Freitag, 13. Oktober 2017

Bistum Essen startet Umfrage zur Gottesdienst-Qualität


Katholiken geben Rückmeldungen zur Gottesdienst-Qualität
Neues Projekt im Bistum Essen ermöglicht den Gläubigen differenziertes und anonymes Feedback. Zudem erhalten die Seelsorger Rückmeldungen von fachlich versierten Beobachtern.
Bistum Essen >>

Qualitätskriterien für (evang.) Gottesdienst >>

Presseberichte der Pfarre der Umfrage >>

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Ex-Rektor der Legionäre Christi hat zwei Kinder

Prominenter Priester bekennt sich zu Frau und Kindern
Ausgerechnet für den ehemaligen Rektor eines Priesterseminars im Vatikan war der Zölibat offenbar ein Problem. Sein Bekenntnis wirft ein Schlaglicht auf ein verschwiegenes Thema.
Süddeutsche Zeitung >>

Wenn der katholische Priester heimlich Kinder hat
Skandale pflastern den Weg der Ordensgemeinschaft Legionäre Christi. Jetzt hat ein hochrangiger Geistlicher zugegeben, zwei Kinder zu haben. Schuld für seine Sünde sieht er aber nicht nur bei sich.
Welt-N24 >>

Freitag, 6. Oktober 2017

Papst Franzuiskus beim Mahl für die Armen in der Basilika von Bologna


Darf man in einer Kirche zu Mittag essen?

In einer Kirche tafeln – darf man das? Diese präzise Frage kam nach dem Papstbesuch in Bologna vergangenen Sonntag auf. Dort nämlich lud Papst Franziskus Flüchtlinge, Bedürftige und Gefängnisinsassen zum Mittagessen in eine große Kirche, die Basilika des heiligen Petronius unweit der Kathedrale. Die Bilder des Mahls in der Kirche erhitzten manches Gemüt. Ob damit nicht die „Sakralität des Ortes“ entweiht sei, fragten sich besorgte Gläubige unter Verweis auf das Kirchenrecht.

Dieses verbietet tatsächlich im Kirchenraum alles, „was mit der Heiligkeit des Ortes unvereinbar ist“. An einem heiligen Ort dürfe „nur das zugelassen werden, was der Ausübung oder Förderung von Gottesdienst, Frömmigkeit und Gottesverehrung dient", wie es im Kanon 1210 heißt. Zugleich lässt das Recht abweichende Nutzungen zu, wenn sie begründet und vom Bischof genehmigt sind. Der Ordinarius könne „im Einzelfall einen anderen, der Heiligkeit des Ortes jedoch nicht entgegenstehenden Gebrauch gestatten.“ Und die Mahlzeit für Arme in einer Kirche? Die Kernfrage bleibt: haben die mit dem Papst tafelnden Gäste in der Basilika die Heiligkeit des Ortes beeinträchtigt? Der Papstvertraute Antonio Spadaro, Leiter der Jesuiten-Zeitschrift „Civiltà Cattolica“, hat eine klare Antwort.

„Die Heiligkeit des Ortes wird in keiner Weise durch die karitative Handlung angegriffen. Das gilt vor allem in einer geordneten Situation, wie es am Sonntag geschehen ist. Ich denke deshalb, die Geste des Papstes, die von anderen Priestern bisher auch in Rom oft gemacht wurde, ist ein sehr starkes Zeichen, das die Zuneigung zu Gott noch verstärkt. … Es ist ein paradox, das Gegenteil zu behaupten. Papst Franziskus hat im Kirchgebäude mit Armen und Benachteiligten gegessen, das ist eine hohe Handlung der barmherzigen Liebe und somit ein grundlegendes Prinzip des Christentums. Ich würde sogar sagen, diese Geste unterstreicht den Einsatz der Kirche am Dienst an den Nächsten.“

Was in Bologna geschehen sei, könne man auch als „Verbindung“ zwischen dem eucharistischen Mahl und dem Mahl für die Armen betrachten. Kritisiert wurde in den Kommentaren, dass die Eucharistiefeier keine „Essensfeier“ sei. Dazu Pater Spadaro:

„Der Herr hat doch gerade dieses Bild des Mahles am Tisch für die Eucharistie ausgewählt. Deshalb finde ich es sehr schön, dass das Brot miteinander geteilt wird und schenkt doch der Eucharistiefeier sogar noch mehr Würde und Güte.“
Radio Vatikan >>

Dienstag, 3. Oktober 2017

Pfarrer fuhr in Graben

Quelle: Krone, 1.10.2017

Mittwoch, 13. September 2017

Gemeinsames Abendmahl: Der Teufel steckt im Detail


Reformierte und Katholiken sollen gemeinsam Abendmahl feiern können. Hüben wie drüben wird dieser Wille seit einiger Zeit immer wieder bekräftigt. Alles nur Lippenbekenntnisse im Reformationsjubiläumsjahr? Zwei reformierte Theologen debattieren.
Weiterlesen im Portal der Reformierten ref.ch >>



Katholiken und Protestanten
Öffnet der Papst die Tür für ein gemeinsames Abendmahl?
Auf ein gemeinsames Abendmahl hoffen viele Protestanten und Katholiken. Für Katholiken ist die gemeinsame Eucharistiefeier nicht zulässig, doch nun bringt Papst Franziskus mit einer Bemerkung Bewegung in die Debatte: Vielleicht müssten nicht alle Unterschiede ausgeräumt sein, bevor das gemeinsame Abendmahl möglich werde.
Deutschlandfunk 2.12.2015 >>


Beiträgen zum Schlagwort "Gemeinsames Abendmahl" auf Papstgeflüster.de >>


Brot, Öl, Äpfel
Abendmahl: Neue Akzente in der Ökumene
In München gab es offiziell kein gemeinsames Abendmahl, aber ein orthodoxes Gemeinschaftsmahl. Wird dieses "die weitere ökumenische Entwicklung entscheidend voranbringen", wie der evangelische ÖKT-Präsident Eckhard Nagel jubelte?
zeitzeichen.de vom Juli 2010 >>

Montag, 11. September 2017

Papst Franziskus: Versöhnungstreffen in Villavicencio

Text der Predigt von Papst Franziskus beim Gottesdienst zum nationalen Versöhnungstreffen in Villavicencio.
Radio Vatikan >>

Die Geschichte des Schwarzen Christus von Bojayá
CNA-Deutsch >>

Papst-Reise nach Kolumbien auf Radio Vatikan >>

Kolumbien-Reise auf CNA-Deutsch >>

Radio Vatikan dokumentiert in einer Übersicht die Papstansprachen und Predigten während seiner Kolumbienreise in der offiziellen deutschen Übersetzung im Wortlaut.

Papst: Leugner des Klimawandels „dumm“ und „stur“
Angesichts der zerstörerischen Hurrikanserie in der Karibik, den USA und Mexiko hat Papst Franziskus Leugner des Klimawandels als „dumm“ und „stur“ gebrandmarkt.
Religion.orf.at >>

Montag, 4. September 2017

Buchtipp: Der Schatz im Himmel



Peter Brown:
Der Schatz im Himmel

Der Aufstieg des Christentums und der Untergang des Römischen Weltreichs
Aus dem Amerikanischen von Michael Bayer und Karin Schuler

Die Gründungsphase der christlichen Kirche zog sich über Jahrhunderte hin. Und gerade in der Frühphase wurden Weichen gestellt – entsprechend spannend ist es, darüber zu lesen. Zum Beispiel war der Aufstieg der Kirche geknüpft an das Versprechen, dass den Armen das Himmelreich gehört. Das beschreibt der englische Starhistoriker Peter Brown in seinem neuen Buch: "Der Schatz im Himmel- Der Aufstieg des Christentums und der Untergang des römischen Weltreichs".

Im frühen Christentum zur Zeit von Kaiser Konstantin und des Kirchenvaters Augustinus wurden die Weichen gestellt für die Kirche der Gegenwart. Nicht ein über Generationen geknüpftes Netz aus Macht und Geld – wie es bei den römischen „Superreichen“ der Fall war – machte die Kirche reich und einflussstark, sondern das Zusammenspiel von Gabe und Glaube. Sich Peter Brown auf seiner Reise durch das spätrömische Reich anzuschließen und die vielen Wege zu sehen, die Menschen gingen, um sich einen „Schatz im Himmel“ zu erarbeiten, ist eine äußerst lohnende Sache – geschichtlich wie soziologisch, meint Rezensent Andreas Puff-Trojan.
Quelle: SWR2 Buch der Woche vom 03.07.2017  (Audio-Beitrag)


Die frühen Christen und der Reichtum
Durch das Nadelöhr in den Himmel
Peter Brown, in Princeton lehrender Althistoriker, ist mit Büchern über Augustinus, über das Leben der Heiligen und über Sexualität und Keuschheit im frühen Christentums bekannt geworden. Nun hat er dem christlichen Umgang mit Reichtum in der Spätantike eine opulente Untersuchung gewidmet.
NZZ >>

Thalia.at >>

Amazon >>

Freitag, 25. August 2017

Deutscher Priester: Bischöfe sind "ein Haufen Feiglinge"


"Zunehmender Groll" gegen die deutschen Bischöfe
Führen die deutschen Bischöfe die Kirche in eine "priesterlose Wüste"? Dieser Ansicht ist Ruhestandspriester Siegfried Fleiner. In einem offenen Brief macht er Vorschläge für die Zukunft der Kirche.

