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Dienstag, 27. Januar 2026

Abschließende 6. Synodalversammlung in Stuttgart



Bedauern über Bätzings Vorsitz-Ende
Katholische Reformgruppen ziehen gemischte Bilanz zu Synodalem Weg
Der Synodale Weg biegt in die Schlusskurve. Bevor der große Reformdialog von Bischöfen und Laien ab Donnerstag drei Tage Bilanz zieht, haben katholische Reformgruppen schon mal ihre Eindrücke und Erwartungen formuliert.
Katholisch.de, 27.1.2027


Synodalversammlung 29.-31. Jan. 2026 in Stuttgart
Am letzten Januar-Wochenende vom 29. bis 31. Januar 2026 findet die entscheidende sechste Synodalversammlung in Stuttgart statt, bei der BDKJ, Gemeindeinitiaitve, KDFB, kfd, Maria 2.0, #Outinchurch, pro concilio und natürlich auch Wir sind Kirche wieder präsent sein werden.
Wir sind Kirche >>


Abschließende Synodalversammlung in Stuttgart
Synodaler Weg: Welche Bischöfe kommen – und welche nicht
Vor allem vier deutsche Bischöfe haben den Synodalen Weg in den vergangenen Jahren immer wieder kritisiert. Wer nun bei der Bilanz-Sitzung in Stuttgart dabei ist – und wer nicht.
Katholisch.de, 27.1.2027




Polarisierung unter den Bischöfen "belastend"
Absage und Kritik – Synodaler Weg ohne Kardinal Woelki
Eine theologische Klärung zum Synodalen Weg sei dringend notwendig, meint Kardinal Woelki. Die Entscheidungen der Kirche habe letztlich der Bischof als Hirte zu treffen – und kein gewähltes Gremium.
Katholisch.de, 27.1.2027



D: Kardinal Woelki steigt aus
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat das Reformprojekt Synodaler Weg kritisiert und sein Fernbleiben von der bevorstehenden sechsten Versammlung ab Donnerstag in Stuttgart begründet.
VaticanNews, 27.1.2027


Kardinal Woelki erläutert Ausstieg vom Synodalen Weg
"Grundlegend unterschiedliche Auffassungen von Synodalität"
Nach drei Jahren findet diese Woche die 6. Synodalversammlung statt. Kardinal Woelki nimmt daran nicht teil. Trotzdem zeigt er Respekt für die Arbeit und Ziele des Gremiums. Wie er Synodalität versteht, erklärt er im Interview.
Domradio, 27.1.2027

Standpunkt
Synodaler Weg – Prozess abgeschlossen, Ziele nicht erreicht
Die letzte Synodalversammlung steht an. Was bleibt, ist viel Einsatz – doch kaum Reformen, kommentiert Simon Linder. Themen wie Gleichberechtigung und Sexualmoral blieben ungelöst. Der Preis: sinkendes Vertrauen in die Kirche.
Katholisch.de, 19.1.2027


Was in Stuttgart auf der Tagesordnung steht
Synodaler Weg: Das letzte Treffen und die offene Bilanz
Sechs Jahre Synodaler Weg: Errungenschaften und Kontroversen, Bischöfe, die nicht mitgehen, und ein Dialog mit dem Vatikan. Nun kommt es in Stuttgart zum großen Finale mit der letzten Synodalversammlung – und einer Bilanz.
Katholisch.de, 29.1.2027


Gemischtes Fazit zum Reformprozess
Kohlgraf: Synodaler Weg hat Einheit der Bischöfe "nicht gestärkt"
Bischöfe uneins: Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf spricht am Ende des Synodalen Weges über innerkirchliche Spannungen, Erwartungen an die künftige Synodalkonferenz – und nennt positive Ergebnisse des Prozesses.
Katholisch.de, 29.1.2027


Der eigenen Geschichte kritisch stellen
Bischof Gerber hält deutschen Synodalen Weg für beispielhaft
Vom Synodalen Weg der Kirche in Deutschland schlägt der Fuldaer Bischof Michael Gerber einen großen Bogen. Der Reformdialog könne Impulse auch in ganz anderen Bereichen setzen.
Katholisch.de, 29.1.2027


Die Synodalversammlung am Donnerstag
Zwischen Lob an Rom und offenen Konflikten
Der erste Tag der sechsten und letzten Synodalversammlung geht zu Ende: Reformgruppen und Verbände im Regen, Lob für den Vatikan – und die Präsentation der Evaluation des bisherigen Prozesses. Was morgen ansteht.
Katholisch.de, 29.1.2027 

Hintergrund "Kirchenrecht"

„Und sie bewegt sich doch.“ Bilanz einer Teilnehmerin
Seit 2019 ist die deutsche katholische Kirche auf dem „Synodalen Weg“. In ein paar Tagen tritt dessen Vollversammlung noch einmal zusammen: Man will evaluieren, wie die Beschlüsse umgesetzt wurden. Von Claudia Lücking-Michel.
feinschwarz.net, 26. Januar 2026


Der Synodale Weg – eine pastorale Bilanz
Als Mitglied der Synodalversammlung und des Synodalen Ausschusses meldet sich Werner Otto kritisch zum kirchenrechtlichen Fazit von Bernhard Sven Anuth zu Wort.
feinschwarz.net, 20. Januar 2026

Reformprojekt "im rechtsfreien Raum"
Kirchenrechtler zu Synodalem Weg: Pastoral ersetzt nicht Recht
Vor der abschließenden Synodalversammlung gehen die Einschätzungen zur Bedeutung des Synodalen Wegs auseinander. Der Kirchenrechtler Thomas Neumann widerspricht allzu positiven Deutungen des Prozesses.
Katholisch.de, 28.1.2027

Montag, 4. November 2024

Deutsche Bischöfe uneins über Synodalität



Hanke, Oster, Voderholzer und Woelki erneuern Kritik

Vier Bischöfe: Weltsynode und Synodaler Weg gehen nicht Hand in Hand
Nach dem Ende der Weltsynode wollten die vier Bischöfe, die bislang nicht am Synodalen Ausschuss teilnehmen, sich über die Ergebnisse austauschen. In einer gemeinsamen Mitteilung haben sie ihre Kritik am deutschen Reformprojekt erneuert. "Die von der Frankfurter Versammlung vorgenommene, ausschließliche Identifikation von vier Hauptthemen als diejenigen, die Missbrauch strukturell begünstigen würden, hält nach heutigen Erkenntnissen kaum Stand", heißt es in einer am Montag veröffentlichen Erklärung. Die Themen Zölibat und Sexualmoral seien im Abschlussdokument der Weltsynode nicht aufgegriffen worden und in der Frage nach einer möglichen Frauenweihe gebe es keinen neuen Sachstand. Die Frage der Macht sei von Papst Franziskus unter dem Stichwort "Klerikalismus" angeprangert worden und werde im Schlussdokument mit einem "umfassenden Entwurf eines gemeinsamen, geistlichen Weges der Kirche beantwortet", so die Bischöfe. "Die Ziele des deutschen Synodalen Weges und der weltkirchliche Prozess der Synode gehen damit aus der Sicht der vier Bischöfe inhaltlich nicht Hand in Hand."
Katholisch.de, 4.11.2024


