Donnerstag, 30. Januar 2020

Aufgeklärtes Christentum - der Geist weht wo er will

Aufgeklärtes Christentum
Was ist Aufklärung? Durch das Licht der Vernunft geleitet, geht der Mensch – nach Kants Definitionsversuch – „aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit“ heraus und bestimmt frei über sein Leben. Hubert Wolf (in seinem neuen Buch „Verdammtes Licht“, siehe die Rezension in diesem Heft) beschreibt die spannungsreiche Geschichte von Katholizismus und Aufklärung. Die Lichtmetapher wird von der Aufklärung – das Französische nennt sie Lumières – kritisch gebraucht, auch und insbesondere gegen unerleuchtete oder unvernünftige Religion, wobei andererseits das Christentum selbst diese Lichtsymbolik verwendet: Christus ist das Licht der Welt, welches, von oben geoffenbart und durch die Kirche vermittelt, die ganze Menschheit mit göttlicher Wahrheit erleuchtet.
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Donnerstag, 23. Januar 2020

Altbischof Paul Iby wird 85

Eisenstädter Altbischof Iby wird 85
Der emeritierte Eisenstädter Bischof Paul Iby feiert am Donnerstag seinen 85. Geburtstag. Er stand von 1993 bis 2010 der katholischen Kirche im Burgenland vor.

Eine offizielle Feier der Diözese ist zum Geburtstag nicht geplant, dieser wurde bereits am vergangenen Martinifest (11. November) im Eisenstädter Dom vorgefeiert. Iby stand dem Festgottesdienst vor, mit dem auch das Jubiläumsjahr „60 Jahre Diözese Eisenstadt“ eröffnet wurde. Der Altbischof beging dabei zugleich auch sein Diamantenes Priesterjubiläum (Priesterweihe vor 60 Jahren).

Der Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics verlas dabei im Martinsdom vor Hunderten Gläubigen Segenswünsche von Papst Franziskus an Paul Iby und verband sie mit der Hoffnung, dass sein Vorgänger „Wegweiser und Fürsprecher“ für die Kirche im östlichsten Bundesland sein möge.

Paul Iby kam am 23. Jänner 1935 als zweiter von drei Söhnen eines Kleinlandwirte-Ehepaares im mittelburgenländischen Raiding zur Welt. Nach seiner Priesterweihe 1959 und Kaplansjahren in Eisenstadt wurde er Zeremoniär des Administrators und späteren ersten Bischofs von Eisenstadt, Stephan Laszlo, sowie nach seiner Promotion 1967 an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom zu einem Thema aus dem Bereich des Kanonischen Rechts auch Laszlos Sekretär.

„Ubi Iby - ibi Caritas“
Ab seiner Ernennung zum Eisenstädter Caritas-Direktor begleitete Iby das geflügelte Wort „Ubi Iby - ibi Caritas“ („Wo Iby ist, da ist die Caritas“). Iby war zudem Schulamtsleiter, Ordinariatskanzler und ab 1984 auch Generalvikar, ehe er am 28. Dezember 1992 von Papst Johannes Paul II. als Lazlos Nachfolger zum Eisenstädter Diözesanbischof ernannt wurde. Die Bischofsweihe in Eisenstadt folgte am 24. Jänner 1993, sein Wahlspruch war „Omnia in caritate“ („Alles in Liebe“).

Der Aufbau lebendiger Pfarrgemeinden, verstärkte Zusammenarbeit zwischen Priestern und Laien, die Ökumene, die Sorge um die Volksgruppen im Burgenland und die Stärkung des Bildungsauftrages der Kirche wurden zu zentralen Anliegen Ibys in seiner Bischofszeit. So engagierte er sich unter anderem für konfessionelle Schulen und die Religionslehrerausbildung, errichtete die diözesane Frauenkommission und installierte den diözesanen Ombudsmann.
Dialog für das Burgenland

Jugendkonzil und Dialog
Iby versuchte, ein Zugehen der Kirche auf die Menschen möglichst ohne Barrieren zu verwirklichen. Zu den prägenden Momenten seiner 18-jährigen Amtszeit zählten Foren wie das Jugendkonzil im Jahr 1997 und der 1999 vom Eisenstädter Bischof initiierte „Dialog für Burgenland“.

