Montag, 12. November 2018

Katholikenkomitee bezeichnet Priestermangel als dramatisch

Pfarrer an der Belastungsgrenze
Kirchen haben ein Nachwuchsproblem
Gottesdienste und zahlreiche andere Aufgaben in der Gemeinde. Ohne Pfarrer ist kirchlicher Alltag undenkbar. Doch evangelische und katholische Kirchen finden immer weniger Bewerber für den anspruchsvollen Job.
n-tv >>


Katholikenkomitee bezeichnet Priestermangel als dramatisch
"Katastrophales Ausmaß"
Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken warnt vor einer weiter sinkenden Zahl von Priestern. ZdK-Präsident Sternberg sieht in Zuwanderung und viri probati mögliche Schritte.
Domradio >>


Nachwuchs gesucht:
Den Kirchen gehen die Geistlichen aus
Nicht nur Mitglieder gehen der Kirche verloren, sondern auch die Geistlichen. Den Bistümern Fulda, Limburg und Mainz fehlt der Nachwuchs, bei der evangelischen Kirche gehen zu viele Pfarrer in Rente. Ausländische Priester, Quereinsteiger und Spätberufene sollen die Lücke schließen.
RTL-Hessen >>

Samstag, 10. November 2018

Stinatz: Pfarrer betont Kommunionverbot für Geschiedene


Wegen altem Verbot
Streit um Pfarrbrief: Geschiedene protestieren

Für Aufregung sorgt ein Pfarrbrief in der Gemeinde Stinatz. Im Schreiben erläutert Priester Stefan Jahns neuerlich wer nun zur heiligen Kommunion kirchenrechtlich zugelassen wird. Zahlreiche Gemeindemitglieder, welche glücklich wiederverheiratet oder geschieden sind, fühlen sich ausgeschlossen.

„Dieses Problem gibt es ja nicht nur in unserer Pfarre, aber die Lehre sieht diese Regelungen vor“, verteidigt Stefan Jahns, katholische Priester in Stinatz, seine Aussendung. Bereits seit einiger Zeit brodelt es in der Pfarrgemeinde wegen „illegaler“ Kommunionsspenden , die Kirchenräte sollen den Glaubensvertreter zur Aussendung gedrängt haben. Geschiedene und Wiederverheiratete fühlen sich nun von der Kirche ausgeschlossen und sind über diese Vorgehensweise empört. „Ich und meine Frau führen beide eine gute zweite Ehe mit Kindern und Enkelkindern und für mich ist dies pure Ausgrenzung“, so eine Betroffener wütend.

Jahns versucht aber die Wogen zu glätten: „Wir haben explizit darauf hingewiesen, dass diese Menschen herzlich willkommen sind. Ich biete jedem ein offenes Gespräch an“

Josef Poyer, Kronen Zeitung

Freitag, 9. November 2018

Facebook - eine Art Religion

Die Religion der Herde – Facebook, mit Nietzsche betrachtet
Facebook ist nicht nur vom Einfluss, sondern auch von der Zielsetzung her gesehen eine Art Religion. Die Plattform zu nutzen ist wie in die Kirche zu gehen. Doch aufgepasst: Facebook ist ein knallhartes Technologieunternehmen.
Kommentar in NZZ >>

Donnerstag, 8. November 2018

Rom schränkt Reisetätigkeiten von Weihbischof Athanasius Schneider ein

Bischof: Habe keinen "Maulkorb" vom Papst bekommen

Athanasius Schneider steht dem Traditionalismus nahe
Bischof: Habe keinen "Maulkorb" vom Papst bekommen
Weihbischof Athanasius Schneider steht dem Traditionalismus nahe - und reist in Sorge um seine Kirche um die Welt. Deshalb soll ihm der Vatikan nun einen "Maulkorb" verpasst haben. Der Weihbischof sieht das aber anders.
Katholisch.de >>

