Samstag, 27. Juni 2020

Generalvikar Martin Korpitsch feiert 40-jähriges Priesterjubiläum

Generalvikar Martin Korpitsch feiert sein 40-Jahr-Priesterjubiläum
Seelsorger geblieben
Vor 40 Jahren wurde Generalvikar Martin Korpitsch zum Priester geweiht. Seither agiert er als leutseliger Seelsorger mit Talent zum Brückenbauen.
martinus.at >>

Freitag, 26. Juni 2020

Pfarrer Brei: „Es hat viele Highlights gegeben.“


„Es hat viele Highlights gegeben.“
Nach einem Jahr als römisch-katholischer Kaplan im Auseer Land und neun Jahren in Hatzendorf-Breitenfeld-Unterlamm in der Südost­steiermark verlässt Kreisdechant Franz Brei nun, nach sechs Jahren, seinen Pfarrverband Deutschkreutz-Neckenmarkt. Der 51 Jahre alte gebürtige Vorarlberger wird mit Anfang September Stadtpfarrer von Jennersdorf. Franz Brei ist als der „singende Pfarrer“ bekannt geworden, nachdem er bester Österreicher beim Grand Prix der Volksmusik geworden ist und – sehr erfolgreich – viele volkstümlich-spirituelle Lieder für insgesamt zehn CDs aufgenommen hat. Anlass für den Wechsel von der Südoststeiermark ins Burgenland waren Proteste von Bewohnern gegen Häufigkeit und Dauer des liturgischen Glockengeläuts in Unterlamm. Hans Tesch hat Franz Brei anlässlich seines Abganges zu einer Art Bilanzgespräch getroffen und nach Erinnerungen und Plänen befragt.
Burgenland-Mitte >>

Mittwoch, 24. Juni 2020

Report über Kirchenkonflikte im Burgenland


Kirchenkonflikt im Burgenland
In der Diözese Eisenstadt gehen wieder einmal die Wogen hoch. Nach der Versetzung des Dompfarrers von Eisenstadt sind zwei Drittel des Pfarrgemeinderates zurückgetreten, auch in anderen Pfarren gärt es.
Seit seinem Amtsantritt vor zehn Jahren haftet Bischof Ägidius Zsifkovics der Vorwurf selbstherrlicher Entscheidungen an. Gläubige und Priester sind nicht mehr bereit, das hinzunehmen und protestieren nun beim Nuntius und der österreichischen Bischofskonferenz. Kann deren neuer Vorsitzender, Franz Lackner, eine neue Ära einläuten?
Eine Reportage von Eva Maria Kaiser auf
ORF-Report am 23.6.2020

Beitrag weiterhin abrufbar auf ORF-YouTube >>

Dienstag, 23. Juni 2020

Mertens: Missbrauchs-Aufarbeitung in Deutschland gescheitert

Die Bischofskonferenz geht den falschen Weg:
Unabhängige Aufarbeitung gibt es bisher nicht
Der Versuch der Deutschen Bischofskonferenz, die Missbrauchskrise umfassend aufzuarbeiten, ist gescheitert. Die jüngst verabschiedete Erklärung mit dem Beauftragten der Bundesregierung ist der falsche Weg. Es braucht endlich eine wirklich unabhängige, staatlich organisierte Kommission, die den verbreiteten Missbrauch von Kindern in Kirchen, Schulen und Sporteinrichtungen systematisch untersucht und darüber aufklärt.
Herder Korrespondenz >>

Samstag, 20. Juni 2020

Neue Erleichterungen: Mundkommunion und Sonntagspflicht zurück – Maskenpflicht weg


Bischofskonferenz: Neue Erleichterungen für Gottesdienste ab 20. Juni
Mund-Nasen-Schutz grundsätzlich nicht mehr nötig - Handkommunion empfohlen, Mundkommunion aber wieder erlaubt
Bischofskonferenz.at, 19.6.2020