Weitere Höhepunkte waren die Erhebung der Wallfahrtskirche von Loretto zur „Basilica minor“, die umfassende Renovierung des Martinsdoms in Eisenstadt sowie der Ausbau des „Hauses der Begegnung“ zum zeitgemäßen Bildungshaus der Diözese. Ein besonderer Tag der Freude für die Diözese Eisenstadt war die Seligsprechung von Ladislaus Batthyany-Strattmann (1870-1931) am 23. März 2003 durch Johannes Paul II. in Rom.

Zu den dunkelsten Tagen und Wochen in Ibys Jahren als aktiver Bischof gehört die Zeit nach dem tödlichen Rohrbomben-Attentat in der Oberwarter Romasiedlung im Februar 1995. Nach dem Anschlag, bei dem vier Menschen ermordet wurden, stärkte Iby die kirchliche Pastoral für die Roma und setzte etwa einen eigenen Romaseelsorger ein.

„72 Stunden“ und die Jugendbriefe
In der Österreichischen Bischofskonferenz war Paul Iby von 1995 bis 2003 „Jugendbischof“ und in den österreichweiten „Dialog X“ eingebunden, woraus die bis heute erfolgreiche Sozialaktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ erwuchs. Es folgten zwei in der Öffentlichkeit sehr beachtete Jugendbriefe, in denen Themen wie Frau in der Kirche, Zölibat, wiederverheiratete Geschiedene, Liebe und Sexualmoral der Kirche zur Sprache kamen. Iby nahm auch an den katholischen Weltjugendtagen in Paris, Rom und Toronto teil.

Von 1994 an fungierte Iby drei Jahre lang als erster „Umweltbischof“ Österreichs. Darüber hinaus war er in der Bischofskonferenz für den Katholischen Laienrat und die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände sowie für die Seelsorge an der Volksgruppe der Roma und Sinti zuständig.

Im Juli 2010 nahm Papst Benedikt XVI. das aus Altersgründen vorgebrachte Rücktrittsgesuch Ibys an. Bis zur Amtsübernahme durch seinen Nachfolger auf dem Eisenstädter Bischofsstuhl, Ägidius Zsifkovics im September, leitete Iby die Diözese als Apostolischer Administrator. Heute lebt Iby in unmittelbarer Nähe zum Eisenstädter Martinsdom und ist als Priester und Seelsorger nach wie vor in den burgenländischen Pfarren aktiv.
Quelle: ORF.at 


Altbischof Paul Iby wird 85
Altbischof Dr. Paul Iby, der erst vor kurzem sein diamantenes Priesterjubiläum feiern durfte, begeht heute seinen 85. Geburtstag. Die Diözese Eisenstadt gratuliert von ganzem Herzen!

Eisenstadt – Altbischof Dr. Paul lby feiert in diesen Tagen ein ganz besonderes "Triduum", bestehend aus Geburtstag, Bischofsweihetag und Namenstag. Für den Jubilar selbst stehen diese Tage besonders unter dem Aspekt der Danksagung für 85 Lebensjahre. Für die Diözese Eisenstadt sind sie besonderer Anlass, dem emeritierten Diözesanbischof für sein langes Wirken in der katholischen Kirche im Burgenland Dank zu sagen.
martinus.at >>

Mittwoch, 22. Januar 2020

Scharfe Kritik an Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in Deutschland

Christian Pfeiffer: Das war alles nur Show der Bischofskonferenz
Hannover. Der Kriminologe übt deutliche Kritik an der katholischen Kirche. Sie habe den Missbrauchsskandal nur ungenügend aufgearbeitet. Das Interview.
Braunschweiger Zeitung >>

