Donnerstag, 30. Juni 2016

Redemptoristen verlassen nach 80 Jahren Oberpullendorf

Redemptoristen verlassen nach 80 Jahren Oberpullendorf
Seit 1935 waren in Oberpullendorf im Mittelburgenland Redemptoristen beheimatet. Nun geht die 80-jährige Geschichte des Ordens in der Bezirkshauptstadt zu Ende.
bvz.at >>

Oberpullendorf: Sales-Oblaten folgen auf Redemptoristen
Bischof Zsifkovics dankt bei Verabschiedungsmesse für "große, tiefgehend geistige und geistliche Bereicherung" durch die Redemptoristen
kathpress.at >>

Abschied nach 80 Jahren: Redemptoristen ziehen sich aus Oberpullendorf zurück
Ein herzlicher, in den drei Sprachen deutsch, kroatisch und ungarisch abgehaltener Festakt mit Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics füllt das letzte Kapitel in der 80-jährigen Geschichte der Redemptoristen in Oberpullendorf – die drei letzten Ordensangehörigen werden in neue Orte entsandt
martinus.at >>

Mittwoch, 29. Juni 2016

Personalnachrichten ab Jänner 2016

Personalnachrichten 2016
in der Diözese Eisenstadt





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29. Juni 2016

1. Heilige Weihen

Der hochwst. Herr Diözesanbischof wird am 29. Juni 2016 um 15.00 Uhr in der Dom- und Stadtpfarrkirche zum hl. Martin zum Priester der Diözese Eisenstadt weihen den hochw. Herrn Diakon
MMag. Stefan Ludwig Jahns, Alumne des Bischöflichen Priesterseminars der Diözese Eisenstadt, geb. am 13. Juli 1973, Wien, Taufpf. Baumgarten, Erzdiözese Wien, Heimatpf. Kroatisch Minihof, zuletzt auf Pastoralpraktikum in der Propstei- und Stadtpfarre Eisenstadt-Oberberg und in der Stadtpfarre Eisenstadt-Kleinhöflein sowie mit der Mitarbeit in der Kroatischen Sektion beauftragt.


2. Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat am Hochfest der hll. Apostelfürsten Petrus und Paulus folgende personelle Dispositionen getroffen, die – soferne nicht ein anderes Datum angegeben ist – mit Rechtswirksamkeit vom 31. August bzw. 1. September 2016 in Kraft treten:

Sebastian AUGUSTINOV
- Enthebung als Pfarrer der Pfarren St. Andrä a. Z. und Tadten
- Gewährung eines „Sabbatjahres

Mag. Gabriel KOŽUCH, Dechant, Pfarrer in Andau und Pfarrprovisor der Pfarre Gols
- Zusätzliche Ernennung zum Pfarrmoderator der Pfarren St. Andrä a. Z. und Tadten im Hinblick auf den künftigen Seelsorgeraum

Philipp SUPPER
- Nach seinem Studienaufenthalt in Rom nun Ernennung zum Kaplan der Pfarren Andau, Gols, St. Andrä a. Z. und Tadten mit Sitz in St. Andrä a. Z.

Jerzy Wojciech NIEWCZAS, bisher Pama
- Enthebung als Seelsorger im A.ö. Ladislaus Batthyány Krankenhaus in Kittsee und von der Mithilfe in den Pfarren Kittsee, Edelstal und Pama sowie im Dekanat Neusiedl a. S.
- Betrauung mit der Mithilfe in der Stadtpfarre Neusiedl a. S. und in der Pfarre Weiden a. S. sowie im Altenwohn- und Pflegezentrum Haus St. Nikolaus in Neusiedl a. S. mit Sitz in Weiden a. S.

Mag. Lic. Roman FRYDRICH
- Enthebung als Pfarrmoderator der Pfarren Wulkaprodersdorf, Zagersdorf und Antau
- Ernennung zum Seelsorger der Gläubigen mit slowakischer Muttersprache im Dekanat Neusiedl a. S. und im A.ö. Ladislaus Batthyány Krankenhaus in Kittsee sowie zum Aushilfspriester in den Pfarren Pama, Kittsee und Edelstal sowie des Seelsorgeraumes An der Leitha mit Sitz in Pama

Geistl.Rat Mag. Željko ODOBAŠIĆ, Dechant, Pfarrer in Trausdorf a. d. W. und Oslip
- Zusätzliche Ernennung zum Pfarrmoderator der Pfarren Wulkaprodersdorf, Zagersdorf und Antau im Hinblick auf den vorgesehenen Seelsorgeraum

