Dienstag, 30. Juni 2015

Kasper plädiert bei Wiederverheirateten für Klärung und Neuausrichtung

Kasper: „Höhere Gerechtigkeit“ für Wiederverheiratete
„Die Frage der Zulassung der wiederverheiratet Geschiedenen zu den Sakramenten ist kein neues und kein nur deutsches Problem.“ Das schreibt Kardinal Walter Kasper in einem Aufsatz, den die Zeitschrift „Stimmen der Zeit“ an diesem Donnerstag veröffentlicht hat. Der frühere Leiter des vatikanischen Ökumenerates widerspricht dem Eindruck, dass diese Frage der Wiederverheirateten im Mosaik der kirchlichen Ehe- und Familienpastoral nur ein ganz kleines Steinchen wäre.
Radio Vatikan >>

Mehr zum Thema:

Papst: Trennung manchmal „moralisch notwendig“
Eine Trennung von Eheleuten könne manchmal „unvermeidlich“ und „sogar moralisch notwendig“ werden, sagte der Papst am Mittwoch bei seiner wöchentlichen Generalaudienz auf dem Petersplatz.

Das sei dann der Fall, wenn der schwächere Ehepartner oder die Kinder vor Gewalt, Demütigung, Ausbeutung oder Gleichgültigkeit in Sicherheit gebracht werden müssten, sagte Franziskus. Es gebe jedoch „Gott sei Dank“ auch viele Ehepaare, die gestützt durch ihren Glauben und die Liebe zu ihren Kindern ihrem Eheversprechen treu blieben, „so unmöglich eine Wiederbelebung der Ehe auch zu sein scheint“.
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Montag, 29. Juni 2015

Kirchlicher Nutzen monetär mit € 8,49 Mrd bewertet

Ich habe vor mehr als einem Jahr über diese Pfarrbefragungen über ehrenamtliche Tätigkeit zwecks monetärer Bewertung berichtet. 265 repräsentative Pfarrgemeinden sollen sich daran beteiliegt haben. Die Ergebnisse wurden nun veröffentlicht.
Zu befürchten ist, dass die direkte, indirekte und induzierte Wertschöpfung von 6,35 Milliarden Euro zum BIP dazu gerechnet wird - mit den Folgen, dass der Staat wegen des Mehr-Werts noch mehr Schulden machen darf...

Die insgesamt verursachten Kosten von 5,91 Milliarden Euro - neben staatlichen Geldern werden auch "privater Aufwand" wie Spenden und Kirchenbeitrag sowie Eigeneinkünfte der Kirche selbst - sind laut den Berechnungen der Studie 8,49 Milliarden Euro wert.
Studie: Kirche als Milliardenunternehmen
Eine aktuelle Studie von Joanneum Research und des Instituts für Höhere Studien (IHS) setzt sich mit dem Wirtschaftsfaktor Kirche auseinander. Sie bildet Einnahmen und Ausgaben ab, versucht aber auch, Leistungen im Sozial- und Kulturbereich in Zahlen zu fassen.

Erhoben wurden die Daten für die Erforschung der ehrenamtlichen Tätigkeiten mittels Primärdatenerhebungen in Form von Onlinebefragungen. 265 repräsentative Pfarrgemeinden nahmen daran teil. Dabei wurden die Leistungen sechs Darstellungsbereichen zugeordnet: sakrale Kirche, Soziales, Bildung, Gesundheit und Pflege, Kultur, Kunst und Denkmalpflege sowie Entwicklung, Mission und humanitäre Hilfe.

