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Samstag, 26. September 2020

Kardinal Becciu wegen Finanzaffären gefeuert

 

Einflussreicher Kardinal schürt Spekulation mit wortkargem Rücktritt
Angelo Becciu, einer der wichtigsten Kardinäle im Vatikan, ist überraschend zurückgetreten – ohne Begründung. Die Polizei ermittelt jedoch wegen dubioser Immobiliendeals.
Zeit-Online >>


Analyse: Der Abtritt von Becciu ist erst der Anfang
Dem Kardinal "ohne Kardinalsrechte" drohen mehrere Strafverfahren, berichten Quellen – Unterdessen dankte und beglückwünschte Kardinal Pell Papst Franziskus für die Entscheidung
CNA-Deutsch >>


Entlassener Kardinal wehrt sich : „Warum tust Du mir das an?“
Weil er offenbar mit Geld aus dem Vatikan Unternehmen seiner Brüder begünstigt haben soll, hat Papst Franziskus den italienischen Kurienkardinal Angelo Becciu entlassen. Becciu sagt, er habe keinen Euro gestohlen.
FAZ >>

 
Ein machtvoller Kurienchef im Vatikan ist plötzlich sein Amt los
Unheiliger Abgang eines Kardinals
Kurienkardinal Giovanni Angelo Becciu galt als gewiefter Taktiker. Jetzt verzichtet er auf seinen Leitungsposten und seine Rechte als Kardinal. Der Vorgang offenbart einen Machtkampf hinter den Kulissen.
Domradio.de >>


Kardinal Becciu dementiert sämtliche Vorwürfe
Der von Papst Franziskus seines Amtes entbundene Kardinal Giovanni Angelo Becciu hat sich gegen Unterschlagungsvorwürfe verteidigt. Bei einer Pressekonferenz am Freitagnachmittag sagte der 72-Jährige, die ganze Angelegenheit sei „surreal“.
Religion.orf.at >>
 

Der Absturz des Kardinal Becciu
Der Präfekt der Heiligsprechungskongregation, Giovanni Angelo Becciu, tritt von seinem Amt zurück und verzichtet auf seine Rechte als Purpurträger.
Die Tagespost >>

 

Ungewöhnlicher Rückzug im Vatikan: Kardinal Becciu tritt ab

  • Im Vatikan sind Kardinal Giovanni Angelo Becciu die Kardinalsrechte aberkannt worden.
  • Warum, gab der Vatikan in einer knapp gehaltenen Mitteilung nicht bekannt.
  • Laut Medienberichten war Becciu in einen Finanzskandal des Vatikans verwickelt. Dabei ging es um eine Immobilien-Investition in London.
    SRF >>


Zurückgetretener Kardinal veranstaltete Pressekonferenz in Rom
Becciu: Vorwurf der Veruntreuung sei "Missverständnis"

Bis gestern "um 18.02 Uhr" habe er sich als "Freund des Papstes" gefühlt, sagte der zurückgetretene Kardinal Giovanni Angelo Becciu heute vor Journalisten. Der Ex-Präfekt wies den Vorwurf der Veruntreuung zurück und spielte sogar darauf an, dass der Papst "manipuliert" worden sei.
Katholisch.de >>

Was hinter dem Amtsverzicht des mächtigen Kurienchefs stecken könnte
Unheiliger Abgang eines Kardinals: Die Causa Becciu
Kurienkardinal Giovanni Angelo Becciu galt als gewiefter Taktiker. Jetzt verzichtet er auf seinen Leitungsposten und seine Rechte als Kardinal. Der Vorgang offenbart einen Machtkampf hinter den Kulissen.
Katholisch.de >>


Kardinal Angelo Becciu: "Kenne Torzi nicht, war nicht mehr im Staatsekretariat"
Die Festnahme von Gianluigi Torzi im Finanzskandal des Vatikans ist "kein Erdbeben" und der Vatikan wird "weitermachen wie bisher": Das hat Kardinal Angelo Becciu gesagt.
CNA-Deutsch, 9.6.2020

 

Samstag, 16. Dezember 2023

Kard. Becciu zu Haftstrafe verurteilt

Die 86. und letzte Sitzung mit Urteilsverlesung im Prozess rund um die Veruntreuung von Vatikangeldern (VATICAN MEDIA Divisione Foto)


