung vor
Austausch "ohne konkretes Ergebnis"

Über ihre Kritik an der Missbrauchsaufarbeitung im Erzbistum Köln hat eine Priestergruppe mit Kardinal Rainer Maria Woelki gesprochen. Das Online-Treffen hat unterschiedliche Sichtweisen ergeben und ist "ohne ein konkretes Ergebnis" geendet.
Domradio.de, 18.2.2021 >>


Neues Gutachten im Erzbistum Köln: Hunderte Fälle sexueller Gewalt

  • Mehr als 300 Opfer sexueller Gewalt und über 200 Beschuldigte – diese Zahlen gehen einem Bericht zufolge aus einem neuen Missbrauchsgutachten hervor, das Kardinal Rainer Maria Woelki beim Kölner Anwalt Björn Gercke in Auftrag gegeben hat.
  • Das Schriftstück soll demnach am 18. März erscheinen.
  • Woelki hatte ein zuvor erstelltes Gutachten einer Münchener Kanzlei nicht veröffentlicht.
    Redaktionsnetzwerk.de, 19.2.2021 >>

 

FAZ-Redakteur sieht Köln als Ventil für angestauten Aufklärungsdruck
Woher kommt die Empörung gegen Woelki?
Die Wut auf den Kölner Erzbischof Kardinal Woelki ist enorm. Aber übersteigt sie nicht längst das vernünftige Maß, das auch die Faktenlage hergibt? Das fragt der FAZ-Redakteur Christian Geyer.
Domradio.de, 23.02.2021

 

Vier neue Seelsorgeräume in der Diözese Eisenstadt

 

Weitere Etappe auf dem auch mit strukturellen Änderungen verbundenen "Pastoralen Weg" der Diözese - Bis 2025 sollen die burgenländischen Pfarrgemeinden in 42 Seelsorgeräumen zusammenarbeiten
 
Eisenstadt, 06.02.2021 (Kathpress >>) In der Diözese Eisenstadt sind im Rahmen des laufenden diözesanen Reformprozesses "Pastoraler Weg" vier weitere Seelsorgeräume als Zusammenschluss mehrerer Pfarrgemeinden offiziell errichtet worden. Nach einigen Jahren Vorlaufzeit bilden nun etwa die Pfarren Neusiedl am See und Weiden am See den gemeinsamen Seelsorgeraum "Am See", wie die Eisenstädter Kirchenzeitung "martinus" in der aktuellen Ausgabe (7. Februar) berichtet.

Insgesamt hat Diözesanbischof Ägidius Zsfikovics damit bisher elf Seelsorgeräume errichtet. Bis 2025 sollen die burgenländischen Pfarrgemeinden in 42 Seelsorgeräumen zusammenarbeiten. Neben den gemeinsamen Strukturen bleibt die gewachsene Sozialform einer Pfarre in den Seelsorgeräumen weiterhin bestehen, heißt es aus der Diözese Eisenstadt.

Alle Pfarren in den nun neu geschaffenen Seelsorgeräumen seien bereits einige Jahre miteinander unterwegs, betont Josef Frank von den Pastoralen Diensten der Diözese im "martinus". Begleitet von diversen diözesanen Stellen habe es eine Reihe an Klausuren und Beratungen gegeben. "Nicht immer verliefen diese Zusammenkünfte ganz reibungsfrei, galt es doch, manch gewohnte Handlungsweise zu überdenken und sinnvolle gemeinsame Schritte in eine gute pastorale Zukunft unserer Kirche vor Ort zu planen", so Frank. Der gemeinsame Blick auf die Chancen und Möglichkeiten durch den neuen pastoralen Raum hätten aber schlussendlich überwogen.

Im bischöflichen Dekret zur Errichtung der Seelsorgeräume heißt es, diese "sollen zu einer Bündelung von Ressourcen und begleitenden seelsorglichen Angeboten für die Gläubigen führen". 
 
 
Alle 42 bis zum Jahr 2025
Vier neue Seelsorgeräume in Diözese Eisenstadt
Der Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics hat per Dekret vier neue Seelsorgeräume errichtet.
bvz.at >> 


Vier neue Seelsorgeräume wurden in der Diözese Eisenstadt von Bischof Ägidius J. Zsifkovics offiziell errichtet.
Konkret wurden errichtet: Der Seelsorgeraum „Heideboden“ (Pfarren Andau, St. Andrä, Tadten), Seelsorgeraum „Am See“ (Pfarren Neusiedl am See, Weiden am See), Seelsorgeraum „Hl. Elisabeth von Thüringen“ (Pfarren Markt St. Martin, Landsee, Neutal, Draßmarkt, Oberrabnitz, Kaisersdorf) und Seelsorgeraum „Göttliche Barmherzigkeit“ (Pfarren Großmürbisch, Hagensdorf, Heiligenbrunn, Strem). Diese Form der Errichtung – per Dekret, ohne größere offizielle Feierlichkeiten – war durch die gegenwärtige Corona-Pandemie und ihre Folgen notwendig geworden.
Meine Kirchenzeitung.at >>

Dienstag, 9. Februar 2021

10 Jahre Theologen-Memorandum «Ein notwendiger Aufbruch»

 

