Montag, 21. Oktober 2013

Im Schatten von Limburg

Diözesanbischof Zsifkovics hat die Begabung, von einem Fettnäpfchen ins nächste zu hopsen. So lädt er für den Einkehrtag der Priester am 27.März dieses Jahres seinen Amtskollegen aus Limburg, den Skandalbischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, als Referent ein. Thema: „Dienst und Leben der Priester und Diakone“. Also ein Gast mit Vorbildwirkung. Die Vorkommnisse beim Projekt Bischofshaus in Limburg sollte der burgenländische Oberhirte zum Anlass nehmen, für sich selber vorzubauen und detaillierte Kosten der Umbauarbeiten im Eisenstädter Bischofshof vorzulegen. Und er könnte auch gleich begründen, warum das teuerste VW-Modell gerade gut genug ist, als Dienstkarosse zu dienen. Die Gläubigen im Burgenland werden bereits zu seinen Gläubigern – weil er die Antworten auf sehr viele Fragen bisher schuldig blieb.
Robert Szinovatz




Passend zum Thema die Kommentare vom 16.10.2013 zu einem Artikel in der Presse:


Österreichs Bischöfe: Protzen oder knausern?
Teure Wannen und Sicherheitsglas aus den USA sucht man hierzulande in Bischofsresidenzen vergeblich. Nur Dompfarrer Faber hat einen „Pool" auf der Dachterrasse - eine acht Zentimeter tiefe Vogeltränke.
Die Presse >>

Kommentare:

  1. Vielleicht könnten sich die burgenländischen Katholiken jetzt auch anschließen und den Umbau des Bischofshofes in Hände von Sachverständigen und Medien übergeben. Es könnte Hr. Bischof entweder entlastet oder belastet werden.

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  2. Kann mich dem anonym 18:46 nur anschließen!
    Wieder einmal eine "göttliche" Karikatur von Robert Szinovatz, trifft's immer auf den Punkt.

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  3. Ich finde es wirklich skandalös was dort passiert ist. Ich hoffe er wird die Konsequenzen dafür tragen.

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