Freitag, 25. Oktober 2013

Bischof Zsifkovics beklagt "gedankenlose Plaudersucht" seiner Priester

Bischof Ägidius wendet sich in einem vierseitigen Brief mit harten Worten ausschließlich an die Priester der Diözese. Anlass sind "zwei Angelegenheiten, die in ein zwischenzeitlich geklärtes Stadium gelangt sind" und "den Kern priesterlichen Lebens ansprechen".

Zwischenzeitlich geklärt sind der Rücktritt von Josef Prikoszovits als Dompfarrer von Eisenstadt und die Enthebung von Petar Ivandic von sämtlichen Ämtern und Funktionen in der Diözese Eisenstadt. Eine "endgültige" Klärung steht noch bevor. Der Bischof beklagt lang und breit das Verhalten seiner Mitbrüder während der Lösung dieser Angelegenheiten: gedankenlose Plaudersucht, Tratsch, Klatsch, Verleumdung, Intrigen u.a.m.

Ist daraus zu schließen, dass es dem Bischof lieber wäre, wenn seine Priester still sind und den Mund halten würden?

Im Fall Ivandic fällt auf, dass bereits "zunehmende Beschwerden über den menschlichen Umgang mit Mitarbeitern der Diözese sowie verstärkte Hinweise auf beharrliche Verletzungen von Dienstpflichten ..." zu dessen Enthebung führen konnten. Es ist nicht bekannt, dass noch jemand außer dem Bischof gegen Ivandic offiziell Anzeige oder Beschwerde erhoben hätte. Keine Ombuds- oder Schlichtungsstellen wurden mit dem Fall beschäftigt. Der Bischof dürfte wieder einmal allein und sehr scharf vorgegangen sein.

Von der im Brief genannten "Klarstellung und Erbauung" ist nichts zu erkennen. Über die "schwerwiegenden dienstrechtlichen Verfehlungen", die nicht strafrechtlich belangbar sein sollen,  erfährt man weiterhin nichts. Dazu tragen leider auch das Schweigen von Priesterrat und von Dr. Ivandic bei. Die Vertrauenskrise ist leider im Wachsen.

Hier der Brief im vollen Umfang >>

Kommentare:

  1. Ich kann Herrn Zsifkovics einfach nicht mehr ernst nehmen.
    Ich weiß nicht was ich von ihm halten soll - anscheinend lebt er in seiner eigenen Welt, in der er sich als großer Herrscher sieht - gläubig und rechtschaffend.
    "Nie schlecht übereinander reden, nie die Ohren spitzen bei Geschwätz"
    Wissen sie eigentlich, was in ihren Organisationen vorgeht?Wo so gar anonyme Briefe von Frau Pinter persönlich an offizielle Stellen weitergeleitet werden - die Betroffenen wissen gar nichts davon und können sich nicht einmal wehren?
    Wissen sie eigentlich, welche Aussagen getätigt worden sind von Frau Pinter? " Unser Herr und Meister ist der Herr Bischof " Wenn sie Sorgen haben in der Arbeit - berichten sie alles dem Herrn Pfarrer! Es wurde gerichtet in der Caritas auf Grund von Geschwätz und Gerede. Allein herrschende Direktorin!
    Und jetzt - der Bischof - genau so alleinherrschend!
    Verstehen sie Herr Bischof eigentlich die Lehren der katholischen Kirche?
    Statt das Kirchenvolk zu verstehen - unterdrücken sie es - dies ist auch einfacher- stellen Richtlinien auf, an die sich alle im Namen Gottes halten sollen - nur sie nicht und ihre nach Macht und Karriere eifernde Direktorin

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  2. Ich erinnere mich an einen Beitrag in diesem Blog über einen imaginären Brief des Herrn Bischofs - es gibt sie also diese Briefe, wo sich der Herr Bischof als großer Hirte darstellt, der uns allen den rechten Weg weißt.
    Ich erinnere mich auch an Beiträge, in denen die Hetzjagd gegenüber dem Herrn Bischof kritisiert worden sind - eine Hetzjagd die er selber gegenüber vielen Mitarbeitern des Bischofshofes und der Caritas eröffnet hat.
    Was geschieht hier ?
    Der Herr Bischof kritisiert Verhaltensweisen, die er und die Caritas Direktorin vorgelebt haben bzw. vorleben.

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  3. Der "gute Mann" entwickelt sich ja zum Stalinisten, hat er auch schon ein einen Kerker in seinem Palast eingerichtet?

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    1. der Zeigefinger auf dem Foto sagt alles.