Der 86-jährige Ruhestandspriester Siegfried Fleiner hat sich in Sorge um die Zukunft der katholischen Kirche in einem offenen Brief "an die Bischöfe der deutschen Diözesen" gewandt. "Bevor ich sterbe, möchte ich Euch Fragen stellen, die mich beschäftigen und bedrängen", schreibt der Geistliche laut einem Bericht der "Passauer Neuen Presse" (Dienstag). Er spüre einen "zunehmenden Groll" gegen die Bischöfe, weil sie "sehenden Auges unsere Gemeinden und unsere Kirche in eine priesterlose Wüste" führten.

Der 1931 in Augsburg geborene Fleiner wurde 1957 zum Priester des Bistums Augsburg geweiht. Elf Jahre wirkte er als Missionar in Guatemala, wo er sich in die Politik einmischte, interniert und dann ausgewiesen wurde. Es folgte eine Zeit als Pfarrer in Lindau, dann ein Sabbatjahr. Danach übernahm Fleiner die Augsburger Pfarrei "Zum Guten Hirten", wo er einer christlich-aramäischen Familie aus dem türkischen Tur-Abdin ab Gründonnerstag 1995 fünf Jahre lang Kirchenasyl gewährte. Bundesweites Aufsehen erregte er auch als Priester der in Aichach inhaftierten RAF-Terroristin Brigitte Mohnhaupt. Inzwischen lebt Fleiner im oberbayerischen Kirchanschöring-Kirchstein.

Zulassungsbestimmungen zum Priesteramt ändern

Hauptgrund für den fehlenden Priesternachwuchs ist Fleiners Ansicht nach der Zölibat, der katholischen Geistlichen das Heiraten verbietet. Das wisse jedes Gemeindemitglied und auch die Bischöfe müssten es wissen. Deshalb verstehe er nicht, warum sich diese nicht zusammentäten und durch ihren Vorsitzenden, "der ein Vertrauter des Papstes ist", diesen bitten würden, die Zulassungsbestimmungen zum Priesteramt zu ändern. Der Pfarrer erinnert daran, dass Papst Franziskus einmal Bischof Erwin Kräutler in Brasilien gesagt habe, die Bischöfe sollten ihm diesbezüglich einen Vorschlag machen.

In seinen vielen Priesterjahren habe er, Fleiner, aber kaum erlebt, dass bei Priester- oder Dekanatskonferenzen brisante Themen angesprochen worden seien. Wenn doch, sei immer tunlichst vermieden worden, dass die Ergebnisse in die Öffentlichkeit gelangten oder an die Kirchenoberen. Davon ausnehmen will der Pfarrer die sogenannten Reformpriester und die Bewegung "Wir sind Kirche". (KNA)
Quelle: Katholisch.de

Was mich bewegt – Pfarrer Siegfried Fleiner wird 80
gradraus.de vom 19.11.2011

Montag, 21. August 2017

US-Ethiker: Rassismus ist auch christliches Problem


Mehrere hundert Theologen verschiedener Konfessionen und Kirchen unterzeichnen Erklärung, die rassistische, antisemitische, antimuslimische und neonazistische Ideologie als "Sünde gegen Gott" verurteilt

Washington, 18.08.2017 (KAP/KNA) Christliche Ethiker und andere Theologen in den USA haben rassistische, antisemitische, antimuslimische und neonazistische Ideologie als "Sünde gegen Gott" verurteilt. Wie die US-Zeitschrift "National Catholic Reporter" (NCR) am Donnerstag (Ortszeit) berichtete, haben die Erklärung bisher gut 400 Theologen mehrerer Konfessionen und Kirchen unterzeichnet. Sie konzentrierten sich auf christliche Ethik, weil "dies ein christliches Problem ist", sagte der Ethikprofessor Tobias Winright von der Universität Saint Louis dem NCR.

Die Initiative der Theologen wurde am Dienstag gestartet, weil es nach Aussage Winrights auch in rassistischen und neonazistischen Bewegungen Menschen gebe, die sich Christen nennen. "Das ist aber eine verzerrte Version von Christentum", sagte Winright, Gründer der Initiative "Ethiker ohne Grenzen".

In der Erklärung heißt es unter Bezugnahme auf die jüngste rechtsextreme Gewalt in Charlottesville unter anderem: "Die Übel von weißer Vorherrschaft und Rassismus müssen vor das Angesicht Jesu Christi gebracht werden, der auf keine Kultur oder Nationalität eingegrenzt werden kann." Die "sündhafte Vorstellung weißer Vorherrschaft" sei eine "christliche Häresie". Ebenso weisen die Unterzeichner die Doktrin "America first" zurück. Sie sei ein "schädlicher und götzendienerischer Irrtum".

Daher rufen die Theologen die Pastoren und Leiter christlicher Gemeinschaften auf, solche Übel öffentlich zu benennen, sich ihnen aktiv und friedlich zu widersetzen und für eine Welt der Harmonie und Gerechtigkeit zu demonstrieren.

Erklärung im Wortlaut auf Englisch >> 



Freitag, 18. August 2017

In Osnabrück und München dürfen auch Laien Pfarreien leiten


Zu wenig Priester-Nachwuchs
Laien an die Macht

Wie sollen die Bistümer auf den Priestermangel reagieren? Die meisten legen immer mehr Pfarreien zusammen, die dann von einem Priester geleitet werden. Viele sind damit unzufrieden. Neue Wege gehen nun zwei Diözesen: In Osnabrück und München dürfen künftig auch Laien Pfarreien leiten.

Von Michael Hollenbach (Quelle: Deutschlandfunk.de)

Das Bistum Osnabrück hat das Startsignal gegeben. In den kommenden Monaten sollen die ersten nicht-priesterlichen Pfarrbeauftragten die Leitung von Gemeindeverbünden übernehmen. Daniela Engelhard hat als Leiterin des Seelsorgeamtes das Konzept maßgeblich erarbeitet:

"In diesem neuen Modell, das das Kirchenrecht ermöglicht, gibt es einen Pfarrbeauftragten, der vor Ort die Leitung wahrnimmt in der Pfarreiengemeinschaft, und der auch die Dienstvorgesetzten-Rolle wahrnimmt für das Personal, aber er nimmt die Rolle wahr mit einem moderierenden Priester, der die Pfarrei begleitet."

Chefs innerhalb eines Teams - das können auch Frauen sein - sind dann Laien mit einer theologischen Ausbildung wie zum Beispiel Pastoralreferenten oder Gemeindereferenten. Im Prinzip sind sie dann auch die Vorgesetzten des Priesters.

"Es gibt aber Aufgaben im sakramentalen Bereich oder im gottesdienstlichen Bereich, die dem Priester vorbehalten sind", sagt Engelhard.

Bewährtes Modell aus Lateinamerika
Diese moderierenden Priester können pensionierte Pfarrer oder auch Schul- oder Klinikseelsorger sein, können in der Kirchenverwaltung arbeiten und müssen nicht in der Pfarrei wohnen. Möglich ist dieses Modell aufgrund eines Kirchengesetzes von 1983, dem Kanon 517,2. Thomas Schüller, Professor für Kirchenrecht an der Universität Münster:

"Dahinter stecken konkrete lateinamerikanische Kirchenerfahrungen. Derjenige, der als Kardinal für die Erstellung des Kodex zuständig war, hat aus Venezuela berichtet, dass dort Ordensfrauen und von Bischöfen betraute andere Seelsorge wahrnehmen, wo ein Priester nicht mehr hinkommt. Das habe sich bewährt. Und er hat es geschafft, Papst Johannes Paul II. zu überzeugen, trotz Widerstände in der Kurie diesen Kanon neu in das kirchliche Gesetzbuch aufzunehmen."

