Freitag, 22. Juni 2018

Früherer Erzbischof von Washington vom Priesteramt suspendiert


USA: Vatikan suspendiert früheren Erzbischof vom Priesteramt
Der frühere Erzbischof von Washington, Kardinal Theodore McCarrick, darf wegen Missbrauchsvorwürfen nicht mehr als Priester wirken. Die Anschuldigungen, die sich auf angebliche Taten vor 45 Jahren beziehen, seien „glaubwürdig und substanziell“, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung des New Yorker Kardinals Timothy Dolan, die Vatican News vorliegt.
Vatican News >>


Missbrauch:
Vorwürfe gegen Kardinal McCarrick sind "glaubwürdig"
Eine Untersuchung des Verdachts auf sexuellen Missbrauch gegen den US-amerikanischen Kardinal Theodore McCarrick hat "glaubwürdige und begründete" Befunde zu Tage gebracht.
CNA Deutsch >>


Missbrauchsverdacht: Papst suspendiert Kardinal
Als einfacher Priester in New York soll Kardinal Theodore McCarrick Kindesmissbrauch begangenen haben. Das Erzbistum hält die Vorwürfe für glaubwürdig. Nun reagiert Papst Franziskus.
Katholisch.de >>

Montag, 18. Juni 2018

Erbzischof Franz Lackner reagiert vage auf himmelschreiende Sünde


Himmelschreiende Sünden von Homosexualität bis Mord
Skripten zum Firmunterricht in Gastein listen unter "Sünden, die zum Himmel schreien" Mord und Homosexualität auf -
Der Standard >>

Erzbischof reagiert: Schwule im Firmunterricht diffamiert?
Er würde den Firmunterricht nicht so gestalten, und auch der Bad Gasteiner Pfarrer würde das nicht mehr so machen. So reagiert Salzburgs Erbzischof Franz Lackner auf heftige Kritik im Ort. Der Pfarrer diffamiere Homosexuelle, heißt es.
Salzburg.orf.at >>

Freitag, 15. Juni 2018

Dokumentation von Wenders über Papst Franziskus im Kino

Kinostart
"Ein einzigartiger Mensch": Wim Wenders' neue Doku über Papst Franziskus
Wim Wenders wollte keinen Film über, sondern mit dem Papst machen. In seiner Doku "Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes" kam er dem Oberhaupt der Katholischen Kirche so nah wie nie jemand zuvor.
Deutsche Welle >>

Film
"Der Papst hat vor nichts Angst"
Wim Wenders hat für seine Doku "Papst Franziskus - ein Mann seines Wortes" mit dem Heiligen Vater gedreht.
Wiener Zeitung >>

Wim Wenders inszeniert Papst Franziskus und seine Mission
Für den Vatikan hat der Regisseur eine Doku über das Kirchenoberhaupt gedreht. Wenders hat kein kritisches Porträt geschaffen, sondern verschafft Papst Franziskus die Möglichkeit, filmisch zu den Menschen zu sprechen.
RP-Online >>

Wim Wenders über Papst Franziskus
Privataudienz fürs Publikum
Der Film ist reiner Kitsch und sicher nicht die ganze Wahrheit über den Papst - trotzdem sollte man über Wim Wenders' Dokuporträt "Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes" nicht voreilig urteilen.
Spiegel-Online >>

Papst Franziskus: Botschafter der Nächstenliebe
Im Auftrag des Vatikan hat der Regisseur den Heiligen Vater bei dessen Begegnungen mit den verschiedensten Menschen begleitet.
Frankfurter Neue Presse >>

Mittwoch, 13. Juni 2018

Papst nimmt Rücktritt von drei chilenischen Bischöfen an

Missbrauchsskandal in Chile
Papst akzeptiert Rücktritt von drei Bischöfen
Der Missbrauchsskandal der katholischen Kirche in Chile hat erste personelle Konsequenzen. Drei Bischöfe verlieren ihr Amt.
Spiegel-Online

Papst nimmt Rücktritt mehrerer chilenischer Bischöfe an
Die Aufarbeitung des chilenischen Missbrauchsskandals schreitet weiter voran: Papst Franziskus hat den Rücktritt von drei Diözesanbischöfen, darunter auch der Bischof von Osorno, angenommen. Das gab der Vatikan an diesem Montag bekannt.
VaticanNews

Neues Personal für Chile: Papst ernennt auch Mapuche
Papst Franziskus hat am Montag mit der personellen Erneuerung der Kirche Chiles infolge der Missbrauchskrise begonnen. Im Zuge dessen berief er auch einen Vertreter aus der indigenen Mapuche-Volksgruppe.
Religion.orf.at

Montag, 11. Juni 2018

Engagierte Christen erhalten das kirchliche Leben in den Dörfern

Kirche: Gegen den Frust, für die Gemeinschaft
Bevor im Bistum Trier die ersten Großpfarreien gegründet sind und die letzten Pfarrer aus den Gotteshäusern verschwunden, setzen sich in Schwirzheim und den Nachbarorten engagierte Christen dafür ein, das kirchliche Leben in den Dörfern zu erhalten.
Volksfreund.de >>


Zum Thema:

Gläubige wehren sich gegen Auflösung ihrer Gemeinden
Eine Gruppe engagierter Katholiken will verhindern, dass die kleinen Kirchengemeinden aufgelöst werden. Haben sie eine Chance?

