Freitag, 31. Juli 2015

Priester kritisieren Bischof Oster für zögerliche Umsetzung des Arbeitsrechts

Priestern ist Passauer Bischof zu zögerlich
20 Priester aus dem Bistum Passau haben sich mit einem kritischen Brief an Bischof Stefan Oster gewandt. Darin beklagen sie, dass das Bistum Passau die neue Ordnung des kirchlichen Arbeitsrechts nicht sofort umsetzen will, so wie es die Deutsche Bischofskonferenz beschlossen hat.

Den Eingang des Schreibens hat Bistumssprecherin Monika Wagmann gegenüber dem Bayerischen Rundfunk bestätigt. Bischof Stefan Oster habe den Passauer Priestern auch umgehend geantwortet und sie zu einem Gespräch eingeladen. Einen Termin dafür gibt es noch nicht. Oster ist derzeit wegen einer Hüft-Operation nicht im Dienst.

Dem Ärger Luft gemacht
Einer der Brief-Schreiber ist Pfarrer Josef Göppinger aus Schöllnach (Lkr. Deggendorf). Mit dem Brief machen sich er und seine Kollegen ihrer Enttäuschung Luft, sagt er dem Bayerischen Rundfunk. Von einem jungen, dynamischen und lebenserfahrenen Bischof erhofften sie sich etwas anderes. Sie fordern, dass die Neuordnung des kirchlichen Arbeitsrechts auch im Bistum Passau zeitnah umgesetzt wird.

Oster habe sich zuvor auf Facebook geäußert
Das Bistum Passau macht darauf aufmerksam, dass der kritische Brief der "Passauer Priester im Dialog" mit dem Datum 20. Juli 2015 versehen ist. Nur zwei Tage später habe Bischof Oster - bis dahin ohne Kenntnis von der Existenz des Briefes - im sozialen Netzwerk Facebook umfangreich Stellung zum Thema "kirchliches Arbeitsrecht" genommen. Tatsächlich findet sich hier eine ausführliche Stellungnahme von Bischof Oster, in der er die Entscheidung, den Beschluss der Bischofskonferenz nicht sofort umzusetzen, begründet. Laut Bischöflicher Pressestelle seien darin die meisten Fragen der Dialog-Priester bereits beantwortet.
Osters Stellungnahme auf Facebook

Neben Bischof Oster haben auch die Bischöfe von Eichstätt und Regensburg die Umsetzung bisher verweigert. Ein Mehrheitsbeschluss der katholischen Bischöfe sieht vor, dass die liberaleren Regelungen eigentlich ab August gelten sollen.
Quelle: BR.de >> 


Der Brief der 20 Priester an ihren Oberhirten im Wortlaut im Wochenblatt >>


Drei Bischöfe gegen ein liberaleres Arbeitsrecht
In der katholischen Kirche Bayerns ist ein Richtungsstreit um die Liberalisierung des Arbeitsrechts entbrannt – auf dem Rücken der Arbeitnehmer. Drei Bischöfe wollen an den alten Reglungen festhalten.
Die Welt >>


Bayerische Bischöfe gegen liberaleres Arbeitsrecht
Zum 1. August werden 23 katholische Bistümer in Deutschland ein neues kirchliches Arbeitsrecht in Kraft setzen. Es sieht vor, dass Wiederverheiratete und Homosexuelle nur in Ausnahmefällen entlassen werden können.
Die Bistümer Passau, Regensburg und Eichstätt sprechen sich gegen liberaleres Arbeitsrecht aus: Ihnen scheinen die Regelungen zu weit zu gehen.
Süddeutsche Zeitung >>


Passauer Bischof verteidigt Festhalten am alten Arbeitsrecht
Oster: Geht nicht darum, "Menschen in schwierigen Lebenssituationen in Zukunft einfach besser rausschmeißen" zu können
Kathpress >

Donnerstag, 30. Juli 2015

Bischof Bode für behutsame Reformen der katholischen Ehe-Lehre


Bischof Bode befürchtet Scheitern der vatikanischen Familiensynode
Nicht nur Sieger und Besiegte
Franz-Josef Bode warnt vor Lagerkämpfen bei der vatikanischen Familiensynode. Beim Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen und Homosexuellen sind die Bischöfe uneins, in diesen Lagern dürfe man aber nicht verharren.

Franz-Josef Bode selbst hat sich für behutsame Reformen der katholischen Ehe-Lehre ausgesprochen. "Es geht darum, ob eine zweite zivile Ehe immer und in jedem Fall von Beichte und Kommunion ausschließt", sagte Bode in einem Interview mit der "Herder Korrespondenz". Bode befürwortet für Geschiedene, die erneut geheiratet haben, "unter bestimmten Umständen die Zulassung zum Bußsakrament und zur Eucharistie".

Der Osnabrücker Bischof Bode ist einer von drei deutschen Bischöfen, die an der vatikanischen Familiensynode im Herbst teilnehmen. Zu der vom 4. bis 25. Oktober tagenden Versammlung werden auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Marx, sowie der neue Berliner Bischof Heiner Koch nach Rom reisen. Bei der Synode werden sich Bischöfe aus aller Welt mit den Themen Ehe, Familie und Sexualität befassen. Die Erwartungen, vor allem was die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Eucharistie sowie den Umgang der katholischen Kirche mit Homosexuellen angeht, sind groß.

Bischöfe tief gespalten

Mit Blick auf die bevorstehende Versammlung äußerte Bode die Sorge, "dass die Synode in Lagern verharrt und am Ende nur Sieger und Besiegte übrigbleiben". Dies dürfe auf keinen Fall passieren. "Es braucht einen Unterscheidungs- und Versöhnungsprozess", sagte der Bischof. "Wir stehen eben nicht nur vor Einzelfragen zu Ehe und Familie, sondern es geht um die grundsätzliche Entscheidung, wie wir uns den Entwicklungen in Europa und der Welt stellen."

Bode warnt davor, die Lehrvorstellung von der Unauflöslichkeit der Ehe aufzugeben. "Abgesehen davon, dass es bestimmte Fälle der 'Scheidung' gibt, sollte Kirche sich da nicht anpassen", sagte der Bischof. "Das war schon der Urkirche so wichtig: Einehe, Treue in der Ehe und Unauflöslichkeit". Zugleich sei es jedoch wichtig, die kirchliche Wahrheit "in einen Dialog mit der Lebenswirklichkeit zu bringen und dann differenzierte Antworten zu finden für einzelne Probleme".

Keine Segnung

Der Vorsitzende der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz sprach sich gegen eine kirchliche Segnung für in zweite Ehe verheiratete Paare aus. Eine zweite liturgische Feier, wie in der orthodoxen Kirche üblich, sei keine Lösung. Er wünsche sich aber eine "pastorale Lösung, die auch einen längeren Weg seelsorglicher Begleitung der Betroffenen einschließt".

