Dienstag, 17. September 2019

Die katholische Kirche wird afrikanischer und konservativer werden

Auf seiner Afrikareise gab sich Papst Franziskus sozialkritisch und modern. Will der Vatikan allerdings der wachsenden Zahl der afrikanischen Christen gerecht werden, haben die progressiven Kräfte das Nachsehen.
Neue Zürcher Zeitung >>

Montag, 16. September 2019

D: Synodaler Weg geht trotz Bedenken in Rom weiter


Post aus dem Vatikan löst Debatte um „synodalen Weg“ aus
Deutsche Kirchenvertreter reagieren mit Kritik auf die Einwände des Vatikan gegen die geplante Reformdebatte der deutschen katholischen Kirche.
VaticanNews 14.9.2019 >>


 D: Vorbereitung des „Synodalen Wegs“ geht weiter
Die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) setzen ihre Vorbereitungen zum „Synodalen Weg“ der deutschen Kirche fort.
VaticanNews 14.9.2019 >>


Keine Abkehr von "Synodalem Weg"
Deutsche Katholiken steuern auf Konflikt mit Papst zu
Trotz Kritik aus dem Vatikan: Die deutschen Katholiken halten an ihrem geplanten Reformprozess fest. Damit steuern sie und Kardinal Marx weiter auf einen Konflikt mit dem Papst zu.
ZDF 14.9.2019 >>


Streit über „Synodalen Weg“
Marx weist römischen Kardinal in die Schranken
Der Vatikan wirft deutschen Bischöfen vor, Reformgespräche seien unvereinbar mit Kirchenrecht. In einem Brief, der der F.A.Z. vorliegt, schreibt der Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx, Rom hätte lieber das Gespräch suchen sollen.
FAZ >>


Reformversuche in der katholischen Kirche
„Stoppschilder sind deutlich sichtbar aufgestellt“
Die Bischofskonferenz möchte gemeinsam mit dem Zentralkomitee der Katholiken einen Reformprozess beginnen, etwa zu Fragen der Sexualmoral oder des Zölibats. Doch es gibt Gegenwind aus Rom und „einen offenen Konflikt innerhalb der deutschen Bischofskonferenz“, sagt Dlf-Redakteurin Christiane Florin.
Deutschlandfunk >>

Vorbereitung auf "synodalen Weg"
Kfd zu Frauenweihe: Das Totschlagargument Weltkirche zieht nicht
Ob der "synodale Weg" ein Erfolg werden kann, hängt vom Umgang mit der Frauenfrage ab – da ist sich Agnes Wuckelt sicher. Die stellvertretende Bundesvorsitzende der kfd meint, dass das Kirchenrecht in diesem Bereich schon jetzt deutlich mehr Möglichkeiten biete – die aber nicht in allen Bistümern gewollt seien und ausgeschöpft würden.
Katholisch.de >>

Hintergrund:

"Synodaler Weg": Vom Klerikalismus zum Priester als Gast
Die Begriffe Macht und Missbrauch spielen in der kirchlichen Debatte derzeit eine Schlüsselrolle. Beim "synodalen Weg" befasst sich eine prominent besetzte Arbeitsgruppe mit dem Thema.
Katholisch.de >>

Der Synodale Weg
Wie es dazu kam und wichtige Etappen auf diesem Weg mit Dokumenten.
Deutsche Bischofskonferenz >>
Zentralkomitee der deutschen Katholiken >>

Synodaler Weg - was ist das?
Fragen und Antworten
Kirche und Leben >>

Freitag, 13. September 2019

Ökumenischer Arbeitskreis empfiehlt wechselseitige Teilnahme am Abendmahl

D: Ökumenischer Arbeitskreis empfiehlt wechselseitige Teilnahme am Abendmahl
Ein Plädoyer für die Abendmahlsgemeinschaft von Katholiken und Protestanten hat der Ökumenische Arbeitskreis ÖAK vorgelegt. Demnach ist die „wechselseitige Teilnahme an den Feiern von Abendmahl/Eucharistie in Achtung der je anderen liturgischen Traditionen (...) theologisch begründet“. Die Gruppe evangelischer und katholischer Theologen stellte das Papier am Mittwoch in Frankfurt vor.
Vatican News >>