11 Uhr: Weitgehende Erleichterungen für Gottesdienste in Österreich
Österreichs Bischöfe haben weitgehende Erleichterungen für öffentliche Gottesdienste beschlossen. Die neue Rahmenordnung, beschlossen bei der Vollversammlung der Bischofskonferenz in Mariazell und am Freitag verkündet, gilt ab Samstag (20. Juni). So ist künftig das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes nicht mehr vorgeschrieben. Weiter empfohlen ist die Handkommunion; auch die Mundkommunion ist aber wieder erlaubt. Weihwasserbecken können wieder befüllt werden, wobei das Wasser häufig zu wechseln ist. Grundsätzlich sollen die Gläubigen die Messe wieder in der Gemeinde feiern; eine Entbindung von der Sonntagspflicht sehen die Richtlinien nicht mehr vor.
Katholisch.de, 19.6.2020


Als Kontapunkt zu den klerikalen Richtlinien siehe die Erfahrungen von Ordensschwestern:


Forderung von Ordensfrauen
„Kein Zurück in die Kirche vor Corona“
Zehn Ordensfrauen fordern öffentlich Reformen. Seit Wochen müssen sie ohne die tägliche Messe auskommen – und stellen fest, dass sie weder Eucharistie noch Priester vermissen. „Bitten nützt nichts, wir müssen schreien, wenn sich etwas ändern soll“, sagte Susanne Schneider, eine der Autorinnen, im Dlf.
Susanne Schneider im Gespräch mit Christiane Florin im Deutschlandfunk >>


Fülle in der Leere:
Was die Ostererfahrungen 2020 uns sagen

Es gebe kein Zurück hinter die Erfahrungen, die sie inmitten der Krise der vergangenen Monate gemacht haben – und das betrifft auch das Feiern der Eucharistie. So formulieren zehn Ordensfrauen und schlagen der Kirche ein offenes Gespräch über neue Wege in die Zukunft vor.
Feinschwarz.net dokumentiert den Beitrag >>

Freitag, 19. Juni 2020

Eugen Drewermann wird 80

Kirchenrebell Eugen Drewermann wird 80
Der Paderborner Kirchenkritiker und Ex-Priester Eugen Drewermann schaut auf ein bewegtes Leben zurück und ist bis heute Mahner für eine menschlichen Kirche geblieben. Der Kirchenrebell, Vordenker, Psychotherapeut, Schriftsteller und Hochschullehrer wird am Samstag (20.06.2020) 80 Jahre alt.
WDR >>


„Man entkommt seiner Stimme nicht und auch nicht seiner Logik“
Der Theologe Elmar Salmann über den Kirchenkritiker, Psychoanalytiker und Publizisten Eugen Drewermann, der am Samstag 80 Jahre alt wird.
Frankfurter Rundschau >>


Eugen Drewermann wird 80
Den Psychoanalytiker, Schriftsteller und Theologen Eugen Drewermann verbindet eine schwierige Vergangenheit mit der Katholischen Kirche. Allerdings bezeichnete ihn ein Bischof als Propheten. Am Samstag wird Drewermann 80.
PRO-Christliches Medienmagazin >>


Eugen Drewermann wird 80
Audio-Beitrag auf Bayern2 >>


Drewermann zu Coronavirus und Ostern:
Wozu Religion?
Drewermann Youtube-Kanal, 10.4.2020


Eugen Drewermann im Interview anlässlich seines 80. Geburtstags
Drewermann Youtube-Kanal, 20.6.2020


Deutschlands bekanntester "Kirchenrebell" wird 80
Eugen Drewermann: "Das ist alles so weit weg vom Anliegen Jesu"
Endlich wird mit den Gläubigen geredet! Doch nach Ansicht des Paderborner Theologen Eugen Drewermann reicht der Synodale Weg als Reformprozess nicht aus. Denn um die Glaubenskrise unserer Tage zu lösen, müsste die Kirche ganz anders über Gott und den Menschen zu sprechen lernen.
Interview auf Katholisch.de >>


Zum 80. Geburtstag von Eugen Drewermann
Kirchenrebell - Guru - Auflagenmillionär
Erst vergangenes Jahr hat er ein Buch seiner Vorträge zum Dichter Hermann Hesse veröffentlicht. Eugen Drewermann schreibt und schreibt und schreibt. Jetzt wird der Kirchenkritiker 80 Jahre alt.
Domradio.de >> 



Systemsprenger Drewermann - Das Evangelium zum Leuchten bringen
Die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche gratuliert dem Theologen, Psychoanalytiker und Schriftsteller Dr. Eugen Drewermann, der auch einer der Erstunterzeichner des KirchenVolksBegehrens im Jahr 1995 war, zur Vollendung seines 80. Lebensjahres.
Wir-sind-Kirche >> 

Montag, 15. Juni 2020

Wenn der Chef fehlt - und nicht abgeht...


