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Samstag, 12. November 2022

Wer sollte Woelki an den Pranger stellen?

Kardinal Rainer Maria Woelki während eines morgendlichen Gottesdienstes im Dom zu Fulda

Nach Vorwürfen im Fall Pilz
Woelkis Anwalt: Kardinal hat keinen Meineid geleistet
Nach den Vorwüfen gegen Kardinal Woelki wegen des Verdachts auf Meineid meldet sich nun sein Anwalt zu Wort: Er sagt, dass die Äußerungen einer Bistumsmitarbeiterin keine falsche eidesstattliche Versicherung belegten.
Katholisch.de, 11.11.2022


Hauptamtliche fordern Kölner Kardinal auf, Amt ruhen zu lassen
Ex-Interventionsbeauftragter: Woelki hat Missbrauchs-Liste gesehen
Ein weiterer Zeuge untermauert die Vorwürfe einer Bistumsmitarbeiterin gegen Kardinal Woelki im Fall Pilz. Derweil fordern Hauptamtliche den Erzbischof auf, sein Amt ruhen zu lassen. Und die Kritik an Woelki aus Kirche und Politik wächst.
Katholisch.de, 11.11.2022


Staatsanwaltschaft ermittelt nun doch gegen Kardinal im Fall Pilz
"Nicht wahr" – Mitarbeiterin des Erzbistums Köln beschuldigt Woelki
War Kardinal Woelki erst ab der vierten Juni-Woche 2022 mit dem Missbrauchsfall des Ex-"Sternsinger"-Chefs Winfried Pilz befasst? Das sei "nicht wahr", sagt nun eine Bistumsmitarbeiterin. Und auch die Staatsanwaltschaft reagiert darauf.
Katholisch.de, 09.11.2022

Ex-Mitarbeiterin erhebt schwere Vorwürfe
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Kardinal Woelki
Erzbistum weist Verdächtigungen zurück
Bild.de, 9.11.2022 >>

 
Staatsanwalt ermittelt gegen Kölner Kardinal
Bringt DIESE Liste Woelki in den Knast?
Bild.de, 9.11.2022 >>


 AKTUALISIERUNG:

Kardinal Rainer Maria Woelki hält seinen Pileolus fest

Gericht verbietet „BILD“ erneut Vorwürfe gegen Kardinal Woelki
Erzbistum Köln, 22.08.2022 >>

Klage gegen BILD Zeitung: Was wusste Woelki?
Der Kölner Kardinal Woelki klagt gegen den Springer Verlag. Es geht um den Vorwurf der Falschberichterstattung und die Frage, ob Kardinal Woelki einen Priester beförderte, von dem er wusste, dass er Missbrauchstäter war.
WDR, 15.11.2022 >
 
Langjährige Sekretärin von Kardinal Meisner sagt vor Landgericht aus
Zeugin: Sprach mit Woelki über Missbrauchsvorwurf gegen Priester
Um 2010 habe sie den damaligen Kölner Weihbischof Woelki in einem Telefonat über Missbrauchsvorwürfe gegen einen Priester informiert, sagt die Ex-Sekretärin von Kardinal Meisner. Den Geistlichen beförderte Woelki später in seiner Zeit als Erzbischof.
Katholisch.de, 16.11.2022 >>

Samstag, 12. Dezember 2020

Kard. Woelki wegen Vertuschungsvorwürfen in Bedrängnis


Vatikan muss Vorwürfe gegen zwei deutsche Erzbischöfe prüfen
Vatikan berät über Woelki und Heße
Das Schicksal gleich zweier Erzbischöfe könnte in den Händen Roms liegen. Der Vatikan soll Vertuschungsvorwürfe gegen den Kölner Kardinal Woelki und Hamburgs Erzbischof Heße prüfen.
Domradio.de >>
 

Kardinal Woelki nimmt Stellung zu Vertuschungsvorwürfen
"Untersuchung lässt niemanden aus"
Nach neuen Vorwürfen der Missbrauchsvertuschung verweist der Kölner Kardinal Woelki auf ein Gutachten, das im März veröffentlicht werden soll. Derweil prüfe der Münsteraner Bischof Felix Genn nach Medienangaben ein kirchenrechtliches Verfahren.
Domradio.de >>

Erzbistum Köln nimmt erneut Stellung
Kardinal Woelki lässt Vertuschungsvorwürfe von Papst prüfen
Nun soll Rom die Angelegenheit prüfen: Angesichts von Vertuschungsvorwürfen in einem Missbrauchsfall hat sich der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki an Papst Franziskus gewandt. Versäumnisse im Umgang mit sexualisierter Gewalt müssten offengelegt werden, unabhängig davon, gegen wen sie erhoben wurden, sagte Woelki. "Dies bezieht auch mich ein."
Katholisch.de >>


DBK-Vorsitzender zu Wirbel um unveröffentlichtes Gutachten
Bätzing sieht "Desaster" bei Missbrauchsaufarbeitung in Köln
Er zweifele nicht an der Absicht Kardinal Rainer Maria Woelkis, für Transparenz zu sorgen, sagt Bischof Georg Bätzing. Doch die Situation im Erzbistum färbe auch auf andere Teile der Kirche ab. In dem Interview äußert sich der DBK-Vorsitzende auch zu der Frage, wann ein Bischof seinen Rücktritt anbieten solle.
Katholisch.de >>

Mutmaßlicher Missbrauchstäter war Weggefährte des Kölner Erzbischofs
Nach Vertuschungsvorwürfen: Der Druck auf Kardinal Woelki wächst
Ein Aufklärer in Sachen Missbrauch wollte Kardinal Woelki werden, als er ein Gutachten über den Umgang mit entsprechenden Fällen in seiner Erzdiözese ankündigte. Nun sieht er sich selbst mit dem Vorwurf der Vertuschung konfrontiert.
Katholisch.de >>


Kirchenrechtler
„Mit einem Rücktritt würde Woelki dem Erzbistum einen Gefallen tun“
In der Debatte um eine mögliche Vertuschung eines Verdachtsfall auf sexuelle Gewalt wächst die Kritik am Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki. Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller forderte gegenüber unserer Redaktion  den Rücktritt. „Mit einem sofortigen Rücktritt würde Kardinal Woelki sich und dem Erzbistum Köln einen großen Gefallen tun. Und er würde sich sehr peinliche Befragungen ersparen, die kirchenrechtlich zwangsläufig jetzt erfolgen“, sagte er.
Kölnische Rundschau >>


Kirchenrechtler fordert sofortigen Rücktritt des Kölner Kardinals
Der Kölner Erzbischof, Kardinal Woelki, müsste nach Ansicht des Kirchenrechtlers Schueller sein Rücktrittsgesuch einreichen.
Deutschlandfunk.de >>


Kölner Katholiken kritisieren Bistumsspitze für Art der Aufarbeitung
Online-Demonstration
Kritik an der Aufarbeitung von Missbrauchsfällen im Erzbistum Köln haben Laien und Betroffene geäußert. In einer Online-Demonstration am Samstag wurden auch Rufe nach personellen Konsequenzen laut.
Domradio.de >>


Vatikan prüft Vorwürfe gegen zwei deutsche Erzbischöfe
Das Schicksal gleich zweier Erzbischöfe könnte in den Händen Roms liegen. Der Vatikan soll Vertuschungsvorwürfe gegen Kardinal Woelki und Erzbischof Heße prüfen.
Neues Ruhr-Wort >>


Der Kardinal und die Loyalitätsfalle

Erzbischof Rainer Maria Woelki soll sexuelle Gewalt eines Priesters vertuscht haben. Der Opferverein „Eckiger Tisch“ fordert seinen Rücktritt und kritisiert eine “Bewusstseinsspaltung“ in der Kirche. Der Papst prüft nun das Verhalten.
Welt.de >>

Mittwoch, 10. Februar 2021

Kritik an Vatikan wegen Entlastung Kardinal Woelkis

 

Bonner Kirchenrechtler zur Vatikan-Entscheidung im "Fall O."
Lüdecke: Entlastung Woelkis ist für Kanonisten nicht nachvollziehbar
2015 hat der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki von einem Missbrauchsfall erfahren. Doch er meldete ihn nicht nach Rom, wie es das geltende Recht anscheinend vorsah. Die Glaubenskongregation kommt nun aber zu einem anderen Schluss – den Kirchenrechtler Norbert Lüdecke nicht nachvollziehen kann. Ein Interview auf Katholisch.de >> 