Themen von "Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch" bei Synodalem Weg präsent
Theologen-Memorandum forderte vor zehn Jahren kirchliche Reformen
Kirchenkrise, Gotteskrise – oder beides? Zehn Jahre ist es her, dass Theologen mit einem Memorandum öffentlich Reformen der katholischen Kirche forderten. Ihre Anliegen bleiben mit dem Synodalen Weg aktuell.
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Manfred Belok: Warum die Kirche eine spirituelle Radikalisierung braucht
«Wir haben keinen Priestermangel, sondern Weihemangel», findet der Churer Pastoraltheologe Manfred Belok (69). Die Bischöfe sollten sich «glaubensstark auf das Abenteuer Wirklichkeit» einlassen. Ein Gastkommentar zehn Jahre nach dem Memorandum «Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch».
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Frauen und Männer "in gleicher Weise" zu Christus-Repräsentation berufen
Theologe Belok: Kein Priestermangel, sondern Weihemangel in der Kirche
Er könne sich nicht vorstellen, dass Gott auf der Suche nach Priestern die Augen vor qualifizierten und im Glauben bewährten Frauen verschließe, sagt Pastoraltheologe Manfred Belok. Daher müsse die Kirche die Zugangswege zum Weiheamt öffnen.
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Blog-Archiv zum Memorandum «Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch»

Samstag, 6. Februar 2021

Vatikan untersucht angeblich Maria 2.0


Nach Bekanntwerden vermeintlicher Untersuchung durch den Vatikan
Frauennetzwerk "Catholic Women's Council" verteidigt "Maria 2.0"
Wird die Initiative "Maria 2.0" von der Glaubenskongregation untersucht? Diese ungeklärte Information macht seit Mitte der Woche die Runde. Das internationale Netzwerk "Catholic Women's Council" verteidigt nun das Anliegen der deutschen Frauen.
Am Mittwoch hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) berichtet, dass sich der Vatikan aufgrund einer im November erfolgten Protestaktion mit "Maria 2.0" befasse. Damals hatte etwa ein Dutzend Aktivistinnen der Bewegung mit einem "Beichtmobil" vor dem Kölner Dom für die Veröffentlichung des Kölner Missbrauchsgutachtens demonstriert. Die Frauen von "Maria 2.0" haben indes nach eigenen Angaben keine Kenntnis davon, ob sich die vatikanische Glaubenskongregation tatsächlich mit ihnen beschäftigt.
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Steht die Protestbewegung unter Beobachtung der Glaubenskongregation?
"Maria 2.0": Wir wissen nicht, warum sich Vatikan mit uns beschäftigt
Laut einem Bericht der FAZ steht die Protestbewegung "Maria 2.0" unter Beobachtung der Glaubenskongregation. Warum? Das können sich die Frauen selbst nicht so richtig erklären. Sie nehmen es aber mit Humor.
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Freitag, 5. Februar 2021

Keine Reaktion aus Rom zur Causa Woelki


Keine Reaktion aus Rom nach Meldung von Bischof Felix Genn an Nuntiatur
Untersuchung gegen Woelki? Vatikan lässt rechtliche Frist verstreichen

*  Entgegen seiner selbstgesetzten Frist von 30 Tagen hat der Vatikan bislang nicht entschieden, ob eine Untersuchung gegen den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki eingeleitet werden soll.
*  Bischof Felix Genn hatte am 11. Dezember 2020 den Apostolischen Nuntius Nikola Eterovic über den Vorgang informiert und ihn gebeten, seine Mitteilung an den Heiligen Stuhl weiterzuleiten.
*  Die Vatikan-Vertretung in Berlin erklärte auf wiederholte Nachfrage von "Kirche-und-Leben.de": "Kein Kommentar".

„Schaden an der Gemeinschaft als Ganzer“
Dem Vernehmen nach beschäftigen den Vatikan allerdings nicht nur die Vertuschungs-Vorwürfe gegen den Kölner Kardinal. In Rom sei auch die Kritik von Priestern und Laiengremien des Erzbistums mit Sorge wahrgenommen worden. Inzwischen seien mehrere Kongregationen und auch Papst Franziskus selbst mit dem Thema befasst. Im Zentrum stehe dabei die Frage, ob das Verhältnis zwischen Erzbischof und Kirchenvolk derart zerrüttet ist, dass eine gedeihliche Zusammenarbeit nicht mehr möglich ist.
Auch für einen solchen Fall sind nach kirchlichem Recht personelle Konsequenzen möglich. In seinem Motu proprio „Come una madre amorevole“ („Wie eine liebevolle Mutter“) hat Papst Franziskus 2016 die Absetzung von Bischöfen im Umgang mit sexuellem Missbrauch geregelt. Demnach kann ein Bischof laut Artikel 1 rechtmäßig seines Amtes enthoben werden, wenn er durch Nachlässigkeit oder Unterlassung Schaden an Personen „oder der Gemeinschaft als Ganzer“ verursacht hat. Darauf hatte zuletzt auch der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller hingewiesen.
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Keine Reaktion nach Meldung von Bischof Genn an Nuntius
Causa Woelki: Vatikan lässt rechtliche Frist verstreichen

Eine Frist von 30 Tagen setzt sich der Vatikan selbst, um bei Vertuschungsvorwürfen gegen Bischöfe zu reagieren. Im Fall des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki ist das einem Bericht zufolge nicht geschehen. Und die Nuntiatur schweigt.
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Missbrauch in der katholischen Kirche
Absolute Absolution
Im Schatten des Kölner Doms ist der Teufel los, die Aufklärung der örtlich-katholischen Missbrauchs- und Vertuschungsgeschichte stockt. Das Publikum debattiert derweil über Gutachten – die es gar nicht kennen kann.
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"Ein derartiges Verhalten haben wir noch nicht erlebt"
Autor des Kölner Missbrauchsgutachtens weist Bistumsvorwürfe zurück
"Wir haben nicht gepfuscht": Rechtsanwalt Ulrich Wastl war vom Erzbistum Köln mit einem Missbrauchsgutachten betraut worden – das dann nicht veröffentlicht wurde. Nun nimmt er zu dem Fall Stellung und weist die Vorwürfe gegen seine Arbeit zurück.
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