Wichtig sei zudem, die eheliche Beziehung nicht allein aus dem Blickwinkel der katholischen Sexualmoral zu beurteilen, sondern viel stärker die Ehe als gemeinsamen Verantwortungsgemeinschaft zu betrachten. "Die Fixierung auf das Sexuelle und auch die Einengung des Sexuellen auf den Akt müssen wir überwinden", so der Bischof.
domradio.de >>


Eine stumme Ruferin
Die kirchliche Sexualmoral findet kaum noch Resonanz. Dabei wäre die Kernbotschaft notwendiger denn je. Es braucht eine selbstkritische Reflexion der eigenen Irrungen, um wieder Glaubwürdigkeit zu erlangen – auch für die Debatten um die sogenannte Homo-Ehe und die Gender-Theorien.
Quelle: Herder Korrespondenz

Mittwoch, 29. Juli 2015

Massive Kirchenaustritte 2014 in Deutschland


Katholische Kirche in Deutschland
Rekord bei Kirchenaustritten - aber Zuwachs in Berlin
2014 sind so viele Menschen wie noch nie aus der Katholischen Kirche ausgetreten. Eine gegenläufige Bewegung gibt es ausgerechnet im weltlichen Berlin. Das hat einen ganz bestimmten Grund.
Der Tagesspiegel >>


Noch nie verließen so viele die katholische Kirche
Rund 218.000 Katholiken haben 2014 ihre Kirche verlassen – ein neuer Höchststand. Bischofskonferenz-Chef Marx ist "schmerzlich bewusst, dass wir Menschen mit unserer Botschaft nicht erreichen".
Die Welt >>


Massive Kirchenaustritte 2014
Steuerliche Gründe oder doch Skandale?
Die beiden großen Kirchen in Deutschland haben im vergangenen Jahr mehr Mitglieder verloren als in den Jahren zuvor. In der katholischen Kirche geht der Mitgliederschwund auf höhere Austrittszahlen zurück. Schuld seien die neuen steuerlichen Regelungen, heißt es aus Bistumskreisen.
BR.de >>


Bonner Stadtdechant
Schumacher: Gott gerät in Vergessenheit
BONN. Ende vergangener Woche schockierten die neuen fürs Erzbistum und das Stadtdekanat Bonn alarmierenden Austrittszahlen aus der Katholischen Kirche: 2014 verließen im Bistum 19 557 Menschen ihre Kirche, mithin 14,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. In Bonn traten 2014 zwar "nur" 10,7 Prozent mehr Mitglieder aus der Kirche aus. Aber jeder der 1231 Austritte schmerzt Monsignore Wilfried Schumacher.
general-anzeiger-bonn.de >>


Pressekompass:
Fehlt den Deutschen der Glaube? Das sagen die Medien
Immer weniger Bundesbürger zieht es noch in Kirche - die Austritte sind auf Rekordstand: Stecken wir in einer Glaubenskrise oder nervt schlicht die Kirchensteuer? Der Pressekompass zeigt den Meinungstrend der Medien.
Spiegel-Online >>


Austritte steigen - Kirchenbesuche auch
Kevelaer. Es ist eine paradoxe Entwicklung. Im letzten Jahr sind so viele Gläubige wie selten aus der Kirche ausgetreten. Gleichzeitig werden die Gottesdienste wieder besser besucht. Die Verbundenheit zur Kirche steige, heißt es.
RP-Online >>

Dienstag, 28. Juli 2015

Diözese Limburg fordert von Tebartz-van Elst Schadenersatz in Millionenhöhe


Fall Tebartz-van Elst: Die Entscheidung liegt beim Vatikan
Im Vatikan werden sich die Kirchenrechtler mit einem höchst delikaten Fall beschäftigen müssen: Die Diözese Limburg fordert von ihrem ehemaligen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst Schadenersatz in Millionenhöhe.
Religion.orf.at >>

Schadenersatz
Vatikan ist jetzt bei Tebartz-van Elst am Zug
Das Bistum Limburg dringt gegenüber Tebartz-van Elst auf Schadenersatz. Noch hat der Vatikan nicht beschlossen, ob das Verfahren eröffnet wird. Bislang konnte sich der ehemalige Bischof auf seine Unterstützer in Rom verlassen.
FAZ >>

Wie es im Fall Tebartz-van Elst weitergeht
Der Ball liegt beim Vatikan
Das Bistum Limburg fordert von seinem ehemaligen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst Schadenersatz in Millionenhöhe. Jetzt müssen sich die Kirchenrechtler im Vatikan mit dem höchst delikaten Fall beschäftigen. Wird es einen Prozess geben?
domradio.de >>

Montag, 27. Juli 2015

Viele Bischöfe wollen Ära Franziskus durchtauchen

"Derzeit scheint es so zu sein, dass viele Bischöfe aus aller Welt den Wunsch hegen, in bequemen Gepflogenheiten und Machtpositionen zu überwintern, und sich nur sehr zögerlich, wenn überhaupt, auf den wunderbaren Aufbruch, den Papst Franziskus eingeleitet hat, einlassen", so Kurt Appel.
Theologe: Viele Bischöfe wollen 'Ära Franziskus' durchtauchen
Wiener Fundamentaltheologe Appel sieht "bedeutsame Akzentverschiebungen" zu Vorgänger-Pontifikaten und Bischöfe, die lieber "überwintern" statt sich einzulassen

Wien (KAP) Viele Bischöfe aus aller Welt scheinen derzeit den Wunsch zu hegen, "in bequemen Gepflogenheiten und Machtpositionen zu überwintern, und sich nur sehr zögerlich, wenn überhaupt, auf den wunderbaren Aufbruch, den Papst Franziskus eingeleitet hat, einlassen": Diesen Eindruck äußerte der Wiener Fundamentaltheologe Kurt Appel in einer Sommerserie der Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag", in der Theologen über das gegenwärtige Pontifikat und ihre Erwartungen an die Bischofssynode im Oktober schreiben.

Franziskus stelle als "Papst der Barmherzigkeit" die "umfassende Verrechtlichung" der Kirche in Frage, so Appel. Das Kirchenrecht habe bei aller Wichtigkeit für die katholische Kirche gegenüber dem Evangelium eine vor allem dienende Funktion. Die Radikalität der Frohbotschaft Jesu nicht zu verkürzen und der modernen Welt zu bezeugen sei das Ziel von Papst Franziskus wie schon jenes seiner Vorgänger Johannes Paul II. und Benedikt XVI. Allerdings seien im gegenwärtigen Pontifikat "mehrere bedeutsame Akzentverschiebungen" zu beobachten, wies der Wiener Theologe hin.

Neben dem Verhältnis von Recht und Evangelium betreffe dies den "selbstkritischeren" Blick von Franziskus auf das Innere der Kirche, der Papst trete dem oft klerikalen Machtmissbrauch entgegen. Johannes Paul II. habe - nicht zuletzt durch eine "zunehmend pessimistische Sicht der westlichen Moderne" - auf eine "geschlossene Kirche" gesetzt, die unter der Führung eines glaubenstreuen Klerus und begeisterungsfähiger Bewegungen christliche "nichtverhandelbare" Werte ohne Kompromisse verkünden sollte. Nach den Worten Appels habe Benedikt XVI. diese Linie fortgeführt und als "Papst der Wahrheit" sein Augenmerk ganz auf eine geistige Fundierung der vom Wojtyla-Papst forcierte Neuevangelisierung gelegt.

Barmherzigkeit im Zentrum des Evangeliums

Papst Franziskus trage in seinem Bemühen um Barmherzigkeit stärker der Fragilität des modernen Menschen Rechnung, "der viel tiefgehender als vorangegangene Generationen auf sich allein gestellt ist und nicht mehr auf traditionelle Zusammenhänge zurückgreifen kann". Dabei gelinge es ihm zu vermitteln, dass die Sensibilität für das Verwundete und Fragile und das Mitleid im Zentrum des Evangeliums stehen.

Für die bevorstehende Synode über Ehe und Familie wird - so Appel - die entscheidende Frage sein: "Wird es gelingen, deutlich zu machen, dass sich die Sprache und die Praxis der Kirche am Wunsch zu heilen und zu verstehen bemessen müssen?" Mit dem Widerstand "beharrender" Bischöfe werde jedenfalls zu rechnen sein.
Kathpress >>


Donnerstag, 23. Juli 2015

Offener Brief zur Absetzung des Eisenstädter Domorganisten

Ich hatte meine Verwunderung über die Enthebung von Mag. Robert Kovacs als Domorgnist bereits am 10. Juli gepostet.  Es freut mich sehr, dass nun Männer und Frauen den "künstlerischen Aderlass in der Kirchenmusik der Diözese" beklagen und Bischof Ägidius Zsifkovics in einem offenen Brief um ein klärendes Gespräch über die Absetzung des Domorganisten bitten.
Der Offene Brief mit weiteren UnterzeichnerInnen >>

Falls Sie den Offenen Brief unterstützen möchten, teilen Sie das bitte per Mail oder Handy DI Christian Leitgeb mit. 

Ihre Meinung können Sie gerne auch als Kommentar posten.

