Freitag, 6. Dezember 2013

Kein konfliktfreier Abgang der Pressesprecherin?

Wie berichtet, hat die Pressesprecherin Barbara Horvath-Piroska ihr Dienstverhältnis gekündigt. (Pressesprecherin und Chefredaktuer gehen >>

Dazu hieß es in der Presseaussendung der Diözese:
"Die Ernennung von Dominik M. Orieschnig wurde durch den Abgang der bisherigen Leiterin des diözesanen Medienbüros, Barbara Horvath-Piroska, und ihre Rückkehr in den Dienst der Burgenländischen Landesregierung nach Ablauf der gewährten Karenz möglich."

Dem entgegnet Horvath-Piroska: "Diese Information ist nicht richtig. Ich habe mein Dienstverhältnis mit der Diözese Eisenstadt nicht gekündigt, weil meine Karenzierung zeitlich abgelaufen wäre, sondern ich habe - infolge meiner Kündigung - um vorzeitige Rückkehr in den Landesdienst ersucht. Genau so habe ich es auch in der Diözese kommuniziert." (BVZ, 04.12.2013, Seite 31)

Es zeigt sich wieder einmal (z. B. wie zuvor bei GV Lang oder Dr. Ivandic), dass Rücktritte und Kündigungen nicht im Sinn der Scheidenden kommuniziert werden. Der Abgang dieser leitenden Mitarbeiterin war offensichtlich nicht so konfliktfrei, wie es von der Diözese dargestellt wird!
Ist das der Weg der neuen Transparenz und Offenheit? (Bischof ersucht um Vorschläge für bessere Transparenz >>)


Mit diesem Kommentar verabschiedet sich Barbara Horvath-Piroska von den Lesern des "martinus":

Kommentare:

  1. War ja nicht anders zu erwarten von Fr.Horvath-Piroschka,bevor sie gekündigt worden wäre,ist sie noch rechtzeitig abgesprungen. Gott sei Dank! Die Transparenz und Offenheit des Bischof's wird es nie geben.

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  2. Von der Diözese wird immer alles beschönigt,das ist das Markenzeichen des Bischof's. Konfliktfrei funktioniert dort nichts.

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  3. Wenn von diözesanen Stellen Lügen verbreitet werden, das ist wohl der Höhepunkt. Nach vielen, die diözesane Dientstellen verlassen haben (mußten), ist dies der nächste Skandal. Von Glaubwürdigkeit in der katholischen Kirche Burgenlands kann niemand mehr reden. Wann folgen Taten der Bevölkerung. Wir an der Basis lehnen Verlogenheit mit aller Entschiedenheit zurück.

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  4. Gefragt ist jetzt auch der Generalvikar Korpisch und Pastoralamtsleiter Wüger. Warum schweigen sie und unterstützen durch das Schweigen den Hr. Bischof. Anonymus hat recht, Unwahrheiten und Lügen haben wohl in unserer Kirche nichts verloren. Vielleicht in der Kirche von ......

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  5. Das Traurige ist nur, dass GV Korpitsch und Mag. Wüger weiter schweigen werden, wir haben uns eigentlich von beiden Herren mehr erwartet. Schade, dass beide Herren diese vielen Unwahrheiten mit tragen und zusehen wie Menschen beleidigt und vernichtet werden. Frau Horvath kann man zu ihrem Entschluss nur gratulieren, man muss manchmal wirklich abbiegen um sich selbst treu zu bleiben, Man sollte jeden Menschen mit Respekt, Anstand, Ehrichkeit und
    Menschlichkeit begegnen, das zeichnet einen guten Christen aus.

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  6. Wahrscheinlich halten sie es mit der Umsetzung von Wort, Tat und Transparenz genauso wie Hr. Bischof.
    Doch hoffentlich haben sie dann jemanden, der zu ihnen steht und sie auffällt - wenn sie ausgedient haben - und früher oder später wird es so sein. Denn so sieht Nächstenliebe in unserer Diözese aus.

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  7. In der Nähe dieses Bischofs Wahrheit und Aufrichtigkeit für Tugend zu halten, kann nie und niemanden gelingen. Eigentlich kann man sich den Abgang der beiden Herren schon vorstellen.

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  8. Der Bischof kleidet sich in prunkvolle Gewänder - beweihräuchert sich, vor den Alter in Namen des Herren, und erhebt seine Finger - er zeiget auf Mitgleider der eigenen Gemeinde und nimmt sich das Recht hinaus zu selektieren - wer ist würdig hier zu sein in dieser Diözese und wer nicht.

    Und einige folgen ihm - im Namen des Gehorsam!
    Sie schliessen ihre Augen, verschliessen ihre Ohren - sie haben aufgehört zu denken - sie gehorchen.

    Im Hintergrund hört man: endlich ein Bischof der Ordnung schafft!
    Ordnung - in was? So viele Personen in der Geschichte haben angeblich Ordnung geschaffen.
    Dabei wird eines vergessen: die nächste Generation wird dem Bischof nicht mehr zu hören - die Kirche hat schon längst ihren Stellenwert verloren.
    Statt sich dieser Probelmatik zu stellen, beweihräuchert sich der Bischof, baut sich einen Palast und vergisst das Kirchenvolk - bis auf ein paar ausgesuchte Personen.
    Ich gratuliere Frau Horvath-Piroska zu ihrem Artikel - mit Stil geschrieben - sicherlich eine Frau, die sich und ihre Werte nicht verleugnet.
    Lieder gehen die Mitarbeiter mit Stil -sowohl in der Caritas, als auch am Bischofshof.
    Was bleibt übrig?


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