Vatikan: Kard. Becciu zu fünf Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt
Das gab Richter Giuseppe Pignatone bei der Verlesung des Urteils an diesem Samstag bekannt. Der Prozess drehte sich um verlustreiche Transaktionen, darunter der Erwerb und Verkauf einer Londoner Luxus-Immobilie durch das vatikanische Staatssekretariat, und weitere Anklagepunkte. Becciu muss außerdem eine Geldstrafe von 8.000 Euro zahlen. Die ausführliche Urteilsbegründung wird in den kommenden Wochen erwartet.
VaticanNews, 16.12.2023


Prozess im Vatikan: Die Hintergründe
An diesem Samstagnachmittag ging mit einem Urteil des Vatikan-Tribunals das Gerichtsverfahren zu Ende, das zur Aufklärung der Vorgänge rund um den Verkauf eines Geschäftsgebäudes in London und weitere Anklagepunkte im Juli 2021 begonnen hat. Zehn Angeklagte, darunter zum ersten Mal ein Kardinal, 69 Zeugenanhörungen, Millionen von Akten und Dokumenten, die ausgewertet wurden - all das sorgte für den langwierigsten und komplexesten Prozess, den der Heilige Stuhl je erlebt hat.
VaticanNews, 16.12.2023

 

Ein Prozess, der die Rechte aller garantierte
Anmerkungen am Rande zum Urteil über den Verkauf der Immobilie in der „Sloane Avenue“ in London
VaticanNews, 16.12.2023


Wer ist Alessandro Diddi, der Staatsanwalt des Papstes, der einen Kardinal hinter Schloss und Riegel bringen will?
Er hat den Anführer einer römischen Verbrecherbande verteidigt. Er will herausfinden, was mit dem 15-jährigen Mädchen passiert ist, das vor 40 Jahren im Vatikan verschwand. Doch Alessandro Diddis neuster Fall ist heikler als alles zuvor.
NZZ, 14.12.2023


Finanzskandal im Vatikan:
Kardinal Angelo Becciu wird zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt
Das vatikanische Gericht fällt ein hartes Urteil gegen die frühere Nummer zwei im päpstlichen Staatssekretariat. Der Schweizer René Brülhart kommt mit einer Busse davon.
NZZ, 16.12.2023

 

ERSTMALIG IN KIRCHENGESCHICHTE
Vatikan-Justiz verurteilt Kardinal zu Haft
Es war ein Mammutprozess, der sich über mehr als zwei Jahre gezogen hat: Am Samstag wurde der hochrangige Kardinal Angelo Becciu vom vatikanischen Gericht wegen fragwürdiger Millionendeals zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt – ein bisher einmaliger Fall. Becciu will in Berufung gehen.
ORF.at, 16.12.2023

Vatikan verurteilt erstmals einen Kardinal zu Haftstrafe
Muss Becciu wirklich ins Gefängnis?
Nach über zwei Jahren Prozess wurde der Kurienkardinal Giovanni Angelo Becciu wegen Finanzverbrechen zu einer Haftstrafe verurteilt. Ob er die Strafe antreten muss, bleibt noch fraglich. Das zeigt ein Blick in die Vergangenheit.
Domradio.de, 16.12.2023

Zweifel an Rechtsstaatlichkeit des Vatikan-Verfahrens
Politikwissenschaftler: Haftantritt von Becciu unwahrscheinlich
Fünfeinhalb Jahre Haftstrafe für Kardinal Angelo Becciu aufgrund von dubiosen Immobiliengeschäften: Das Urteil des Vatikan-Strafgerichts ist ein Signal. Doch muss Becciu wirklich ins Gefängnis? Der Vatikan-Experte Ralph Rotte hat Zweifel.
Katholisch.de, 19.12.2023


Im Vatikan gibt es nur drei Gefängniszellen
Was mit den Verurteilten im Finanzprozess passieren könnte
Im Vatikan sind sieben Angeklagte wegen krimineller Finanzdeals zu Haftstrafen verurteilt worden – mit Angelo Becciu darunter auch erstmals ein Kardinal. Doch: Im kleinsten Staat der Welt gibt es gar kein richtiges Gefängnis.
Katholisch.de, 21.12.2023


Dienstag, 23. August 2022

Wird Becciu seine Kardinalswürde zurückerhalten?

