Freitag, 15. Juli 2011

Annäherungsgespräche: Passen die Piusbrüder in die katholische Kirche?

Die Piusbruderschaft in Zaitzkofen mit Bischof Williamson - Foto: Piusbruderschaft

Passen die Piusbrüder in die katholische Kirche?
Zwischen dem Vatikan und den Piusbrüdern scheint sich keine Bewegung hin zur Einigkeit bei der theologischen Auslegung des II. Vatikanischen Konzils abzuzeichnen. Dies verlautet aus Vatikanischen Kreisen im Blick auf die Sondierungsgespräche, die eine vatikanische Kommission mit Vertretern der Pius-Bruderschaft seit über einem Jahr führt. Derzeit ist das Abschlußdokument der zuständigen vatikanischen Kommission „Ecclesia Dei“ in Vorbereitung. Das Internetportal kreuz.net, das den Piusbrüdern ideologisch nahe steht, scheint seine Angriffe auf die Konzilstheologie in den letzten Wochen zu verstärken.
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Piusbruder-Bischof nennt Papst „verwirrt"
Der Piusbruder-Bischof Richard Williamson hat in seinem Newsletter an Gläubige Papst Benedikt XVI. als „verwirrt“ bezeichnet. Für Williamson sind die Gespräche zwischen dem Vatikan und der von Rom abgespaltenen Piusbruderschaft offenbar gescheitert. Zwei Tage vor dem neuerlichen Prozess gegen Williamson wegen Leugnung des Holocausts will die Bruderschaft wieder Priester in Zaitzkofen weihen.
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Antwortet Piusbruderschaft erst nach Assisi 3 auf römisches Angebot? – Personalordinariate für Ecclesi-Dei-Gemeinschaften?
Msgr. Bernard Fellay dementierte am Sonntag (19.6.), daß eine Einigung mit Rom unmittelbar bevorstehe. Die Aussage machte der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. in einer Predigt, die er anläßlich von Priesterweihen in Winona in den USA hielt.
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Piusbruder-Bischof poltert gegen Papst und Amtskirche
Am Samstag (2.7.) haben in Zaitzkofen bei Regensburg Priesterweihen der ultrakonservativen Piusbruderschaft stattgefunden. Während die nicht von der katholischen Amtskirche genehmigten Weihen im letzten Jahr noch auf harsche Kritik von Bischöfen und des Vatikans stießen, wollten sich Vertreter der Amtskirche zu den neuerlichen Weihen nicht mehr äußern. Diese fanden zwei Tage vor dem Berufungsprozess gegen den Piusbruder-Bischof Richard Williamson wegen Volksverhetzung statt.
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Lombardi: Priesterweihen der Piusbrüder sind illegitim
Vatikansprecher erinnert, dass zuerst strittige Lehrfragen zwischen dem Heiligen Stuhl und der Gruppierung geklärt werden müssen
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Fall Williamson verfolgt Papst weiter
Ob der Papst den Fall des umstrittenen Bischofs Richard Williamson wohl jemals loswerden wird? Im Landgericht Regensburg war das Urteil der zweiten Instanz gegen den Piusbruder nur wenige Minuten alt, da läuteten Williamsons Verteidiger schon die nächste Runde ein. Mit vier Sätzen kündigten die Rechtsanwälte Edgar und Benjamin Weiler in einer vorbereiteten Erklärung an, Revision gegen die Verurteilung des Briten zu einer Geldstrafe von 6500 Euro wegen Volksverhetzung einzulegen. «Es gilt weiterhin die Unschuldsvermutung nach Art. 19 der Menschenrechtskonvention», erklärten Vater und Sohn - dabei bestreiten nicht einmal die Verteidiger, dass der 71-Jährige den Holocaust geleugnet hat.
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Holocaust-Leugner Williamson: Anklage fordert 12.000 Euro Strafe
Der Angeklagte ist zwar nicht persönlich zum Gerichtstermin in Regensburg erschienen - doch auch in Abwesenheit von Bischof Richard Williamson forderte die Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe von 12.000 Euro.
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Kommentare:

Christian hat gesagt…

Kardinal Schönborn verbietet Primiz des illegitim geweihten Pius-Neupriesters Andreas Maria Jeindl in Krumbach - Hochachtung für diese Klarheit!
Meldung auf piusbruder.de
Stellungsnahme vom Distrikt Österreich

Anonym hat gesagt…

Für Insider interessant zu lesen, wie die Piusbrüder die relative Kompromissbereitschaft der Petrusbrüder Rom gegenüber kritisieren und wie sie ihre Unterwerfung ausschließlich an die vorkonziliaren Päpste betonen:
Das Dilemma der Priesterbruderschaft St. Petrus