Pressemeldungen:

Offener Brief an Bischof nach Abgang von Domorganist Robert Kovács
Das Ausscheiden von Domorganist Robert Kovacs sorgt bei einigen Mitgliedern der Eisenstädter Pfarrgemeinde für Unmut.

EISENSTADT. Mit einem von rund 40 Personen unterzeichneten offenen Brief an Bischof Ägidius Zsifkovics reagieren Christian Leitgeb und Peter Buzanits auf das Ausscheiden von Robert Kovács als Domorganist. Laut den Initiatoren des offenen Briefes sei Kovács zur einvernehmlichen Auflösung seines Dienstverhältnisses gezwungen worden (bei sonstiger Kündigung). Sie orten eine „künstlerische Bankrotterklärung“ und wollen ein klärendes Gespräch mit den kirchlichen Entscheidungsträgern. Die Diözese widerspricht dieser Darstellung, vielmehr habe Kovács Ende Mai bei der Personalabteilung der Diözese Eisenstadt (Generalvikar) um einvernehmliche Auflösung seines Dienstverhältnisses ersucht.

„Dem wurde mit Einverständnis der Dompfarre (Dompfarrer) entsprochen und wurde in Folge – als kirchlicher Formalakt parallel zur arbeitsrechtlichen Auflösung – das Enthebungsdekret des Herrn Diözesanbischofs ausgestellt. Dies geschieht immer, wenn eine diözesane Funktion (eines Laien oder Geistlichen) beendet wird. Von einer Enthebung im Sinne einer arbeitsrechtlichen „Kündigung“ kann keine Rede sein“, heißt es in einer Stellungnahme von Dominik Orieschnig, Pressesprecher der Diözese, auf Anfrage von Tips. Die Initiatoren wiederum argumentieren mit einem „künstlerischen Aderlass in der Kirchenmusik der Diözese. Nun wurde auch der letzte anerkannte Musiker, der von der Diözese angestellt war, aus seiner Position gedrängt“, heißt es in dem offenen Brief. Die Initiatoren würden Kovács und seine Arbeit außerordentlich schätzen, weshalb die Entscheidung für sie nicht nachvollziehbar sei.

Diözese: Niemand muss sich um Qualität der Dommusik sorgen

Dem Vorwurf des „künstlerischen Aderlasses“ entgegnet Orieschnig: „Das Ausscheiden von Herrn Mag. Kovács als für einen Teil der Gottesdienste im Dom zuständigen Organisten bedeutet keinerlei Abbruch für die hohe Qualität der Dommusik Eisenstadt, die mit jährlich über hundert (!) musikalisch besonderen Gottesdienstgestaltungen (unter Teilnahme von zahlreichen anderen Organisten, Chor, Vokal-Substituten, Solisten, Haydn-Orchester etc.) unter ihrem Dommusikdirektor Mag. Thomas Dolezal eine nachweislich noch nie dagewesene Höhe und Dichte erreicht hat. Sogar Gastauftritte des Eisenstädter Domchores im Stephansdom und an der Wiener Kaisergruft im Vorjahr waren die Folge. Sorgen um die Dommusik, wie die Unterzeichner des Briefes sie zu haben scheinen, braucht man sich also nicht zu machen, wenn man nur ein bisschen was von Musik versteht und sich das beeindruckende Programm der Dommusik unvoreingenommen vor Augen führt.“

Quelle: Christoph Breitenfelder, Tips Redaktion

Mittwoch, 22. Juli 2015

Umwelt-Papst motiviert Bürgermeister zu konkreten Schritten

Abschlussdokument Vatikan-Bürgermeister: Paris ist die letzte Chance!
Menschengemachte Klimaerwärmung ist eine wissenschaftliche Tatsache und ihre Kontrolle ist ein moralischer Imperativ für die Menschheit. Das erklären die im Vatikan zu einer Konferenz versammelten Bürgermeister und Lokalpolitiker, die zwei Tage lang Themen um die Fragen von Umwelt und sozialem Ausschluss besprochen hatten. Zum Abschluss unterzeichneten sie eine gemeinsame Erklärung, unter die auch Papst Franziskus am Dienstag seine Unterschrift gesetzt hatte. Neben dem Anerkennen der menschengemachten Ursachen spricht das Dokument von der Wichtigkeit der Städte bei der Lösung der Probleme.

Man habe auf Basis der Enzyklika Papst Franziskus’, Laudato Si’, Fragen des Klimawandels und der sozialen Exklusion besprochen, heißt es in dem Text. Die überwältigenden wissenschaftlichen Beweise für die menschengemachten Ursachen des Klimawandels seien genauso bedacht worden wie Fragen von Biodiversität. Außerdem habe man über Gerechtigkeit und Wohlstand gesprochen. So sei es deutlich, dass obwohl sie kaum zur Verursachung von Klimawandel beitrügen, die Armen der Welt den Großteil der Folgen zu tragen hätten.

Die Bürgermeister sprechen sich für erneuerbare Energien und die Verlagerung von Staatsausgaben weg von militärischen Zwecken hin zu nachhaltigen Investitionen aus. Der Klimagipfel in Paris zum Ende dieses Jahres sei vielleicht die letzte Möglichkeit, die Erderwärmung unter 2 Grad zu halten, während die augenblickliche Entwicklung eher 4 Grad und damit sehr viel Zerstörung erreichen werde.
Radio Vatikan >>



Klimawandel
Der Umwelt-Papst und die Bürgermeister
Wie keiner seiner Vorgänger setzt sich Papst Franziskus für die Umwelt ein. Jetzt hatte das katholische Kirchenoberhaupt Bürgermeister in den Vatikan eingeladen, um sein Anliegen vorzubringen.
Deutsche Welle >>


Papst an Bürgermeister: „Ich zähle auf Paris-Klimakonferenz“
Der Einsatz für die Umwelt ist nicht nur Sache der „Grünen“, sondern soll für jeden gelten. Das betonte der Papst am Dienstagabend beim Treffen mit den Teilnehmern der Klimawandel- und Menschenhandel-Konferenz im Vatikan. Auf Einladung von Papst Franziskus diskutierten rund 60 Bürgermeister aus aller Welt zwei Tage lang im Vatikan über den Kampf gegen moderne Sklaverei und Klimaerwärmung.
Radio Vatikan >>

Montag, 13. Juli 2015

Schönen Sommer & Ab in die Ferien!

Jetzt ist das beste Wetter, um einen Clip für die "Cold Water Challenge" zu drehen.

Ich mache eine Sommerpause - der Blog wird die nächsten Wochen nicht regelmäßig aktualisiert - ausser es gibt gravierende Ereignisse :-)

Ich wünsche allen Leser_innen und Freunden der Kirchenreformbewegungen 
einen schönen Sommer und eine erholsame Zeit.

Euer Edi Posch

Samstag, 11. Juli 2015

15. Sonntag im Jahreskreis

Die Macht hat vielerlei Namen und Gestalten: Energie, Geld, Intelligenz, Beziehungen, Organisation, Waffen. Der Jünger Jesu hat nicht den Auftrag, sich mit Macht durchzusetzen. Er soll jedoch das Wort Gottes weitersagen, er soll Zeuge Gottes sein in dieser Welt. Und er soll der Kraft Gottes Raum geben in seinem eigenen Leben. Die Menschen werden seinem Wort nur glauben, wenn sie es als gelebte Wahrheit sehen.

Ps 17,15
Ich will in Gerechtigkeit dein Angesicht schauen,
mich satt sehen an deiner Gestalt, wenn ich einst erwache.


Lesungen auf Erzabtei Beuron >>


Paare
Meditation zum Sonntagsevangelium von der Erzdiözese Freiburg >>

Sonntagslesungen des Bibelwerks >>

Liturgische Bausteine der Steyler Missionare >>

Freitag, 10. Juli 2015

Danke, Robert!


