Montag, 31. August 2020

Verabschiedung von Stadtpfarrer Norbert Filipitsch


Verabschiedung von Stadtpfarrer Norbert Filipitsch
JENNERSDORF. Acht Jahre lang war Pfarrer Norbert Filipitsch als Seelsorger in Jennersdorf tätig. Nach seinem letzten sonntäglichen Gottesdienst für die Stadtpfarre wurde der beliebte Pfarrer von der Jennersdorfer Bevölkerung offiziell verabschiedet. Mit 1. September tritt er seinen Dienst in Pinkafeld an. Am 6. September hält erstmals der neue Stadtpfarrer Franz Brei den Gottesdienst ab.
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Verabschiedung von BFKR Norbert Filipitsch
2020-08-30 Verabschiedung BFKR Norbert FilipitschUnter anderem verabschiedete sich an diesem Wochenende das Bezirksfeuerwehrkommando Jennersdorf von seinem Bezirksfeuerwehrkurat Pfarrer Nobert Filipitsch.
Bezirksfeuerwehrkommando Jennersdorf >>


Bericht auf der Homepage der Stadtpfarre Jennersdorf (mit Fotos)
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Fotogalerie von der Verabschiedung >>


Bei den Gottesdiensten an diesem Wochenende verabschiedet sich Pfarrer Norbert von unserer Pfarre. Voll Dankbarkeit dürfen wir auf die vergangenen acht Jahre zurückblicken, in denen er mit seinen zahlreichen Begabungen und Talenten unsere Pfarre gestaltet und unser Pfarrleben bereichert hat.
Facebook der Stadtpfarre Jennersdorf >>


Stadtpfarrer: „Menschen sind mir ans Herz gewachsen“
Stadtpfarrer Norbert Filipitsch wechselt ab 1. September nach Pinkafeld. Er blickt auf acht ereignisreiche Jahre zurück.
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Erzbistum Köln will Zahl der Pfarreien von 300 auf 60 reduzieren

Pfarreireform in größter deutscher Diözese
Erzbistum Köln will Zahl der Pfarreien drastisch reduzieren
Das Erzbistum Köln stellt seine Pfarreienlandschaft neu auf: Künftig soll es nur noch zwischen 50 und 60 Großpfarreien geben. Die werden laut Generalvikar Markus Hofmann zudem andere Aufgaben haben als die heutigen Gebilde. Probleme aufgrund der jüngsten Pfarreien-Instruktion des Vatikan sieht die Diözese nicht.
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Fortschritte auf dem Pastoralen Zukunftsweg im Erzbistum Köln
Pfarrei der Zukunft nimmt Kontur an
"Pfarrei der Zukunft", "Teams von Verantwortlichen", "multiprofessionelle Pastoralteams": Im Erzbistum Köln stehen die Zeichen auf Teilhabe von Gefirmten.
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Samstag, 29. August 2020

Wie war Petrus und wie sollte der Papst sein?

Die Geschichte des Papstamts
Petrus und die Päpste
„Du bist Petrus, der Fels ...“ Dieser Satz gilt als Kernargument für das Papstamt. Jesus hat Petrus eingesetzt und die Päpste sind seine Nachfolger. Aber stimmt das so? Und wenn: Wie müsste ein Papst in den Fußstapfen Petri sein?
Beitrag auf Tag des Herrn >>

Donnerstag, 27. August 2020

Priester- und Diakonenweihen 2020


Auftakt für wegen Corona verschobene Priesterweihen
Im September Weihen in Stift Melk, Seckau, Klagenfurt, Linz, Schlägl, Schlierbach und Klein-Mariazell, sowie im Oktober in Herzogenburg, Heiligenkreuz, St. Pölten, im Wiener Stephansdom und Innsbruck - Diakonenweihen im Zeitraum bis Jahresende

Kathpress - Wien, 25.08.2020 (KAP) Dass im Corona-Jahr alles anders ist, trifft auch auf die katholischen Priesterweihen zu. Ursprünglich im Zeitraum rund um das Hochfest Peter und Paul am 29. Juni angesetzt, wurden für die meisten der Weihen von insgesamt 32 Männern aufgrund der Pandemie Ausweichtermine im September und Oktober gesucht. Den Auftakt zu den voraussichtlich im Wochentakt stattfindenden Weihen macht das Stift Melk: Am 6. September wird hier der St. Pöltner Diözesanbischof Alois Schwarz P. Alois Köberl die Hände auflegen und zum Priester weihen, teilte das Benediktinerstift am Dienstag in einer Aussendung mit.