Mag. David Andreas GRANDITS
- Enthebung als Kaplan der Stadtpfarre Pinkafeld und der Pfarre Grafenschachen sowie von der Mithilfe in der Pfarre Kitzladen und in der Seelsorgestelle Sinnersdorf
- Ernennung zum Pfarrvikar der Pfarren Wulkaprodersdorf, Zagersdorf, Antau, Trausdorf a. d. W. und Oslip im Hinblick auf den vorgesehenen Seelsorgeraum mit Sitz in Wulkaprodersdorf

Geistl.Rat Mag. Dr. Peter O. OKEKE
- Ernennung zum Pfarrmoderator der Stadtpfarre Pinkafeld (mit der Seelsorgestelle Sinnersdorf) und der Pfarren Grafenschachen und Kitzladen (weiterhin mit Wohnsitz in Pinkafeld), die er gemeinsam mit dem hochw. Herrn Mag. Lic. Tomasz Duda im Sinne von can. 517 § 1 CIC betreuen wird, wobei Hochw. Geistl.Rat Mag. Dr. Peter O. Okeke die Leitung obliegt.

Mag. Lic.Tomasz DUDA
- Enthebung als Pfarrmoderator der Pfarren Horitschon und Unterpetersdorf-Haschendorf
- In Vorbereitung auf den künftigen Seelsorgeraum Ernennung zum Pfarrmoderator der Stadtpfarre Pinkafeld (mit der Seelsorgestelle Sinnersdorf) und der Pfarren Grafenschachen und Kitzladen mit Wohnsitz Kitzladen, die er gemeinsam mit dem hochw. Herrn Geistl.Rat Mag. Dr. Peter O. Okeke im Sinne von can. 517 § 1 CIC betreuen wird, wobei Hochw. Geistl.Rat Mag. Dr. Peter O. Okeke die Leitung obliegt.

Franz BREI, Pfarrmoderator in Deutschkreutz und Neckenmarkt
- Vorübergehende zusätzliche Ernennung zum Pfarrprovisor der Pfarren Horitschon und Unterpetersdorf-Haschendorf bis zum Dienstantritt des neuen hochw. Herrn Pfarrers

Msgr. Kons.Rat Ernst ZONSCHITS, Pfarrer i. R., Unterfrauenhaid
- Vorübergehende Beauftragung mit der Mithilfe in den Pfarren Horitschon und Unterpetersdorf-Haschendorf bis zum Dienstantritt des neuen hochw. Herrn Pfarrers

Geistl.Rat Josef WESSELY, Pfarrer i. R., Horitschon
- Vorübergehende Beauftragung mit der Mithilfe in den Pfarren Horitschon und Unterpetersdorf-Haschendorf bis zum Dienstantritt des neuen hochw. Herrn Pfarrers

Mag. Georg LANG
- Einvernehmliche Versetzung als Pfarrer von der Pfarre St. Margarethen i.B. in die Pfarren Horitschon und Unterpetersdorf-Haschendorf mit Sitz in Horitschon (mit 27. November 2016)

Msgr. Mag. LLic. Dr. Johannes SALZL
- Ernennung zum Pfarrmoderator der Stadtpfarre Rust und der Pfarren Oggau a. N., Mörbisch a. S. und St. Margarethen i. B. (weiterhin mit Wohnsitz in Oggau a. N.), die er gemeinsam mit dem hochw. Herrn Dr. Richard Geier (und dem hochw. Herrn Pfarrvikar Mag. Andrzej Nocóń) im Sinne von can. 517 § 1 CIC betreuen wird, wobei dem hochwst. Herrn Msgr. Mag. LLic. Dr. Johannes Salzl die Leitung obliegt. (mit 27. November 2016)

Dr. Richard GEIER, Leiter des Referates für Liturgie, Geistlicher Assistent des Referates für Krankenseelsorge im Pastoralamt und Leiter der Seelsorge im Altenwohn- und Pflegeheim „Haus St. Martin“
- In Vorbereitung auf den künftigen Seelsorgeraum unter Beibehaltung der ihm derzeit übertragenen Aufgaben Ernennung zum Pfarrmoderator der Stadtpfarre Rust und der Pfarren Oggau a. N., Mörbisch a. S. und St. Margarethen i. B. (mit Wohnsitz St. Margarethen i. B.), die er gemeinsam mit dem hochwst. Herrn Msgr. Mag. LLic. Dr. Johannes Salzl (und dem hochw. Herrn Pfarrvikar Mag. Andrzej Nocóń) im Sinne von can. 517 § 1 CIC betreuen wird, wobei dem hochwst. Herrn Msgr. Mag. LLic. Dr. Johannes Salzl die Leitung obliegt. (mit 27. November 2016)

Mag. Andrzej NOCÓŃ, Pfarrvikar der Stadtpfarre Rust und der Pfarren Oggau a. N. und Mörbisch a. S.
- In Vorbereitung auf den künftigen Seelsorgeraum zusätzliche Ernennung zum Pfarrvikar der Pfarre St. Margarethen i. B.