Konservative Bischöfe kritisieren deutschen Reformweg
Der konservative Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki und drei Bischöfe aus Bayern haben den deutschen katholischen Reformprozess scharf kritisiert. Der Synodale Weg stehe im Gegensatz zu den Beschlüssen der vor gut einer Woche zu Ende gegangenen Weltsynode im Vatikan, schreiben die vier Konservativen in einer gemeinsamen Erklärung.
Religion.orf.at, 4.11.2024

Montag, 10. Juni 2024

Maria 2.0 kritisiert „ungebremstes Machtregime“ im Erzbistum Köln

Man fühle sich "zutiefst beleidigt"
Erzbistum Köln empört über "Maria 2.0"-Protestaktion mit DDR-Symbolik
Ein Kardinalshut kombiniert mit der Flagge der einstigen diktatorischen DDR: Mit diesem Transparent hat die Initiative "Maria 2.0" gegen Kardinal Woelki protestiert – und damit eine erboste Reaktion provoziert.
Katholisch.de, 10.6.2024


Protestaktion gegen Woelki
Maria 2.0: Zustände im Erzbistum Köln erinnern an die DDR
Die katholische Reform-Initiative Maria 2.0 hat erneut mit einer provokativen Plakataktion die Führung des Erzbistums Köln unter Kardinal Rainer Woelki attackiert. Am Samstag verhängten Mitglieder von Maria 2.0 den Haupteingang des Generalvikariats, der Verwaltungszentrale des Erzbistums, an der Kölner Marzellenstraße. Auf dem Plakat mit einer Foto-Reproduktion des barocken Portals ist unter dem scharlachroten Kardinalshut anstelle des Bischofswappens eine DDR-Flagge zu sehen, darunter der Schriftzug „#Gleichschaltung im EZB Köln“.
Kölner Stadt-Anzeiger, 8.6.2024

Zum Thema:



Umbau von Beratungsgremium sorgt für Streit

Neuer Konfliktherd um Kardinal Woelki
Es ist ein überraschender Schritt: Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki will sein oberstes Beratungsgremium reformieren. Vor allem die Einführung eines Losverfahrens stößt dabei auf deutlichen Widerspruch.
Katholisch.de, 12.6.2024

 

Sonntag, 28. Mai 2023

Zollner kritisiert Papst Franziskus und Kinderschutzkommission

Der Jesuitenpater Hans Zollner ist Leiter des Centre for Child Protection (CCP) in Rom.

Kinderschutzexperte zu Erzbischöfen Woelki, Marx und Heße: "Ich wundere mich"
Zollner kritisiert Papst Franziskus scharf für Umgang mit Missbrauch
Berlin/Rom ‐ In einem Interview der taz spart Hans Zollner nicht mit Kritik: Der Papst habe Missbrauch nicht genug im Blick, Kardinal O'Malley vernachlässige seine Arbeit in der Kinderschutzkommission und die evangelische Kirche verstecke sich hinter der katholischen.
Katholisch.de, 27.05.2023

„Wir können das nicht aussitzen“
Der Priester Hans Zollner kämpft im Vatikan für die Prävention und Aufarbeitung von Missbrauch. Ein Gespräch über Widerstände und die Rolle des Papstes
taz, 27.5.2023

Anklage:
Kardinal O’Malley versäumte, Missbrauch an katholischer High School zu verhindern

Drei ehemalige Schüler einer katholischen High School im US-Bundesstaat Massachusetts haben Klage gegen den Bostoner Kardinal Sean O’Malley OFMCap und andere Kirchenführer wegen angeblichen Missbrauchs durch den stellvertretenden Direktor der Schule eingereicht.
CNA-Deutsch, 26.5.2023

Mittwoch, 1. März 2023

Frühjahrs-Vollversammlung 2023 der Deutschen BiKo in Dresden

 

Vom 27. Februar bis 2. März 2023 findet in Dresden (Bistum Dresden-Meißen) die Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz statt. An ihr nehmen 62 Mitglieder (aktualisiert 27.02.2023) der Deutschen Bischofskonferenz unter Leitung des Vorsitzenden, Bischof Dr. Georg Bätzing, teil. Tagungsort wird das Hyperion Hotel Dresden sein. Ursprünglich war die Vollversammlung bereits 2021 in Dresden vorgesehen, fand dann jedoch wegen der Corona-Pandemie online statt.

Im Mittelpunkt der Beratungen stehen die Situation in der Ukraine ein Jahr nach dem russischen Überfall sowie die soziale, politische und kirchliche Lage in Madagaskar. Die Bischöfe werden eine Auswertung ihres Ad-limina-Besuchs vom November 2022 in Rom vornehmen und zentrale Themen zur bevorstehenden Weltbischofssynode in Rom (Oktober 2023) besprechen. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Beratungen zu aktuellen Fragen des Synodalen Weges, insbesondere mit Blick auf die fünfte und damit letzte Synodalversammlung (9.–11. März 2023). Außerdem werden die Bischöfe erneut über die Ordnung zur Neustrukturierung des Themenfeldes sexueller Missbrauch und Gewalterfahrungen sowie den Umgang mit geistlichem Missbrauch sprechen. Weitere Themen sind die Vorbereitungen für den XXXVIII. Weltjugendtag, der im Sommer 2023 in Lissabon stattfindet, ein Bericht des Sonderbeauftragten für Flüchtlingsfragen und der geplante dritte ökumenische Bericht zur Religionsfreiheit von Christen weltweit.

An der Eröffnungssitzung der Vollversammlung am 27. Februar 2023 wird der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Nikola Eterović, teilnehmen. Als Gäste anderer Bischofskonferenzen werden Kardinal Désiré Tsarahazana (Madagaskar/Toamasina), Vorsitzender der Madagassischen Bischofskonferenz, und Bischof Gabriel Randrianantenaina (Madagaskar/Tsiroanomandidy) anwesend sein.

Youtube-Playlist der Deutschen Bischofskonferenz zur Frühjahrs-Vollversammlung 2023 >>

 

Predigt von Erzbischof Stephan Burger im Gedächtnisgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz zur Frühjahrs-Vollversammlung 2023 in Dresden
Zur Pressemitteilung vom 2. März 2023

Pressegespräch der Frühjahrs-Vollversammlung zu aktuellen Fragen des Umgangs mit sexuellem Missbrauch
Zur Pressemitteilung vom 1. März 2023

Predigt von Kardinal Rainer Maria Woelki: Eucharistiefeier zur Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Dresden
Zur Pressemitteilung vom 1. März 2023

Frühjahrs-Vollversammlung: Pressegespräch zum Stand der Vorbereitung des Weltjugendtags in Lissabon
Zur Pressemitteilung vom 28. Februar 2023

Kardinal Marx predigt anlässlich der Frühjahrs-Vollversammlung in Dresden
Zur Pressemitteilung vom 28. Februar 2023

Eröffnungsgottesdienst zur Frühjahrs-Vollversammlung 2023 in Dresden
Zur Pressemitteilung vom 27. Februar 2023

Grußwort von Erzbischof Dr. Nikola Eterović, Apostolischer Nuntius, zur Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (27. Februar 2023)
Zur Pressemitteilung 27. Februar 2023

 

Dienstag, 17. Januar 2023

Woelki bezweifelt Integrität der ex-Sekretärin

Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki zelebriert am Silvesterabend das Pontifikalamt im Kölner Dom. 