"Das war alles nur Show - mehr nicht"
Im Herbst 2018 machte die Missbrauchsstudie der katholischen Kirche mit erschreckenden Zahlen Schlagzeilen: Mindestens 3677 Minderjährige wurden in den Jahren 1946 bis 2014 von 1670 Klerikern missbraucht.
Die Unterlagen - so das Versprechen - sollten an die Staatsanwaltschaften weitergeleitet werden. Dort zeigt sich nun: Strafrechtlich sind die Dokumente nahezu wertlos.
Süddeutsche Zeitung >>

Ex-Papst geschützt? Im Missbrauchsskandal werden schlimmste Befürchtungen wahr
2018 erschüttert die katholische Kirche die Öffentlichkeit mit ihrer großen Missbrauchsstudie. Die Unterlagen - so das Versprechen - sollten an die Staatsanwaltschaften weitergeleitet werden. Dort bestätigen sich nun die schlimmsten Befürchtungen: Strafrechtlich sind die Dokumente nahezu wertlos.
focus >>

Missbrauch in Kirche: Fast alle Verfahren in Bayern eingestellt
Eineinhalb Jahre nach der Veröffentlichung der großen Missbrauchsstudie der katholischen Kirche haben die Behörden in Bayern in keinem einzigen Fall Anklage erhoben. Das haben die zuständigen Staatsanwaltschaften auf Anfrage bestätigt.
BR24 >>

„Kardinal Marx sollte zurücktreten“
Missbrauchsstudie der katholischen Kirche bleibt ohne Folgen
Anderthalb Jahre nach der Missbrauchsstudie der katholischen Kirche bleiben strafrechtliche Konsequenzen aus. Kriminologe Pfeiffer fordert Konsequenzen.
Der Tagesspiegel >>

Missbrauchsbeauftragter geht mit Kirche hart ins Gericht
Zehn Jahre nach Beginn des Missbrauchsskandals kritisiert der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes Rörig, die katholische Kirche scharf. Er wirft ihr vor, zu langsam zu agieren und sogar Widerstand bei der Aufarbeitung zu leisten.
BR24 >>


Blog-Archiv zum Thema >>

Montag, 20. Januar 2020

Dorothea Sattler: "Gemeinsam am Tisch des Herrn"



"Gemeinsam am Tisch des Herrn"
Eine neue Perspektive für die Ökumene?
Die Trennung von Katholiken und Protestanten bei der Abendmahls- bzw. Eucharistiefeier wird bis heute als sehr schmerzlich erfahren. Sie ist eines der großen Problemfelder der Ökumene. Im Vorfeld des Ökumenischen Kirchentages, der 2021 in Frankfurt/M. stattfinden wird, ist hierzu mit intensiven öffentlichen Diskussionen zu rechnen.

Der Ökumenische Arbeitskreis evangelischer und katholischer Theologen (ÖAK) hat im September 2019 ein Votum „Gemeinsam am Tisch des Herrn“ vorgestellt. Das Votum arbeitet vor dem Hintergrund kirchenhistorischer, dogmatischer und liturgiewissenschaftlicher Erkenntnisse den heutigen Diskussionsstand zur wechselseitigen Teilnahme an Eucharistie und Abendmahl auf. Es formuliert weitreichende Folgerungen zur Eröffnung ökumenischer Gastfreundschaft, welche die bisherige restriktive Praxis der katholischen Kirche in Frage stellen.

Dorothea Sattler, Mitautorin des Papiers, stellte das „Votum“ am 8. Januar 2020 im Rahmen einer Gastvorlesung in Erfurt vor.
Bistum Erfurt >>



"Gemeinsam am Tisch des Herrn"
Podiumsdiskussion
Nach dem Vortrag von Professorin Dorothea Sattler/Münster zum Votum des Ökumenischen Arbeitskreises (ÖAK) in der Schrift „Gemeinsam am Tisch des Herrn“ folgte eine lebhafte Diskussion. Kann die Trennung von Katholiken und Protestanten bei der Abendmahls- bzw. Eucharistiefeier wirklich überwunden werden?

