Ich glaube an Gott, den liebenden Vater, der wie eine barmherzige Mutter ist, der uns diese Welt geschenkt hat, auf der wir Menschen leben, die Liebe und Zuneigung füreinander empfinden, die füreinander einstehen und sich um den Nächsten kümmern und die mitdenken, damit auch der andere glücklich sein kann. Und ich glaube an Jesus Christus, der uns das alles vorgelebt hat: Mitdenken, Dasein, Zuneigung, Liebe bis in den Tod, der am eigenen Leib spüren musste, wie weit Hass und Unverständnis einen Menschen treiben kann. Ich glaube an den Heiligen Geist, den Geist der Liebe, des Verzeihens, der Vorurteilslosigkeit, der alles eint, den Geist der Harmonie, der Zuneigung, der feurigen Liebe. Dieser Glaube an den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist, dieser Glaube ist es, der mein Leben trägt und der Zuneigung beflügelt. Werkmappe Jugendgottesdienste, Innsbruck 21997, Glaubensbekenntnisse, 36f. | |
Sonntag, 19. Juni 2011
Gott - Dreifaltig
Samstag, 18. Juni 2011
Die Personalrochaden gehen munter weiter: Referat für Kirchenmusik ist frei (gemacht) geworden
Die einvernehmliche Auflösung des Dienstverhältnisses von Mag. Dr. Wolfang Horvath als Leiter des Referates für Kirchenmusik erübrigt die Frage, ob er einem Nachfolger den Platz räumen muss.
In der Ausschreibung des bischöflichen Ordinariates heißt es unter anderem : "Die Diözese Eisenstadt ordnet die Agenden in der Leitung ihrer Dommusik bzw. im Bereich Kirchenmusik neu und sucht dazu eine/n Dom- und Diözesanmusikdirektor."
In dieser Form hat es diese Funktion in der Diözese noch nicht gegeben. Wieder eine neue und zusätzliche Leitungsfunktion in der Zentrale, die zusätzlich Kosten verursacht.
Liest man die Ausschreibung (Inhalt und Umfang) gewinnt man den Eindruck, dass man schon jemanden für diese Position im Auge hat. Angeblich soll Bischof Zsifkovics durchaus Sympathien für Thomas Dolezal hegen, den er von der Bischofskonferenz her kennt und der bereits bei der von Kurienkardinal Kurt Koch zelebrierten Chrisam-Messe 2011 im St. Martinsdom durch pompöse Inszenierung aufgefallen ist.
Thomas Dolezal ist u.a. Mitglied der Liturgiekommission der Erzdiözese Wien >>
und
Dommusiker in der Dompfarre St. Stephan >>
Ich bin gespannt, wer sich alles bewirbt und ob es ein transparentes Auswahlverfahren gibt.
Anmerkung:
Benedikt XVI.: Gregorianik ist weiter ein Vorbild für die Kirchenmusik
Vatikanstadt, 31.05.2011 (KAP) Der Gregorianische Choral sollte nach den Worten von Papst Benedikt XVI. auch heute das "erste Vorbild" für die Kirchenmusik sein. Bisweilen werde diese Form des Gesangs zu Unrecht als eine Einschränkung der Freiheit und Kreativität des Einzelnen sowie der Gemeinde angesehen, heißt es in einer am Dienstag vom vatikanischen Presseamt veröffentlichten Botschaft zum 100-jährigen Bestehen des Päpstlichen Institutes für Kirchenmusik.
Beitrag auf Kathpress >>
In der Ausschreibung des bischöflichen Ordinariates heißt es unter anderem : "Die Diözese Eisenstadt ordnet die Agenden in der Leitung ihrer Dommusik bzw. im Bereich Kirchenmusik neu und sucht dazu eine/n Dom- und Diözesanmusikdirektor."
In dieser Form hat es diese Funktion in der Diözese noch nicht gegeben. Wieder eine neue und zusätzliche Leitungsfunktion in der Zentrale, die zusätzlich Kosten verursacht.
Liest man die Ausschreibung (Inhalt und Umfang) gewinnt man den Eindruck, dass man schon jemanden für diese Position im Auge hat. Angeblich soll Bischof Zsifkovics durchaus Sympathien für Thomas Dolezal hegen, den er von der Bischofskonferenz her kennt und der bereits bei der von Kurienkardinal Kurt Koch zelebrierten Chrisam-Messe 2011 im St. Martinsdom durch pompöse Inszenierung aufgefallen ist.