Kritik an Vatikan wegen Entlastung Kardinal Woelkis in Kölner Missbrauchsskandal

Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller hat den Vatikan wegen des Medienberichten zufolge beschlossenen Verzichts auf kirchenrechtliche Schritte gegen den unter Vertuschungsverdacht stehenden Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki kritisiert. Dass offenbar keine Schritte gegen Woelki eingeleitet würden, sei „kirchenrechtlich nicht vertretbar“, sagte Schüller der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ laut Vorabmeldung vom Montag. Im „Kölner Stadt-Anzeiger“ sprach der Theologe von „Willkürjustiz, die den Namen ‚Recht‘ nicht mehr verdient“.
The Epoch Times >>


Vatikan lässt Woelki in Ruhe
Kirchenrechtler spricht von »Willkürjustiz«
Neues Deutschland >>

Bericht: Kardinal Woelki laut Vatikan "kirchenrechtlich korrekt" gehandelt
Eine interne Prüfung des Vatikans soll bestätigt haben, dass sich Kardinal Rainer Maria Woelki kirchenrechtlich korrekt verhalten habe – so ein Bericht der "Welt am Sonntag" in ihrer heutigen Ausgabe.
CNA-Deutsch >>

Vatikan entlastet Kardinal Woelki offenbar im Fall O.
Kirchenrechtlich korrekt gehandelt
Der Vatikan entlastet offenbar den Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki im Fall des verstorbenen Priesters O. Kardinal Woelki hatte den Vatikan selbst um die Prüfung auf Rechtmäßigkeit seines damaligen Vorgehens gebeten.
Domradio.de >>


Oberster Katholik: "Berechtigte Empörung" über Bischöfe
In der Missbrauchskrise hat der oberste katholische Vertreter in Bonn, Stadtdechant Wolfgang Picken, bei Bischöfen die Bereitschaft zum Rücktritt angemahnt. Wenn es um die Vertuschung von sexuellem Missbrauch von Minderjährigen gehe, sei es mit Entschuldigungen nicht getan. «Es könnte sein, dass für einen glaubwürdigen Neubeginn auch der Rücktritt von Bischöfen notwendig ist», teilte Picken am Mittwoch mit.
Zeit-Online >>


Krise im Erzbistum Köln in Rom nicht wichtigstes Thema
Am Ende liegt die Entscheidung bei Franziskus
Kardinal Woelki hat dem Papst einen Brief geschrieben und ihn gebeten zu klären, ob er in Sachen Missbrauch kirchenrechtlich alles richtig gemacht habe. Korrespondent Lucas Wiegelmann spricht über die Mechanismen im Vatikan.
Domradio.de >>

Katholikenrat fordert Transparenz bei Missbrauchsaufarbeitung
Nach Ausstieg bei Bistumsreform: Mainzer unterstützen Kölner Laien
Ein Diözesanrat distanziert sich von seinem eigenen Bischof – was im Erzbistum Köln passierte, ist mehr als ungewöhnlich. Rückendeckung erhalten die Kölner Laien nun aus Mainz – der Katholikenrat fordert Transparenz in der Missbrauchsaufarbeitung.
Katholisch.de >>

 

AKTUALISIERUNG:

"Eindruck von Vertuschung stärker als Vertrauen auf Aufarbeitungswillen"
Kommission: Scharfe Kritik an Aufarbeitungsprozess im Erzbistum Köln
Der Eindruck von Vertuschung sei stärker als das Vertrauen auf einen echten Aufarbeitungswillen: Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs hat den Aufarbeitungsprozess im Erzbistum Köln scharf kritisiert.
Katholisch.de, 15.2.2021 >>


Stellungnahme zum Aufarbeitungsprozess im Erzbistum Köln

Der im Erzbistum Köln begonnene Aufarbeitungsprozess ist mittlerweile schwer beschädigt. Damit stellt er ein negatives Beispiel dar für alle Verantwortlichen in den Kirchen, aber auch für andere Organisationen, in denen Aufarbeitung sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen geboten ist. Von außen betrachtet ist der Eindruck von Vertuschung beim Vorgehen im Erzbistum Köln stärker als das Vertrauen auf einen echten Aufarbeitungswillen. Hier wäre dringend Klärung gegenüber den Betroffenen und der Zivilgesellschaft geboten.
Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs, 15.2.2021 >>


Rechtsanwalt rät Erzbistum Köln zu Gründlichkeit
"Recht ist einklagbar, Moral ist es nicht"
Viel ist in den vergangenen Wochen über die angekündigte Missbrauchsstudie im Erzbistum Köln diskutiert worden. Nun meldet sich der Vorsitzende des Bundes Katholischer Rechtsanwälte, Roger Zörb, zu Wort und macht seinem Ärger Luft.
Domradio.de >>


Hohe Nachfrage: Mehr Termine für Kirchenaustritte in Köln
Wegen hoher Nachfrage hat das Amtsgericht Köln die Zahl der Online-Termine für Kirchenaustritte nochmals aufgestockt. Ab 1. März stünden rund 500 zusätzliche Termine pro Monat zur Verfügung, teilte das Gericht mit.
Potsdamer Nachrichten, 16.2.2021 >>


Priester tragen Woelki Kritik an Missbrauchsaufarbeitung vor
Austausch "ohne konkretes Ergebnis"

Über ihre Kritik an der Missbrauchsaufarbeitung im Erzbistum Köln hat eine Priestergruppe mit Kardinal Rainer Maria Woelki gesprochen. Das Online-Treffen hat unterschiedliche Sichtweisen ergeben und ist "ohne ein konkretes Ergebnis" geendet.
Domradio.de, 18.2.2021 >>


Neues Gutachten im Erzbistum Köln: Hunderte Fälle sexueller Gewalt

  • Mehr als 300 Opfer sexueller Gewalt und über 200 Beschuldigte – diese Zahlen gehen einem Bericht zufolge aus einem neuen Missbrauchsgutachten hervor, das Kardinal Rainer Maria Woelki beim Kölner Anwalt Björn Gercke in Auftrag gegeben hat.
  • Das Schriftstück soll demnach am 18. März erscheinen.
  • Woelki hatte ein zuvor erstelltes Gutachten einer Münchener Kanzlei nicht veröffentlicht.
    Redaktionsnetzwerk.de, 19.2.2021 >>

 

FAZ-Redakteur sieht Köln als Ventil für angestauten Aufklärungsdruck
Woher kommt die Empörung gegen Woelki?
Die Wut auf den Kölner Erzbischof Kardinal Woelki ist enorm. Aber übersteigt sie nicht längst das vernünftige Maß, das auch die Faktenlage hergibt? Das fragt der FAZ-Redakteur Christian Geyer.
Domradio.de, 23.02.2021

 

Samstag, 13. März 2021

Woelki richtet Hochschule der Steyler Missionare neu aus


K
ritik an Churer Ex-Professor Kraschl:
«Bedenkliche Wortmeldungen zur Missbrauchskrise»

Recherchen von kath.ch alarmieren liberale Katholiken in Deutschland. Sie stören sich an der Berufung des Churer Philosophie-Professors Dominikus Kraschl auf den Lehrstuhl für Fundamentaltheologie der Kölner Hochschule für Katholische Theologie.
Kath.ch >>


 

Erzbistum Köln
Theologen nach Woelkis Geschmack
Kardinal Woelki hat die Hochschule der Steyler Missionare übernommen. Jetzt wird klar: Hier soll ein linientreuer Klerus herangezogen werden.
Internetauftritt von Publik-Forum >>

Köln und Padre Pio statt Chur: Zwei Konservative verlassen St. Luzi
Der umstrittene Philosophie-Professor Dominikus Kraschl hat die Theologische Hochschule Chur verlassen. Er wird künftig für Kardinal Woelki in Köln arbeiten. Der Priester Andreas Ruf ist nicht mehr Spiritual des Priesterseminars. «Er wurde gegangen», sagen Studenten. Generalvikar Grichting schweigt.
Kath.ch, 7.3.2021 >>

Neue Sexualmoral: Philosoph übt scharfe Kritik an Moraltheologen
Der in Chur lehrende katholische Philosoph Dominikus Kraschl hat scharfe Kritik an im Zuge des Synodalen Wegs diskutierten moraltheologischen Konzeptengeübt. In einem Beitrag für „Die Tagespost“ widerspricht der Franziskanerpater besonders dem Buch „Vom Vorrang der Liebe“ der Moraltheologen Christof Breitsameter (München) und Stefan Goertz (Mainz). Deren These, dass es einer grundlegenden Revision der kirchlichen Sexualmoral bedürfe, um Anschluss an die Lebenswirklichkeiten der Menschen von heute zu finden, hält Kraschl für nicht schlüssig.
Die Tagespost >>

Achtung als Dammbruch?
Zur Segnung homosexueller Partnerschaften
feinschwarz.net >>


Aktualisierung:

Segnung der KHKT durch Kardinal Woelki
Kardinal Woelki segnete nach dem Umzug die neuen Räumlichkeiten der „Kölner Hochschule für Katholische Theologie (KHKT)“ in Köln-Lindenthal. Angesichts der aktuellen Vorgaben fand die Segnung durch den Kölner Erzbischof und Großkanzler der KHKT in den Räumen der Hochschule in kleinem Kreise statt.
Erzbistum Köln, 15.4.2021 >>

Erzbistum Köln Theologen nach Woelkis Geschmack von Christoph Fleischmann vom 12.03.2021 Kardinal Woelki hat die Hochschule der Steyler Missionare übernommen. Jetzt wird klar: Hier soll ein linientreuer Klerus herangezogen werden.

