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Donnerstag, 29. Oktober 2020

Aussagen von Betroffenen und Zeugen belasten Schönstatt-Gründer schwer

Aussagen von Betroffenen und Zeugen belasten Schönstatt-Gründer schwer
Kentenich und seine Schwestern: "Vater darf das"
Bisher waren die Missbrauchsvorwürfe gegen Schönstatt-Gründer Josef Kentenich nur anhand von Berichten der Historikerin Alexandra von Teuffenbach bekannt. Nun legt die Wissenschaftlerin Archivfunde vor – und die zeichnen ein düsteres Bild der vermeintlichen Lichtgestalt Kentenich.
Katholisch.de >>


Neu veröffentlichte Dokumente belasten Schönstatt-Gründer
"Vater darf das"
Der Historiker-Streit über Leben und Wirken des Schönstatt-Gründers Pater Josef Kentenich geht weiter. Nun stellt ein neues Buch mit alten Zeugenaussagen den Geistlichen als übergriffigen Manipulator dar. Domradio.de >>


Marienschwestern weisen Missbrauchsvorwürfe gegen Gründer zurück
Schönstatt: Dokumentation von Vorwürfen gegen Kentenich "einseitig"
Mehrere ehemalige Marienschwestern haben unter anderem im Seligsprechungsverfahren für Josef Kentenich von Missbrauch berichtet. Die Dokumentation von Briefen und Aussagen bezeichnet die Gemeinschaft jetzt als "offensichtlich einseitig".
Katholisch.de >>


Schönstätter Marienschwestern kritisieren Kirchenhistorikerin
"Archivfunde einseitig interpretiert"
Es gibt Widerspruch: Die Schönstätter Marienschwestern haben die von der Kirchenhistorikerin Alexandra von Teuffenbach veröffentlichten neuen, belastenden Dokumente über Schönstatt-Gründer Pater Josef Kentenich kritisiert.
Domradio.de >>

Trump, von Teuffenbach und ein Buch
Gedanken über die (un-)heimliche Macht des inneren Kindes
Spurensuche.info >>


Alexandra von Teuffenbach
„Vater darf das!“
Eine Archivdokumentation
Sr. M. Georgina Wagner und andere missbrauchte Schönstätter Marienschwestern
Bautz Verlag >>

 



AKTUALISIERUNG:

Aguirre: Kein Zweifel an der Heiligkeit Josef Kentenichs
Postulator: Vorwürfe gegen Schönstatt-Gründer "schäbig und unseriös"
Nach den Vorwürfen psychischer und sexualisierter Gewalt gegen den Schönstatt-Gründer Josef Kentenich war es lange ruhig geworden – nun meldet sich der Postulator des Seligsprechungsverfahrens zu Wort. Er hält an der Heiligkeit des "Vaters" fest.
Katholisch.de, 11.2.2021 >>


"Wir verwahren uns gegen die Vorverurteilung Pater Josef Kentenichs"
Schönstätter Marienschwestern gehen rechtlich gegen Kentenich-Buch vor
Nächste Runde im Streit um die Missbrauchsvorwürfe gegen Schönstatt-Gründer Pater Josef Kentenich: Die Schönstätter Marienschwestern gehen juristisch gegen das Buch "Vater darf das" der Autorin Alexandra von Teuffenbach vor.
Katholisch.de, 7.3.2021 >>


Zweifel an Aufklärungswillen der Schönstätter Marienschwestern
Teuffenbach: Klage gegen Kentenich-Buch bedroht Wissenschaftsfreiheit
Die Schönstätter Marienschwestern gehen rechtlich gegen eine Dokumentation zu Missbrauchsvorwürfen gegen ihren Gründer vor – deren Herausgeberin sieht dadurch die Wissenschaftsfreiheit bedroht: Wenn das Schule mache, könne kein Historiker mehr unbefangen Quellendokumentationen veröffentlichen.
Katholisch.de, 8.3.2021 >>

 