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  4. Es war einmal ein junger und zielstrebiger Mann - er lebte in einem fernen Land - er wollte dem Land dienen aber auch Karriere machen.
    Nun wurde dieses Land von einem weisen Fürsten regiert - dieser erkannte die Zeichen der Zeit. Er wußte: er musste Dinge änderen - vorallem sah er eines: er durfte den Kontakt zu seinem Volk nicht verlieren um deren Wünsche und Nöte zu erkennen.
    Also berief er Gremien ein - führte einen Dialog mit seinem Volk.
    Der ehrgeizige junge Mann stellte sich an die Seite des Fürsten - sah ihm zu und arbeitet für ihn.
    Da wurde dem jungen Mann klar:
    Er wolle Fürst werden - aber alleiniger Fürst!
    Der Dialog - er durfte nicht geführt werden! Denn sollte er einmal Fürst werden - er könnte nicht mehr alleine regieren!

    Als ging er zum König und erzählte ihm vom Dialog !
    Der König befahl den Fürsten zu sich - er sprach mit ihm hinter verschlossenen Türen!
    Der Fürst wurde in Pension geschickt - obwohl er noch eine zeitlang gerne beblieben wollte.
    So wurde der junge ehrgeizige Mann Fürst - und stellte den Dialog ein.
    Er führte aber eine neues Gesetz in seinem Land ein:
    Nie schlecht über einander reden! Nie spitzen die Ohren für Geschwätz!
    Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute!

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  5. Leben wir in einer Diktatur, !!! wo das Volk nicht seine Meinung sagen darf ? Auch die Priester dürfen -und sollen ihre Meinung kund tun, oder? Jetzt irgend jemand den "schwarzen Peter" zuschieben ist auch nicht in Ordnung Hr.Bischof !!!! Als Oberhirte, seine eigenen Priester als "gedankenlose Plaudersüchtler " hinzustellen ist ja eine bodenlose Frechheit ! So liebe Priester jetzt liegt es an euch!

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  6. Anonym13:33
    Der ergeizige Fürst lebt auch heute noch! TREFFEND

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  7. Hr.Posch , ich würde sie bitten, diese Beiträge auch dem Hr.Bischof zukommen zu lassen. Noch besser wäre es, die ganzen Blogs könne der Papst lesen!!!!
    Mich würde interessieren,was der Oberhirte (Bischof) über sein gekränktes und bald resiegnierentes Kirchenvolk sagt.
    Irgendwann muss auch er die Augen öffnen!

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  8. Hallo ihr Priester! Ist es noch nicht genug, wann wehrt ihr euch endlich, unsere Diözese geht doch den Bach hinunter, ich denke es ist jetzt genug, tut doch endlich was, es kann doch nicht sein das ihr alles so hinnehmt oder habt ihr schon resigniert dann gute Nacht Diözese Eisenstadt, dann wird das Wort von Zulehner wahr - dreißig Jahre Winter in der Diözese Eisenstadt

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  9. Wer Frau Pinter kennt, weiß um ihre Kompetenz Bescheid. Nur das sie dieses Amt ausführt ist eine große Katastrophe.Dagegen hat der Herr Bischof Theologie studiert - leider sehr wenig von Menschenführungt Bis jetzt hoffte ich auf den hl. Geist. Kann er das alles noch mit seinem Gewissen vereinbaren?

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  10. Dieser Bischof ist für Klerus und Gottesvolk längst unglaubwürdig geworden, in jeder anderen Organisation hätte man ihn längst zum Teufel gejagt - das sollten wir auch tun!

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  11. Bitte um Überlegungen, wie wir diesen "Antichristen" aus unserer Diözese wegbekommen. Wir können doch nicht die nächsten 30 Jahre mit dieser Person das Christentum praktisch leben.

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  12. Der Bischof wird bleiben -die Rechnung wird der Kirche die nächste Generation präsentieren.
    Die Jugend ist dem Bischof schon längst davon gelaufen -
    Einen Kerker hat sich der Bischof schon selbst gebaut - er sitzt drinnen mit der Fam.G und mit Frau Pinter. Sie haben sich eingekerkert um den wahren Glauben zu bewahren und bemerken nicht, dass sie im Keller sitzen.
    Und was Frau Pinter anbelangt: sie ist indiskutabel - vernarrt in ihre Karriere und der Geltungssucht verfallen.

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    1. Habe Sie sich schon einmal überlegt welche Gerüchte über den Bischof landauf und landab als Tratsch gehen. Ich kann dem Bischof keine Empfehlungen geben, schon gar nicht über diesen Blog. Aber wenn sich der Bischof einmal hinstellen würde und sagen was Sache ist, das sei so und das sei eben anders als es getratscht wird, er würde seinen Kritikern viel Wind aus den Segeln nehmen.

