Samstag, 16. Juli 2011

Burgenland: Revolte gegen den Bischof


Ganze Pfarrgemeinderäte wollen zurücktreten, weil Bischof Zsifkovics Priester versetzt. Eine neue Austrittswelle droht. Im Bischofshof werden die Aufstände nicht überbewertet.

Die Spezies Wutbürger ist dieser Tage auch im Burgenland aufgetaucht. Sie ist dort katholischer Ausprägung und formiert sich in Scharen gegen die Pläne des Diözesanbischofs von Eisenstadt, Ägidius Zsifkovics. Denn der ehemalige Generalsekretär der Bischofskonferenz ist gerade dabei, die zweite Ebene neu aufzustellen, nachdem er kurz nach seiner Weihe im September hohe Amtsträger der Diözese reihum abgesetzt hat.

Auf dem Schachbrett wird derzeit eifrig rochiert. So soll etwa der Pfarrer von Hornstein und Müllendorf im Bezirk Eisenstadt, Valentin Zsifkovits (er stammt wie sein Bischof aus Stinatz im Südburgenland), an die slowakische Landesgrenze versetzt werden – in den Pfarrverband Kittsee, Pama, Edelstal. Die Begründung lautet: Die Diözese brauche ihn dort als eine Art Krisenfeuerwehr, weil sich überdurchschnittlich viele Gläubige von der Kirche abwenden.
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Kommentare:

renate bachinger hat gesagt…

Liebe Burgenländler, wehrt euch gegen diese undurchsichtigen Personalrocharden und lasst euch nicht alles gefallen!!!!
Nur weiter so!!!!

Katholik hat gesagt…

Auf Nimmerwiedersehen in der katholischen Kirche, ihr Austretenden. Geistig seid ihr eh schon lang bei den Protestanten.

Regina hat gesagt…

@ Katholik: So ein Dummgeschwätz auf Null-Niveau ! Nicht die Katholiken, die austreten oder eben auch (noch) nicht austreten sind diejenigen, die der katholischen Kirche Sachaden zufügen, sondern diejenigen (Bischöfe, Papst, bestimmte Pfarrer, Unbelehrbar Gestrige...), die nicht auf Augenhöhe und zutiefst ehrlich miteinander darum ringen, der Kirche ein menschliches Antlitz zu geben, statt Gesetze in den Vordergrund zu stellen. Statt blinden Gehorsam einzufordern und Romhörigkeit an die erste Stelle zu setzen, sollte das Evangelium und Jesus im Zentrum stehen, nicht dessen "Vergewaltigung" . Es ist gut und richtig und allerhöchste Zeit, wenn sich Gemeinden bewegen und aufbegehren und sich nichts gefallen lassen,was gewisse "Oberhirten" , die sich vollkommen unhirtlich gebaren und besitzergreifend diktatorisch von oben herab bestimmen, was wie zu laufen hat. Von oben ist in der Kriche selten etwas Gutes und Voranbringendes gekommen, eher ist das Gegenteil der Fall. Es müssten noch viel mehr Gemeinden auf diesen selbstbetimmten Weg machen, denn das, was an der Basis konkret vor Ort geschieht ist entscheiden und spiegelt Weltkirche wieder.

Katholik hat gesagt…

@Regina: Die 70er haben gerade angerufen. Die vermissen ein paar Ladenhüter-Phrasen aus ihrem Bestand. Da ich Ihren Kommentar gelesen hatte, konnte ich denen Ihren Kommentar und diesen ganzen Blog als Fundort der verlorenen Ladenhüter-Phrasen mitteilen!

Wer nicht katholisch sein will, soll abhauen, aber nicht den Katholiken aufzwingen, ihre Kirche auf den Kopf zu stellen. Eure antirömischen Wünsche sind anderswo längst erfüllt. Lasst uns in Frieden glauben, beten und die Messe feiern.

