Mittwoch, 13. Juli 2016

Pfarrer Georg Lang über Art seiner Versetzung sehr enttäuscht


Pfarrer bricht sein Schweigen: "Der Bischof war böse auf mich"
Pfarrer Georg Lang wurde durch Bischof Ägidius Zsifkovics versetzt. Jetzt brach der Passionsspielleiter sein Schweigen. In den Pfarrnachrichten schreibt Lang über die Gründe für seinen Wechsel.
Beitrag im KURIER >>


„Ich wurde angelogen" – Pfarrer Georg Lang packt nach Versetzung aus
Am 8. Mai gab Pfarrer Georg Lang im Sonntagsgottesdienst seinen Abschied aus St. Margarethen bekannt. Der 53-Jährige muss – auf Wunsch von Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics – nach 18-jähriger Tätigkeit in der Marktgemeinde Ende November seine Sachen packen. Lange Zeit herrschte Rätselraten darüber, wie es – ausgerechnet im Passionsspieljahr – dazu kommen konnte. Nun steht nicht nur sein neuer Einsatzort fest, der ehemalige Generalvikar nahm auch erstmals Stellung zu seiner bevorstehenden Versetzung.
Bericht auf MeinBezirk.at >>


Weiter Aufregung um Pfarrer-Versetzung
Der Pfarrerwechsel in der Passionsspielgemeinde Sankt Margarethen sorgt weiter für großen Wirbel: Jetzt machte sich Noch-Pfarrer Georg Lang in den örtlichen Pfarrnachrichten Luft und tat seinen Unmut über seine Versetzung kund.
Beitrag auf Burgenland.orf.at >>


Beitrag von Pfarrer Georg Lang in den Pfarrnachrichten 3-2016 der Passionsspielpfarre St. Margarethen

Kommentare:

  1. Auf Martinus.at vom 23. Mai ist zu lesen:
    "Alle Versetzungen werden nach einem Gesprächsprozess mit den Betroffenen und in mehreren umfassenden Beratungen von der Personalkommission der Diözese Eisenstadt beschlossen. Die Versetzungen und neuen Aufgabenbereiche werden wie jedes Jahr am 29. Juni 2016 bekanntgegeben."
    Diese schönen Worte dürften wieder einmal nicht zur Anwendung gekommen sein.

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  2. Diese schönen Worte ...

    Warum auch? Die römisch katholische Kirche ist eine absolute Monarchie. Das Wort des Ortsordinarius ist Gesetz. Den muss nicht einmal eine Vorschrift interessieren, die er gestern erlassen hat. Die gilt sowieso nur für seine Untergebenen.
    Für ihn selbst gilt nur das Wort des in der Hierarchie über ihm stehenden, also des Papstes; welcher wiederum über sich nur noch den blauen Himmel hat. Festgelegt in Canon 331 C. I. C.

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  3. Man geht nicht einfach als Generalvikar -
    Herr Pfarrer Lang hat es getan - was auch immer damals der Grund war, der nie dem Kirchenvolk offenbart worden ist, wir werden es auch nie erfahren - nur Gerüchte werden bleiben.
    Aber zu glauben, dass dies Herr Zsifkovits einfach auch sich sitzen lässt ist sehr blauäugig -
    Jemand der schon einmal zumindest inoffiziell gegen den Gehorsam rebelliert hat, ist eine Gefahr - er könnte es wieder tun.
    Daher: Gras über alles wachsen lassen und wenn über dieses Thema nicht mehr gesprochen wird denjenigen weit weg schicken
    Dieser Bischofshof gleicht einer Schlangengrube -
    Herr Pfarrer Lang sie haben nur 2 Möglichkeiten:
    entweder nehmen sie die Versetzung einfach hin und genießen es von dieser Schlangengrube weit weg zu sein -
    oder sie reden über ihre Gründe warum sie damals wirklich den Posten niedergelegt haben.

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    1. Leider ist der Großteil der Pfarrer in der Diözese Eisenstadt nicht "Mann´s" genug, um gegen die Machenschaften Ihres Bischofs entschieden aufzutreten - dieses laue Verhalten wird schon in der Bibel verurteilt; scheinbar ist Ihnen der momentane Zustand des "Mundhaltens" angenehmer als ein offenes, klares Eintreten für ihre Rechte als Mensch und Christ. Die Unterstützung vieler Gläubiger und "noch" Kirchenmitglieder wäre ihnen gewiß. Dieser Bischof ist sicherlich der letzte Bischof der Diözese Eisenstadt - nach ihm gibt es weder die Institution noch das Amt.

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