Ex-Domorganist Mag. Robert Kovács
Unter den jüngsten personellen Änderungen in der Diözese ist eine besonders schmerzlich: die Enthebung von Mag. Robert Kovács als Domorganist. Wer ihn an der Orgel hörte, war begeistert von seiner Virtuosität und seinem Improvisationstalent. Wer seinen Lebenslauf liest, ist überrascht, dass sich dieser Künstler derart leidenschaftlich für Eisenstadt Zeit genommen hat.

Allerdings bekam er in letzter Zeit zusehends zu spüren, dass man ihm die Flügel stutzen wollte. Die Ankündigungen seines diesjährigen "Eisenstädter Orgelfrühlings" wurden kirchlicherseits desavouiert.  Die "einvernehmliche" Beendigung des Dienstverhältnisses war eine logische Konsequenz.



Eine Frage zum Schmunzeln: ist dieses Kessel-Gulasch auch besser, wenn es aufgewärmt wird?

Bodenständig
Kesselgulasch
Mahlzeit Burgenland vom 17.5.2010
Robert Kovacs isst am liebsten Kesselgulasch so wie es in Ungarn zubereitet wird. Zur Suppe wird Weißbrot gereicht.
burgenland.orf.at

Donnerstag, 9. Juli 2015

Diözese: Quartiere für 200 Flüchtlinge

Die Diözese Eisenstadt will bis Jahresende Quartiere für 200 Flüchtlinge schaffen. Mehr als 60 Flüchtlinge leben derzeit in Zelten auf dem Gelände der Landespolizeidirektion in Eisenstadt. Am Mittwoch sollen weitere Asylwerber aus Traiskirchen kommen.

In Eisenstadt, Mattersburg und Rohrbach hat die Diözese Eisenstadt bereits Unterkünfte für rund 20 Flüchtlinge bereit gestellt. In den kommenden Wochen sollen 50 weitere Asylwerber Zuflucht in Quartieren der Diözese finden. Derzeit adaptiere man zehn Pfarrhöfe dementsprechend, sagte Ulrike Kempf, stellvertretende Pressesprecherin der Diözese Eisenstadt.

Sonderbudget für Adaptierung von Pfarrhöfen
Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics hat für die Renovierung und Adaption der Quartiere ein Sonderbudget bereitgestellt. Die Diözese warte nun auf die Zuweisung der Flüchtlinge durch das Innenministerium. Pro Pfarrhof sollen zwischen fünf und acht Menschen untergebracht werden.
Zsifkovics geht davon aus, dass die Diözese bis Jahresende insgesamt 200 Kindern, Frauen und Männern ein Dach über dem Kopf bieten kann. Bei der Betreuung der Betroffenen werde die Diözese eng mit den jeweiligen Pfarren und der Caritas Burgenland zusammen arbeiten, hieß es. Unter anderem wird den Flüchtlingen kostenlos qualifizierte rechtliche Beratung bei Asylverfahren angeboten.

Bischof: Zelte Armutszeugnis für Politiker
Die Unterbringung von Flüchtlingen in Zelten - wie zur Zeit in Eisenstadt - bezeichnete der Diözesanbischof als Armutszeugnis für die handelnden Politiker - mehr dazu in Zelte: Vorerst keine weiteren Flüchtlinge und 80 Flüchtlinge ziehen in Zelte ein. Im Umgang mit schutzsuchenden, zum Teil schwer traumatisierten Menschen brauche es bei den Verantwortlichen in Bund und Ländern Besonnenheit und Sachlichkeit, so Zsifkovics.

Quelle: ORF Burgenland


Diözese öffnet Pfarrheime im ganzen Land für Flüchtlinge
Unterkünfte für Schutzsuchende geschaffen. Rund 200 Plätze stehen zur Verfügung.
KURIER >>

Erfreuliche Initiative der Diözese und Bischof Ägidius. Danke auch für die klare Aussage "Zelte sind Armutszeugnis für die handelnden Politiker".

Unwettereinsatz bei Asylzelten in Salzburg
Wegen eines starken Gewitters und Sturm wurde in der Nacht die Berufsfeuerwehr zum Flüchtlingszeltquartier in der Stadt Salzburg gerufen. Starke Windböen hatten zwei Zelte aus der Verankerung gerissen, in denen Flüchtlinge untergebracht sind.
Weiterlesen auf ORF.at >>


Wiesen: Flüchtlingsheim-Betreiber gibt auf
40 bis 60 Asylwerber hätten in ein ehemaliges Seniorenheim einziehen sollen, so der Plan eines Grazer Unternehmers. Der heftige Widerstand von Bürgern in Wiesen ist dem potenziellen Betreiber der Flüchtlings-Unterkunft aber zu viel geworden.
ORF Burgenland >>

Schade, dass sich bei den Asylheim-Diskussionen in Wiesen weder Pastoralamtsdirektor noch Caritas-Direktorin eingebracht haben.

Asylheim bleib in  Schwebe
Die Bevölkerung zeigt reges Interesse an Infoveranstaltung. Der potenzielle Betreiber sieht den Ball beim Land.
KURIER >>

Mittwoch, 8. Juli 2015

Kardinal Marx und Präsident Glück präsentieren Orientierungshilfe „Ethisch-nachhaltig investieren“

Katholiken empfehlen Investitionen nach ethischen Kriterien
"Gutes für die Menschen tun"
Die katholischen Kirche will Gemeinden, Orden, Bistümer und Hilfswerke dazu motivieren, ihr Geld nach ethischen, sozialen und ökologischen Kriterien anzulegen. Zu den Ausschlusskriterien gehören unter anderem Abtreibung, Rüstung und Gentechnik.
domredio.de >>


Kardinal Marx und Präsident Glück stellen Orientierungshilfe für Finanzverantwortliche katholischer Einrichtungen vor
„Ethisch-nachhaltig investieren“
Diese soll die Finanzverantwortlichen in den kirchlichen Einrichtungen dabei unterstützen, ihre Gelder unter Berücksichtigung ethischer Kriterien anzulegen. Sie regt zur Diskussion über diese Kriterien an und gibt praktische Hinweise zur Umsetzung einer ethisch orientierten Anlagepolitik. Ethische Maßstäbe sind insbesondere der Schutz des menschlichen Lebens, die Einhaltung und Förderung der Menschenrechte, die Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern und die Bewahrung der natürlichen Umwelt. Besonders mit den Kirchenbanken stehen erfahrene Finanzdienstleister bereit, um das Vermögen kirchlicher Einrichtungen nach ethischen Kriterien auszurichten. Diese bedienen sich der Analysen fachkundiger „Research-Agenturen“.
Pressemitteilung der Deutschen Bischifskonferenz >>


Orientierungshilfe „Ethisch-nachhaltig investieren“

Dienstag, 7. Juli 2015

Dechant und Stellvertreter ihrer Ämter enthoben

Hat überraschend den Hut genommen: Dechant Johannes Vertesich
Die jüngsten Personalveränderungen haben im Dekanat Großwarasdorf zu Überraschungen geführt. Dechant Vertesich, der sich immer schützend vor den Bischof gestellt hat, wird plötzlich in den Ruhestand versetzt. Die Hintergründe sind unklar.
Bei Pfarrer Kuzmits stand die Überstellung nach Eisenstadt schon länger fest. Er soll dort das Neue Gotteslob ins Kroatische übersetzen.

Siehe dazu Blog-Kommentare:

Pfarre Nikitsch ist geschockt - von einem Tag auf den anderen stehen wir ohne Priester da - die heimischen Priester werden in den Ruhestand geschickt (offizielle These) und statt dessen werden Padres aus Bosnien in die kroatischen Pfarren entsendet - die nur Unruhe stiften und den Klingelbeutel hören wollen. Frage mich schön langsam, ob es nicht besser wäre, einen neuen Bischof für das Burgenland zu bestellen !?
Ein herzliches Vergelt´s Gott an unseren scheidenden Pfarrer Vertesich für die wunderbaren Messen - Sie werden uns unvergesslich bleiben und ein großes Loch in unserer Pfarre hinterlassen.
Bog neka Vas cuva - ovo si zaistinu niste zasluzili ! Jos jednoc Bog plati !

und jetzt kommt auch noch Nikitsch dazu - als Dankeschön für die Verteidigung des Hrn. Bischofs durch Matic, mußte jetzt Dechant Vertesich den Kopf hinhalten - wurde kurz nach seinem 25-jährigen Priesterjubiläum in Pension geschickt ! Angeblich wurden die Mitbrüder vom Bischof persönlich kontaktiert und es wurde ihnen ein Fernbleiben bei der Jubiläumsmesse von Dechant Vertesich angeordnet. Will unser Bischof wirklich nur das Beste für die Dioezese oder geht es hier nur um Machtdemononstration ?? Empfehlung an den Bischiof - "Die Wahrheit wird Euch frei machen" - warum wird nicht mit offenen Karten gespielt ?

