Freitag, 25. April 2014

Bedenken gegen Wojtyla-Heiligsprechung


Zeitung "Corriere":
Martini hatte Bedenken gegen Wojtyla-Heiligsprechung

Verstorbener Erzbischof von Mailand kritisierte, dass Johannes Paul II. Rolle der Ortskirchen in den Hintergrund drängte

Im Heiligsprechungsverfahren für Papst Johannes Paul II. (1978-2005) sollen nach Informationen der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" auch Bedenken laut geworden sein. Der frühere Mailänder Erzbischof Kardinal Carlo Maria Martini (1927-2012) habe als Zeuge Vorbehalte geäußert, berichtete die Zeitung am Mittwoch unter Berufung auf nicht zugängliche Prozessakten. "Ich möchte die Notwendigkeit seiner Heiligsprechung nicht besonders unterstreichen, da mir scheint, dass das historische Zeugnis seiner ernsten Hingabe für die Kirche und für den Dienst an den Seelen ausreicht", zitierte die Zeitung aus Martinis Stellungnahme aus dem Jahr 2007.
Kathpress >>

Kirchenhistoriker äußert Skepsis über „Santo subito“
Der prominente deutsche Kirchenhistoriker Hubert Wolf steht der Heiligsprechung von Papst Johannes Paul II. am 27. April in Rom skeptisch gegenüber.
Religion.orf.at >>

Heiligsprechungen in Rom
“Unfehlbar ist das nicht”
Manche müssen Jahrhunderte warten, bei Johannes Paul II. ging es so schnell wie kaum je zuvor: Neun Jahre nach seinem Tod wird Karol Wojtyla, der polnische Papst in den Zeiten des europäischen Umbruchs, am kommenden Sonntag in Rom heiliggesprochen. Mit ihm erfährt auch Johannes XXIII. diese Ehre, der 1962 das Zweite Vatikanische Konzil einberufen und damit die große Erneuerung der katholischen Kirche und ihre Öffnung zur Welt eingeleitet hat. Dazu befragen wir den katholischen Theologen Peter Hünermann (85) von der Universität Tübingen.
Stuttgarter Zeitung >>

Ein päpstlicher Balanceakt
Für den langjährigen Vatikanbeobachter John Allen ist die Heiligsprechung der zwei Päpste einerseits Ausdruck der inneren Zerrissenheit der katholischen Kirche, und anderseits Ausdruck eines päpstlichen Balanceaktes. "Er weiß, dass unter den Katholiken Johannes XXIII. ein großer Held der Linken und Johannes Paul II. ein Held der Rechten ist. Wenn er einen von beiden allein heilig gesprochen hätte, wäre das eine Siegesfeier für dessen Fraktion der Kirche geworden." Doch nun bringe Franziskus beide Seiten zusammen.
Tagesschau.de >>

Unheiliges Schweigen
AnalyseJohannes Paul II. taugt nicht zum Heiligen, weil er die Missbrauchsfälle in der Kirche vertuschte.
Tagesanzeiger >>

Heiligsprechung zweier Päpste
"Narzisstische Selbstverherrlichung des Systems"
Wieder einmal wird Rom einen Besucher- und Medien-Hype erleben. Polen, Italiener und alle anderen Papstbegeisterten werden jubeln und glücklich sein. Warum? An einem Tag werden zwei Päpste heiliggesprochen, die gegensätzlicher kaum sein könnten.
Ein Beitrag von Hermann Häring auf T-mobil-Online >>

Heiligsprechung scharf kritisiert
Der Religionssoziologe Michael N. Ebertz hat die Heiligsprechung der beiden Päpste Johannes XXIII. und Johannes Paul II. scharf kritisiert. „Wenn die Päpste anfangen, einander durch die Bank heilig zu sprechen, dann ist das die nochmalige Steigerung einer Selbstsakralisierung der Institution Kirche und des Papstkults durch einen Kult um die Person der Päpste“, sagte der Freiburger Wissenschaftler dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Freitag-Ausgabe). Eine Institution, deren Spitzenpersonal so um sich selbst kreise, wirke leicht unglaubwürdig.
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Wunder gibt es immer wieder
Der Heiligenkult ist eine katholische Besonderheit. Am Sonntag werden die Ex-Päpste Johannes Paul II. und Johannes XXIII. von Franziskus heiliggesprochen. Es ist eine kirchenpolitische Demonstration.
Welt.de >>

Wie zu Zeiten der Cäsaren
Der Kirchenkritiker Hans Küng im Interview mit Joachim Frank über die Seligsprechung von Johannes Paul II.: Er taugt nicht als Vorbild