Die Ex-PGR der Dompfarre Eisenstadt zeigen mit einem Facebook-Auftritt, wie sie unter den dialoglosen Zuständen in der Diözese Eisenstadt leiden. Und wofür sie sich weiterhin einsetzen:

"Pfarrleben und Seelsorge brauchen Rahmenbedingungen, die ein fruchtbares und offenes Miteinander ohne Furcht vor negativen Konsequenzen möglich machen. Dafür setzen wir uns ein."
 
Interessante Leserbriefe, Stellungnahmen und Informationen rund um die Absetzung von P. Erich auf Facebook von Ex-PGR Dompfarre Eisenstadt >>

Beitrag von DI Prof. Otto Prieler am 11. Juni:
Statt Fronleichnamsprozession im Bunker untergetaucht?


Beitrag von Hans Peter Prattinger am 11. Juni:
Fronleichnamsfest in Eisenstadt ohne Bischof.
In den letzten Wochen häufen sich die kurzfristigen Absagen von geplanten Messfeiern durch unseren Bischof (Orgelweihe im Dom, Messe in Jennersdorf, Verabschiedung und Neuinstallierung des Dom- und Stadtpfarrers, Fronleichnam in Eisenstadt)
Ist Diözesanbischof Ägidius Zifkovics in den letzten Wochen seinen Verpflichtungen als Diözesanbischof nachgekommen?
Can. 388 — § 1. Nach der Besitzergreifung von der Diözese muß der Diözesanbischof an den einzelnen Sonntagen und an den anderen in seinem Gebiet gebotenen Feiertagen eine Messe für das ihm anvertraute Volk applizieren.
§ 2. An den in § 1 genannten Tagen muß der Bischof die Messe für das Volk persönlich feiern und applizieren, wenn er aber rechtmäßig verhindert ist, diese Messe zu feiern, hat er an diesen Tagen durch einen anderen oder an anderen Tagen persönlich zu applizieren.
§ 3. Ein Bischof, dem außer der eigenen Diözese andere Diözesen, auch unter dem Titel der Verwaltung, anvertraut sind, genügt der Verpflichtung durch die Applikation einer einzigen Messe für das ganze ihm anvertraute Volk.
§ 4. Wenn ein Bischof der in den §§ 1—3 genannten Verpflichtung nicht nachgekommen ist, hat er so bald wie möglich so viele Messen für das Volk zu applizieren, wie er unterlassen hat.
Can. 389 — Er soll häufig in der Kathedralkirche oder in einer anderen Kirche seiner Diözese der Feier der heiligsten Eucharistie vorstehen, besonders an den gebotenen Feiertagen und bei anderen feierlichen Anlässen.
Can. 395 — § 1. Der Diözesanbischof ist, auch wenn er einen Koadjutor oder Auxiliarbischof hat, zur persönlichen Residenz in der Diözese verpflichtet.
§ 3. An Weihnachten, in der Karwoche, zu Ostern, Pfingsten und Fronleichnam darf er nur aus einem schwerwiegenden und dringenden Grund von seiner Diözese abwesend sein.
Wo ist unser Bischof? Welche schwerwiegende Gründe verhindern ihn, die geplanten Messen für sein ihm anvertrautes Kirchenvolk zu feiern?
Hans Peter Prattinger

Quo vadis Dompfarre?

Leserbrief von Andreas Wagner am 13. Juni
Wie sollte die Kirche im Jahr 2020 sein?
 