Angeklagter Kurienkardinal Becciu wohl bald wieder im Amt
 

Papst habe ihm telefonisch Rückkehr in den Kardinalsrang angekündigt
Angeklagter Kurienkardinal Becciu wohl bald wieder im Amt
Diese Entwicklung wäre eine Überraschung: Der angeklagte und vom Papst zwischenzeitlich abgesetzte Kurienkardinal Giovanni Angelo Becciu wird nach eigener Aussage bald seine Kardinalswürde zurückerhalten. Franziskus habe ihm mitgeteilt, dass er wieder in den Kardinalsrang zurückkehren werde.
Katholisch.de >>

Angeklagter Kurienkardinal Becciu wohl bald wieder im Amt
Wieder Mitglied der Kardinalsversammlung?
Der angeklagte und vom Papst zwischenzeitlich abgesetzte Kurienkardinal Giovanni Angelo Becciu wird nach eigener Aussage bald seine Kardinalswürde zurückerhalten. Er soll an der kommenden Kardinalsversammlung im Vatikan teilnehmen.
Domradio.de >>


Kardinal Becciu im Blogarchiv >>

AKTUALISIERUNG:

Der 74-Jährige kommt angeblich zum bevorstehenden Konsistorium
Die Kunst der Inszenierung: Erhält Becciu die Kardinalswürde zurück?
Seit Wochen spekuliert man nicht nur in Rom über die Kardinalsversammlung Ende August. Das Datum ist so ungewöhnlich wie die darauf folgenden Beratungen. Und nun könnte auch noch der entmachtete Kardinal Becciu auftauchen
Katholisch.de, 26.08.2022 >>

Mittwoch, 7. Oktober 2020

Vatikan ermittelt gegen Kardinal wegen Zeugenbestechung

 Kardinal Angelo Becciu soll Zahlungen in Höhe von 700.000 Euro von einem Konto des vatikanischen Staatssekretariats nach Australien veranlasst haben.  

Prozess um George Pell:
Vatikan ermittelt gegen Kardinal wegen Zeugenbestechung
Kardinal Angelo Becciu soll Zahlungen in Höhe von 700.000 Euro von einem Konto des vatikanischen Staatssekretariats nach Australien veranlasst haben.
Wurde ein Zeuge bestochen, um George Pell aus dem Vatikan zu entfernen? Ein innerkirchlicher Gegenspieler des rehabilitierten Kardinals soll Hunderttausende Euro nach Australien überwiesen haben.
FAZ >>


Sodom und Gomorrha im größten Konzern der Welt: der Vatikan!
Korruption, Geldwäsche und Kindesmissbrauch
Während der Vatikan seinen Haushalt und Bilanz inmitten eines Finanzskandals veröffentlicht, gibt es bereits den nächsten Skandal. Der wegen sexuellen Missbrauchs in Australien angeklagte frühere Vatikan-Finanzchef George Pell flog drei Jahre, nachdem er die Heilige Stadt verlassen hatte, wieder zurück nach Rom. Doch schon wartet ein weiterer Skandal auf Pell. Es geht um 700.000 Euro von einem Konto des Vatikans auf ein australisches Konto.
netzfrauen.de >>


Missbrauchsprozess gegen Kardinal: Hauptzeuge weist Bericht über Bestechung zurück
  • Im Missbrauchsprozess gegen den australischen Kardinal George Pell hat der Hauptbelastungszeuge Bestechungsvorwürfe zurückgewiesen.
  • Wie die Anwältin des Mannes sagt, habe ihr Mandant keinerlei Zahlungen erhalten und bestreite jede Kenntnis solcher Vorgänge.
  • Zunächst hatte die italienische Zeitung „Corriere della Sera“ über die Vorwürfe berichtet.
    RDN.de >>


Zeuge gegen Kardinal Pell bestreitet, von Kardinal Becciu bestochen worden zu sein
Der Zeuge gegen Kardinal George Pell in dessen Missbrauchsverfahren hat bestritten, dass er bestochen wurde, um Anschuldigungen gegen den australischen Kardinal vorzubringen.
CNA-Deutsch >>


Für Becciu arbeitende Frau soll 600.000 Euro von Staatssekretariat erhalten haben
Mehrere Medien berichten, dass Kardinal Angelo Becciu einer Frau, die eine Firma in Slowenien hat, eine halbe Million Euro aus dem Staatssekretariat des Vatikans bezahlt habe. Die heute 39-jährige Cecilia Marogna, die von Beccius Heimatinsel Sardinien stammt, soll in vier Jahren insgesamt 500.000 oder 600.000 Euro an Zahlungen vom Staatssekretariat an ihre in Slowenien angemeldete Firma erhalten haben.
CNA-Deutsch >>