"Quo vadis" kroatisches Dekanat Großwarasdorf? Welche Perspektiven hat der Bischof mit diesem Dekanat?
Jene heimischen Priester, die sich den Respekt der Gläubigen nach jahrelanger Arbeit erarbeitet und verdient haben, werden versetzt bzw. in den Ruhestand geschickt. Ihre jahrelange Loyalität zum Bischof wird von einem Tag auf den anderen aufgekündigt.
Vertesich und Kuzmich haben in ihren Pfarren gute Arbeit geleistet, hier hat doch alles funktioniert!! Dass Dechant Vertesich als Bauernopfer für die Beruhigung in Großwarasdorf und Nebersdorf seinen Kopf hinhalten musste, finde ich einfach unfair!

Die Balkanisierung der Diözese Eisenstat, besonders des kroatischen Dekanats Großwarasdorf haben einen neuen Höhepunkt erreicht. Die bosnischen Kampf- und Intrigenmönche haben es geschafft auch noch den letzten burgenländisch-kroatischen Priester, mit Mithilfe des Bischofs zu vertreiben. Dechant Vertesich war ein sehr guter Priester und seine Pfarren waren noch die letzten die funktioniert haben und wo die Pfarrgemeinderäte aller drei Pfarren ohne Streit, harmonisch zusammengearbeitet haben. Statt sich der Kampf- und Intrigenmöche aus Bosnien zu entledigen - siehe Video der Bischofsvisitation in Nebersdorf - hat der Bischof seinen besten Freund nun geopfert. Es ist eine Schande und an Niedertracht nicht zu überbieten. Dem Pfarrer Vertesich kann man nur vom ganzen Herzen für die wunderschönen Messen und Predigten danken und ihm alles gute, fernab von den Intrigen des Bischofshofs in Eisenstadt wünschen. Gottes Mühlen mahlen langsam...

Personalnachrichten vom 1. Juli 2015:

Geistl.Rat Mag. Johannes VERTESICH, Dechant
Enthebung als Dechant des Dekanates Dekanates Großwarasdorf, als Pfarrer der Pfarren Nikitsch und Kroatisch Minihof und Pfarrmoderator der Pfarre Kroatisch Geresdorf sowie von seinen übrigen Agenden nach Annahme seines Amtsverzichtes
Eintritt in den dauernden Ruhestand (30. Juni 2015)

Josef KUZMITS, Dechant-Stellvertreter
Enthebung als Pfarrer der Pfarren Frankenau und Lutzmannsburg nach Annahme seines Amtsverzichtes
Ernennung zum Leiter des liturgischen Referates in der Kroatischen Sektion sowie zum
Beigeordneten Seelsorger am Altenwohn- und Pflegeheim „Haus St. Martin“ in Eisenstadt

Für Nikitsch ist zwar ein "Mithelfer" ernannt, aber offen ist, wem er helfen soll. Denn Pfarrer und Dechant ist seit 30. Juni im dauernden Ruhestand.

Mag. Johannes LEHRNER, Tit.Pfarrer, Aushilfspriester, Oberpullendorf,
Betrauung mit der Mithilfe in den Pfarren Nikitsch, Kroatisch Minihof und Kroatisch Geresdorf (1. Juli 2015)

P. Vjekoslav MATIĆ OFM, bisher Pfarradministrator der Pfarre Unterpullendorf
Ernennung zum Pfarrmoderator des Pfarrverbandes Unterpullendorf-Frankenau-Lutzmannsburg

P. Rafael IVANKIĆ OFM
Dienstverwendung, Ernennung zum Pfarrmoderator der Pfarre Lutzmannsburg und Beauftragung mit der Mithilfe in den Pfarren des Dekanates Großwarasdorf


Laut Artikel in „Angeli e Arcangeli“ vom November-Dezember 2012 hatte Pfarrer Vertesich große Bedenken, die Pfarre Nikitsch 2011 zu übernehmen. Erst die Worte von Fra` Elia, dass man dem Bischof unbedingt gehorchen muss, hätten ihn schließlich dazu beflügelt.

Montag, 6. Juli 2015

Pro und Kontra: Hat der Papst mit seiner Kritik an der Wirtschaft recht?

Pro und Kontra:
Hat der Papst mit seiner Kritik an der Wirtschaft recht?


Wetzlar (idea >>) – Papst Franziskus übt in seinem Mitte Juni veröffentlichten Lehrschreiben „Laudato si“ (Gelobt seist du) scharfe Kritik an Umweltzerstörung, Klimawandel und Konsumrausch. Er macht vor allem die Wirtschaft in den Industriestaaten für die globalen Probleme verantwortlich. Ist sie an den Ungerechtigkeiten schuld? Dazu äußern sich zwei Experten in einem Pro und Kontra für die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar).

Sozialethiker: Gewinnmaximierung wirkt sich verheerend aus
Der Sozialethiker Prof. Franz Segbers, der bis 2014 an der Universität Marburg lehrte, bejaht die Frage. Nach seinen Worten geht es nicht um „die“ Wirtschaft, wohl aber um eine bestimmte Form des Wirtschaftens: „Wenn Gewinnmaximierung zum obersten Ziel wird, dann wirkt sich eine solche Wirtschaft verheerend für Menschen und die Schöpfung aus.“ Einer solchen Wirtschaft schleudere der Papst ein deutliches Nein entgegen. Er tue dies genauso wie die Kirchen im Ökumenischen Rat. Dies sei nicht verwunderlich, denn die Mehrheit der Menschen wie der Christen lebe im globalen Süden. Sie erlebten, wie die Erde zu einer „unermesslichen Mülldeponie“ – so der Papst – geworden sei. Segbers stimmt ihm zu, dass man eine wahre „kulturelle Revolution“ brauche, damit die nötigen Änderungen im Leben, in der Produktion und im Konsum vorgenommen werden, um die Zerstörung der Schöpfung und die Erderwärmung zu bekämpfen. Notwendig sei „eine wirklich universale Solidarität aller im Haus der Schöpfung“, so Segbers.

Volkswirt: Was der Papst übersieht
Kritik an der päpstlichen Argumentation äußert der Volkswirt Hans-Jörg Naumer (Frankfurt am Main), der in leitender Funktion in der Finanzbranche tätig ist: „‚Die Wirtschaft‘ gibt es nicht. Wir sind es, und wir sind alle Sünder.“ Der seelsorgerlich erhobene Zeigefinger „Du sollst“ übersehe, „ob ich überhaupt kann“. „Die Wirtschaft“ seien immer Menschen und sie fehlten, je mehr Macht sie hätten. Es sei deshalb kein Zufall, „dass die sozialistischen Diktaturen zu den schlimmsten Umweltsünden geführt haben“. Wenn ein falsches Wirtschaftssystem zu Armut und Umweltzerstörung führe, helfe ein „Du sollst“ wenig, da der Einzelne kaum anders könne. Wer „Wohlstand für alle“ – so der ehemalige Wirtschaftsminister Ludwig Erhard (1897-1977) – und Umweltschutz wolle, müsse die richtige Wirtschaftsordnung schaffen. Naumer zufolge wussten die Gründer der sozialen Marktwirtschaft – alles Christen – um die Sündhaftigkeit des Menschen. Sie hätten erkannt, dass es um den richtigen Ordnungsrahmen gehe, damit „Sollen und Können“ – so der Wirtschaftsethiker Karl Homann (1943-2008) – kein Widerspruch seien. Naumer: „Mit der richtigen Wirtschaftsordnung lassen sich Ökologie und Ökonomie aussöhnen sowie das Armutsproblem lösen. Das übersieht der Papst.“

Samstag, 4. Juli 2015

14. Sonntag im Jahreskreis

An den fernen Gott glauben ist leichter als dem nahen Gott begegnen. In der Nähe ist alles so konkret, Menschen und Dinge; sie haben Namen und brauchen Raum. Glauben, dass es Christus ist, der uns begegnet im Wort und im Sakrament; aber auch amen sagen zu dem Menschen neben mir in der Kirchenbank, auf der Straße, im eigenen Haus - das müsste die Welt verändern.

