Donnerstag, 30. September 2021

„Synodalität muss und kann man lernen“

 

Ordensgemeinschaften haben eine lange Tradition der Synodalität. Von ihnen kann sich die Kirche insgesamt einiges abschauen, wenn sie nun – auf Anregung von Papst Franziskus – mehr Mitsprache „von unten“ will. Wesentlich ist, einander ohne Vorurteil und ohne Agenda zuzuhören, sagte uns Pater Mauritius Wilde, Prior der Benediktinerabtei S. Anselmo in Rom.
VaticanNews >>

Mittwoch, 29. September 2021

Scharfe Kritik an Ablehnung des Papstes von Amtsverzicht

 

Erklärung zu Heße, Woelki und den Kölner Weihbischöfen
Wegen abgelehnter Rücktritte: Synodale üben scharfe Kritik am Vatikan
Kurz vor Beginn der zweiten Synodalversammlung melden sich 57 Mitglieder des Synodalen Wegs zu Wort: Sie kritisieren die päpstlichen Entscheidungen zum Rücktrittsangebot des Hamburger Erzbischofs Heße sowie zu den Kölner Bischöfen Woelki, Schwaderlapp und Puff.
Katholisch.de >>

„Vertrauen untergraben“ – Mitglieder der Synodalversammlung kritisieren Vatikan
57 Mitglieder des Synodalen Weges haben sich vor Beginn der zweiten Synodalversammlung in Frankfurt in einer Erklärung mit dem Vatikan auseinandergesetzt.
Neues Ruhrwort >>

Kardinal Woelki bleibt im Amt
ZDK-Präsident Sternberg: „Ich verstehe diese Entscheidung nicht“
Mit der Entscheidung des Papstes, den Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki im Amt zu lassen, werde Verantwortungsübernahme verhindert, kritisierte ZDK-Präsident Thomas Sternberg im Dlf. Neben der Missbrauchsaufarbeitung gehe es auch um „eine völlig zerrüttete Situation“ im Kölner Erzbistum.
Deutschlandfunk.de >>

Rücktrittsangebote seien "ein starkes Zeichen der Selbstentmächtigung"
Kirchenhistoriker: Ablehnung von Amtsverzicht beschädigt Bischofsamt
"Vielleicht dürfte ein Erzbischof auch einmal den Mut haben, dem Papst seine Zweifel an der Angemessenheit" der Entscheidung zu übermitteln, so Kirchenhistoriker Jörg Seiler mit Blick auf die Ablehnung bischöflicher Rücktrittsangebote.
Katholisch.de >>

Vatikanexperte ordnet Folgen der Woelki-Entscheidung ein
"Eine klassische römische Lösung"
Die Auszeit von Kardinal Woelki macht nicht nur in Deutschland Schlagzeilen. Was denkt die Weltkirche darüber? Der Vatikanexperte Christopher Lamb hält den Schritt für einen "halbgaren Kompromiss" im Stil von Papst Franziskus.
Domradio.de >>

Offenbare Kirche als System ohne Gewaltenteilung und Kontrolle
Kirchenrechtler: Papst-Entscheidung zu Woelki ist "Bankrotterklärung"
Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller greift Papst Franziskus für seine Entscheidung zu Kardinal Woelki hart an: Sie sei eine "moralische Bankrotterklärung", die seiner Null-Toleranz-Linie gegenüber Missbrauch und Vertuschung widerspreche.
Katholisch.de >>

Kirchenrechtler spricht auch über "Androhung von Gewalt"
Nach Angriffen: Schüller kündigt "Auszeit" bei Kommentierung an
Nach persönlichen Angriffen "bis hin zur Androhung von Gewalt" werde er "mal die nächste Zeit etwas kürzer treten, was die kirchenpolitische/kirchenrechtliche Kommentierung angeht", kündigt der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller an.
Katholisch.de >>

MERTES’ MEINUNG
»Ein Zug, der in die falsche Richtung fährt«
Ein Brief über die Lage im Erzbistum HamburgEine Freundin aus Hamburg schrieb mir liebe Grüße aus HH und fragte mich zum Erzbischof. Hier meine Antwort, zum mitlesen.
Sinn und Gesellschaft >>

 

Sonntag, 26. September 2021

Verleihung der „Trompete von Jericho“ am 2. Oktober

 