 
Zeitung: Vatikan an riskanten Geschäften beteiligt

Der Vatikan war laut Informationen der britischen Zeitung „Financial Times“ („FT“) an spekulativen Kreditderivatgeschäften beteiligt. Ein Teil der riskanten Vermögensanlage stammte der „FT“ zufolge aus Spenden, die für wohltätige Zwecke bestimmt waren.
Religion.orf.at >>

Nachwehen von Pell-Prozess und Finanzaffäre um Kardinal Becciu
Warum floss vatikanisches Geld nach Australien?
Einst war er einer der mächtigsten Männer im Vatikan. Dann musste sich Kardinal George Pell wegen Missbrauchsvorwürfen in seiner Heimat Australien vor Gericht verantworten. Nun fällt wieder anderes Licht auf die Vorgänge.
Domradio.de >>

 

 

Donnerstag, 15. Oktober 2020

Vatikanische Beraterin in Mailand verhaftet

Selbsternannte vatikanische Geheimagentin in Mailand verhaftet
Cecilia Marogna, die "Mata Hari des Vatikans", hat für ihre Dienste vom gefeuerten Kardinal Angelo Becciu 500.000 Euro erhalten
Ihre Verhaftung hatte, wenn man so will, durchaus eine gewisse Größe, einen gewissen Stil: Cecilia Marogna ist aufgrund eines internationalen Haftbefehls der berühmten Interpol festgenommen worden. Beantragt hatte den Haftbefehl die vatikanische Staatsanwaltschaft, die im Zusammenhang mit einem deftigen Finanzskandal im Kirchenstaat ermittelt.
Der Standard >>


Vatikan ließ eigene Beraterin verhaften
Im Zusammenhang mit dubiosen Geldströmen im Vatikan ist eine 39-jährige Expertin für Geopolitik festgenommen worden. Die italienische Managerin soll engen Kontakt zu dem in Ungnade gefallenen Kardinal Angelo Becciu gehabt haben.
Religion.orf.at >>


Geliebte eines früher allmächtigen Kardinals?
Eine Agentin des Vatikans sorgt in Italien für Aufregung
Cecilia Marogna erhielt vom gefeuerten Kurienmitglied Angelo Becciu 500.000 Euro. Jetzt rätselt Rom: Wofür eigentlich?
Der Tagesspiegel >>

Italienische Medien hatten von Geldüberweisungen nach Australien berichtet
Becciu: Habe mich nie in Prozess gegen Pell eingemischt
Hatte Giovanni Angelo Becciu beim Missbrauchsprozess gegen Kardinal Pell seine Finger im Spiel? Entsprechende Berichte wies der frühere Kurienkardinal nun scharf zurück. Derweil gibt es Neues von der kürzlich verhafteten Ex-Beraterin des Vatikan.
Katholisch.de  >>

Dienstag, 15. Oktober 2019

Kardinal Becciu wegen mutmaßlich dubioser Finanztransaktionen suspendiert

Kardinal Becciu im Zentrum der Finanz-Ermittlungen des Vatikans
Die Razzia in den Räumlichkeiten des Vatikans steht im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts, dass Gelder des Vatikans den Bau von Luxus-Immobilien in London finanziert haben – und sich Investmentmanager des Vatikans dabei bereichert haben.
CNA >>


Chef der vatikanischen Finanzaufsicht suspendiert
Dubiose Finanztransaktionen im Vatikan?
Im Rahmen von Ermittlungen um mutmaßlich dubiose Finanztransaktionen sind im Vatikan einem Medienbericht zufolge fünf hochrangige Mitarbeiter des Staatssekretariats und der Finanzaufsicht vom Dienst suspendiert worden.
Domradio.de >>


Kardinal Becciu: Erste Begegnung mit Franziskus war ein Schock
Die erste Begegnung mit Papst Franziskus nach dessen Wahl 2013 hat Kardinal Angelo Becciu laut eigener Aussage „geschockt". Der frisch gewählte Papst empfing Becciu, damals noch Substitut des vatikanischen Staatssekretariats, nämlich auf ungewohnte Weise, wie der neue Kardinal bei einer Veranstaltung in Melfi erzählte.
VaticanNews >>

