Dienstag, 28. Juni 2022

Deutschland: Rekord-Austritte 2021 bei Katholiken

Rekord bei den Austritten aus der katholischen Kirche
Es sind historisch hohe Zahlen, die die katholische Kirche heute veröffentlicht hat: 2021 sind die Kirchenaustritte erneut massiv gestiegen. Auch in Bayern verzeichnet die Kirche neue Höchststände bei den Austrittzahlen.
BR24 >>

Katholische Kirche in der Krise So viele Austritte wie noch nie
Etwa 360.000 Menschen haben 2021 die katholische Kirche verlassen - fast ein Drittel mehr als im bisherigen Rekordjahr. Ein Grund: der Missbrauchsskandal. Erstmals sind die Mitglieder der beiden Kirchen in der Minderheit.
Tagesschau.de >>

Kirchenaustritte nach Konfessionen bis 2021
Die Statistik zeigt Anzahl der Kirchenaustritte in Deutschland nach Konfessionen in den Jahren von 1992 bis 2021. Im Jahr 2021 traten rund 280.000 Personen aus der Evangelischen Kirche, aus der Katholischen Kirche traten im gleichen Jahr insgesamt 359.205 Personen aus. Damit stieg die Anzahl der Austritte aus der Katholischen Kirche in Deutschland auf einen neuen Rekordwert.
statista.com >>

Selbst Engagierte zweifeln und gehen
Rekord-Kirchenaustritte: Die Kirchenkrise ist chronisch geworden
Aufarbeitung und Reform ist die Antwort der Kirche auf ihre Krise. Doch die Kirchenaustrittszahlen steigen immer weiter. Längst verlassen nicht nur die Menschen die Kirche, die ohnehin nicht viel von ihr wissen wollten. Kann die Kirchenstatistik mehr leisten, als nur den Verfall zu kartieren?
Katholisch.de >>

Jesuitenpater sieht in Austrittswelle stille Kirchenspaltung
"Es ist die Kirche der Verlassenen"
Der Jesuitenpater Ansgar Wiedenhaus hört Menschen zu, die aus der Kirche austreten wollen. Die Kirche habe sie verlassen, sagt er. Er hofft darauf, dass aus dem Trümmerhaufen etwas entstehe, "das dem Evangelium gerechter wird".
Domradio.de >>

Kirchenaustritte 2021: Nein und Amen
Jahrhundertelang prägten die christlichen Kirchen das Leben in Deutschland. Doch ihr Einfluss schwindet. Zahlen zur Entkirchlichung der Gesellschaft
Zeit-Online >>

Montag, 13. Juni 2022

Spanische Kirche präsentiert Abschlusspapier zur Bischofssynode

 

Wichtigste Fragen waren persönlicher Glaube und Nähe der Kirche zu Menschen
Spanische Kirche beendet Synodalversammlung – 220.000 Beteiligte
In Spanien ist die erste Phase des weltweiten synodalen Prozesses zu einem Ende gekommen. Mehr als 220.000 Gläubige beteiligten sich an den Beratungen in den Diözesen. In das Abschlusspapier wurden auch Anregungen von queeren Menschen aufgenommen.
Katholisch.de >>


Samstag, 11. Juni 2022

Rücktrittsgerüchte über Papst sind „billige Telenovela“


Kardinal Maradiaga:
Rücktrittsgerüchte über Papst sind „billige Telenovela“
Medial angeheizten Gerüchten über einen möglichen Rücktritt von Papst Franziskus hat der honduranische Kardinal Oscar Andres Rodriguez Maradiaga eine klare Absage erteilt. Das sei wie eine „billige Telenovela“, zitierte die Tageszeitung „La Vanguardia“ (Donnerstag-Ausgabe) den Erzbischof der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa.
Religion.orf.at >>

Katholisch.de >>


Gründe für Spekulationen gibt es viele, überprüfbare Anhaltspunkte kaum
Möglicher Rücktritt von Franziskus: Wenn die Gerüchteküche brodelt
Papst Franziskus sitzt im Rollstuhl. Papst Franziskus reist nach L'Aquila. Papst Franziskus ernennt neue Kardinäle – ungewohnterweise im Hochsommer. Das sind die Fakten. Die Gerüchte gehen, wie so oft, weit darüber hinaus.
Katholisch.de, 13.06.2022 >>


Freitag, 10. Juni 2022

Staatsrechtler Isensee: aus Missbrauchskrise ist Bischofskrise geworden

Der Jurist Josef Isensee in seinem Büro in Bonn.