Geistl.Rat Mag. Dr. Fabian M. MMAGU MSc
- Enthebung als Pfarrer der Pfarren Großhöflein und Müllendorf sowie als Geistlicher Assistent für die Roma und Seelsorger der Katholischen Arbeitnehmer/innenbewegung für den nördlichen Kreis
- Ausscheiden aus dem Dienst der Diözese Eisenstadt

Geistl.Rat Mag. Lic. Damian PRUS
- Enthebung als Pfarrer der Pfarren Mischendorf, Kirchfidisch und Hannersdorf sowie als Dechant des Dekanates Rechnitz
- Ernennung zum Pfarrmoderator der Pfarren Großhöflein und Müllendorf im Hinblick auf den künftigen Seelsorgeraum

Basil Ikechukwu OBIEKII
- Enthebung als Pfarrvikar der Pfarren Mischendorf, Kirchfidisch und Hannersdorf
- Ernennung zum Pfarrmoderator der Pfarren Mischendorf, Kirchfidisch und Hannersdorf

Mag. Mariusz MAŁEK, Aushilfspriester, Stadtschlaining
- Zusätzliche Beauftragung mit der Mithilfe in den Pfarren Mischendorf, Kirchfidisch und Hannersdorf

Mag. Vinko MEĐUGORAC, Pfarrmoderator der Pfarren Steinbrunn und Zillingtal
- Gewährung eines „Sabbatjahres

Mag. Stefan RAIMANN, Pfarrmoderator der Pfarre Hornstein
- Ernennung zum Pfarradministrator der Pfarren Steinbrunn und Zillingtal für die Zeit des „Sabbatjahres“ von Hochw. Mag. Vinko Međugorac

Günther KROISS, Geistlicher Assistent der Caritas der Diözese
- Enthebung als Pfarrmoderator der Stadtpfarre Mattersburg und der Pfarre Walbersdorf unter Beibehaltung der übrigen ihm übertragen Aufgaben
- Ernennung zum Pfarrvikar der Pfarren Schützen am Geb. und Donnerskirchen mit Sitz in Schützen am Geb.
- Zusätzliche Beauftragung mit der Seelsorge im Rehabilitationszentrum Bad Tatzmannsdorf

Mag. Werner O. RIEGLER
- Enthebung als Pfarrer der Pfarren Schützen am Geb. und Donnerskirchen unter Beibehaltung der übrigen ihm übertragenen Aufgaben
- Ernennung zum Stadtpfarrer der Stadtpfarre Mattersburg und zum Pfarrer der Pfarre Walbersdorf

Geistl.Rat Mag. Valentin ZSIFKOVITS, Stadtpfarrer in Purbach a. N. und Pfarrer in Breitenbrunn a. N.
- Zusätzliche Ernennung zum Pfarrprovisor der Pfarren Schützen am Geb. und Donnerskirchen im Hinblick auf den künftigen Seelsorgeraum

P. Mag. Lic. Jan WALENTEK CSsR
- Enthebung als Stadtpfarrer der Stadtpfarre Oberpullendorf, als Pfarrer der Pfarren Mitterpullendorf und Stoob sowie als Rektor der Kapelle im „Haus St. Stephan“ aufgrund seines Ausscheidens aus der Diözese Eisenstadt im Hinblick auf die Auflösung der klösterlichen Niederlassung der Warschauer Provinz der Redemptoristen und der damit verbundenen Pfarrverträge

P. Mag. Stanisław RUTKA CSsR
- Enthebung als Pfarrvikar der Stadtpfarre Oberpullendorf und der Pfarren Mitterpullendorf und Stoob sowie als Geistlicher Leiter der Curia Burgenland Mitte der Legio Mariae aufgrund seines Ausscheidens aus der Diözese Eisenstadt im Hinblick auf die Auflösung der klösterlichen Niederlassung der Warschauer Provinz der Redemptoristen und der damit verbundenen Pfarrverträge

P. Mag. Henryk SITKO CSsR
- Enthebung als Pfarrvikar der Stadtpfarre Oberpullendorf und der Pfarren Mitterpullendorf und Stoob aufgrund seines Ausscheidens aus der Diözese Eisenstadt im Hinblick auf die Auflösung der klösterlichen Niederlassung der Warschauer Provinz der Redemptoristen und der damit verbundenen Pfarrverträge