Woelki lässt Anwalt gegen Zeugin vorgehen
Die langjährige Sekretärin des früheren Kölner Erzbischofs hat Woelki durch ihre Aussagen schwer belastet. Jetzt lässt der Kardinal die Glaubwürdigkeit der Frau infrage stellen – 2015 galt sie intern noch als „absolut integer“.
FAZ, 15.1.2023 >>


Neues juristisches Tauziehen im Erzbistum Köln
Von Woelki beförderter Pfarrer zeigt frühere Meisner-Sekretärin an
Köln/München ‐ Weiteres juristisches Nachspiel zur umstrittenen Beförderung eines Pfarrers im Erzbistum Köln durch Kardinal Woelki: Der Priester hat die frühere Sekretärin von Kardinal Meisner nach ihren Aussagen vor Gericht angezeigt.
Katholisch.de >>

HINTERGRUND:

Langjährige Sekretärin von Kardinal Meisner sagt vor Landgericht aus
Zeugin: Sprach mit Woelki über Missbrauchsvorwurf gegen Priester
Um 2010 habe sie den damaligen Kölner Weihbischof Woelki in einem Telefonat über Missbrauchsvorwürfe gegen einen Priester informiert, sagt die Ex-Sekretärin von Kardinal Meisner. Den Geistlichen beförderte Woelki später in seiner Zeit als Erzbischof.
Katholisch.de, 16.11.2022 >>

Blog-Archiv zu Kardinal Woelki >>


AKTUALISIERUNG:

"Maria 2.0" wendet sich gegen "Zeugeneinschüchterung"
Nach Anzeige gegen Meisner-Sekretärin: Protest vor Woelkis Haus
Bei der Strafanzeige gegen eine ehemalige Meisner-Sekretärin nach deren Zeugenaussagen vor Gericht ist aus Sicht von "Maria 2.0" eine rote Linie überschritten worden. Die Initiative hat deshalb nun protestiert – vor dem Haus von Kardinal Woelki.
Katholisch.de, 28.01.2023


Kundgebung vor dem Erzbischöflichen Haus in Köln
Die Sprachlosigkeit überwinden
Die Initiative Maria 2.0 hat am Samstag vor dem Arbeits- und Wohnhaus von Kardinal Woelki demonstriert. Man wolle gegen "Zeugeneinschüchterung" protestieren. Grund sei eine Anzeige gegen die Sekretärin des früheren Kardinals Meisner.
Domradio, 28.01.2023

 

Samstag, 12. November 2022

Wer sollte Woelki an den Pranger stellen?

Kardinal Rainer Maria Woelki während eines morgendlichen Gottesdienstes im Dom zu Fulda

Nach Vorwürfen im Fall Pilz
Woelkis Anwalt: Kardinal hat keinen Meineid geleistet
Nach den Vorwüfen gegen Kardinal Woelki wegen des Verdachts auf Meineid meldet sich nun sein Anwalt zu Wort: Er sagt, dass die Äußerungen einer Bistumsmitarbeiterin keine falsche eidesstattliche Versicherung belegten.
Katholisch.de, 11.11.2022


Hauptamtliche fordern Kölner Kardinal auf, Amt ruhen zu lassen
Ex-Interventionsbeauftragter: Woelki hat Missbrauchs-Liste gesehen
Ein weiterer Zeuge untermauert die Vorwürfe einer Bistumsmitarbeiterin gegen Kardinal Woelki im Fall Pilz. Derweil fordern Hauptamtliche den Erzbischof auf, sein Amt ruhen zu lassen. Und die Kritik an Woelki aus Kirche und Politik wächst.
Katholisch.de, 11.11.2022


Staatsanwaltschaft ermittelt nun doch gegen Kardinal im Fall Pilz
"Nicht wahr" – Mitarbeiterin des Erzbistums Köln beschuldigt Woelki
War Kardinal Woelki erst ab der vierten Juni-Woche 2022 mit dem Missbrauchsfall des Ex-"Sternsinger"-Chefs Winfried Pilz befasst? Das sei "nicht wahr", sagt nun eine Bistumsmitarbeiterin. Und auch die Staatsanwaltschaft reagiert darauf.
Katholisch.de, 09.11.2022

Ex-Mitarbeiterin erhebt schwere Vorwürfe
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Kardinal Woelki
Erzbistum weist Verdächtigungen zurück
Bild.de, 9.11.2022 >>

 
Staatsanwalt ermittelt gegen Kölner Kardinal
Bringt DIESE Liste Woelki in den Knast?
Bild.de, 9.11.2022 >>


 AKTUALISIERUNG:

Kardinal Rainer Maria Woelki hält seinen Pileolus fest

Gericht verbietet „BILD“ erneut Vorwürfe gegen Kardinal Woelki
Erzbistum Köln, 22.08.2022 >>

Klage gegen BILD Zeitung: Was wusste Woelki?
Der Kölner Kardinal Woelki klagt gegen den Springer Verlag. Es geht um den Vorwurf der Falschberichterstattung und die Frage, ob Kardinal Woelki einen Priester beförderte, von dem er wusste, dass er Missbrauchstäter war.
WDR, 15.11.2022 >
 
Langjährige Sekretärin von Kardinal Meisner sagt vor Landgericht aus
Zeugin: Sprach mit Woelki über Missbrauchsvorwurf gegen Priester
Um 2010 habe sie den damaligen Kölner Weihbischof Woelki in einem Telefonat über Missbrauchsvorwürfe gegen einen Priester informiert, sagt die Ex-Sekretärin von Kardinal Meisner. Den Geistlichen beförderte Woelki später in seiner Zeit als Erzbischof.
Katholisch.de, 16.11.2022 >>

Donnerstag, 8. September 2022

Politi-Interview über Papst Franziskus und den Synodalen Weg

Vatikanjournalist Politi befürchtet "Bürgerkrieg" im Vatikan

"70 Prozent warten auf den nächsten Papst"
Reformer gegen Bremser? Die Spannungen in der Kirche sind groß, gerade vor der nächsten Synodalversammlung. Der Vatikanexperte Marco Politi blickt auf den Streit aus italienischer Sicht - und hat auch Vermutungen zu Kardinal Woelki.
Domradio.de >>

 

Donnerstag, 5. Mai 2022

Vatikan: Woelki kann frei über Finanzmittel verfügen

Kardinal Rainer Maria Woelki im Garten seines Erzbischöflichen Hauses

Bei Finanzierung von Gutachten und Kommunikationsberatern
Vatikan: Kardinal Woelki hat Kirchenrecht nicht verletzt
Hat der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki bei der Finanzierung von Gutachten und Kommunikationsberatern im Zuge der Missbrauchsaufarbeitung das Kirchenrecht verletzt? Der Vatikan verneint das nun nach einer Prüfung – der Erzbischof ist erleichtert.
Katholisch.de >>