Gemeinsam am Tisch des Herrn?
„Gemeinsam am Tisch des Herrn“: So heißt das unlängst veröffentlichte „Votum“ des deutschen Ökumenischen Arbeitskreises, das für die „Öffnung der konfessionellen Mahlfeiern“ Eucharistie und Abendmahl „für Christinnen und Christen aus anderen Traditionen“ eintritt. Die Lektüre des 57-Seiten –Papiers lohnt sich auch dann, wenn man seine Schlussfolgerungen nicht teilen kann.
VaticanNews >>

Bischof Bätzing über wechselseitige Abendmahlteilnahmen
Sehnsucht und Ungeduld wachsen
Sollte eine konfessionsübergreifend wechselseitige Teilnahme am Abendmahl in Deutschland ermöglicht werden? Darüber hat der "Ökumenische Arbeitskreis" beraten, nun liegen die Ergebnisse vor. Bischof Georg Bätzing stellt sie vor.
Domradio.de >>

Theologen legen Votum zur Kommuniongemeinschaft vor
"Wechselseitige Teilnahme ist theologisch begründet"
Die Trennung bei der Kommunionfeier wird von vielen Katholiken und Protestanten als besonders schmerzlich erfahren. Prominente Theologen aus beiden Konfessionen stellen das Thema neu zur Debatte – und bekommen Rückenwind von den Bischöfen Bätzing und Feige.
Katholisch.de >>

"Gemeinsam am Tisch des Herrn" (als PDF)
Ökumenische Perspektiven bei der Feier von Abendmahl und Eucharistie.

ABENDMAHLSGEMEINSCHAFT IST MÖGLICH
Thesen zur eucharistischen Gastfreundschaft
Wir sind Kirche >>

Donnerstag, 12. September 2019

Papst: "Hinter strengen Bischöfen und Priestern steckt ein Problem und nicht das Evangelium"



Papst Franziskus: „Der Weg eines Schismas ist nicht christlich“
Bei seiner „Fliegenden Pressekonferenz“ auf dem Rückflug von seiner Afrikareise ist Papst Franziskus am Dienstag keinem Thema ausgewichen. Journalisten sprachen ihn u.a. darauf an, wie er mit Kritik umgehe und ob er ein Schisma fürchte. Weitere Themen: Klimawandel, Fremdenhass, ein alterndes Europa.

Nein, er fürchte sich nicht vor einem Schisma – allerdings bete er darum, dass es keines gebe, vertraute der Papst den mitreisenden Reportern auf die Frage eines US-Amerikaners hin an. Und Kritik, wie er sie „nicht nur von Amerikanern, sondern ein bisschen von überall her, auch in der Kurie“ höre, sei grundsätzlich „immer hilfreich, immer“, auch wenn sie einen manchmal „ärgerlich“ mache.

„Wenigstens haben die, die Kritik offen aussprechen, den Vorteil der Ehrlichkeit! Mir gefällt es nicht, wenn die Kritik unter dem Tisch erfolgt: Die lächeln dich an, dass du ihre Zähne siehst, und dann geben sie dir einen Stich in den Rücken… Das ist nicht loyal, es ist nicht menschlich.“ Eine „Giftpillen-Kritik“, die gar keine Antwort wissen wolle, helfe nicht. „Sie hilft nur kleinen Grüppchen… Kritik vorbringen, ohne in einen Dialog einzutreten, heißt, dass man die Kirche nicht liebt, sondern einer fixen Idee folgt. Den Papst auszuwechseln. Oder ein Schisma durchzuführen.“

“ Schismatiker lösen sich vom Volk Gottes ”

Es habe in der Kirche „viele Schismen“ gegeben, fuhr Franziskus fort und verwies auf den Protest der Altkatholiken gegen das Erste Vatikanische Konzil („Mittlerweile weihen sie Frauen zu Priestern, aber damals waren sie streng“) sowie auf die Piusbruderschaft nach dem Zweiten Vatikanum. „Ich habe keine Angst vor den Schismen! Doch ich bete darum, dass es keine geben möge, denn da geht es um das geistliche Heil vieler Menschen… Der Weg des Schismas ist nicht christlich.“