P. Maria Pushpam PANNIR SELVAM MSFS
- Ernennung zum Pfarrmoderator der Stadtpfarre Oberpullendorf und der Pfarren Mitterpullendorf und Stoob im Hinblick auf den vorgesehenen Pfarrvertrag mit der Süd-Ost-Indischen Provinz der Missionare des hl. Franz von Sales

MMag. Stefan Martin RENNER, Geistlicher Assistent des Bildungs- und Tagungszentrums im „Haus St. Stephan“
- Vorübergehende Beauftragung mit der Mithilfe in der Stadtpfarre Oberpullendorf und in den Pfarren Mitterpullendorf und Stoob sowie im Krankenhaus Oberpullendorf

Lic. Johann GHINARI, Pfarrmoderator der Pfarren Steinberg a. d. R., Oberloisdorf, Rattersdorf und Mannersdorf a. d. R.
- Nunmehr formelle Beauftragung mit der Feier der Gottesdienste in ungarischer Sprache in der Pfarre Mitterpullendorf

P. Vjekoslav MATIĆ OFM, Pfarrmoderator der Pfarre Unterpullendorf
- Enthebung als Pfarrprovisor der Pfarren Kroatisch Geresdorf und Kroatisch Minihof

P. MMag. Božidar BLAŽEVIĆ OFM, Pfarrmoderator der Pfarren Großwarasdorf, Kleinwarasdorf und Nebersdorf
- Zusätzliche Ernennung zum Pfarrmoderator der Pfarre Nikitsch, die er bisher schon als Pfarrprovisor geleitet hat, sowie der Pfarren Kroatisch Geresdorf und Kroatisch Minihof mit Sitz in Nikitsch

P. Ivan BOŠNJAK OFM
- Ernennung zum Pfarrvikar der Pfarren Nikitsch, Großwarasdorf, Kleinwarasdorf, Kroatisch Geresdorf, Kroatisch Minihof und Nebersdorf mit Sitz in Großwarasdorf

P. Péter KERESZTFALVI OSB, Mitglied der Benediktiner-Territorial-Erzabtei Pannonhalma, Ungarn
- Enthebung als Pfarrmoderator der Pfarre Unterwart und von der Leitung der Gottesdienste in ungarischer Sprache in der Stadtpfarre Oberwart
- Ausscheiden aus dem Dienst der Diözese Eisenstadt

P. Adalbert GÁSPÁR OSB, Mitglied der Benediktiner-Abtei Tihany, Ungarn
- Ernennung zum Pfarrmoderator der Pfarre Unterwart und Betrauung mit der Leitung der Gottesdienste in ungarischer Sprache in der Stadtpfarre Oberwart

Mag. Josip TOLIĆ
- Enthebung als Pfarrmoderator der Pfarren Rechnitz, Markt Neuhodis und Weiden b. R.
- Gewährung eines „Sabbatjahres

P. Mag. Raphael LEITNER COp
- Enthebung als Pfarrvikar der Pfarren Stegersbach und Ollersdorf
- Ernennung zum Pfarrmoderator der Pfarren Rechnitz, Markt Neuhodis und Weiden b. R.

MMag. Stefan Ludwig JAHNS, Neupriester
- Ernennung zum Kaplan der Pfarren Stinatz und Litzelsdorf und Beauftragung mit der Mithilfe in den Pfarren Stegersbach, Ollersdorf, Bocksdorf und Olbendorf
- Zusätzliche Ernennung zum Advokaten am Bischöflichen Diözesangericht

Mag. Kurt AUFNER, Alumne des Bischöflichen Priesterseminars der Diözese
- Enthebung vom Pastoralpraktikum im „Seelsorgeraum An der Leitha“ (Pfarren Zurndorf, Deutsch Jahrndorf, Gattendorf, Nickelsdorf und Potzneusiedl)
- Zuweisung zur Fortsetzung des Pastoralpraktikums im Referat für Liturgie und Beauftragung mit der Entlastung des Herrn Bischöflichen Zeremoniärs (mit 1.9.2016)
- Zusätzliche Zuweisung für die Pfarre St. Margarethen i. B. und, soweit notwendig, für die Stadtpfarre Rust und die Pfarren Oggau a. N. und Mörbisch a. S. (ab 27.11.2016)


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24. Februar 2016

1. In Dienstverwendung der Diözese genommen wurden am 22. Februar 2016 die hochw. Herren

Lijo Thomas Joseph, Neupriester der Eparchie Kanjirapally, Indien, und zum Kaplan der Stadtpfarre Jennersdorf ernannt sowie mit der Mithilfe im Dekanat Jennersdorf betraut. (1. März 2016)

