Freitag, 3. Juli 2015

Vatikanische Klimakonferenz mit Globalisierungskritikerin Naomi Klein

Naomi Klein im Vatikan
Vatikan-Klimakonferenz: „Megafon“ der Umwelt-Enzyklika
Als eine Art „Megafon“ der päpstlichen Umwelt-Enzyklika versteht sich eine Vatikan-Klimakonferenz, die an diesem Donnerstag und Freitag rund 200 Wissenschaftler, Politiker, Menschenrechtler und Kirchenvertreter an der Päpstlichen Universität Augustinianum in Rom versammelt. Neben Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und der UN-Sondergesandten für den Klimawandel Mary Robinson trägt auch die kanadische Globalisierungsgegnerin Naomi Klein auf der Tagung vor. Die Veranstaltung hat der Päpstliche Friedensrat zusammen mit dem Dachverband katholischer Entwicklungsorganisationen CIDSE organisiert.
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Klimakonferenz: Kardinal Parolin fordert eine „Ethik internationaler Beziehungen“
Die Weltgemeinschaft muss in Punkto Umweltschutz und Armutsbekämpfung stärker an einem Strang ziehen. Das hat der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am Donnerstag bei einer Vatikan-Klimakonferenz in Rom unterstrichen. Parolin forderte in seinem Vortrag eine „authentische Ethik internationaler Beziehungen“, in der das Klima, die Umwelt und die Ressourcen als Gemeinschaftsgut der Menschheitsfamilie begriffen würden. Er bezog sich dabei auf Aussagen der vor zwei Wochen veröffentlichten Enzyklika des Papstes „Laudato sì“. Auf nationaler und lokaler Eben könne noch viel mehr für den Schutz der Schöpfung getan werden, so der Kardinal. Als konkrete Beispiele nannte er etwa eine Korrektur des Konsumverhaltens, den Bereich Abfallentsorgung und Recycling sowie die Förderung der Landwirtschaft in armen Regionen der Welt, wie sie auch die Enzyklika des Papstes aufführt. Die Kirche habe die Aufgabe, bei Fragen des Schutzes der Schöpfung gewissenbildend zu wirken, so Parolin.
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‘Surprising alliance’: Naomi Klein praises Pope Francis
‘Secular, Jewish feminist’ impressed by courage of pontiff’s green encyclical
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Vatikan-Klimakonferenz: Lösungen statt Appelle
Die katholische Kirche will in der Klima- und Armutsdebatte weg von Appellen kommen und stattdessen das lösungsorientierte Handeln stärken: Das war der Tenor einer hochrangige Expertentagung, diese Woche in Rom veranstaltet hat.
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Klimaexperte: Ansätze der Umwelt-Enzyklika weiterdenken
Klimaschutz und Armutsbekämpfung müssen Hand in Hand gehen. Das ist eine der Hauptaussagen der Enzyklika „Laudato si‘“ von Papst Franziskus zum Thema Umwelt. Und es ist ein Imperativ – denn einen anderen Ansatz kann sich die Welt heute schlichtweg nicht mehr leisten, sagt im Interview mit Radio Vatikan Ottmar Edenhofer, Professor für Ökonomie des Klimawandels an der TU Berlin und Mitglied im Weltklimarat (IPCC).
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Vatikan-Klimakonferenz
Die Kirche will in der Klima- und Armutsdebatte weg von Appellen kommen und stattdessen das lösungsorientierte Handeln und Allianzen stärken: Das war der Tenor einer hochrangige Expertentagung, die die internationale Allianz der katholischen Hilfswerke CIDSE gemeinsam mit dem vatikanischen Friedensrat von 2./3.7. in Rom veranstaltet hat. Im Zentrum der Debatten der 200 Wissenschaftler, Politiker, NGO- und Kirchenvertreter stand die jüngste Enzyklika von Papst Franziskus und deren praktische Umsetzung.
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