Dieser Text stammt von der Webseite https://www.publik-forum.de/Religion-Kirchen/theologen-nach-woelkis-geschmack des Internetauftritts von Publik-Forum
Erzbistum Köln Theologen nach Woelkis Geschmack von Christoph Fleischmann vom 12.03.2021 Kardinal Woelki hat die Hochschule der Steyler Missionare übernommen. Jetzt wird klar: Hier soll ein linientreuer Klerus herangezogen werden.

Dieser Text stammt von der Webseite https://www.publik-forum.de/Religion-Kirchen/theologen-nach-woelkis-geschmack des Internetauftritts von Publik-Forum
Erzbistum Köln Theologen nach Woelkis Geschmack von Christoph Fleischmann vom 12.03.2021 Kardinal Woelki hat die Hochschule der Steyler Missionare übernommen. Jetzt wird klar: Hier soll ein linientreuer Klerus herangezogen werden.

Dieser Text stammt von der Webseite https://www.publik-forum.de/Religion-Kirchen/theologen-nach-woelkis-geschmack des Internetauftritts von Publik-Forum


Personeller Umbruch am Bonner Collegium Albertinum?
Medien: Kardinal Woelki tauscht Leitung des Priesterseminars aus
Steht am Bonner Collegium Albertinum eine Personalrochade an? Laut einem Bericht soll die Leitung der Kölner Priesterausbildungsstätte ausgetauscht werden. Regens soll ein Priester werden, der zuletzt wegen eines Papstanrufs für Schlagzeilen sorgte.
Katholisch.de, 30.5.2021

Wo kommt das Geld für die Woelki-Hochschule her?
Fragen zu einem Lieblingsprojekt des Kardinals
Nicht nur die Kosten für die von Kardinal Woelki im Zuge der Missbrauchsaufarbeitung beauftragten Berater werfen Fragen auf. Auch die Finanzierung einer von ihm übernommenen theologischen Hochschule ist unklar.
Domradio.de, 21.02.2022 >>


"Domradio" mit Goebbels-Propaganda in Verbindung gebracht

Nach Nazivergleich: Erzbistum Köln beurlaubt Kirchenrichter
Der Kölner Diözesanrichter Gero P. Weishaupt hatte die Berichterstattung des "Domradios" mit NS-Propaganda verglichen. Nun hat ihn Administrator Rolf Steinhäuer vom Dienst suspendiert: Eine solche Ausdrucksweise sei für einen Priester inakzeptabel.
Katholisch.de >>


Kardinal Woelki steht vor Finanzdesaster
Kölner Hochschule für Katholische Theologie fehlen Millionen
Köln ‐ Unregelmäßigkeiten bei einem Stiftungsvertrag haben zum Rücktritt des Kölner Generalvikars Markus Hofmann geführt. Der Personalwechsel offenbart aber noch mehr: Ein Lieblingsprojekt von Kardinal Woelki steht auf tönernen Füßen.
Katholisch.de, 02.04.2022 >>

 

Freitag, 28. Mai 2021

Dechanten verlangen "persönliche Konsequenzen" von Woelki



Kreis- und Stadtdechanten wenden sich in E-Mail an Kardinal Woelki
Führende Geistliche kritisieren Missbrauchsaufarbeitung in Köln
"Grund des Schreibens ist eine große Sorge der wichtigen Stadt- und Kreisdechanten um das Erzbistum": Die Geistlichen aus der Erzdiözese Köln haben sich in einer E-Mail an Kardinal Rainer Maria Woelki gewandt.
Katholisch.de >>

Dechanten verlangen "persönliche Konsequenzen" von Woelki
Die Unruhe in der katholischen Kirche hält an: Hochrangige Vertreter aus dem Erzbistum Köln verlangen von Kardinal Rainer Maria Woelki "persönliche Konsequenzen" wegen der sich zuspitzenden Krise.
WDR >>

Kölner Erzbischof werden in Missbrauchsfall abermals Verstöße vorgeworfen
Erneute Anzeige gegen Kardinal Woelki bei Bischof Genn
Bei Münsters Bischof Felix Genn ist erneut eine Anzeige gegen Kardinal Rainer Maria Woelki eingegangen. Der Kölner Erzbischof soll in einem Missbrauchsfall gegen das Kirchenrecht verstoßen haben. Auf die erste Anzeige hatte der Vatikan nicht reagiert.
Katholisch.de >>


Gemeindemitglieder zeigen Kardinal Woelki "Rote Karte"

Krisengespräch in Düsseldorf
Protestierende einer Kirchengemeinde in Düsseldorf haben dem Kölner Kardinal Woelki buchstäblich die Rote Karte gezeigt. Sie machten vor der Kirche Sankt Maria vom Frieden ihrem Unmut Luft über die Missbrauchsaufarbeitung im Erzbistum Köln.
Domradio.de >>
Katholisch.de >>
 
EILMELDUNG:
Bischöfe von Stockholm und Rotterdam untersuchen Situation
Papst ordnet Apostolische Visitation des Erzbistums Köln an
In der Debatte um die Missbrauchsaufarbeitung im Erzbistum Köln handelt nun der Papst: Er hat eine Apostolische Visitation der Erzdiözese angeordnet. Zwei Bischöfe aus dem Ausland sollen die Situation eingehend überprüfen. 
Katholisch.de, 28.5.2021 >>

Einordnung der Visitationsankündigung im Erzbistum Köln
"Eine gelbe Karte aus Rom"
Der Papst schickt zwei Apostolische Visitatoren ins Erzbistum Köln, um die aktuellen Vorfälle rund um die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs und die dadurch verursachte Kirchenkrise im Erzbistum Köln zu überprüfen. Wie ist das einzuordnen?
Domradio.de >>
Pressemitteilung der Apostolischen Nuntiatur in Deutschland >>


Apostolische Visitation im Erzbistum Köln
„Grund zur Freude hat Kardinal Woelki nicht“
Zwei Bischöfe untersuchen im Auftrag des Papstes, was in Köln los ist. Er sei froh darüber, bekundet Erzbischof Rainer Maria Woelki. Der Kirchenrechtler Bernard Sven Anuth sagt: „Alles ist möglich“. Woelki könne gestärkt werden, er könne aber auch sein Amt verlieren. Nun komme es auf den Papst an.
Deutschlandfunk, 31.5.2021

Dienstag, 17. Januar 2023

Woelki bezweifelt Integrität der ex-Sekretärin

Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki zelebriert am Silvesterabend das Pontifikalamt im Kölner Dom. 

Woelki lässt Anwalt gegen Zeugin vorgehen
Die langjährige Sekretärin des früheren Kölner Erzbischofs hat Woelki durch ihre Aussagen schwer belastet. Jetzt lässt der Kardinal die Glaubwürdigkeit der Frau infrage stellen – 2015 galt sie intern noch als „absolut integer“.
FAZ, 15.1.2023 >>


Neues juristisches Tauziehen im Erzbistum Köln
Von Woelki beförderter Pfarrer zeigt frühere Meisner-Sekretärin an
Köln/München ‐ Weiteres juristisches Nachspiel zur umstrittenen Beförderung eines Pfarrers im Erzbistum Köln durch Kardinal Woelki: Der Priester hat die frühere Sekretärin von Kardinal Meisner nach ihren Aussagen vor Gericht angezeigt.
Katholisch.de >>

HINTERGRUND:

Langjährige Sekretärin von Kardinal Meisner sagt vor Landgericht aus
Zeugin: Sprach mit Woelki über Missbrauchsvorwurf gegen Priester
Um 2010 habe sie den damaligen Kölner Weihbischof Woelki in einem Telefonat über Missbrauchsvorwürfe gegen einen Priester informiert, sagt die Ex-Sekretärin von Kardinal Meisner. Den Geistlichen beförderte Woelki später in seiner Zeit als Erzbischof.
Katholisch.de, 16.11.2022 >>