Shinto Varghese Michael, Neupriester der Eparchie Kanjirapally, Indien, und zum Kaplan der Pfarren Großpetersdorf, Jabing, Neumarkt i. T., Oberkohlstätten sowie der Stadtpfarre Stadtschlaining ernannt. (1. März 2016)

2. Pastorale Mitarbeiter/innen

Herr Harald Habeler (L), Regionalstellenleiter der Katholischen Jugend und Jungschar Burgenland für die Region Nord (Dekanate Eisenstadt, Mattersburg und Rust), scheidet über eigenes Ersuchen aus dem Dienst der Diözese Eisenstadt. (29. Februar 2016)


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17. Februar 2016

1. (Weiterhin) in Dienstverwendung der Diözese genommen wurden die hochw. Herren

Mag. Christian (P. Raphael COp) Leitner, bisher Aushilfspriester, am 5. Februar 2016 nach seiner erfolgten Exklaustration und zum Pfarrvikar der Pfarren Stegersbach und Ollersdorf ernannt. (1. Februar 2016)

Remigius Emeka Okafor, Priester der Partnerdiözese Awka, Nigeria, und zum Aushilfspriester in den Pfarren Marz und Rohrbach b. M. ernannt. (1. bzw. 17. Februar 2016)

2. Pastorale Mitarbeiter/innen

Frau Monika Scheweck (L), Referentin für die Roma-Seelsorge, scheidet über eigenes Ersuchen aus dem Dienst der Diözese Eisenstadt. (29. Februar 2016)


ARCHIV:

Personelle Veränderungen ab Juni 2015

Ergänzende personelle Veränderungen (Juli-November 2014)

Umfangreiche Personelle Veränderungen in der Diözese (Juni 2014)

Dienstag, 28. Juni 2016

Papst: Kirche sollte sich bei Homosexuellen und anderen Benachteiligten entschuldigen


Papst: Kirche soll sich bei Homosexuellen entschuldigen
Papst Franziskus hat am Sonntagabend auf dem Rückflug von Armenien gegenüber Journalisten gesagt, die katholische Kirche solle sich bei den Homosexuellen entschuldigen.


„Die Christen sollten dafür um Vergebung bitten, dass sie viele falsche Entscheidungen begleitet haben“, sagte das katholische Kirchenoberhaupt auf dem Rückflug von seiner dreitägigen Armenienreise, wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtete. Auch bei Armen und anderen vernachlässigten Menschen sollte man sich entschuldigen, so Jorge Mario Bergoglio. Er schloss demnach auch vergewaltigte Frauen und ausgebeutete Kinder mit ein.
Weiterlesen auf Religion.orf.at >>


Papst zum Umgang mit Homosexuellen "Wir müssen um Vergebung bitten"
Homosexuelle und andere von der Kirche benachteiligte Gruppen haben nach Ansicht von Papst Franziskus eine Entschuldigung verdient. Wer guten Willens sei und nach Gott suche, dürfe nicht verurteilt werden, so das Oberhaupt der katholischen Kirche.
Tagesschau.de >>


Kirche sollte Homosexuelle um Vergebung bitten
Homosexuelle und andere von der Kirche benachteiligte Menschen verdienen laut Papst Franziskus eine Entschuldigung. Dazu gehörten auch Arme, Kinder und Frauen.
Zeit-Online >>

Mittwoch, 22. Juni 2016

Panothodoxes Konzil vor dem Problem der Einheit


Experte: „Konzil ist Belastungsprobe für Ökumene“
Von den aktuellen innerorthodoxen inhaltlichen und kirchenpolitischen Differenzen, die rund um das Panorthodoxe Konzil deutlich wurden, ist auch der katholisch-orthodoxe Dialog mitbetroffen. Darauf hat der Orthodoxie-Experte und Pressesprecher der ökumenischen Stiftung „Pro Oriente“, Erich Leitenberger, in der deutschen Zeitung „Die Tagespost“ hingewiesen. Leitenberger sprach von einer „Belastungsprobe“ für die Ökumene, wobei sich die katholische Seite zweifellos „vor Besserwisserei hüten“ und für eine „Haltung respektvoller Solidarität“ optieren werde.
Radio Vatikan, 21/06/2016


Das panorthodoxe Konzil beginnt
Ein historischer Tag: Auf der Insel Kreta beginnt das panorthodoxe Konzil, das erste seit 1.200 Jahren. Eine „Göttliche Liturgie“ in der Kathedrale Hagias Minas bildete an diesem Sonntag, dem orthodoxen Pfingstfest, den Auftakt des Konzils, am Montag beginnen dann die Arbeiten unter Federführung des Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomaios I. Abwesend sind allerdings vier Kirchen, darunter die russisch-orthodoxe, die die größte aller orthodoxen Kirchen ist.
Radio Vatikan, 19/06/2016