Die Interessengemeinschaft Kirchengemeinde vor Ort macht weiter gegen die Bistumsreform mobil. „Wir hoffen, dass die Bistumsleitung die geplante Auflösung der Kirchengemeinden noch einmal überdenkt“, sagte Sprecher Peter Meyer am Dienstag unserer Zeitung. Nach Angaben Meyers, der auch Vorsitzender des Prümer Kirchengemeindeverbands ist, haben sich bislang 208 Kirchengemeinden im Bistum gegen die Auflösung ausgesprochen.

Im Bistum Trier gibt es derzeit noch 887 Pfarreien, die in 172 Pfarreiengemeinschaften organisiert sind. Ab dem Jahr 2020 soll es in Deutschlands ältestem Bistum nur noch 35 XXL-Pfarreien geben, die im offiziellen Sprachgebrauch aber natürlich anders heißen: „Pfarreien der Zukunft“, kurz PdZ.
Weiterlesen auf Focus.de >>


XXL-Pfarreien im Land
Aus 900 kleinen werden 35 große Pfarreien. Bei den Gemeinden kommt das nicht gut an. Wir erklären, was hinter der Bistumsreform steckt und was sie für kleine Gemeinden bedeutet.
25.01.2018 | 5 Min. | Verfügbar bis 25.01.2019 | ARD-Mediathek >>

Samstag, 9. Juni 2018

Neupriester in Österreich 2018


Voraussichtlich 21 katholische Neupriester im Jahr 2018
Höhepunkt der Priesterweihen rund um das Peter-und-Paul-Fest Ende Juni - Alter zwischen 26 und 43 Jahren, acht Neupriester aus Ordensgemeinschaften - Zahl der Priesterweihen kann sich bis Jahresende noch erhöhen

Wien, 07.06.2018 (Kathpress.at) Mindestens 21 Männer, die aus Österreich stammen oder wesentliche Teile ihrer Priesterausbildung hierzulande absolviert haben, werden im Jahr 2018 zu katholischen Priestern geweiht. Diese Zahl, die auf den Kathpress bisher vorliegenden Angaben beruht, liegt knapp über jener im Vorjahr (20) und nähert sich wieder dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre an, als es meist zwischen 25 und 35 Priesterweihen gab. Insgesamt leben und wirken in Österreich derzeit an die 4.000 katholische Priester.

Traditioneller Termin für Priesterweihen ist das Apostelfest "Peter und Paul" am 29. Juni. Priesterweihen finden aber nicht nur punktgenau bzw. rund um das seit dem 4. Jahrhundert belegte Hochfest statt, sondern auch während des gesamten Jahres. Vor allem Weihen von Ordenspriestern finden auch abseits des Juni-Termins statt, wodurch sich die Zahl der Neupriester im Laufe der zweiten Jahreshälfte noch erhöhen kann.

Von den diesjährigen Weihekandidaten wurden acht in Österreich geboren, vier in Nigeria, je drei in Deutschland und Polen sowie je einer in den USA, Chile und Vietnam, womit die Internationalität des heimischen Klerus weiter steigt. Das Durchschnittsalter bei der Weihe beträgt 34 Jahre, wobei der jüngste 26, der älteste 43 Jahre alt ist. Etliche der Männer haben bereits einen Zivilberuf ausgeübt oder vor der Theologie ein anderes Studium absolviert; sie bringen künftig für ihre seelsorglichen Aufgaben u.a. auch Fähigkeiten als Lackierer, Chemiker, Logistiker, Zivilingenieur, Sozialarbeiter, Softwareentwickler, Journalist und Philosoph mit. Acht der künftigen Priester gehören einem Orden oder einer ordensähnlichen Gemeinschaft an.

Fünf Neupriester in Wien

Die größte Priesterweihe dieses Jahres findet am Samstag, 16. Juni, um 9.30 Uhr im Wiener Stephansdom statt: Kardinal Christoph Schönborn wird fünf Männer weihen, darunter die Wiener Hannes Grabner und Rochus Hetzendorfer, den in Nürnberg geborene Anton Istuk, den gebürtigen Polen Lukasz Kwit sowie den Chilenen Roberto Jose Izquierdo Valdes. Letzterer kommt aus dem Seminar "Redemptoris Mater" des Neokatechumenalen Weges, die anderen Weihekandidaten aus dem Priesterseminar der Erzdiözese Wien.