An der Diskussion beteiligten sich:
Bischof Dr. Gerhard Feige, Magdeburg, Vorsitzender der Kommission II Ökumene der Deutschen Bischofskonferenz
Prof. Dr. Julia Knop, Universität Erfurt
Prof. Dr. Benedikt Kranemann, Universität Erfurt
Prof. Dr. Miriam Rose, Professorin für Systematische Theologie an der FSU Jena, Präsidentin der Gemeinschaft der Evangelischen Kirchen in Europa.
Es moderierte: Niklas Wagner, Katholisches Forum im Land Thüringen.
Bistum Erfurt >>



“Gemeinsam am Tisch des Herrn”
Welche Perspektiven gibt es für die konfessionelle Versöhnung zwischen Christen?
Die Erfurter Dogmatikerin, Prof. Dr. Julia Knop, hält ökumenische Gemeinden für eine “attraktive Zukunftsvision”. In Minderheitssituationen sowie im Zuge zunehmender Säkularität könnten die Kirchen nur dann überzeugen, wenn sie gemeinsam für den christlichen Glauben eintreten, erklärte sie im Interview mit Domradio.de.
Theologie Aktuell >>



Ökumenischer Arbeitskreis empfiehlt wechselseitige Teilnahme am Abendmahl
Blogarchiv vom 13. September 2019 

Sonntag, 19. Januar 2020

Remele: Evangelikale und Katholiken für Trumps Wiederwahl

USA: „Evangelikale und Katholiken wollen Trumps Wiederwahl“
Mit einer streitbaren Aussage über christliche Unterstützer von Donald Trump macht der katholische Sozialethiker und USA-Fachmann Kurt Remele von sich reden. „Auch das ist Ökumene: Fundamentalistische christliche Prediger und rechtskonservative katholische Bischöfe engagieren sich gemeinsam für die Wiederwahl von Donald Trump.“
VaticanNews >>



Jesus lieben, Trump wählen, Darwin meiden.
Die wundersame Welt der evangelikalen und fundamentalistischen ChristInnen in den USA

Öffentliche Vorlesungsreihe der Katholisch-Theologischen Fakultät "Religion am Donnerstag" zum diesjährigen Thema "Wa(h)re Hoffnung? Religion in Zeiten des Populismus"

Die öffentliche Vorlesungsreihe Religion am Donnerstag widmet sich an sieben Abenden den vielfältigen Zusammenhängen von Religion und Populismus und versteht sich als Beitrag der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz, im Gespräch mit VertreterInnen anderer Disziplinen dieses aktuelle Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.

Zum Inhalt des Vortrags von Prof. Remele:
In den USA gibt es Millionen von Christinnen und Christen, die jede einzelne Stelle der Bibel wortwörtlich interpretieren. Deshalb bekämpfen sie die Vermittlung der Evolutionslehre im Biologieunterricht und verteidigen die Prügelstrafe an Schulen. Es handelt sich dabei um evangelikale Christen einerseits, fundamentalistische Christen anderseits. Beide Gruppen haben vieles gemeinsam, manches aber trennt sie. Was sie glauben, wird in der Vorlesung ebenso beleuchtet wie die Frage, warum die meisten von ihnen Donald Trump wählten und manche von ihnen in Wien für Sebastian Kurz beteten.
events.uni-graz.at >>


Jesus lieben, Trump wählen
Die Evangelikalen in den USA zählen zu den vehementesten UnterstützerInnen von US-Präsident Donald Trump – und das, obwohl der Populist „ungefähr alle Eigenschaften hat, die man als sehr unchristlich bezeichnen kann“, wie der Theologe Kurt Remele formuliert.