Die detaillierte Ankündigung für das Fest in Melk macht deutlich, wie Priesterweihen im Jahr 2020 verlaufen: Wegen den Sicherheitsbestimmungen ist die Anzahl der vor Ort Mitfeiernden strikt beschränkt, Einlass wird nur mit aktualisierter Einladung und bestätigter Anmeldung gewährt. Um einem größeren Personenkreis das Mitfeiern und Mitbeten zu ermöglichen, wird auf der Stiftshomepage ein Livestream eingerichtet und der Download aller Lieder und Texte angeboten. Wie es in der Ankündigung hieß, wird Bischof Schwarz bei diesem Anlass neben der Priesterweihe auch die Diakonenweihe spenden, und zwar dem Benediktiner Ludwig Wenzl.

Die chronologisch nächste Priesterweihe findet in der Steiermark statt, wenn Bischof Wilhelm Krautwaschl am Sonntag, 13. September, in der Basilika Seckau die beiden diesjährigen Neupriester der Diözese Graz-Seckau, Markus Schöck und Dominik Wagner, zum Priester weihen wird, sowie auch Elias Kraxner aus dem Chorherrenstift Vorau. Sechs Tage später, am 19. September, sind die Priesterweihe von Robert Thaler im Klagenfurter Dom durch Bischof Josef Marketz sowie zeitgleich die Weihe von Franziskus Schachreiter im Linzer Mariendom durch Bischof Manfred Scheuer angesetzt.

Es folgen mehrere Priesterweihen in österreichischen Stiften und Klöstern: So weiht Bischof Scheuer am Sonntag, 20. September, im Prämonstratenserstift Schlägl Hermann-Josef Hehenberger sowie am Samstag, 26. September, im Zisterzienserstift Schlierbach Matthäus Haslinger und Jakobus Neumeier zu Priestern. Kardinal Christoph Schönborn ist am Dienstag, 29. September, im Einsatz und weiht zwei Angehörige der Gemeinschaft "Brüder Samariter FLUHM", Br. Martin Thaller und Br. Michael Kassler, in Klein-Mariazell. Im Augustiner-Chorherrenstift Herzogenburg erhält Stephanus Rützler am Sonntag, 4. Oktober das Sakrament gespendet, durch den Linzer Altbischof Maximilian Aichern.

Große Priesterweihen in Heiligenkreuz und Wien

In Niederösterreich findet am Samstag, 10. Oktober die Weihe eines Neupriesters der Diözese St. Pölten, Simon Eigner, durch Bischof Alois Schwarz im St. Pöltner Dom statt. Am gleichen Tag wird es in der Zisterzienserabtei Heiligenkreuz gleich fünf Neupriester geben, wenn Kardinal Schönborn P. Tarcisius Georg Sztubitz, P. Laurentius Johannes Mayer, P. Judas Thaddäus Maria Hausmann, P. Thomas Margreiter und P. Franziskus Wöhrle die Hände auflegt.

Gleich sieben Priesterweihen stehen eine Woche darauf im Wiener Stephansdom an, wo Kardinal Schönborn am 17. Oktober Siegfried Bamer, Ales Ullmann, Anselm Becker, Boris Porsch und Krystian Podgorny aus dem Wiener Priesterseminar, Mirko Vidovic aus dem Diözesanen Missionskolleg Redemptoris Mater sowie Br. Benedict-Charbel Telesklav aus der St. Johannes Gemeinschaft weiht. Einen weiteren Wiener Priesterseminaristen, Christoph Scherrer, weiht der Kardinal bereits am 1. Oktober in der römischen Kirche Sant´Ignazio. Sperrer hat Teile seiner Priesterausbildung und theologischen Studien in Rom an der Päpstlichen Universität Gregoriana und dem Collegium Germanicum absolviert.

Die beiden letzten österreichischen Priesterweihen 2020 sind laut den Kathpress vorliegenden Informationen für 31. Oktober angesetzt: Kardinal Schönborn wird an diesem Samstag in Innsbruck die Jesuiten Max Heine-Geldern und Sebastian Ortner zu Priestern weihen.