Herr Professor Küng, hat es Johannes Paul II. verdient, seliggesprochen zu werden?
Küng: Er hat gewiss Lob verdient als Mann von Charakter, als Vorkämpfer für Frieden und Menschenrechte. Aber das war nur die eine Seite. Denn was er nach außen propagierte, stand in völligem Widerspruch zu seiner Innenpolitik: In der Kirche hat er ein autoritäres Lehramt ausgeübt, er hat die Menschenrechte von Frauen und Theologen unterdrückt. Er ist somit der zwiespältigste Papst des 20. Jahrhunderts und taugt nicht dazu, den Gläubigen als Vorbild präsentiert zu werden. Markante Persönlichkeiten wie Johannes Paul II. werden immer Widerspruch hervorrufen. Es geht ja auch nicht darum, fehlerlose Menschen seligzusprechen. Die Mängel sollten nur nicht wesentliche Teile des gesamten Wirkens betreffen. Aber die dunklen Seiten sind im Seligsprechungsprozess ganz und gar unberücksichtigt geblieben. Kein Wunder also, dass der Vatikan kritische Zeitzeugen wie mich nicht anhören wollte.

Was hätten Sie auszusagen gehabt?
Küng: Ich war immerhin der erste große Inquisitionsfall dieses Papstes. Er hat mir zu keiner Zeit die Gelegenheit gegeben, meine theologischen Positionen ihm persönlich gegenüber zu verteidigen, deretwegen mir vor Weihnachten 1979 über Nacht die kirchliche Lehrbefugnis entzogen wurde. Dabei war bekannt, dass Papst Wojtyla kein einziges meiner Bücher gelesen hatte. Verurteilen aber konnte er sie schon. Daran sehen Sie: Dieser Papst war intolerant und unwillig zum Dialog. Auch seine Behandlung der lateinamerikanischen Befreiungstheologen war das Gegenteil von dem, was man von einem christlichen Vorbild erwarten sollte.

Geht es nicht mindestens so sehr um Kirchenpolitik wie um persönliche Tugendhaftigkeit?
Küng: Dass Johannes Paul über bestimmte Positionen wie Zölibat oder Frauenpriestertum nicht reden wollte, gilt seinen Anhängern gerade als Pluspunkt. Der Pflichtzölibat entstammt einem Missbrauch der päpstlichen Macht im Mittelalter. Er wurde erst im 11.Jahrhundert eingeführt und verstößt gegen die altkirchliche Tradition und - noch schlimmer - gegen das Evangelium: Jesus hat die Ehelosigkeit empfohlen, aber nicht befohlen. Darum muss dieses Gesetz abgeschafft werden.

Und das Frauenpriestertum?
Küng: Da liegt der Fall ein wenig komplizierter, weil zum Kreis der "Zwölf Apostel" Jesu wohl tatsächlich nur Männer gehörten. Trotzdem haben Frauen das Wirken Jesu von Anfang an begleitet, haben sogar seinen Lebensunterhalt mit bestritten. Er selbst war im Umgang mit Frauen seiner Zeit weit voraus. Sicher ist auch, dass Frauen in der Frühkirche Gemeinden geleitet haben. All das wird von der Amtskirche konsequent verschwiegen. Stattdessen hat Johannes Paul II. erklärt, nach dem Willen Gottes sei die Weihe von Frauen ausgeschlossen. Woher der Papst den Willen Gottes kannte, weiß niemand. Trotzdem hat er es als unfehlbare Lehre verkünden lassen.

Was halten Sie generell von Selig- und Heiligsprechungen?
Küng: Ursprünglich bestimmten die Gläubigen durch ihre anhaltende Verehrung, wer ein Heiliger ist. Franz von Assisi zum Beispiel ist vom Volk heiliggesprochen worden. Vom Jahr 1200 an hat die römische Kurie daraus ein päpstliches Privileg gemacht. Das hat dazu geführt, dass ein guter Brauch vielfach zum Missbrauch geworden ist.

Auch jetzt? Was denn sonst? Der Nachfolger spricht den Vorgänger selig?
Küng: Da geht es doch in Rom zu wie zu den Zeiten der Cäsaren, die den jeweils vorangegangenen Kaiser zum Gott erhoben! Die Selig- und Heiligsprechung dient dem Papst als Instrument der Selbstdarstellung. Wie ein absolutistischer Fürst hat Benedikt XVI. das eigene Kirchenrecht gebrochen, um Johannes Paul im Hauruckverfahren seligsprechen zu können: unter Umgehung der vorgeschriebenen Fristen, mit der Anerkennung einer äußerst dubiosen Wunderheilung und mit der Zulassung einer sofortigen öffentlichen kultischen Verehrung, die sonst vor einer Selig- oder Heiligsprechung strikt verboten ist. Schon bei seinem Amtsantritt 2005 predigte Benedikt, er sehe seinen Vorgänger "aus dem Himmelsfenster auf die versammelten Gläubigen herunterschauen". Ich möchte mal wissen, wie der Theologieprofessor Joseph Ratzinger so einen Gedanken verteidigt hätte.