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    2. Der Tratsch über den Bischof ist vielen wohl bekannt.
      Was soll er klar stellen?
      Seinen zweiten Wohnsitz bei der Familie G.in Wulkaprodersdorf?
      Die Postenschacherie zu Gunsten der Familei G? ( Frau G. beeinflusst die Wahl des Pfarrgemeinderates, Herr G. ist der neue Chauffeur, die Tochter arbeitet seit neuesten am Bischofshof- das Dach des Bischofshofes von der Familie G. gemacht) Du meine Kirche - zuerst arbeiten sie einmal bei der Caritas Burgenland - Getratsche aus der Caritas Burgenland: Wir haben inzwischen Zustände wie in Rumänien - aber dort gehen wenigsten die Spenden hin.
      Oh du Getratsche - Phantasien, schlechtes Gerede ?
      Der Bischof soll nur klar stellen: man wird Caritas Direktorin als Philosophin - Landesbeamtin und MA der bgld. Landesmuseum? Qualifikationen - braucht man die überhaupt?

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  13. Ihr seid vielleicht komisch! Gebt dem Bischof die Schuld an der schwindenden Gläubigkeit in unserem Land. Wie lächerlich! Dabei interessiert der die Jugend gar nicht - warum auch?
    Ich distanziere mich von der Kirche eher aus dem Grund, dass Hr. Posch immer auf der Suche nach Schlagzeilen ist und damit Kirche in ein schlechtes Licht rückt. Das Zitat mit dem Geschwätz stammt übrigens vom Papst selbst. Aber den muss man ja für Hr. Poschs eigene Zwecke instrumentalisieren, darum kreiden wir das lieber dem bösen Bischof als Unrecht an.
    Tratschen ist ja so wichtig. Und damit niemand was dagegen sagen kann, nennen wir es "Dialog". Keine Chance für die Botschaft Jesu, denn wir kreisen um uns selbst! Und wenn jemand gegen uns ist, ist er rückständig und wir legen die Bibel gegen ihn aus - falls uns die Bibel überhaupt noch interessiert.
    Da liegt dein Untergang, Diözese Eisenstadt, im Tratsch auf Burgenlands Gassen, nicht im Bischofshof. In diesem Punkt muss ich auch mal dem Bischof recht geben.

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  14. Vielleicht sollte unserem Herrn Bischof wer mitteilen, dass es nur 150 Psalmen gibt!

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    1. Psalmen bitte richtig zitieren:28. Oktober 2013 um 10:53

      Universität Innsbruck
      Die Bibel in der Einheitsübersetzung

      Der Psalm 35 unter dem Titel:
      Bitte um Rettung vor falschen Anklägern

      Ps 35,7 Denn sie haben mir ohne Grund ein Netz gelegt, / mir ohne Grund eine Grube gegraben.
      Ps 35,8 Unvermutet ereile ihn das Verderben; / er fange sich selbst in seinem Netz, / er falle in die eigene Grube.

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    2. Die haben die Neue Genfer Übersetzung verwendet:
      http://www.bibleserver.com/text/NG%C3%9C/Psalm35,7

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  15. Ein Lied ist so gut wie sein Sänger - mag der Komponist noch so ein tolles Werk geschrieben haben.
    Das Publikum hört zu und darf auch beurteilen -
    Dem Publikum für den Untergang die Schuld in die Schuhe zu schieben ist sehr einfach - noch dazu wenn sich der Sänger als alleiniger Beherrscher des Liedes deklariert und einen sehr eigenartigen Chor als musikalische Unterhaltung gewählt hat.
    Die Diözese Eisenstadt und die Kirche sind zur Zeit zwei paar Stiefeln- Herr Posch beleuchtet die Diözese Eisenstadt kritisch -
    Das Zitat stammt vom Papst selber- aber wie legt der Herr Bischof dieses Zitat aus in der Diözese Eisenstadt?
    Anderes gefragt - lebt der Bischof auch das was er predigt?

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  16. Peinlicher geht's kaum. Da muss die Frage erlaubt sein, wie amtsfähig der eigentlich noch ist. Und wie unter solchen Umständen so etwas wie ein "Pastoraler Weg" gelingen kann. Dieser Bischof steht jedenfalls mehr für "Seht, ich mache etwas ganz Altes!". Ändern Sie sich oder treten Sie ab, Exzellenz!

    Im Namen des Konzils sagt Ihnen das

    Schillebeeckx

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