Blog-Archiv zu Kardinal Woelki >>


AKTUALISIERUNG:

"Maria 2.0" wendet sich gegen "Zeugeneinschüchterung"
Nach Anzeige gegen Meisner-Sekretärin: Protest vor Woelkis Haus
Bei der Strafanzeige gegen eine ehemalige Meisner-Sekretärin nach deren Zeugenaussagen vor Gericht ist aus Sicht von "Maria 2.0" eine rote Linie überschritten worden. Die Initiative hat deshalb nun protestiert – vor dem Haus von Kardinal Woelki.
Katholisch.de, 28.01.2023


Kundgebung vor dem Erzbischöflichen Haus in Köln
Die Sprachlosigkeit überwinden
Die Initiative Maria 2.0 hat am Samstag vor dem Arbeits- und Wohnhaus von Kardinal Woelki demonstriert. Man wolle gegen "Zeugeneinschüchterung" protestieren. Grund sei eine Anzeige gegen die Sekretärin des früheren Kardinals Meisner.
Domradio, 28.01.2023

 

Samstag, 25. September 2021

Kölner Erzbischof Woelki darf im Amt bleiben - mit Auszeit

Kölner Kardinal Woelki nimmt Auszeit, bleibt aber im Amt
Papst Franziskus genehmigt dem Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki eine Auszeit von fünf Monaten, belässt ihn aber im Amt. Weihbischof Rolf Steinhäuser vertritt Woelki während seiner Besinnungszeit.
VaticanNews >>


Kölner Erzbischof Woelki darf im Amt bleiben
Papst Franziskus wird den Kardinal nicht seines Amtes entheben. Stattdessen soll ihm eine Bedenkzeit verordnet werden.
Zeit-Online >>


Vatikanexperte ordnet Folgen der Woelki-Entscheidung ein
"Eine klassische römische Lösung"
Die Auszeit von Kardinal Woelki macht nicht nur in Deutschland Schlagzeilen. Was denkt die Weltkirche darüber? Der Vatikanexperte Christopher Lamb hält den Schritt für einen "halbgaren Kompromiss" im Stil von Papst Franziskus.
Domradio.de >>

Noch ist die Kölner Krise nicht ausgestanden
Ein Freispruch Woelkis – aber mit Auflagen
Analyse - Papst Franziskus ist von der Unschuld Kardinal Woelkis überzeugt: Keinen der Vorwürfe gegen ihn lässt er letztlich gelten. Doch das heißt nicht, dass nach der Auszeit des Erzbischofs alles in Ordnung ist. Erst muss der Kardinal noch den großen Auftrag des Papstes erfüllen. Eine Analyse der Beschlüsse zu Köln.
Katholisch.de >>


Offenbare Kirche als System ohne Gewaltenteilung und Kontrolle
Kirchenrechtler: Papst-Entscheidung zu Woelki ist "Bankrotterklärung"
Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller greift Papst Franziskus für seine Entscheidung zu Kardinal Woelki hart an: Sie sei eine "moralische Bankrotterklärung", die seiner Null-Toleranz-Linie gegenüber Missbrauch und Vertuschung widerspreche.
Katholisch.de >>


Weiter Kritik im Erzbistum Köln an Beschlüssen von Papst Franziskus
"Maria 2.0" zu Woelki-Entscheidung: Synodale müssen jetzt Stellung beziehen
Die Personalentscheidungen von Papst Franziskus für das Erzbistum Köln stoßen auch am Wochenende auf Kritik. Der Kölner Stadtdechant Robert Kleine mahnte, die Betroffenen von Missbrauchsfällen nicht aus dem Blick zu verlieren.
Kirche und Leben >>


Kardinal Woelki bleibt im Amt
ZDK-Präsident Sternberg: „Ich verstehe diese Entscheidung nicht“
Mit der Entscheidung des Papstes, den Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki im Amt zu lassen, werde Verantwortungsübernahme verhindert, kritisierte ZDK-Präsident Thomas Sternberg im Dlf. Neben der Missbrauchsaufarbeitung gehe es auch um „eine völlig zerrüttete Situation“ im Kölner Erzbistum.
Deutschlandfunk >>

Mittwoch, 28. März 2018

Kritik an Kardinal Woelkis konservativem Kurs


Kardinal Woelki
Meisner reloaded
Die Hoffnung auf einen Neuanfang hat Kardinal Rainer Woelki nicht erfüllt. Es mehren sich Momente, in denen er frappierend an seinen Vorgänger Kardinal Meisner erinnert.
Frankfurter Rundschau >>


Hoffnungen in Kardinal Woelki bei vielen enttäuscht
Kardinal Woelki ist bekannt als engagierter Flüchtlingshelfer. Er hat aber noch eine andere Seite: Innerkirchlich fährt er einen stramm konservativen Kurs. Dafür erntet er nun Kritik – auch aus seinem Erzbistum in Köln.
welt.de >>


Verhältnis gestört
Kölner Erzbischof Woelki trennt sich von Generalvikar Meiering
Das Generalvikariat in der Marzellenstraße, Verwaltungszentrale des Erzbistums, braucht einen neuen Chef – Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki (61) trennt sich zum 30. April von Amtsinhaber Dr. Dominik Meiering (48).
Meiering soll ab Mai leitender Pfarrer für die Innenstadt-Seelsorgebereiche St. Agnes, St. Gereon und Herz Jesu mit insgesamt neun Kirchengemeinden werden. Die Innenstadt besteht aus sechs Seelsorgebereichen, die zu einem „Sendungsraum Innenstadt“ gebündelt werden sollen.
Das ist Teil des pastoralen Zukunftswegs, den Woelki eingeleitet hat, unter anderem, um dem Priestermangel zu begegnen. Meiering stand diesem Weg dem Vernehmen nach eher skeptisch gegenüber.
express.de >>


Dominik Meiering wird leitender Pfarrer für Kölner Innenstadt
Vielfalt seelsorglicher Angebote
Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat Generalvikar Dr. Dominik Meiering gebeten, ab Spätsommer 2018 als Pfarrer die Leitung der Kölner Innenstadt-Pfarreien zu übernehmen. Dieser nahm die neue Aufgabe an.
domradio.de >>


Wohin steuert Kardinal Woelki das Erzbistum Köln?
Kardinal Woelki war Hoffnungsträger im Erzbistum Köln
Viele Gläubige von Woelkis Entscheidungen enttäuscht
Weniger ökumenische Zusammenarbeit
WDR >>

Freitag, 19. März 2021

Kölner Missbrauchsgutachten bleibt nicht ohne Konsequenzen


Aber zahlreiche Verfehlungen anderer Erzbischöfe und Verantwortlicher
Missbrauchsgutachten: Keine Pflichtverletzungen Kardinal Woelkis
Das Kölner Missbrauchsgutachten wurde vorgestellt: Etliche Pflichtverletzungen wurden bei ehemaligen Erzbischöfen und Generalvikaren festgestellt und die entsprechenden Namen benannt. Beim aktuellen Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hingegen wurden den Gutachtern zufolge keinerlei Pflichtverletzungen festgestellt.
Katholisch.de >>

Zum Kölner Gutachten >>

Zwischen Schock, Lob und Kritik
"Erschreckend": Reaktionen aus Kirche und Politik zum Kölner Gutachten
Das lange erwartete Kölner Missbrauchsgutachten ist da – und hat ein Erdbeben ausgelöst: Zwei Bischöfe boten dem Papst bereits ihren Rücktritt an, weitere Konsequenzen sollen folgen. Viele Vertreter aus Kirche und Politik äußerten sich zum Gutachten.
Katholisch.de >>


Kölner Missbrauchsskandal
„Das Ausmaß ist erschreckend“
Der unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Rörig, hat das Ergebnis des neuen Gutachtens im Erzbistum Köln als erschreckend bezeichnet. Zugleich nannte er das Papier einen wichtigen von vielen weiteren Mosaiksteinen bei der Aufarbeitung. Die Untersuchung des Strafrechtlers Gercke befasst sich mit sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche durch Kleriker im Bistum zwischen 1975 und 2018.
Deutschlandfunk >>

Köln: Erzbischof Heße bietet Papst Rücktritt an
Nachdem im Zuge der Aufarbeitung von Missbrauch im deutschen Erzbistum Köln am Donnerstag dem heutigen Hamburger Erzbischof Stefan Heße Pflichtverletzungen vorgeworfen worden sind, hat er Papst Franziskus seinen Rücktritt angeboten. Er wird der Vertuschung von zum Teil schweren Kindesmissbrauchs in Hunderten Fällen beschuldigt.
Religion.orf.at >>