Was hat Papst Benedikt XVI. davon?
Küng: Wäre ich bösartig, würde ich sagen, er spekuliert schon auf die eigene Seligsprechung. Nein, vermutlich denkt der gegenwärtige Papst, wenn er seinen Vorgänger seligspricht, gerate all das Schlimme in Vergessenheit, was dieser Mann angerichtet hat. Mit der Person soll auch die Politik seliggesprochen werden - eine Politik, mit der Johannes Paul und sein getreuer Vasall, Kurienkardinal Joseph Ratzinger, hauptverantwortlich sind für das gegenwärtige Siechtum der Kirche. Wir haben eine prunkvolle Fassade mit viel Pomp and Circumstance. Aber hinter den großen Liturgien in Rom gähnt in vielen katholischen Gemeinden die große Leere. Trotzdem forderten Gläubige bei der Beerdigung Johannes Pauls II. 2005 dessen sofortige Heiligsprechung. Dieses "Santo Subito!" war doch von vorn bis hinten gesteuert. Ich habe die "spontanen" Transparente auf dem Petersplatz gesehen: alle fein säuberlich gedruckt. Das Ganze war eine Inszenierung konservativer bis reaktionärer katholischer Gruppierungen, die vor allem in Spanien, Italien und Polen sehr stark sind.

Sie bestreiten aber nicht, dass Karol Wojtyla zumindest bei seinen Landsleuten schon so eine Art Kultstatus genießt?
Küng: Ich gönne den Polen einen neuen Heiligen. Nur sind in Polen Katholizismus und Nationalismus immer eine sehr enge Liaison eingegangen. Das war eine Stärke zur Zeit des Kommunismus, ist aber heute eine Schwäche, weil es eine Öffnung für Demokratie, Pluralismus und die Werte der Aufklärung hemmt. Als Nationalheiliger eignet sich Johannes Paul aber auch deshalb nicht, weil ihm das polnische Kirchenmodell, das er der ganzen Welt aufzwingen wollte, sogar in der eigenen Heimat in den Händen zerbrochen ist. Moderne und Säkularisierung haben auch um Polen keinen Bogen gemacht. Zum Glück.

Sie sprechen in Ihrem neuen Buch von einem "Verrat am Zweiten Vatikanischen Konzil" durch Johannes Paul II. Was meinen Sie damit?
Küng: Ich nenne Ihnen fünf Programmworte des Konzils, und Sie sehen sofort den Widerspruch: Das "Aggiornamento" (Erneuerung) trifft bei Johannes Paul auf rigorose Moralenzykliken und einen traditionalistischen Weltkatechismus. Der vom Konzil propagierten "Kollegialität" der Bischöfe begegnet Johannes Paul mit einem nie dagewesenen römischen Zentralismus. Der "Apertura" (Öffnung) zur modernen Welt setzt Johannes Paul die Verteufelung einer Anpassung an den Zeitgeist und eine traditionelle Marienfrömmigkeit entgegen. Statt auf "Dialog" setzt er auf Gängelung der Rede- und Gewissensfreiheit, etwa in der akademischen Theologie. Und die "Ökumene" drängt Johannes PaulII. durch römisch-katholische Vorrang-Fantasien zurück. Im Vergleich zu den sieben fetten Jahren der katholischen Kirche, deckungsgleich mit dem Pontifikat Johannes XXIII. und dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1958-1965), nahmen sich die vier mal sieben Jahre des Wojtyla-Pontifikats in der Substanz eher mager aus. Übrigens auch gemessen an Johannes Pauls eigenen Zielen.

Inwiefern?
Küng: Was hat er denn erreicht? Dass Katholikinnen nicht die Pille nehmen? Dass der Zölibat der Priester allseits akzeptiert ist? Dass die Rufe nach Kirchenreformen verstummt sind? Nichts davon! Nach einer jüngsten Umfrage wünschen sich 80 Prozent der deutschen Katholiken Reformen in ihrer Kirche und vor allem die Abschaffung des mittelalterlichen Zölibatsgesetzes. Der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche wäre fast zum Stolperstein für die Seligsprechung geworden. Warum eigentlich? Selbst im Vatikan gab es Zweifel, ob die jahrzehntelange Anhänglichkeit des Papstes an den mexikanischen Priester und Gründer der "Legionäre Christi", Marcial Maciel Degollado, eine Seligsprechung nicht komplett unmöglich machen würde. Der Mann war nicht nur ein notorischer Kinderschänder, sondern führte ein komplettes Doppelleben mit zwei reichen Geliebten. Diese Frauen trugen maßgeblich zur Finanzierung der päpstlichen Jubelreisen nach Mexiko bei. Bis ans Ende seines Lebens hielt Johannes Paul schützend die Hand über Maciel. Wie er überhaupt bei der Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs in der Kirche komplett versagt hat. Das ganze Ausmaß dieser scheußlichen Verbrechen wurde von ihm gemeinsam mit Kardinal Ratzinger als Präfekt der Glaubenskongregation systematisch vertuscht.