Aktuelles
Vollversammlung der Bischofskonferenz in Mariazell eröffnet
Bei der nun erstmals seit der Rücktrittserklärung des Kardinals real stattfindenden Vollversammlung muss der neue Vorsitzende aus dem Kreis der Diözesanbischöfe gewählt werden. Bei der Wahl selbst sind alle fünfzehn Mitglieder der Bischofskonferenz aktiv wahlberechtigt, wobei sich diesmal mit Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics und Weihbischof Stephan Turnovszky zwei Mitglieder der Bischofskonferenz für die Tagung in Mariazell entschuldigt haben.
Österreichische Bischofskonferenz >>

Donnerstag, 11. Juni 2020

Indischer Bischof versetzt 37 kritische Priester


Geistliche der Diözese Mysore hatten Papst um Absetzung gebeten
Bischof lässt 37 Priester versetzen – aus Rache?
Vergangenes Jahr hatten 37 Priester einer indischen Diözese von Papst Franziskus die Absetzung ihres Bischofs Kannikadass William Antony gefordert. Der Grund: Er sei korrupt und führe ein unkeusches Leben. Doch der Oberhirte ist noch im Amt – und schlägt nun offenbar zurück.
Katholisch.de >>


Skandale: Katholische Kirche in Indien in der Krise
Mord, Vergewaltigung und Korruption erschüttern die römisch-katholische Kirche in Indien. Die Skandale schwächen ihre Position angesichts der Angriffe der regierenden Hindunationalisten auf Minderheiten.
Religion.orf, 11.11.2019


37 priests who wrote to Pope about Mysore Bishop transferred
Bangalore Mirror >>

Diocese of Mysore >>


AKTUALISIERUNG:

UCA News, 1.3.2021
Vatican probes sex allegations against Indian bishop
Bishop William claims baseless allegations come from priests upset by his efforts to reform the local Church 
 
 
Matters India, 27.2.2021
Vatican to probe allegations against Mysore bishop
Catholic laity groups in India have welcomed the news that the Vatican has initiated a probe into allegations against Bishop Kannikadass Antony William of Mysore.
The Vatican has finally set up an enquiry commission to look into all the allegations against Bishop William, says a press note from the Association of Concerned Catholics, a pan-Indian group that raised the allegations initially.
According to the association, the three-member commission is headed by Archbishop Leo Cornelio of Bhopal. 

Mittwoch, 10. Juni 2020

Personalnachrichten im Juni 2020


Personalnachrichten der Diözese Eisenstadt
siehe martinus.at, 8.6.2020


Diözese: Mehr als 30 personelle Änderungen

In der Diözese Eisenstadt stehen mehr als 30 personelle Änderungen an. Darunter befinden sich Versetzungen in den Ruhestand von Pfarrern ebenso wie Enthebungen von Pfarrern in Ortschaften und Ernennungen von Pfarrern.

Wie bereits berichtet wurde Erich Bernhard, der bisherige Dom- und Stadtpfarrer von Eisenstadt, von seinem Kalasantinern-Orden und dem Bischof abberufen worden – mehr dazu in Aufregung um Versetzung des Dompfarrers. Neuer Dom- und Stadtpfarrer wird sein Ordensbruder Achim Bayer.

Pfarrer Brei wechselt nach Jennersdorf

Eine weitere Änderung betrifft auch den bekannten Pfarrer Franz Brei, der von Deutschkreutz nach Jennersdorf versetzt wird. Brei ist seit Jahren als Sänger aktiv – mehr dazu in Himmlisches Duo stürmt die Charts. Neuer Pfarrer von Deutschkreutz und Neckenmarkt wird Nikolas Abazie. Der bisherige Jennersdorfer Stadtpfarrer Norbert Filipitsch wird neuer Stadtpfarrer in Pinkafeld. Denn der Pfarrmoderator von Pinkafeld, Peter Okeke, wird für ein Sabbatjahr freigestellt.

Kroiss übernimmt Seelsorgeraum „An der Leitha“

Der bislang für die Gemeinden Donnerskirchen, Purbach, Beitenbrunn und Schützen am Gebirge zuständige Pfarrer Günter Kroiss übernimmt den Seelsorgeraum „An der Leitha“. Zum Seelsorgeraum zählen die Pfarren Zurndorf, Deutsch Jahrndorf, Gattendorf Nickelsdorf und Potzneusiedl. Kroiss ist unter anderem Obmann des Sozialprojekts „2getthere“ – mehr dazu in 60 Jahre Diözese: Pfarrer Günther Kroiss. Der bisherige Leiter des Seelsorgeraums „An der Leitha“, Roman Schwarz tauscht das Aufgabengebiet mit Kroiss und wird Stadtpfarrer von Purbach.