Regina hat gesagt…

Ergänzung zu "Katholik" :

Endlich agieren die Gemeinde,denn Gemeinde hat völlig recht. Es geht nur von unten.
Wie der Wiener Pastoraltheologe Zulehner kürzlich in einer Sendung auf ORF sagte: "Die Zeit des Protestierens ist vorbei. Die Pfarrer und die Gemeinden beginnen jetzt zu handeln, wie sie... es im Einklang mit dem Evangelium als richtig empfinden - ohne die Bischöfe zu fragen."
Deren Protest nehmen sie dann genauso schweigend zur Kenntnis, wie die Bischöfe das bisher mit ihnen gemacht haben.Mehr anzeigen

ROMulus hat gesagt…

Katholik! „Lernen Sie christliche Nächstenliebe“ (frei nach Bruno Kreisky)
Die Protestanten sind schon lange keine Christen zweiter Klasse mehr, Auffangbecken abwandernder Katholiken oder letzten Endes Ketzer.

Zitat aus: „GEMEINSAME ERKLÄRUNG ZUR RECHTFERTIGUNGSLEHRE. des Lutherischen Weltbundes und der Katholischen Kirche“ (1999)
„Lutheraner und Katholiken haben gemeinsam das Ziel, in allem Christus zu bekennen, dem allein über alles zu vertrauen ist als dem einen Mittler (1 Tim 2.5f.), durch den Gott im Heiligen Geist sich selbst gibt und seine erneuernden Gaben schenkt.“
….ergänzt durch den Paulusbrief an Timotheus:
1 Tim 2.5f.:, Denn: Einer ist Gott, / Einer auch Mittler zwischen Gott und den Menschen: / der Mensch Christus Jesus, der sich als Lösegeld hingegeben hat für alle, / ein Zeugnis zur vorherbestimmten Zeit, als dessen Verkünder und Apostel ich eingesetzt wurde - ich sage die Wahrheit und lüge nicht -, als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit.

Giorgio hat gesagt…

Welches Kirchenbild vertretet ihr hier überhaupt? Da wird von Schachbrettern, Würdenträgern der zweiten Ebene und allem möglichen geredet. Die Kirche ist das Volk Gottes und der myst. Leib Christi, in der jeder seinen Platz und seine Aufgabe hat und in der das oberste Prinzip das seines Hauptes ist: ich bin nicht gekommen um bedient zu werden sondern um zu dienen: das gilt für mich, für Sie, für jeden Bischof, Priester und Ordensmann/ordensfrau. Die Zeit von Pfründen, Besitztümern, "Posten" ist längst vorbei; wenn der Bischof einen Priester aus seinem Presbyterium bittet, eine neue Aufgabe zu übernehmen, dann ist das kein Spiel sondern ein ganz normaler Vorgang.In der Kirchenreform geht es nicht um Strukturreform sondern um mich und Sie alle--wer oder was also soll sich in der Kirche ändern?
In erster Linie ich und Sie alle- stammt nicht von mir diese Weisheit sondern von Mutter Theresa von Kalkutta.Und die wusste, wovon sie sprach.

Regina hat gesagt…

@Giovanni:
O doch, es geht sogar ganz zentral um Strukturreformen und ganz bestimmt um FRagen der Hierarchie und besonders des neo-aristrokratischen Funktionsverständnisses, das vor allem so manche Bischöfe an den Tag legen und in alleinherrschaftlicher Weise hinweggehend über allen demokratisch not- wendigen Dialog hinwegarbeiten. Wer als Bischof deratigen Flurschaden anrichtet, indem er Kahlschlagartige Schneisen in gut bestellte Felder reißt, hat auf seinem Stuhl eigentlich nichts verloren- aber das ist die Personalpolitik des Vatikans und es wird immer schlimmer !

Giorgio hat gesagt…

ok --das heißt, dass ein Bischof, der Führungskompetenz- und stärke beweist, - die übrigens für seinen Dienst notwendig sind- heute vielleicht mehr denn je- ist in Ihren Augen ungeeignet; na dann gute Nacht!! Auch eine Demokratie- und die Kirche kann ihrem Wesen nach zwar eine communio und ein pilgerndes Gottesvok aber nie eine Demokratie sein- braucht starkes Führungspersonal;-- das derzeitige österr. Schattenkabinett beweist es eindrucksvoll

Schillebeeckx hat gesagt…

Das Problem der burgenländischen katholischen Kirchenführung ist schlicht und einfach das, dass Geist und Buchstabe des Zweiten Vatikanums kaum ernst genommen werden, und der Bischof und der Generalvikar eine erschreckend geringe Leitungskompetenz besitzen.