Trump setzt im Wahlkampf auf Evangelikale
Trump setzt im Wahlkampf auf Evangelikale US-Präsident Donald Trump startet in einer evangelikalen Gemeinde in Miami, Florida, in den Präsidentschaftswahlkampf im neuen Jahr. Dort verkündet er die Kampagne "Evangelicals for Trump". 80 Prozent der weißen Evangelikalen stimmten bei der letzten Präsidentschaftswahl für Trump.
Domradio.de, 03.01.2020 (Video)

Trump wirbt um evangelikale Christen: "Haben Gott auf unserer Seite"
Trotz Trumps drei Ehen und Vorwürfen sexueller Übergriffe stehen weiße Evangelikale mit großer Mehrheit hinter dem US-Präsidenten
Der Standard, 4.1.2020 >>

Freitag, 17. Januar 2020

Kritische Kommentare zu Ratzingers Beteiligung am Zölibatsbuch

Männer, die zölibatäre Männer wollen
Benedikt XVI. hat vielleicht ein Coming-out gemacht: Was die Täuschung rund um das Zölibatsbuch zu bedeuten hat.
Die Presse >>

Ratzinger: "Ich kann nicht still bleiben."
Pressespiegel auf Wir-sind-Kirche-Deutschland >>

Warnung an Franziskus
Ex-Papst Benedikt pocht auf Zölibat
"Ich kann nicht still bleiben" - Ex-Papst Benedikt warnt vehement vor einer Aufweichung des Zölibats. Er kommt damit einer Entscheidung von Papst Franziskus zuvor. Vatikan-Experten sind erstaunt.
BR-Religion >>


Als Gegenüberstellung dazu der Beitrag von Kard. Gerhard Müller, wobei die Frage erlaubt sei:
Sind wir nicht alle "Brüder und Schwestern im Geist"?

Gegenspieler oder Brüder im Geist?
Im Wortlaut der Beitrag von Kurienkardinal Gerhard Müller zum Verhältnis von Papst Franziskus und Benedikt XVI.
Die Tagespost >>

Donnerstag, 16. Januar 2020

Österreich: Kirchenaustritte 2019 um 14,9 % gestiegen



Kirchenaustritte in Österreich um 14,9 Prozent gestiegen
Die Zahl der Austritte aus der römisch-katholischen Kirche ist im vergangenen Jahr um 14,9 Prozent gestiegen. Gab es Ende 2018 noch 5,05 Millionen Katholikinnen und Katholiken in Österreich, waren es 2019 4,98 Millionen, berichtete Kathpress am Mittwoch.
Religion.orf.at >>


Austritte gegenüber 2018 um 14,7 % gestiegen
Katholikenzahlen: Stabile Verhältnisse in Diözese Eisenstadt
Trotz leicht gestiegener Austrittszahlen bleibt die Kirchenstatistik im Burgenland verhältnismäßig konstant – Aktuell hat die Diözese Eisenstadt 189.160 KatholikInnen – Im Vorjahr gab es 1.490 Austritte und 114 Eintritte in die katholische Kirche.
martinus.at >>


Causa Schwarz befeuerte Kirchenaustritte in Kärnten: 5.815 traten 2019 aus
Missbrauchsfälle und die Causa Schwarz gelten als mögliche Ursachen für fast 70.000 Kirchenaustritte in Österreich
Der Standard >>


Kirchliche Statistik 2019
Die Katholikenzahl in Österreich ist im letzten Jahr leicht zurückgegangen und weitgehend stabil. Das ergeben die am Mittwoch von den österreichischen Diözesen veröffentlichten Statistiken. Demnach gibt es mit Stichtag 31. Dezember 2019 in Österreich 4,98 Millionen Katholiken. 2018 waren es laut amtlicher Statistik der Österreichischen Bischofskonferenz 5,05 Millionen Katholiken. Das entspricht einem Rückgang von 1,35 Prozent. Die amtliche Kirchenstatistik 2018 wurde ebenfalls am Mittwoch veröffentlicht.
Katholisch.at >>

Mittwoch, 15. Januar 2020

Verwirrung um Benedikt als Koautor von Zölibat-Buch


Buch über Zölibat: eine Klärung von Erzbischof Gänswein
Der Sekretär von Benedikt XVI. geht im Namen des emeritierten Papstes auf Distanz zum Buch über den Zölibat, das Kurienkardinal Robert Sarah vorlegt.
VaticanNews >>