Schismatiker lösten sich „vom Volk, vom Glauben des Volkes Gottes“, so der Papst. Sie dächten „elitär“ und „ideologisch“. Dass die Kirche in Bewegung sei, liege am Zweiten Vatikanischen Konzil, „nicht an diesem oder jenem Papst“. Mit seinen oft kritisierten Äußerungen zu sozialen Fragen liege er übrigens auf einer Linie mit dem heiligen Johannes Paul II.: „Ich kopiere ihn!“

Eindringlich warnte Franziskus „vor vielen Schulen der Strenge in der Kirche“; diese seien zwar keine Schismen, „aber pseudo-schismatische christliche Wege, die übel enden“. „Wenn ihr strenge Christen, Bischöfe, Priester seht, dann stecken dahinter Probleme, nicht die Heiligkeit des Evangeliums.“

Ein Lob für den Einsatz von Jugendlichen fürs Klima

Auch auf das Thema Umweltschutz und Klimawandel kam Franziskus, der 2015 als erster Papst eine eigene Enzyklika zu diesem Thema („Laudato si‘“) veröffentlicht hat, zu sprechen. Dabei sprang er allerdings nicht über das hingehaltene Stöckchen, was er denn von den Bränden im Amazonas-Regenwald halte. Mit Amazonien wird sich im Oktober eine Sonder-Bischofssynode im Vatikan beschäftigen.

Stattdessen äußerte der Papst: „Man muss die Umwelt verteidigen, die Biodiversität, die unser Leben ist. Den Sauerstoff, der unser Leben ist! Mich tröstet, dass es die jungen Leute sind, die diesen Kampf voranbringen. Sie sagen: Die Zukunft gehört uns… Es hat mich beängstigt, als ich letztes Jahr dieses Foto von einem Schiff gesehen habe, das am Nordpol herumfuhr, als wäre das normal… Tun die Regierenden wirklich alles? Die einen mehr, die anderen weniger.“

Fremdenfeindlichkeit? „Manchmal fühle ich mich an Hitler erinnert“

Obwohl seine 31. Auslandsreise Afrika und zwei Inseln im Indischen Ozean gegolten hatte, geizte der lateinamerikanische Papst nicht mit mahnenden Worten gen Europa. Etwa in Sachen Fremdenfeindlichkeit: Das sei „eine Krankheit des Menschen“, die ihn dazu bringe, Mauern hochzuziehen – Mauern, die ihn schließlich selbst einschlössen.

„Oft reitet die Fremdenfeindlichkeit auf der Welle des politischen Populismus. Ich habe vor kurzem gesagt, dass ich hin und wieder an einigen Orten Reden höre, die an die Reden Hitlers von 1934 erinnern. Als ob es in Europa den Gedanken gäbe, (in diese Zeiten) zurückzukehren…“

“ Kinder sind der Schatz der Armen und eines Landes ”

Auch was seine schüttere Demographie betrifft, bekam Europa bei der Fliegenden Pressekonferenz des Papstes sein Fett weg. „Die Mutter Europa ist fast schon zur Großmutter geworden, sie ist gealtert, wir erleben einen sehr schwerwiegenden demographischen Winter in Europa.“ Seiner Meinung nach habe das mit dem Wohlstand zu tun: „Uns geht’s gut, ich mache keine Kinder, weil ich mir ein Haus kaufen muss und Tourismus machen will, mir geht’s gut, Kinder sind ein Risiko, man weiß ja nie… Wohlstand und Ruhe, die dich altern lassen.“

Im Vergleich dazu sei Afrika „voller Leben“. „Ich habe in Afrika eine Geste gesehen, die ich schon von den Philippinen und aus Kolumbien kannte: Die Menschen heben ihre Kinder hoch, als ob sie sagen wollten, dass das ihr Schatz sei, ihr Sieg, ihr Stolz… Das Kind ist der Schatz der Armen – und der Schatz eines Landes.“

