Dienstag, 14. Januar 2014

Die peinlichen 3 Könige

Die Theaterbühne „Rochusstraße“ hat das diözesane Festspieljahr 2014 mit der Aufführung „Die peinlichen 3 Könige“ eingeläutet. Nach den Gustostücken „Ägidius Brutus“, „O, du liaba Valentin“, „Martin und Willis Glück und Ende“, „Der gestiefelte Pater aus Loretto“, „Petar und der Wolf“, „Lang, lang is her“, „Pfarr und Zimmermann“, „Der Bischof als Millionär“ und „Rauch in der Kapelle“ hob sich diesmal der Vorhang für einen weiteren Schwank aus der untersten Lade. Der vom Sängerknabensolisten zum neuen Festspielintendanten avancierte Dom-Inikus fand die Idealbesetzung mit dem Selbstdarsteller und weihraucherprobten Balthasar, der goldigen Melchiora und dem Casparl zu Koberdorf.

Der erfolgreiche Auftritt verdrängte sogar in der Haus-und Hofberichterstattung die Meldung über den Ausgang der Vatikan-Umfrage in der Diözese Eisenstadt.
 Robert Szinovatz


Hintergrund:
Bischof Zsifkovics mit prominentester Sternsingergruppe Österreichs unterwegs
Schauspieler und Intendant Wolfgang Böck, ORF-Talk-Queen Barbara Karlich und Burgenlands Kulturmanager No. 1 Wolfgang Kuzmits sind der Einladung des Eisenstädter Diözesanbischofs gefolgt und begleiteten Zsifkovics am Dreikönigstag als Sternsinger zu Patienten ins Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt.
martinus.at >>

Kommentare:

  1. Egal was der Hr. Bischof macht, es wird kritisiert! Hat man vielleicht einmal die Patienten im KHdbB gefragt? Ich glaube die haben sich sehr über den Besuch gefreut! Und um das ist es dabei gegangen!

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    1. Ja eh klar - und der dazu eigens inszenierte Medienrummel war für den Hrn. Bischof nur eine lästige Randerscheinung... Wäre er mit einer Kindergruppe durchs Spital gezogen, hätten sich die Patienten nicht gefreut??

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    2. Hat jemand die Patienten im KHdbB gefragt, ob sie das wollen?
      Ich hätte das Zimmer verlassen, wenn der Herr Bischof es betreten hätte.
      Wer Sturm sät, erntet Sturm - der Herr Bischof und Frau Pinter kritisieren, ermahmen und erniedrigen.
      Der arme Bischof - jetzt wird er kritisiert!!! Soll ich ihn bemitleiden?
      Niemand ist hinter all den Mitarbeitern gestanden, die dem Herrn Bischof und der Frau Pinter zum Opfer gefallen sind und noch immer zum Opfer fallen -
      "Es ist niemand aufgestanden und hat gesagt: Wie kann man nur all diese Leute kritisieren, bzw. kündigen bzw. in die Knie zwingen? ."
      Die heiligen 3 Könige - Bischof, Krois und Pinter - sie beglücken die Leute mit ihrer Vorstellung - in den Nebenrollen - Korpitsch, Karall und die Familie des Zimmermanns.


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  2. Wie immer sehr treffend, spitze Robert!!!
    Lieber Anonym 15:25!
    Wenn sich der Bischof mit einer Kindergruppe,von Haus zu Haus gezeigt hätte,wär es besser gewesen (ohne ORF).Nicht nur für ein paar Std.,sondern den ganzen Tag,wie unsere Kinder (die brauchen nähmlich den Rummel nicht). Dies zeigt ja wieder wie sooft,seine Selbstverherrlichung - bzw. Selbstbeweihräucherung.

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  3. Dieser Mann und seine Auftritte sind nur noch peinlich und kaum noch zu überbieten, er ist unglaubwürdig ("an ihren Taten werdet ihr sie erkennen") und da kann er noch so viele Theaterstückerln aufführen, er hat seine Reputation längst verloren. Prof. Zulehner hatte ihn richtig eingeschätzt - leider!

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    1. The show must go on! Viel mehr ist es ja leider nicht, was diese Diözese noch zu bieten hat. Inszenierte Promishows in Seitenblicke-Manier inkl. prunkvoller Gottesdienste im spärlich gefüllten Dom. Es ist Tatsache, dass alle Vorhersagen, auch die von Prof. Zulehner, eingetroffen sind. Und das ist sehr traurig.