Diözese übernimmt Franziskanerkirche in Eisenstadt


Letzter Franziskaner verlässt Eisenstadt

Über Jahrhunderte war der Franziskanerorden eine Institution in der Landeshauptstadt und stellte in der Franziskanerkirche die Seelsorge bereit. Nun wurde auf Beschluss des Ordens die Niederlassung in Eisenstadt aufgelassen. Der letzte verbliebene Franziskaner, Pater Michael Schlatzer, wurde mit 31. Oktober von seinem Orden endgültig abgezogen.
Die Diözese Eisenstadt, in deren Besitz sich das angrenzende Kloster bereits seit Langem befindet, hat sich angesichts dieser ordensautonomen Entscheidung bereit erklärt, die Franziskanerkirche zu übernehmen.
Im Auftrag von Bischof Ägidius Zsifkovics, dem die Zukunft der Kirche ein großes Anliegen ist, wird Pater Lorenz Voith, Bischofsvikar für die Orden in der Diözese, in den kommenden Wochen die Übergabe der Räumlichkeiten abwickeln.
Weiterlesen in der bvz >>


Franziskaner verlassen Eisenstadt
Der Franziskanerorden verlässt nach fast 400 Jahren Eisenstadt. Der Orden wird das Kloster und die Kirche in der Eisenstädter Innenstadt an die Diözese übergeben. In Zukunft soll die Kirche vom Eisenstädter Dom aus betreut werden.
burgenland.orf.at >>

Mittwoch, 7. November 2018

Problemverdrängung und Reformverweigerung im „System Kirche“


Missbrauchsskandal
Bonner Theologe Norbert Lüdecke rechnet mit dem „System Kirche“ ab

„Empört euch!“, lautete vor ein paar Jahren der Titel eines vieldiskutierten Essays. Wie von selbst hat sich erneut Empörung eingestellt, als die Deutsche Bischofskonferenz Ende September ihre Studie zum sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Kleriker veröffentlichte. Doch die emotionale Reaktion innerhalb und außerhalb der Kirche tendiert dazu, nach kurzer Aufwallung auch schnell wieder abzuflauen und nicht viel mehr als schales Missbehagen zu hinterlassen.
„Beruhigung durch beharrliche Verharmlosung“

Dagegen ist jetzt der Bonner Kirchenrechts-Professor Norbert Lüdecke mit dem bisher vielleicht schärfsten Angriff auf Problemverdrängung und Reformverweigerung des „Systems Kirche“ angetreten. „Die katholische Kirche ist Spezialistin in Sachen Beruhigung durch beharrliche Verharmlosung, Vernebelung und erschöpfendes Aussitzen“, warnte Lüdecke in der vorigen Woche auf der Tagung einer Initiative von Missbrauchsopfern im Bistum Trier.
Weiterlesen im Kölner Stadt-Anzeiger



Empörung reicht nicht!
Hinweise und Fragen eines Kirchenrechtlers

Sie müssen entscheiden, was für Sie mehr zählt – Ihre kirchliche Vernabelung und persönliche Sympathien oder der Druck, den Kardinal Marx als notwendig anzeigt. Wenn Sie aber effektive Mittel scheuen, etwas an dem zu ändern, über das Sie sich empören, dann sollten Sie auch damit aufhören und sich mit der „Übergriffigkeit des Systems“ abfinden.
Statement von Prof. Norbert Lüdecke bei der Veranstaltung „Wir empören uns! Erfahrungsberichte und offene Fragen nach der Missbrauchsstudie der Deutschen Bischofskonferenz" am 29.10.2018 in Trier.
Theosalon >>

Montag, 5. November 2018

Keine Messe zu Allerheiligen in der Eisenstädter Franziskanerkirche

Messe ausgefallen:
„Unser Bischof schaut nur zu“
Die Franziskanerkirche in Eisenstadt erfreut sich noch immer großer Beliebtheit unter den Gläubigen. Doch in letzter Zeit soll es immer wieder zu Ausfällen der heiligen Messe gekommen sein, so auch vergangenen Donnerstag. Die Gläubigen protestieren und üben heftige Kritik an Bischof Ägidius Zsifkovics
Weiterlesen in der Krone >>