 

Dienstag, 9. Juni 2020

Rascher Wechsel des Dompfarrers in Eisenstadt


Im Pfarrgarten der Dompfarre wurde P. Erich Bernhard am Sonntag als Dompfarrer offiziell verabschiedet. Als Dank für seine Tätigkeit in Eisenstadt hat er von Bgmst. Steiner eine Stadtbaumpatenschaft bekommen.
Facebook von Thomas Steiner >>



Der ausgeschiedene Ratsvikar Thomas Leeb kam erst nach der offiziellen Verabschiedung und nach dem Auszug der Konzelebranten zu Wort - man sieht die leeren Sessel.
Video auf Facebook >>


Bilder von der Verabschiedung von Dompfarrer Mag. Erich Bernhard von Stefan Millesich >>

Donnerstag, 4. Juni 2020

Die Meinung des Chefredakteurs: ein Gestank



Siehe dazu den Beitrag von DI Otto Prieler auf Facebook vom 3. Juni mit vielen Kommentaren:
"Hände falten Goschen halten"



Kommentare dazu in der Kirchenzeitung "martinus", z.B. eine

Verteidigung


Sehr geehrter Herr Rupprecht,
anlässlich ihres „Leitwortes“ in der Kirchenzeitung, das unschwer erkennen lässt, dass Sie mit diesen Worten meinen Mitbruder im Visier haben, möchte ich doch auch zu diesen Ereignissen noch ein paar Worte verlieren, obwohl schon zu viele gefallen sind. Der in diesem Leitwort anklingenden Verdächtigung, dass unser Mitbruder, zu denen gehört, die nicht wüssten, was Ordensgelübde bedeuten, muss ich schon entgegentreten. Jeder Mitbruder hat das Recht zu sagen, dass ihm eine Versetzung schwer fällt, weil er gerne an einem Ort gewirkt hat. Darin liegt aber noch keine Gehorsamverweigerung. Zu keinem Zeitpunkt hat P. Erich Bernhard sich gegen die Versetzung zur Wehr gesetzt. Er hat mir als seinem Oberen schon im Herbst ausdrücklich gesagt, dass er bereit ist, eine neue Aufgabe zu übernehmen, wenn der Orden das so entscheidet. Er hat außerdem auch schon öffentlich bekundet, dass er sich auf die neue Aufgabe freut.
Ich möchte darauf hinweisen, dass es nicht mein Mitbruder war, der sich an die Presse gewandt und nicht er den medialen Wirbel losgetreten hat. Hier muss man wohl eher die Medienschaffenden an ihre Verantwortung erinnern. Schließlich war es die einseitige und tendenziöse Berichterstattung, die für Wirbel und „Gestank“ gesorgt hat. Ich bitte daher, um die Rückkehr zu einem respektvollen Umgang und einem Ton, der die Atmosphäre nicht weiter verpestet, sondern zur Beruhigung der Situation beiträgt und dem Frieden dient.
P. Dr. Clemens Pilar COp
Generalsuperior

 oder eine
Anmerkung der Redaktion:
Wer wird da an den Pranger gestellt?
Doch einzig und allein der Bischof! Und was für ein merkwürdiges Handlungsmuster: Es passt mir was nicht und ich putz’ mich dafür in aller Öffentlichkeit beim sichtbaren (und in jeder Hinsicht des Wortes) gut angreifbaren Aushängeschild ab. Würden Pädagogen das eine Trotzreaktion nennen? Mit dem Ablassen meines Frustes beschädige ich da auch gleich das, worum es eigentlich geht: Frohe Botschaft, Blick auf die Randgruppen, Lobpreis Gottes.
Und was für Abgründe tun sich in diesem Ärger über eine Personalentscheidung auf: Da meint ein Briefschreiber, dass ich seine Meinung wohl nicht veröffentlichen darf. Ja, wo unterstellt er denn dass wir sind? Im Russland Stalins oder im Dritten Reich von Hitler und Goebbels? „So sind wir nicht!“ (©Alexander Van der Bellen)
Nein, ich kann nur aus tiefster Überzeugung sagen: Ich erlebe Bischof Ägidius bei all seinen Begegnungen als äußerst beliebten Volksbischof; in seinen Entscheidungen als viel beraten, vorsichtig und maßvoll; und im ganz persönlichen Umgang mit mir selber als taktvoll, alle Freiheiten Gewährenden und wertschätzend.
Franz Josef Rupprecht, Chefredakteur