Einheit ist der „einzige Weg“ für die orthodoxe Kirche
Ökumenischer Patriarch Bartholomaios I. zelebrierte in der kretischen Hauptstadt Heraklion Liturgie zum orthodoxen Pfingstfest als liturgischen Auftakt zum „Heiligen und Großen Konzil“ der orthodoxen Kirche
Pro Oriente, 19.6.2016


Konzil gescheitert?
"Ein panorthodoxer Schock"
Nach den Absagen mehrerer orthodoxer Kirchen ist aus dem panorthodoxen Konzil ein "verstümmeltes Konzil" geworden, sagte der orthodoxe Theologe Assaad Elias Kattan im Deutschlandfunk. Ein "panorthodoxer Schock" erschüttere die orthodoxen Christen, so der Professor für christlich-orthodoxe Theologie an der Universität Münster.
Deutschlandfunk, 17.6.2016


Vor Beginn des Panorthodoxen Konzils wird weiter gestritten
Leere Stühle und gegenseitige Vorwürfe
Es sollte ein Zeichen der Einheit der Orthodoxie werden - doch das seit Jahrzehnten geplante Panorthodoxe Konzil wird von Konflikten überschattet. Noch wird im Hintergrund nach Auswegen gesucht.
domradio.de, 17.06.2016


Panorthodoxes Konzil 2016
Es war eine außergewöhnliche Nachricht, die zum Abschluss der Versammlung (Synaxis) der orthodoxen Kirchenoberhäupter in Istanbul vom 5. bis 9. März 2014 verlautbart wurde und viele aufmerksame Beobachter aufhorchen ließ: 2016 wird das schon lange vorbereitete Panorthodoxe Konzil in Konstantinopel stattfinden.
Was dürfen wir von dieser Versammlung erwarten? Worum wird es gehen? Wie steht es um den rechtlichen Status dieses erstmalig in der Geschichte geplanten orthodoxen Großereignisses?
Stimmen der Zeit


Official Site: Holy and Great Council

Dienstag, 21. Juni 2016

Was heißt predigen und wer darf predigen?

Was heißt und wer darf predigen?

Was heißt und wer darf predigen? Warum halten ausschließlich Priester in der Messe die Homilie? In welchem Rahmen können Laien predigen? Sollte oder könnte die Predigt-Erlaubnis ausgedehnt werden, und wenn ja, warum und wie? Diese Fragen hat im März die Frauenbeilage der Vatikanzeitung „L´Osservatore Romano“ aufgegriffen – und damit andernorts für die Schlagzeile gesorgt, der Vatikan bringe auf ungewöhnliche Weise die „Frauenpredigt“ wieder ins Spiel. Ein konservatives Webportal titelte gar in Kampfpose: „Wenn kein Frauenpriestertum, dann zumindest Frauenpredigt“.

Gudrun Sailer bat zur Vertiefung des Themas Predigt zwei Priester zum Gespräch: Pater Bruno Cadoré und Michael Kahle. Der erste ist Obere des Predigerordens, also der Dominikaner, der zweite Priester des Erzbistums Köln und beschäftigt an der vatikanischen Liturgiekongregation. Beide stimmen überein: predigen und verkünden gehören zusammen, und verkünden, das ist der Auftrag an alle Getauften, mit oder ohne Priesterweihe.
Interview auf Radio Vatikan >>

Montag, 20. Juni 2016

Papst: Viele kirchliche Ehen sind ungültig

Papst: Viele kirchliche Ehen ungültig

Einen großen Teil der kirchlichen Ehen hält Papst Franziskus für „ungültig“: Im Anschluss seines Eröffnungsvortrags zur Diözesankonferenz des Bistums Roms am Donnerstagabend über die Familienpastoral im Angesicht von Amoris Laetitia beantwortete Papst Franziskus Fragen, die während der Vorbereitung zur Konferenz entstanden sind. Die letzte der drei Fragen ging auf die Krise des Sakraments der Ehe ein und wie man der jungen Generation das Sakrament der Ehe nahebringen sowie die Angst davor nehmen könne.

