Dienstag, 18. August 2015

Die Stationen des liberalen Protestantismus


Liberaler Protestantismus (Teil 1) - Lessing und die Theologie der Aufklärung
(Deutschlandfunk, Tag für Tag, 04.08.2015)
Philosophen und Theologen der Aufklärungszeit waren überzeugt, dass sich die Menschheit stetig zum Positiven hin entwickelt, wenn sie ihr Handeln durch die Vernunft lenken lasse. Diese Vorstellung teilte Gotthold Ephraim Lessing in seinem Werk "Erziehung des Menschengeschlechts". Er grenzte sich aber auch gegen die radikale Rationalisierung der Religion durch manche Aufklärer ab.

Liberaler Protestantismus (Teil 2) - Schleiermacher und der Beginn der liberalen Theologie
(Deutschlandfunk, Tag für Tag, 05.08.2015)
Friedrich Schleiermacher (1768-1834) wird als evangelischer Kirchenvater des 19. Jahrhunderts bezeichnet. Nach seinem neuen Verständnis von Religion als "Sinn und Geschmack für das Unendliche" ist Religion weder ein Wissen noch ein Tun. Er setzt an die Stelle der objektiven kirchlichen Lehrsätze eine moderne Erfahrungstheologie.

Liberaler Protestantismus (Teil 3) - Adolf von Harnack und die Kritik der kirchlichen Dogmen
(Deutschlandfunk, Tag für Tag, 06.08.2015)
Adolf von Harnack (1851 – 1930) war international der bedeutendste Vertreter des liberalen Protestantismus. Sein Hauptwerk "Das Wesen des Christentums" gilt bis heute als Grundschrift liberaler kulturprotestantischer Theologie.

Liberaler Protestantismus (Teil 4) - Ernst Troeltsch und die Religionsgeschichtliche Schule
(Deutschlandfunk, Tag für Tag, 07.08.2015)
Ernst Troeltsch, evangelischer Theologe und Kulturphilosoph, gilt als der Systematiker der religionsgeschichtlichen Schule, deren Vertreter für einen konsequenten Historismus in der theologischen Forschung eintraten. Troeltsch setzte sich dafür ein, die Substanz des Christentums zu bewahren, um sie mit der intellektuellen Form der Moderne zu versöhnen.

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