Freitag, 18. April 2014

Bischof Zsifkovics: Priester müssen Menschen nahe sein

Eisenstädter Bischof ruft bei Chrisammesse die Priester seiner Diözese auf, das Evangelium in Wort und Tat zu den Menschen zu bringen.
"Bringt das Evangelium in Wort und Tat zu den Menschen": Mit diesem Aufruf hat der Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics an die Priester seiner Diözese appelliert, den Menschen in den Pfarren nahe zu sein. "Seid nicht steril und gleichgültig, habt keine Angst die Wunden der Menschen im Feldlazarett des Lebens zu berühren und ihre Herzen zu erwärmen", sagte Zsifkovics am Mittwochabend in seiner Predigt bei der Chrisammesse im Eisenstädter Dom.

Der burgenländische Diözesanbischof nahm darin Bezug auf ähnlich lautende Worte von Papst Franziskus, der zu Beginn der Fastenzeit die Priester der Diözese Rom dazu aufgerufen hatte, in ihrem Wirken weder lax noch rigoros, auf keinen Fall jedoch "keimfrei und steril" zu sein.

Wie Franziskus dankte Zsifkovics den Priestern für ihren Einsatz und ihr Glaubenszeugnis, appellierte aber gleichzeitig an sie, über die Beziehung zu den ihnen anvertrauten Gläubigen nachzudenken. "Kennt Ihr die Wunden Eurer Pfarrangehörigen und seid Ihr ihnen wirklich nahe?", fragte der Bischof, und: "Wie ist unsere Beziehung zu den Armen und Schwachen, Kranken und Alten? Wie viele von uns weinen wirklich angesichts des Leidens eines Menschen, angesichts des Zerbrechens einer Familie, angesichts der vielen Menschen, besonders der Kinder und Jugendlichen, die den Weg zu Jesus nicht finden?"

Priester müssten sich wie Jesus für die Menschen einsetzen, betonte Zsifkovics. "Wir müssen ihnen nahe sein und dürfen keine Berührungsängste haben."
Quelle: kathweb 


Die Predigt im Wortlaut auf martinus.at >>

Kommentare:

  1. „Für den Vertrauensindex wurden in der Karwoche 500 Österreicher über 16 Jahren online befragt, ob sie der jeweiligen Person vertrauen oder nicht.“ Zitat aus „Der Standard“ vom 18.04.2014
    So schaut das Vertrauen der Menschen zu Bischof Zsifkovics aus:
    Im Minusbereich er Diözesanbischöfe von Österreich finden sich ….. der Eisenstädter katholische Bischof Ägidius Zsifkovics (-3), …….und der St. Pöltner Bischof Klaus Küng (-12) alle anderen Diözesanbischöfe sind im positiven Bereich zu finden.(siehe Webseite "Der Standard"

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  2. Eigentlich dachte ich, die Faschingszeit ist vorbei - endet diese nicht am Aschermittwoch? Für unseren Bischof anscheindend nicht - er ist zum Scherzen aufgelegt!

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    1. Nein ist nicht vorbei, haben einen ausrangierten Bischofsstuhl bekommen. Wurde vom neuen Pfarrer als großzügiges Geschenk angepriesen.

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  3. Der Mann hat Mut - oder keinen Genierer?!?!?!?
    Ich erinnere nur an seine Nähe zum PGR von Großwarasdorf und dass er noch einer betagten Kirchengeherin Wunden zufügen konnte - anstatt zu heilen.

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  4. Eher kan Genierer?!?!

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