Unterm Strich stünden die Aufwendungen der Kirche staatlichen Zuschüssen („Nettokosten“) von 130 Mio. Euro gegenüber, endet die Studie. Den Kosten von 5,91 Milliarden Euro stünden 8,49 Milliarden an monetär bewertbarem Nutzen gegenüber.
Die Kosten-Nutzen-Analyse der kirchlichen Leistungen ergebe also „ein deutliches gesamtgesellschaftliches Überwiegen der Nutzenseite“, so Franz Prettenthaler, Forschungsgruppenleiter bei Joanneum Research. Betrachte man die Leistungen der Kirche für die Öffentlichkeit (37.000 betreute Kinder, 71.000 Schülerinnen und Schüler, 47.000 Spitalsbetten und 13.500 denkmalgeschützte Objekte werden aufgeführt), „so erscheinen die 130 Millionen Euro Nettozuschuss der öffentlichen Hand für die gesamten kirchlichen Aktivitäten als vergleichsweise gering“, so Prettenthaler.
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Studie: Römisch-katholische Kirche wichtig für Arbeitsmarkt
Hervorgehoben wird von den Studienautoren der gesamtwirtschaftliche Effekt von "Konsumausgaben im Rahmen der Feste anlässlich der Heiligen Sakramente": Denn hochgerechnet würden durch Taufe, Erstkommunion und Firmung und die ganzen Feierlichkeiten drumherum über 147 Millionen Euro ausgegeben. Etwa mehr als 60 Millionen davon gehen in die Gastronomie. Die Firmung mit durchschnittlichen Ausgaben von 1151 Euro ist dabei übrigens am teuersten, die Taufe mit 805 Euro am billigsten.
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Kirche in Österreich wichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber
Die römisch-katholische Kirche ist in Österreich ein wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor. Eine am Donnerstag, 25. Juni 2015 präsentierte aktuelle Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS) und von Joanneum Research belegt dies mit Zahlen: 6,65 Milliarden Euro an direkter, indirekter und induzierter Wertschöpfung werden jährlich von den 158.000 Beschäftigten (das sind 123.000 Arbeitsplätze in Vollzeitäquivalenten) in der Kirche und deren Umfeld erwirtschaftet.
Erzdiözese Wien >>


Katholische Kirche ist wichtiger Wirtschaftsfaktor
Rund 803 Millionen Euro betragen die Bruttowertschöpfungseffekte in der Steiermark, rund 314 Millionen in Kärnten. Kirchenkritiker zeigen sich davon wenig beeindruckt und halten an ihrer Kritik gegen Kirchenprivilegien fest.
Kleine Zeitung >>


PRETTENTHALER Franz - SCHNABL Alexander (Hg.)
Wirtschaftsfaktor Kirche
Die Leistungen der katholischen Kirche für das Gemeinwesen in Österreich und ihre ökonomischen Effekte

ISBN13: 978-3-7001-7834-7
2015, 190 Seiten, 27x19 cm, broschiert
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Samstag, 27. Juni 2015

13. Sonntag im Jahreskreis

Wunder geschehen auch heute noch; nur müssen wir sie nicht dort suchen, wo Lärm gemacht wird. Nicht dort, wo es zwar etwas zu bestaunen, aber nichts zu glauben gibt. Gott tut nichts umsonst; wozu ein Wunder, wenn es nichts zu sagen hat? Wunder heute: zum Beispiel Menschen, die Christus mit glühendem Herzen lieben, trotz der Gleichgültigkeit ringsum; Menschen, die sich für andere opfern, ohne davon zu reden; Menschen, die Leid und Schmerz als Gabe Gottes annehmen.

Ps 47, 2
Ihr Völker alle, klatscht in die Hände,
jauchzt Gott zu mit lautem Jubel.

Lesungen auf Erzabtei Beuron >>


Ich sage dir, steh auf!
Meditation zum Sonntagsevangelium von der Erzdiözese Freiburg >>

Sonntagslesungen des Bibelwerks >>

Liturgische Bausteine der Steyler Missionare >> 

Freitag, 26. Juni 2015

Wohin mit überzähligen Kirchen?

Wohin mit überzähligen Kirchen?
In den Sechzigern wurden unzählige Kirchen gebaut, vielfach aus Beton - damals noch Synonym für Ehrlichkeit, Unbestechlichkeit, Natur - Neunutzungen sind möglich, aber oft ungern gesehen
Rhein-Neckar-Zeitung >>

St. Paulus Kirche in Lohrbach
Wutbürger wollen Abriss verhindern
Aus Kostengründen plant die Erzdiözese Freiburg die Kirche in Mosbach-Lohrbach abzureißen. Gläubige im Ort sind wütend. Noch treffen sie sich nur zu Mahnwachen.
Mainpost 26.3.2012