Einige wenige der für heuer angesetzten Priesterweihen konnten bereits stattfinden - und zwar bereits am 25. Jänner jene des Kalasantiners P. Matthias Gabriel durch den Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics in der Wiener Kalasantinerkirche, sowie kurz nach dem Lockdown am 24. Mai jene des Oberösterreichers Jakob Berger, der im Priesterseminar der Priesterbruderschaft St. Petrus im Schweizer Ort Wigratzbad vom Apostolischen Nuntius Thomas Gullickson geweiht wurde. Eine weitere Weihe im Ausland bekam der aus dem Wiener Dominikanerkloster stammende Neupriester Adam Rokosz in Berlin gespendet.

Auch Diakonenweihen verschoben

Manche der für heuer geplanten Priesterweihen werden aufgrund der Corona-Verzögerung erst 2021 nachholt , darunter die des Stamser Zisterziensers P. Gregor Schwabegger, der ursprünglich am 20. März zum Diakon und am 25. September zum Priester geweiht worden wäre. Aktuell wurde die Diakonenweihe mit Freitag, 16. Oktober, durch Bischof Hermann Glettler fixiert, während der Termin für die Priesterweihe zuletzt noch nicht feststand.

Ebenso wie die Priesterweihen müssen auch die meisten Diakonenweihen aufgrund der Ausnahmesituation großteils an Ersatzterminen stattfinden, informiert die Homepage des damit befassten Canisiuswerks. Außer den bereits genannten Terminen finden sich darunter u.a. in der Erzdiözese Salzburg eine Diakonenweihe in der Lungauer Pfarre Mariapfarr am 20. September sowie von acht Ständigen Diakonen am 22. November im Salzburger Dom, die Diakonenweihe von drei Wiener Priesterseminaristen in der Propsteipfarre Wiener Neustadt durch den Wiener Weihbischof Franz Scharl am 24. Oktober sowie die Weihen von sechs Diakonen (fünf ständige, ein Priesterseminarist) durch Bischof Ägidius Zsifkovics am 8. Dezember im Eisenstädter Dom.

Mittwoch, 26. August 2020

Unfehlbarkeit des Papstes bedingt Unmündigkeit der Gläubigen


„Die Gläubigen wurden zu unmündigen Kindern“
Der Kirchenhistoriker Hubert Wolf über Pius IX., die Rolle von Tradition und die vermeintliche Unfehlbarkeit des Papstes.

Herr Professor Wolf, das Christentum gibt es seit 2000 Jahren. Sie sagen nun, die römisch-katholische Kirche, wie wir sie kennen, sei erst 150 Jahre alt. Wie kommen Sie auf diese Zeitrechnung?

Wir haben es heute mit einem auf den Papst konzentrierten Einheitskatholizismus zu tun. Bis weit ins 19. Jahrhundert aber war die römische Kirche genau das, was das Wort „katholisch“ eigentlich sagt: umfassend, vielfältig. Es gab nicht „den“ Katholizismus. Vielmehr bestanden zahlreiche verschiedene Modelle legitim nebeneinander. So gab es im 19. Jahrhundert ganz selbstverständlich aufgeklärte, fortschrittliche Katholiken und restaurative Kräfte. Es gab Romantiker und Pragmatiker, die sich mit den aufkommenden Nationalstaaten arrangieren wollten. Und dann gab es die Gruppe der sogenannten Ultramontanen, die „über die Berge“ nach Rom schauten, und die Kirche allein beim Papst gut aufgehoben sahen. Diese Partei übernahm im Langzeitpontifikat Papst Pius’ IX. zwischen 1846 und 1878 die alleinige Macht, indem sie alle anderen Gruppen verketzerte.
Weiterlesen auf Frankfurter Rundschau >>


Siehe Blogarchiv vom 18.7.2020:
Wie vor 150 Jahren der Papst unfehlbar wurde

Dienstag, 25. August 2020

Ungültige getaufter Priester musste neu geweiht werden


Erzbistum Detroit überprüft Gültigkeit von Sakramenten
Ungültige Taufe – Priester musste neu geweiht werden

Seit drei Jahren ist Matthew Hood Priester – dachte er. Denn plötzlich erfuhr er: Er ist gar nicht getauft – und damit weder Priester noch Diakon, nicht einmal gefirmt. Eine ungültige Taufformel löst in den USA einigen Ärger aus.
Katholisch.de >>