Mittlerweile gibt es weltweit 3.500 bis 4.000 Pfarreien, die von einem Laien geleitet werden. Die meisten davon in Lateinamerika, Afrika oder auch in Russland. Doch wegen des akuten Priestermangels müssen sich auch die Diözesen in Deutschland überlegen, welchen Weg sie beschreiten wollen:

"Es gibt zwei Antworten darauf: das eine war in den letzten zwei Jahrzehnten, das man einfach die Zahl der Pfarreien so angepasst hat auf die zukünftig leitungsfähigen Priester", sagt Schüller.

"Automatismus in Frage stellen"
Das bedeutet, dass die Pfarreien immer größer werden; ein Pfarrer für immer mehr Mitglieder zuständig ist. So hat beispielsweise das Erzbistum Hamburg die Anzahl von 174 Pfarreien vor 20 Jahren auf demnächst 28 sogenannte "pastorale Räume" reduziert. Dabei muss ein Pfarrer an der Spitze dieses Verbundes stehen. Einen ähnlichen Weg wie das Bistum Osnabrück beschreiten die Münchener.

"Das heißt konkret, dass wir hier im Erzbistum überlegen, in einer Erprobungsphase auch kollegiale Leitungsmodelle auszuprobieren, also wenn es keinen letztverantwortlichen Priester mehr gibt, dann ein kollegiales Leitungsteam aus Haupt- und Ehrenamtlichen zu bilden. Und damit dafür zu sorgen, dass Kirche vor Ort bleiben kann und wir nicht Strukturfragen immer mehr zum Problem der Gläubigen machen."

Robert Lappy ist im Erzbistum München zuständig für Strategie- und Organisationsentwicklung. Er betont, man wolle nicht noch mehr Pfarreien zusammenlegen. Darunter leide die Nähe zu den Menschen. Das Besondere an dem Münchener Modell: Man verzichtet auf der Ebene des Pfarreiverbundes auf eine einzelne Leitungsperson:

Wir sagen jetzt: Wir wollen erproben, ob es nicht auch möglich ist, dass ein Team kollegial gemeinsam Leitungsverantwortung wahrnimmt, ohne dass es in diesem Team einen Letztverantwortlichen gibt", sagt Lappy.

Diese Entwicklung sei natürlich auch dem Priestermangel geschuldet, räumt Robert Lappy ein. Allerdings: "Es ist auch ein Wechsel in der Sichtweise darauf, welche Kirchenbilder haben wir, welche Leitungsbilder haben wir, und bisher haben wir diese sehr deutliche Zuspitzung zu sagen: Leiten tun Priester. Und das ist so ein Automatismus. De facto muss man diesen Automatismus in Frage stellen."

Gemischte Reaktionen
Ab Herbst will man in einer dreijährigen Erprobungsphase nun mit dem neuen Modell Erfahrungen sammeln. Nicht alle Priester sind begeistert von dem neuen Konzept:

"Das gibt von zustimmenden Reaktionen bis zu sehr skeptischen reservierten und ablehnenden, erlebe ich da alles. Kann man ganz offen sagen, dass wir damit auch ein gängiges Priesterbild in die Diskussion bringen", so Lappy.

Wie den Münchener legen auch die Osnabrückern besonderen Wert darauf, die Zahl der bislang fusionierten 70 Pfarreien nicht weiter zu reduzieren, betont die Leiterin des Seelsorgeamtes Daniela Engelhard:

"Es ist uns wichtig, dass wir nahe bei den Menschen bleiben, und das geht unserer Einschätzung nach nur in überschaubaren Räumen. Wir wollen, dass auch Seelsorge weiter möglich ist nahe bei den Menschen, dass Seelsorger auch in einen guten Kontakt zu den Menschen vor Ort stehen können, und in sehr großen Einheiten besteht die Gefahr, dass die Seelsorge sich in der Anonymität auflöst."

Schon in den 90er-Jahren gab es in einigen deutschen Bistümern Ansätze, zumindest auf Gemeindeebene, Laien die Leitung zu übertragen. Der Kirchenrechtler Thomas Schüller hat die Erfahrungen im Bistum Limburg wissenschaftlich ausgewertet und Gemeindemitglieder befragt:

"Ein Satz, der mir sehr einprägsam war: Es ist ein gutes Gefühl, wenn ich seelsorglichen Beistand brauche und ein Licht im Pfarrhaus brennt."
"Alle Gläubigen sind gefordert, dass Kirche weiterlebt"

Insgesamt sei die Praxis der Gemeindeleitung durch Laien auf eine hohe Akzeptanz gestoßen. Doch dieser Prozess ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten wieder zurückgedrängt worden. Fast alle Bistümer haben auf die Zusammenlegung von Pfarreien gesetzt. In Osnabrück geht man nun aber einen Schritt weiter als in den 90er-Jahren. Nicht nur die Gemeinde, sondern ganze Pfarreigemeinschaften mit bis zu 8.000 Gemeindemitgliedern und zahlreichen Mitarbeitenden sollen künftig von Laien geleitet werden.

"Das ist ein weiterer Meilenstein, der auch Rollenveränderungen mit sich bringt und auch für Gemeinden eine Umstellung erfordert", sagt Daniela Engelhard.

Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller erwartet, dass das Osnabrücker Modell auch in anderen Bistümern Nachahmung finden wird. Denn bei der Ausdehnung der Pfarreien sei die Schmerzgrenze längst erreicht:

"Die Bischöfe haben in dem Papier 'Gemeinsam Kirche sein' schon deutlich signalisiert: Die Zeit, dass man sich allein auf Kleriker bezieht, die Zeiten sind endgültig vorbei. Alle Gläubigen sind gefordert, dass Kirche weiterlebt. Da liegt ein Paradigmenwechsel vor."


Salzburger Pastoralrat: Laien sollen Pfarren leiten
„Grünes Licht für die Einführung von ehrenamtlichen Seelsorgeteams für die Leitung von Pfarrgemeinden“ hat der Pastoralrat der Erzdiözese Salzburg gegeben. Der Beschluss wurde am Wochenende einstimmig gefasst.
Religion.orf.at vom 18.3.2013

Priestermangel: 100 Pfarren werden von Laien geleitet
LINZ. Das hohe Durchschnittsalter der Priester von 65 Jahren und der Mangel an Pfarrern zwingen die Diözese Linz zu neuen Wegen in der Seelsorge.
OÖN.at vom 25.3.2015

Montag, 24. Juli 2017

Abschlussbericht zum Domspatzen-Skandal


Vorfälle von Gewaltausübung an Schutzbefohlenen bei den Regensburger Domspatzen
Untersuchungsbericht von Ulrich Weber und Johannes Baumeister als PDF >>

Video
Missbrauch bei Regensburger Domspatzen: Abschlussbericht dokumentiert 547 Fälle
Tagesschau.de >>

„Schmerzhafter, notwendiger Schritt, dem weitere folgen müssen“
Wir sind Kirche zum Abschlussbericht zur Aufklärung des Missbrauchskandals bei den Regensburger Domspatzen
Pressemitteilung München/Regensburg, 18. Juli 2017

Hunderte Gewaltopfer bei Domspatzen
Bei den Regensburger Domspatzen sind deutlich mehr Chorknaben misshandelt und missbraucht worden als bisher angenommen: Mindestens 547 Kinder und Jugendliche wurden Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt. Der am Dienstag in Regensburg vorgelegte Abschlussbericht gibt dem früheren Domkapellmeister Georg Ratzinger, dem Bruder des emeritierten Papstes Benedikt XVI., eine Mitschuld. Kritik gab es auch am früheren Regensburger Bischof und heutigen Kardinal Gerhard Ludwig Müller.
Süddeutsche Zeitung >>

Aufarbeitung des Domspatzen-Skandals
"Es gab niemanden, an den sie sich wenden konnten"
Hunderte Kinder wurden bei den Regensburger Domspatzen Opfer körperlicher Gewalt, es gab auch sexuelle Übergriffe. Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung erklärt, warum Aufklärung in der Kirche so schwierig ist.
Spiegel-Online >>

Missbrauch in der katholischen Kirche
Betroffene werfen Fürstin Gloria Schmähreden vor
Gloria von Thurn und Taxis gilt als strenggläubige Katholikin. Im Skandal um die Regensburger Domspatzen nimmt sie ihre Kirche in Schutz. Das macht Opfer wütend.
Spiegel-Online >>

"Kardinal Müller soll sich entschuldigen"
Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, fordert eine Entschuldigung des früheren Regensburger Bischofs Gerhard Ludwig Müller: "Müller soll den Opfern gegenüber sein Bedauern zum Ausdruck bringen." Der Abschlussbericht des vom Bistum eingesetzten Sonderermittlers lastet Müller Schwächen bei der Aufarbeitung an.
BR 24 >>

War da was?
Warum Gerhard Ludwig Müller den Missbrauch noch immer nicht sehen will
Zeit-Online >>

Kommentar: Sancta Ecclesia
Bei den Regensburger Domspatzen, das zeigt der Abschlussbericht über den Missbrauchsskandal, herrschte jahrzehntelang ein System der Angst und Gewalt. Das Ungeheuerliche, das ans Licht gekommen ist, trifft die Kirche ins Mark.
Christ-in-der-Gegenwart >>

Samstag, 15. Juli 2017

Halbfas wirft Bischöfen Untätigkeit in der Kirchen-Krise vor


Zum 85. Geburtstagvon Hubert Halbfas: Ein »Kirche+Leben«-Interview aus dem Jahr 2016

Halbfas wirft Bischöfen Untätigkeit in der Kirchen-Krise vor
Am Mittwoch, 12. Juli, wird der Theologe und Religionspädagoge Hubertus Halbfas 85 Jahre alt. Im Juli 2016 hat er der Wochenzeitung »Kirche+Leben« ein viel beachtetes Interview gegeben, das wir zu seinem Geburtstag erneut veröffentlichen.