Ps 48,10-11
Deiner Huld, o Gott, gedenken wir in deinem heiligen Tempel.
Wie dein Name, Gott, so reicht dein Ruhm bis an die Enden der Erde;
deine rechte Hand ist voll von Gerechtigkeit.

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Familienbande
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Freitag, 3. Juli 2015

Vatikanische Klimakonferenz mit Globalisierungskritikerin Naomi Klein

Naomi Klein im Vatikan
Vatikan-Klimakonferenz: „Megafon“ der Umwelt-Enzyklika
Als eine Art „Megafon“ der päpstlichen Umwelt-Enzyklika versteht sich eine Vatikan-Klimakonferenz, die an diesem Donnerstag und Freitag rund 200 Wissenschaftler, Politiker, Menschenrechtler und Kirchenvertreter an der Päpstlichen Universität Augustinianum in Rom versammelt. Neben Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und der UN-Sondergesandten für den Klimawandel Mary Robinson trägt auch die kanadische Globalisierungsgegnerin Naomi Klein auf der Tagung vor. Die Veranstaltung hat der Päpstliche Friedensrat zusammen mit dem Dachverband katholischer Entwicklungsorganisationen CIDSE organisiert.
Radio Vatikan >>

Klimakonferenz: Kardinal Parolin fordert eine „Ethik internationaler Beziehungen“
Die Weltgemeinschaft muss in Punkto Umweltschutz und Armutsbekämpfung stärker an einem Strang ziehen. Das hat der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am Donnerstag bei einer Vatikan-Klimakonferenz in Rom unterstrichen. Parolin forderte in seinem Vortrag eine „authentische Ethik internationaler Beziehungen“, in der das Klima, die Umwelt und die Ressourcen als Gemeinschaftsgut der Menschheitsfamilie begriffen würden. Er bezog sich dabei auf Aussagen der vor zwei Wochen veröffentlichten Enzyklika des Papstes „Laudato sì“. Auf nationaler und lokaler Eben könne noch viel mehr für den Schutz der Schöpfung getan werden, so der Kardinal. Als konkrete Beispiele nannte er etwa eine Korrektur des Konsumverhaltens, den Bereich Abfallentsorgung und Recycling sowie die Förderung der Landwirtschaft in armen Regionen der Welt, wie sie auch die Enzyklika des Papstes aufführt. Die Kirche habe die Aufgabe, bei Fragen des Schutzes der Schöpfung gewissenbildend zu wirken, so Parolin.
Radio Vatikan >>

‘Surprising alliance’: Naomi Klein praises Pope Francis
‘Secular, Jewish feminist’ impressed by courage of pontiff’s green encyclical
Irish Times >>

Vatikan-Klimakonferenz: Lösungen statt Appelle
Die katholische Kirche will in der Klima- und Armutsdebatte weg von Appellen kommen und stattdessen das lösungsorientierte Handeln stärken: Das war der Tenor einer hochrangige Expertentagung, diese Woche in Rom veranstaltet hat.
Religion.orf.at >>

Klimaexperte: Ansätze der Umwelt-Enzyklika weiterdenken
Klimaschutz und Armutsbekämpfung müssen Hand in Hand gehen. Das ist eine der Hauptaussagen der Enzyklika „Laudato si‘“ von Papst Franziskus zum Thema Umwelt. Und es ist ein Imperativ – denn einen anderen Ansatz kann sich die Welt heute schlichtweg nicht mehr leisten, sagt im Interview mit Radio Vatikan Ottmar Edenhofer, Professor für Ökonomie des Klimawandels an der TU Berlin und Mitglied im Weltklimarat (IPCC).
Radio Vatikan >>

Vatikan-Klimakonferenz
Die Kirche will in der Klima- und Armutsdebatte weg von Appellen kommen und stattdessen das lösungsorientierte Handeln und Allianzen stärken: Das war der Tenor einer hochrangige Expertentagung, die die internationale Allianz der katholischen Hilfswerke CIDSE gemeinsam mit dem vatikanischen Friedensrat von 2./3.7. in Rom veranstaltet hat. Im Zentrum der Debatten der 200 Wissenschaftler, Politiker, NGO- und Kirchenvertreter stand die jüngste Enzyklika von Papst Franziskus und deren praktische Umsetzung.
Zukunftsforum3000.at >>

Donnerstag, 2. Juli 2015

Personelle Veränderungen 2015

Personalnachrichten 2016 >>


Personalnachrichten
27. November 2015
Diözese Eisenstadt

Änderung der Dekanatsgrenzen

Im Hinblick auf die künftigen Seelsorgeräume hat der hochwst. Herr Diözesanbischof mit Rechtswirksamkeit vom 1. Jänner 2016 folgende Änderungen von Dekanatsgrenzen verfügt:

Die Pfarre Antau wurde aus dem Dekanat Mattersburg ausgegliedert und in das Dekanat Rust eingegliedert.

Die Pfarre Litzelsdorf wurde aus dem Dekanat Pinkafeld ausgeglieder und in das Dekanat Güssing eingegliedert.



Personalnachrichten
18. November 2015
Diözese Eisenstadt

1. Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat ernannt die hochw. Herren

P. MMag. Božidar Blažević OFM, Pfarrmoderator in Großwarasdorf, Kleinwarasdorf und Nebersdorf, zusätzlich vorübergehend zum Pfarrprovisor der Pfarre Nikitsch. (29. November 2015)

P. Vjekoslav Matić OFM, Pfarrmoderator in Unterpullendorf, zusätzlich vorübergehend zum Pfarrprovisor der Pfarren Kroatisch Geresdorf und Kroatisch Minihof. (29. November 2015)

2. Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat enthoben den hochw. Herrn

Mag. Johannes Lehrner, Tit.Pfarrer, Aushilfspriester, Oberpullendorf, von der Mithilfe in den Pfarren Nikitsch, Kroatisch Geresdorf und Kroatisch Minihof. (29. November 2015)

3. Orden

Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat den hochw. Herrn P. Paul Dotaomai MSFS, Nord-Ost-Indische Provinz, in Dienstverwendung genommen und zum Aushilfspriester in den Pfarren Pilgersdorf, Kogl, Piringsdorf, Unterrabnitz und Lockenhaus ernannt. (16. November 2015)



Personalnachrichten
10. November 2015
Diözese Eisenstadt

Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat ernannt die hochwst. und hochw. Herren

Mag. Gabriel Kožuch, Dechant, Pfarrer in Andau und Pfarrprovisor in Gols, zum Geistlichen Beirat des Katholischen Familienverbandes und Geistlichen Assistenten des Katholischen Familienwerkes der Diözese. (1. Dezember 2015)

Kan. Lic. László Pál, Bischofsvikar, Offizial des Bischöflichen Diözesangerichts und Stadtpfarrer in Eisenstadt-St. Georgen, zum Dechant-Stellvertreter des Dekanates Eisenstadt. (10. November 2015)



Personalnachrichten
31. August 2015
Diözese Eisenstadt

1. Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat ernannt
Herrn MMag. Dr. Jürgen Nemec (L), Gänserndorf, zum Redakteur im diözesanen Büro für Kommunikation und Information. (1. September 2015)

