Freitag, 19. August 2011

Unterstützung für "Pfarrer-Initiative" aus dem Burgenland

Unterstützung für "Pfarrer-Initiative"
Auch burgenländische Priester unterstützen die 2006 in St. Pölten gegründete "Pfarrer-Initiative". Sie wollen Bewegung in die katholische Kirche bringen und auf aktuelle Probleme aufmerksam machen. Es fielen deutliche Worte.

Luisser: Sprachrohr der Gläubigen und "Geschwisterliche Kirche"
Der Jennersdorfer Stadtpfarrer Alois Luisser ist bisher nicht als großer Revoluzzer in der burgenländischen Kirche aufgefallen. Aber die Pfarrer-Initiative unterstützt er gerne.
Er sieht sich als Sprachrohr seiner Gläubigen. Die Kirche müsse sich bewegen und den modernen Gegebenheiten anpassen. Es soll eine geschwisterliche Kirche geben und nicht wie bisher eine Kirche, in der Bischöfe die Linie vorgeben, so Luisser.

Herowitsch: Unehrlichkeit auf vielen Ebenen
Wesentlich schärfer formuliert der pensionierte Pfarrer von Lockenhaus - Josef Herowitsch - seine Wünsche an die katholische Kirche. Er fordert mehr Offenheit im Umgang miteinander: "Wo Menschen sind geht es menschlich zu, aber man darf nicht so tun, als ob das alles nicht wahr wäre. Das kaufen einem die Menschen nicht ab, diese Unehrlichkeit auf vielen Ebenen in der katholischen Kirche".

Kornfeind: Engagement ist kein Ungehorsam
Eine Handvoll burgenländischer Pfarrer unterstützt die Pfarrer-Initiative, unter ihnen ist übrigens auch der Parndorfer Pfarrer Branko Kornfeind, der sein Engagement aber nicht als Ungehorsam verstanden wissen will.

Bischofshof: "Kein Kommentar"
Von Seiten des Bischofshofes hieß es dazu am Donnerstag gegenüber dem ORF Burgenland: "Kein Kommentar".
Beitrag auf burgenland.ORF.at >>

Der Beitrag wurde am 18.8. in Burgenland-HEUTE ausgestrahlt >>


Kurier, 19.08.2011:

Kommentare:

  1. Ein großes Dankeschön an Dechant Branko, der immer wieder sein seelsorgliches Engagement und seinen Mut für die Kirche Jesu Christi unter Beweis stellt - manchmal auch mit "seiner" persönlichen Note.

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  2. Zuerst war er gegen Schüler, sagten manche, jetzt ist er für Schüller, sagt er. - Ach, der Arme!

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