D: Stimmen zu Gutachten über Bistum Köln
Nach Ansicht des vatikanischen Experten für Missbrauchsprävention, Hans Zollner, sind die bisher getroffenen Maßnahmen in der deutschen Erzdiözese Köln ein „viel zu kleiner Schritt“.
Religion.orf.at >>

Ein Kommentar über Schuld, Pflicht und "Brüder im Nebel"
Viel Recht, wenig Moral: Das Kölner Gutachten kann nur der Anfang sein
Das Kölner Missbrauchsgutachten hat ein kleines Kirchenbeben ausgelöst: Ein Erzbischof und ein Weihbischof bieten ihren Rücktritt an – zu erdrückend war die Aktenlage. Doch die rein juristische Kontrolle kann nur ein Anfang sein, kommentiert katholisch.de-Redakteur Felix Neumann. Jetzt muss es an die Wurzel des Problems gehen.
Katholisch.de >>


Münsteraner Kirchenrechtler über das Missbrauchs-Gutachten für das Erzbistum Köln
Warum ist Kardinal Woelki nicht gänzlich entlastet, Herr Schüller?
Das Missbrauchs-Gutachten des Strafrechtlers Björn Gercke hat heute den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki entlastet. Einer der schärfsten Kritiker des Erzbischofs war in den letzten Monaten der Münsteraner Kirchenrechts-Professor Thomas Schüller. Was jetzt von seinen Vorwürfen bleibt, wie er die Zukunft des Hamburger Erzbischof Stefan Heße sieht und wo in dem neuen Gutachten gelogen wird, sagt er im Interview mit "Kirche-und-Leben.de" >>.

Laut Erzbistum Verstoß gegen die Aufklärungspflicht in einem Fall
Nach Gutachten: Weihbischof Puff vorläufig freigestellt
Nächste personelle Konsequenz aus dem Kölner Missbrauchsgutachten: Auch Weihbischof Ansgar Puff wurde vorläufig freigestellt. Konkret werde im Gutachten ein Verstoß gegen die Aufklärungspflicht in einem Fall benannt, hieß es.
Katholisch.de >>


Kölner Missbrauchsgutachten
»Die große, dunkle Patengestalt im Hintergrund«
Der Kölner Missbrauchsbericht spricht Kardinal Woelki frei, wirft aber ein schlechtes Licht auf seinen Vorgänger. Betroffenenvertreter Matthias Katsch kritisiert das Gutachten und fordert Konsequenzen von der Kirche.
Spiegel-Online >>
 

Kirchenrechtler: Sehr wahrscheinlich, dass Woelki von Fällen wusste
„Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ habe Kardinal Rainer Maria Woelki in seiner Zeit als Kölner Weihbischof Kenntnis über Vorwürfe zu sexueller Gewalt gehabt, sagte der Kirchenrechtler Bernhard Anuth im Dlf. Das Gutachten laste ihm keine Schuld an, weil er damals kein Entscheider war.
Deutschlandfunk >>


Missbrauchsgutachten
Die Kölner Krise ist paradox
Die Tricks und die Tapsigkeit des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki hätten nicht nur Schaden angerichtet, kommentiert Georg Löwisch, Chefredakteur von ZEIT Christ und Welt. Sein Gebaren habe eine Aufmerksamkeit für das Thema sexualisierte Gewalt in der Kirche erzeugt, die es schon nicht mehr hatte.
Deutschlandfunk >>


Die Nebel einer unmoralischen Amtsführung
Am 23.03.2021 lud Kardinal Woelki zu einer Pressekonferenz ein. G. Doliwa kommentierte sie und griff 35mal auf das Wörtchen „irgendwie“ zurück. Das war ein entlarvendes Stilmittel, denn alles, was Woelki erklärte, blieb „irgendwie“ unklar. Dabei sollte das neue Gutachten von Gercke-Wollschläger (GW) doch Zweifel ausräumen, Vorwürfe widerlegen und die Rücktrittsforderungen entkräften. Doch Woelkis Selbstverteidigung wirkte merkwürdig verwaschen und ungenau. Er gestand schwere Fehler zwar ein, ließ aber nicht erkennen, um welche es sich handelt. Wortreich wich er vielen Fragen der Presse aus. Trotz seiner elfjährigen Präsenz in den Leitungszirkeln des Bistums und obwohl er regelmäßig über Personalentscheidungen informiert wurde, will er von Missbrauchstaten nie etwas gehört haben. Außerdem habe er auch als Meisners Privatsekretär (1990-97) nichts von der Sonderakte gewusst, die sein Chef über die „Brüder im Nebel“ führte. So ließ Woelki sein Publikum ratlos zurück. Zerstörte er gar den letzten Rest seiner Reputation? Welche Triebfeder hat sich hinter diesem düsteren Verhalten verborgen?
Blog von Hermann Häring >>

 

Mittwoch, 29. September 2021

Scharfe Kritik an Ablehnung des Papstes von Amtsverzicht

 

Erklärung zu Heße, Woelki und den Kölner Weihbischöfen
Wegen abgelehnter Rücktritte: Synodale üben scharfe Kritik am Vatikan
Kurz vor Beginn der zweiten Synodalversammlung melden sich 57 Mitglieder des Synodalen Wegs zu Wort: Sie kritisieren die päpstlichen Entscheidungen zum Rücktrittsangebot des Hamburger Erzbischofs Heße sowie zu den Kölner Bischöfen Woelki, Schwaderlapp und Puff.
Katholisch.de >>

„Vertrauen untergraben“ – Mitglieder der Synodalversammlung kritisieren Vatikan
57 Mitglieder des Synodalen Weges haben sich vor Beginn der zweiten Synodalversammlung in Frankfurt in einer Erklärung mit dem Vatikan auseinandergesetzt.
Neues Ruhrwort >>

Kardinal Woelki bleibt im Amt
ZDK-Präsident Sternberg: „Ich verstehe diese Entscheidung nicht“
Mit der Entscheidung des Papstes, den Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki im Amt zu lassen, werde Verantwortungsübernahme verhindert, kritisierte ZDK-Präsident Thomas Sternberg im Dlf. Neben der Missbrauchsaufarbeitung gehe es auch um „eine völlig zerrüttete Situation“ im Kölner Erzbistum.
Deutschlandfunk.de >>

Rücktrittsangebote seien "ein starkes Zeichen der Selbstentmächtigung"
Kirchenhistoriker: Ablehnung von Amtsverzicht beschädigt Bischofsamt
"Vielleicht dürfte ein Erzbischof auch einmal den Mut haben, dem Papst seine Zweifel an der Angemessenheit" der Entscheidung zu übermitteln, so Kirchenhistoriker Jörg Seiler mit Blick auf die Ablehnung bischöflicher Rücktrittsangebote.
Katholisch.de >>

Vatikanexperte ordnet Folgen der Woelki-Entscheidung ein
"Eine klassische römische Lösung"
Die Auszeit von Kardinal Woelki macht nicht nur in Deutschland Schlagzeilen. Was denkt die Weltkirche darüber? Der Vatikanexperte Christopher Lamb hält den Schritt für einen "halbgaren Kompromiss" im Stil von Papst Franziskus.
Domradio.de >>

Offenbare Kirche als System ohne Gewaltenteilung und Kontrolle
Kirchenrechtler: Papst-Entscheidung zu Woelki ist "Bankrotterklärung"
Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller greift Papst Franziskus für seine Entscheidung zu Kardinal Woelki hart an: Sie sei eine "moralische Bankrotterklärung", die seiner Null-Toleranz-Linie gegenüber Missbrauch und Vertuschung widerspreche.
Katholisch.de >>

Kirchenrechtler spricht auch über "Androhung von Gewalt"
Nach Angriffen: Schüller kündigt "Auszeit" bei Kommentierung an
Nach persönlichen Angriffen "bis hin zur Androhung von Gewalt" werde er "mal die nächste Zeit etwas kürzer treten, was die kirchenpolitische/kirchenrechtliche Kommentierung angeht", kündigt der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller an.
Katholisch.de >>

MERTES’ MEINUNG
»Ein Zug, der in die falsche Richtung fährt«
Ein Brief über die Lage im Erzbistum HamburgEine Freundin aus Hamburg schrieb mir liebe Grüße aus HH und fragte mich zum Erzbischof. Hier meine Antwort, zum mitlesen.
Sinn und Gesellschaft >>

 