Trierer Bischof berichtet über bisher nicht öffentlich bekannte Beschuldigungen
Ackermann: Neuer Missbrauchsvorwurf gegen Kentenich wird untersucht
Bisher waren gegen den Gründer der Schönstatt-Bewegung Vorwürfe ehemaliger Schwestern seiner Gemeinschaft bekannt. Nun berichtet der für die Seligsprechung zuständige Bischof Stephan Ackermann von einem weiteren Fall aus Kentenichs Zeit in Milwaukee.
Katholisch.de, 10.3.2021 >>

 

Teuffenbach wirft Bischof Ackermann in Offenem Brief "Führungsschwäche" vor
Kentenich: Historikerin fordert von Bistum Trier umfassende Aufklärung
Bischof Stefan Ackermann solle das seit 1975 laufende Seligsprechungsverfahren für den Gründer der Schönstatt-Bewegung beenden: Kirchenhistorikerin Alexandra von Teuffenbach fordert eine rückhaltlose Aufklärung in der Causa Pater Josef Kentenich.
Katholisch.de, 23.3.2021 >>


Neuer Anlauf bei neuen Erkenntnissen denkbar
Bistum veröffentlicht Aussetzungsdekret für Kentenich-Seligsprechung
Die Seligsprechung des Schönstatt-Gründers Josef Kentenich ist ausgesetzt – Missbrauchsvorwürfe konnten nicht entkräftet werden. Nun veröffentlichte das Bistum Trier auch das Dekret, mit dem Bischof Ackermann den vorläufigen Schlussstrich zog. 
Katholisch.de, 01.07.2022 >>

 

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Dienstag, 4. August 2020

Schönstatt-Gründer Kentenich unter Missbrauchsverdacht

Dokumente aus Vatikan-Archiv aufgetaucht
Schönstatt-Gründer Kentenich unter Missbrauchsverdacht
Pater Josef Kentenich war bisher auf dem Weg zur Seligsprechung – neue Dokumente aus dem Vatikan zeichnen aber ein neues Bild des Schönstatt-Gründers: Ordensschwestern werfen ihm Missbrauch vor – der Vatikan schenkte ihnen Glauben.                    
Katholisch.de, 01.07.2020


Exklusiv: Dokumente bezichtigen Pater Kentenich des sexuellen Missbrauchs

Die Auswertung der Archive aus der Zeit Pius XII. belastet mit Pater Josef Kentenich eine bekannte Gestalt der Kirchengeschichte des 20. Jahrhunderts schwer. In einem exklusiven Beitrag für „Die Tagespost“ (Donnerstagsausgabe) legt die in Rom wirkende Theologin und Kirchenhistorikerin Alexandra von Teuffenbach auf der Grundlage bislang unausgewerteter Dokumente dar, dass der Gründer der Gemeinschaft der Marienschwestern von Schwestern des systematischen Machtmissbrauchs und sexuellen Missbrauchs in einem Fall bezichtigt wurde.
Die Tagespost, 1.7.2020


Schönstatt-Bewegung weist Vorwürfe gegen ihren Gründer zurück
Die Schönstatt-Bewegung hat Missbrauchsvorwürfe gegen ihren Gründer Pater Josef Kentenich zurückgewiesen. Die jetzt veröffentlichten Beschuldigungen seien schon lange bekannt und bereits entkräftet worden, teilte die Bewegung am Donnerstag an ihrem Hauptsitz im deutschen Vallendar bei Koblenz mit.
Katholisch.de, 02.07.2020


Ratzinger-Brief aufgetaucht: Pater Kentenich nie rehabilitiert worden
Neue Archivfunde belegen, dass der unter Missbrauchsverdacht geratene Schönstatt-Gründer Pater Josef Kentenich nie offiziell rehabilitiert wurde. In einem Schreiben des damaligen Präfekten der Glaubenskongregation Joseph Ratzinger an den Generalrektor der Pallottiner aus dem Jahr 1982 heißt es, dass "keine der früheren Entscheidungen des Hl. Offiziums, die die Lehre, Tätigkeit und Person P. Kentenichs betreffen, annulliert" worden seien. Der Brief wurde katholisch.de von der Historikerin Alexandra von Teuffenbach zur Verfügung gestellt.
Katholisch.de, 3.8.2020