Montag, 21. November 2016

Abschiedsmesse von Pfarrer Georg Lang in St. Margarethen

Georg Lang und Petar Ivandic bei der Abschiedsmesse
Tränenreicher Abschied von Pfarrer Lang

Pfarrer Georg Lang war fast zwei Jahrzehnte als Pfarrer von St. Margarethen tätig. Am Sonntag feierte er letzte Sonntagsmesse in der Gemeinde - sowohl für Pfarrer Lang, als auch für die Kirchengänger eine höchst emotionale Angelenheit.

Mehr als 18 Jahre war Georg Lang Pfarrer der Passions-Spiel-Gemeinde St. Margarethen. Der heutige Abschied war dementsprechend schwer. „Ich habe mich vor der Messe schon ein bisschen eingestimmt, damit ich ein wenig runterkomme. Ich habe mich vor dem Tag des Abschiednehmens gefürchtet“, so Pfarrer Lang. Er sei erfreut gewesen, die Leute in der Kirche zu sehen und miteinander die Eucharistie zu feiern.

Versöhnlicher Abschied
Die Nachricht von der Versetzung von Pfarrer Lang hat diesen Sommer sowohl ihn selbst als auch die Kirchengemeinde hart getroffen - mehr dazu in Pfarrer Georg Lang wird versetzt. Bischof Ägidius Zsifkovics bat Georg Lang damals, in seine Heimatgemeinde Haschendorf (Bezirk Oberpullendorf) zurückzukehren.

Grundsätzlich ist das nichts ungewöhnliches, denn jährlich werden in der Diözese Eisenstadt im Rahmen der pastoralen Neuordnung 20 bis 30 Pfarrer versetzt. Anfänglichem Unverständnis in St. Margarethen folgen am Sonntag versöhnliche Worte.

„Der Herr Bischof hat das Recht, Pfarrer zu versetzen. Heuer hätte ich halt wegen der Passionsspiele nicht damit gerechnet. Aber auch wenn es erst nächstes Jahr gewesen wäre, wäre es mir schwer gefallen“, so Pfarrer Lang. „Natürlich habe ich mit der Entscheidung schwer zu tragen gehabt. Aber mit der Zeit muss man den Weg finden“, erklärte der Pfarrer.

Ehrenbürger von St. Margarethen
Das Verhältnis zu Bischof Zsifkovics bezeichnet Pfarrer Lang als normal. „Ich habe keinen Hass gegen ihn, ich will ihm nix böses. Ich muss mit dieser Entscheidung leben, auch wenn es mir schwer gefallen ist.“

Angefangen vom Kindergarten, über die Volksschule, die Gemeinde, bis hin zu den Passionspielern, Ministranen und Florianijüngern - alle verabschieden sich am Sonntag von ihrem langjährigen Pfarrer. Für das Engagement in der Gemeinde wurde Georg Lang außerdem zum Ehrenbürger von St. Margarethen ernannt.

Den ersten Adventsonntag zelebriert Pfarrer Lang bereits in den Pfarren Horitschon, Unterpetersdorf und Haschendorf. In Sankt Margarethen wird Pfarrer Richard Geier empfangen.
Quelle: Burgenland.orf.at >>


Pfarrer Lang wurde verabschiedet
Am Christkönigssonntag wurde Pfarrer Georg Lang von den St. Margarethener Pfarrmitgliedern und Freunden tränenreich verabschiedet.
Fotogalerie von der Verabschiedung auf bvz.at >>

Kommentare:

  1. Beeindruckende Abschiedsmesse von Pfarrer Lang.
    An der Anteilnahme der Pfarrgemeinde sieht man, was Pfarrer Lang hier geleistet hat. Vor allem hat er auch die Herzen der Gläubigen erreicht.
    Dies gelingt Bischof Ägidius nicht. Sobald ein Pfarrer in einer Pfarre beliebt ist, wird der Bischof eifersüchtig.
    Bischof Ägidius macht die Diözese mit seiner Personalpolitik zu einer immer größer werdenden Baustelle. Ellbogenpolitik, Versetzungen als Racheakte, Drüberfahren über Gläubige, ein Bischof im Machtrausch, geleitet von weltlichen statt von geistlichen Motiven.

    Der Bischof selbst merkt nicht oder will nicht wahrhaben, wie unbeliebt er sich inzwischen in der gesamten Diözese gemacht.
    Er mag einen autoritären Führungsstil haben, er wird aber niemals eine Autorität ausstrahlen. Solche Bischöfe vertreiben die Gläubigen aus der Kirche.
    Großen Respekt vor Pfarrer Lang und seiner Arbeit in St.Margarethen. Ein ehrliches und aufrichtiges VergeltsGott an Pfarrer Georg Lang

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    1. Natürlich schein es nun so, als wäre eine perfekt funktionierende Pfarra durch den Abgang des Pfarrers schwer beeinträchtigt worden. Bevor man auf den Bischof losgeht(die Vorgangsweise ist doch etwas ungeschickt), sollte man sich in der Pfarre umhören, es gab viele gekränkte Personen und es sind auch viele wichtige Dinge unerledigt geblieben. Und das Theater bei der Verabschiedung ("heile Welt") sollte man auch als solches sehen.

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  2. Kein Mensch ist prefekt.
    Und manche sind sehr schnell gekränkt
    wenn sie ihr Theater nicht spielen sweden.

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