Montag, 21. September 2015

Vatikanjournalist Englisch: Bei Familiensynode droht die Zerreißprobe

Englisch bei einem Treffen mit Papst Franziskus
Vom Hauen und Stechen im Vatikan
Bei Familiensynode droht die Zerreißprobe, sagt Andreas Englisch. Wackelt Kardinal Müllers Posten nur wegen Benedikt nicht?

Regensburg.Vatikanjournalist und Bestseller-Autor Andreas Englisch ist eine verbale Schnellfeuerwaffe. In seiner Leidenschaft für den Katholizismus scheint sich seine Zunge bisweilen im reißenden Strom der Worte zu verheddern. Zwischen den Sätzen scheint kaum Luft zum Atmen. „Ich werde versuchen, das zu tun, was ich am schlechtesten kann: langsam sprechen“, kündigt er Mittwochabend an der Regensburger Uni an – und wird dann doch unaufhörlich schneller. Eineinhalb Stunden reiht er bei der Veranstaltung des Katholischen Erwachsenenbildung Regensburg nonstop Anekdoten aus bald 30 Jahren als Korrespondent im Kirchenstaat aneinander. Drei Päpste hat er in dieser Zeit erlebt. Doch es ist das jetzige Kirchenoberhaupt Franziskus, das ihn wie nie zuvor zum Staunen bringt. „Das kann doch nicht wahr sein“, ist ein Satz, der Englisch bei den Erzählungen über den höchst unkonventionellen Argentinier mehr als einmal entfährt. Franziskus sei ein Papst, wie ihn sich die Gläubigen lange ersehnt hätten. Von Widersachern in der Kurie aber werde er geschmäht. „Hardliner nennen ihn den Barmherzigkeits-Junkie.“ Daran schwinge der Ärger über einen Papst mit, der die alte Machtarchitektur im Vatikan zertrümmert hat.
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