 
Vatikan erachtet Woelki-Zahlungen für Gutachter als rechtens
Kirchenrecht nicht verletzt
Der Vatikan erachtet die Zahlungen des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki für Gutachter und Kommunikationsberater als rechtens. Bei der Beauftragung von Experten im Zuge der Missbrauchsaufarbeitung wurde kein Kirchenrecht verletzt.
Domradio.de >> (mit Video)

AKTUALISIERUNG:

Kirchenrechtler Thomas Schüller widerspricht:
"Das Kirchenrecht wird ad absurdum geführt"
u.a. sagt Schüller:
"Das Vermögen des erzbischöflichen Stuhls ist Kirchenvermögen und dafür gelten die strengen Verkehrsregel des kirchlichen Vermögensrechts. Bei allen größeren (gefährlichen oder risikobehafteten) Rechtsgeschäften muss der diözesane Vermögensverwaltungsrat - da sitzen mindestens sieben erfahrene, ehrenamtliche Männer und Frauen - und das Domkapitel zustimmen. Das ist nicht erfolgt. Also sind die ganzen Rechtsgeschäfte rechtswidrig."

"Man muss sagen, dass die römische Kurie in vielen Dingen blinde Flecken aufweist und dass man auch nicht glauben muss, dass solche Vorgänge bis zum Papst kommen. Es gibt scheinbar ein erklärtes politisches Ziel, den Kölner Kardinal zu stützen. Da ist es den Römern relativ egal, dass sich das Volk in Köln empört. Entscheidend ist, dass der Würdenträger gesichert wird. Das ist die klerikale Sichtweise."
Deutschlandradio >>

Bonner Theologe kritisiert intransparentes Verfahren
Kirchenrechtler Lüdecke sieht Woelkis Zukunft weiter offen
Für den Bonner Kirchenrechtler Norbert Lüdecke ist die Zukunft von Kardinal Rainer Maria Woelki im Kölner Erzbistum weiter offen. Zwar ließ Papst Franziskus jetzt die Frist verstreichen, innerhalb von drei Monaten auf das Rücktrittsgesuch Woelkis zu antworten. Doch stehe der Papst über dem Recht, sagte Lüdecke: "Der Papst ist jederzeit frei, einen Bischof, den er seelsorglich nicht mehr für fruchtbar hält, aus seinem Amt zu nehmen", sagte er der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstag).
Katholisch.de, 4.6.2022 >>

Sonntag, 10. April 2022

Köln: Domchor protestiert wegen «System der Angst»

Vokalensemble werde nur in "Rumpfbesetzung" im Dom auftreten
Zeitung: Sänger boykottieren Gottesdienst mit Kardinal Woelki

Köln ‐ Man wolle das "Weiter so" von Kardinal Woelki nicht unterstützen: Laut einem Bericht will das Vokalensemble des Kölner Doms dem Gottesdienst mit dem Erzbischof am Palmsonntag größtenteils fernbleiben. Und auch der Rest wolle ein Zeichen setzen.
Katholisch.de >>


Chor-Protest: nur «bunte Abordnung» singt Palmsonntag
Der Chor will beim Pontifikalamt nicht mit seinen 50 Sängerinnen und Sängern auftreten, sondern nur mit einer achtköpfigen Rumpfbesetzung - «eine kleine, aber besonders bunte Abordnung» aus nicht katholischen Sängern und Mitgliedern der Queer-Szene.
Frankfurter Allgemeine >>

AKTUALISIERUNG:

Pontifikalamt am Palmsonntag in Köln (Video) >>


 
Pontifikalamt zum Palmsonntag mit Kardinal Woelki
"Frieden vor allen Dingen im eigenen Leben leben"
Nachdem Corona zwei Jahre lang die traditionelle Palmsonntagsprozession von Minoriten zum Dom ausgebremst hatte, schlossen sich ihr heute wieder viele Gläubige an und vollzogen so Jesu Einzug in Jerusalem nach.
Domradio.de, 10.4.2022 >>

Montag, 4. April 2022

Woelki erlaubt Wortgottesfeiern mit Austeilung der Kommunion an Sonntagen

 

Diözesanpastoralrat diskutiert mit Kardinal Woelki
Bilanz der Auszeit und nächste Schritte
Bei seiner Tagung im Düsseldorfer Maxhaus befasste sich der Diözesanpastoralrat intensiv mit der Situation im Erzbistum Köln. Erstmals nach seiner Auszeit traf sich Kardinal Woelki wieder mit seinem wichtigsten Beratungsgremium.
Domradio.de >>

Kardinal Woelki im Diözesanpastoralrat: Papst ist "ein alter Mann"
Rücktritt und Austausch: Turbulentes Wochenende im Erzbistum Köln
Gut vier Wochen nach der Rückkehr von Kardinal Woelki hat sein Erzbistum ein bewegtes Wochenende erlebt: Woelki traf zum ersten Mal wieder auf sein wichtigstes Beratungsgremium, es gibt Probleme mit einer Stiftung und bald einen neuen Generalvikar.
Laut Pressemitteilung des Erzbistums beschrieb Woelki seine Rückkehr ins Amt als einen "tastenden Neuanfang, der vom Hören geprägt" sein solle. Den Angaben zufolge benannte er die von der Bischofskonferenz angestrebten Änderungen im kirchlichen Arbeitsrecht sowie die Einführung von Wortgottesfeiern an Sonntagen mit Austeilung der Kommunion als wichtig für die Zukunft des Erzbistums. Bislang hatte der Kardinal diese nicht erlaubt und auf Eucharistiefeiern bestanden. 
Katholisch.de >>


Zum Thema:

Erzbischof Becker stellt die Art und Weise des Gottesdienstes frei
Erzbistum Paderborn lässt an Sonntagen Wortgottesdienste mit Kommunion zu

  • Im Erzbistum Paderborn darf es künftig an Sonntagen Wortgottesdienste geben, in denen die Kommunion ausgeteilt wird.
  • Diese Form in ist in den deutschen Bistümern bisher die Ausnahme.
  • Feierform soll Anwendung finden, wenn wegen der geringer werdenden Zahl der Priester vor Ort keine Heilige Messe gefeiert werden kann.
    Kirche und Leben, 15.11.2020 >>

 

Donnerstag, 9. Dezember 2021

Woelkis Ausgaben für Gutachten "schwer nachvollziehbar"

 

Nach Zweifeln an Kardinal Woelkis Auftragsvergaben
BKU fordert klare Regeln und bessere Kontrolle für Kirchenfinanzen
Es gibt Zweifel an der Rechtmäßigkeit von Auftragsvergaben im Zusammenhang mit Missbrauchsaufarbeitung – Gremien sollen übergangen worden sein. Die katholischen Unternehmer fordern daher zeitgemäße Regeln für Kirchenfinanzen.
Katholisches.de >>