Aktualisiert:

Sind Priester und Bischöfe das "größte Hindernis" für Franziskus' Vision der Kirche?
Noch schlagen die Wellen hoch über den Artikel aus "Civilta Cattolica", der eine "Ökumene des Hasses" zwischen konservativen Protestanten und Katholiken in den USA beschreibt. Nun ist ein neuer Artikel erschienen, der vermutlich die eine oder andere Stirn in Falten wirft: In der italienischen Wochenend-Ausgabe des "Osservatore Romano" stellt ein Text die These auf, dass das größte Hindernis für die Umsetzung der Vision von Papst Franziskus für die Kirche "ein großer Teil des Klerus ist, auf den oberen wie unteren Ebenen".
CNA-Deutsch >>

Donnerstag, 13. Juli 2017

Das große Papst-Quartett

Lassen Sie 32 Pontifexe aus acht Epochen gegeneinander antreten: Wer hat länger regiert? Wer war bei seiner Wahl am ältesten? Wer war bedeutender? Und wer heiliger? Spätestens die letztere Kategorie dürfte nicht nur bei kirchengeschichtlich Vorgebildeten Stirnrunzeln hervorrufen.
Zur näheren Erläuterung lesen Sie bitte den Artikel in der Frankfurter Allgemeinen.

Dienstag, 11. Juli 2017

Großwarasdorf: Streit um Pfarrer dauert bereits drei Jahre an

 
Streit um Pfarrer: Kein Ende in Sicht

Seit der Abberufung des beliebten Pfarrers Ivan Jelic durch Bischof Ägidius Zsifkovits gibt es massive Proteste gegen ihn und gegen den neuen Pfarrer. Diese Diskussion dauert mittlerweile bereits drei Jahre an. Ein Ende scheint vorerst nicht in Sicht.

Beitrag auf burgenland.orf.at

Erst vor zwei Wochen wurde dem derzeit amtierenden Pfarrer von Großwarasdorf (Bezirk Oberpullendorf) eine ätzende Substanz in die Lüftung seines Fahrzeuges geschüttet - mehr dazu in Anschlag auf Pfarrer vermutet. Jetzt ermittelt das Landeskriminalamt, wer dafür verantwortlich ist.

Konflikt dauert bereits drei Jahre an

Der Konflikt rund um die bosnischen Franziskaner schwelt schon seit Jahren in den kroatischen Gemeinden des Mittelburgenlandes. Das Dekanat Großwarasdorf wird seit mehr als drei Jahren von Pfarrer Bozidar Blazevic und drei weiteren Franziskanern aus Bosnien betreut. Einer der Auslöser, so wird es kolportiert, war die Abberufung von Blazevics Vorgänger Ivan Jelic durch Bischof Ägidius Zsifkovits - mehr dazu in Bischofshof bestätigt: Pfarrer muss gehen. Ihren Unmut haben Gläubige damals bei einem Besuch des Bischofs deutlich gezeigt. Nach der Messe kam es zu Handgreiflichkeiten - mehr dazu in Rangelei bei Bischofsbesuch.


Eskalierender Streit um den Pfarrer von Großwarasdorf
In Veliki Borištof / Großwarasdorf wird der aktuelle bosnische Pfarrer von einigen wenig gelitten. Unlängst gab es gar ein "Säureattentat". Die Polizei ermittelt
Beitrag in Der Standard >>

Pfarrer Božidar Blažević soll Ziel eines Anschlages gewesen sein
Anschlag auf Pfarrer vermutet: Die Kriminalpoli­zei ermittelt
Pater soll attackiert worden sein. Ein Bewohner der Gemeinde hegt Zweifel daran.
KURIER >>

Dienstag, 4. Juli 2017

Vorarlberg: Ein Unbequemer hört auf


Ein Unbequemer hört auf
Joe Egle feiert morgen sein 50-jähriges Priesterjubiläum und tritt im Herbst als Pfarrer von Gaschurn ab.

Gaschurn. (VN-kum) Der braungebrannte 76-Jährige sitzt vor dem Computer und stellt die Fotos, die er heute bei einer Bergtour gemacht hat, auf Facebook. Auf dem Bildschirm sieht man Bilder von Pflanzen. „Ich möchte Menschen die Natur nahebringen“, begründet Joe Egle sein Tun. Der Pfarrer hält sich häufig und liebend gern in der Natur auf. „Dort begegne ich dem Göttlichen.“ Im vorigen Sommer zog er sich 200 Mal die Bergschuhe an.

Oft sammelt er auf seinen Bergtouren Kräuter, Beeren und Wurzeln, denn seit 25 Jahren setzt der Geistliche Heilschnäpse an, was ihm den Spitznamen „Schnapspfarrer“ eingebracht hat. Egle weiß, welche Pflanzen gegen welche Wehwehchen helfen. Dieses Wissen vermittelten ihm einst seine Mutter und seine Ahna. Die Herstellung von Heilschnäpsen sieht er als eine Form der Seelsorge an. „Auch auf diese Weise kann ich Menschen helfen.“

Die Menschen seelsorgerisch zu erreichen und ihnen Hoffnung zu geben: Darum ging es ihm immer in seinem Beruf. Deshalb gab der begeisterte Skifahrer auch 14 Jahre lang nebenher Skiunterricht. „So gelang es mir, mit den Skilehrern in Kontakt zu kommen.“ Um an die Bergretter heranzukommen, trat Hochwürden auch der Bergrettung Partenen bei.

Joe, wie ihn die Gaschurner freundschaftlich nennen, wollte Menschen begegnen und ihnen die Botschaft Jesu verkünden. Deshalb ergriff er vor 50 Jahren den Priesterberuf. Er hat diese Berufswahl nie bereut. Könnte er die Zeit zurückdrehen, würde er heute von Herzen gern wieder als junger Pfarrer zu arbeiten beginnen. „Es wäre spannend, die Veränderungen in der Kirche mitzuerleben.“ Die Kirche müsse sich verändern. „Wenn sie das nicht tut, dann gibt es sie in 50 Jahren nicht mehr“, ist er überzeugt.

Egle war immer ein Unbequemer und hat sich nie ein Blatt vor den Mund genommen. „Was mir nicht passt, sage ich.“ Und es passt ihm einiges nicht in der Kirche: Er versteht zum Beispiel nicht, warum den Priestern der Zölibat nicht freigestellt wird, warum es noch immer kein Frauenpriesterum gibt und „die Bischöfe nach wie vor in Faschingskleidern herumrennen“.

In seinen Predigten hat der gebürtige Koblacher schon oft den Reformstau in der Kirche angeprangert. Vielleicht sind sie deshalb so beliebt. „Manchmal fragen mich Messbesucher, ob sie die Predigt nicht schriftlich haben können.“

Die Kirche, so glaubt Egle, könnte wieder erstarken, „wenn sie einen Schritt zurück zur Lehre Jesu macht“. Die Botschaft von Christus will der langjährige Gaschurner Pfarrer, der mit Erwin Kräutler seit Kindheitstagen befreundet ist, auch im Ruhestand verkünden: „Das ist mein Leben.“ Als Vertreter des Pfarrers wird Egle weiterhin Messen halten und seelsorgerisch tätig sein.
Quelle: Vorarlberger Nachrichten >>

Sonntag, 2. Juli 2017

Luis Ladaria folgt Kardinal Müller als Chef der Glaubenskongregation

Ladaria neuer Chef der Glaubenskongregation
Führungswechsel an der Spitze der Glaubenskongregation: Der Papst hat Erzbischof Luis Ladaria zum neuen Präfekten des Dikasteriums ernannt, wie der Vatikan an diesem Samstag bekanntgab. Der spanische Jesuit und Theologe, bislang Sekretär der Glaubenskongregation, rückt an die Stelle des deutschen Kardinals Gerhard Ludwig Müller, dessen Amtszeit an diesem Sonntag ausläuft. Über die Gründe der Nicht-Verlängerung Müllers wurde zunächst nichts bekannt.
Radio Vatikan >>


Wer ist Erzbischof Luis Ladaria?
Der Präfekt der Glaubenskongregation ist eines der wichtigsten Ämter im Vatikan, Papst Franziskus hat es an diesem Samstag mit Erzbischof Luis Ladaria neu besetzt. Er sei ein „moderater Konservativer“, hatte er in einem Interview über sich selber gesagt. „Mir gefallen Extremistmen nicht, weder die progressistischen noch die traditionalistischen. Ich glaube, dass es einen Mittelweg gibt, dem es zu folgen gilt.“
Ladaria ist Jesuit, wie Papst Franziskus auch, und auch wie Pater Bernd Hagenkord, unser Redaktionsleiter. Deswegen unsere Frage: Wer ist Luis Ladaria?