Montag, 5. Juli 2021

Vatikangericht erhebt Anklage gegen Becciu und acht weitere Personen


Die vatikanische Justiz hat die Ermittlungen zum Finanzskandal im vatikanischen Staatssekretariat abgeschlossen. Das teilte das vatikanische Presseamt an diesem Samstagmittag mit. Gegen neun Personen, darunter Kardinal Angelo Becciu, wird Anklage erhoben.
VaticanNews >>

Vatikan erhebt Anklage wegen Skandal um Londoner Immobilie
Eine ganze Palette von Vergehen
Im Oktober 2019 sorgte eine Razzia im Vatikan für Aufsehen. Seither wartet man auf den Prozess zum Finanzskandal um Immobilieninvestitionen des Staatssekretariat. Ende Juli soll er nun beginnen - mit zehn Beschuldigten.
Domradio.de >>

Kardinal Becciu vor Gericht im Vatikan:
Vorwurf der Veruntreuung und des Amtsmissbrauchs
Kardinal Angelo Becciu soll sich vor Gericht in einem Verfahren wegen Veruntreuung und Amtsmissbrauch verantworten. Zwei Jahre haben die Behörden ermittelt, nun soll auch ein strafrechtliches Verfahren beginnen: Der Vatikan hat am heutigen Samstag ebenfalls angekündigt, Anklage gegen 9 Personen und Einrichtungen zu erheben. Den Beschuldigten wird Erpressung, Veruntreuung, Betrug, Geldwäsche und Amtsmissbrauch vorgeworfen, sowie das Unterschlagen von Informationen. Die erste Anhörung findet am 27. Juli statt.
CNA-Deutsch >>


Vatikan erhebt Anklage wegen Amtsmissbrauch
Korruption, Geldwäsche, Betrug: Nach dubiosen Immobiliendeals müssen sich im Vatikan zehn Personen vor Gericht verantworten. Auf der Anklagebank sitzt auch Kardinal Becciu.
Spiegel-Online >>

 

 


Mittwoch, 21. Januar 2015

Ökologie-Enzyklika soll Mut machen für Klimagipfel in Paris

Papst Franziskus beantwortete auf dem Flug nach Manila ("fliegende Pressekonferenz") vor rund 80 mitreisenden Journalisten acht Fragen, darunter auch zur geplanten Ökologieenzyklika:

Enzyklika zum Thema Ökologie

Zu einem großen Teil ist es der Mensch, der die Natur kontinuierlich ohrfeigt. Wir haben uns ein bisschen der Natur bemächtigt, der Schwester Erde, der Mutter Erde. Ich erinnere mich, ihr habt das schon gehört, was mir ein alter Bauer einmal gesagt hat: Gott vergibt immer. Wir, die Menschen, vergeben gelegentlich. Die Natur vergibt nie. Wenn Du sie ohrfeigst, ohrfeigt sie Dich. Ich glaube, dass wir die Natur zu sehr ausbeuten. Die Abholzung zum Beispiel. Ich erinnere mich, in Aparecida, in dieser Zeit habe ich dieses Thema noch nicht so richtig kapiert, habe ich die Bischöfe Brasiliens reden hören von der Abholzung des Amazonasgebiets. Ich habe das nicht richtig verstanden. Aber der Amazons ist eine Lunge der Welt. Dann vor fünf Jahren habe ich mit einer Kommission für Menschenrechte einen Einspruch beim Obersten Gericht Argentiniens gemacht, um im Norden Argentiniens wenigstens zeitweise eine schreckliche Abholzung zu stoppen. Das ist das eine. Dann die Monokulturen sind ein anderes Beispiel. Die Bauern wissen, wenn du drei Jahre Getreide angebaut hast, musst du aufhören und etwas anderes anpflanzen, damit die Erde sich erholt. Heute macht man die Monokulturen, bei uns beispielsweise der Soja. Man baut bei uns Soja an, bis die Erde ausgelaugt ist. Nicht alle machen das. Aber es ist ein Beispiel wie viele andere.

Ich glaube, dass der Mensch viel zu weit gegangen ist. Gott sei Dank gibt es heute Stimmen, die darüber sprechen, viele, viele. Und ich möchte an meinen verehrten Bruder Bartholomaios erinnern, der seit Jahren über dieses Thema spricht. Ich habe viele Dinge von ihm gelesen, um diese Enzyklika vorzubereiten.