Dienstag, 12. Januar 2021

Kritik an Kardinal Woelki geht weiter


Missbrauch in der Kirche
Erzbischof Woelki, hören Sie auf Ihre Berater – oder auf Ihr Gewissen?
Das Erzbistum Köln hält eine Missbrauchsstudie zurück – und versucht zugleich, kritische Berichte zu unterbinden. Kürzlich platzte sogar ein Gespräch mit Journalisten. Jetzt schreibt ein Journalist an den Erzbischof – und fragt nach der Rolle einer einschlägigen Anwaltskanzlei.
Welt.de >>


Meinung:
Das hässliche Gesicht von Kirche im Fokus
Kardinal Woelki hält nicht die Fälle von Missbrauch und ihre Vertuschung für einen Skandal, sondern die Medien. Das Erzbistum Köln sollte bei der Aufarbeitung aus Boston lernen, meint Christoph Strack.
Deutsche Welle >>

Erzbistum Köln habe "keine Nachfragen mehr"
Zeitung: Nach Kritik an Woelki doch keine Schritte gegen Pfarrer
Nachdem ein Pfarrer aus dem Erzbistum Köln Aussagen von Kardinal Woelki kritisiert und dessen Rücktritt gefordert hatte, wurden ihm wegen Verstößen gegen Loyalitätspflichten Konsequenzen angedroht. Das sei nun vom Tisch, heißt es in einem Bericht.
Katholisch.de >>

Informationen vom Erzbistum Köln zum aktuellen Stand der Unabhängigen Untersuchung >>

 

AKTUALISIERUNG:

Nach Eingang von Anzeigen gegen Erzbischof
Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt nicht gegen Kardinal Woelki
Anfang März war bekannt geworden, dass mindestens zehn Menschen gegen Kardinal Rainer Maria Woelki Anzeige wegen Strafvereitelung erstattet haben. Doch die Kölner Staatsanwaltschaft wird nicht ermitteln – aus zwei Gründen.
Katholisch.de, 9.3.2021 >>

 

Blog-Archiv vom 12. Dezember 2020:
Kard. Woelki wegen Vertuschungsvorwürfen in Bedrängnis

 


Montag, 4. April 2022

Woelki erlaubt Wortgottesfeiern mit Austeilung der Kommunion an Sonntagen

 

Diözesanpastoralrat diskutiert mit Kardinal Woelki
Bilanz der Auszeit und nächste Schritte
Bei seiner Tagung im Düsseldorfer Maxhaus befasste sich der Diözesanpastoralrat intensiv mit der Situation im Erzbistum Köln. Erstmals nach seiner Auszeit traf sich Kardinal Woelki wieder mit seinem wichtigsten Beratungsgremium.
Domradio.de >>

Kardinal Woelki im Diözesanpastoralrat: Papst ist "ein alter Mann"
Rücktritt und Austausch: Turbulentes Wochenende im Erzbistum Köln
Gut vier Wochen nach der Rückkehr von Kardinal Woelki hat sein Erzbistum ein bewegtes Wochenende erlebt: Woelki traf zum ersten Mal wieder auf sein wichtigstes Beratungsgremium, es gibt Probleme mit einer Stiftung und bald einen neuen Generalvikar.
Laut Pressemitteilung des Erzbistums beschrieb Woelki seine Rückkehr ins Amt als einen "tastenden Neuanfang, der vom Hören geprägt" sein solle. Den Angaben zufolge benannte er die von der Bischofskonferenz angestrebten Änderungen im kirchlichen Arbeitsrecht sowie die Einführung von Wortgottesfeiern an Sonntagen mit Austeilung der Kommunion als wichtig für die Zukunft des Erzbistums. Bislang hatte der Kardinal diese nicht erlaubt und auf Eucharistiefeiern bestanden. 
Katholisch.de >>


Zum Thema:

Erzbischof Becker stellt die Art und Weise des Gottesdienstes frei
Erzbistum Paderborn lässt an Sonntagen Wortgottesdienste mit Kommunion zu

  • Im Erzbistum Paderborn darf es künftig an Sonntagen Wortgottesdienste geben, in denen die Kommunion ausgeteilt wird.
  • Diese Form in ist in den deutschen Bistümern bisher die Ausnahme.
  • Feierform soll Anwendung finden, wenn wegen der geringer werdenden Zahl der Priester vor Ort keine Heilige Messe gefeiert werden kann.
    Kirche und Leben, 15.11.2020 >>

 

Donnerstag, 5. Mai 2022

Vatikan: Woelki kann frei über Finanzmittel verfügen

Kardinal Rainer Maria Woelki im Garten seines Erzbischöflichen Hauses

Bei Finanzierung von Gutachten und Kommunikationsberatern
Vatikan: Kardinal Woelki hat Kirchenrecht nicht verletzt
Hat der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki bei der Finanzierung von Gutachten und Kommunikationsberatern im Zuge der Missbrauchsaufarbeitung das Kirchenrecht verletzt? Der Vatikan verneint das nun nach einer Prüfung – der Erzbischof ist erleichtert.
Katholisch.de >>

 
Vatikan erachtet Woelki-Zahlungen für Gutachter als rechtens
Kirchenrecht nicht verletzt
Der Vatikan erachtet die Zahlungen des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki für Gutachter und Kommunikationsberater als rechtens. Bei der Beauftragung von Experten im Zuge der Missbrauchsaufarbeitung wurde kein Kirchenrecht verletzt.
Domradio.de >> (mit Video)

AKTUALISIERUNG:

Kirchenrechtler Thomas Schüller widerspricht:
"Das Kirchenrecht wird ad absurdum geführt"
u.a. sagt Schüller:
"Das Vermögen des erzbischöflichen Stuhls ist Kirchenvermögen und dafür gelten die strengen Verkehrsregel des kirchlichen Vermögensrechts. Bei allen größeren (gefährlichen oder risikobehafteten) Rechtsgeschäften muss der diözesane Vermögensverwaltungsrat - da sitzen mindestens sieben erfahrene, ehrenamtliche Männer und Frauen - und das Domkapitel zustimmen. Das ist nicht erfolgt. Also sind die ganzen Rechtsgeschäfte rechtswidrig."

"Man muss sagen, dass die römische Kurie in vielen Dingen blinde Flecken aufweist und dass man auch nicht glauben muss, dass solche Vorgänge bis zum Papst kommen. Es gibt scheinbar ein erklärtes politisches Ziel, den Kölner Kardinal zu stützen. Da ist es den Römern relativ egal, dass sich das Volk in Köln empört. Entscheidend ist, dass der Würdenträger gesichert wird. Das ist die klerikale Sichtweise."
Deutschlandradio >>

Bonner Theologe kritisiert intransparentes Verfahren
Kirchenrechtler Lüdecke sieht Woelkis Zukunft weiter offen
Für den Bonner Kirchenrechtler Norbert Lüdecke ist die Zukunft von Kardinal Rainer Maria Woelki im Kölner Erzbistum weiter offen. Zwar ließ Papst Franziskus jetzt die Frist verstreichen, innerhalb von drei Monaten auf das Rücktrittsgesuch Woelkis zu antworten. Doch stehe der Papst über dem Recht, sagte Lüdecke: "Der Papst ist jederzeit frei, einen Bischof, den er seelsorglich nicht mehr für fruchtbar hält, aus seinem Amt zu nehmen", sagte er der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstag).
Katholisch.de, 4.6.2022 >>

Dienstag, 27. Januar 2026

Abschließende 6. Synodalversammlung in Stuttgart



Bedauern über Bätzings Vorsitz-Ende
Katholische Reformgruppen ziehen gemischte Bilanz zu Synodalem Weg
Der Synodale Weg biegt in die Schlusskurve. Bevor der große Reformdialog von Bischöfen und Laien ab Donnerstag drei Tage Bilanz zieht, haben katholische Reformgruppen schon mal ihre Eindrücke und Erwartungen formuliert.
Katholisch.de, 27.1.2027


Synodalversammlung 29.-31. Jan. 2026 in Stuttgart
Am letzten Januar-Wochenende vom 29. bis 31. Januar 2026 findet die entscheidende sechste Synodalversammlung in Stuttgart statt, bei der BDKJ, Gemeindeinitiaitve, KDFB, kfd, Maria 2.0, #Outinchurch, pro concilio und natürlich auch Wir sind Kirche wieder präsent sein werden.
Wir sind Kirche >>


Abschließende Synodalversammlung in Stuttgart
Synodaler Weg: Welche Bischöfe kommen – und welche nicht
Vor allem vier deutsche Bischöfe haben den Synodalen Weg in den vergangenen Jahren immer wieder kritisiert. Wer nun bei der Bilanz-Sitzung in Stuttgart dabei ist – und wer nicht.
Katholisch.de, 27.1.2027