Wohin das in der Diözese Eisenstadt langfristig führt, weiß niemand. Gut möglich, dass irgendwann der Großteil der Basis die Diözesanleitung einfach ignoriert, wenn es nicht mehr anders geht. Das Konzil wollte eine niveauvolle, dem Geist Jesu Christi entsprechende Leitung, aber wenn man die nicht kriegt, was besonders Rom auf tragische Weise vorexerziert, muss man aus seiner traurigen Situation eben das Beste machen.

Peter hat gesagt…

@Regina & Co
Wie war das doch? "... Du bist Regina, und auf dieser Königin werde ich meine Kirche bauen." oder war es doch anders?

Regina hat gesagt…

@Peter:

Wieder einmal das typische Mißverständnis, auf dem die RKK fußt: Petrus als Fels und Grund der Kirche ( einmal abgesehen von der Falschinterpretation in den Bibelübersetzungen)? Nein, es ist immernoch Jesus - allerdings mit der Legitimation der auf ihn getauften mündigen Menschen, ihrem Gewissen zu folgen, das einem menschlichen (!) "Gesetz" immer noch haushoch überlegen ist !

Peter hat gesagt…

@Regina
"..abgesehen von der Falschinterpretation in den Bibelübersetzungen…" - Wie wollen Sie den Text übersetzen: Kago de soi lego oti sy ei Petros, kai epi taute te petra oikodomeso mou ten ekklesian ? Nach dem textkritischen Apparat gibt es zu dieser Stelle auch keine Varianten anderer Handschriften. Jetzt bin ich wirklich sehr neugierig.

Regina hat gesagt…

@ Peter (= wie sinnig!)
Es ist unter Fachexegeten doch äußerst umstritten , ob Jesus dem Simon den Beinamen Kepha (Fels), griechisch Petros, gegeben hat oder ob diese Bezeichnung erst nach dem Tod Jesu ent-standen ist; die Mehrheitsmeinung der Exegeten tendiert zur letzteren Variante.

Wie auch immer die bescheidene Rolle des Petrus innerhalb des jesuanischen Jüngerkreises zu denken ist, auf keinen Fall lässt sich aus ihr – auch nicht in Ansätzen – so etwas wie eine Einsetzung in ein späteres Leitungsamt in der Kirche ableiten. Nach einhelliger Meinung der Exegeten hatte Jesus nicht die Gründung einer weltweiten Kirche aus Juden und Heiden im Blick, sondern verstand sich als Reformer Israels, vom Vater zum Haus Israel gesandt. Ihm verkündigte er die Botschaft, dass in ihm das Königreich Gottes angebrochen sei.

Die Kirche ist also nicht vom historischen Jesus gegründet. Dennoch ist ihre Entstehung ohne ihn nicht denkbar: sie ist Reaktion auf seine „Sache“ und Person, in diesem Sinn also „Kirche Jesu Christi“. Aber alle Amtsstrukturen in dieser nachjesuanischen Kirche sind deswegen auch ebenso nachjesuanisch entstanden; sie haben sich erst mit der Zeit herausgebildet.

In der Antike, durchgängig im Osten der Kirche, aber mit wenigen Ausnahmen auch im Westen bis hin zu Augustinus, wurden die Felsenworte nicht im Sinne der Einsetzung des Petrus in ein Amt verstanden, sondern auf das Petrus-Bekenntnis bezogen: Fels und Fundament der Kirche ist das (Petrus in den Mund gelegte) Christusbekenntnis. Johannes Chrysostomus (407) schrieb im Sinne dieser allgemeinen Auffassung: „Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen, d.h. auf den Glauben, den du bekannt hast“ (54. Homilie zu Matthäus).