Quelle: meinekirchenzeitung.at >>



Dr. Anneliese Reiterer-Frantsits
Jennersdorf, 8. Juni 2020

Kündigung des MARTINUS
Facebook, 8.6.2020 >>
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit sofortiger Wirkung kündige ich hiermit die Kirchenzeitung der Diözese, „MARTINUS“. Spätestens seit dem Verschwinden der Rubrik „Mit spitzer Feder“, war ich ständig daran, dies zu tun. Den letzten, aber gewaltigsten „ANSTOSS“ dies zu tun, haben mir die beiden Leitartikel des Chefredakteurs Franz Josef Rupprecht gegeben.
Werden nämlich schriftliche Äußerungen besorgter wie betroffener Gläubiger über Medien veröffentlicht, wird ihnen von oberster Diözesanführung nahegelegt, noch einmal zu überdenken, ob sie das, sinngemäß – im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte getan haben. Wie hält man es damit hinsichtlich des Artikels „Was für ein Gestank“ (Ausgabe 31. Mai 2020, Seite 2) sowie „Ein Lob der Unterhaltung“ (7. Juni 2020, Seite 2)?
Dass der Fisch vom Kopf her stinkt, kann durch keinerlei Erklärung widerlegt werden.
Hinsichtlich der „Anmerkung der Redaktion“ (Franz Josef Rupprecht, 7. Juni 2020, Seite 22): „Ich erlebe Bischof Ägidius bei all seinen Begegnungen als äußerst beliebten Volksbischof; in seinen Entscheidungen als viel beraten, vorsichtig und maßvoll; und im ganz persönlichen Umgang mit mir selber als taktvoll, alle Freiheiten Gewährenden und wertschätzend“, möchte ich bemerken:
Er mag schon dem Chefredakteur so begegnen, doch können wir dies kaum beurteilen, da der Herr Bischof trotz Ankündigungen von Besuchen sich in der letzten Zeit hat vertreten lassen. Es muss also an uns liegen, wenn andere Verpflichtungen wichtiger sind, als diese persönlichen Begegnungen.
Grüß Gott!

Leserbrief von Dr. Walter Urbanek
Facebook, 15. Juni 2020 >>

Dienstag, 2. Juni 2020

Schwarz und Kroiss wechseln die Pfarren

        

Laut dem Katholischen Pfarrblatt des Seelsorgeraumes "An der Leitha" (Dt. Jahrndorf/Gattendorf/Nickelsdorf/Potzneusiedl/Zurndorf wechselt Pfarrer Roman Schwarz in den Seelsorgeraum Donnerskirchen/Schützen/Breitenbrunn/Purbach. Der aktuell dort wirkende Pfarrer Günther Kroiss wird ihm nachfolgen.

Montag, 1. Juni 2020

Unmutsäußerung zur Abberufung von Dompfarrer Erich


Da zu Pfingsten daran erinnert wird seinen Glauben und die Wahrheit zu bezeugen und mein Leserbrief scheinbar ohnehin nicht veröffentlicht wird, werde ich diesen im Folgenden nun so öffentlich machen und meinen Unmut zur Vorgangsweise bei der Abberufung unseres Dompfarrers ausdrücken:
Otto Prieler auf Facebook am Sonntag, 31. Mai 2020
... mit vielen Kommentaren