Polarisierung unter den Bischöfen "belastend"
Absage und Kritik – Synodaler Weg ohne Kardinal Woelki
Eine theologische Klärung zum Synodalen Weg sei dringend notwendig, meint Kardinal Woelki. Die Entscheidungen der Kirche habe letztlich der Bischof als Hirte zu treffen – und kein gewähltes Gremium.
Katholisch.de, 27.1.2027



D: Kardinal Woelki steigt aus
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat das Reformprojekt Synodaler Weg kritisiert und sein Fernbleiben von der bevorstehenden sechsten Versammlung ab Donnerstag in Stuttgart begründet.
VaticanNews, 27.1.2027


Kardinal Woelki erläutert Ausstieg vom Synodalen Weg
"Grundlegend unterschiedliche Auffassungen von Synodalität"
Nach drei Jahren findet diese Woche die 6. Synodalversammlung statt. Kardinal Woelki nimmt daran nicht teil. Trotzdem zeigt er Respekt für die Arbeit und Ziele des Gremiums. Wie er Synodalität versteht, erklärt er im Interview.
Domradio, 27.1.2027

Standpunkt
Synodaler Weg – Prozess abgeschlossen, Ziele nicht erreicht
Die letzte Synodalversammlung steht an. Was bleibt, ist viel Einsatz – doch kaum Reformen, kommentiert Simon Linder. Themen wie Gleichberechtigung und Sexualmoral blieben ungelöst. Der Preis: sinkendes Vertrauen in die Kirche.
Katholisch.de, 19.1.2027


Was in Stuttgart auf der Tagesordnung steht
Synodaler Weg: Das letzte Treffen und die offene Bilanz
Sechs Jahre Synodaler Weg: Errungenschaften und Kontroversen, Bischöfe, die nicht mitgehen, und ein Dialog mit dem Vatikan. Nun kommt es in Stuttgart zum großen Finale mit der letzten Synodalversammlung – und einer Bilanz.
Katholisch.de, 29.1.2027


Gemischtes Fazit zum Reformprozess
Kohlgraf: Synodaler Weg hat Einheit der Bischöfe "nicht gestärkt"
Bischöfe uneins: Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf spricht am Ende des Synodalen Weges über innerkirchliche Spannungen, Erwartungen an die künftige Synodalkonferenz – und nennt positive Ergebnisse des Prozesses.
Katholisch.de, 29.1.2027


Der eigenen Geschichte kritisch stellen
Bischof Gerber hält deutschen Synodalen Weg für beispielhaft
Vom Synodalen Weg der Kirche in Deutschland schlägt der Fuldaer Bischof Michael Gerber einen großen Bogen. Der Reformdialog könne Impulse auch in ganz anderen Bereichen setzen.
Katholisch.de, 29.1.2027


Die Synodalversammlung am Donnerstag
Zwischen Lob an Rom und offenen Konflikten
Der erste Tag der sechsten und letzten Synodalversammlung geht zu Ende: Reformgruppen und Verbände im Regen, Lob für den Vatikan – und die Präsentation der Evaluation des bisherigen Prozesses. Was morgen ansteht.
Katholisch.de, 29.1.2027 

Hintergrund "Kirchenrecht"

„Und sie bewegt sich doch.“ Bilanz einer Teilnehmerin
Seit 2019 ist die deutsche katholische Kirche auf dem „Synodalen Weg“. In ein paar Tagen tritt dessen Vollversammlung noch einmal zusammen: Man will evaluieren, wie die Beschlüsse umgesetzt wurden. Von Claudia Lücking-Michel.
feinschwarz.net, 26. Januar 2026


Der Synodale Weg – eine pastorale Bilanz
Als Mitglied der Synodalversammlung und des Synodalen Ausschusses meldet sich Werner Otto kritisch zum kirchenrechtlichen Fazit von Bernhard Sven Anuth zu Wort.
feinschwarz.net, 20. Januar 2026

Reformprojekt "im rechtsfreien Raum"
Kirchenrechtler zu Synodalem Weg: Pastoral ersetzt nicht Recht
Vor der abschließenden Synodalversammlung gehen die Einschätzungen zur Bedeutung des Synodalen Wegs auseinander. Der Kirchenrechtler Thomas Neumann widerspricht allzu positiven Deutungen des Prozesses.
Katholisch.de, 28.1.2027

Mittwoch, 23. September 2020

Theologen fordern von Kardinal Woelki mehr theologische Anstrengung

 Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki (dpa/Oliver Berg)

Theologieprofessoren attackieren Kardinal Woelki und Bischof Vorderholzer
In der Debatte über den innerkatholischen Reformdialog werfen mehrere Theologieprofessoren Mitgliedern der Deutschen Bischofskonferenz autoritäres Gebaren und Gesprächsverweigerung vor.
Deutschlandfunk >>

Öffentlichkeit verlange saubere Argumentationen
Theologen zum Synodalen Weg: "Theologisch muss mehr kommen"
Es reiche nicht aus, kritischen Stimmen "wahlweise Unbedarftheit, Inkompetenz oder schismatische Absicht" zu unterstellen: Vier Theologen kritisieren manche Argumentationen beim Synodalen Weg scharf – und fordern mehr Anstrengung von allen Seiten.
Katholisch.de >>


Theologen werfen Woelki und Voderholzer mangelnden Diskussionswillen vor
In einem gemeinsamen Beitrag werfen vier reformorientierte Theologen dem Kölner Kardinal „autoritäres Gebaren“ vor. Kritischen Stimmen würde wahlweise Unbedarftheit, Inkompetenz oder schismatische Absicht unterstellt.
Die Tagespost >>

Kölner Erzbischof über den Synodalen Weg, Frauenordination und "Maria 2.0"
Kardinal Woelki warnt vor einer deutschen Nationalkirche
Die erste Vollversammlung des Synodalen Wegs hatte der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki noch kritisiert. Im Interview spricht er jetzt positiv über die regionalen Treffen. Gleichzeitig warnt er vor möglichen Spaltungen und spricht über das mangelnde theologische Niveau mancher Papiere.
Katholisch.de >>

 

Freitag, 5. Februar 2021

Keine Reaktion aus Rom zur Causa Woelki


Keine Reaktion aus Rom nach Meldung von Bischof Felix Genn an Nuntiatur
Untersuchung gegen Woelki? Vatikan lässt rechtliche Frist verstreichen

*  Entgegen seiner selbstgesetzten Frist von 30 Tagen hat der Vatikan bislang nicht entschieden, ob eine Untersuchung gegen den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki eingeleitet werden soll.
*  Bischof Felix Genn hatte am 11. Dezember 2020 den Apostolischen Nuntius Nikola Eterovic über den Vorgang informiert und ihn gebeten, seine Mitteilung an den Heiligen Stuhl weiterzuleiten.
*  Die Vatikan-Vertretung in Berlin erklärte auf wiederholte Nachfrage von "Kirche-und-Leben.de": "Kein Kommentar".

„Schaden an der Gemeinschaft als Ganzer“
Dem Vernehmen nach beschäftigen den Vatikan allerdings nicht nur die Vertuschungs-Vorwürfe gegen den Kölner Kardinal. In Rom sei auch die Kritik von Priestern und Laiengremien des Erzbistums mit Sorge wahrgenommen worden. Inzwischen seien mehrere Kongregationen und auch Papst Franziskus selbst mit dem Thema befasst. Im Zentrum stehe dabei die Frage, ob das Verhältnis zwischen Erzbischof und Kirchenvolk derart zerrüttet ist, dass eine gedeihliche Zusammenarbeit nicht mehr möglich ist.
Auch für einen solchen Fall sind nach kirchlichem Recht personelle Konsequenzen möglich. In seinem Motu proprio „Come una madre amorevole“ („Wie eine liebevolle Mutter“) hat Papst Franziskus 2016 die Absetzung von Bischöfen im Umgang mit sexuellem Missbrauch geregelt. Demnach kann ein Bischof laut Artikel 1 rechtmäßig seines Amtes enthoben werden, wenn er durch Nachlässigkeit oder Unterlassung Schaden an Personen „oder der Gemeinschaft als Ganzer“ verursacht hat. Darauf hatte zuletzt auch der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller hingewiesen.
Kirche und Leben >>

Keine Reaktion nach Meldung von Bischof Genn an Nuntius
Causa Woelki: Vatikan lässt rechtliche Frist verstreichen

Eine Frist von 30 Tagen setzt sich der Vatikan selbst, um bei Vertuschungsvorwürfen gegen Bischöfe zu reagieren. Im Fall des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki ist das einem Bericht zufolge nicht geschehen. Und die Nuntiatur schweigt.
Katholisch.de >>