Niedersachsen und Bremen
Bistümer trennen sich von überzähligen Kirchen
Die Zahl der katholischen Kirchen in Niedersachsen sinkt weiter. Allein das Bistum Hildesheim habe seit Beginn dieses Jahrtausends 55 der ursprünglich 435 Gotteshäuser profaniert, also entweiht, und damit förmlich aus der kirchlichen Nutzung herausgenommen, teilt das Bistum Hildesheim mit.
Weser Kurier >>

Kirche St. Jakobus der Ältere wird geschlossen
Die Kirche St. Jakobus der Ältere in Kalefeld wird profaniert. Das hat der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle entschieden. Die letzte heilige Messe feiert Weihbischof Dr. Nikolaus Schwerdtfeger mit der Gemeinde am Freitag, 19. Juni, um 18.30 Uhr. Mit der Profanierung verliert die Kirche ihre Funktion als Ort für Gottesdienste.
Bistum Hildesheim >>

Donnerstag, 25. Juni 2015

Vatikan veröffentlicht Arbeitspapier zur Familiensynode 2015

Familiensynode: Vatikan veröffentlicht Arbeitspapier
Die mit Spannung erwartete Familiensynode im Vatikan will eine Öffnung der katholischen Kirche beim Umgang mit Homosexuellen und Geschiedenen diskutieren. Das geht aus dem am Dienstag vorgestellten Arbeitsdokument hervor.

In etwas über drei Monaten beginnt im Vatikan die Versammlung der Bischofssynode zum Thema Familie. Das Arbeitspapier „Instrumentum Laboris“ ging aus dem Abschlussdokument der vergangenen Versammlung zu dem Thema - einer Sondersynode der Bischöfe - im Vorjahr hervor. Zu fast allen Kapiteln aus dem Vorläufertext gibt es Ergänzungen, Erweiterungen oder Vorschläge. Meistens beziehen sie sich auf einzelne Begriffe oder Ideen der Vorlage und führen diese weiter aus. Die Vorschläge und Fragen der katholischen Bischofskonferenzen aus aller Welt sind in dem 41-seitigen Arbeitsdokument enthalten, in das die Ergebnisse einer neuerlichen Umfrage unter Katholiken im Anschluss an die Außerordentliche Synoden-Vollversammlung von 2014 eingeflossen sind.

Wiederverheiratete Geschiedene im Fokus
Häufiger als im Originaldokument findet sich der Verweis auf wiederverheiratete Geschiedene und auf deren Schwierigkeiten. Im Blick auf diejenigen Katholiken, die eine zweite zivile Ehe eingegangen sind, wird eine Reihe von Vorschlägen für einen „Weg der Buße“ gemacht. Dabei ist von „irreversiblen Situationen des Zusammenlebens“ die Rede. Allerdings, so heißt es, könne das nicht bedeuten, dass „automatisch“ die Möglichkeit zum Empfang der eucharistischen Kommunion gewährt werde. Die Möglichkeit, wiederverheiratete Geschiedene unter bestimmten Umständen und nach einem Weg der Reue unter bischöflicher Aufsicht wieder zu den Sakramenten zuzulassen, solle aber geprüft werden.

Im Anschluss an eine Erwähnung der Antworten der Bischofskonferenzen und anderer Institutionen ist in dem Papier die Rede von einem breiten Konsens darüber, dass die Verfahren zur Anerkennung einer Nichtigkeit der Ehe „schneller und mit größerer Agilität“ durchgeführt werden. Die Verfahren sollten dabei „präferentiell gratis“ durchgeführt werden.
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Arbeitsdokument der Synode: Noch nicht das letzte Wort
Die Zeit rennt: In etwas über drei Monaten beginnt im Vatikan die Versammlung der Bischofssynode zum Thema Familie. Dazu hat der Vatikan an diesem Dienstag das Arbeitsdokument – das so genannte Instrumentum Laboris – vorgestellt.
Radio Vatikan >>


Papst: Trennung manchmal „moralisch notwendig“
Eine Trennung von Eheleuten könne manchmal „unvermeidlich“ und „sogar moralisch notwendig“ werden, sagte der Papst am Mittwoch bei seiner wöchentlichen Generalaudienz auf dem Petersplatz.