Donnerstag, 20. August 2020

60 Jahre Antibabypille

"Die Pille" bis heute beliebtestes Verhütungsmittel in Deutschland
Von der Kirche verdammt, von Frauen gefeiert: 60 Jahre "Antibabypille"
Freiheit mit Nebenwirkungen: Die Antibabypille hat das Leben von Frauen und ihr Recht auf körperliche Selbstbestimmung massiv verändert. Damals wie heute ernten hormonelle Verhütungsmittel massive Kritik – nicht nur vonseiten der Kirche.
Katholisch.de >>

60 Jahre Pille - immer mehr junge Frauen verzichten
Die Einführung der Antibabypille vor 60 Jahren galt als Meilenstein auf dem Weg zur sexuellen Selbstbestimmung der Frau. Heute denken gerade junge Frauen anders über die Pille.
WDR >>

Verhütung und Frauenrechte
60 Jahre Anti-Babypille: "Wundermittel" wird Lifestyle-Produkt
Sie wurde bejubelt; sie wurde verdammt: Die Pille befreite die Sexualität, gab den Frauen mehr Selbstbestimmung - und spaltete bei ihrer Einführung die Gesellschaft. Jetzt geht ihre Bedeutung zurück.
Deutsche Welle >>

Glaubenshüter und Verhütung
60 Jahre Pille – denkt die katholische Kirche um?
Zeit-Online >>

60 Jahre Pille - Erst die Revolution, dann die Ernüchterung
Die hormonelle Verhütung war ein Meilenstein auf dem Weg zur Gleichberechtigung. Folgt 60 Jahre später nun die Pille für den Mann?
SRF >>

60 Jahre Antibabypille: Wo bleiben die Alternativen?
Die Antibabypille wird 60. Einst als Befreiung vom "Gebärzwang" gepriesen, steht sie nun wieder in der Kritik. Warum gibt es nicht längst Alternativen, auch für Männer? Und welche Irrtümer über die Pille halten sich hartnäckig? profil fragt nach.
Profil >>

60 Jahre Antibabypille - Sexuelle Freiheit oder Hormonhammer?
Die Antibabypille ist heute noch eines der sichersten Verhütungsmittel. Einst von Frauenrechtlerinnen auf den Weg gebracht, revolutionierte sie die sexuelle Freiheit, aber nicht ganz ohne Nebenwirkungen. Ein Rückblick auf 60 Jahre Antibabypille.
BR24 >>

Sonntag, 16. August 2020

15. Todestag von Frère Roger

Frankreich: 15. Todestag von Frère Roger
Am Sonntag jährt sich zum 15. Mal der Todestag von Frère Roger Schutz, dem Gründer der Ökumenischen Gemeinschaft von Taizé. Er wurde von einer psychisch kranken Frau mit einem Messer verletzt. Der Tod löste damals große Betroffenheit aus. Die Impulse von Frère Roger wirken aber weiter, bestätigt Bruder Timothee. Er stammt aus Deutschland und ist 2004 in die Gemeinschaft eingetreten. Frère Roger sei es um das Vertrauen gegangen:

„Einerseits Vertrauen auf Gott: Das hat vielen einen Weg eröffnet. Und dann das Vertrauen auf die Jugendlichen unterschiedlicher Generationen. Als die Jugendtreffen Ende der sechziger, Anfang der siebziger Jahre, angefangen haben, hatten die Jugendlichen sehr viele Ideen, aber auch Forderungen an Kirche und Gesellschaft. Da war es Frère Roger wichtig, darin nicht nur Schwierigkeiten und Unruhe zu sehen, sondern auch Potential – Potential für die Kirchen und ein Potential für die Suche nach Einheit zwischen den Kirchen. Wo manches in Stocken geraten war, hatte er den Eindruck, dass die Jugendlichen neue Impulse einbringen können.“

Versöhnung - die Überwindung von Trennungen
Ein weiteres Anliegen sei ihm die Überwindung von Trennungen gewesen: „Trennungen zwischen den Kirchen, Trennungen zwischen den Generationen. Trennungen zwischen den Erdteilen: auch dass Brüder in anderen Erdteilen leben, war ihm wichtig. Das ist etwas, was bis heute weitergeht: Unterschiedlichen Sichtweisen Raum geben und nicht in Echoblasen verharren und unter Leuten bleiben, wo alle gleich denken, sondern Orte eröffnen, an denen man einander zuhört und miteinander unterwegs ist, selbst wenn man unterschiedlicher Meinung ist.“
VaticanNews >>


