Dienstag, 17. Dezember 2013

Papst Franziskus wird 77 - und "Person des Jahres"


Papst feierte Geburtstag mit vier Obdachlosen
Papst Franziskus hat seinen 77. Geburtstag am Dienstag im Vatikan mit Köchen, Putzkräften und Obdachlosen gefeiert. Diese wurden eingeladen, an der Messe teilzunehmen, die Franziskus Dienstagfrüh zelebrierte.
religion.ORF.at >>


Vatikan: "business as usual" zum Papstgeburtstag
Termine bestimmen den 77. Geburtstag von Franziskus - Bereits am Samstag hatte Franziskus von Kindern eine Geburtstagtorte mit 77 Kerzen erhalten
Kathpress >>

Kardinal Kasper gratuliert dem Papst zum 77. Geburtstag
Gebet als Geburtstagsgeschenk für Papst Franziskus: Kardinal Walter Kasper gratuliert - stellvertretend für viele - bei Radio Vatikan und wünscht dem Papst genau das, was er am meisten braucht und was dieser sich selber wünscht: Betet für mich!
Radio Vatikan >>

E-Book mit Fotos und zentralen Aussagen von Papst Franziskus >>



„Time“: Papst Mensch des Jahres
Papst Franziskus ist für das US-Magazin „Time“ der Mensch des Jahres. „Der erste Nichteuropäer als Papst in 1.200 Jahren hat die Kraft, die Welt zu verändern“, begründete das Magazin seine Entscheidung.
Franziskus, der am 17. Dezember 77 wird, sei der einflussreichste globale „Newsmaker“ der vergangenen zwölf Monate, so „Time“. „Was diesen Papst so bedeutsam macht, ist die Geschwindigkeit, in der er die Vorstellungen von Millionen gefesselt hat, die zuvor ihre Hoffnungen auf die Kirche aufgegeben hatten“, schreiben die „Time“-Coverstory-Autoren Howard Chua-Eoan und Elizabeth Dias: „Innerhalb von Monaten hatte Franziskus den Heilungsdienst für die Kirche auf die Erfolgsstraße gebracht.“
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Pope Francis, The People’s Pope
He took the name of a humble saint and then called for a church of healing. The first non-European pope in 1,200 years is poised to transform a place that measures change by the century
TIME.com >>

Papst Franziskus ist "Mensch des Jahres"
Das "Time"-Magazin hat den Papst zur wichtigsten Persönlichkeit des Jahres 2013 gekürt. Innerhalb kurzer Zeit habe er die Ausrichtung und den Tonfall der Kirche geändert.
Zeit-Online >>


... und der Papst hat es nicht leicht:

Franziskus – die Erschöpfung eines einsamen Papstes
Bis jetzt sind weder in den Kurien-Abteilungen noch im Weltepiskopat eine kompakte Gruppe von Kardinälen, Bischöfen und Priestern zu sehen, die bereit wären, für Bergoglio`s Reformen zu kämpfen, wie es die Verfechter der Gregorianischen Reform im Mittelalter oder nach der Wende durch das Konzil von Trient getan haben. Die nationalen Bischofskonferenzen sehen tatenlos zu. Zu viele nehmen die Anstöße von Franziskus passiv entgegen. Viele Konservative warten schweigend darauf, dass er einen Fehltritt tut. In den großen Organisationen weiß der Apparat, dass er aus Gummi gemacht ist.
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Der Reform-Papst braucht Steherqualität
Geht man innerkirchlich den neuen Weg mit? Ist das Tempo, das für Rom durchaus revolutionär ist, nicht für manche zu rasant? Zumindest der Wiener Erzbischof Christoph Schönborn merkte unmittelbar nach Erscheinen der jüngsten päpstlichen Jubelschrift bereits vorsichtig an: "Es ist wirklich spannend zu sehen, wie Papst Franziskus mit großen Schritten voranschreitet. Werden wir den Schritt halten können? Das ist die große Herausforderung, die er der Kirche stellt."

Die Frage, die man stellen muss, ist aber vielmehr: Will man überhaupt, vor allem in Rom, mit dem Reformtempo des Papstes Schritt halten? Besteht nicht die Gefahr, dass nicht auch Franziskus auf dem Weg hin zu einer neuen Kirche über diverse Prügel, wohl platziert aus Kurien-Kreisen, stolpert und letztlich resigniert emeritiert. Denn bei all den Jubelchören angesichts der Aufbruchsstimmung darf man nicht vergessen, dass im Vatikan nur der Mann in Weiß neu im Amt ist. Die Reform der Kurie ist erst angedacht.
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