Das sei dann der Fall, wenn der schwächere Ehepartner oder die Kinder vor Gewalt, Demütigung, Ausbeutung oder Gleichgültigkeit in Sicherheit gebracht werden müssten, sagte Franziskus. Es gebe jedoch „Gott sei Dank“ auch viele Ehepaare, die gestützt durch ihren Glauben und die Liebe zu ihren Kindern ihrem Eheversprechen treu blieben, „so unmöglich eine Wiederbelebung der Ehe auch zu sein scheint“.
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Vatikan veröffentlicht Arbeitspapier für Bischofssynode
Lesestoff vom Papst
Der Vatikan hat das Arbeitspapier für die Ordentliche Bischofssynode über die Familie im Oktober veröffentlicht. In dem 77-Seiten langen Dokument geht es auch um den umstrittenen Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen und Homosexuellen.
domradio.de >>


Familien-Synode: Vatikan veröffentlicht Arbeitspapier
Neues Synodendokument ("Instrumentum laboris") präzisiert, was "Barmherzigkeit" für jene bedeutet, die in großen Schwierigkeiten leben - Möglichkeit, wiederverheiratete Geschiedene unter bestimmten Umständen zu den Sakramenten zuzulassen, soll geprüft werden - Ordentliche Bischofssynode vom 4. bis 25. Oktober in Rom
Kathpress >>


Synode: Keine Tür zugeschlagen
Im Vatikan ist heute das Arbeitspapier für die Familiensynode im Oktober vorgestellt worden. Das 77-seitige Papier wurde mit heißer Nadel gestrickt. Das merkt man ihm an vielen Stellen an. Dem Umstand ist es wohl auch geschuldet, dass es bisher nur auf Italienisch vorliegt. Um es gleich vorweg zu nehmen: das Papier schließt keine Türen – auch nicht bei den umstrittenen Themen. Es fällt auf, dass beim Thema wiederverheiratete Geschiedene im Hintergrund wohl viel gearbeitet wird und man da bei der Synode zu einer Lösung kommen will, während das Thema Homosexualität eher klein gehalten wird. Erste Andeutungen gab es heute auch, was die Arbeitsweise der Synode anbetrifft. Hier soll es Modifizierungen gegenüber früheren Synoden geben, um stärker themenorientiert arbeiten zu können.
Papstgeflüster >>


Abschied von der heiligen Familie
In einem Dokument des Vatikans wird erstmals erwogen, Wiederverheiratete kirchlich zu trauen. Mit homosexuellen Partnerschaften aber tut sich die Kirche noch schwer.
Zeit.de >>


Ehe, Familie - was für ein (sprachliches) Durcheinander
Radio Vatikan >>

Mittwoch, 24. Juni 2015

Walter Mixa wird Burnout-Referent im Kloster Altomünster

Walter Mixa findet neue Aufgabe im Kloster Altomünster
Vor fünf Jahren trat Walter Mixa als Bischof von Augsburg zurück, weil ihm Kindesmisshandlung vorgeworfen wurde. Jetzt soll er Referent eines neuen "Burnout Centrums" werden
Süddeutsche Zeitung >>


Wirbel um Skandal-Bischof
Walter Mixa jetzt Burnout-Referent in Altomünster
Neue Diskussion um Walter Mixa, den ehemaligen Bischof von Eichstätt und Augsburg: Vor fünf Jahren war bekannt geworden, dass er Heimkinder misshandelt haben soll. Jetzt hilft er im Kloster Altomünster Burnout-gefährdeten Menschen, was vielen Bürgern nicht gefällt.
BR-Nachrichten >>

Dienstag, 23. Juni 2015

Echo vom Weltflüchtlingstag


Gänsehautstimmung am Roncalliplatz
Kardinal Woelki: „Flüchtlingspolitik ist Europa unwürdig“
Es regnete in Strömen, als Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki (58) am die Gedenkfeier für die 23.000 Flüchtlinge eröffnete, die seit 2000 im Mittelmeer ertrunken sind. 4000 Menschen, die auf den Roncalliplatz gekommen waren, erlebten einen Gänsehaut-Abend.