2. Pastorale Mitarbeiter/innen

Sr. M. Ivka Lučiċ, Oberin, Großwarasdorf, wurde zur Pastoralassistentin im Dekanat Großwarasdorf für die kirchliche Kinder- und Jugendarbeit bestellt. (1. September 2015)

Sr. M. Augustina Suša, Großwarasdorf, wurde zur Pastoralassistentin im Dekanat Großwarasdorf für seelsorgliche Betreuung der alten und kranken Menschen bestellt. (1. September 2015)

Sr. Nikolina Pejić, Großwarasdorf, Pastoralassistentin im Dekanat Großwarasdorf für die Betreuung der Ministranten/Ministrantinnen und Erstkommunionkinder, scheidet der Diözese Eisenstadt. (1. September 2015)

Frau Katharina Stipsits (L), Stegersbach, wurde zur Regionalstellenleiterin der Katholischen Jugend und Jungschar Burgenland für die Region Süd (Dekanate Güssing und Jennersdorf) bestellt. (31. August 2015)

3. Pastoralpraktikum
Herr Mag. Kurt Aufner (L), Alumne des Bischöflichen Priesterseminars, wurde den Pfarren Zurndorf, Deutsch Jahrndorf, Nickelsdorf, Gattendorf und Potzneusiedl zugewiesen. (1. September 2015)


Personalnachrichten
21. August 2015
Diözese Eisenstadt

1. Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat am 4. August 2015 enthoben den hochw. Herrn
Mag. Burghard Lang,
Güssing, von der Mithilfe in der Pfarre Moschendorf. (31. August 2015)

2. Diözesane Gremien
Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat nach Ablauf der Funktionsperiode den Diözesanen Wirtschaftsrat am 31. März bzw. 4. August 2015 für die Dauer von 5 Jahren, d. i. bis zum 31. März 2020, wie folgt neu bestellt:

Herrn Mag. Werner Dax (L), Rechtsanwalt, Güssing
Hochw. Kan. Ehrenkons.Rat Karl Hirtenfelder, Dechant, Pfarrer in Stegersbach und Ollersdorf
Herrn Mag. Hans Peter Rucker (L), Leiter der Vertriebsdirektion Süd-Ost der Erste Bank, Jennersdorf
Herrn Mag. Gerhard Starsich (L), Generaldirektor der Münze Österreich AG, Wien
Frau Prof. Mag. Gisela Steindl (L), Lehrerin am „Theresianum“ in Eisenstadt, Großhöflein

Als Mitglieder ausgeschieden sind
Frau Hofrätin Prof. Mag. Ruth Ankerl (L), Direktorin des „Pannoneums“ in Neusiedl a. S., Müllendorf
Herrn Mag. Franz Rosenauer (L), Beeid. Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Eisenstadt


Personalnachrichten
24. Juli 2015
Diözese Eisenstadt

Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat ernannt
den hochw. Herrn P. Rafael Ivankić OFM
, ernannter Pfarrmoderator der Pfarre Lutzmannsburg, zusätzlich auch zum Pfarrmoderator der Pfarre Frankenau. (1. September 2015)


Personalnachrichten
7. Juli 2015
Diözese Eisenstadt

Diözesane Gremien
Hochw. Ehrenkons.Rat Mag. Wilhelm A. Ringhofer, Kreisdechant, Dechant, Propst- und Stadtpfarrer in Eisenstadt-Oberberg und Stadtpfarrer in Eisenstadt-Kleinhöflein, ist über eigenes Ersuchen als Mitglied des Priesterrates ausgeschieden. (7. Juli 2015)


Personalnachrichten
1. Juli 2015
Diözese Eisenstadt

I. Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat am 26., 29. und. 30. Juni 2015 folgende personelle Verfügungen getroffen, die mit 31. August bzw. 1. September 2015 in Kraft treten, soferne keine andere Rechtswirksamkeit angegeben ist:

Philipp SUPPER, Neupriester,
Freistellung zur Fortsetzung seiner Studien am Istituto Patristico Augustinianum in Rom, wohnhaft im Germanicum et Hungaricum

*****
P. Lic. Lorenz VOITH CSsR, Rektor des Klosters Maria am Gestade in Wien, ernannter Bischofsvikar für die Orden in der Diözese Eisenstadt, 
Betrauung mit der Wahrnehmung der Begleitung der Weltpriester und Diakone der Diözese Eisenstadt

*****
Dipl.-Theol. P. Hans-Ulrich MÖRING OT 
Enthebung als Leiter des Referates Liturgie, als Diözesanverteter in der Liturgischen Kommission Österreichs wie auch für das Gotteslob NEU sowie als Kaplan der Propstei- und Stadtpfarre Eisenstadt und der Stadtpfarre Eisenstadt-Kleinhöflein im Hinblick auf sein Ausscheiden aus der Diözese Eisenstadt (Übernahme von Aufgaben innerhalb seines Ordens)

Verbleib als Vorsitzender der Diözesankommission für kirchliche Kunst

*****
Dr. Richard GEIER, Geistlicher Assistent des Referates Krankenseelsorge und Leiter der Seelsorge im Altenwohn- und Pflegeheim „Haus St. Martin“, 
Enthebung als Verantwortlicher für die Seelsorge am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt

Ernennung zum Leiter des Referates für Liturgie im Bischöflichen Ordinariat und zum Diözesanvertreter in der Liturgischen Kommission Österreichs

*****
Geistl.Rat Mag. Johannes VERTESICH 
Enthebung als Dechant des Dekanates Dekanates Großwarasdorf, als Pfarrer der  Pfarren Nikitsch und Kroatisch Minihof und Pfarrmoderator der Pfarre Kroatisch Geresdorf sowie von seinen übrigen Agenden nach Annahme seines Amtsverzichtes

Eintritt in den dauernden Ruhestand (30. Juni 2015)

*****
Mag. Johannes LEHRNER, Tit.Pfarrer, Aushilfspriester, Oberpullendorf, 
Betrauung mit der Mithilfe in den Pfarren Nikitsch, Kroatisch Minihof und Kroatisch Geresdorf (1. Juli 2015)

*****
Ehrenkons.Rat Josip SABOLEK 
Enthebung als Pfarrer der Pfarre Unterpullendorf nach Annahme seines Amtsverzichtes

Eintritt in den dauernden Ruhestand (wohnhaft Jelenščak 61, 42220 Novi Marof, Kroatien)

*****
Josef KUZMITS 
Enthebung als Pfarrer der Pfarren Frankenau und Lutzmannsburg nach Annahme seines Amtsverzichtes

Ernennung zum Leiter des liturgischen Referates in der Kroatischen Sektion sowie zum
Beigeordneten Seelsorger am Altenwohn- und Pflegeheim „Haus St. Martin“ in Eisenstadt

*****
P. Vjekoslav MATIĆ OFM 
Enthebung als Pfarradministrator der Pfarre Unterpullendorf

Ernennung zum Pfarrmoderator des Pfarrverbandes Unterpullendorf-Frankenau-Lutzmannsburg

*****
P. Rafael IVANKIĆ OFM 
Dienstverwendung, Ernennung zum Pfarrmoderator der Pfarre Lutzmannsburg und Beauftragung mit der Mithilfe in den Pfarren des Dekanates Großwarasdorf

*****
Ehrenkons.Rat Mag. Dr. Anton KOLIĆ 
Enthebung als Pfarrer der  Pfarren Rattersdorf und Mannersdorf a. d. R. nach Annahme seines Amtsverzichtes

Eintritt in den dauernden Ruhestand

*****
Lic. Johann GHINARI, Pfarrmoderator in Steinberg a. d. R. und Oberloisdorf, 
Zusätzliche Ernennung zum Pfarrmoderator der Pfarren Rattersdorf und Mannersdorf a. d. R.