Ein Blumenstrauß vom Groß-Imam

Ausdrücklich würdigte der Papst dann den Beitrag der römischen Basisgemeinschaft Sant’Egidio zum Friedensprozess in Mosambik, dem ersten der von ihm auf dieser Reise besuchten Länder. Der Friede sei „ein Triumph“, und Kriege lösten niemals etwas, sie machten nur „diejenigen zu Gewinnern, die nicht den Frieden der Menschen wollen“. Weil der Frieden im Land derzeit gefährdet wirke, sei es ihm wichtig gewesen, trotz des einsetzenden Wahlkampfs nach Mosambik zu reisen: „Das Wichtige war, diesem Prozess zu helfen und ihn zu stärken… Wir sollte uns ein bisschen vom Wahlkampf lösen.“

Mit Verve warb Franziskus außerdem für den interreligiösen Dialog. Es habe ihn berührt, dass der Groß-Imam von Mauritius einen „wunderschönen Blumenstrauß“ in das Bischofshaus von Port-Louis geschickt habe. „Wir sind Geschwister! Die menschliche Geschwisterlichkeit ist die Basis… Friede, Geschwisterlichkeit, Zusammenleben der Religionen, keinen Proselytismus – das müssen wir um des Friedens willen lernen.“ „Dokument über die menschliche Geschwisterlichkeit“ heißt ein interreligiöser Text, den Franziskus im Februar beim ersten Besuch eines Papstes auf der arabischen Halbinsel zusammen mit einem bekannten Sunnitenführer aus Ägypten unterzeichnet hat.

Papstreise nach Spanien? Steht im Moment nicht auf dem Programm

Eher ausweichend antwortete der Papst auf die Frage einer spanischen Journalistin, ob er während seines Pontifikats auch nach Spanien reisen werde. Bei seinen Reisen in Europa wolle er „den kleinen, nicht den großen Ländern die Priorität geben“ – doch er werde nach Spanien reisen, „wenn ich (dann noch) lebe“. Immerhin hatte Franziskus noch einen Tipp für Journalisten und Kommunikatoren parat: „Kommunikation muss aufbauen, nicht zerstören. Wann zerstört Kommunikation? Wenn sie unmenschliche Projekte verteidigt. Auch die Diktaturen des letzten Jahrhunderts waren gute Kommunikatoren, aber sie förderten Krieg…“

Quelle: vatican news

Mittwoch, 11. September 2019

Wenn Männer fehlen, dürfen Frauen leiten


Leitungsposition in der katholischen Kirche
Eine Frau darf ins Amt - weil kein Mann will
Bärbel Bloching ist eine von drei Frauen, die eine katholische Pfarrei leiten - obwohl es in Deutschland mehr als 10.000 gibt. Den Posten bekam sie nur, weil männliche Bewerber fehlten. Gleichgestellt ist sie ihren Kollegen bis heute nicht.
Beitrag auf Spiegel-Online >>


4 von über 10.000
Katholiken lassen Frauen an die Macht
Frauen fühlen sich in der katholischen Kirche seit Jahrhunderten benachteiligt, das Priesteramt ist ihnen bis heute verwehrt. Zumindest auf lokaler Ebene haben sich die Machtverhältnisse hier und da aber schon gedreht.
n-tv >>


Bärbel Bloching ist Pfarrbeauftragte in Rottenburg-Stuttgart
Wenn eine Frau die Gemeinde leitet
Bärbel Bloching ist Pfarrbeauftragte in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und steht damit an der Spitze einer Kirchengemeinde. Seelsorge, Verwaltung, Personalverantwortung: Sie macht (fast) all das, was sonst ein Pfarrer tut – nur die Weihe fehlt ihr.
Katholisch.de vom 29.1.2019 >>


Deutsche Ordensoberin: „Frauen müssen die Machtfrage stellen“
Die Franziskanerinnen-Oberin Katharina Ganz kritisiert eine asymmetrische Kommunikation „von oben nach unten“ innerhalb der katholischen Kirche. Die Deutungshoheit über das, was Kirche sei, hätten nur geweihte Männer, sagte sie im Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.
VaticanNews >>