Verleihung der „Trompete von Jericho“ an Doris Reisinger

als Würdigung für besondere Verdienste um die Reform der Katholischen Kirche

Samstag, 2. Oktober 2021 ab 9:00

Vivaldi Saal des ÖJAB Hauses, Johannesgasse 8, 1010 Wien

 Anmeldung über office@laieninitiative.at
Für den Zutritt zur Veranstaltung gilt die 3-G-Regel.
Anmeldeschluss ist 30. September 2021

Programmablauf      Anmeldung      Corona-Schutzmaßnahmen

Samstag, 25. September 2021

Kölner Erzbischof Woelki darf im Amt bleiben - mit Auszeit

Kölner Kardinal Woelki nimmt Auszeit, bleibt aber im Amt
Papst Franziskus genehmigt dem Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki eine Auszeit von fünf Monaten, belässt ihn aber im Amt. Weihbischof Rolf Steinhäuser vertritt Woelki während seiner Besinnungszeit.
VaticanNews >>


Kölner Erzbischof Woelki darf im Amt bleiben
Papst Franziskus wird den Kardinal nicht seines Amtes entheben. Stattdessen soll ihm eine Bedenkzeit verordnet werden.
Zeit-Online >>


Vatikanexperte ordnet Folgen der Woelki-Entscheidung ein
"Eine klassische römische Lösung"
Die Auszeit von Kardinal Woelki macht nicht nur in Deutschland Schlagzeilen. Was denkt die Weltkirche darüber? Der Vatikanexperte Christopher Lamb hält den Schritt für einen "halbgaren Kompromiss" im Stil von Papst Franziskus.
Domradio.de >>

Noch ist die Kölner Krise nicht ausgestanden
Ein Freispruch Woelkis – aber mit Auflagen
Analyse - Papst Franziskus ist von der Unschuld Kardinal Woelkis überzeugt: Keinen der Vorwürfe gegen ihn lässt er letztlich gelten. Doch das heißt nicht, dass nach der Auszeit des Erzbischofs alles in Ordnung ist. Erst muss der Kardinal noch den großen Auftrag des Papstes erfüllen. Eine Analyse der Beschlüsse zu Köln.
Katholisch.de >>


Offenbare Kirche als System ohne Gewaltenteilung und Kontrolle
Kirchenrechtler: Papst-Entscheidung zu Woelki ist "Bankrotterklärung"
Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller greift Papst Franziskus für seine Entscheidung zu Kardinal Woelki hart an: Sie sei eine "moralische Bankrotterklärung", die seiner Null-Toleranz-Linie gegenüber Missbrauch und Vertuschung widerspreche.
Katholisch.de >>


Weiter Kritik im Erzbistum Köln an Beschlüssen von Papst Franziskus
"Maria 2.0" zu Woelki-Entscheidung: Synodale müssen jetzt Stellung beziehen
Die Personalentscheidungen von Papst Franziskus für das Erzbistum Köln stoßen auch am Wochenende auf Kritik. Der Kölner Stadtdechant Robert Kleine mahnte, die Betroffenen von Missbrauchsfällen nicht aus dem Blick zu verlieren.
Kirche und Leben >>


Kardinal Woelki bleibt im Amt
ZDK-Präsident Sternberg: „Ich verstehe diese Entscheidung nicht“
Mit der Entscheidung des Papstes, den Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki im Amt zu lassen, werde Verantwortungsübernahme verhindert, kritisierte ZDK-Präsident Thomas Sternberg im Dlf. Neben der Missbrauchsaufarbeitung gehe es auch um „eine völlig zerrüttete Situation“ im Kölner Erzbistum.
Deutschlandfunk >>

Donnerstag, 23. September 2021

Bischof Zsifkovics an Covid-19 erkrankt

Bischöfe Zsifkovics und Leichtfried an CoV erkrankt
Trotz vollständiger Impfung sind der Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics und der St. Pöltner Weihbischof Anton Leichtfried an Covid-19 erkrankt. Sowohl Zsifkovics als auch Leichtfried hatten am 12. September an einem Gottesdienst mit Papst Franziskus in Budapest teilgenommen.
Religion.orf.at >>


Österreich: Zwei Bischöfe an Corona erkrankt
Der Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics ist an Corona erkrankt. Wie Diözesansprecher Dominik Orieschnig am Mittwoch bestätigte, wurde der Bischof am Montag positiv auf Covid-19 getestet.
VaticanNews >>

