Dienstag, 23. Dezember 2014

Radiomesse aus der bischöflichen Hauskapelle

Die in ganz Österreich übertragene Radiomesse am 01.01.2015 wird aus der bischöflichen Hauskapelle des Bischofshofes in Eisenstadt ausgestrahlt.
Dem Vernehmen soll dafür die Bischofskapelle mit einer Orgel um rund 60.000 Euro ausgestattet worden sein. Stimmt das?


Siehe auch Blog-Archiv vom 30. Mai 2012
Prunkkapelle im Bischofshof mit Überraschungseffekt


Aktualisiert:

Weihnachts-Interview
Bischof Zsifkovics: „Heilige Familie war Flüchtlingsfamilie“
Bischof Ägidius Zsifkovics sprach mit der BVZ über die moderne Kirche, seine Kritiker, persönliche Zweifel und über die Landespolitik.
BVZ >>

Kommentare:

  1. Herrn Magister
    Edi Posch
    Begegnung&Dialog

    Lieber Edi!

    Zuerst muss ich Dir zu Deinem Blogspot Begegnung und Dialog herzlich gratulieren und für die Arbeit danken! Natürlich freuen auch mich die Zahlen der Zugriffe – jetzt schon bald 800 000. Noch mehr aber die Linie und das spürbare Engagement für eine offene, auf alle Menschen zugehende und zugleich auch herausfordernde Kirche. Und was mich noch freut: dass die Sonntage bei Deinem Blog Sonntage bleiben! Dass an diesem Tag die notwendige Auseinandersetzung mit kirchlichen Krankheiten – s.Papst Franziskus gestern – ruht. Zum Nachdenken über unsere Aufgaben, zum Feiern der Gemeinschaft, zum Reden mit Dem, Der hinter allem steht.

    In der neuesten „Ausgabe“ wird auf die geplante „Radiomesse“ am 1.Jänner 2015 hingewiesen. Sie soll ja wiederum aus dem Burgenland kommen (wiederum deshalb, weil ich gerade vor kurzem eine aus Deiner Diözese gehört habe), diesmal aus der „Bischofskapelle“. In der Meldung wird die Frage gestellt, ob dafür die Bischofskapelle mit einer Orgel um rund 60 000 € ausgestattet worden sei?

    Also – wenn sich die Frage nicht nur an die Zuständigen, sondern an alle „LeserInnen“ wendet, dann muss ich sagen: „Sowas kann ich mir überhaupt nicht vorstellen! Sowas würde ein Bischof heutzutage – nach Limburg, mit diesem Papst, mit den heutigen sozialen Herausforderungen und wohl auch mit den aktuellen Reparaturbedürfnissen von barocken Kanzeln usw. in der eigenen Diözese niemals machen! Antwort also: Nein, unvorstellbar!

    Selbst für den ja abwegigen Gedanken, dass (da) für eine kleine Kapelle eine Orgel in dieser finanziellen Dimension angeschafft würde: da würde sich der ja öffentlich – rechtliche „Überträger“ schon auch noch seine Gedanken machen müssen! Nicht in formalrechtlicher Hinsicht, sondern hinsichtlich Ethik und Akzeptanz. Auch das spricht ganz klar gegen eine Bejahung der Frage! Für den „Überträger“ ist aus meiner Sicht schon die Übertragung aus einer doch sehr exklusiven, möglicherweise nicht für alle Gläubigen und Interessierten zugänglichen Kapelle ein Problem.
    Das könnte sich imagemäßig auch auf die bewährten Übertragungen von Sonntagsgottesdiensten auswirken. Nochmals nein, nochmals unvorstellbar!

    Nochmals zurück zu unserem Papst und seiner „Kurien – Diagnose“. Da haben unsere Bischöfe und auch viele Politiker im Grund genommen ja Besuche einer schwer kranken Institution gemacht. Und sich trotzdem sehr, meist allzu sehr beeindrucken lassen. Wovon eigentlich? Wovon?

    Alles Gute weiterhin, ein schönes Fest der Geburt „unseres Chefs“!
    Dein Lothar

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. "nicht für alle Gläubigen zugänglich" - da kann er sich selber einsperren und muss keine Angst vor Demonstraten haben.

      Löschen
  2. Es sollen zwar nur 55.000 Euro gewesen sein, trotzdem mehr als genug. Weniger kann es auch gar nicht gewesen sein, denn eine solche Orgel stellt einem ein Orgelbauer nicht billiger hin...

    AntwortenLöschen