Das griechische Wort pétra (feminin) bezeichnet einen Felsen oder eine Gesteinsmasse (Matthäus Kapitel 7 Vers 24 und 25; Kapitel 27 Vers 51 und 60; Lukas Kapitel 6, 48 und Kapitel 8, 6; Offenbarung Kapitel 6 Vers 15 und 16) und unterscheidet sich daher von dem Wort pétros (maskulin, als Eigenname mit Petrus wiedergegeben), das "Felsstück" bedeutet. Dieser Unterschied lässt deutlich erkennen, dass Jesus, als er zu Petrus sagte: "Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Versammlung bauen", keine synonymen Ausdrücke verwandte (Matthäus Kapitel 16 Vers 18).

Die Apostel verstanden die Worte Jesu ebenfalls nicht in dem Sinne, dass Petrus der Felsen sei, denn etwas später entstand unter ihnen ein Wortstreit darüber, wer von ihnen der Größte zu sein scheine (Markus Kapitel 9 Vers 33-35; Lukas Kapitel 22, 24-26). Zu einem solchen Wortstreit wäre es nicht gekommen, wenn sie Petrus die Vorrangstellung als Felsen zuerkannt hätten, auf den die Versammlung gebaut werden sollte. Die Bibel zeigt deutlich, dass alle Apostel als Grundsteine gleich sind. Sie alle (auch Petrus) sind auf Christus Jesus, dem Grundeckstein, aufgebaut (Epheser Kapitel 2, Vers 19-22; Offenbarung Kapitel 21, Vers 2 und 9-14). Petrus selbst bezeichnet Christus Jesus als den Felsen (pétra), auf dem die Versammlung aufgebaut ist (1. Petrus Kapitel 2, Vers 4-8).

Interessant ist auch, das Augustinus (354-430 unserer Zeitrechnung) gewöhnlich als "heiliger Augustinus" bezeichnet, anfänglich glaubte, dass Petrus der Felsen sei, später aber seine Auffassung änderte. Er schrieb: "Nicht von Petrus hat die Petra, sondern Petrus von der Petra, wie Christus nicht von Christ, sondern Christ von Christus den Namen. Darum nämlich sprach der Herr: 'Auf diese Petra (Fels) werde ich meine Kirche bauen', weil Petrus gesagt hatte: 'Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes'. Auf diese Petra, welche Du bekannt hast, sagt er, werde ich meine Kirche bauen. 'Der Fels nämlich war Christus'. Auf diesem Fundament ist auch Petrus selbst erbaut. Denn ein anderes Fundament kann niemand legen als das, welches gelegt ist, welches ist Christus Jesus" (Bibliothek der Kirchenväter, Aurelius Augustinus, "Vorträge über das Evangelium des heiligen Johannes")

Peter hat gesagt…

@Regina: Sie schreiben: Jesus hatte "nicht die Gründung einer weltweiten Kirche aus Juden und Heiden im Blick". - Was heißt dann: Geht zu allen Völkern und macht ALLE MENSCHEN zu MEINEN Jüngern (Mt 28,19) (nicht etwa zu Juden) -
Der Vers Mt 16,18 findet sich in allen antiken Handschriften und Textfragmen-ten. Wenn man also bezweifelt, dass das ipsissima verba sind, dann kann man sämtliche Jesus-Zitate hinterfragen. -
petros und petra ist sprachwissenschaftlich entgegen Ihrer Behauptung nicht nur ein Synonym, sondern hat sogar die gleiche Wortwurzel. Dass das eine männlich, das andere weiblich ist, spielt doch keine Rol-le": Wenn ein Mann seiner Geliebten sagt "Du bist mein Schatz", dann meint er doch sie, obwohl "der Schatz" grammatikalisch männlich ist. -
Jesus hat selber strukturiert: Er spricht zum Volk, dann wählt er 72 Jünger mit speziellen Aufgaben, aus ihnen 12 Apos-tel, unter denen wieder 3 besonders her-vorgehoben sind, und schließlich Petrus. Der felsenfeste Glaube ist in ihm den an-deren gegenüber einzigartig personifiziert.
U.s.w.
Ich bitte Gott um Erleuchtung, sollte ich irren, und wünsche Ihnen alles Gute.