Montag, 9. September 2019

Regionale Zölibat-Lockerung für Kard. Marx denkbar


Marx hält Zölibat-Lockerung für denkbar
Noch vor wenigen Monaten hat Kardinal Marx den Zölibat verteidigt. In einem Interview sagte er nun, dass es unter bestimmten Voraussetzungen vorstellbar sei, verheiratete Priester zuzulassen.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, kann sich in einzelnen Fällen eine Einschränkung des Zölibats vorstellen. Es sei möglich, dass man zu dem Ergebnis komme, "dass es sinnvoll ist, unter bestimmten Voraussetzungen in bestimmten Regionen verheiratete Priester zuzulassen", sagte Marx in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".
Weiterlesen auf Tagesschau.de >>


Marx: Regionale Einschränkung des Zölibats denkbar
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, zeigt sich offen für eine Einschränkung des Zölibats. Auf der Amazonien-Synode soll über eine regional begrenzte Zulassung verheirateter Priester beraten werden.

Er könne sich „durchaus vorstellen, dass man zu dem Ergebnis kommen kann, dass es sinnvoll ist, unter bestimmten Voraussetzungen in bestimmten Regionen verheiratete Priester zuzulassen“, sagte Marx der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Der Erzbischof von München antwortete damit auf eine Frage zur im Oktober anstehenden Amazonien-Synode in Rom, an der er selbst teilnimmt.
Religion.orf.at >>


Katholische Kinder- und Jugendverbände wollen Frauenpriestertum
Die katholische Kirche sollte Frauen mehr Beteiligung zugestehen und ihnen den Weg zum Priesteramt ermöglichen: Diese Forderung haben Vorsitzende der katholischen Kinder- und Jugendverbände Österreichs, Deutschlands und der Schweiz zum Abschluss eines Vernetzungstreffen in Innsbruck erneut erhoben. Gemeinsam wolle man auf "ungerechte Strukturen innerhalb und außerhalb der Kirche aufmerksam machen", hieß es in einer am Sonntag unterzeichneten Stellungnahme.
Katholisch.at >>


Debatte über den Zölibat währt schon seit Jahrhunderten
"Synodaler Weg" stellt priesterliche Lebensform auf den Prüfstand
Ehelos müssen Priester leben. Das fordert seit Jahrhunderten die katholische Kirche. Doch im Zuge von Priestermangel und Missbrauchsskandal steht die bisherige Lebensform der Geistlichen massiv unter Druck.
Katholisch.de >>

Samstag, 7. September 2019

Papst Franziskus über Kardinal Müller: "Er ist wie ein Kind"


Papst im Flugzeug: „Kritik ehrt mich”
Kritik macht Franziskus keine Angst: „Es ist eine Ehre, wenn die Amerikaner mich angreifen", betonte der Argentinier auf dem Flug von Rom nach Maputo gegenüber den mitreisenden Journalisten. Anlass für die Papstaussage war ein kurzer Wortwechsel mit dem französischen Journalisten Nicolas Senèze, der soeben ein Buch mit dem Titel „Wie Amerika den Papst auswechseln will“ (Comment L'Amérique veut changer de Pape) vorgelegt hat.
VaticanNews >>

Papst Franziskus über Kardinal Müller: "Er ist wie ein Kind"
Franziskus wehrt sich gegen Kritik von Kardinal Müller an seiner Amtsführung. Auf die Frage von Journalisten zu Äußerungen des ehemaligen Präfekten der Glaubenskongregation sagte der Papst: Müller habe gute Absichten, sei dabei aber "wie ein Kind".
Die Pressekonferenzen von Papst Franziskus im Flugzeug auf seinen Reisen sind mittlerweile legendär. Der Papst nimmt hier meist kein Blatt vor den Mund und antwortet auf alle Fragen von Journalisten, ohne Themen auszuklammern. Gestern war es wieder soweit: Das Oberhaupt der katholischen Kirche brach zu einer siebentägigen Reise in den Südosten Afrikas auf.
BR24 >>

Papst nennt Kritik an seiner Amtsführung "eine Ehre"
Aber Kardinal Müller sei "wie ein Kind"
Er sieht sich immer wieder Kritik aus Reihen der Weltkirche ausgesetzt. Doch für Papst Franzsikus sind Angriffe aus konservativen Kreisen gegen seine Amtsführung offenbar "eine Ehre". Auch Richtung Kardinal Müller äußerte sich der Papst.
Domradio.de >>