Thomas Dolezal ist u.a. Mitglied der Liturgiekommission der Erzdiözese Wien >>
und
Dommusiker in der Dompfarre St. Stephan >>
Ich bin gespannt, wer sich alles bewirbt und ob es ein transparentes Auswahlverfahren gibt.
Anmerkung:
Benedikt XVI.: Gregorianik ist weiter ein Vorbild für die Kirchenmusik
Vatikanstadt, 31.05.2011 (KAP) Der Gregorianische Choral sollte nach den Worten von Papst Benedikt XVI. auch heute das "erste Vorbild" für die Kirchenmusik sein. Bisweilen werde diese Form des Gesangs zu Unrecht als eine Einschränkung der Freiheit und Kreativität des Einzelnen sowie der Gemeinde angesehen, heißt es in einer am Dienstag vom vatikanischen Presseamt veröffentlichten Botschaft zum 100-jährigen Bestehen des Päpstlichen Institutes für Kirchenmusik.
Beitrag auf Kathpress >>
Freitag, 17. Juni 2011
Kardinal Kasper beklagt Kommunikationsmängel in der Kirche
"Wir brauchen einen dauernden Gesprächsprozess des Bischofs mit Priestern und Gläubigen"
Kardinal Walter Kasper hält eine bessere kirchliche Gesprächskultur für notwendig. "Wir haben ein grundlegendes Kommunikationsdefizit in der Kirche", sagte Kasper dem am Mittwoch in Bonn erschienenen Newsletter des Deutschen ökumenischen Predigtpreises.
Mehr auf Kathpress >>
„Einführung in den Glauben funktioniert nicht mehr“
Kardinal Kasper für Unterricht in der Kirche
Beitrag auf Domradio >>
Jeder Christ muss predigen
Interview mit Walter Kardinal Kasper auf Predigerpreis >>
Kardinal Walter Kasper hält eine bessere kirchliche Gesprächskultur für notwendig. "Wir haben ein grundlegendes Kommunikationsdefizit in der Kirche", sagte Kasper dem am Mittwoch in Bonn erschienenen Newsletter des Deutschen ökumenischen Predigtpreises.
Mehr auf Kathpress >>
„Einführung in den Glauben funktioniert nicht mehr“
Kardinal Kasper für Unterricht in der Kirche
Beitrag auf Domradio >>
Jeder Christ muss predigen
Interview mit Walter Kardinal Kasper auf Predigerpreis >>
Donnerstag, 16. Juni 2011
"Mutter Kirche" und ihre Söhne: von Selbsthass und Frauenfeindlichkeit blockiert?
| "Geschlossene Gesellschaft" ecclesia semper non reformanda est - Karikatur von Annelie Hürter |
Die große "Mutter Kirche" und ihre Söhne
Homosexueller Selbsthass und Frauenfeindlichkeit blockieren den römisch-katholischen Männerbund
Unerlöste Homosexualität und männerbündlerische Frauenverachtung blockieren die römisch-katholische Kirche. Doch dieser Tabukomplex wird nicht offen diskutiert. Nutznießer des Kleriker-Systems aus unterschiedlichen Lagern fürchten eine Debatte. Aber auch auf Seiten der Reformkatholiken tut man sich schwer, das heiße Eisen anzupacken. Die mächtigen Männer der Kirche stilisieren sich oft ganz ungeniert als Homo-Feinde. Derweil sorgen guter Anstand und Toleranz auf der Gegenseite dafür, dass die strukturelle und ästhetisch verfeierlichte Gleichgeschlechtlichkeit der Hierarchie als Problemschauplatz Nummer Eins nicht gründlich unter die Lupe kommt.
Artikel von Peter Bürger:
Artikel von Peter Bürger:
Mittwoch, 15. Juni 2011
Bischof Kräutler: "Aus 1000 Lügen wird doch keine Wahrheit"
Er erholt sich „dazwischen“. Handbemalte Karten, die Spendengeld bargen, muss er noch beantworten. Die abgenutzte Tastatur seines Laptops verrät, wie oft „Dom Erwin“ in die Tasten haut. Den Kontakt mit Jugendlichen schätzt er. „Die sind viel besser als ihr Ruf. Die wissen, dass ich mich für die Menschen einsetze.“ Immer wieder fällt das Wort „Belo Monte“.
So heißt das gigantomanische Kraftwerksprojekt, das Brasilien am Rio Xingu in Szene setzt. Der 1620 m lange und 93 m hohe Staudamm, gegen den sich Kräutler zur Wehr setzt. Dieses „Monument des Wahnsinns“, gegen dessen Verwirklichung Kräutler 600.000 Unterschriften übergab. Antwort hat er nie erhalten.