Erzbistum lässt Vergabe von Gutachter-Aufträgen prüfen
Aufarbeitung in Köln
Die vom Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki und seinem Generalvikar Markus Hofmann veranlasste Beauftragung von Juristen und Kommunikationsberatern wird kirchenrechtlich untersucht.
Domradio.de >>

Thomas Schüller über das kirchliche Vermögensrecht
Kölner Krise: Kardinal Woelkis Vergabepraxis und das Kirchenrecht
Kardinal Rainer Maria Woelki und sein Generalvikar sollen bei einer Auftragsvergabe weder den Vermögensrat noch das Domkapitel einbezogen haben. Aber wieso war das überhaupt nötig? Und welche Konsequenzen könnten drohen? Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller gibt Antworten.
Katholisch.de, 10.12.2021 >>


Kirchenrechtliche Untersuchung der vergangenen zehn Jahre angekündigt
Weitere Mängel? Erzbistum Köln weitet Prüfung von Verträgen aus
Nicht nur bei der Missbrauchsaufarbeitung könnte es in der Erzdiözese Köln zu Mängeln in der Beteiligung von Gremien gekommen sein. Nun soll die Vergabepraxis der vergangenen zehn Jahre unter die Lupe genommen werden.
Katholisch.de, 17.12.2021 >>

Montag, 29. November 2021

Weihbischof Steinhäuser: Rückkehr von Woelki ist nicht fix

 

Weihbischof Steinhäuser sorgt zu Advent für Aufsehen
Hoffnung oder Drohung? Kölner Administrator setzt Maßstäbe
Paukenschlag im krisengeschüttelten Erzbistum Köln: Zum Auftakt in die stimmungsvolle Adventszeit setzt Übergangsleiter Steinhäuser Akzente – nicht nur in Interviews. Bis zur geplanten Rückkehr von Kardinal Woelki seien nun Erwartungen zu klären.
Katholisch.de >>


Rainer Maria Woelki steht vor Probezeit
Bleibt Kardinal Woelki nach seiner Beurlaubung weiter Erzbischof von Köln? Der derzeitige Verwalter Rolf Steinhäuser kündigt eine "klare, ungeschönte Rückmeldung" an.
Zeit-Online >>


Apostolischer Administrator Steinhäuser spricht über die Situation im Erzbistum Köln
Mission Impossible?
Bis Aschermittwoch ist Weihbischof Rolf Steinhäuser Apostolischer Administrator des Erzbistums Köln. Gegenüber Kirchenzeitung und DOMRADIO.DE bekräftige Steinhäuser, er wolle auch mit kritischen Stimmen ins Gespräch kommen.
Domradio.de >>

Gremium tagt erstmals mit Steinhäuser als Apostolischem Administrator
Kölner Diözesanpastoralrat sieht "neuen Stil des Miteinanders"
Der Kölner Diözesanpastoralrat hat zum ersten Mal mit Weihbischof Steinhäuser als Apostolischem Administrator getagt, der nicht "nur verwalten, sondern auch gestalten" wolle. Beim nächsten Treffen soll es um die Rückkehr von Kardinal Woelki gehen.
Katholisch.de >>

zum Interview >>

 

 

Mittwoch, 29. September 2021

Scharfe Kritik an Ablehnung des Papstes von Amtsverzicht

 

Erklärung zu Heße, Woelki und den Kölner Weihbischöfen
Wegen abgelehnter Rücktritte: Synodale üben scharfe Kritik am Vatikan
Kurz vor Beginn der zweiten Synodalversammlung melden sich 57 Mitglieder des Synodalen Wegs zu Wort: Sie kritisieren die päpstlichen Entscheidungen zum Rücktrittsangebot des Hamburger Erzbischofs Heße sowie zu den Kölner Bischöfen Woelki, Schwaderlapp und Puff.
Katholisch.de >>

„Vertrauen untergraben“ – Mitglieder der Synodalversammlung kritisieren Vatikan
57 Mitglieder des Synodalen Weges haben sich vor Beginn der zweiten Synodalversammlung in Frankfurt in einer Erklärung mit dem Vatikan auseinandergesetzt.
Neues Ruhrwort >>

Kardinal Woelki bleibt im Amt
ZDK-Präsident Sternberg: „Ich verstehe diese Entscheidung nicht“
Mit der Entscheidung des Papstes, den Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki im Amt zu lassen, werde Verantwortungsübernahme verhindert, kritisierte ZDK-Präsident Thomas Sternberg im Dlf. Neben der Missbrauchsaufarbeitung gehe es auch um „eine völlig zerrüttete Situation“ im Kölner Erzbistum.
Deutschlandfunk.de >>

Rücktrittsangebote seien "ein starkes Zeichen der Selbstentmächtigung"
Kirchenhistoriker: Ablehnung von Amtsverzicht beschädigt Bischofsamt
"Vielleicht dürfte ein Erzbischof auch einmal den Mut haben, dem Papst seine Zweifel an der Angemessenheit" der Entscheidung zu übermitteln, so Kirchenhistoriker Jörg Seiler mit Blick auf die Ablehnung bischöflicher Rücktrittsangebote.
Katholisch.de >>

Vatikanexperte ordnet Folgen der Woelki-Entscheidung ein
"Eine klassische römische Lösung"
Die Auszeit von Kardinal Woelki macht nicht nur in Deutschland Schlagzeilen. Was denkt die Weltkirche darüber? Der Vatikanexperte Christopher Lamb hält den Schritt für einen "halbgaren Kompromiss" im Stil von Papst Franziskus.
Domradio.de >>

Offenbare Kirche als System ohne Gewaltenteilung und Kontrolle
Kirchenrechtler: Papst-Entscheidung zu Woelki ist "Bankrotterklärung"
Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller greift Papst Franziskus für seine Entscheidung zu Kardinal Woelki hart an: Sie sei eine "moralische Bankrotterklärung", die seiner Null-Toleranz-Linie gegenüber Missbrauch und Vertuschung widerspreche.
Katholisch.de >>

Kirchenrechtler spricht auch über "Androhung von Gewalt"
Nach Angriffen: Schüller kündigt "Auszeit" bei Kommentierung an
Nach persönlichen Angriffen "bis hin zur Androhung von Gewalt" werde er "mal die nächste Zeit etwas kürzer treten, was die kirchenpolitische/kirchenrechtliche Kommentierung angeht", kündigt der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller an.
Katholisch.de >>

MERTES’ MEINUNG
»Ein Zug, der in die falsche Richtung fährt«
Ein Brief über die Lage im Erzbistum HamburgEine Freundin aus Hamburg schrieb mir liebe Grüße aus HH und fragte mich zum Erzbischof. Hier meine Antwort, zum mitlesen.
Sinn und Gesellschaft >>

 

Samstag, 25. September 2021

Kölner Erzbischof Woelki darf im Amt bleiben - mit Auszeit

Kölner Kardinal Woelki nimmt Auszeit, bleibt aber im Amt
Papst Franziskus genehmigt dem Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki eine Auszeit von fünf Monaten, belässt ihn aber im Amt. Weihbischof Rolf Steinhäuser vertritt Woelki während seiner Besinnungszeit.
VaticanNews >>