Frère Roger – Gründer der Gemeinschaft von Taizé
In der von ihm gegründeten Gemeinschaft in Taizé versuchte Frere Roger, das christliche Ideal der Versöhnung umzusetzen und in ökumenischer Zusammenarbeit zu leben. Besonders engagierte sich der Geistliche für den internationalen Dialog unter Jugendlichen. Am 16. August 2005 wurde Frere Roger beim Abendgebet in Taizé erstochen.
Religion.orf.at >>


Taizé >>

Mittwoch, 12. August 2020

"Weinhostien" in Corona-Zeiten

Hostienbäckerei stellt Weinhostien her
Wegen der Corona-Pandemie wird in vielen Kirchengemeinden derzeit auf das Abendmahl verzichtet. Die Hostienbäckerei im fränkischen Neuendettelsau hatte jetzt eine Idee, wie das gemeinsame Abendmahl trotzdem funktioniert: mit einer Weinhostie. Und so kam es dazu.
Evangelisch.de >>


Fränkische Hostienbäckerei stellt jetzt "Weinhostien" her
Um während Corona die hygienischen Bedingungen beim Abendmahl in evangelischen Gottesdiensten zu verbessern, hat eine Bäckerei eine "Weinhostie" entwickelt. Statt gemeinsam aus einem Kelch zu trinken, holt sich jeder Gläubige am Altar eine Hostie ab.
BR24 >>


Bäckerei stellt Weinhostien für evangelische Christen her
"Zusatzangebot" in Corona-Zeiten
Die Corona-Krise macht erfinderisch: Die Hostienbäckerei im fränkischen Neuendettelsau hat eine Weinhostie auf den Markt gebracht. Für die Zeit der Pandemie hat man als Abnehmer speziell die evangelische Kirche im Blick.
Domradio.de >>


Gemeinsames Trinken aus Kelch derzeit nicht möglich
Wegen Corona-Pandemie: Hostienbäckerei stellt "Weinhostien" her
Not macht erfinderisch. Weil wegen Corona das gemeinsame Trinken aus dem Kelch derzeit nicht möglich ist, haben sich die Neuendettelsauer Diakonissen in ihrer Hostienbäckerei etwas Neues überlegt: Sie stellen "Weinhostien" her – schwerer als gedacht.
Katholisch.de >>

Samstag, 8. August 2020

Die frühe Kirche kannte Gemeindeleitung durch Laien



Nach Vatikan-Instruktion zu Pfarreireformen
Experten:
Bereits die frühe Kirche kannte Gemeindeleitung durch Laien

Eine Gemeindeleitung durch Laien ist nicht möglich? So sieht es der Vatikan. Doch ein Blick in die Geschichte zeigt: In den ersten Jahrhunderten der Kirche gab es das bereits – und sogar eine Skepsis gegenüber starken Führungsgestalten.

Während sich der Vatikan zuletzt vehement für die Alleinverantwortung von Priestern und gegen Leitungsteams für Kirchengemeinden in Deutschland ausgesprochen hat, zeigt die neue Ausgabe der Zeitschrift "Welt und Umwelt der Bibel" eine breite Vielfalt von kirchlichen Leitungsstrukturen im frühen Christentum. Das Spektrum an Leitungsmodellen sei groß und teils auch von Skepsis gegenüber starken Führungsgestalten geprägt gewesen, betonen Experten in ihren Beiträgen für die im Verlag des Stuttgarter Katholischen Bibelwerks erschienene Zeitschrift. So habe es Gemeinden gegeben, in denen die Versammlung aller Getauften gemeinsam Entscheidungen traf, oder auch Leitungsmodelle in Form eines Ältestenrats. Andere Gemeinden hätten sich an der Struktur des antiken römischen Großhaushalts mit einem "pater familias" orientiert. Vielfach hätten auch Witwen eine wichtige Führungsrolle übernommen.
Weiterlesen auf Katholisch.de >>