Wen würden Sie gerne heiligsprechen?
Küng: Ich würde erst einmal das ganze Verfahren überprüfen. Das Kriterium einer Wunderheilung hält naturwissenschaftlichen Maßstäben in keiner Weise stand. Die Auswahl der Kandidaten dürfte nicht nur den Machtinteressen der Kurie gehorchen. Am liebsten wäre mir die "Heiligsprechung von unten", durch das Volk. Oscar Romero, der Erzbischof von San Salvador, wegen seines Einsatzes für die Armen 1980 am Altar erschossen, wurde vom Vatikan stets missachtet. Romero hat es nie auf die offizielle römische Liste der Seligen und Heiligen geschafft. Dafür steht er - wie viele andere - auf der heimlichen Liste wahrer Vorbilder im Glauben.
Berliner Zeitung >>


Erst "selig", dann "heilig", dann arme Seele:
Karol Wojtyla, genannt Johannes Paul II.
Der Theologe >>


Kritik an Heiligsprechung: "Widersprüchlicher Papst"
Die Heilisprechung von Johannes Paul II. könnte eine kritische Auseinandersetzung mit seinem Wirken behindern, befürchtet die Plattform "Wir sind Kirche".

Mit Skepsis sehen deutschsprachige Reformorganisationen wie "Wir sind Kirche" die bevorstehende Heiligsprechung von Papst Johannes Paul II. In einer gemeinsamen Stellungnahme gibt man zu bedenken, dass es sich bei dem polnischen Pontifex um den "widersprüchlichsten Papst des 20. Jahrhunderts" gehandelt habe.

In dem Papier der Reformgruppen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz heißt es, die Heiligsprechung von Papst Johannes Paul II. dürfe nicht die kritische Auseinandersetzung mit ihm verhindern. Während das Kirchenvolk Johannes XXIII., der durch die Einberufung des Zweiten Vatikanischen Konzils der römisch-katholische Kirche den Weg in die Moderne bereitet habe, längst als Heiligen verehre, werde das Wirken von Johannes Paul II. auch nach seiner Heiligsprechung umstritten bleiben.

"Rückfall in zentralistische Strukturen"

Ohne Zweifel habe Johannes Paul II. vieles getan, das hohe Achtung verdiene. Doch liege seine Tragik in der großen Diskrepanz zwischen dem Einsatz für Reformen und für Dialog in der Welt und dem unter seiner Verantwortung vollzogenen innerkirchlichen Rückfall in zentralistische und autoritative Strukturen.

Nicht zu übersehen sei, dass er und mit ihm der damalige Glaubenspräfekt (und spätere Papst Benedikt XVI.) Joseph Ratzinger mit "autoritärem Dogmatismus" Christen anderer Kirchen sowie mündige Katholiken, besonders aber Frauen und Reformbewegungen vor den Kopf gestoßen, Gräben aufgerissen und eine gehörige Hoffnungskrise verursacht hätten: "Mit seiner Inflation von Heiligsprechungen, seinem rückwärtsgewandt-zentralistischen Kirchenbild, seinem unbiblischen Personenkult, Pomp und Klerikalismus wurde Johannes Paul II. deshalb zum widersprüchlichsten Papst des 20. Jahrhunderts."
DiePresse.com >>


Bischof Zsifkovics bei Heiligsprechung in Rom
Eisenstädter Bischof betont Verbundenheit der Päpste Johannes XXIII. und Johannes Paul II. mit Burgenland
Kathpress >>

Kommentare:

  1. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Heiligsprechung Johannes Pauls II. im geradezu panischen Ruckzuck-Tempo durchgeführt wird, weil man Angst hat, es könnten in Zukunft Dinge ans Licht kommen, die eine Heiligsprechung unmöglich machen könnten.

    Eine andere Erklärung erscheint mir nicht plausibel.

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  2. Sagt, freut ihr euch auf diesem Blog hier wirklich nicht über die Heiligsprechung dieser beiden Päpste?-gerade in ihrer unterschiedlichen "Ausrichtung"? Seit der gemeinsamen Heiligsprechung von Fillippi Neri und Ignatius von Loyola hat es so ein Zeichen der weite des Katholischen nicht mehr gegeben....Also ich freu mich darüber!

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