Verwirrung um Benedikt als Koautor von Zölibat-Buch
Der frühere Papst Benedikt XVI. hat sich von der Autorenschaft an dem Buch über Priestertum und Zölibat distanziert, das Kardinal Robert Sarah herausgegeben hat. Es handle sich um ein Missverständnis, so Benedikts Privatsekretär Erzbischof Georg Gänswein.
Religion.orf.at >>

Beitrag zum Thema Zölibat – in Gehorsam zum Papst
Ein Buch über das Priestertum wird am 15. Januar in Frankreich veröffentlicht. Die Autoren sind der emeritierte Papst Benedikt XVI. und Kardinal Robert Sarah, Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst.
Von unserem Chefredakteur Andrea Tornielli
VaticanNews >>


Der Originaltext von Benedikt XVI. im Buch "Aus der Tiefe des Herzens"
Mit freundlicher Genehmigung des fe-Medienverlags veröffentlicht CNA Deutsch den Beitrag Benedikts XVI. zu Priestertum und Zölibat im deutschen Original und vollen Wortlaut.
CNA Deutsch >>

Zwei Päpste und der Zölibat
Gehören Ehelosigkeit und sexuelle Enthaltung bald der Vergangenheit an?
Hans Rauscher im Standard >>

Katholische Kirche streitet um Zölibat - Worum geht es da?
Es ist einer der Dauerbrenner in der katholischen Kirche: das Zölibat. An der Frage, ob Priester heiraten dürfen oder nicht, scheiden sich die Geister. Welche Argumente haben Befürworter und Gegner? Und seit wann gibt es das Zölibat überhaupt?
BR24 >>

Samstag, 11. Januar 2020

Limburg: Kritischer Priester wird suspendiert


Bundesweiter Skandal
Wegen kritischen Äußerungen: Bischof in Limburg suspendiert Priester, nun ist er auf Job-Suche
Der ehemalige Kaplan am Dom macht immer wieder Schlagzeilen. In seinem Abschiedsgottesdienst in Limburg erregte er 2013 durch seine deutliche Kritik am damaligen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst Aufsehen. Vor drei Jahren sorgten seine Reden im Karneval für einen Skandal. Katholiken empörten sich über seine sexuellen Anspielungen und beschwerten sich beim neuen Bischof über ihn. Jung, der auch in der närrischen Hochburg Mainz begeisterte, sagte alle Auftritte ab und kehrte nicht mehr in die Bütt zurück.
Frankfurter Neue Presse >>


Das Interview mit Sascha Jung, beurlaubter Pfarrer
"Wir haben jegliche Glaubwürdigkeit im Bereich der Sexualität verspielt"
Wegen Zweifeln am Zölibat hat sich der katholische Pfarrer von Flörsheim vom Limburger Bischof Bätzing beurlauben lassen. Mit seinem Rückzug aus der Pfarrei will Jung auch ein Zeichen setzen.
HR-Inforadio, 20.03.19 >>


Keine Widerrede!
Der Fall des Sascha Jung: Wie Limburgs treuer Domkaplan zum Gegner seines Bischofs wurde.
Der 38-Jährige ist nicht irgendwer im Bistum. Bis zum August letzten Jahres war er Kaplan am Limburger Dom und musste die Liturgiereformen des Bischofs exekutieren. Jung ist der erste Diakon, den Franz-Peter Tebartz-van Elst kurz nach seinem Amtsantritt im Jahr 2008 weiht. Er ist aber auch einer der ersten Geistlichen, die sich Jahre später gegen ihren Bischof auflehnen. Im August 2013 wird er im Dom eine viel beachtete Predigt halten. Darin rechnet er mit dem Bischof ab: Ein Dom sei kein "Hort klerikaler Eitelkeiten", keine "Spielwiese pontifikaler Prachtentfaltung". In Limburg braucht man für so etwas Mut. Die Gemeinde feiert ihn.
Zeit-Online, 13.3.2014 >>