Interview über Menschenwürde und Kirchenkrise
Staatsrechtler Isensee: Die Kirche hat systemisch versagt
Die katholische Kirche sei derzeit auf dem Tiefpunkt ihres gesellschaftlichen Ansehens, sagt Staatsrechtler Josef Isensee. Die Kirche habe mit der Anwendung ihrer Moraltheologie und ihres Kirchenrechts systemisch versagt. Im Interview erklärt Isensee auch, warum sich aus seiner Sicht aus der Missbrauchskrise eine Bischofskrise geworden ist.
Katholisch.de >>


Die katholische Kirche sei derzeit auf dem Tiefpunkt ihres gesellschaftlichen Ansehens, sagt Staatsrechtler Josef Isensee. Die Kirche habe mit der Anwendung ihrer Moraltheologie und ihres Kirchenrechts systemisch versagt. Im Interview erklärt Isensee auch, warum sich aus seiner Sicht aus der Missbrauchskrise eine Bischofskrise geworden ist.

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  • Mittwoch, 8. Juni 2022

    Bischof Elbs für Zugang von Frauen zu Weiheämtern

    Bischof Elbs spricht sich für Frauenweihe aus
    Der Feldkircher Bischof Benno Elbs hat sich für den Zugang von Frauen zu Weiheämtern ausgesprochen. Die Zulassung von Frauen zum Diakonat, die immer wieder diskutiert wird, wäre für ihn „ein erster Schritt“, wie der Vorarlberger im Interview mit dem ORF erklärte.
    Religion.orf.at >>

     
    Zugang von Frauen zu Weiheämtern öffnen
    Der Feldkircher Bischof Benno Elbs hat sich für den Zugang von Frauen zu Weiheämtern ausgesprochen. Die Zulassung von Frauen zur niedrigsten Weihestufe, dem Diakonat, wäre für ihn „ein erster Schritt", wie er im Interview mit dem ORF erklärte.
    VaticanNews >>


    „Sündige Kirche“
    Was haben ein überhöhtes Priesterbild, der vielzitierte Klerikalismus und eine rigide Sexualmoral mit Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche zu tun? Welche Rolle spielt die Priesterausbildung in Sachen Missbrauchsprävention?
    Religion.orf.at >> (mit Link zur TV-Thek)

    Freitag, 3. Juni 2022

    Gänswein im Interview: "habe Fulltimejob"

     Ein Hauch Weltkirche

    Erzbischof Dr. Georg Gänswein kam auf Einladung von Bruder Fidelis Ellensohn aus dem Vatikan nach Maria Bildstein, um ein Pontifikalamt zu feiern anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums der KIM, der Jugendorganisation, die Bruder Fidelis aufgebaut hat. Das KirchenBlatt traf den Privatsekretär von Papst Benedikt XVI., der über seine Berufung und die erste Begegnung mit dem Papst erzählte.
    Interview im Vorarlberger Kirchenblatt >>

    Donnerstag, 2. Juni 2022

    Desaströse Lage der Kirche durch "fundamentales Glaubwürdigkeitsdefizit"

     

    Eine Kirche im Schatten

    Theologen: Kirche hat aus dem 20. Jahrhundert nichts gelernt
     Warum steckt die katholische Kirche in einer tiefen Krise und verliert ihre eigenen Anhänger? Zwei Theologen erklären die "desaströse Lage" geschichtlich: Man habe aus der jüngeren Vergangenheit nichts gelernt.

    Die katholische Kirche hat nach Ansicht von zwei Theologen aus der totalitären "Absturzgeschichte" der Moderne nichts gelernt. Heute fehlten ihr deswegen Mechanismen, um Macht zu kontrollieren und Machtmissbrauch entgegenzuwirken, schreiben Rainer Bucher und Birgit Hoyer in einem am Mittwoch veröffentlichten Beitrag auf dem österreichischen Portal feinschwarz.net. Moderne liberale Gesellschaften orientierten sich mittlerweile an Menschenrechten und praktizierten Gewaltenteilung. Die Kirche hingegen habe sich "dank des Beistandes Gottes und dank der eigenen überlegenen Moral" vor Machtmissbrauch geschützt gewähnt: "Das war natürlich eine Illusion."
    Katholisch.de >>