Weiter auf Vorarlberg ONLINE >>
Zum Thema Umwelt und Schöpfungsverantwortung:
Dienstag, 14. Juni 2011
„Viri probati“ – ein Ausweg aus der Kirchenkrise?
Angesichts der zuletzt in eine Schieflage geratenen katholischen Kirche wäre es höchste Zeit, entstandenes „Geröll“ zu beseitigen.
Gastkommentar von Bruno Primetshofer, Ordenspriester und em. Ordinarius für Kirchenrecht an der Kath.-theol. Fakultät der Universität Wien
Der immer spürbarer werdende Mangel an Priestern im Bereich der Lateinischen Kirche ist ein immer drängender werdendes Problem. Viele Pfarreien können nicht mehr besetzt werden, die Priester sind mit der Vielzahl der auf sie zukommenden Aufgaben heillos überfordert. Priester aus dem Ausland können oftmals aufgrund bestehender Sprach- und (bisweilen) Mentalitätsunterschiede nur begrenzt eingesetzt werden.
Als Ausweg aus dieser Krisensituation wird immer stärker der Rufe nach den sogenannten „viri probati“ (bewährten Männern) laut, das heißt, nach verheirateten Männern, die, entsprechende Eignung vorausgesetzt, zu Priestern geweiht werden, ohne dass sie an die Zölibatspflicht gebunden wären.
(Beitrag in der Presse >>)
Gastkommentar von Bruno Primetshofer, Ordenspriester und em. Ordinarius für Kirchenrecht an der Kath.-theol. Fakultät der Universität Wien
Der immer spürbarer werdende Mangel an Priestern im Bereich der Lateinischen Kirche ist ein immer drängender werdendes Problem. Viele Pfarreien können nicht mehr besetzt werden, die Priester sind mit der Vielzahl der auf sie zukommenden Aufgaben heillos überfordert. Priester aus dem Ausland können oftmals aufgrund bestehender Sprach- und (bisweilen) Mentalitätsunterschiede nur begrenzt eingesetzt werden.
Als Ausweg aus dieser Krisensituation wird immer stärker der Rufe nach den sogenannten „viri probati“ (bewährten Männern) laut, das heißt, nach verheirateten Männern, die, entsprechende Eignung vorausgesetzt, zu Priestern geweiht werden, ohne dass sie an die Zölibatspflicht gebunden wären.
(Beitrag in der Presse >>)
Montag, 13. Juni 2011
Karl Rahner: Das Konzil als Anfang eines Anfangs
Im kommenden Jahr wird sich der Beginn des II. Vatikanischen Konzils (am 11. Oktober 1962) zum 50. Mal jähren. Dieses ökumenische Konzil und seine Wirkungsgeschchte rücken damit wieder ins Blickfeld.
Ich möchte auf folgende Homepages zu diesem Thema hinweisen:
Und als "Ohrenschmaus" die Stimme von Karl Rahner:
Karl Rahner: Das Konzil – Anfang eines Anfangs
Karl Rahner 1965: Das Konzil hat sich zweifellos Aufgaben und Themen gestellt, die gemessen an den konkreten Möglichkeiten, die der Kirche im Augenblick zu Gebote stehen, nicht größer sein konnten.
Kardinal Franz König hat am Ende des Konzils zu Journalisten gesagt: Ihr braucht nun nicht mehr die Kirche zu fragen, was ihr fragen dürft; ihr könnt und sollt fortan eure Fragen und Anliegen offen vorbringen.
Ich möchte auf folgende Homepages zu diesem Thema hinweisen:
- Aggiornamento - Dokumente des II. Vatikanums
- PRO-Konzil
- Konzilsväter
- pro concilio - für die Erneuerung der Kirche
Und als "Ohrenschmaus" die Stimme von Karl Rahner:
Karl Rahner: Das Konzil – Anfang eines Anfangs
Karl Rahner 1965: Das Konzil hat sich zweifellos Aufgaben und Themen gestellt, die gemessen an den konkreten Möglichkeiten, die der Kirche im Augenblick zu Gebote stehen, nicht größer sein konnten.
Kardinal Franz König hat am Ende des Konzils zu Journalisten gesagt: Ihr braucht nun nicht mehr die Kirche zu fragen, was ihr fragen dürft; ihr könnt und sollt fortan eure Fragen und Anliegen offen vorbringen.
Abonnieren
Posts (Atom)