Kölner Erzbischof Woelki darf im Amt bleiben
Papst Franziskus wird den Kardinal nicht seines Amtes entheben. Stattdessen soll ihm eine Bedenkzeit verordnet werden.
Zeit-Online >>


Vatikanexperte ordnet Folgen der Woelki-Entscheidung ein
"Eine klassische römische Lösung"
Die Auszeit von Kardinal Woelki macht nicht nur in Deutschland Schlagzeilen. Was denkt die Weltkirche darüber? Der Vatikanexperte Christopher Lamb hält den Schritt für einen "halbgaren Kompromiss" im Stil von Papst Franziskus.
Domradio.de >>

Noch ist die Kölner Krise nicht ausgestanden
Ein Freispruch Woelkis – aber mit Auflagen
Analyse - Papst Franziskus ist von der Unschuld Kardinal Woelkis überzeugt: Keinen der Vorwürfe gegen ihn lässt er letztlich gelten. Doch das heißt nicht, dass nach der Auszeit des Erzbischofs alles in Ordnung ist. Erst muss der Kardinal noch den großen Auftrag des Papstes erfüllen. Eine Analyse der Beschlüsse zu Köln.
Katholisch.de >>


Offenbare Kirche als System ohne Gewaltenteilung und Kontrolle
Kirchenrechtler: Papst-Entscheidung zu Woelki ist "Bankrotterklärung"
Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller greift Papst Franziskus für seine Entscheidung zu Kardinal Woelki hart an: Sie sei eine "moralische Bankrotterklärung", die seiner Null-Toleranz-Linie gegenüber Missbrauch und Vertuschung widerspreche.
Katholisch.de >>


Weiter Kritik im Erzbistum Köln an Beschlüssen von Papst Franziskus
"Maria 2.0" zu Woelki-Entscheidung: Synodale müssen jetzt Stellung beziehen
Die Personalentscheidungen von Papst Franziskus für das Erzbistum Köln stoßen auch am Wochenende auf Kritik. Der Kölner Stadtdechant Robert Kleine mahnte, die Betroffenen von Missbrauchsfällen nicht aus dem Blick zu verlieren.
Kirche und Leben >>


Kardinal Woelki bleibt im Amt
ZDK-Präsident Sternberg: „Ich verstehe diese Entscheidung nicht“
Mit der Entscheidung des Papstes, den Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki im Amt zu lassen, werde Verantwortungsübernahme verhindert, kritisierte ZDK-Präsident Thomas Sternberg im Dlf. Neben der Missbrauchsaufarbeitung gehe es auch um „eine völlig zerrüttete Situation“ im Kölner Erzbistum.
Deutschlandfunk >>

Donnerstag, 17. Juni 2021

Apostolische Visitation in Köln nach einer Woche beendet

 

"14 Tage hätte es schon gebraucht"
Kirchenrechtler Schüller hält Visitation in Köln für unzureichend
Nach nur einer Woche beendeten die Apostolischen Visitatoren ihre Prüfung im Erzbistum Köln. Der Münsteraner Kirchnrechtler Thomas Schüller hält die kurze Verweildauer für "irritierend". Denn die Lage sei komplex.
Katholisch.de >>


Apostolische Visitatoren beenden Untersuchung in Köln
Auch mit Kardinal Woelki gesprochen
Die Apostolischen Visitatoren Kardinal Anders Arborelius und Bischof Hans van den Hende haben ihre Untersuchungen im Erzbistum Köln beendet. Sie haben auch mit Kardinal Woelki gesprochen und werden nun dem Papst berichten.
Domradio.de >>

Kölner Diözesanratsvorsitzender zur Krise in der Erzdiözese
Kurzbach: "Das Erzbistum Köln ist an einem toten Punkt angekommen"
Wie kann das Erzbistum Köln aus seiner Krise kommen? Die große Mehrheit der Gläubigen sehe kein Heil im "Weiter so" des Erzbischofs, glaubt der Diözesanratsvorsitzende Tim Kurzbach. Er ist überzeugt: Nur zwei können die Krise beenden: der Papst – oder Woelki selbst.
Katholisch.de >>


Vertrauenskrise im Erzbistum Köln: Es braucht Dialog
Am Wochenende kamen Bistumsspitze und Gremien in Köln zusammen. Thema war die Krise im Erzbistum; auch die Vertrauensfrage gegenüber der Bistumsleitung um Kardinal Rainer Maria Woelki kam auf. Deutlich wurde aber auch ein gemeinsames Interesse aller, diese Krise zu überwinden.
VaticanNews >>

Dienstag, 8. Juni 2021

Apostolische Visitatoren in Köln eingetroffen

Die Apostolischen Visitatoren Anders Arborelius (l) und Hans van den Hende

Apostolische Visitation - das katholisch Normale im Außergewöhnlichen

Für wen ist die Apostolische Visitation im Erzbistum Köln eine Chance? Norbert Lüdecke mit Antworten.
Theosalon, 5.6.2021 >>

Kirchenrechtler gibt Ratschläge für Befragte im Erzbistum Köln
Lüdecke zu Visitation: Nicht zu "Komplizen der Intransparenz" werden
Das Kirchenrecht sieht keine Transparenz bei Apostolischen Visitationen vor. Bei der nun beginnenden Visitation des Erbistums Köln empfiehlt der Bonner Kirchenrechtler Norbert Lüdecke Beteiligten daher, einige Regeln zu beachten.
Katholisch.de, 7.6.2021 >>


Prüfer des Papstes zur Visitation in Köln eingetroffen
Ankunft durch die Tiefgarage
Die beiden Bischöfe, die im Auftrag des Papstes das Erzbistum Köln überprüfen sollen, sind in der Domstadt angekommen. Kardinal Anders Arborelius und Bischof Hans van den Hende wollen am Dienstag erste Gespräche führen.
Domradio.de, 07.06.2021 >>


Apostolische Visitatoren in Köln eingetroffen
Zwei Apostolische Visitatoren - Gesandte des Papstes - sind am Montag in Köln angekommen. Sie sind katholische Oberhirten wie Kardinal Woelki. Aber sonst haben sie eher wenig mit ihm gemein.
Stimme.de, 7.6.2021 >>


Kardinal Woelki im Fokus: Papst-Beauftragte beginnen Mission
Nach dem Rücktrittsgesuch des Münchner Kardinals Reinhard Marx rückt nun der deutlich umstrittenere Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki in den Fokus. In einer Videobotschaft auf der Website seines hauseigenen Domradios zeigte sich der konservative Kirchenführer am Sonntag jedoch entschlossen zum Weitermachen.
Zeit-Online, 6.6.2021 >>



Samstag, 5. Juni 2021

Rücktrittsangebot von Kardinal Marx zeigt "institutionelle Verantwortung"

 

Münchner Erzbischof legt in Brief an Ponitfex Gründe dar
Kardinal Marx bietet Papst Franziskus Amtsverzicht an
EIL - Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat Papst Franziskus gebeten, seinen Verzicht auf das Amt des Erzbischofs von München und Freising anzunehmen und über seine weitere Verwendung zu entscheiden. In einem Brief legte der Kardinal seine Gründe für diesen Schritt dar.
Katholisch.de, 4.6.2021

