Samstag, 14. Mai 2016

Pfarrer Georg Lang wird mit November versetzt


Pfarrer Georg Lang wird versetzt
Georg Lang, ehemaliger Generalvikar und derzeitiger Pfarrer von St. Margarethen (Bezirk Eisenstadt Umgebung) wird im November aus der Passionsspielgemeinde abgezogen. Er wird in eine andere Pfarre versetzt. Wohin, ist noch offen.

Georg Lang war 2010 überraschend zum Generalvikar der Diözese ernannt worden und hatte das Amt 2013 zurückgelegt. Aufhorchen ließ Lang damals, weil er in den örtlichen Pfarrnachrichten der offizielen Darstellung der Diözese zu den Gründen für seinen Rückzug widersprochen hatte - mehr dazu in Generalvikar Georg Lang legt Amt zurück.

Jetzt wird Georg Lang - ausgerechnet im heurigen Passionsspieljahr - aus St. Margarethen abberufen. Seine Abberufung hatte er am Sonntag in der Predigt bekanntgegeben. Der 53-jährige Haschendorfer war 18 Jahre Pfarrer in St. Margarethen.
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Versetzung: Pfarrer Lang verlässt Magredn
Pfarrer Georg Lang wird mit November aus St. Margarethen abberufen. Wohin ihn seine Tätigkeit führt, steht noch nicht fest.

In der Messe am vergangenen Sonntag machte Pfarrer Georg Lang eine Ankündigung, die die Gläubigen überraschte und viele davon bestürzte: Er wird mit kommendem November nach 18 Jahren aus der Pfarre der Passionsgemeinde abberufen.
„So ist das im Beruf des Pfarrers“
„Das ist eine Entscheidung, die die Personalkommission getroffen hat und die zu akzeptieren ist“, erklärt Pfarrer Lang auf Anfrage der BVZ: „So ist das im Beruf des Pfarrers: Man wird alle paar Jahre versetzt, wenn Bedarf ist.“

Da Lang nicht nur Ortspfarrer, sondern vor allem Spielleiter und damit Hauptorganisator der heuer stattfindenden Passionsspiele ist, wurde der Wechsel auf November gelegt: „Wenn die Passion am 21. August abgeschlossen ist, ist noch einiges dabei zu tun, daher würde sich ein Wechsel im September, wenn das normalerweise passiert, nicht ausgehen. Mein Weggang wurde also bewusst auf November gelegt, damit alles ordnungsgemäß abgeschlossen werden kann.“

Wohin Pfarrer Georg Lang versetzt wird, weiß er noch nicht: „Die Information, dass ich versetzt werde, ist jetzt einmal der Anfang. Alles andere wird noch entschieden.“ Auch wer ihm in der Passionsgemeinde als Pfarrer nachfolgt, steht noch nicht fest.
bvz >>

St. Margarethen: Pfarrer Lang muss gehen
Georg Lang, derzeit Pfarrer in St. Margarethen, wird die Marktgemeinde nach 18-jähriger Tätigkeit verlassen. Der ehemaliger Generalvikar wird im November aus der Passionsspielgemeinde abgezogen und in eine andere Pfarre versetzt. Wohin der Weg den 53-Jährigen führen wird, ist noch unklar.

In Predigt verkündet
Der Pfarrer verkündete seinen Abschied aus St. Margarethen im Zuge des Gottesdienstes am Sonntag, dem 8. Mai, in der örtlichen Kirche. Es sei eine Entscheidung der Personalkommission gewesen und die habe er zu akzeptieren. Zudem sei es im Beruf eines Pfarrers nicht ungewöhnlich, versetzt zu werden. "Wenn der Bischof einen Pfarrer versetzen will, dann darf er das auch", heißt es aus dem Pfarramt der Marktgemeinde.

Abgang im Passionsspieljahr
Dass Pfarrer Lang die Marktgemeinde St. Margarethen erst im kommenden November verlassen wird, hängt in erster Linie mit den bevorstehenden Passionsspielen zusammen. Dort ist Lang nämlich Spielleiter und damit hauptverantwortlich für jene Spiele, die heuer ihr 90-jähriges Jubiläum feiern. Nach dem Ende der Passionsspiele am 21. August gebe es noch einiges zu tun. Ein Wechsel im September – nomalerweise üblich bei der Versetzung von Pfarrern – würde daher zu früh kommen.