Regina hat gesagt…

@ Peter :

Sie haben den Kern meines Textes ( 19.8.), und auch des ersten( v. 17.8.) offenbar nicht erfasst und unterschlagen ganz einfach weiterführende Argumente, die ich ja nannte (Apostelstreit, Augustinus). So einfach, wie Sie es sich hier machen, ist es nun nicht! Es gab im Gefolge Jesus durchaus Frauen, es gab in der jungen Kirche Frauen z.B. als Diakoninnen ,und auch in anderen Funktionsstellen, es gab Frauen, die z.T. geschichtsverfälschend und damit einer personalen Vergewaltigung gleichkommend in der Kirchengeschichte einfach mal eben verbal maskulinisiert wurden , um das männliche Bild wieder "stimmig" zu machen etc. Aber mal abgesehen davon :
ich muss wohl nicht weiter daraufhinweisen, dass andere Evangelisten die bemühte Textstelle, die die Legitimation des Petrusamtes , das Papstamt ,in der röm.kath.Kirche, nicht erwähnen und nicht kennen ! Es ist wieder einmal typisch entlarvend, dass mit einer ganz bestimmten definierten , vor allem männlichen "Brille" etwas als göttlich - historisch legitimiert werden will, was es so einfach nicht gegeben hat und auch so nicht gemeint ist. Schlimm... und schlimmer noch, dass selbst der Vatikan den Papst selbst sogar vergöttlicht : Bei den Osterfeierlichkeiten im Vatikan wies der ranghöchste Kardinal und mögliche nächste Papst, Kardinal Angelo Sodano, den römisch-katholischen Gläubigen den Weg, auf dem sich die katholische Lehre "weiterentwickelt". Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano huldigte Joseph Ratzinger dabei mit den Worten: "Frohe Ostern, Heiliger Vater, frohe Ostern, sanftmütiger Christus auf Erden, die Kirche ist mit dir!" (zit. nach Der Tagesspiegel, 6.4.2010). Und damit kein Zweifel aufkomme, betonte Kardinal Angelo Sodano an anderer Stelle seiner Huldigung auch unmissverständlich, Benedikt XVI. sei "der makellose Fels der heiligen Kirche Christi". "Makellos", das heißt normalerweise "sündlos", rein, ohne jeglichen Fehl und Tadel.
Bleibt eine Frage zu klären: wann wird der Papst denn von der Erbsünde " freigesprochen", lieber Peter ?
In Abwandlung des johanneisch, theologisch schon weit verdichtet und reflektiert oft bemühten Wortes " Die Wahrheit wird euch frei machen" halte i c h die Wendung " Die Freiheit wird euch wahr machen" des französischen Bischofs Jaques Gaillot für wesentlicher. Dessen Katechismus ist in allen entscheidenden Glaubensfragen christlich-jesuanischer, als es die röm.kath,Kirche jemals war oder sein wird, wenn sie sich nicht wirklich reformiert. Tut sie es nicht, wird sie als unglaubwürdige Religion , als eine unter vielen Richtungen rangieren - diejenigen, die den Wandel vollziehen, hat sie jedenfalls schon heute verloren und wird sie auch weiterhin verlieren und damit ihre Bedeutung und Kraft einbüßen. Dazu braucht man keine seherischen Fähigkeiten, sondern allenfals gesunden, klaren Menschenverstand .

Aquilea hat gesagt…

Es ist wohltuend hier sachliche und theologisch fundierte Eintragungen statt bösartige Ausritte zu lesen!
Die Folgende Frage: "wann wird der Papst denn von der Erbsünde freigesprochen" - würde ich allerdings noch weiterführen: Wie wird aus einem "Panzerkardinal" über Nacht "Heiliger Vater"? Welche Wandlung hat sich bei ihm über Nacht vollzogen, die die Anrede "Heiliger Vater" rechtfertigt? Wurde auch "Kephas" mit "Heiliger Vater" angesprochen? Und die Bischöfe der Urkirche mit "Exzellenzen"?