Hagenkord: Luis Ladaria ist ein Theologieprofessor, der schon seit bald neun Jahren der zweite Mann in der Glaubenskongregation ist und damit zuständig für die Organisation und die inneren Abläufe. Ich kenne viele Leute, die ihn in dieser Arbeit schätzen gelernt haben. Er ist mit über siebzig Jahren nicht mehr der Jüngste, aber dafür ist er sehr erfahren und muss sich nicht erst einarbeiten.

Luis Ladaria ist Jesuit und ist auch nach seiner Bischofsweihe in seiner Jesuitenkommunität wohnen geblieben, regelmäßig begegnen wir uns auf der Straße vor dem Vatikan, auf dem Weg zur Arbeit. Da ist er ein wenig wie damals Kardinal Ratzinger, zu Fuß, Aktentasche unter dem Arm, irgendwie unauffällig auf der Straße. Unprätentiös würde ich ihn nennen. Aber er hat auch Energie, das habe ich in den Gesprächen bemerkt, in denen es um Missbrauchsfälle ging, deren Aufarbeitung fällt und fiel ja in seine Kompetenz, da wirkt er auf mich sehr konzentriert und ernsthaft. Was ich als gutes Zeichen werte.

Interessant ist vielleicht das Detail, dass Luis Ladaria sein Theologiestudium in Frankfurt am Main absolviert hat, er spricht also nicht nur gut Deutsch, sondern kennt auch die theologische Tradition bei uns gut, Rahner, Balthasar und so weiter.

RV: Damit bekommt jetzt ein zweiter Jesuit – nach Papst Franziskus – einen der wichtigsten Posten in der Weltkirche.

Hagenkord: Ich glaube, dass man das gelassen sehen sollte. Gerne werden ja Listen geführt, wer Nummer zwei, wer Nummer drei und so weiter sei. Der Posten ist wichtig, einflussreich weil er Disziplinfragen wie auch Lehrfragen betrifft, man darf das also nicht unterbewerten, aber auch eine Überbewertung tut dem nicht gut.

Und was den Jesuiten angeht: Die Ernennung zum Sekretär hat damals Papst Benedikt XVI. vorgenommen, das halte ich nicht für „Jesuit ernennt Jesuiten“. Wenn man auf all die Ernennungen des Papstes schaut, da sind sehr wenige Jesuiten dabei. Er hat einen erfahrenen Mann ernannt und der ist halt Jesuit, mehr ist da glaube ich nicht dabei.

RV: Steht nach Kardinal Pell, der in der vergangenen Woche sich hat beurlauben lassen, und jetzt Kardinal Müller jetzt eine größere Umorganisierung an der Spitze der Kurie an?

Hagenkord: Dass der Prozess in Australien, zu dem Kardinal Pell fährt, und das Ende der Amtszeit von Kardinal Müller zeitlich eng beieinander liegen, halte ich für Zufall. Es sieht natürlich nicht so schön aus, dass in einer Woche gleich zwei gehen, zumal unter nicht ganz einfachen Umständen. Pell will sich in einem Prozess verantworten und Kardinal Müller ist noch nicht an der Altersgrenze. Trotzdem hielte ich es für falsch, dahinter einen Zusammenhang zu vermuten.


Der Jesuit Ladaria Ferrer wird Nachfolger von Kardinal Müller als Glaubenspräfekt
Der Vatikan bestätigte im Tagesbulletin des vatikanischen Presseamtes die Entlassung von Kardinal Gerhard Müller als Präfekt der römischen Kongregation für die Glaubenslehre. Zum Nachfolger ernannte Papst Franziskus den Jesuiten, Kurienerzbischof Luis Francisco Ladaria Ferrer, der bisher Sekretär der Glaubenskongregation war.
Katholisches.info >>

Franziskus und Kardinal Müller: Chronik eines Zerwürfnisses
Dass der Papst die Amtszeit des obersten Glaubenshüters der Kirche nicht verlängert, kommt einem Erdbeben im Vatikan gleich - Hintergrundbericht von KNA-Chefredakteur Ludwig Ring-Eifel
Kathpress >>

Müller im Abseits
Der Papst will eine pastorale Offensive und besetzt die Leitung der Glaubenskongregation neu. Als Erster muss der konservative Kardinal Müller gehen.
Zeit-Online >>

Freitag, 30. Juni 2017

Personalnachrichten 2017


Personalnachrichten 2017


Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat ernannt
Herrn Mario Klikovits (L), Wulkaprodersdorf, zum Assistenten des Diözesanökonomen und Direktors der Finanzkammer. (18. September 2017)

Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat ernannt den hochw. Herrn
Msgr. Geistl.Rat Josef Hirschl, Pfarrer i. R., zum Aushilfspriester in den Pfarren Großwarasdorf, Kleinwarasdorf und Nebersdorf. (12. September 2017)

Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat ernannt den hochw. Herrn
Mag. Vinko Međugorac zum Pfarrvikar der Pfarren Großmürbisch, Strem, Heiligenbrunn und Hagensdorf mit Wohnsitz Haus St. Franziskus, Güssing. (1. September 2017)

Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat enthoben die hochw. Herren
P. MMag. Ivo Bošnjak OFM als Pfarrvikar der Pfarren Großwarasdorf, Kleinwarasdorf, Kroatisch Geresdorf, Kroatisch Minihof, Nebersdorf und Nikitsch im Hinblick auf die Übertragung neuer Aufgaben durch seine Ordensgemeinschaft. (31. August 2017)
P. Mag. Ludwig Maria Trenker OCist als Beigeordneter Krankenhausselsorger im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt. (30. April 2017)
Mag. Burghard Lang, Güssing, als Ständiger Aushilfpriester in den Pfarren Großmürbisch, Strem, Heiligenbrunn, Hagensdorf, Stegersbach und Ollersdorf. (31. August 2017)

Frau Ana Selaković (L), Schützen am Geb., wurde als Raumpflegerin im Bischofshof angestellt. (1. September 2017)

Die hochwst. bzw. hochw. Herren P. Lic. Lorenz Voith CSsR und Mag. Dr. Slavomir Dlugoš wurden nunmehr zu Subregenten, nicht zu Präfekten, des Bischöflichen Priesterseminars der Diözese Eisenstadt ernannt. (1. September 2017)

Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat enthoben den hochw. Herrn
P. Mag. Irenäus Toczydłowski OFM als Kaplan der Stadtpfarre Frauenkirchen im Hinblick auf seinen Wechsel in die Franziskanerprovinz Katowice. (31. August 2017)

Herr Mag. Rijo Joseph Francis (L) wurde zum Pastoralassistenten für den Seelsorgeraum An der Leitha (bestehend aus den Pfarren Deutsch Jahrndorf, Gattendorf, Nickelsdorf, Potzneusiedl und Zurndorf) bestellt. (1. September 2017)

Frau Georgiana Lucacela (L), Raumpflegerin im Bischofshof, ist aus dem Dienst der Diözese Eisensadt ausgeschieden. (2. August 2017)

Hochwst. Herr Prälat Geistl.Rat Robert Gager, ehemaliger Rektor des Bischöflichen Knabenseminars der Diözese Eisenstadt und Pfarrer i. R., Oberpullendorf - Heimgang. (26. Juli 2017)

Inkardiniert in die Diözese Eisenstadt wurde der hochw. Herr
Lic. Johann Ghinari
, Pfarrmoderator der Pfarren Steinberg a. d. R., Oberloisdorf, Rattersdorf und Mannersdorf a. d. R. sowie ernannter Pfarrprovisor der Pfarre Klostermarienberg, bisher Priester der Diözese Temeswar, Rumänien. (1. Juli 2017)

Frau Dipl. PAss. Sandra Krammer (L), bisher Pastoralassistentin der Pfarren Mischendorf, Kirchfidisch und Hannersdorf, wurde zur Pastoralassistentin der Pfarren Stegersbach, Ollersdorf, Bocksdorf, Olbendorf, Stinatz und Litzelsdorf im Hinblick auf den künftigen Seelsorgeraum ernannt. (1. September 2017)


Personalnachrichten
29. Juni 2017


I.

