Montag, 29. August 2011

Nebensächlichkeit Kommunionsempfang?

Univ.-Prof. Dr. Franz Nikolasch, Salzburg in einer Nachricht an die Laieninitiative:
In der gesamten Kirche des Altertums war die Handkommunion und nicht die Mundkommunion üblich. Beleg dafür: Mystagogische Katechesen des Cyrill von Jerusalem V/21: "Wenn du dann hingehst, komm nicht mit vorgestreckten Handflächen oder gespreizten Fingern. Mach die Linke zum Thron für die Rechte, die den König empfangen soll. Mach die Hand hohl, empfange so den Leib Christi und sage "Amen" dazu. Im Übrigen war, wie es auch heute vorgesehen ist, in der Kirche des Altertums die Grundhaltung beim Gottesdienst das Stehen, "da wir der Auferstehung Jesu Christi gedenken".

Die Gegenwart:
Pfarrer Rudolf Schermann in "Kirche In" 08/2011:
...Unser Herr (Anm.: Jesus Christus) hat zwar, seiner irdischen Umgebung entsprechend, bildhaft von Schafen und Hirten gesprochen. Aber nicht im Traum wäre ihm eingefallen, beim letzten Abendmahl seine Freunde mit seinem Leib und Blut wie Schafe abzufüttern.
Was aber tut unser Papst Benedikt XVI.? Kaum zitiert er bei der Wandlung der Eucharistiefeier die Jesusworte richtig - "Nehmt und esst, nehmt und trinkt" - missachtet er bereits nach einigen Minuten die Gesinnung und das Wollen Jesu Christi. Missachtet er die Würde des erwachsenen Menschen, lässt sie nicht das Brot des Lebens nehmen, sondern füttert seine Mitgläubigen wie Schafe oder unmündige Kinder ab.
Eine Nebensächlichkeit? Keineswegs. Denn wenn es um die Gesinnung Jesu Christi geht, die wir laut Apostel Paulus "anziehen sollen", gibt es keine Lappalien.......

1 Kommentar:

  1. Wenn der Papst die Kommunion spendet, hat er es doch mit mündigen Menschen zu tun. Die wissen doch, wie er die Kommunion spendet. - Lassen Sie doch die Menschen selber entscheiden, zu tun und an sich geschehen zu lassen, was sie wollen. Sie, Herr Pfarrer, wollen nicht nur den Papst, sondern auch die Kirchgänger bevormunden. Nennt man so etwas Entmündigung oder Diktatur? Eine Nebensächlichkeit? Keineswegs.

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