In welcher Pfarre der 53-Jährige in Zukunft predigen wird, steht noch in den Sternen. Auch über seinen Nachfolger in St. Margarethen muss erst entschieden werden.
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Kommentare:

  1. Das war der Anfang. Bis zum Herbst wird es sicher noch weitere Personalrochaden geben - man/frau wird sich wundern...

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  2. Rudolf Berghofer17. Mai 2016 um 18:34

    Disen Kommentar habe ich in facebook geostet:

    Wieder ein Schlag ins Gesicht des Kirchenvolkes der Diözese Eisenstadt und diesmal trifft es die Passionsspielgemeinde St. Margarethen.
    Bischof Ägidius wird in die Annalen der Diözese Eisenstadt als jener Bischof eingehen, der in seiner Orientierungslosigkeit eine chaotische Personal- und Besetzungspolitik betreibt. Letzter, wahrscheinlich nicht letzter Höhepunkt: die Versetzung von Pfarrer Lang.
    Bischof Ägidius kann einfach nicht zusehen, dass es Mitbrüder von ihm gibt, die bei den praktizierenden katholischen Christen geschätzt, beliebt, eine zeitnahe Seelsorge betreiben und fest in eine Pfarrgemeinde integriert sind. Was folgt daraus? Ein zweitklassiger Vorgesetzter, sprich Bischof (-und seine ebenfalls willfährige Personalkommission) muss trachten, dass die erstklassigen Mitarbeiter in die Wüste geschickt werden und kaltgestellten sind. Die Liste der Verschobenen wird um Pfarrer Lang nun bereichert. Beim Rest seiner Mitarbeiter – nicht nur wegen des Priestermangels – muss dieser Kirchenfürst darauf achten dass dieser drittklassig bleibt. Widrigenfalls könnte ihm ein Mitglied dieser Gruppe über den Kopf wachsen.
    Was bleibt nun für den praktizierenden Katholiken der Diözese Eisenstadt? Die drei göttlichen Tugenden?
    Der unerschütterliche Glaube muss bleiben, eine gefestigte Hoffnung ist erforderlich damit der Glaube nicht doch erschüttert wird. Und die Liebe? Diese ist – leider Gottes - zur amtlichen kirchlichen Hierarchie zu tiefst erschüttert

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    1. Man muß kein Freund des Bischof sein, doch ist es nicht (Brauch Gesetz ?) üblich dass ein Pfarrer nach ca. 15 Jahren eine andere Pfarre bekommt. 18 Jahre sind ohnehin schon lang über die Zeit, und für jeden Kirchengeher voraussehbar. Der neue Pfarrer kann sich freuen über den Pfarrhof der den weltlichen Ansprüchen zur genüge entspricht.
      Der oben genannte Schlag ins Gesicht trifft bei weitem nicht alle St. Margarethener, da eine zeitnahe Seelsorge, was immer das bedeutet, für alle da sein sollte, nicht nur für eine kleine Gruppe.
      Sein Rundumschlag wegen seiner Versetzung entspricht nicht seinen Predigten. (Demut, Machtverzicht, Verzeihen)
      Ich wollte das hier nur schreiben damit in der Öffentlichkeit nicht der Eindruck entsteht 95% wären gegen die Versetzung.
      Ein neuer Pfarrer wir in Sankt Margarethen keine Probleme haben, das unser Kirchenvoll einiges von Mag. Georg Lang gewohnt ist.

      Ein Sankt Margarethener

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    2. Welcher Rundumschlag Spiel dich nicht so auf ich bin auch eine St. Margsrethnerin und beim besten willen stimmt die Hälfte deines Textes nicht es ist lächerlich das der Bischof sich nicht getraut hat zu den Passionsspielen zu kommen aus welchem Grund auch immer nur man sollte zu seinem Wort stehen und sich nicht im Bischofshof verschanzen das ist nämlich armsälig und zeigt nur von schwäche.

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  3. Wird hier nur freigegeben was in eine gewisse Richtung passt?

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  4. Auch als St.margarethnerin darf ich hier sagen das der liebe Herr Bischof sich nicht in seinen Gemächern verstecken sollte denn einen sehr geschätzten Pfarrer zu versetzen ist eine Sache aber man sollte dann auch dazu stehen und nicht Angst davor haben das die Gemeinde ihn etwa blamieren könnte denn meines Erachtens nach ist es ziemlich feige sich bei den Passionsspielen nicht ein einziges mal blicken zu lassen nur weil man wie gesagt vor den Reaktionen Angst hat. Ich war sehr bestürtzt über die Versetzung unseres Pfarrers aber leider konnten wir nichts dagegen tun und das hat mich ziemlich verletzt das ein einziger Mensch eine ganze Pfarre zum weinen bringen kann darauf sollte man nicht stolz sein.

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