Heilige Weihe

Der hochwst. Herr Diözesanbischof Mag. Dr. Ägidius J. Zsifkovics hat am 29. Juni 2017, dem Hochfest der hll. Apostel Petrus und Paulus, in der Dom- und Stadtpfarrkirche zum hl. Martin in Eisenstadt geweiht den hochw. Herrn

MMag. Kurt Aufner, Diakon der Diözese Eisenstadt, zuletzt Pastoralpraktikant im Referat für Liturgie sowie in der Pfarre St. Margarethen i. B., geb. am 11. Dezember 1985 in Feldbach, Diözese Graz-Seckau, Taufpfarre Jennersdorf, Heimatpfarre Pinkafeld, zum Priester der Diözese Eisenstadt.


II. 

Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat am Hochfest der hll. Apostelfürsten Petrus und Paulus folgende personelle Dispositionen getroffen, die – soferne nicht ein anderes Datum angegeben ist – mit Rechtswirksamkeit vom 31. August bzw. 1. September 2017 in Kraft treten:

Kan. Mag. Hubert A. WIEDER
Freistellung für die Fokolare-Bewegung
Enthebung als Regens des Bischöflichen Priesterseminars der Diözese Eisenstadt
Enthebung als Dompropst, Canonicus poenitentiarius und Kanoniker des Kathedralkapitels zum hl. Martin
Enthebung als
Leiter des Referates für kirchliche Berufe
Diözesandirektor des Canisiuswerkes
Geistlicher Betreuer der Ständigen Diakone
Seelsorger für die burgenländischen Theologiestudierenden
Mitglied des Priesterrates
Mitglied der Personalkommission

Kan. Mag. Dr. Richard TATZREITER, Regens des Erzbischöflichen Priesterseminars der Erzdiözese Wien, Pfarrer der Pfarre Wien-Bruckhaufen
Zusätzliche Ernennung zum Regens des Bischöflichen Priesterseminars der Diözese Eisenstadt

Mag. Markus MUTH, Subregens des Erzbischöflichen Priesterseminars der Erzdiözese Wien
Zusätzliche Ernennung zum Subregens des Bischöflichen Priesterseminars der Diözese Eisenstadt

P. Lic. Lorenz VOITH CSsR, Rektor, Pfarrprovisor der Pfarre Wien-Marienpfarre, Bischofsvikar der Diözese Eisenstadt für die Orden
Zusätzliche Ernennung zum Präfekten am Bischöflichen Priesterseminar der Diözese Eisenstadt (Bezugsperson für die Alumnen der Diözese Eisenstadt)

Mag. Dr. Slavomir DLUGOŠ, Priester der Diözese Spiš, Pfarrmoderator der Pfarre Ramsau, Diözese St. Pölten, Bezugsperson für die Alumnen der Diözese St. Pölten
Zusätzliche Ernennung zum Präfekten des Bischöflichen Priesterseminars der Diözese Eisenstadt

P. MMag. Michael MESZNER (Meßner) SJ, Spiritual des Erzbischöflichen Priesterseminars der Erzdiözese Wien
Zusätzliche Ernennung zum Spiritual des Bischöflichen Priesterseminars der Diözese Eisenstadt

Prof. Dr. Peter Miščík, Spiritual am Bischöflichen Priesterseminar der Diözese Eisenstadt und Pfarrer der Pfarre Halbturn
Zusätzliche Ernennung zum Seelsorger für die burgenländischen Theologiestudierenden

P. EKan. Kons.Rat P. Mag. Karl SCHAUER, Bischofsvikar
Ernennung zum Diözesandirektor des Canisiuswerkes
Ernennung zum Bischöflichen Beauftragten für die Ständigen Diakone

Mag. Gabriel KOŽUCH, Dechant, Pfarrer der Pfarre Andau und Pfarrmoderator der Pfarren St. Andrä a. Z. und Tadten
Enthebung als Pfarrprovisor der Pfarre Gols

P. Mag. Michael WEISS OCist, Pfarrer der Pfarre Mönchhof
Zusätzliche Ernennung zum Pfarrmoderator der Pfarre Gols

Geistl.Rat Mag. Valentin ZSIFKOVITS
Enthebung als Stadtpfarrer der Stadtpfarre Purbach a. N., Pfarrer der Pfarre Breitenbrunn a. N. und Pfarrprovisor der Pfarren Schützen am Geb. und Donnerskirchen nach Annahme seines Amtsverzichtes
Entlassung in den Dienst der Erzdiözese Wien

Geistl.Rat Mag. Dr. Nikolas O. ABAZIE
Enthebung als Pfarrer der Pfarren Draßmarkt und Oberrabnitz
Enthebung als Dechant des Dekanates Oberpullendorf
In Vorbereitung auf den künftigen Seelsorgeraum Ernennung zum Pfarrmoderator der Stadtpfarre Purbach a. N. und der Pfarren Breitenbrunn a. N., Schützen am Geb. und Donnerskirchen, die er gemeinsam mit dem hochw. Herrn Günther Kroiss im Sinne von can. 517 § 1 CIC betreuen wird, mit Wohnsitz Purbach a. N., wobei Hochw. Geistl.Rat Mag. Dr. Nikolas O. Abazie die Leitung obliegt

Günther KROISS, Geistlicher Assistent der Caritas
Enthebung als Pfarrvikar der Pfarren Schützen am Geb. und Donnerskirchen unter Beibehaltung der übrigen ihm derzeit übertragenen Aufgaben
In Vorbereitung auf den künftigen Seelsorgeraum Ernennung zum Pfarrmoderator der Stadtpfarre Purbach a. N. und der Pfarren Breitenbrunn a. N., Schützen am Geb. und Donnerskirchen, die er gemeinsam mit dem hochw. Herrn Geistl.Rat Mag. Dr. Nikolas O. Abazie im Sinne von can. 517 § 1 CIC betreuen wird, mit Wohnsitz Schützen am Geb., wobei Hochw. Geistl.Rat Mag. Dr. Nikolas O. Abazie die Leitung obliegt

Mag. Lic. Grzegorz Kotynia, Pfarrmoderator der Pfarre Kaisersdorf
Zusätzliche Ernennung zum Pfarrprovisor der Pfarren Draßmarkt und Oberrabnitz

MMag. Stefan Martin RENNER, Geistlicher Assistent des Bildungs- und Tagungszentrums im „Haus St. Stephan“ in Oberpullendorf
Enthebung von der Mithilfe in der Stadtpfarre Oberpullendorf, in den Pfarren Mitterpullendorf und Stoob sowie im Krankenhaus Oberpullendorf
Beauftragung mit der Mithilfe in den Pfarren Draßmarkt, Oberrabnitz und Kaisersdorf

Mag. Vinko Međugorac
Enthebung als Pfarrmoderator der Pfarren Steinbrunn und Zillingtal nach dem „Sabbatjahr“

Mag. Stefan RAIMANN, Pfarrmoderator der Pfarre Hornstein
Enthebung als Pfarradministrator der Pfarren Steinbrunn und Zillingtal
Mithilfe in den Pfarren Trausdorf a. d. W., Oslip, Wulkaproderdorf, Zagersdorf und Antau

Mag. Ignaz IVANSCHITS
Einvernehmliche Versetzung als Pfarrer von der Pfarre Stinatz (mit der Provisur der Pfarre Litzelsdorf) in die Pfarren Steinbrunn und Zillingtal mit Wohnsitz Steinbrunn im Hinblick auf den künftigen Seelsorgeraum

MMag. Stefan Ludwig JAHNS
Enthebung als Kaplan der Pfarren Stinatz und Litzelsdorf und von der Beauftragung mit der Mithilfe in den Pfarren Stegersbach, Ollersdorf, Bocksdorf und Olbendorf
Ernennung zum Pfarrmoderator der Pfarren Stinatz und Litzelsdorf unter Hinweis auf den künftigen Seelsorgeraum

MMag. Kurt AUFNER, Neupriester
Ernennung zum Kaplan der Pfarren Stegersbach und Ollersdorf, verbunden mit der Mithilfe in den Pfarren Bocksdorf, Olbendorf, Stinatz und Litzelsdorf