Flüchtlinge aus Eritrea, Syrien und Vietnam erzählten auf der Bühne von ihrer zum Teil jahrelangen, dramatischen Flucht. Und Rupert Neudeck (76), der mit seinem Schiff „Cap Anamur“ in den 80er Jahren 11.300 Vietnamesen rettete („Boat People“) stellte fest: „Es gibt heute keinen Unterschied zu damals. Da sind Menschen in Lebensgefahr – die müssen wir retten. Wir sammeln für ein Schiff, das ein Malteser Ehepaar gestiftet hat, um Flüchtlinge zu retten.“

Auf dem Roncalliplatz war es mucksmäuschenstill, als Woelki seine Predigt zur „Globalisierung der Nächstenliebe“ gehalten hatte. Minutenlanges Schweigen, auch das ein Zeichen.

Und dann läutete ab 19.57 Uhr der dicke Pitter, um 20 Uhr stimmten die Totenglocken von 230 Kirchen im Erzbistum mit ein. 23 000 Glockenschläge für 23 000 Tote – bei vielen auf dem Roncalliplatz flossen da schon die Tränen.

Dann sprach wieder Woelki. „Die Flüchtlinge wollen nur eins: leben. Aber die derzeitige Flüchtlingspolitik schützt Grenzen, nicht Menschen. Das ist Europa unwürdig, verdammt noch mal. Wir müssen handeln, die Flüchtlinge retten und sie willkommen heißen.“
express.de >>

23.000 Glockenschläge
Erzbistum Köln >>


Kirche und Verbände in Deutschland mit Forderungen zum Weltflüchtlingstag
Der richtige Umgang
Freie Wahl des Zufluchtslandes, schnellerer Familiennachzug: Zum Welttag der Flüchtlinge am Samstag fordern Kirche, Verbände und kirchliche Organisationen einen grundlegenden Kurswechsel in der europäischen Flüchtlingspolitik.
domradio.de >>


Lehren aus der Flüchtlingsdebatte
Hinschauen, Hass abbauen, helfen
Heute ist Weltflüchtlingstag, Deutschland gedenkt der vielen Toten, die Europa nie erreichten. Was das Land bisher aus der Debatte gelernt hat:
- Die Flüchtlingskatastrophe ist nicht mehr weit weg, sondern ganz nah.
- Fremdenfeindlichkeit gibt es immer noch - von Pegida bis zum Brandanschlag im sächsischen Tröglitz.
- Doch das Engagement gegen Rechts wird größer, die Hilfsbereitschaft auch.
- Die Politik alleine kann das Problem nicht bewältigen.
Süddeutsche Zeitung >>


Bures: Bei Asyl ist "Solidarität gefragt"
Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) hat anlässlich des Weltflüchtlingstages am Samstag betont, dass man die aktuellen Flüchtlingsbewegungen "nur gemeinsam und solidarisch bewältigen" könne. Gleichzeitig warnte sie vor "Angstmache".
Kleine Zeitung >>


Papst kritisierte Umgang mit Asylwerbern
Der Pontifex besuchte das Turiner Grabtuch und warnte vor Ausländerfeindlichkeit und Zukunftsangst.
Kurier >>


Papstmesse in Turin: Fremde „aufnehmen, nicht ausschließen"
Lasst euch nicht von Zukunftsangst lähmen und sucht keine Sicherheit in Gesellschaftsformen, die Fremde ausschließen statt sie aufzunehmen: Darum hat Papst Franziskus an diesem Sonntag die Gläubigen des Piemont gebeten. Bei der Sonntagsmesse in Turin ermutigte er dazu, die treue und unerschütterliche Liebe Gottes zu seinen Geschöpfen nicht nur wahrzunehmen, sondern auch weiterzutragen.
Radio Vatikan >>


Vatikan: „Irrationale Feindseligkeit“ gegen Flüchtlinge
Der Vatikan beklagt eine „irrationale Feindseligkeit“ im Umgang mit Flüchtlingen und verlangt, dass bei der Vergabe von Entwicklungshilfen Aufnahmeländer von Flüchtlingen besonders bedacht werden müssen
Religion.orf.at >>