Romano Guardini kennt ein Wort, das ziemlich viel erklärt. Er sprach von einer zweiten „Unkultur“, die dann entsteht, wenn man sich der Schöpfung bemächtigt. So werde die Kultur zur „Unkultur“. Die erste Kultur ist jene, die wir von der Schöpfung erhalten, um zu kultivieren. Aber wenn du dich ihrer zu sehr bemächtigst und überziehst, richtet sich diese Kultur gegen dich. Denken wir an Hiroshima. Man kreiert dann eine Unkultur.

Die Enzyklika: Den ersten Entwurf hat Kardinal Turkson mit seinen Mitarbeitern gemacht. Dann habe ich mit der Hilfe von einigen Leuten darüber gesprochen und daran gearbeitet. Dann habe ich mit einigen Theologen den dritten Entwurf gemacht. Und diesen habe ich an die Glaubenskongregation geschickt, an die zweite Sektion des Staatssekretariats und an den Päpstlichen Haustheologen, damit er ihn gut studiert, damit ich keine Dummheiten sage. Vor drei Wochen habe ich die Antworten bekommen. Einige waren sehr dick. Alle konstruktiv. Und jetzt werde ich mir im März eine Woche Zeit nehmen, um alles fertig zu machen. Ich glaube, Ende März wird sie fertig sein. Dann geht es an die Übersetzungen. Ich denke, wenn die Übersetzungsarbeit gut läuft, Monsignor Becciu [der vatikanische Innenminister] hört mir jetzt zu, er muss dabei helfen, kann sie im Juni, Juli veröffentlicht werden.

Wichtig ist, dass da eine gewisse Zeit ist zwischen der Veröffentlichung der Enzyklika und dem Treffen von Paris [nächster UN-Klimagipfel]. Das letzte Treffen von Peru hat mich enttäuscht. Es fehlte der Mut. Man ist an einem bestimmten Punkt stehen geblieben. Hoffen wir, dass sie in Paris mutiger sein werden die Repräsentanten, um voranzukommen.

Ich glaube, dass der Dialog mit den anderen Religionen wichtig ist auch in diesem Punkt.. In der Enzyklika kommt der Dialog als Thema nicht eigens vor. Defacto habe ich mit einigen Vertretern anderer Religionen über das Thema gesprochen und ich weiß, dass Kardinal Turkson das gemacht hat. Und auch zwei Theologen haben das gemacht. Das ist der Weg. Es [die Enzyklika] wird keine gemeinsame Erklärung sein. Die Treffen der Religionen kommen dann anschließend.
Papstgeflüster-Blog >>


"Die Natur vergibt nie"
Auf dem Flug von Sri Lanka auf die Philippinen gab Franziskus am Donnerstag einen ungewohnten und freimütigen Einblick in die Entstehung, in das "Laboratorium" eines solchen Textes und auch in die umweltpolitische Agenda des Heiligen Stuhls.
Katholisch.de >>

Donnerstag, 2. September 2021

Franziskus weist Spekulationen über Rücktritt zurück

 

Papst nach Darm-OP: „Es kam mir nie in den Sinn, zurückzutreten"
In einem langen Radiointerview mit dem spanischsprachigen Sendernetzwerk COPE erzählte der Papst nicht nur erstmals über seine Operation im Juli, sondern ging auch auf Themen wie Afghanistan, China, Euthanasie und die Kurienreform ein.
VaticanNews >>

Franziskus weist in Interview Spekulationen über Rücktritt zurück
Papst über Synodalen Weg: Viele Bischöfe sind "nicht böswillig"
Synodaler Weg, Rücktrittsspekulationen und "Alte Messe": Zu diesen und vielen weiteren Themen hat sich Papst Franziskus heute in einem Radio-Interview geäußert. Hinter dem kirchlichen Reformprozess in Deutschland steht nach Ansicht des Pontifex vor allem ein "pastoraler Wunsch".
Katholisch.de >>

Papst Franziskus: "Hoffe, dass Kardinal Becciu unschuldig ist"
Mit einem vermeintlichen Angela-Merkel-Zitat sowie Überlegungen zu vielen Krisenherden in Kirche und Politik, vom umstrittenen "Synodalen Weg" in Deutschland bis zum Korruptionsskandal im Vatikan, seinem Vorgehen gegen die traditionelle lateinische Messe und der Lage in China hat sich Papst Franziskus in einem neuen Interview zu Wort gemeldet.
CNA-Deutsch >>