Montag, 20. September 2021

Papst lehnt Amtsverzicht des Hamburger Erzbischofs Heße ab

 

Katholische Kirche und sexualisierte Gewalt
Wie Verantwortung verdunstet
Völlig egal, wie schäbig sich Bischöfe gegenüber Opfern sexualisierter Gewalt verhalten – es bleibt für sie ohne Konsequenzen, kommentiert Christiane Florin. Das abgelehnte Rücktrittsgesuch des Hamburger Erzbischofs Stefan Heße sei ein weiterer Beleg dafür. Neu sei, dass diese Haltung so offen verkündet werde.
Deutschlandfunk.de >>

Das Maß der Macht steht über allem
Der Papst lässt Hamburgs Erzbischof im Amt. Bei der Aufarbeitung des Missbrauchsskandals geht es der Kirche nicht um Gerechtigkeit, sondern um die eigene Rettung.
Zeit-Online >>

Falsche Barmherzigkeit
Es ist verständlich, dass der Papst den Hamburger Erzbischof Heße im Amt belassen hat. Andernfalls müssten Bischöfe weltweit fallen wie Dominosteine.
Frankfurter Allgemeine >>

Fast nur negativ: Pressestimmen zur Papst-Entscheidung im Fall Heße
Trotz Pflichtverletzungen bleibt der Hamburger Erzbischof Stefan Heße nach dem Willen des Papstes im Amt. Das hat in deutschen wie ausländischen Medien zahlreiche Reaktionen hervorgerufen. Die praktisch ausnahmslos negativen Stimmen spekulieren dabei auch zur Zukunft Kardinal Rainer Maria Woelkis.
Katholisch.de >>

Harte Kritik von Theologen an Papst-Entscheidung
"Für die Opfer sexualisierter Gewalt ist dies ein Schlag ins Gesicht, weil sie wieder den Eindruck gewinnen müssen, dass niemand für seine Verfehlungen zur Rechenschaft gezogen wird", sagte der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller der Deutschen Presse-Agentur.
Der Theologe Daniel Bogner bezeichnete die Entscheidung als "Zumutung": "Das verhängnisvolle Signal ist, dass der Anlass für den Rücktritt als nicht so gravierend betrachtet wird".
Süddeutsche Zeitung >>

Kritik an Papst-Entscheidung zu Heße
Hoff: Päpstlicher Umgang mit Rücktritten ist "episkopale Amtsgarantie"
Der Fundamentaltheologe Gregor Maria Hoff sieht die Ablehnung der Rücktritte von Kardinal Marx und Erzbischof Heße kritisch. Er befürchtet, dass so lediglich der Status quo in der Kirche zementiert werde und systemische Konsequenzen ausbleiben.
Katholisch.de >>

"Intransparentes und inakzeptales Verfahren"
Erste Stellungnahme von Wir sind Kirche zur Ablehnung des Amtsverzichts des Hamburger Erzbischofs Dr. Stefan Heße durch Rom
Wir-sind-Kirche.de >>

Papst entscheidet: Heße bleibt Erzbischof von Hamburg
Papst Franziskus hat entschieden: Stefan Heße bleibt Erzbischof von Hamburg. Das ergibt sich aus einer Mitteilung, die die Deutsche Bischofskonferenz an diesem Mittwoch im Auftrag der Päpstlichen Nuntiatur veröffentlicht hat.
VaticanNews, 15.9.2021

Sonntag, 19. September 2021

Franziskus erklärt seiner Diözese den Ernst der Weltsynode

 

"Jeder ist Protagonist, keiner nur Statist"
Eine "ernste Angelegenheit": Papst Franziskus erläutert die Weltsynode
Es war eine lange und emotionale Ansprache: Franziskus hat Tausende Gläubige seiner Diözese Rom auf die kommende Weltsynode eingeschworen. Die erste Phase auf diözesaner Ebene sei wesentlich, betonte der Papst.
Katholisch.de >>


Papst Franziskus schwört seine Diözese auf Weltsynode ein
Entschuldigend blickte der Papst in die voll besetzte Audienzhalle. Seine Rede sei sehr lang, das wisse er, so der 84-Jährige, aber die Synode sei eine "ernste Angelegenheit".
Kathpress >>