P. Maria Pushpam PANNIR SELVAM MSFS, MA
Verbleib als Pfarrmoderator der Stadtpfarre Oberpullendorf und der Pfarren Mitterpullendorf und Stoob, die er gemeinsam mit den hochw. Herren P. Deivasakayaraj Sebasthikkannu MSFS und P. Vetharaj Vedamathu MSFS im Sinne von can. 517 § 1 CIC betreuen wird, wobei Hochw. P. Maria Pushpam Pannir Selvam MSFS die Leitung obliegt
Beauftragung mit der weiteren Mitarbeit im Krankenhaus Oberpullendorf

P. Vetharaj Vedamathu MSFS
Ernennung zum Pfarrmoderator der Stadtpfarre Oberpullendorf und der Pfarren Mitterpullendorf und Stoob, die er gemeinsam mit den hochw. Herren P. Maria Pushpam Pannir Selvam MSFS und P. Deivasakayaraj Sebasthikkannu MSFS im Sinne von can. 517 § 1 CIC betreuen wird, wobei Hochw. P. Maria Pushpam Pannir Selvam MSFS die Leitung obliegt
Beauftragung mit der Mitarbeit im Krankenhaus Oberpullendorf

P. Deivasakayaraj Sebasthikkannu MSFS
Ernennung zum Pfarrmoderator der Stadtpfarre Oberpullendorf und der Pfarren Mitterpullendorf und Stoob, die er gemeinsam mit den hochw. Herren P. Maria Pushpam Pannir Selvam MSFS und P. Vetharaj Vedamathu MSFS im Sinne von can. 517 § 1 CIC betreuen wird, wobei Hochw. P. Maria Pushpam Pannir Selvam MSFS die Leitung obliegt
Beauftragung mit der Mitarbeit im Krankenhaus Oberpullendorf

P. Geistl.Rat P. Maximilian CORDIN OCist
Enthebung als Pfarrmoderator der Pfarre Klostermarienberg im Hinblick auf seine Rückkehr in das Stift Lilienfeld

Lic. Johann GHINARI, Pfarrmoderator der Pfarren Steinberg a. d. R., Oberloisdorf, Rattersdorf und Mannersdorf a. d. R.
Vorübergehende zusätzliche Ernennung zum Pfarrprovisor der Pfarre Klostermarienberg

Walter Alois RUDY, Pfarrvikar in den Pfarren Rattersdorf, Mannersdorf a. d. R., Steinberg a. d. R. und Oberloisdorf
Vorübergehend zusätzliche Ernennung zum Pfarrvikar der Pfarre Klostermarienberg

Mag. Lic. Tomasz Duda
Enthebung als Pfarrmoderator der Stadtpfarre Pinkafeld (mit der Selbständigen Lokalseelsorgestelle Sinnersdorf) und der Pfarren Kitzladen und Grafenschachen
Entlassung aus dem Dienst der Diözese Eisenstadt

Léon VARIAMANANA
Enthebung als Pfarrvikar der Pfarren Lockenhaus, Pilgersdorf, Kogl, Piringsdorf und Unterrabnitz
In Vorbereitung auf den künftigen Seelsorgeraum Ernennung zum Pfarrmoderator der Stadtpfarre Pinkafeld (mit der Seelsorgestelle Sinnersdorf) und der Pfarren Grafenschachen und Kitzladen mit Wohnsitz Kitzladen, die er gemeinsam mit dem hochw. Herrn Geistl.Rat Mag. Dr. Peter O. Okeke im Sinne von can. 517 § 1 CIC betreuen wird, wobei Hochw. Geistl.Rat Mag. Dr. Peter O. Okeke die Leitung obliegt

Basil Ikechukwu OBIEKII
Enthebung als Pfarrmoderator der Pfarren Mischendorf, Kirchfidisch und Hannersdorf
Ernennung zum Pfarrvikar der Pfarren Lockenhaus, Pilgersdorf, Kogl, Piringsdorf und Unterrabnitz mit Wohnsitz Unterrabnitz

P. Dominc (Biju Joseph) KADANKAVIL VC, MA
Ernennung zum Pfarrmoderator der Pfarren Mischendorf, Kirchfidisch und Hannersdorf, die er gemeinsam mit dem hochw. Herrn P. Jose Varkey Adapoor VC im Sinne von can. 517 § 1 CIC betreuen wird, wobei Hochw. P. Dominc (Biju Joseph) Kadankavil VC, MA die Leitung obliegt, im Hinblick auf den vorgesehenen Pfarrvertrag mit der Vincentian Congregation (Vinzentiner), St. Joseph’s Provinz, Kerala

P. Jose Varkey Adapoor VC
Ernennung zum Pfarrmoderator der Pfarren Mischendorf, Kirchfidisch und Hannersdorf, die er gemeinsam mit dem hochw. Herrn Hochw. P. Dominc (Biju Joseph) Kadankavil VC, MA im Sinne von can. 517 § 1 CIC betreuen wird, wobei Hochw. Hochw. P. Dominc (Biju Joseph) Kadankavil VC, MA die Leitung obliegt, im Hinblick auf den vorgesehenen Pfarrvertrag mit der Vincentian Congregation (Vinzentiner), St. Joseph’s Provinz, Kerala
Geistl.Rat Lic. Mag. Norbert FILIPITSCH MAS, Dechant, Stadtpfarrer in Jennersdorf
Enthebung als Pfarrprovisor der Pfarren Königsdorf und Heiligenkreuz i. L.

Mag. Lijo Thomas Joseph, Kaplan der Stadtpfarre Jennersdorf
Enthebung von der Mithilfe in den Pfarren Königsdorf und Heiligenkreuz i. L.

Mag. Anton POLLANZ, Pfarrmoderator der Pfarren Mogersdorf und Maria Bild a. W.
Zusätzliche Ernennung zum Pfarrmoderator der Pfarren Königsdorf und Heiligenkreuz i. L. in Vorbereitung des künftigen Seelsorgeraumes

Remigius Emeka OKAFOR
Enthebung als Aushilfspriester in den Pfarren Marz und Rohrbach b. M.
Ernennung zum Pfarrvikar der Pfarren Mogersdorf, Maria Bild a. W., Königsdorf und Heiligenkreuz i. L. mit Wohnsitz Mogersdorf

Sebastian AUGUSTINOV
Beendigung Sabbatjahr
Freistellung bzw. Zuweisung für die Wallfahrtseels- und Pfarrseelsorge in Mariazell

Julian Anton HEISSENBERGER, Alumne des Bischöflichen Priesterseminars
Zuweisung zur Absolvierung des Pastoralpraktikums in der Stadtpfarre Frauenkirchen

Andreas STIPSITS, Alumne des Bischöflichen Priesterseminars
Zuweisung zur Absolvierung des Pastoralpraktikums in den Pfarren Stinatz und Litzelsdorf mit Hinweis auf den künftigen Seelsorgeraum


III.

1. Inkardiniert in die Diözese Eisenstadt wurde der hochw. Herr

Lic. Johann Ghinari,
Pfarrmoderator der Pfarren Steinberg a. d. R., Oberloisdorf, Rattersdorf und Mannersdorf a. d. R. sowie ernannter Pfarrprovisor der Pfarre Klostermarienberg, bisher Priester der Diözese Temeswar, Rumänien. (1. Juli 2017)

2. Pastorale Mitarbeiter/innen

Frau Dipl. PAss. Sandra Krammer
(L), bisher Pastoralassistentin der Pfarren Mischendorf, Kirchfidisch und Hannersdorf, wurde zur Pastoralassistentin der Pfarren Stegersbach, Ollersdorf, Bocksdorf, Olbendorf, Stinatz und Litzelsdorf im Hinblick auf den künftigen Seelsorgeraum ernannt. (1. September 2017)


Personalnachrichten
6. Juni 2017

1. Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat ernannt

Frau Mag. Dr. Gabriele Kindshofer
 (L), Neusiedl a. S., zur Ombudsfrau der Diözese Eisenstadt. (1. Juli 2017)

2. Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat über eigenes Ersuchen enthoben

Frau Mag. Alexandra Moritz
 (L), Bereichsleiterin im Pastoralamt, als Ombudsfrau der Diözese Eisenstadt. (30. Juni 2017)

3. Diözesane Gremien
Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat am 1. Juni 2017 die Diözesankommission für kirchliche Kunst für die Dauer von 5 Jahren, das ist bis zum 31. Mai 2022, wie folgt neu bestellt:

Vorsitzender
Hochw. P. Dipl.-Theol. Hans-Ulrich Möring OT, 
Kaplan in Palterndorf, Ebenthal, Großinzersdorf, Spannberg, Velm-Götzendorf und Loidesthal, Erzdiözese Wien