Freitag, 10. Januar 2020

„Sonntag des Wortes Gottes“ am 26. Januar

Ein Sonntag für die Bibel
Papst Franziskus rief am 30. September 2019 – für die meisten überraschend – einen weltweiten „Sonntag des Wortes Gottes“ aus. Die Reaktionen darauf bewegen sich zwischen „Endlich!“ und „Wozu?“. Elisabeth Birnbaum über begründete Vorbehalte und vorbehaltlose Gründe zum Thema „Bibelsonntag“.
feinschwarz.net >>


Bibelsonntag im Lesejahr A
Materialien und Infos
Diözese Linz >>


Papst Franziskus richtet „Sonntag des Wortes Gottes“ ein
Papst Franziskus hat den III. Sonntag im Jahreskreis zum „Wort-Gottes-Sonntag“ bestimmt. Wie aus dem an diesem Montag veröffentlichen Motu Proprio „Aperuit illis“ hervorgeht, wünscht der Papst, dass dieser eigene Bibelsonntag der Feier, dem Nachdenken und der Verbreitung des Wortes Gottes gewidmet sein soll. Nicht zufällig ist für die Veröffentlichung des Dokumentes des 30. September gewählt worden: an diesem Tag gedenkt die Kirche des heiligen Hieronymus.
Vatican News >>


Papst: Erster Wort-Gottes-Sonntag am 26. Januar
Den Termin für den neuen katholischen Gedenktag habe er bewusst in die Nähe zur Woche der Einheit der Christen gelegt, schreibt Franziskus. Zudem solle der Tag die Verbindung zu den Juden stärken, verbinde doch die Heilige Schrift Juden und Christen sowie die Christgläubigen aller Konfessionen.
Domradio.de >>

Dienstag, 7. Januar 2020

Sternsinger unterwegs


"Sternsinger zeigen, wie man zur größeren Wahrheit gelangt"
Eisenstädter Diözesansprecher Orieschnig im Sender "Schau TV": Ankunft der Könige, die ja die Völker, Rassen und Kulturen symbolisieren, ist auch "tiefes Symbol des Friedens" – Es geht um Bescheidenheit im Wahrheitsanspruch von Religion und Wissenschaft und "Respekt vor der Naivität des Herzens, um das Göttliche sehen zu können" – Sammelngehen für Arme zeigt, dass es "nicht um Theologie, Theorie oder Schöngeistigkeit geht"
martinus.at >>


schau LEBEN - Heilige drei Könige
Einmal im Jahr ziehen sie von Haus zu Haus und lassen ihren Segen da - die drei heiligen Könige Caspar, Melchior und Balthasar. Wir haben uns angesehen, was hinter diesem Brauch steht. (06.01.2020)
Schau-TV >>


Heuer 4.000 Sternsinger unterwegs
Die Sternsinger der Katholischen Jungschar sind in diesen Tagen wieder im ganzen Land unterwegs. Mehr als 4.000 burgenländische Kinder und Jugendliche sammeln auch heuer wieder Geld – unter anderem für Kinderhilfsprojekte in Afrika.
Burgenland.ORF.at >>

Mittwoch, 1. Januar 2020

Neujahrsbotschaften: Frieden, Klimakrise, Jugend


Friedensbotschaft des Papstes: Der volle Wortlaut
Der Frieden als Weg der Hoffnung: Dialog, Versöhnung und ökologische Umkehr
Vatican News >>


Kardinal Schönborn: Klimakrise „größte Herausforderung“
Kardinal Christoph Schönborn hat die Bedrohung durch den Klimawandel ins Zentrum seiner traditionellen Silvesteransprache gestellt. Für das kommende Jahrzehnt und darüber hinaus sei der Klimawandel „die ganz große Herausforderung“, sagte er am Dienstag in seiner Rede. Der Wiener Erzbischof forderte die Politik zum Handeln auf, „denn es geht um uns alle“, sagte er.
ORF.at >>


UN-Neujahrsbotschaft: Guterres warnt vor Klimwandel, Ungleichheit und Hass
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, hat in New York seine Neujahrsansprache gehalten und darin mahnende Worte an die Weltöffentlichkeit gerichtet. Guterres bezeichnete den weltweiten Klimawandel als die größte Herausforderung
EuroNews.com >>