Missbrauch in der katholischen Kirche
Absolute Absolution
Im Schatten des Kölner Doms ist der Teufel los, die Aufklärung der örtlich-katholischen Missbrauchs- und Vertuschungsgeschichte stockt. Das Publikum debattiert derweil über Gutachten – die es gar nicht kennen kann.
Spiegel-Panorama >>


"Ein derartiges Verhalten haben wir noch nicht erlebt"
Autor des Kölner Missbrauchsgutachtens weist Bistumsvorwürfe zurück
"Wir haben nicht gepfuscht": Rechtsanwalt Ulrich Wastl war vom Erzbistum Köln mit einem Missbrauchsgutachten betraut worden – das dann nicht veröffentlicht wurde. Nun nimmt er zu dem Fall Stellung und weist die Vorwürfe gegen seine Arbeit zurück.
Katholisch.de >>

 

Montag, 10. Juni 2024

Maria 2.0 kritisiert „ungebremstes Machtregime“ im Erzbistum Köln

Man fühle sich "zutiefst beleidigt"
Erzbistum Köln empört über "Maria 2.0"-Protestaktion mit DDR-Symbolik
Ein Kardinalshut kombiniert mit der Flagge der einstigen diktatorischen DDR: Mit diesem Transparent hat die Initiative "Maria 2.0" gegen Kardinal Woelki protestiert – und damit eine erboste Reaktion provoziert.
Katholisch.de, 10.6.2024


Protestaktion gegen Woelki
Maria 2.0: Zustände im Erzbistum Köln erinnern an die DDR
Die katholische Reform-Initiative Maria 2.0 hat erneut mit einer provokativen Plakataktion die Führung des Erzbistums Köln unter Kardinal Rainer Woelki attackiert. Am Samstag verhängten Mitglieder von Maria 2.0 den Haupteingang des Generalvikariats, der Verwaltungszentrale des Erzbistums, an der Kölner Marzellenstraße. Auf dem Plakat mit einer Foto-Reproduktion des barocken Portals ist unter dem scharlachroten Kardinalshut anstelle des Bischofswappens eine DDR-Flagge zu sehen, darunter der Schriftzug „#Gleichschaltung im EZB Köln“.
Kölner Stadt-Anzeiger, 8.6.2024

Zum Thema:



Umbau von Beratungsgremium sorgt für Streit

Neuer Konfliktherd um Kardinal Woelki
Es ist ein überraschender Schritt: Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki will sein oberstes Beratungsgremium reformieren. Vor allem die Einführung eines Losverfahrens stößt dabei auf deutlichen Widerspruch.
Katholisch.de, 12.6.2024

 

Freitag, 5. September 2014

Erzbistum Köln renoviert für 1,45 Mio. Euro

Bischofssitz von Kardinal Woelki
Erzbistum renoviert für 1,45 Mio. Euro
Das Erzbistum Köln renoviert für 1,45 Millionen Euro den künftigen Wohnsitz des neuen Erzbischofs Rainer Woelki. Auf den ersten Blick viel Geld, doch mit dem Kirchenoberhaupt zieht eine neue Bescheidenheit in das Erzbischöfliche Haus ein.
Kölner Stadt-Anzeiger >> 

Renovierungsstress im Kölner Erzbistum:
Räume für Erzbischof in Köln bald bezugsfertig
Noch ist die für Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki vorgesehene neue Bleibe im Erzbischöflichen Haus in der Kardinal-Frings-Straße in Köln eine Baustelle. Am 20.September soll er einziehen. Seine zukünftiges "Wohnhaus" und seine Arbeitsräume, die noch nicht fertig renoviert sind, konnten heute (03.09.2014) besichtigt werden. (Mit Fotos)
WDR >>

Bischofshaus wird für Kardinal Woelki hergerichtet
Verkleinert und saniert
Erzbischof Rainer Kardinal Woelki wird in Köln wie seine Vorgänger im Erzbischöflichen Haus in der Kölner Innenstadt wohnen. Zurzeit wird das Haus grundlegend renoviert.
Für die umfassende Renovierung, Instandsetzung und die Umbauten des gesamten Gebäudes mit Wohnungen, Büros, Konferenz- und Diensträumen sind Kosten von insgesamt 1,45 Mio Euro veranschlagt.
domradio.de >>

Erinnert sich noch jemand, wie teuer die Generalsanierung des Eisenstädter Bischofspalastes war? Wirklich transparent wurden die Kosten des Umbaus bis heute nicht veröffentlicht. Mehr dazu im Blog-Archiv >>

Kontext Renovierung:


Millionenaufträge für den Lieblingskünstler
Pflegt das Bistum Augsburg eine zu große Nähe zu einem Künstler? SZ-Recherchen zufolge hat es einer einzelnen Künstler-Werkstatt Aufträge in Höhe von mehr als 1,4 Millionen Euro erteilt. Nun wittern Geistliche Vetternwirtschaft.
Süddeutsche >>

Montag, 29. November 2021

Weihbischof Steinhäuser: Rückkehr von Woelki ist nicht fix

 

Weihbischof Steinhäuser sorgt zu Advent für Aufsehen
Hoffnung oder Drohung? Kölner Administrator setzt Maßstäbe
Paukenschlag im krisengeschüttelten Erzbistum Köln: Zum Auftakt in die stimmungsvolle Adventszeit setzt Übergangsleiter Steinhäuser Akzente – nicht nur in Interviews. Bis zur geplanten Rückkehr von Kardinal Woelki seien nun Erwartungen zu klären.
Katholisch.de >>


Rainer Maria Woelki steht vor Probezeit
Bleibt Kardinal Woelki nach seiner Beurlaubung weiter Erzbischof von Köln? Der derzeitige Verwalter Rolf Steinhäuser kündigt eine "klare, ungeschönte Rückmeldung" an.
Zeit-Online >>


Apostolischer Administrator Steinhäuser spricht über die Situation im Erzbistum Köln
Mission Impossible?
Bis Aschermittwoch ist Weihbischof Rolf Steinhäuser Apostolischer Administrator des Erzbistums Köln. Gegenüber Kirchenzeitung und DOMRADIO.DE bekräftige Steinhäuser, er wolle auch mit kritischen Stimmen ins Gespräch kommen.
Domradio.de >>

Gremium tagt erstmals mit Steinhäuser als Apostolischem Administrator
Kölner Diözesanpastoralrat sieht "neuen Stil des Miteinanders"
Der Kölner Diözesanpastoralrat hat zum ersten Mal mit Weihbischof Steinhäuser als Apostolischem Administrator getagt, der nicht "nur verwalten, sondern auch gestalten" wolle. Beim nächsten Treffen soll es um die Rückkehr von Kardinal Woelki gehen.
Katholisch.de >>

zum Interview >>

 

 

Donnerstag, 17. Juni 2021

Apostolische Visitation in Köln nach einer Woche beendet

 

"14 Tage hätte es schon gebraucht"
Kirchenrechtler Schüller hält Visitation in Köln für unzureichend
Nach nur einer Woche beendeten die Apostolischen Visitatoren ihre Prüfung im Erzbistum Köln. Der Münsteraner Kirchnrechtler Thomas Schüller hält die kurze Verweildauer für "irritierend". Denn die Lage sei komplex.
Katholisch.de >>


Apostolische Visitatoren beenden Untersuchung in Köln
Auch mit Kardinal Woelki gesprochen
Die Apostolischen Visitatoren Kardinal Anders Arborelius und Bischof Hans van den Hende haben ihre Untersuchungen im Erzbistum Köln beendet. Sie haben auch mit Kardinal Woelki gesprochen und werden nun dem Papst berichten.
Domradio.de >>

Kölner Diözesanratsvorsitzender zur Krise in der Erzdiözese
Kurzbach: "Das Erzbistum Köln ist an einem toten Punkt angekommen"
Wie kann das Erzbistum Köln aus seiner Krise kommen? Die große Mehrheit der Gläubigen sehe kein Heil im "Weiter so" des Erzbischofs, glaubt der Diözesanratsvorsitzende Tim Kurzbach. Er ist überzeugt: Nur zwei können die Krise beenden: der Papst – oder Woelki selbst.
Katholisch.de >>


Vertrauenskrise im Erzbistum Köln: Es braucht Dialog
Am Wochenende kamen Bistumsspitze und Gremien in Köln zusammen. Thema war die Krise im Erzbistum; auch die Vertrauensfrage gegenüber der Bistumsleitung um Kardinal Rainer Maria Woelki kam auf. Deutlich wurde aber auch ein gemeinsames Interesse aller, diese Krise zu überwinden.
VaticanNews >>