*****
Walter Alois RUDY 
Enthebung als Pfarrmoderator der Pfarren Heiligenbrunn und Hagensdorf

Ernennung zum Pfarrvikar der Pfarren Rattersdorf, Mannersdorf a. d. R., Steinberg a. d. R. und Oberloisdorf mit Sitz in Rattersdorf

*****
Mag. Ján WECHTER, Pfarrmoderator in Großmürbisch und Strem,
Enthebung als Pfarrmoderator der Pfarre Moschendorf

Zusätzliche Ernennung zum Pfarrmoderator der Pfarren Heiligenbrunn und Hagensdorf

*****
Mag. Karl SCHLÖGL, Pfarrer in Eberau, Gaas und Bildein, 
Zusätzliche Ernennung zum Pfarrmoderator der Pfarre Moschendorf

*****
Mag. Burghard LANG 
Zusätzliche Betrauung mit der Mithilfe in den Pfarren Heiligenbrunn und Hagensdorf

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P. Salu MATHEW THATTAPARAMBIL MSFS 
Enthebung als Pfarrmoderator der Pfarren Pilgersdorf, Kogl, Piringsdorf und Unterrrabnitz (die er derzeit solidarisch mit P. Stephen Marayikulam MSFS leitet) im Hinblick auf sein Ausscheiden aus der Diözese Eisenstadt

*****
P. Stephen MARAYIKULAM MSFS 
Enthebung als Pfarrmoderator der Pfarren Pilgersdorf, Kogl, Piringsdorf und Unterrrabnitz (die er derzeit solidarisch mit P. Salu Mathew Thattaparambil MSFS leitet)

Ernennung zum Pfarrvikar der Pfarren Pilgersdorf, Kogl, Piringsdorf, Unterrrabnitz und Lockenhaus mit Sitz in Pilgersdorf
                      
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Ehrenkons.Rat Mag. Johannes PRATL, Kreisdechant und Pfarrer in Lockenhaus, 
Zusätzliche Ernennung zum Pfarrmoderator der Pfarren Pilgersdorf, Kogl, Piringsdorf und Unterrrabnitz

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Léon VARIAMANANA 
Enthebung als Aushilfspriester in den Pfarren Lockenhaus, Stadtschlaining, Oberkohlstätten, Großpetersdorf, Jabing und Neumarkt i. T.

Ernennung zum Pfarrvikar der Pfarren Lockenhaus, Pilgersdorf, Kogl, Piringsdorf und Unterrrabnitz mit Sitz in Lockenhaus

*****
MMag. Stefan Martin RENNER, Geistlicher Assistent des Bildungs- und Tagungszentrums „Haus St. Stephan“ 
Vorübergehende Beauftragung mit der Mithilfe in der Stadtpfarre Stadtschlaining und in der Pfarre Oberkohlstätten

*****
Mag. Mariusz MAŁEK 
Enthebung von der Mithilfe in der Stadtpfarre Pinkafeld und in den Pfarren deren näheren Umgebung

Beauftragung mit der Mithilfe in den Pfarren Rotenturm a. d. P. und Oberdorf i. B. und in den Pfarren Großpetersdorf, Jabing und Neumarkt i. T.

*****
Mag. Ignaz IVANSCHITS, Pfarrer in Stinatz und Pfarrprovisor von Litzelsdorf 
Enthebung als Pfarrprovisor der Pfarre Wolfau unter Beibehaltung der
seelsorglichen Betreuung der Filialgemeinde Wörterberg

*****
Mag. Dr. Johannes FLEISCHACKER, Pfarrer i. R., 
Enthebung von der Mithilfe in den Pfarren Wolfau und Kitzladen

Beauftragung mit der Mithilfe in den Pfarren des Dekanates Jennersdorf

*****
MMag. Dr. Matthias PLATZER, Koordinator der Seelsorge im Krankenhaus Oberwart 
Enthebung als Pfarrvikar der Pfarren Großpetersdorf, Jabing, Neumarkt i. T. und Oberkohlstätten sowie der Stadtpfarre Stadtschlaining

Ernennung zum Pfarrmoderator der Pfarre Wolfau und Beauftragung mit der Mithilfe in der Filialgemeinde Wörterberg und in der Pfarre Kemeten

*****
P. Mag. Michael WEISS OCist, Pfarrer in Mönchhof, 
Ernennung zum Geistlichen Assistenten der Katholischen Jugend und Jungschar für den Dekanatskreis Nord unter Beibehaltung der übrigen ihm derzeit übertragenen Aufgaben

*****
Geistl.Rat Mag. Lic. Norbert FILIPITSCH MAS, Dechant und Stadtpfarrer in Jennersdorf 
Ernennung zum Geistlichen Assistenten der Katholischen Jugend und Jungschar für die
Dekanatskreise Mitte und Süd unter Beibehaltung der übrigen ihm derzeit übertragenen Aufgaben


II. Weitere personelle Änderungen

1. Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat am 19. Juni 2015 ernannt den hochw. Herrn
Josip Božić, Priester der Erzdiözese Đakovo-Osijek, zum Spiritual und Beichtvater der Klarissen-Schwestern in Schachendorf. (19. Juni 2015)

2. Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat enthoben
Herrn Mag. Robert Kovács (L) am 1. Juni 2015 als Referent für Kirchenmusik und als Domorganist im Hinblick auf die einvernehmliche Auflösung seines Dienstverhältnisses. (31. August 2015)

3. Pastorale Mitarbeiter/innen
Frau Gerlinde Gruber (L) wurde am 1. Juni 2015 als Pastoralassistentin am Krankenhaus Oberwart im Hinblick auf die einvernehmliche Auflösung ihres Dienstverhältnisses enthoben. (31. Juli 2015)


Personalnachrichten
26. Juni 2015
Diözese Eisenstadt

Heilige Weihe
Der hochwst. Herr Diözesanbischof Mag. Dr. Ägidius J. Zsifkovics hat am 26. Juni 2015 in der Dom- und Stadtpfarrkirche zum hl. Martin in Eisenstadt den hochw. Herrn Philipp Supper, Diakon, zuletzt auf Pastoralpraktikum in den Pfarren Großpetersdorf, Jabing, Neumarkt i. T. und Oberkohlstätten sowie in der Stadtpfarre Stadtschlaining, geb. am 18. Jänner 1989 in Oberpullendorf, Heimatpfarre Weppersdorf, zum Priester der Diözese Eisenstadt geweiht.
Künftig wird Supper zur Fortsetzung seiner Studien am Istituto Patristico Augustinianum in Rom freigestellt. (Beitrag auf martinus.at >>)


Personalnachrichten
12. Juni 2015
Diözese Eisenstadt

1. Heilige Weihen

a) Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat am 12. Juni 2015 in der Dom- und Stadtpfarrkirche zum hl. Martin zum Diakon der Diözese Eisenstadt geweiht
Herrn Mag. Stefan Ludwig Jahns, Alumne des Bischöflichen Priesterseminars der Diözese Eisenstadt, geb. am 13. Juli 1973, Wien, Taufpf. Baumgarten, Erzdiözese Wien, Heimatpf. Kroatisch Minihof. (Beitrag auf martinus.at >>)

b) Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat am 12. Juni 2015 in der Dom- und Stadtpfarrkirche zum hl. Martin zu Diakonen der Eparchie Kanjirapally, Kerala, Indien, nach dem lateinischen Ritus geweiht
Herrn Lijo Thomas Joseph, Alumne der Eparchie Kanjirapally im Bischöflichen Priesterseminar der Diözese Eisenstadt, geb. am 5. Sepember 1984 in Chirakkadavu, Taufpf. St. Ephrem´s Church Thamarakunnu, Chirakkadavu, Eparchie Kanjirapally, und
Herrn Shinto Varghese Michael, Alumne der Eparchie Kanjirapally im Bischöflichen Priesterseminar der Diözese Eisenstadt, geb. am 10. Mai 1986 in Elikulam, Taufpf. Elikulam, Infant Jesus Church, Eparchie Kanjirapally.


2. Pastoralpraktikum
Der hochw. Herr Mag. Stefan Ludwig Jahns (D) wurde der Propstei- und Stadtpfarre Eisenstadt-Oberberg und der Stadtpfarre Eisenstadt-Kleinhöflein sowie zur Mitarbeit der Kroatischen Sektion zugeteilt. (1. September 2015)