Dienstag, 2. Februar 2016

St. Andrä: Knappes „Ja“ für Kloster


Knappes „Ja“ für orthodoxes Kloster!
Bei der Bürgerbefragung zum geplanten christlich-orthodoxen Kloster in St. Andrä am Zicksee stimmten 433 Bürger mit "Ja", 398 mit "Nein". Die Wahlbeteiligung lag bei 64,46 Prozent.
Ortschef: „Ergebnis ist ein klares Votum der Bevölkerung“

Für Bürgermeister Erich Goldenitsch (SPÖ) ist damit klar: „Das Ergebnis ein klares Votum der Bevölkerung für den Gemeinderat mit dem Projekt zu beginnen. Natürlich werden wir im Gemeinderat ausführlich darüber diskutieren und grünes Licht geben und dann die Weichen stellen, damit der Betreiber – die christlich-orthodoxe Kirche – das Projekt für die Einreichung aufarbeiten kann.“

Grundsätzlich zeigt sich der St. Andräer Ortschef auch mit der Beteiligung bei der Bürgerbefragung von 64,46 Prozent zufrieden: „Das ist aussagekräftig. Die Differenz von 35 Stimmen ist zwar nicht viel, aber eine demokratische Mehrheit. Das Ergebnis wird akzeptiert und wir werden uns danach richten.“

Die Befragung sei äußerst demokratisch abgewickelt worden, weil die Bürger vier Tage lang die Chance gehabt hätten, ihre Stimme abzugeben, so Goldenitsch.
Quelle: BVZ >>

burgenland.orf brauchte diesmal sehr lange, bis ein News-Bericht darüber veröffentlicht wurde.
 
St. Andrä mehrheitlich für Kloster
Nach einer viertägigen Bürgerbefragung hat sich St. Andrä mehrheitlich für den Bau eines orthodoxen Klosters am Ortsrand ausgesprochen. Allerdings ist das Ergebnis knapp ausgefallen. Die Befürworter hatten nur um 35 Stimmen mehr als die Gegner.
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Knappe Mehrheit für orthodoxes Kloster

Die Erleichterung stand Bürgermeister Erich Goldenitsch ins Gesicht geschrieben. Der Ortschef habe nicht damit gerechnet, dass das Ergebnis so knapp ausfallen würde. Gerüchte, die von Gegnern in Umlauf gebracht wurden, machten die Bevölkerung skeptisch. "Es hieß, dass das Kloster eventuell als Unterkunft für Flüchtlinge genutzt werden könnte", erläuterte Vizebürgermeister Andreas Sattler. Anrainer seien in die Offensive gegangen, weil sie einen Ansturm auf St. Andräs neue "Sehenswürdigkeit" befürchteten.

Die orthodoxe Kirche rechnet mit rund 10.000 Besuchern im Jahr. In dem Kloster auf dem 7,6 Hektar großen Grundstück sollen vorerst ein Abt und fünf Mönche leben und arbeiten.Es ist das erste seiner Art in Österreichweit. Die Gemeinde erwartet sich dadurch einen touristischen Aufschwung.

Als nächsten Schritt soll das Grundstück umgewidmet werden. Im Frühherbst könnte der Spatenstich für den Bau fallen.

Martin Türnbeck ist einer von vielen, dem der religiöse Bau ein Dorn im Auge ist. Er hat 400 Flugblätter mit Gegenargumenten in St. Andrä verteilt. "Wir wissen nicht, wofür das Kloster genutzt werden soll, außerdem war die Vorgehensweise nicht korrekt", sagte Türnbeck. Er werde das Projekt weiter im Auge behalten und sich bei eventuellen Verfahrensfehlern an den Verwaltungsgerichtshof wenden.
KURIER, 02.02.2016



Dankesworte des Metropoliten >>


Weitere Infos auf der Webseite der Freunde des Klosters

Kommentare:

  1. Weiß jemand, woher das Geld für den Bau des Klosters kommt?

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  2. Herr Maier hat sich ein neues Haus gebaut - woher kommt das Geld für den Bau?
    Muss eine Glaubensgemeinschaft rechtfertigen wo sie jeden Cent her hat - ich glaube wohl nicht!

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    1. Hoppala! Es geht nicht um Cents. Ich wollte fragen, ob jemand weiß, ob das Kloster von der orthodoxen oder der katholischen Kirche finanziert wird. Oder von einem Mäzen oder einem Konsortium? Inden Zeitungen lese ich nichts darüber.

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  3. Der Bürgermeister ist ein Wahnsinn! Da macht er eine Volksbefragung über mehrere Tage (normalerweise geht sowas an einen Tag), sagt immer die Bevölkerung einschneidet und dann hat die Bevölkerung einschieben, dann muss aber noch der Gemeinderat drüber beraten! Jetzt müsste er doch den Volksentscheid akzeptieren, außer er versucht noch eine Linke um seine eigenen Fälle noch ins trockene zu bringen und sich finanziell persönlich zu bereichern. Um die Gemeinde dürfte es so einen Bürgermeister wohl kaum gehen, wenn man wegen einen Kloster seine Gemeinde spaltet.

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  4. Der Bürgermeister und der Raumplaner dieser Gemeinde sind ein eingespieltes Paar. Wo für beide nichts herausschaut, da werden nur bürokratische Hürden gebaut. Ein korruptes Pack sondergleichen! Eine Umwidmung wird es in dieser Periode wohl nicht mehr geben!!!

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    1. Also was den Architekten angeht, könnte das stimmen, da hört man so manche Geschichte. Der Bürgermeister erschien mir als pragmatisch und lösungsorientiert.
      Klar muß das noch durch den GR, das ist nunmal das vorgeschriebene Procedere.

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