Erste öffentliche Äußerung nach Rücktrittsangebot
Kardinal Marx: Bin weder amtsmüde noch demotiviert

Nach seinem überraschenden Rücktrittsangebot am Freitag stellte sich Kardinal Marx erstmals den Fragen der Presse und teilte mit, wie es nun weitergeht. Außerdem wurde er gefragt, was der Rücktritt für die anderen Bischöfe bedeute.
Katholisch.de >>

Oberhirte bietet Papst Franziskus den Amtsverzicht an
Kardinal Marx: Ein Rückzug auf Raten aus freien Stücken
Der Münchner Kardinal Reinhard Marx sieht die katholische Kirche an einem "toten Punkt". Daraus soll ein "Wendepunkt" werden. Marx bietet dem Papst deshalb seinen Rücktritt an. Dadurch geraten nun andere unter Druck.
Katholisch.de >>

Marx' Rücktrittsgesuch könnte die gesamte Kirche bewegen
Kommt die "chilenische Variante"?
In der katholischen Kirche geht es Schlag auf Schlag: Der Papst schickt Sonderkommissare ins Erzbistum Köln, dann veröffentlicht er ein neues Strafrecht, und nun stellt der Münchner Kardinal Marx seinen Rücktritt in Aussicht.
Domradio.de >>


Nach Marx’ Rücktrittsgesuch:
Die Kirche am Wendepunkt?
Reinhard Marx geht mit der Heuchelei von seinesgleichen hart ins Gericht: Nach der Unheilsgeschichte von sexueller Gewalt und Vertuschung darf es kein Zurück geben. Doch wie der Kirche ein Neuanfang gelingen kann, ist offen.
FAZ.de >>


Kirchenrechtler Schüller:
"Marx' Rücktritt ist ein Frontalangriff auf Woelki"
Exklusiv Kardinal Reinhard Marx hat dem Papst den Rücktritt angeboten. Kirchenrechtler Thomas Schüller sagt: Alle deutschen Bischöfe müssen sich nun hinterfragen.
Augsburger Allgemeine >>


Nicht amtsmüde, aber genervt
Kardinal Marx will sein Rücktrittsgesuch als Signal des Aufbruchs verstanden wissen. Auch Dank ihm ist zuletzt viel passiert in der katholischen Kirche. Doch er ist genervt vom fehlenden Reformwillen anderer.
Tagesschau.de >>


Theologin zum Rücktrittsgesuch von Kardinal Marx
„Es geht nicht weiter mit den ewiggestrigen Lösungen“
Die Kirche steckt in einer Sackgasse, das zeigt das Rücktrittsgesuch von Kardinal Marx, sagt die Theologin Johanna Rahner. Es brauche eine Umkehr, um die strukturellen Probleme in der Kirche zu lösen. Da helfe kein einzelner Rücktritt.
Deutschlandfunk.de >>


"Macht muss kontrolliert werden"
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bätzing, fordert fundamentale Reformen, um die Kirche aus der Krise zu führen. In den tagesthemen plädierte er für ein neues Verhältnis zur Macht. Schönheitsreparaturen allein reichten nicht.
Tagesschau.de >>

Weitere Reaktionen auf das Rücktrittsgesuch des Münchner Erzbischofs
Früherer Generalvikar Beer: Marx' Schritt ist der einzig vernünftige

Wer von Schuld und Sühne spreche, sollte sie auch selbst auf sich nehmen: Münchens ehemaliger Generalvikar Peter Beer würdigt deshalb den angebotenen Rücktritt von Reinhard Marx (im "Cicero"). Auch andere Kirchen- und Laienvertreter äußerten sich.
Katholisch.de >>

 

 

Freitag, 28. Mai 2021

Dechanten verlangen "persönliche Konsequenzen" von Woelki



Kreis- und Stadtdechanten wenden sich in E-Mail an Kardinal Woelki
Führende Geistliche kritisieren Missbrauchsaufarbeitung in Köln
"Grund des Schreibens ist eine große Sorge der wichtigen Stadt- und Kreisdechanten um das Erzbistum": Die Geistlichen aus der Erzdiözese Köln haben sich in einer E-Mail an Kardinal Rainer Maria Woelki gewandt.
Katholisch.de >>

Dechanten verlangen "persönliche Konsequenzen" von Woelki
Die Unruhe in der katholischen Kirche hält an: Hochrangige Vertreter aus dem Erzbistum Köln verlangen von Kardinal Rainer Maria Woelki "persönliche Konsequenzen" wegen der sich zuspitzenden Krise.
WDR >>

Kölner Erzbischof werden in Missbrauchsfall abermals Verstöße vorgeworfen
Erneute Anzeige gegen Kardinal Woelki bei Bischof Genn
Bei Münsters Bischof Felix Genn ist erneut eine Anzeige gegen Kardinal Rainer Maria Woelki eingegangen. Der Kölner Erzbischof soll in einem Missbrauchsfall gegen das Kirchenrecht verstoßen haben. Auf die erste Anzeige hatte der Vatikan nicht reagiert.
Katholisch.de >>


Gemeindemitglieder zeigen Kardinal Woelki "Rote Karte"

Krisengespräch in Düsseldorf
Protestierende einer Kirchengemeinde in Düsseldorf haben dem Kölner Kardinal Woelki buchstäblich die Rote Karte gezeigt. Sie machten vor der Kirche Sankt Maria vom Frieden ihrem Unmut Luft über die Missbrauchsaufarbeitung im Erzbistum Köln.
Domradio.de >>
Katholisch.de >>
 
EILMELDUNG:
Bischöfe von Stockholm und Rotterdam untersuchen Situation
Papst ordnet Apostolische Visitation des Erzbistums Köln an
In der Debatte um die Missbrauchsaufarbeitung im Erzbistum Köln handelt nun der Papst: Er hat eine Apostolische Visitation der Erzdiözese angeordnet. Zwei Bischöfe aus dem Ausland sollen die Situation eingehend überprüfen. 
Katholisch.de, 28.5.2021 >>

Einordnung der Visitationsankündigung im Erzbistum Köln
"Eine gelbe Karte aus Rom"
Der Papst schickt zwei Apostolische Visitatoren ins Erzbistum Köln, um die aktuellen Vorfälle rund um die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs und die dadurch verursachte Kirchenkrise im Erzbistum Köln zu überprüfen. Wie ist das einzuordnen?
Domradio.de >>
Pressemitteilung der Apostolischen Nuntiatur in Deutschland >>


Apostolische Visitation im Erzbistum Köln
„Grund zur Freude hat Kardinal Woelki nicht“
Zwei Bischöfe untersuchen im Auftrag des Papstes, was in Köln los ist. Er sei froh darüber, bekundet Erzbischof Rainer Maria Woelki. Der Kirchenrechtler Bernard Sven Anuth sagt: „Alles ist möglich“. Woelki könne gestärkt werden, er könne aber auch sein Amt verlieren. Nun komme es auf den Papst an.
Deutschlandfunk, 31.5.2021