Am Sonntag, 17. Juni finden jeweils um 15 Uhr Priesterweihen in Innsbruck und Graz statt. Im Dom der Tiroler Landeshauptstadt weiht Bischof Hermann Glettler den Innsbrucker Fritz Kerschbaumer und den aus Salzburg stammenden Fundamentaltheologen und Franziskaner Dominikus Kraschl. Der steirische Bischof Wilhelm Krautwaschl legt in seiner Bischofskirche dem gebürtigen Vietnamesen Quoc Tung Nguyen, dem aus Maisbirbaum (Bezirk Korneuburg) stammenden Franziskaner Karl Maria (Martin) Schnepps und dem Südsteirer Roman Kriebernegg die Hände auf.

Direkt am Peter-und-Paul-Fest (Freitag, 29. Juni, 10 Uhr) werden Francis Abanobi und Maximus Nwolisa, zwei aus der Diözese Awka in Nigeria stammende Seminaristen, im Linzer Mariendom von Bischof Manfred Scheuer die Weihe empfangen. Am selben Tag um 14.30 Uhr findet im St. Pöltner Dom die Weihe des aus dem niederschlesischen Jelenia Gora gebürtigen Pawel Przybysz durch den scheidenden Diözesanbischof Klaus Küng - dessen Nachfolger Alois Schwarz zwei Tage darauf bei einer Festmesse in St. Pölten offiziell begrüßt wird - statt.

Weihen auch in Bayern und Rom

Die Weihe von zwei Österreichern, Johannes Haas aus Schardenberg (Bezirk Schärding) und Peter Rinderer aus Thüringerberg (Bezirk Bludenz), nimmt der Passauer Bischof Stefan Oster am 1. Juli (10 Uhr) im oberbayerischen Benediktbeuern vor; die beiden Priesteramtskandidaten gehören dem Salesianerorden an, dessen deutschsprachige Provinzen eine gemeinsame Priesterweihe feiern. Eine weitere Auslands-Weihe eines künftig in Österreich eingesetzten Priesters findet am 15. September in der römischen Kirche Sant'Agnese in Agone statt; Kardinal Gerhard Ludwig Müller weiht den aus Alteglofsheim (Diözese Regensburg) stammenden Michael Sulzenbacher aus der Ordensgemeinschaft Servi Jesu et Maria, der seit neun Jahren in der Diözese St. Pölten tätig ist.

Einige Priesterweihen gab es bereits in den vergangenen Monaten: Eröffnet hat den Reigen die Weihe des aus Erfurt stammenden Andreas Maria Ackermann vom Orden der Brüder-Samariter FLUHM, der am 7. April in der Basilika Kleinmariazell die Hände von Kardinal Christoph Schönborn aufgelegt bekam. Am 27. April weihte der Grazer Bischof Wilhelm Krautwaschl in Stift Heiligenkreuz Chinemerem Valentine Uwandu-Zoma und Eberechukwu Franklin Okwara, beide aus der Diözese Orlu in Nigeria, zu Priestern. Am 10. Mai empfing der Benediktiner Benedikt Resch im Stift Seitenstetten das Weihesakrament vom Münchner Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg.

Eine Priesterweihe der besonderen Art fand am 26. Mai in der Wiener Barbarakirche statt: John Alexander Reves, US-Amerikaner mit ukrainischen Wurzeln und Leiter des byzantinischen Gebetszentrums in Salzburg, wurde von Kurienerzbischof Cyril Vasil, Sekretär der vatikanischen Ostkirchenkongregation, zum Priester des byzantinischen Ritus geweiht. In der mit der Rom unierten griechisch-katholischen Kirche können auch verheiratete Männer Priester werden - weshalb bei der Weihe Reves' Frau und Kinder in der ersten Reihe saßen.

Donnerstag, 7. Juni 2018

Kritik am Brief der Glaubenskongregation zur Kommuniondebatte

Bischof Feige: Nachruf auf eine unsägliche Entwicklung
Erst will der Papst eine einmütige Regelung im Eucharistie-Streit, dann rudert er zurück. Für Ökumene-Bischof Gerhard Feige ist das völlig unverständlich. Auch sieht er die Handreichung falsch dargestellt.
Katholisch.de >>

Kardinal Kasper: Vorschläge zur Lösung eines unnötigen Streits
Auch Kardinal Walter Kasper ist überrascht über den Brief der Glaubenskongregation – sogar zornig. Das schreibt er in einem exklusiven Gastbeitrag für katholisch.de. Der ehemalige Chef-Ökumeniker des Vatikans und Papstvertraute hat aber auch einen Vorschlag, wie der Konflikt gelöst werden kann.
Katholisch.de >>


Kommunionsstreit:
Ein päpstlicher Brief, mit dem sich leben lässt
Ein päpstlicher Brief an Kardinal Marx zeigt, dass auch in Rom die Streitfrage Kommunion noch nicht entschieden ist. Man ist sich einig, uneinig zu sein.
Frankfurter Allgemeine >>