Weitere Mitglieder
Hochw. Geistl.Rat Mag. Dr. Nikolas O. Abazie,
 Dechant, Pfarrer in Draßmarkt und Oberrabnitz
Herr Mag. Peter Adam (L), Landeskonservator für Burgenland, Wien
Herr Mag. Dr. Florian Thaddäus Bayer (L), Kustos und Leiter der Sammlung der Privatstiftung Esterházy, Eisenstadt
Herr Mag. Heinz Ebner (L), Wien
Herr Dipl.-Ing. Michael Eckel (L), Architekt, Wien
Hochw. Dr. Richard Geier, Leiter des Referates für Liturgie, Pfarrmoderator in St. Margarethen i. B.
Herr Mag. Bernhard Weinhäusel (L), Leiter des Diözesanarchivs, des Diözesanbibliothek und des Diözesanmuseums
Herr Dipl.-Ing. arch. Markus Zechner (L), Leitender Baukurator und Diozesankonservator


Personalnachrichten
30. Mai 2017

Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat ernannt den hochw. Herrn

Ehrenkons.Rat Mag. Wilhelm A. Ringhofer, 
Kreisdechant, Dechant, Propst- und Stadtpfarrer in Eisenstadt-Oberberg und Stadtpfarrer in Eisenstadt-Kleinhöflein, zum Blindenseelsorger der Diözese Eisenstadt. (1. Juni 2017)


Personalnachrichten
18. Mai 2017

1. Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat am 17. Mai 2017 rückwirkend ernannt den hochw. Herrn 

Geistl.Rat Mag. Lic. Norbert Filipitsch MAS, 
Dechant und Stadtpfarrer in Jennersdorf, zusätzlich auch zum Pfarrprovisor der Pfarren Königsdorf und Heiligenkreuz i. L. (12. Mai 2017)

2. Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat betraut den hochw. HerrnMag. Lijo Thomas Joseph, Kaplan in Jennersdorf, mit der  Mithilfe in dern Pfarren Königsdorf und Heiligenkreuz i. L. (17. Mai 2017)


Personalnachrichten
17. Mai 2017

Herr SR Eduard POSCH (L), HOL i. R., Pinkafeld, Heimgang. (16. Mai 2017)
+ SR Eduard POSCH,  geb. 3.4.1928, Pinkafeld
01.09.1986 – 31.08.1998    Präsident der Katholischen Aktion der Diözese Eisenstadt
Langjähriges Mitglied des Pastoralrates und Vorsitzender des Laienrates der Diözese Eisensadt
21.06.1975                       Ritter vom Orden des hl. Papstes Silvester
07.10.1998                       Komtur vom Orden des hl. Papstes Silvester
14.11.1990                       Ehrenzeichen des Landes Burgenland
21.12.1985                       St. Martinsorden in Silber

Hochw. Ehrenkons.Rat OStR Prof. P. Mag. Friedrich Schobesberger SVD, Pfarrer in Königsdorf und Heiligenkreuz i. L., Heimgang. (11. Mai 2017)

Hochw. Ehrenkons.Rat Mag. Werner Klawatsch, Pfarrer i. R., Wiesen, Heimgang. (10. Mai 2017)


Personalnachrichten
30. April 2017

Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat am 29. April 2017 ernannt 

Herrn Gottfried Allmer (L), Graz, zum Orgelkurator der Diözese Eisenstadt, wobei er diese Agenden als Freier Mitarbeiter wahrnehmen wird. (2. Mai 2017)

 
Personalnachrichten
30. April 2017

Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat ernanntden hochw. Herrn P. Maximilian Cordin OCist, Superior und Pfarrmoderator in Klostermarienberg, zum Bischöflichen Geistlichen Rat. (28. April 2017)


Personalnachrichten
26. April 2017

Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat am 25. April 2017 die Kommission für Ökumene und interkulturellen Dialog für die Dauer von 5 Jahren, d. i. bis zum 30. April 2022, wie folgt neu bestellt:

Vorsitzender
Hochw. Kan. MMag. Michael Wüger, Direktor des Pastoralamtes, Ökumene-Referent der Diözese, Pfarrer in Wiesen

Weitere Mitglieder
Hochw. Hon. Prof. MMag. Markus St. Bugnyar, Rektor des Österreichischen Hospizes zur Hl. Familie in Jerusalem
Herr Bernhard Dobrowsky (L), Bereichsleiter im Pastoralamt
Herr Mag. Nikolaus Faiman (L), Bereichsleiter im Pastoralamt
Hochw. Günther Kroiss, Geistlicher Assistent der Caritas, Pfarrvikar in Schützen am Geb. und Donnerskirchen
Frau Mag. Dr. Eva Maltrovsky (L), Lehrende an der privaten Pädagoigschen Hochschule Burgenland, Eisenstadt
Hochw. Viktor Ludwig Oswald, Leiter des Seelsorgeraumes Hl. Florian (mit den Pfarren Rudersdorf, Deutsch Kaltenbrunn und Dobersdorf)
Hochw. Geistl.Rat Roman Schwarz, Dechant, Leiter des Seelsorgeraumes An der Leitha (mit den Pfarren Zurndorf, Deutsch Jahrndorf, Gattendorf, Nickelsdorf und Potzneusiedl)
Herr SR HOL Johann Simon (L), Pinkafeld
Frau Franziska Weidinger (L), Leiterin der Telefonseelsorge, Mattersburg

Als Mitglieder scheiden aus
Frau Christa Fraunschiel (L), Kalkgruben
Hochw. Ehrenkons.Rat Mag. Wilhelm A. Ringhofer, Kreisdechant, Dechant, Propst- und Stadtpfarrer in Eisenstadt-Oberberg und Stadtpfarrer in Eisenstadt-Kleinhöflein


Personalnachrichten
30. März 2017

Herr Dipl. Päd. Leopold Heller (L), Stegersbach, Religionslehrer i. R., bis zuletzt Pfarrassistent der Pfarre Ollersdorf, Heimgang. (28. März 2017)

+ Herr Leopold Heller, 
geb. 18.1.1950, Güssing, Heimatpfarre Stegersbach

01.06.1974 – 31.08.1977       Diözesansekretär der Arbeitsgemeinschaft katholischer Jugend
01.09.1977 – 31.08.1980       Sekretär des Pastoralamtes der Diözese
01.09.1980 – 14.11.1985       Hauptamtlicher Laienmitarbeiter im Dekanat Güssing
15.11.1985 – 28.03.2017       Pfarrassistent in Ollersdorf
Amtliches Mitglied des Dekanatsrates Güssing
15.04.1985 – 09.07.2010       Mitglied der Diözesankommission für die hl. LiturgieReligionslehrer an den VolksschulenStegersbach, Ollersdorf und Olbendorf sowie an der Hauptschule und an derPolytechnischen Schule Stegersbach

18.12.1998                          St. Martinsorden in Silber
11.11.2007                          Verdienstkreuz des Landes Burgenland
19.04.2015                          Ehrenring der Marktgemeinde Ollersdorf
12.12.2016 (24.02.2017)      Ritter vom Orden des hl. Papstes Silvester


Personalnachrichten
27. März 2017

Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat ernannt den hochw. Herrn

Viktor Ludwig Oswald, Pfarrmoderator dieser Pfarren, zum Leiter des am 11. November 2016 neuerrichteten Seelsorgeraumes „Hl. Florian“ mit den Pfarren Rudersdorf, Deutsch Kaltenbrunn und Dobersdorf. (27. November 2016)


Personalnachrichten
28. Februar 2017

1. Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat ernannt

Frau Mag. Gabriele Leser 
(L), Leiterin der Seelsorgestelle im Krankenhaus in Oberpullendorf, zusätzlich zur Leiterin des Referates für Behindertenpastoral im Pastoralamt der Diözese. (1. März 2017)

Frau Lena Hrazdil (L), Pöttsching-Keltenberg, zur Leiterin der Seelsorgestelle im Pflegeheim St. Peter mit Wachkomastation unter Beauftragung mit der Mitarbeit in der Seelsorgestelle imKrankenhaus in Oberpullendorf. (1. März 2017)

2. Diözesane Mitarbeiter/innen

Frau Mag. Alexandra Moritz 
(L), Bereichsleiterin im Pastoralamt und Ombudsfrau der Diözese, wurde als Leiterin des Referates für Behindertenpastoral enthoben. (28. Februar 2017)

Frau Priska Grünwald (L), Oberloisdorf, wurde als Sachbearbeiterin im Matrikenreferat  in Dienstverwendung der Diözese genommen. (1. März 2017)

Personalnachrichten
21. Februar 2017

Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat am 17. Februar 2017 ernannt den hochw. Herrn

Dr. Joy Mangalathil Joseph, 
Priester der Erzeparchie Changanacherry, Indien, zum Aushilfspriester während seines vorübergehenden Studienaufenthaltes  in Eisenstadt. (21. Februar 2017)