In diesem Zusammenhang kritisiert der Papst eine „Kultur der Vorläufigkeit“ sowohl im religiösen aber eben auch im familiären Bereich. „Und deswegen sind ein Teil unserer sakramentalen Ehen ungültig, weil sie [das Paar] sagen: ‚Ja, mein ganzes Leben‘, aber nicht wissen, was sie sagen, weil sie eine andere Kultur haben. Sie sagen, sie hätten einen guten Willen, haben aber nicht das Bewusstsein dafür.“ Daher sei ihr Versprechen, was sich manche jungen Paare geben nur vorläufig. Wörtlich sagte der Papst „eine große Mehrheit unserer sakramentalen Ehen“.

Franziskus hatte bereits mehrfach Zweifel an der Gültigkeit einiger kirchlicher Ehen geäußert. Nach geltendem Kirchenrecht ist eine katholische Ehe - abgesehen von Formfehlern oder Nichtvollzug des Geschlechtsaktes - etwa dann ungültig, wenn einer der Brautleute von vorneherein lebenslängliche Treue oder die Zeugung von Kindern ausschließt. „Die Krise der Ehe gibt es, weil sie nicht wissen, was das Sakrament ist, die Schönheit des Sakraments. Es ist nicht bekannt, dass es unauflöslich ist, dass es für das ganze Leben ist.“

Franziskus betont, dass er aus seinen Erfahrungen als Priester in Argentinien spricht. Oft haben Hochzeiten reine soziale Gründe, wie zum Beispiel Hochzeiten im Falle von Schwangerschaften. Mit denen hatte der Papst schon als Bischof von Buones Aires zu tun. „Ich habe kirchliche Hochzeiten in Buenos Aires verboten in den Fällen, wo wir von „Ehe in Eile“ sprechen, wenn ein Baby kommt. Nun ändern sich die Dinge, aber so ist es: sozial muss alles in Ordnung sein, wenn ein Baby kommt, heiraten wir. Ich habe verboten, das zu machen, weil sie nicht frei sind, sie sind nicht frei. Vielleicht lieben sich die Paare. Ich habe auch schon einige schöne Fälle gesehen, bei denen nach zwei oder drei Jahren, dass ich sie gesehen habe, wie sie in die Kirche kommen, Vater, Mutter und das Kinder an der Hand. Aber dann wussten sie, was sie taten.“ Mit dieser Praxis habe er gute Erfahrungen gemacht. Er ermahnte die Priester, dass man junge Paare nicht zur Ehe drängen dürfe. In Ehevorbereitungskursen solle man „begleiten, abwarten und ihnen helfen zu reifen, der Treue helfen heranzuwachsen“.
Radio Vatikan >>


Papst: Die meisten kirchlichen Ehen sind ungültig
Papst Franziskus hält die meisten kirchlich geschlossenen Ehen für „ungültig“. Der Mehrzahl der Paare fehle das nötige Verständnis von Dauer und Verpflichtung einer Ehe , sagte der Papst am Donnerstagabend laut Vatikan-„Bollettino“ von Freitag.

In der gegenwärtigen „Kultur der Vorläufigkeit“ würden sich Brautleute zwar lebenslange Treue versprechen und seien guten Willens - „aber sie wissen nicht, was sie sagen“, so der Papst. Anlass für die Äußerungen in der Lateran-Basilika war ein Pastoralkongress der Diözese Rom.

Franziskus erläuterte, dass Versprechen ohne Bewusstsein über die Konsequenzen „nur vorläufig“ seien, „und deshalb ist die große Mehrheit unserer sakramentalen Ehen ungültig“. Der Papst antwortete damit auf eine Frage nach der Krise der Ehe. Ursache für die gegenwärtige Krise der Ehe sei, dass „die Leute nicht wissen, was das Sakrament bedeutet“ und seine Schönheit nicht kennen würden. Sie wüssten nicht, "dass es unauflöslich sei und ein ganzes Leben gelte.

Unter bestimmten Bedingungen ungültig
Franziskus hatte bereits mehrfach Zweifel an der Gültigkeit vieler kirchlicher Ehen geäußert. Nach geltendem Kirchenrecht ist eine katholisch geschlossene Ehe - abgesehen von Formfehlern oder Nichtvollzug des Geschlechtsaktes - etwa dann ungültig, wenn einer der Brautleute von vornherein lebenslange Treue oder die Zeugung von Kindern ausschließt.

Der Papst wandte sich am Donnerstag ausdrücklich gegen „Schnellschusshochzeiten“, die aufgrund einer Schwangerschaft der Braut anberaumt würden. Als Erzbischof von Buenos Aires habe er solche Eheschließungen verboten, weil er Zweifel an der freien Zustimmung der Eheleute habe. Mit dieser Praxis habe er gute Erfahrungen gemacht, berichtete er. Wenn die Paare dann nach zwei oder drei Jahren vor den Traualtar getreten seien, hätten sie gewusst, was sie tun.