Reaktionen auf das Vatikan-Papier
„Die Fixierung auf den Pfarrer ist so eine Sache“
Der Vatikan hat ein vom Papst abgesegnetes Papier versandt, das für viele Katholiken wie eine Rolle rückwärts daherkommt. Darin wird das Engagement von Ehrenamtlichen klar in seine Schranken gewiesen. Wie kommt das an bei jenen an, die sich seit Jahren engagieren?
Stuttgarter Nachrichten >>

Donnerstag, 6. August 2020

75 Jahre Atombomben von Hiroshima und Nagasaki

75 Jahre nach Hiroshima: Appell für eine Welt ohne Atomwaffen
Am 6. August vor 75 Jahren veränderte ein Bombenabwurf eine ganze Epoche. In einer Gemeinsamen Erklärung fordern der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ, und der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, die politisch Verantwortlichen auf, ernsthafte und zielorientierte Schritte in eine nuklearwaffenfreie Welt zu gehen.
VaticanNews >>

Gemeinsame Erklärung von Justitia et Pax und EKD
Gegen das Inferno: Kirchen fordern nuklearwaffenfreie Welt
Die Atombombenabwürfe auf Japan mit Hunderttausenden Todesopfern jähren sich bald zum 75. Mal. Die Deutsche Kommission Justitia et Pax und die EKD stellen aus diesem Anlass gemeinsam klare Forderungen an die Weltpolitik – und auch an Deutschland.
Katholisch.de >>

Atombombenabwürfe auf Japan
„Gewaltige Veränderungen in der religiösen Landschaft“
Die Atombombenabwürfe von 1945 haben die religiöse Landschaft in Japan verändert, so die Religionswissenschaftlerin Inken Prohl. Buddhismus und Shintoismus verloren durch die Kapitulation Japans Privilegien. Als Reaktion auf die Bomben entstanden auch neue Religionen, sagte Prohl im Deutschlandfunk >>


75. Jahrestag von Hiroshima
Experten warnen vor neuer nuklearer Bedrohung
75 Jahre nach Hiroshima halten Wissenschaftler die atomare Bedrohung für so groß wie schon lange nicht mehr. In der Deutschlandfunk-Sendung „Zur Diskussion“ haben Expertinnen und Experten dargelegt, inwieweit sich eine Vervielfachung der Akteure sowie weltpolitische Veränderungen auswirken.
Deutschlandfunk >>


Dalai Lama:
Erklärung zum 75. Jahrestag der Atombombenanschläge von Hiroshima und Nagasaki

Anlässlich des 75. Jahrestages der Atombombenanschläge von Hiroshima und Nagasaki nutze ich die Gelegenheit, Regierungen, Organisationen und Einzelpersonen dazu aufzufordern, sich wieder der Aufgabe zu widmen, die Verwirklichung des Friedens zum Kernstück unseres Lebens zu machen.
Sonnenseite >>


75. Hiroshima-Jahrestag:
Schallenberg fordert nukleare Abrüstung
Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) hat anlässlich des 75. Jahrestags zur nuklearen Abrüstung aufgerufen. "Gerade in diesen angespannten Zeiten müssen wir die nukleare Abrüstung vorantreiben", erklärte Schallenberg am Mittwoch in einer Stellungnahme, in der er Österreichs Beitrag bei diesen Bemühungen lobte.
Der Standard >>


Schönborn: Menschheit vom Wahnsinn der Rüstung befreien
„Warum müssen immer noch Atombomben gebaut werden? Wann wird die Menschheitsfamilie vom Wahnsinn der atomaren Rüstung befreit werden? Genügt nicht die viele Not in aller Welt?“ Mit diesen Sätzen hinterfragt der Wiener Erzbischof in seiner Freitags-Kolumne der Gratiszeitung „Heute“ auch die „irren Summen der Rüstungsausgaben“.
VaticanNews >>

Dienstag, 4. August 2020

Schönstatt-Gründer Kentenich unter Missbrauchsverdacht

Dokumente aus Vatikan-Archiv aufgetaucht
Schönstatt-Gründer Kentenich unter Missbrauchsverdacht
Pater Josef Kentenich war bisher auf dem Weg zur Seligsprechung – neue Dokumente aus dem Vatikan zeichnen aber ein neues Bild des Schönstatt-Gründers: Ordensschwestern werfen ihm Missbrauch vor – der Vatikan schenkte ihnen Glauben.                    
Katholisch.de, 01.07.2020