Leserbrief der ehemaligen Ratsvikarin an die BVZ, welcher leider nicht veröffentlicht wurde:
Facebook am 12. Juni 2020
Quo vadis Dompfarre?
Diese Frage stelle ich mir nach den jüngsten Ereignissen in der Dom- und Stadtpfarre. Der allseits geschätzte Dompfarrer Pater Erich muss die Dompfarre verlassen und 2/3 des Pfarrgemeinderates legen ihr Amt aus diesem Grund nieder. Sie wollen ein Zeichen setzen, dass sie die Art und Weise, wie man mit Priestern und Gläubigen einer Pfarre umgeht, nicht länger mittragen können.
Aber was passiert, wenn Menschen, die sich in unserer Kirche engagieren und aktiv einbringen wollen, so vor den Kopf gestoßen werden. Wenn sie von den Verantwortlichen an der Spitze der Diözese enttäuscht sind und sich verraten fühlen. Wenn die Vertreter der Pfarrgemeinde – die Pfarrgemeinderäte - weder gehört noch ernst genommen werden. Was passiert mit dieser Kirche?
Kirche ist mehr als ein Priester, 2 Ministranten und einige Gläubige, die gemeinsam die Messe feiern.
Kirche sind wir alle! Alle, die sich in besonderer Weise für ihren Glauben einsetzen, die gewählten Vertreter im PGR sowie die zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. All jene, die dafür sorgen, dass jedes kirchliche Fest würdig gefeiert werden kann, dass Kirche ein Ort der Begegnung auch mit jenen werden kann, die der Kirche sonst fern sind.
Kirche sind wir alle, die wir im Geiste Jesu wirken wollen.
Das sind Menschen, die Agapen und Pfarrfeste, Bibelrunden und Gebetskreise, die Fußwallfahrten, Erstkommunion- und Firmstunden, Pfarrcafes, Adventfeiern und Seniorencafes und vieles mehr organisieren. Das sind Menschen, die Pfarrblätter verteilen, Fastensuppe kochen und Brauchtum wie Adventkranzbinden weitergeben. Das sind Menschen, die als Lektoren, Kantoren oder Kommunionspender einen Dienst in der Pfarre versehen.
Was passiert mit den Pfarren, in denen Priester willkürlich versetzt werden und es keine Gläubigen mehr gibt, die sich als Pfarrgemeinderäte oder freiwillige Mitarbeiter engagieren wollen, weil sie frustriert sind.
Sehr grotesk mutet es an, wenn die Diözese mit Slogans wie „Wir brauchen Freidenker und mutige Querköpfe, die Kirche an ihren Orten neu erfinden“ (Richard Geier – Leiter der Pastoralen Dienste in der Diözese) für ihre Workshops wirbt.
Und wenn sie dann „quer denken“ und „mutig“ sind, dann werden sie entfernt!
Und das nicht nur in der Dompfarre. Deshalb erweitere ich meine Frage: Quo vadis Dompfarre, Pfarre Jennersdorf, Pfarre Purbach, Pfarre Breitenbrunn, Pfarre Donnerskirchen, Pfarre Schützen,……. ?
Michaela Leeb-Hebaus, ehemalige Ratsvikarin der Dompfarre

Blog-Archiv zur personellen Veränderung in der Dompfarre >>

Bätzing: Corona könnte Kirchenkrise beschleunigen

D: Corona könnte Kirchenkrise beschleunigen, fürchtet Bätzing
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, befürchtet, dass die Corona-Zeit „krisenhafte Phänomene" in der Kirche beschleunigen könnte. „Die Gottesdienste könnten noch leerer werden, die Plausibilität des christlichen Welt- und Menschenbildes könnte noch heftiger einbrechen", sagte der Limburger Bischof in seiner Predigt am Pfingstsonntag.
VaticanNews >>


Bischof Bätzing kritisiert "krude Thesen" zu Corona-Einschränkungen
Der Limburger Bischof Bätzing hat dazu aufgerufen, eine vernünftige Balance zwischen Freiheit und Sicherheit zu finden. Zugleich äußerte er in seinem Pfingstgottesdienst die Sorge, dass Corona die Kirchenkrise beschleunigen könnte.
Hessenschau.de >>


Kirche muss sich hinaus wagen
Pfingstpredigt von Bischof Dr. Georg Bätzing
Bistum Limburg >>