Die Priester ermahnte Franziskus, junge Paare nicht zur Ehe zu drängen. In Argentinien etwa stehe die Kirche vor der Herausforderung, dass eine Mehrheit der Paare in Ehevorbereitungskursen bereits zusammenlebten. In solchen Fällen sollte man jedoch nicht fragen: „Warum heiratet ihr nicht?“ Vielmehr müsse man sie „begleiten, abwarten und ihnen helfen zu reifen - der Treue helfen heranzuwachsen“. Die Ehe sei „das allerschwierigste Gebiet der Seelsorge“.

„Brauchen die Träume der Großeltern“
Weiter forderte der Papst eine größere Wertschätzung für alte Menschen gefordert. Weil die Gesellschaft die Stimme der Alten nicht mehr höre, habe man den Erfahrungsschatz dieser Generation verloren und auch das Zeugnis von Ehepaaren, die ihr Leben lang zusammengeblieben seien. „Dieser Mangel an Vorbildern, an Zeugnissen, dieser Mangel an Großeltern, an Vätern, die fähig sind, von Träumen zu erzählen, erlaubt der jungen Generation nicht, Visionen zu haben“, so der Papst vor einem Kongress des Bistums Rom in der Lateran-Basilika. Das gelte insbesondere für Ehe und Familie.

Man könne nicht verlangen, dass junge Menschen die Herausforderungen der Familie und der Ehe leben wie ein Geschenk, wenn sie andauernd hörten, dass dies eine Belastung sei. „Wenn wir Visionen haben wollen, lassen wir unsere Großeltern erzählen, die ihre Träume teilen, weil wir von ihnen die Weissagung von morgen haben können. Wir brauchen die Träume der Großeltern!“ Der Dialog zwischen den Generationen und die Wertschätzung des Alters sind zentrale Anliegen von Franziskus.
Religion.orf.at >>


Papst hält die meisten kirchlichen Ehen für ungültig
  • Papst Franziskus äußerte sich auf einem Kongress in Rom zur Krise der Ehe.
  • Der Mehrzahl der Paare fehle das nötige Verständnis von Dauer und Verpflichtung einer Ehe.
  • Er wandte sich ausdrücklich gegen "Schnellschusshochzeiten", die aufgrund einer Schwangerschaft der Braut geschlossen würden.
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Mittwoch, 15. Juni 2016

Stadtpfarrer Kroiss äußert Wunsch nach Veränderung

Mattersburg: Stadtpfarrer Kroiss hört auf
In der Pfarre Mattersburg könnte es ab September personelle Änderungen geben. Pfarrer Günther Kroiss möchte von seiner Pfarrtätigkeit entbunden werden, weil er sich hauptsächlich seiner Arbeit in der Caritas widmen will.

Seit fünf Jahren leitet Kroiss einerseits die Pfarre Mattersburg und arbeitet andererseits als Caritas-Seelsorger. Er kümmert sich vor allem um Jugendliche. Er initiierte mehrere Projekte wie das Lerncafe oder das Haus Domenikus. Pfarre und Caritas seien parallel gelaufen, so Kroiss. „Ich hatte schon für mich den Eindruck, dass beides nicht zur genüge bedient wird von mir“, sagte er gegenüber dem ORF Burgenland. „Irgendwann ist dieser Punkt dann da, wo du sagst, du musst dich entscheiden. Alles geht halt nimmer“.

Sein Platz sei bei den Armen und Bedürftigen. In der Caritas möchte er sich verstärkt um das Thema Integration und um junge Obdachlose kümmern. Zusätzlich zu seiner Projektarbeit in der Caritas könnte Kroiss in einem Pfarrverband mitarbeiten. Welcher das sein könnte, steht noch nicht fest.

Als sein Nachfolger in der Stadtpfarre Mattersburg ist Werner Riegler im Gespräch. Er ist Pfarrer in Schützen am Gebirge und Donnerskirchen. Fix sollen die Personalentscheidungen Ende Juni werden, im September treten sie dann in Kraft.
Quelle: burgenland.orf.at >>



Kroiss verlässt die Pfarre Mattersburg
Pfarrer Kroiss konzentriert sich auf Caritas-Agenden. Nachfolger in der Pfarre soll ab September Werner Riegler werden.
Weiterlesen auf bvz.at


Der Tausendsassa des Herrn
Der Stadtpfarrer von Mattersburg Günther Kroiss kümmert sich nicht nur ums geistige Wohl der Seinen. Sondern auch ums leibliche -
Porträt im Standard vom 17. Jänner 2016 >>