Freitag, 19. März 2021

Kölner Missbrauchsgutachten bleibt nicht ohne Konsequenzen


Aber zahlreiche Verfehlungen anderer Erzbischöfe und Verantwortlicher
Missbrauchsgutachten: Keine Pflichtverletzungen Kardinal Woelkis
Das Kölner Missbrauchsgutachten wurde vorgestellt: Etliche Pflichtverletzungen wurden bei ehemaligen Erzbischöfen und Generalvikaren festgestellt und die entsprechenden Namen benannt. Beim aktuellen Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hingegen wurden den Gutachtern zufolge keinerlei Pflichtverletzungen festgestellt.
Katholisch.de >>

Zum Kölner Gutachten >>

Zwischen Schock, Lob und Kritik
"Erschreckend": Reaktionen aus Kirche und Politik zum Kölner Gutachten
Das lange erwartete Kölner Missbrauchsgutachten ist da – und hat ein Erdbeben ausgelöst: Zwei Bischöfe boten dem Papst bereits ihren Rücktritt an, weitere Konsequenzen sollen folgen. Viele Vertreter aus Kirche und Politik äußerten sich zum Gutachten.
Katholisch.de >>


Kölner Missbrauchsskandal
„Das Ausmaß ist erschreckend“
Der unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Rörig, hat das Ergebnis des neuen Gutachtens im Erzbistum Köln als erschreckend bezeichnet. Zugleich nannte er das Papier einen wichtigen von vielen weiteren Mosaiksteinen bei der Aufarbeitung. Die Untersuchung des Strafrechtlers Gercke befasst sich mit sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche durch Kleriker im Bistum zwischen 1975 und 2018.
Deutschlandfunk >>

Köln: Erzbischof Heße bietet Papst Rücktritt an
Nachdem im Zuge der Aufarbeitung von Missbrauch im deutschen Erzbistum Köln am Donnerstag dem heutigen Hamburger Erzbischof Stefan Heße Pflichtverletzungen vorgeworfen worden sind, hat er Papst Franziskus seinen Rücktritt angeboten. Er wird der Vertuschung von zum Teil schweren Kindesmissbrauchs in Hunderten Fällen beschuldigt.
Religion.orf.at >>

D: Stimmen zu Gutachten über Bistum Köln
Nach Ansicht des vatikanischen Experten für Missbrauchsprävention, Hans Zollner, sind die bisher getroffenen Maßnahmen in der deutschen Erzdiözese Köln ein „viel zu kleiner Schritt“.
Religion.orf.at >>

Ein Kommentar über Schuld, Pflicht und "Brüder im Nebel"
Viel Recht, wenig Moral: Das Kölner Gutachten kann nur der Anfang sein
Das Kölner Missbrauchsgutachten hat ein kleines Kirchenbeben ausgelöst: Ein Erzbischof und ein Weihbischof bieten ihren Rücktritt an – zu erdrückend war die Aktenlage. Doch die rein juristische Kontrolle kann nur ein Anfang sein, kommentiert katholisch.de-Redakteur Felix Neumann. Jetzt muss es an die Wurzel des Problems gehen.
Katholisch.de >>


Münsteraner Kirchenrechtler über das Missbrauchs-Gutachten für das Erzbistum Köln
Warum ist Kardinal Woelki nicht gänzlich entlastet, Herr Schüller?
Das Missbrauchs-Gutachten des Strafrechtlers Björn Gercke hat heute den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki entlastet. Einer der schärfsten Kritiker des Erzbischofs war in den letzten Monaten der Münsteraner Kirchenrechts-Professor Thomas Schüller. Was jetzt von seinen Vorwürfen bleibt, wie er die Zukunft des Hamburger Erzbischof Stefan Heße sieht und wo in dem neuen Gutachten gelogen wird, sagt er im Interview mit "Kirche-und-Leben.de" >>.

Laut Erzbistum Verstoß gegen die Aufklärungspflicht in einem Fall
Nach Gutachten: Weihbischof Puff vorläufig freigestellt
Nächste personelle Konsequenz aus dem Kölner Missbrauchsgutachten: Auch Weihbischof Ansgar Puff wurde vorläufig freigestellt. Konkret werde im Gutachten ein Verstoß gegen die Aufklärungspflicht in einem Fall benannt, hieß es.
Katholisch.de >>


Kölner Missbrauchsgutachten
»Die große, dunkle Patengestalt im Hintergrund«
Der Kölner Missbrauchsbericht spricht Kardinal Woelki frei, wirft aber ein schlechtes Licht auf seinen Vorgänger. Betroffenenvertreter Matthias Katsch kritisiert das Gutachten und fordert Konsequenzen von der Kirche.
Spiegel-Online >>
 

Kirchenrechtler: Sehr wahrscheinlich, dass Woelki von Fällen wusste
„Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ habe Kardinal Rainer Maria Woelki in seiner Zeit als Kölner Weihbischof Kenntnis über Vorwürfe zu sexueller Gewalt gehabt, sagte der Kirchenrechtler Bernhard Anuth im Dlf. Das Gutachten laste ihm keine Schuld an, weil er damals kein Entscheider war.
Deutschlandfunk >>


Missbrauchsgutachten
Die Kölner Krise ist paradox
Die Tricks und die Tapsigkeit des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki hätten nicht nur Schaden angerichtet, kommentiert Georg Löwisch, Chefredakteur von ZEIT Christ und Welt. Sein Gebaren habe eine Aufmerksamkeit für das Thema sexualisierte Gewalt in der Kirche erzeugt, die es schon nicht mehr hatte.
Deutschlandfunk >>


Die Nebel einer unmoralischen Amtsführung
Am 23.03.2021 lud Kardinal Woelki zu einer Pressekonferenz ein. G. Doliwa kommentierte sie und griff 35mal auf das Wörtchen „irgendwie“ zurück. Das war ein entlarvendes Stilmittel, denn alles, was Woelki erklärte, blieb „irgendwie“ unklar. Dabei sollte das neue Gutachten von Gercke-Wollschläger (GW) doch Zweifel ausräumen, Vorwürfe widerlegen und die Rücktrittsforderungen entkräften. Doch Woelkis Selbstverteidigung wirkte merkwürdig verwaschen und ungenau. Er gestand schwere Fehler zwar ein, ließ aber nicht erkennen, um welche es sich handelt. Wortreich wich er vielen Fragen der Presse aus. Trotz seiner elfjährigen Präsenz in den Leitungszirkeln des Bistums und obwohl er regelmäßig über Personalentscheidungen informiert wurde, will er von Missbrauchstaten nie etwas gehört haben. Außerdem habe er auch als Meisners Privatsekretär (1990-97) nichts von der Sonderakte gewusst, die sein Chef über die „Brüder im Nebel“ führte. So ließ Woelki sein Publikum ratlos zurück. Zerstörte er gar den letzten Rest seiner Reputation? Welche Triebfeder hat sich hinter diesem düsteren Verhalten verborgen?
Blog von Hermann Häring >>