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  4. Welche Abteilungen bzw.. Stationen hat unser Hr.Bischof besucht?? Zu sehen war nur die Sonderklasse und nicht ein Krankenzimmer mit 6 Personen. Wieder einmal nur bei 1.Klasse-Patienten.

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  5. Ich befürchte Zulehner wird Unrecht behalten. Nicht 30 Jahre Stillstand. Wenn dieser Bischof altersbedingt einmal resigniert kann er gleich das Licht ausschalten im Bischofshof.

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  6. Die Botschaft welche durch diese Aktion gesendet wird, lässt vermuten, dass es sich beim Bemühen des Bischofs um die Kirche nicht um das gemeine Kirchenvolk, und so um uns alle, sondern um einen erlauchten Kreis von Promis und in der Öffentlichkeit stehenden Personen geht. Man mag glauben, dass sich der Bischof hofft, dass ein Teil der Popularität ihm davon zuteil wird. Leider werden sich die vielen Sternsinger und ihre Begleiter, die jahrelang und davon ganze Tage lang bei jedem Wetter von Haus zu Haus gehen, und bestimmt nicht überall mit Freude und Wohlwollen empfangen werden, sich gedemütigt fühlen. Ein klares Zeiche als Hirte der Diözese wäre gewesen, wenn der Herr Bischof mit einer Gruppe von Sternsingern einen ganzen Tag lang mitgegangen wäre. Das wäre für die besuchten Haushalte und die Sternsinger Seelsorge im wahrsten Sinne des Wortes gewesen, und unser Oberhirte hätte einen realen Einblick in die aktuelle Situation abseits von Kameras, Blitzlicht und Selbstdarstellung erhalten. Viele Begleiter und Sternsinger werden sich bestimmt fragen, ob sie nicht zu minder für unseren Bischof sind. Hoffentlich ist dann nicht einmal umgekehrt, oder vielleicht ist es angesichts der Kirchenaustritte schon Realität, dass sich viele als nicht von der Kirche angenommen fühlen. Die Optik ist wahrlich keine gute.
    Dazu muss ich sagen, dass ich der Kirche nicht fernstehe und auch ehrenamtlich mitarbeite. Aber wie erkläre ich meinen Kindern, dass der Schein nicht mehr als das Sein ist.

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  7. Dieser Mensch hat die "Seuche" - (fast) alles, was er anfaßt, geht sprichwörtlich "in die Hose" - Personalentscheidungen - siehe Caritas Direktorin, ... Auftritte als Kartenspieler, Biersegner, Sternsinger,...
    es reicht nicht einmal mehr zu einer Kabarett - Nummer - nichts zum Lachen - nur noch peinlich !
    wir im Burgenland haben in der Vergangenheit schon viel erlebt, sind oft zu geduldig und unterwürfig, obrigkeitshörig und lieb.
    Dieser bereits zum Bischof Geborene wird wirklich zum Sargnagel der Diözese Eisenstadt - nach Rom kann er nicht mehr; so bleibt er uns erhalten - die beste Werbung für einen Austritt aus dieser Glaubensgemeinschaft; 2013 haben leider wieder mehr als 1000 BurgenländerInnen unsere Glaubensgemeinschaft verlassen - die Einwohnerzahl einer Ortschaft,- abgestoßen vom unmenschlichen Verhalten Geschiedener und "Randgruppen" gegenüber; Frauen sind gut genug die leeren Kirchen zu putzen - als Diakoninen und Priesterinnen laut röm. kath. Amtsverständnis ungeeignet weil eben nur Frauen;
    abgestoßen sicherlich auch von einem Amtsverständnis eines "Bischofs", bei dem Kartenspiel und sonstige zirkusreife Ideen als Pastoralarbeit vermarktet werden.
    Jesus würde sich im Grab umdrehen, wenn er eines hätte.

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  8. Diese Sternsinger sind mehr als beschämend, dazu kann man nicht einmal lächeln - obwohl Fasching ist! Für mich wirkt dies alles wie eine PR Aktion für die Kobersdorfer Festspiele und für Frau Karlich. Dem Bischof ist wohl jedes Mittel recht um sich ins Szene zu setzen - diese Aktion ging im wahrsten Sinne des Wortes in die Hose.

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