Donnerstag, 30. April 2015

Osnabrück: Bischof Bode überträgt Laien den Beerdigungsdienst

Priestermangel in Osnabrück
Bischof Bode überträgt Laien den Beerdigungsdienst
Osnabrück. Der Priestermangel zwingt die katholische Kirche, neue Wege zu gehen: Erstmals werden in Osnabrück Laien mit dem Beerdigungsdienst beauftragt.
Osnabrücker Zeitung >>

Hauptamtliche Mitarbeiter im Beerdigungsdienst
In einem feierlichen Gottesdienst am 6. Februar 2014 wurden elf pastorale Mitarbeiter/-innen aus dem Dekanat Osnabrück-Süd zum Beerdigungsdienst beauftragt. Für ihre neue Aufgabe wurden die Beauftragten in einem Kurs vorbereitet, der in Zusammenarbeit von Bistum und Dekanat gestaltet worden ist. Nun erhielten sie aus der Hand von Weihbischof Johannes Wübbe das Abschlusszertifikat und die bischöfliche Beauftragung.
Bistum Osnabrück >>

Hauptamtliche Mitarbeiter im Beerdigungsdienst
Würdige Trauerfeier kann trösten
Eine würdige Trauerfeier kann den Angehörigen den Abschied erleichtern. Elf pastorale Mitarbeiter im Dekanat Osnabrück-Süd dürfen künftig Beerdigungsgottesdienste gestalten. Das könnte auch neue Formen des Gedenkens etablieren.
Kirchenbote Osnabrück >>


Aktualisierung aufgrund des Kommentars"... in der Erzdiözese Freiburg gibt es das schon lange":

Beauftragung von Laien zum Begräbnisdienst
Pastorale Richtlinien für die Erzdiözese Freiburg
AMTSBLATT DER ERZDIÖZESE FREIBURG, 14. November 2007

Beauftragung von Laien zum Begräbnisdienst
Am Sonntag, den 13. Mai werden Frau Gemeindereferentin Marion Grimm und Frau Pastoralreferentin Johanna Vering in den Beerdigungsdienst eingeführt und ihnen die Urkunden der bischöflichen Beauftragung überreicht.
Alle Christen sind durch Taufe und Firmung Christus eingegliedert und nehmen auf ihre Weise am priesterlichen, prophetischen und königlichen Amt Christi teil. Daher ist grundsätzlich eine Beauftragung von Laien durch den Bischof zum Begräbnisdienst möglich.
In der gegenwärtigen Situation unserer Seelsorgeeinheiten wird die kirchliche Beauftragung von Frauen und Männern sowohl im hauptamtlichen pastoralen Dienst als auch im Ehrenamt zunehmend dringlicher.
Bei der Übernahme eines solchen Dienstes, wird die Ernsthaftigkeit des gemeinsamen Priestertums aller Getauften, wie es das Zweite Vatikanische Konzil sagt und der Tauf- und Firmgnade deutlich.
Seelsorgeeinheit Buchen >>

Umsetzung des allgemeinen Priestertums
Laien erhalten Beauftragung zum Beerdigungsdienst
Hardheim. Das zweite Vatikanische Konzil betont das allgemeine Priestertum eines jeden getauften und gefirmten Christen. Daraufhin hat schon vor 25 Jahren die Erzdiözese Freiburg hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiter in den Gemeinden zum Beerdigungsdienst beauftragt.
Uschi Butterweck und Claudia Beger wurden im März 2014 nach einer Woche der Fortbildung zur Liturgie des Abschieds von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch zum Bestattungsdienst in der Seelsorgeeinheit Hardheim offiziell beauftragt.
Fränkische Nachrichten >>

Donaueschingen
Gemeindeassistentin neu im Team
Viele Gläubige nutzten den Suppensonntag im Pfarrsaal von St. Marien um sich in einer Pfarrversammlung von der Leiterin der Seelsorgeeinheit Maria Schmitt über die Entwicklung der heutigen Seelsorgeeinheiten Heilige Dreifaltigkeit, Junge Donau und Wolterdingen ab 2015 zu informieren.
Im Beerdigungsdient und in Wortgottesdiensten werden Laien eingesetzt, Gemeindeassistentin Stephanie Gairing kommt neu zum Team hinzu.
Schwarzwälder Bote >>

Bestattungsdienst auch durch Laien
In der katholischen Seelsorgeeinheit Kirchzarten wird Pfarrer Werner Mühlherr von 2014 an bei Beerdigungen entlastet.
Badische Zeitung, 23.11.2013 >>

Ehrenamtliche für den Beerdigungsdienst
01.08.2013
In den Richtlinien der Erzdiözese Freiburg gibt es seit geraumer Zeit die Möglichkeit, auch ehrenamtliche Laien für den Begräbnisdienst zu beauftragen. Die Seelsorgeeinheit Petershausen will von diesem Angebot Gebrauch machen und sucht engagierte Laien, die sich in einem mehrwöchigen Kurs auf diesen Dienst vorbereiten und dann je nach eigenem Zeitbudget selbstständig Beerdigungen vorstehen.
Seelsorgeeinheit Konstanz-Petershausen >>

Ohne Priester auf den letzten Weg
Was als Notlösung begann, sehen die Angehörigen inzwischen als Gewinn: Weil Pfarrer fehlen, übernehmen immer mehr Laien den Begräbnisdienst auf den Friedhöfen
Stadt Gottes, November 2013 >>

1 Kommentar:

  1. Hm. Im Norden neu, im Süden eine Alltäglichkeit. Hier (in der Erzdiözese Freiburg) beerdigen Laien schon seit Jahren. Inzwischen wird das von den meisten Angehörigen auch problemlos akzeptiert. Entscheidend ist für die meisten, dass sich der Seelsorger (ob geweiht oder nicht) auch Zeit für die Hinterbliebenen nimmt und ein Trauergespräch nicht im Rahmen eines Kurzbesuchs oder gar nur eines Telefonats abwickelt, weil er zu wenig Zeit hat.

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