Exklusiv: Dokumente bezichtigen Pater Kentenich des sexuellen Missbrauchs

Die Auswertung der Archive aus der Zeit Pius XII. belastet mit Pater Josef Kentenich eine bekannte Gestalt der Kirchengeschichte des 20. Jahrhunderts schwer. In einem exklusiven Beitrag für „Die Tagespost“ (Donnerstagsausgabe) legt die in Rom wirkende Theologin und Kirchenhistorikerin Alexandra von Teuffenbach auf der Grundlage bislang unausgewerteter Dokumente dar, dass der Gründer der Gemeinschaft der Marienschwestern von Schwestern des systematischen Machtmissbrauchs und sexuellen Missbrauchs in einem Fall bezichtigt wurde.
Die Tagespost, 1.7.2020


Schönstatt-Bewegung weist Vorwürfe gegen ihren Gründer zurück
Die Schönstatt-Bewegung hat Missbrauchsvorwürfe gegen ihren Gründer Pater Josef Kentenich zurückgewiesen. Die jetzt veröffentlichten Beschuldigungen seien schon lange bekannt und bereits entkräftet worden, teilte die Bewegung am Donnerstag an ihrem Hauptsitz im deutschen Vallendar bei Koblenz mit.
Katholisch.de, 02.07.2020


Ratzinger-Brief aufgetaucht: Pater Kentenich nie rehabilitiert worden
Neue Archivfunde belegen, dass der unter Missbrauchsverdacht geratene Schönstatt-Gründer Pater Josef Kentenich nie offiziell rehabilitiert wurde. In einem Schreiben des damaligen Präfekten der Glaubenskongregation Joseph Ratzinger an den Generalrektor der Pallottiner aus dem Jahr 1982 heißt es, dass "keine der früheren Entscheidungen des Hl. Offiziums, die die Lehre, Tätigkeit und Person P. Kentenichs betreffen, annulliert" worden seien. Der Brief wurde katholisch.de von der Historikerin Alexandra von Teuffenbach zur Verfügung gestellt.
Katholisch.de, 3.8.2020

 

Montag, 3. August 2020

Theologin Knop fordert offene Debatte über Amt, Zölibat und Frauenfrage

Entscheidungen früherer Päpste seien dafür verantwortlich
Theologin Knop: Kirche bei Frauenfrage in "Sackgasse"
Die Kirche müsse einen "Mentalitätswandel" durchlaufen, fordert die Erfurter Dogmatikerin Julia Knop: Sie habe bedeutende gesellschaftliche Entwicklungen nicht mitgemacht – etwa in der Frauenfrage. Knop spricht sogar von einer "Sackgasse".
Katholisch.de >>


Theologin will offene Debatte über Amt, Zölibat und Frauenfrage
"Geerdet und rechenschaftspflichtig"
Die katholische Kirche muss sich nach Ansicht der Erfurter Theologin Julia Knop offenkundig werdenden Systemproblemen stellen. Kirche müsse einen "Mentalitätswandel" durchlaufen, selbst wenn dieser "eine ganze Generation lang" dauern könne.
Domradio.de >>


Samstag, 1. August 2020

Wie eine Äbtissin ihre "Pfarrei" leitet

Wie eine Äbtissin ihre "Pfarrei" leitet
Wer in der katholischen Kirche eine Pfarrei leiten will, muss Priester und damit Mann sein. So hat es der Vatikan gerade wieder betont. Doch es geht durchaus anders, wie Schwester Franziska Lukas, Äbtissin von Kloster Dinklage, im Interview zeigt. Benediktinerinnen-Abteien sind nämlich selbstständig, ein Priester kommt nur zur heiligen Messe - was für die Gemeinschaft auch nicht unproblematisch ist.
Kirche und Leben >>


Zum Thema:

"Wir hängen total in der Luft"
Elisabeth Heiseler leitet den Pfarrgemeinderat in Wittlich im Bistum Trier. Was denkt sie über den Konflikt zwischen Vatikan und deutschen Bischöfen? Ein Gespräch über Widerspruch, Notstopferei und den Erfolg von Frauenteams
Zeit-Online >>


Frauen werden ignoriert
Noch immer ist die katholische Kirche eine patriarchal verfasste Institution, in der geweihte Männer das Sagen haben. In der jüngsten Instruktion des Vatikan werden Frauen nicht einmal erwähnt. Das sorgt für Empörung.
Deutsche Welle >>